LEITARTIKEL

Georg Albert Bosse

Thema eins:

Das Wahljahr 1994

Schon lang nicht mehr haben sich die Geister an einem Thema derart entzündet, wie am Thema »Wahlenthaltung«. Allerdings bringen einige Briefeschreiber noch nicht mal soviel Mut auf, mir ihre entgegengesetzte Auffassung zum »Reizthema Wahlenthaltung« unter voller Namensangabe, das heißt mit An- und Unterschrift, mitzuteilen.


Drum sei's an dieser Stelle nochmals von mir wiederholt. Zum Thema »Demokratie ohne Parteien! Nichtwählen ist richtig wählen!« habe ich im Laufe der letzten Jahre mehrere Aufsätze verfaßt, so daß meine ablehnende Haltung zu »Parteien in Deutschland« vielen langjährigen Stammlesern von RuW durchaus geläufig ist. Zusammengefaßt enthalten meine Aufsätze die Urteilsformel: Die Lebensfähigkeit (d.h. das Bestehen) dieser »Demokratie« ist allein von ihren Gründungsparteien abhängig! Sie, die 1949 das Grundgesetz dieses (ihres Staates) erfunden haben, fühlen sich als dessen »Gründungsväter« und beanspruchen deshalb gewisse »Vorrechte« in diesem Staat, den sie als den ihrigen ansehen. Von außen gelenkt und kontrolliert wird diese »Parteien-Connection« nun ihrerseits - man darf sich diesen Parteienteppich ruhig als ein einziges mit- und untereinander verfilztes, ganzheitliches »Parteiensystem« vorstellen - von zwei oder drei im Hintergrund wirkenden »Mächten«: Den »überstaatlichen Mächten«! Die CDU/CSU mit ihrem C im Schild zum Beispiel wird meiner Meinung nach von ROM (Synonym für die nach Weltbeherrschung strebende internationalisierte, dem Jesuitismus verpflichtete Weltkirche) gesteuert. Die FDP und die SPD ist von der internationalen Freimaurerei abhängig. Daneben unterliegt die F.D.P. im gleichen Maße dem Einfluß internationaler Bankeninhaber, während jene Ewiggestrigen in der SPD sich nicht von der messianischen Erlöseridee des Erzvaters ihrer Partei - von Herrn Hershel Mardochai alias Karl MARX - und dessen Werte verneinenden Sozialismus trennen können.

Daß besagte »Hintergrundmächten parteienübergreifende Direkt- und Querverbindungen von Partei zu Partei spinnen und solcherart auf die einzelnen Organisationsstufen der von mir genannten Parteien einwirken, dürfte einleuchten. Die der Weltfreimaurerei zuzurechnenden überstaatlichen, in »dreifache Nacht gehüllten« Befehlsgeber, die im Zusammenhang mit den Parteien gesehen das SYSTEM bilden, befinden sich mit dem von ihnen erschaffenen Parteienfilz in einer Art symbiotischer Abhängigkeit. Doch ist des einen Abhängigkeit vom andern größer, weil sich die Väter der Abhängigkeit zu der von ihnen geschaffenen »Kreatur«, dem Parteienfilz, verhalten wie der Herr zum Knecht. Man kann es auch so sagen: Derjenige, der das GELD liefert, wofür ihm der andere GEHORSAM schuldet, kann sein Ausbeutungsobjekt jederzeit gegen ein anderes austauschen. Das, was ich das SYSTEM nenne, besteht also aus den staatenübergreifenden Gebilden ROM (Weltkirche), der Weltfreimaurerei und den internationalen Geldbesitzern (»Wallstreetbankern«), die sich zumeist aus Angehörigen von »Jahwes auserwähltem Volk« zusammensetzt.

Die anonyme Macht, die sich in Europa seit 1919 auf den Trümmern beseitigter Monarchien gründet und sich anmaßt »demokratisch« zu sein, hat ihren Ausgangspunkt in mindestens zwei der von mir genannten Hintergrundmächten, die der deutsche Feldherrn Erich LUDENDORFF, 1865-1937, völlig richtig mit der treffenden Kennzeichnung »überstaatliche Mächte« belegte.

