V. Anhang 2: Zeugenaussagen und Tätergeständnisse über die reichsdeutschen Gaskammern.

Es gehört zu den Merkwürdigkeiten der Holocaust-Geschichte, dass deren schwächster Punkt, der technisch-naturwissenschaftliche nämlich, von den Kritikern des orthodoxen Geschichtsbilds jahrzehntelang kaum aufgegriffen wurde. Allenfalls machten sich die ersten Revisionisten gelegentlich Gedanken darüber, wie man die Millionen Leichen denn mit den zur Verfügung stehenden Mitteln hätte beseitigen können. Völlig ausgeklammert wurde von ihnen die Frage, ob die behaupteten Massenvergasungen mit Zyklon B und Dieselabgasen überhaupt auf die von den Zeugen geschilderte Art möglich waren; höchstwahrscheinlich wurde ihnen das Problem gar nicht als solches bewusst. Man wusste, dass Zyklon B ein hochgefährliches Gift ist und dass Dieselabgase fürchterlich stinken und deshalb wohl als Mordwaffe geeignet sein mussten; damit hatte es sich. Rassinier streift technische Punkte an einigen wenigen Stellen ganz kurz, verweilt aber nirgends dabei.

Einer der ersten Revisionisten, der Österreicher Dr. Dr. Dr. Franz Scheidl, schrieb in seiner engagierten, heute noch sehr lesenswerten Geschichte der Verfemung Deutschlands, einer Serie von Büchern, deren Wert leider durch mangelhafte Quellenangaben gemindert wird, immerhin schon (1):

Höss berichtet darüber, dass er durch einen Zufall darauf gekommen sei, dass man das zur Desinfektion als Insektenvertilgungsmittel verwendete Giftgas auch zur Menschenvergasung verwenden könne (...) Gruppenführer Globocnik stellte seinerseits primitive Vergasungsversuche durch die Auspuffgase eines Dieselmotors im Lager Belzec an (...). Es ist undenkbar, dass man bei von oben gewünschten und organisierten Massenvergasungen auf so stümperhafte und dilettantische Art bei der Ermittlung der wirksamsten Vergasungsmittel vorgegangen wäre.

Eines der Hauptargumente gegen die Existenz der Vernichtungslager und Gaskammern im Osten waren von Beginn an die ähnlichen, aber nachweislich falschen Berichte, die über die reichsdeutschen (d. h. auf dem Gebiet des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937 gelegenen) Konzentrationslager im Umlauf gewesen waren. Rassinier, als Sozialist und Widerstandskämpfer im Oktober 1943 verhaftet und anschliessend Häftling in Buchenwald und Dora-Mittelbau, wusste aus eigener Erfahrung, dass es in keinem dieser beiden Lagern Gaskammern gab, stellte aber mit wachsender Irritation fest, dass zumindest über Buchenwald allerlei Gaskammergeschichten kursierten, die nicht nur von der Presse eifrig kolportiert, sondern auch von den Gerichten sanktioniert wurden. Wie bereits früher erwähnt, bezichtigte der britische Chefankläger in Nürnberg, Sir Hartley Shawcross, die Deutschen, in den «Gaskammern und Öfen von Auschwitz, Dachau, Treblinka, von Buchenwald, Mauthausen, Majdanek und Oranienburg» das Morden «wie irgendeine Industrie der Massenproduktion» betrieben zu haben.

Ober die Gaskammern von Buchenwald besagte ein von der französischen Regierung eingereichtes offizielles Dokument (2):

Alles war bis ins Kleinste geregelt worden. Im Jahre 1944 hatte man in Buchenwald sogar eine Bahnlinie verlängert, so dass die Deportierten direkt in die Gaskammer geführt werden konnten. Einige [Gaskammern] hatten einen umkippbaren Boden, der die Leichen sofort in den Raum mit den Verbrennungsöfen fallen liess.

