Verbote, Verfügungen - Verfügungen, Verbote! · Verbote, Verfügungen - Verfügungen, Verbote!

Der WAHRHEIT einen Maulkorb umhängen?

Das geplante Auftreten des britischen Historikers David IRVING Anfang November 1989 in unserem Bruderland ÖSTERREICH, verursachte bereits im Vorfeld Unruhe beim wahrheitsverneinenden Establishment.


David Irving, der am 23. Juni 1989 in LONDON, wie wir in "RECHT und WAHRHEIT" Ausgabe 7+8/89, unter der Überschrift "Sensationelle Klarstellung des englischen Historikers David Irving" berichteten, eine vielbeachtete Prossekonforenz zum Thema "AUSCHWITZ und das LEUCHTER-Gutachten" abgehalten hatte und der das gleiche Thema mit seinen deutschen Historikerkollegen am 3. Oktober 1989 in BERLIN vor Fernsehpublikum diskutieren wollte - wir verweisen auf unseren SONDERDRUCK von "RECHT und WAHRHEIT" in dieser Sache und den hierin enthaltenen ausführlichen Bericht unseres Kollegen Karl Philipp -, war in mehreren Städten Österreichs vom wütenden Gekläffe unbelehrbarer WAHRHEITSVERNEINER begleitet.

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien, unter Vorsitz ihres Präsidenten Paul GROSZ, forderte unverfroren und in aller Öffentlichkeit, wie der Wiener Tageszeitung "Die Presse" vom 8.11.89, S. 5, unschwer zu entnehmen ist: "eine Vielzahl von Menschen müssen mit den Teilnehmern von Irvings Veranstaltung einen ZUSAMMENSTOSS herbeiführen. "Die "Linke Tageszeitung" VOLKSSTIMME schreibt am 7.November 1989, daß der Aufruf der Israelitischen Kultusgemeinde Wien von "allen demokratischen Organisationen" unterstützt worden sei; "unter ihnen auch die KPÖ".

Nicht nur die KPO und die zum Judentum sich bekennenden "Kultus-Israeliten" in Wien, auch "sonstige" parteipolitische Zusammenschlüsse auf unterer Ebene, Ableger der Großparteien, wie die Jugendorganisationen von SPÖ und ÖVP, daneben auch die Grünen Alternativen, hatten zu Protestaktionen gegen die Veranstaltungen Irvings aufgerufen. Letztlich mußte sich IRVING der vom österreichischen Innenminister Dr. Franz Löschnak ausgesprochenen Verbotsverfügung beugen und seinen Vortragsabend am Montag, den 6.11.1989, im Parkhotel Schönbrunn abbrechen.

Trotz des gegen ihn verhängten "Maulkorberlasses" hielt David Irving um Mitternacht des 6.11.89 an einem "Ausweichtreffpunkt" vor 150 Leuten, die sich um ihn versammelt hatten, verspätet aber dennoch in gewohnter Weise furchtlos seinen Vortrag.

Zuvor hatte er am Sonntagabend, den 5.11.89, im vollbesetzten Stadtsaal von Leoben vor ungefähr 300 Zuhörern ungehindert seinen wissenschaftlichen Vortrag halten können.

David Irving hat mit "Einschreiben" vom 811.89, vertreten durch seinen Rechtsanwalt Dr HERBERT SCHALLER, gegen den Beschuldigten, Paul GROSZ, Präsident der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde, Bauernfeldgasse 4, 1190 Wien, der Staatsanwaltschaft in 1080 Wien eine
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"wegen Verdachtes des Vergehens der Aufforderung zu mit Strafe bedrohter Handlung gemäß § 282 StGB" eingereicht. Hier der volle Wortlaut dieser

STRAFANZEIGE:

"Laut dem beiliegenden Ausschnitt aus der Tageszeitung "Die Presse" vom 8111989 habe der Beschuldigte (im Zusammenhang mit meiner in Innsbruck für den 9J11989 anberaumten Vortragsveranstaltung) dieser Zeitung gegenüber folgendes geäußert:

'Hunderte müßten aufstehen und einen Zusammenstoß herbeiführen, denn anders könne man die Vorträge anscheinend nicht untersagen.'

Beweis: der beiliegende Ausschnitt aus "Die Presse" vom 811.1989, Seite 5.

Mit diesem Verhalten hat der Beschuldigte alle Merkmale des Tatbestandes der § 282 StGB verwirklicht, falls er nicht als an dieser Handlung Beteiligter (§ 12) mit strengerer Strafe bedroht ist. In der Aufforderung, eine Vielzahl von Menschen müßten mit den Teilnehmern meiner Vortragsveranstaltung "einen Zusammenstoß herbeiführen", liegt die unverhohlene Anstiftung zur massenweisen schweren Körperverletzung und auch Sachbeschädigung. Im Hinblick darauf, daß der Beschuldigte dies einer vielgelesenen Tageszeitung sagte, erfolgte diese Aufforderung zur massenweisen Begehung strafbarer Handlungen auf eine Weise, daß es einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wird. Dies war ja der einzige Sinn dieses Gespräches des Beschuldigten mit der "Presse" Seine Absicht konnte hierbei nur darauf gerichtet sein, daß diese Aufforderung in der "Presse" veröffentlicht wird. Dies ist in der Folge auch geschehen.

Ich erstatte daher durch meinen Rechtsanwalt gegen den Beschuldigten

S T R A F A N Z E I G E

wegen des Verdachtes des Vergehens gemäß § 282 StGB, werde mich dem Strafverfahren als Privatbeteiligter anschließen und stelle den

A N T R A G,

auf Einleitung eines Strafverfahrens gegen den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Paul Grosz, gemäß § 282 StGB.

David Irving

Soviel aus uns zugesandten ersten Material. Wir werden, liebe Leser von "RECHT und WAHRHEIT", diese erste Situationsschilderungen zu den Vorkommnissen in Österreich, mit einen Augenzeugen-Bericht aus der Feder von Karl Philipp ergänzen.

GAB


Quelle: Recht und Wahrheit, Folge 11+12/1989, S. 19

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