GEFRAGT - GEANTWORTET

Ist Ihnen bekannt…

daß der amerikanische Schriftsteller Gore Vidal, Vetter des derzeitigen Vizepräsidenten Al Gore, sich zu der Frage: Weimar endete in einer Katastrophe. Sehen Sie eine solche Situation (in Deutschland)? - äußerst aufschlußreich äußerte?

Antwort: »Wir haben natürlich zur Zeit keine Nationalsozialisten. Wir haben eine theokratische Rechte, die noch an Einfluß gewinnen wird. Für mich persönlich wäre eine neue Verfassung der Ausweg. Die USA werden auf ihr Empire verzichten müssen. Die Deutschen und die Engländer kommen ja auch gut ohne aus. Wir haben 1945 angefangen, uns den Globus zu erobern. Die Nato wurde nicht eingerichtet, um die armen Europäer vor den Russen zu schützen, sondern um die totale Kontrolle über Westeuropa zu erlangen. Der CIA wurde gegründet, um Wahlen zu manipulieren, die Linke daran zu hindern, die Macht zu gewinnen. Und ein Feind ist nirgendwo zu sehen.

Meine Botschaft an die Leser deutscher Tageszeitungen lautet: Nehmen Sie die offizielle Politik der USA nicht ernst! Vielleicht nicht mal die in Ihrem eigenen Land. Es macht keinen Unterschied, wer gewählt wird. Das Land wird bereits geleitet von den Großkonzernen. Die entscheiden, wer auf den verschiedenen Ebenen der Regierungsgewalt dienen darf. Und sie sind niemanden auf Erden verantwortlich.«

Entnommen: BERLINER ZEITUNG Nr. 2 v. 03.01.1997

daß ein leitender MOSSAD-Mann dem sagenumwobenen israelischen Geheimdienst Falschmeldungen unterjubelte?

Nachdem bereits einige Abhöraktionen mißlungen sind, zuletzt eine spektakuläre im Berner Keller, ist nun jüngst die Rede davon, daß ein altgedienter Führungsoffizier, Jehuda Gil, brisante Agentenmeldungen erfunden und damit Israel an den Rand einer militärischen Konfrontation mit Syrien gebracht hatte.

Der Mossad ist nicht unfehlbar. Besonders katastrophal war die Erschießung eines marokkanischen Kellners in Norwegen, den man irrtümlich für einen Spitzenterroristen hielt. Auch "technische" Pannen sind schon publik geworden, etwa, daß ein Agent gefälschte britische Pässe in einer Telephonzelle vergaß…

Politiker und Ex-Beamte des Mossad appellieren an die Medien, sich bei Berichterstattung über den Geheimdienst in Zurückhaltung zu üben. Jegliches Bekanntwerden operationeller Details erleichtere der anderen Seit Abwehrmaßnahmen einzuleiten und bedrohe damit die Sicherheit Israels.

Quelle: ALLGEMEINE Nr. 5/95, S. 3

daß deutsches Gold nur etwa 100 Meter von der Wall Street entfernt - in Manhattan - in einem riesigen unterirdischen Tresorraum der US-Notenbank New York Federal Reserve Bank (Fed) lagert?

»Wir haben hier 700.000 Goldbarren, die Währungsgoldreserven von insgesamt 60 Ländern«, erklärt Peter Bakstansky, Vizepräsident und Pressechef der New Yorker Fed: »Jeder Goldbarren wiegt rund 13 Kilogramm und hat einen Reinheitsgrad von mindestens 99.5 Prozent«. In dem gewaltigen Tresorraum lagert somit Währungsgold aus aller Welt mit einem Marktwert von rund 124 Milliarden Dollar (210 Mrd. DM). »Hier befindet sich der größte Goldschatz der Erde«, betonte Bakstansky. Der New Yorker Fed-Tresor ist vor allem für ausländisches Währungsgold bestimmt, während die USA ihre Goldreserve in Fort Knox und anderen Städten aufbewahren.

Wo der deutsche Tresor sei, könne er nicht sagen, erklärt der Fed-Vize: »Offiziell können wir nicht einmal bestätigen, daß sich hier deutsches Gold befindet«.