Und dann gab es natürlich «Erlebnisberichte» ehemaliger Häftlinge. Abbé Georges Hénocque schildert die Gaskammer von Buchenwald in seinem Buch Les Antres de la Bête («Die Höhlen der Bestie») wie folgt (3):

Der Raum war vielleicht fünf Quadratmeter gross und drei bis dreieinhalb Meter hoch. An der Decke befanden sich in regelmässigen Abständen siebzehn luftdicht verschlossene Duschköpfe. Wer sie sah, konnte ihre mörderische Funktion unmöglich erahnen. Sie glichen harmlosen Wasserspendern. Die im Krematorium angestellten Deportierten hatten mich gewarnt: Wie zum Hohn erhielt jedes Opfer vor dem Betreten der Kammer ein Handtuch und ein winziges Stück Seife. Die Unglücklichen wurden so im Glauben gewiegt, sie beträten eine Dusche.

Man verschloss dann die schwere Eisentür hinter ihnen, welche von einem einen halben Meter dicken Dichtungsstreifen aus Gummi gesäumt war, so dass keine Luft eindringen konnte.

Im Inneren waren die Wände glatt, ohne Ritzen und wie lackiert. Draussen erblickte man neben dem Türsturz vier Knöpfe, von denen jeder unter einem anderen lag: einen roten, einen gelben, einen grünen und einen weissen.

Doch beunruhigte mich ein Detail: Ich begriff nicht, wie das Gas sich aus den Duschköpfen niedersenken konnte. Neben dem Raum, in dem ich mich befand, lag ein Gang. Ich betrat ihn und sah ein gewaltiges Rohr, das ich mit beiden Armen nicht ganz umfassen konnte und das von einer etwa einen Zentimeter dicken Gummischicht umhüllt war.

Daneben befand sich eine Kurbel, die sich von links nach rechts drehen liess und so das Gas hinunterleitete. Der Druck war so stark, dass es sich bis auf den Boden niedersenkte, weshalb keines der Opfer dem entrinnen konnte, was die Deutschen den «langsamen und süssen Tod» nannten.

Unterhalb der Stelle, wo die Röhre in die Gaskammer einmündete, befanden sich dieselben Knöpfe wie an der Aussentür: ein roter, ein grüner, ein gelber und ein weisser. Sie dienten offenbar dazu, das Niedersinken des Gases zu messen. Alles war tatsächlich streng wissenschaftlich organisiert. Der Teufel selbst hätte es sich nicht besser ausdenken können. Abermals betrat ich die Gaskammer, um herauszufinden, wo sich das Krematorium befand.

Was mir zuerst in die Augen stach, war eine Art rollendes Förderband aus Eisen. Dieser perfekt konstruierte Apparat drehte sich unermüdlich und reichte bis in die glühenden Öfen hinein. Man bahrte dort die in der angrenzenden Kammer gesammelten Leichen auf und brachte sie zum Ofen.

Als ich diesen unvergesslichen und erschütternden Besuch unternahm, waren die Apparate in vollem Betrieb und voll ausgelastet (...)

Nachdem ich mir dieses Inferno nochmals angesehen hatte, setzte ich meinen düsteren Spaziergang in bedrücktem Schweigen fort. Ich Öffnete die Tür eines dritten Zimmers. Es war dies die Reservekammer. Dort türmten sich die Leichen, die man nicht am gleichen Tag hatte verbrennen können und die man für den folgenden Tag aufsparte. Niemand, der es nicht selbst miterlebt hat, kann sich das Grauen dieser dritten Szene ausmalen. Rechts, in einer Ecke der Kammer, lagen die Toten, nackt, ausgeplündert, ohne jeglichen Respekt kreuz und quer übereinandergeworfen und in bizarren Stellungen verrenkt. Man hatte ihnen die Kiefer zerbrochen, um die Goldprothesen herauszureissen - ganz zu schweigen von den schändlichen Durchsuchungen, denen man die Leichen unterzogen hatte, um sicher zu gehen, dass sie keinerlei Schmuckstück enthielten, welches die Schatzkammern der Nazi-Ungeheuer hätte bereichern können...

