Einleitung
Laut der offiziellen Geschichtsschreibung wurden während des Zweiten Weltkriegs in sechs nationalsozialistischen Lagern mehrere Millionen Juden durch Giftgas getötet.
Zwei dieser Lager, Auschwitz und Majdanek, sollen ursprünglich als normale Konzentrationslager errichtet worden sein, doch später zugleich als "Vernichtungslager"[1] gedient haben, in denen die arbeitstauglichen Juden zur Zwangsarbeit eingesetzt, die arbeitsuntauglichen hingegen vergast wurden. Außerdem, so die offizielle Geschichtsschreibung, habe es vier ausschließlich zum Zweck der Judenausrottung dienende "reine Vernichtungslager" gegeben, nämlich Treblinka, Sobibór, Bełżec und Chełmno (Kulmhof). Bis auf eine Handvoll von "Arbeitsjuden", die für die Aufrechterhaltung des Lagerbetriebs notwendig gewesen seien, seien hier sämtliche eingelieferten Juden unabhängig von Alter und Gesundheitszustand sofort unregistriert ermordet worden.
Treblinka, Sobibór und Bełżec, in der Literatur oft als "Lager der Aktion Reinhardt"[2] bezeichnet, befanden sich im Osten des Generalgouvernements, also des besetzten Polen. In diesen drei Lagern sollen die Massenmorde mittels Abgasen von Dieselmotoren in stationären Gaskammern verübt worden sein. Hingegen sollen in dem nordwestlich von Lodz gelegenen Chełmno Gasw
agen als Mordinstrumente gedient haben. In allen vier "reinen Vernichtungslagern", so die offizielle Geschichsschreibung, habe man die Leichen der Ermordeten zunächst in riesigen Massengräbern beigesetzt, doch später, als sich die militärische Niederlage des Deutschen Reichs abzeichnete, wieder ausgegraben und unter freiem Himmel verbrannt.Die Behauptungen über Massenmord und Leichenbeseitigung in den vier "reinen Vernichtungslagern" beruhen einzig und allein auf Zeugenaussagen. Dokumente aus diesen Lagern fehlen nämlich so gut wie vollständig, was sich laut offizieller Geschichtsversion dadurch erklärt, daß die Nationalsozialisten entweder gar keine Dokumente erstellt oder aber, falls es doch nicht ohne solche abging, diese rechtzeitig vernichtet hätten, um keine Beweise für ihre Untaten zu hinterlassen. Aus diesem Grund seien Treblinka, Sobibór, Bełżec und Chełmno auch vor dem deutschen Rückzug restlos zerstört worden. In der Tat findet der Besucher der Stätten, wo diese Lager einst gestanden haben, dort keine greifbaren Spuren mehr vor.
Unter diesen Umständen sieht sich ein Historiker, der das hier skizzierte Bild der vier "reinen Vernichtungslager" mit wissenschaftlichen Methoden überprüfen will, einer ungleich schwierigeren Aufgabe gegenüber als ein Forscher, der sich dasselbe Ziel bezüglich Auschwitz oder Majdanek gesetzt hat. Letzterer kann die in großer Zahl verfügbaren Dokumente der Lagerverwaltungen studieren; er kann die - teils unversehrt, teils im Ruinenzustand erhaltenen - Räume, die laut gängiger Auffassung als Menschentötungsgaskammern dienten, darauf hin überprüfen, ob sie sich von ihrer Struktur her überhaupt als solche eigneten; er kann berechnen, ob die Krematorien die behauptete Anzahl von Leichen einzuäschern vermochten. All diese Möglichkeiten bleiben dem Historiker der "reinen Vernichtungslager" verwehrt.
Thema der vorliegenden Studie ist Treblinka, das ca. 80 km nordöstlich von Warschau unweit des gleichnamigen Weilers lag. Treblinka ist zweifellos das bekannteste der vier "reinen Vernichtungslager"; in dem - durch die Medien geprägten - Bewußtsein der Öffentlichkeit ist es zu dem nächst Auschwitz finstersten Wahrzeichen für den "Holocaust" geworden.
Das Lager Treblinka bestand aus zwei Lagern, Treblinka I und Treblinka II. Bei Treblinka I handelte es sich unbestritten um ein reines Arbeitslager. Das angebliche "Vernichtungslagers" trug die Bezeichnung Treblinka II. Es war etwa 4 km vom gleichnamigen Dorf entfernt, weniger als 2 km vom Fluß Bug, auf der Eisenbahnlinie Ostrów Mazowiecki-Siedlce, die sich an der Station Małkinia mit der wichtigeren Linie Warschau-Białystok schneidet. Die angeblichen "östlichen Vernichtungslager" waren alle drei in einer Grenzzone errichtet worden: Treblinka nahe der Grenze zwischen dem Generalgouvernement und dem Bezirk Białystok, Sobibór unweit jener zwischen dem Generalgouvernement und dem Reichskommissariat Ukraine, Bełżec zwischen dem Distrikt Lublin und dem Distrikt Galizien.