Auf der Anwärterliste einer die Welt mitbeherrschen wollenden »überstaatlichen Mächte hat ROM einen der vorderen Plätze wohl endgültig verspielt. Mittlerweile ist die Romkirche von der Weltfreimaurerei weitgehend unterwandert. (Zum Thema Weltfreimaurerei und Kirche« ist für die nächste Folge von RuW der Abdruck eines interessanten Artikels vorgesehen.)

Natürlich kann es nicht im Sinne der wahren Weltbeherrschenden liegen, das gewaltige Machtpotential mit dem im Sterben liegenden Rivalen zu teilen. Der Starke handelte schon immer nach der Devise, daß Macht unteilbar sei. Früher oder später mußte es zu einer Machtprobe zwischen den untereinander um die Weltherrschaft ringenden überstaatlichen Mächten kommen. ROMS Widersacher ist ein liberaljüdisch geprägter Internationalismus. Die Weltfreimaurerei und das internationale, vorwiegend in jüdischen Händen befindliche Kapital sind verschiedene Seiten ein und derselben Münze. Da der Rivale ROMKIRCHE so gut wie ausgeschaltet ist, kann der ONEWORLD-MÄCHTME den Weltenthron ungehindert besteigen. Er hält über das von ihm geschaffene Netz von »Demokratien« die Völker am Gängelband. Der wichtigste Draht, der die Marionetten zum Tanzen bringt, ist der »goldene Draht«. Die Macht, die die Nationen auf diesem Erdball zum absoluten Gehorsam zwingt, sind die im Laufe von vielen Jahrhunderten angehäuften ungeheuren Kapitalien. Sie befinden sich im Besitz einer kleinen Gruppe von Menschen. Ihr Gott heißt Jahwe. Nur wer aus diesem Gedankengang und in klarer Erkenntnis der Machtverteilung auf diesem Stern die Schlußfolgerung zu ziehen vermag, daß ausschließlich das SYSTEM bestimmt, wer als »Partei« (Knecht) zugelassen wird, gehorsamsbefohlen vom SYSTEM abhängig, dabei gleichzeitig diesem als Ausbeutungsobjekt ausgeliefert, versteht nun auch, warum ich gegen jede Art von Parteienbildung bin. Alle »zugelassenen Parteien« sind. weil sie die Unterstützung des Systems genießen, SYSTEMPARTEIEN.

Wenn in diesen Tagen eine angesehene Kameradenzeitschrift sich dazu hergibt, diejenigen, die zur Wahlenthaltung aufrufen (darunter ist wohl an erster Stelle, »Recht und Wahrheit« gemeint) als nicht »unterstützungswürdig« zu bezeichnen, dann muß in dieser Redaktionsstube irgend etwas nicht richtig tikken. Ausgerechnet jene Tapferen, die in einem der blutigsten Kriege der Neuzeit überhaupt - angezettelt von überstaatlichen Mächten gegen Deutschland - alles hergaben, nämlich Hab und Gut, Gesundheit und Leben, werden dazu aufgefordert, volkstreuen Meinungsträgern, die vor den Machenschaften systemkonformer Parteien warnen, die »Unterstützung« zu entziehen.

Ich habe den Herausgeber des LEITHEFT telefonisch gebeten, in einer der nächsten Nummern darauf hinzuweisen, daß keinesfalls »Recht und Wahrheit« (RuW als eine neben anderen Publikationen, die den gleichen Standpunkt vertreten) mit dieser frechen Aufforderung in Heft Nr. 75 gemeint sein kann. Nichts ist bis heute geschehen. Viele meiner Leser haben mich gebeten, dieser Niedertracht durch eine Stellungnahme in RuW die Spitze zu nehmen. Das sei hiermit geschehen.