Ich warf einen letzten Blick auf diesen Ort der Schande und des Entsetzens und las im Lichte der Flammen, die acht bis zehn Meter hoch aus dem Ofen schossen, den zynischen Vierzeiler, der an der Wand des Krematoriums stand:

Der ekle Wurm darf nimmer meinen Leib versehren!
Drum soll die reine Flamme mich verzehren.
Stets liebte ich die Wärme und das Licht
Darum verbrenne mich, begrab mich nicht!

Zuletzt bot sich mir noch ein Anblick dar, welcher der deutschen Wissenschaft zur Zierde gereichte: Mehrals einen Kilometer lang und etwa anderthalb Meterhoch war die Asche aufgeschichtet, die man den Öfen entnommen hatte, um damit Kohl- und Rübenfelder zu düngen! So verliessen Hunderttausende von Menschen, die diese Hölle lebend betreten hatten, sie als Dünger...

Dank meinem unvorsichtigen Eindringen hatte ich nun alles gesehen, was ich sehen wollte.

Eine besonders wichtige Rolle spielte in der Propaganda die Gaskammer von Dachau. Vor dem Nürnberger Gericht trat als Zeuge der Anklage am 11. Januar 1946 der Dachauer Lagerarzt, ein Tscheche namens Dr. Franz Blaha, auf und machte dabei unter Eid folgende Aussage (4):

Viele Hinrichtungen durch Gas, Erschiessungen und Injektionen fanden im Lager statt. Die Gaskammer wurde im Jahre 1944 vollendet; ich wurde von Dr. Rascher gerufen, um die ersten Opfer zu untersuchen. Von den 8 bis 9 Personen, die in der Kammer waren, waren noch drei am Leben, und die anderen schienen tot zu sein. Ihre Augen waren rot und ihre Gesichter aufgedunst [sic]. Viele Gefangene wurden später auf diese Art und Weise getötet. Nachher wurden sie zum Krematorium gebracht, wo ich ihre Zähne auf Gold untersuchen musste. Wenn sie Gold enthielten, wurden sie herausgezogen. Viele kranke Häftlinge sind durch Injektionen im Krankenhaus getötet worden (...) Geisteskranke wurden liquidiert, indem sie zur Gaskammer geführt wurden und dort entweder Injektionen bekamen oder erschossen wurden.

SS-Hauptsturmführer Josef Kramer, der (später nach Birkenau und Bergen-Belsen versetzte) Kommandant des elsässischen KZ Struthof/Natzweiler, sagte im Juli 1945 folgendes aus (5):

Ich begab mich [im August 1943] in das Anatomische Institut in Strassburg, wo sich Professor Hirt befand. Dieser erklärte mir, Kenntnis von einer Überstellung von Häftlingen von Auschwitz nach Natzweiler zu haben. Er erklärte mir genau, dass diese Personen in der Gaskammer in Struthof mit Gas getötet und dann ihre Leichen zum Anatomischen Institut in Strassburg überführt werden sollten, damit sie ihm zur Verfügung stehen.

Nach diesem Gespräch gab er mir eine Flasche, die ungefähr 114 1 Salz enthielt, ich glaube, es handelte sich um Cyan-Wasserstoff-Salze. Der Professor gab mir die Dosis an, die ich zu verwenden hatte, um die von Auschwitz kommenden Häftlinge, die ich bereits erwähnt hatte, zu vergiften.

Anfang August 1943 bekam ich also die 80 Internierten, die mit dem Gas getötet werden sollten, das mir von Hirt übergeben worden war Eines Abends gegen 9 Uhr fuhr ich mit ungefähr 15 Frauen mit einem kleinen Lastwagen das erste Mal zur Gaskammer. Ich sagte diesen Frauen, dass sie in einen Desinfektionsraum gehen müssten, verschwieg aber, dass sie vergiftet werden sollten. Mit Hilfe einiger SS-Männer zwang ich sie, sich vollständig auszuziehen, und schob sie in die Gaskammer, als sie ganz nackt waren. Als die Tür geschlossen war, fingen sie zu schreien an. Nachdem ich die Tür geschlossen hatte, führte ich durch ein Rohr, das rechts vom Guckloch angebracht war, eine gewisse Menge von Salz ein. Gleichzeitig schüttete ich Wasser hinein, dann schloss ich die Öffnungen mit einem Hahn ... Ich beleuchtete dann den Raum mit einem Schalter und beobachtete durch das Guckloch, was sich im Inneren der Kammer abspielte. Ich stellte fest, dass die Frauen noch ungefähr eine halbe Minute geatmet haben, bevor sie zu Boden fielen. Nachdem ich die Ventilation eingeschaltet hatte, Öffnete ich die Tür. Ich fand die Frauen leblos in ihrem Kot am Boden liegen.