Treblinka II lag durchaus nicht in einer besonders abgelegenen Region und barg sehr wenige Geheimnisse. Die vom Dorf Treblinka nach Siedlce führende Eisenbahnlinie verlief ganze 300 m vom Lager entfernt, parallel zur nahen Straße. Eine Abzweigung dieser Bahnlinie führte zum Lager und von da aus zum Arbeitslager Treblinka I. Kaum anderthalb Kilometer weiter stand das Dorf Wólka Okrąglik; in entgegengesetzter Richtung, rund 2 km von Treblinka I entfernt, befanden sich die Weiler Grady und Poniatowo.[3]
Schenkt man den Zeugenaussagen Glauben, so bestanden sogar rege Kontakte zwischen der örtlichen polnischen Bevölkerung und den Lagerinsassen, mit denen ein schwunghafter Tauschhandel blühte. Die polnischen Bauern »kamen, um Geschäfte zu machen«:[4] Sie brachten den Häftlingen allerlei Lebensmittel, die sie gegen Gold eintauschten:[5]
»So kam es, daß täglich Körbe mit weißen Brötchen, Brathähnchen, Käse, Butter, Crème etc. in Treblinka eintrafen.«
Etwas über 2 km von Treblinka II entfernt hatten die Deutschen das Lager Treblinka I errichtet, wo die Zwangsarbeiter hauptsächlich mit der Förderung von Kies aus einer riesigen Grube beschäftigt waren.
Die wenigen beim Eintreffen der Sowjets im August 1944 noch vorhandenen materiellen Spuren von Treblinka II[6] wurden im Lauf der Jahre vollständig beseitigt und existieren heute nicht mehr. Von 1959 bis 1964 erhielt Treblinka seine heutige Gestalt: Ein großer Sektor des Lagergeländes wurde einbetoniert, und es wurden dort 17.000 Betonblöcke errichtet, die an Grabstelen gemahnen.[7] Im Zentrum baute man ein gigantisches Denkmal aus Stein.[8] Am Eingang zum Lager verkünden Steine in mehreren Sprachen, hier seien zwischen Juli 1942 und August 1943 »über 800.000 Juden« umgekommen.[9] Querbalken aus Beton, flankiert von einer ebenfalls aus Beton bestehenden Plattform, symbolisieren die Schienenspur und den Bahnsteig des Lagers.[10] Ansonsten bietet sich dem Auge nichts weiter dar als eine von Tannen umsäumte Wiese.[11]
Auf einem gut zwei Kilometer langen Waldpfad gelangt man in jene Zone, wo einst Treblinka I stand, und auf dem Weg dorthin kann man die alte Kiesgrube sehen.[12] Kurz davor stößt man auf einen kleinen Friedhof, wo im Arbeitslager gestorbene polnische Häftlinge ruhen.[13] Auf dem von einem Tannenwald umgebenen Lagergelände[14] sind die rund 12 m × 60 m großen Betonfundamente erhalten, auf denen die Baracken standen.[15]
Eine ausführlichere Beschreibung der Zone, in der Treblinka I und Treblinka II gelegen waren, findet der Leser im Abschnitt 3 des Kapitels III.
In der unmittelbaren Nachkriegszeit war bisweilen von bis zu drei Millionen in Treblinka II ermordeten Menschen die Rede.[16] Die beiden wichtigsten Standardwerke der zeitgenössischen "Holocaust"-Geschichtsschreibung nennen Opferzahlen von 750.000 (Raul Hilberg[17]) bzw. 870.000 (Enzyklopädie des Holocaust[18]).
Letztgenanntes Standardwerk, die Enzyklopädie des Holocaust, enthält eine Zusammenfassung des offiziellen Bildes vom Lager Treblinka, die wir im folgenden auszugsweise wiedergeben:[19]
»[Treblinka] lag in einem bevölkerungsarmen Gebiet südlich von Malkinia, einer Eisenbahnstation an der Hauptstrecke Warschau-Bialystok. Das Lager befand sich vier Kilometer entfernt von dem Ort und der Eisenbahnstation Treblinka. Die Gegend war dicht bewaldet und gegen Einblick gut abgeschirmt. In der Nähe war 1941 das Straflager Treblinka I errichtet worden, in dem Polen und Juden Zwangsarbeit in Steinbrüchen[20] leisteten. Das Vernichtungslager errichtete die SS-Zentralbauleitung Warschau unter Mitarbeit deutscher Firmen im Rahmen der Aktion Reinhard zwischen Ende Mai und dem 22. Juli 1942, wobei man Lagerinsassen von Treblinka I und Juden aus den benachbarten Städten zur Arbeit heranzog. Außer den Lagergebäuden und Gaskammern wurde auch ein Nebengleis vom Lager zur nahegelegenen Eisenbahnstation gebaut. Auf dem Lagergelände wurden riesige Gruben ausgehoben, die später als Massengräber dienten.