RuW: Wer es bis jetzt noch nicht wußte, wer die Goldreserven aller angeblich souveränen Staaten der Welt in Besitz hat und somit deren Währung beeinflußt, der weiß es nun endlich: Die WELTBANK USA nebst ihre "dunklen Hintermänner"!

daß auch in Frankreich immer noch "Vergangenheitsbewältigung" betrieben wird?

Premierminister Lionel Jospin stellt einer Kommission, die die Enteignung französischer Juden während des Zweiten Weltkriegs untersucht, umfangreiche Mittel zur Verfügung. »Eine Geschichtsstunde für alle Franzosen« nannte der Vorsitzende des Rates zur Vertretung der jüdischen Einrichtungen in Frankreich (CRIF), Henri Hajdenberg, die Arbeit der Experten. Sie beleuchte sehr aufschlußreich, wie die Eliten funktionierten, die teilweise mit der deutschen Besatzung kollaboriert hatten, sagte er der Zeitung LIBERATION.

(dpa)

RuW reimt: Und ist der letzte Franc dann endlich rausgequetscht, wird in einem anderen Land die ertragreiche "Geschichtsaufarbeitung" fortgesetzt.

daß der Kanzlerkandidat der SPD, Dr. Gerhard Schröder, von Parteistrategen in der Bonner Zentrale immer noch als unberechenbarer Niedersachse angesehen wird, dem so ziemlich jeder Klassenverrat zuzutrauen ist?

daß 1,263 Millionen Ausländer im Zeitraum 1989 bis 1996 in Deutschland eingebürgert wurden?

Die Einbürgerungen pro Jahr stiegen permanent an. Im Jahr 1995 wurden 313.610 Ausländer eingebürgert.

daß in der Neuen Zürcher Zeitung vom 9. Januar 1989 (Aufmacherüberschrift auf Seite 1) zu lesen war: »Deutschlands Beichtstühle bleiben wanzenfrei«

RuW schmunzelt: Welche "Wanze" auch immer gemeint sein mag: Angehörige der (griechisch-orthodoxen) Russen-Mafia verraten bestimmt keinem römisch-katholischen Priester ihren nächsten Coup - im Beichtstuhl; sei dieser nun "verwanzt" oder nicht.

daß amerikanische Großkonzerne die Weltwirtschaft dominieren?

Nicht weniger als 222 der 500 größten Unternehmen der Welt sind amerikanische Unternehmen. In der Rangliste der 500 Größten finden sich 21 deutsche Konzerne.

RuW: "Namensdeutsche Konzerne", müßte es heißen. Würden die bislang nicht öffentlich gemachten Eigentumsund Finanzbeteiligungsstrukturen dieser Unternehmen offengelegt, würde sich rasch herausstellen, daß die Chase-Manhatten-Bank und andere Wallstreet-Banken über dicke Aktienpakete in diese Firmen "hineinregieren". Den Deutschen gehört schon lange nichts mehr 100%-ig in diesem Land - noch nicht einmal die Telekom.

daß um Prof. Dr. R. Hepps in Latein abgefaßter Schlußsatz im "Diwald-Gedächtnisbuch" viel Wind um "weniger als nichts" gemacht wird?

Die Anmerkung 74 richtig übersetzt fördert zu Tage, daß Herr Hepp den Holocaust nicht in Abrede stellt, sondern - im Gegenteil - mit seiner lateinischen Satzkonstruktion zum Ausdruck bringen wollte, daß er die Geschehnisse für wahr und nicht für ein Märchen hält.

(Aus einem Leserbrief von Dr. H Kindl an die Hannoversche Allgemeine Zeitung)


Quelle: Recht und Wahrheit, Folge 3+4/1998, S. 23

Möchten Sie unsere Zeitschrift abonnieren? Dann klicken Sie hier!


Zurück zur Hauptseite | Zurück zum Archiv | Zurück zum Inhaltsverzeichnis


Senden Sie uns Ihre Meinung: E-Post »Recht und Wahrheit«, Hohensteinstr. 29, D-38440 Wolfsburg
Ruf: (05361) 22 5 76; Fax: (05361) 23 5 96

Haben Sie einen Fehler auf unserer Webside gefunden?
Bitte schreiben Sie unserem Webmeister:
Fehler-E-Post