Die Existenz einer Gaskammer in Ravensbrück bewies unter anderem d Geständnis des Lagerarztes Percy Treite (6):

Ich erinnere mich, dass viele Polinnen durch Genickschuss getötet wurden. Weil diese Schiesserei völlig wild vonstatten ging und weil zu befürchten war, dass auch Lebende verbrannt würden, habe ich unter dem Zwang der Verhältnisse für die anständige Art der Tötung gesorgt. Das war dann die Gaskammer.

Auch in Sachsenhausen wurde laut der Nachkriegsversion vergast. Lagerkommandant Anton Kaindl beichtete dies vor einem sowjetischen Militärgericht (7):

Frage: Welche Vernichtungsarten gab es in Ihrem Lager?

Antwort: Bis zum Herbst 1943 wurden die Vernichtungen in Sachsenhausen durch Erschiessungen und Erhängungen durchgeführt.

F: Haben Sie an dieser Vernichtungstechnik irgendwelche Veränderungen vorgenommen oder nicht?

A: Ich habe Mitte März 1943 die Gaskammern als Massenvernichtungsstätte eingeführt.

F: Auf eigene Initiative?

A: Zum Teil, ja. Da die vorhandenen Anlagen zur vorgesehenen Vernichtung nicht mehr ausreichten, hielt ich eine Besprechung ab, an der auch der Chefarzt Baumkötter teilnahm, und der sagte mir, die Vergiftung von Menschen in besonderen Kammern durch Blausäure habe den augenblicklichen Tod zur Folge. Da hielt ich die Einrichtung von Gaskammern für die Massenvernichtung für zweckmässig und auch für human.

F: Wer war für die Menschenvernichtungen verantwortlich?

A: Der Lagerkommandant persönlich.

F: Also Sie?

A: Jawohl.

Eine - allerdings nur kleine und selten benutzte - Gaskammer wurde auch in Mauthausen gesichtet, und ihre Existenz wurde vom Lagerkommandanten Franz Ziereis ausdrücklich bestätigt (8). Dies alles verblasste aber neben dem Unfassbaren, das sich auf dem unweit von Linz gelegenen Schloss Hartheim zutrug. Wie Ziereis auf dem Totenbett gestand (er war durch drei Schüsse schwer verletzt worden), wurden auf jenem Schreckensschloss zwischen einer und anderthalb Millionen Menschen vergast (9)!

SS-Gruppenführer Glücks hat die Anordnung gegeben, schwache Häftlinge als geisteskrank zu erklären und sie in einer grossen Anlage mit Gas umzubringen. Dort wurden ungefähr 1 bis 1,5 Millionen umgebracht. Diese Stelle heisst Hartheim und liegt 10 Kilometer von Linz in der Richtung nach Passau. Im Lager wurden diese Häftlinge als normal gestorben gemeldet.

Die Todesstunde für all diese Gaskammern schlug im Jahre 1960, als Martin Broszat, damaliger Mitarbeiter und späterer Leiter des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, schrieb (10):

Weder in Dachau noch in Bergen-Belsen noch in Buchenwald sind Juden oder andere Häftlinge vergast worden (...) Die Massenvernichtung der Juden begann 194111942 und fand ausschliesslich an einigen wenigen hier für ausgewählten und mit Hilfe entsprechender technischer Einrichtungen versehener Stellen, vor allem im besetzten polnischen Gebiet (aber nirgends im Altreich) statt.- in Auschwitz-Birkenau, in Sobibor am Bug, in Treblinka, Chelmno und Belzec.