Das Lager war in einem Rechteck von 400 Meter Breite und 600 m Länge angelegt [...]. Im südöstlichen Teil befand sich der Bereich, in dem die Häftlinge ermordet wurden, vom deutschen Personal "das obere Lager" genannt. Das 200 mal 250 m große Gelände war vollständig eingezäumt und vom Rest des Lagers abgetrennt. Hier befand sich ein Backsteingebäude mit drei Gaskammern von je vier mal vier Metern Größe. In einem anschließenden Schuppen stand ein Dieselmotor, der das Kohlenmonoxyd für die Kammern produzierte. Das Gas wurde über Röhren an den Decken in die Gaskammern geleitet, die wie Duschräume gebaut waren. Jede Gaskammer hatte eine zweite Tür, durch die die Leichen entfernt wurden. Östlich des Gebäudes, 150 bis 200 m von den Gaskammern entfernt, befanden sich die riesigen Gruben, in denen die Leichen vergraben wurden. Ein schmaler Pfad, auf beiden Seiten eingezäunt und mit Baumzweigen getarnt, führte vom Ankunfts- zum Vernichtungsbereich. Über diesen Pfad, "Schlauch" genannt, mußten die nackten jüdischen Häftlinge in die Gaskammern gehen.
Der erste Lagerkommandant war SS-Obersturmführer Irmfried Eberl. Ende August/Anfang September 1942 wurde er durch den SS-Obersturmführer Franz Stangl, den früheren Kommandanten von Sobibor, abgelöst. Etwa 20 bis 30 SS-Männer, die fast alle am Euthanasie-Programm beteiligt gewesen waren, leiteten das Lager. Eine etwa 90 bis 120 Mann starke Kompanie von meist ukrainischen Trawniki-Männern[21] diente als Lagerwachmannschaft. Sie verhinderte Flucht- und Widerstandsversuche. [...] Gruppen jüdischer Gefangener wurden darüber hinaus zu Bauarbeiten herangezogen, die selbst während des Vernichtungsprozesses fortgeführt wurden. Diese Gefangenen wurden für einige Tage oder höchstens Wochen zu Arbeiten eingesetzt und dann "selektiert" und getötet, bevor Neuankömmlinge ihre Plätze einnahmen. [...]
Der Vernichtungsprozeß in Treblinka war wie in den Lagern Belzec und Sobibor organisiert. Ein ankommender Zug, im allgemeinen 40 bis 50 Wagen (mit 6000 bis 7000 Personen), hielt zuerst am Bahnhof des Dorfes Treblinka. Dann fuhren 20 Waggons in das Lager, die anderen blieben auf dem Bahnhof zurück. Verstärkte Wachmannschaften bezogen an der Rampe und im Ankunftsbereich Aufstellung. Die Juden wurden von den SS-Männern aus den Waggons getrieben. Dann erklärte ein Lageroffizier den Ankömmlingen, daß sie ein Durchgangslager erreicht hätten, von dem aus sie in verschiedene Arbeitslager verteilt würden. Aus hygienischen Gründen müßten sie duschen, und ihre Kleidung werde desinfiziert. Geld und Wertsachen müßten sie abgeben; sie würden ihnen nach dem Duschen wieder ausgehändigt werden. Nach dieser Erklärung wurden die Juden zum "Umschlagplatz" beordert.
Am Eingang zum Platz wies man die Männer getrennt von Frauen und Kindern in eine Baracke. Dabei wurden sie von den Aufsehern zum Laufschritt angetrieben und mißhandelt. Ab Herbst 1942 wurde den Frauen das Haar geschoren, bevor sie nackt in den "Schlauch" getrieben wurden, der zu den Gaskammern führte. Frauen und Kinder wurden zuerst vergast. Die Männer wurden währenddessen nackt auf dem "Umschlagplatz" festgehalten, bis auch sie den "Schlauch" betreten mußten. In die Gaskammern ließ man Kohlenmonoxyd einströmen. Innerhalb von 30 Minuten waren alle Menschen erstickt. Ihre Leichen wurden in Gruben verscharrt. [...]