Wörtlich aus dem LEITHEFT Nr. 75, S. 2, zitiert: »Publikationen, die nicht diesem Ziel dienen (daß sich im kommenden Wahljahr der Bürgerwille [über Wahlzettelabgabe] durchsetzt), sollte die Unterstützung entzogen werden.«

Ganz im Sinne des Systems wird also nicht nur zur Wahl aufgerufen - so etwas hätte ich selbstverständlich als »freie Meinungsäußerung« eines Freundes schweigend zur Kenntnis genommen - weit über diese »Empfehlung« hinausgehend wünscht man jedoch j e d e r volkstreuen Publikation, die nicht ins gleiche Horn wie die meisten »rechten Parteiführer« blasen, das finanzielle Aus. Eine geradezu empörende Mißachtung und Verdammung einer Meinungsäußerung, die sich nicht mit der eigenen Auffassung deckt!

Zwei Sätze seien genannter »rechter« Publikation noch gewidmet. Auch im mir vorliegendem Heft 78 heißt es wieder schwammig und ungenau: »...im Wahljahr 1994 (in dem selbstverständlich nicht von Wahlenthaltung die Rede sein darf)...«

Außer Aufrufe zum Wahlurnengang entdecke ich keine Erklärungen zu der Preisfrage »warum wählen«. Bei der Beantwortung dieser Frage ziert er sich, der LEITHEFT-Herausgeber. Bitte sehr, sagen Sie doch endlich Ihren Lesern klipp und klar welche »Rechtspartei« sie (zur Rettung Deutschlands) wählen sollen. Rücken Sie doch endlich einmal mit der Sprache heraus. Ich bin selber gespannt darauf, welche von den drei »großen« Rechtsparteien Sie empfehlen werden. Bestimmt eine, die schon im Vorfeld zu dieser Bundestagswahl erklärt hatte, daß alle sogenannten »Rechtsextremisten« in diesem Lande zu verbieten seien.

Bestätigen diese (vom System zugelassenen) Parteien mit solch einer Forderung nicht geradezu selbstverräterisch die Richtigkeit meiner obigen Ausführungen, wonach sie Organisationsgebilde der »Überstaatlichen« sind? Wer soll solch eine Partei wählen? Etwa wir Völkischen? Ich sage es noch einmal: In ihren Ab- und Ausgrenzungserklärungen, in ihren »Unvereinbarkeitsbeschlüssen« steckt der Beweis dafür, daß meine Vermutung richtig ist: Sie sind Systemparteien!

Bitte schön - ich hindere niemanden daran, eine der vielen Systemparteien zu wählen. Aber es würde mir nie in den Sinn kommen zu sagen oder zu schreiben, daß dieser oder jener (»rechten«) Publikation die Unterstützung entzogen werden müßte, weil sie zum Wahlurnengang aufruft. Eine Äußerung wie die im LEITHEFT veröffentlichte beweist mir nur, daß den LEITHEFT-Leuten das fehlt, was ich als Achtung vor dem Andersdenkenden bezeichne. Mit »rechter« Lebenseinstellung haben derartige Äußerungen nichts zu tun. Ich zähle sie dafür um so eher zu dem Instrumentarium inquisitorischer Meinungsunterdrückung, wie sie dieses System vielerorts praktiziert.

Ich vertrete in meiner Person die politische Auffassung von parteiunabhängigen Deutschen, die sich mit mir in DIE DEUTSCHE FREIHEITSBEWEGUNG e.V. (DDF) zur geistigen Pflege deutschen Freiheitswillens zusammengeschlossen haben. Ich werde auch weiterhin klar und deutlich gegen jedwede Parteienbildung zu Felde ziehen. Jede politische Partei ist eine Gegnerin deutscher Einigkeit - ja, deutscher Einheit! Deshalb sei von mir immer und immer wieder unser Wahlspruch wiederholt, den unser wohl größter Kriegsheld, Fliegeroberst Hans-Ulrich RUDEL, in klarer Erkenntnis von deutschem Parteienunsinn prägte:

Unsere »Partei« heißt Deutschland!

Und ich füge hinzu:

Es lebe die Freiheit!


Quelle: Recht und Wahrheit, Folge 3+4/1994, S. 4f.

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