Dazu folgende Anmerkungen:

a) Majdanek fehlt bei der Aufzählung der Vernichtungslager. Dies ist um so aufschlussreicher, als ein deutsches Gericht im Düsseldorfer Majdanek-Prozess später klipp und klar festhielt, dort habe es Massenvergasungen gegeben (11).

b) Die Formulierung Broszats ist auffallend gewunden und unklar. Offenbar will er dadurch der Frage ausweichen, ob die Gaskammern von Schloss Hartheim, Mauthausen und Natzweiler «echt» seien oder nicht. Alle drei Orte lagen weder im Altreich noch im besetzten Polen. Hinsichtlich Dachaus, Buchenwalds und Bergen-Belsens legt sich der erlauchte Historiker aber expressis verbis, hinsichtlich von Ravensbrück und Sachsenhausen implizit fest.

Kogon/Langbein/Rückerl haben in ihrem 1983 erschienenen Werk den Versuch einer teilweisen Rückverschiebung der Gaskammern nach Westen unternommen. Sie verzichten auf die Gaskammern von Buchenwald und Dachau, beharren aber darauf, dass es in Natzweiler, Mauthausen, Schloss Hartheim (12), Sachsenhausen und Ravensbrück zu Vergasungen kam. Den gleichen Standpunkt nimmt die Enzyklopädie des Holocaust ein. Allerdings sprechen die beiden Werke nicht mehr, wie Anton Kaindl vor dem sowjetischen Militärgericht, von einer «Massenvernichtung» oder, wie Franz Ziereis auf dem Totenbett, von 1 bis 1,5 Millionen Hartheim-Opfern, sondern begnügen sich mit mickrigen «Probevergasungen». Dabei verwickeln sie sich in die krassesten Widersprüche; so schreibt die Enzyklopädie, in Sachsenhausen sei 1941 «ein Gaswagen zur Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener versuchsweise eingesetzt» worden, während der Bau einer Gaskammer innerhalb des Krematoriumskomplexes «nicht sicher datierbar» sei (13); dies steht im Gegensatz zum Kaindl-Geständnis, auf das sich wiederum Kogon/Langbein/Rückerl berufen. Kurzum: Wirrwarr, Stümperei und Chaos, wohin man blickt. Man wüsste nur zu gerne, ob diese «Historiker» eigentlich selbst an den von ihnen zusammengeschriebenen Blödsinn glauben.

Definitiv erledigt sind nach dem Urteil sämtlicher «Holocaust-Spezialisten» aber die Gaskammern von Dachau und Buchenwald, von denen nach dem Krieg zunächst besonders viel die Rede war. Folglich haben alle die Existenz dieser Gaskammern beteuernden Augenzeugen, sofern sie keinen Wahnvorstellungen unterlagen, gelogen. Alle, ohne eine einzige Ausnahme.

Ob nun die Augenzeugen der Vergasungen in Auschwitz glaubwürdiger sind als jene der Vergasungen in Dachau und Buchenwald, wird der Leser jetzt, wo wir am Ende unserer Untersuchungen angelangt sind, unschwer beurteilen können.


Angebliche Gaskammertür im KZ Natzweiler ( KB)

Illustration 18a: Primitive Holztür der «Gaskammer» im KZ Natzweiler.

Hinrichtungs-Gaskammertür im den USA (St. Quentin, California) ( KB)

Illustration 18b: Stahltür der Gaskammer im kalifornisehen St. Quentin. Der Kontrast spricht Bände.