Getrennt von den anderen jüdischen Gefangenen, wurde eine 100- bis 300-köpfige Gruppe im Vernichtungsbereich zu Arbeiten wie der Entfernung der Leichen aus der Gaskammer, der Säuberung der Kammern, dem Herausbrechen von Goldzähnen und zum Vergraben der Leichen eingesetzt. Als man im Frühjahr 1943 zum Verbrennen der Leichen überging, um die Spuren des Massenmordes zu beseitigen, wurde diese Aufgabe ebenfalls dieser Gruppe übertragen.
Wie in Belzec und Sobibor war die Kapazität der Gaskammern mit einer Fläche von 48 Quadratmetern bald nicht mehr ausreichend. Daher baute man zwischen Ende August und Anfang Oktober 1942 zehn weitere Gaskammern mit einer Gesamtfläche von 320 Quadratmetern. Sie befanden sich in einem Backsteingebäude, in dessen Mitte ein Flur mit fünf Türen auf jeder Seite verlief, die jeweils in eine Gaskammer führten. Eine zweite Tür innerhalb der Kammer konnte nur von außen geöffnet werden und wurde zur Entfernung der Leichen benutzt. Nun war es möglich, die Insassen von 20 Eisenbahnwaggons zur gleichen Zeit zu ermorden. [...]
Das Massenvernichtungsprogramm in Treblinka begann am 23. Juli 1942; die ersten Opfer waren Juden aus dem Warschauer Ghetto. Bis zum 21. September wurden 254.000 Juden aus Warschau und 112.000 aus anderen Teilen des Distrikts Warschau in Treblinka ermordet, insgesamt 366.000 Menschen. Aus dem Distrikt Radom wurden 337.000 Juden ermordet und aus dem Distrikt Lublin 35.000, die meisten im Winter 1942/1943. [...] Aus dem Distrikt Bialystok wurden über 107.000 Juden in Treblinka ermordet, die meisten zwischen November 1942 und Januar 1943.
7000 Juden aus der Slowakei, die zuerst in Ghettos des Generalgouvernements deportiert worden waren, wurden im Sommer und Herbst 1942 ermordet. Aus Theresienstadt wurden vom 5. bis zum 25. Oktober 1942 in fünf Transporten 8000 Juden deportiert. Aus Griechenland kamen in der zweiten Märzhälfte 1943 über 4000 Juden, die zuerst aus Thrakien nach Bulgarien deportiert worden waren. 7000 Juden aus Makedonien, dem Teil Jugoslawiens, den Bulgarien annektiert hatte, wurden Ende März und Anfang April 1943 in Treblinka ermordet. Aus Saloniki kam Ende März mindestens ein Transport mit 2800 Juden. Insgesamt wurden in Treblinka 29.000 Juden aus Ländern außerhalb Polens ermordet. Auch 2000 Zigeuner waren unter den Opfern. Die Massenvernichtung wurde bis April 1943 fortgesetzt, danach kamen nur noch vereinzelte Transporte an.
Nach einem Besuch Heinrich Himmlers in Treblinka Ende Februar/Anfang März 1943 begann man auf seinen Befehl, die Leichen der Opfer zu verbrennen. Zu diesem Zweck wurden die Massengräber geöffnet, die Knochen zermalmt und mit der Asche wieder vergraben. Diese Leichenverbrennungen sollten die Spuren der Morde verwischen. Nach ihrem Abschluß wurde das Lager im Herbst 1943 aufgelöst. Insgesamt waren hier 870.000 Menschen ermordet worden. [...]
In Treblinka gab es mehrere Ansätze zum Widerstand, sowohl von einzelnen als auch von ganzen Transporten. [...] Anfang 1943 bildete sich unter den Insassen eine Widerstandsbewegung. [...]
Als sich die Verbrennung der Leichen dem Abschluß näherte und die Auflösung des Lagers und damit die Ermordung der verbliebenen Gefangenen bevorstand, beschloß der Untergrund, den Aufstand nicht länger aufzuschieben. Am 2. August 1943 [...] eröffneten [die Widerständler] das Feuer auf die SS-Leute und setzten einige Lagergebäude in Brand. Zahlreiche Gefangene wurden bei dem Versuch, den Zaun zu stürmen, erschossen. Deutsche Sicherheitskräfte durchsuchten die Umgebung. 70 von den ungefähr 750 Gefangenen gelang die Flucht. Einige der zurückgebliebenen Gefangenen wurden auf der Stelle erschossen, die anderen mußten die Bauten und Zäune niederreißen und sämtliche Spuren des Lagers beseitigen. Danach ermordete man auch diese Häftlinge. Der Boden wurde dann umgepflügt und bepflanzt und einer ukrainischen Bauernfamilie übergeben.«
Soweit die Enzyklopädie des Holocaust.
Wir haben uns die Aufgabe gestellt, das hier resümierte Bild vom "Vernichtungslager" Treblinka einer kritischen Überprüfung zu unterziehen und, falls es dieser Überprüfung nicht standhalten sollte, eine alternative These bezüglich der wirklichen Funktion des Lagers aufzustellen.
Für die Einleitung, Kapitel 1, Kapitel 5 sowie die Schlußfolgerung ist Jürgen Graf verantwortlich. Für alle übrigen Kapitel trägt Carlo Mattogno die Verantwortung. Die Übersetzung der von C. Mattogno auf italienisch geschriebenen Kapitel besorgte J. Graf.
Für die Zusendung von wichtigem Material bzw. den Hinweis auf Publikationen zu unserem Thema sprechen wir Prof. Robert Faurisson, Mark Weber sowie Dr. Miroslav Dragan unseren herzlichen Dank aus.
Ursprünglich war geplant, die Ergebnisse der von Ingenieur Richard Krege auf dem Gelände von Treblinka durchgeführten Bodenradaruntersuchungen in dieses Buch aufzunehmen. Angesichts der Bedeutung des Themas sowie der Ausweitung der Bodenradaruntersuchungen auf die Lager Bełżec und Auschwitz wurde beschlossen, dieses Thema in einem eigenen Werk zu behandeln, das ca. Ende 2002/Anfang 2003 bei Castle Hill Publishers erscheinen soll.
Gewidmet ist unser Buch unserem verstorbenen Freund Diplom-Ingenieur Arnulf Neumaier, einem unermüdlichen Streiter für die geschichtliche Wahrheit, dessen 1994 im Sammelband Grundlagen zur Zeitgeschichte publizierter Artikel »Der Treblinka-Holocaust« einen Meilenstein in der wissenschaftlichen Forschung zu diesem Lager darstellt.
Fußnoten
| [1] | Der Ausdruck "Vernichtungslager" stellt eine Übersetzung des englischen "extermination camp" dar und findet sich in keinem einzigen deutschen Dokument der Kriegszeit. |
| [2] | Diese Aktion, deren Ziel teilweise in der Beschlagnahmung jüdischen Eigentums bestand, verdankt ihren Namen dem Staatssekretär im Finanzministerium Fritz Reinhardt, und nicht, wie in der offiziellen Geschichtsschreibung meist behauptet wird, Reinhard Heydrich. Der Grund für diesen Irrtum mag darin liegen, daß in einigen Dokumenten der Kriegszeit auch die Schreibweise "Reinhard" (ohne t) vorkommt. Siehe dazu Carlo Mattogno, "Sonderbehandlung" ad Auschwitz. Genesi e significato, Edizioni di Ar, Padua 2001, S. 46. |
| [3] | Siehe Dokument 1 im Anhang. |
| [4] | Zeugenaussage von Samuel Willenberg, in: Alexander Donat (Hg.), The Death Camp Treblinka, Holocaust Library, New York 1979, S. 192. |
| [5] | Zeugenaussage von Abraham Krzepicki, in: A. Donat, ebenda, S. 125. |
| [6] | Siehe Kapitel III. |
| [7] | Siehe Foto 1 im Anhang. |
| [8] | Siehe Foto 2 im Anhang. |
| [9] | Siehe Foto 3 im Anhang. |
| [10] | Siehe Foto 4 im Anhang. |
| [11] | Siehe Foto 5 im Anhang. |
| [12] | Siehe Foto 6 im Anhang. |
| [13] | Siehe Foto 7 im Anhang. |
| [14] | Siehe Foto 8 im Anhang. |
| [15] | Siehe Foto 9 im Anhang. |
| [16] | Diese Zahl wurde z.B. von Wassili Grossmann in Die Hölle von Treblinka, Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1946, genannt (siehe Kapitel 1). |
| [17] | Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Drei Bände, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 1997, S. 956. |
| [18] | Eberhard Jäckel, Peter Longerich, Julius H. Schoeps (Hg.), Enzyklopädie des Holocaust. Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, drei Bände, Argon Verlag, Berlin 1993, S. 1430. |
| [19] | Ebenda, S. 1427 ff. |
| [20] | Richtiger wäre: "In einer Kiesgrube". |
| [21] | Das südöstlich von Lublin gelegene Lager Trawniki diente u.a. als Ausbildungsstätte für das Konzentrationslager-Personal. |