Anmerkungen

1) Franz Scheidl, Geschichte der Verfemung Deutschlands, Selbstverlag, Wien, ohne Jahresangabe (etwa 1968), Band 4, S. 114.
2) Nürnberger Dokument 274 F (RF 301), Vol. 37, S. 148, zitiert nach Mark Weber, Buchenwald: Legend and Reality, JHR, Vol. 7, Nr. 4, Winter 1986/1987, S. 411.
3) Das Buch erschien 1947 bei G. Durassie et Cie. Paris. Wir zitieren nach Faurisson, Mémoire en défense, S. 192 ff.
4) IMT V, S. 198.
5) Tribunal militaire permanent de la 10e région militaire, Strasbourg, Procès du Struthof, Akte Nr. 3, Beweisstück 1806/V/l, zitiert nach Kogon/Langbein/ Rückerl, S. 324.
Zum Kramer-Geständnis wäre folgendes zu bemerken:
a) Warum hat man Häftlinge zur Vergasung aus Auschwitz nach Natzweiler gebracht, statt die Todgeweihten aus jenem Lager selbst zu rekrutieren? b) Die «Gaskammer» von Struthof/Natzweiler ist aus unerfindlichen Gründen nur im Juli und August zu besichtigen, so dass wir sie anlässlich unseres im September 1993 erfolgten Besuchs im Lager nicht betreten konnten. Aus Photos (Illustration 18) ist aber zu ersehen, dass Kramer das tödliche «Salz» durch ein auf primitive Weise in die Wand gebrochenes Loch warf. Warum ist kein Gas ausgeströmt und hat ihn vergiftet? c) Unmittelbar gegenüber der «Gaskammer» lag das (heute als Restaurant dienende) Wohnhaus der SS-Leute. Bei ungünstigem Wind wäre Gas dorthin getrieben worden und hätte sie an Leib und Leben gefährdet.
Wir empfehlen die Lektüre der kleinen Broschüre KZ Struthof. Legende und Wahrheit von Peter Rieffel, Postfach 1134, 77694 Kehl/BRD. Ein Rieffel bekannter Förster, der während des Krieges oft im Lager war, berichtete ihm, die «Gaskammer» sei in Tat und Wahrheit ein Kühlraum gewesen, wo u. a. Sauerkraut für Häftlinge und SS-Leute gelagert wurde.
6) Kogon/Langbein/Rückerl, S. 258.
7) Sachsenhausen-Prozess vor dem Militärgericht der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland vom 23.10. bis 1.11. 1947, deutsche Abschrift des Protokolls im Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen, zitiert nach Kogon/Langbein/Rückerl, S. 255.
8) Siehe Simon Wiesenthal, KZ Mauthausen, Ibis Verlag, 1946, S. 7 ff.
9) ibidem.
10) DIE ZEIT, 19. August 1960.
11) Kogon/Langbein/Rückerl, S. 241 ff.
12) Schloss Hartheim soll ein Zentrum der Euthanasieaktionen gewesen sein, bei denen Geisteskranke getötet wurden. Diese Euthanasieaktionen sind dokumentarisch völlig eindeutig nachweisbar und werden von keinem Revisionisten bestritten. Eine moralische Beurteilung dieser Aktion gehört nicht hierher. Wir weisen aber darauf hin, dass in den freiheitlich-demokratischen Staaten des Westens alljährlich Hunderttausende von zum allergrössten Teil gesunden Kindern «aus sozialen Gründen» (d. h. vor allem, weil der Staat den Müttern kein anständiges Kindergeld zahlen will) abgetrieben werden, und zwar ganz legal. Was ist nun schlimmer: Die unter der menschenverachtenden NS-Diktatur erfolgte Tötung unheilbar kranker Menschen oder die im freiesten und humansten System der Geschichte in unvergleichlich grösserern Umfang praktizierte Tötung gesunder Kinder? - Dass bei der Euthanasieaktion Gas verwendet wurde, scheint uns zweifelhaft. Da aber die Tötungen selbst eine unbestrittene Tatsache sind, rückt die Frage nach dem dazu verwendeten Mittel als zweitrangig in den Hintergrund. Wäre der millionenfache Massenmord an den Juden eine eindeutig nachweisbare Tatsache, so wäre die Frage nach der dabei benutzten Methode (Gas; Erschiessen; Verhungernlassen usw.) eher nebensächlich.
13) Enzyklopädie des Holocaust, S. 1270.


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