DAS RECHTE WORT ZUR RECHTEN ZEIT

DEUTSCHENHASS

Die frech bei verschiedenen Demonstrationen in der "DDR" von gewissem "Fußvolk Überstaatlicher" - vor allem in Leipzig - vorgezeigte Parole: "Unheilbares Deutschland", basiert auf einen Buchtitel des britischen Haßpropagandisten und Schriftsteller Richard M. Bruckner, der in den 40er Jahren ein Buch mit dem Titel~ "Ist Deutschland unheilbar?" verfaßte. Zu diesem Richard M. Bruckner heißt es in "Verheimlichte Dokumente", München 1988, S. 248f.: "Bruckner, der als "namhafter Psychiater" vorgestellt wurde, schlug die Einsperrung großer Gruppen von Deutschen mit "paranoiden Neigungen" die Deutschland lange beherrscht hätten, in Anstalten und Arbeitsbataillonen vor. Dazu gehörten alle Personen mit NSDAP-Parteizugehörigkeit vor 1933, alle Offiziere der Reichswehr, alle Großgrundbesitzer, die Polizei und verschiedene Ränge von Staatsbeamten. Sie sollten als "Typhusbazillen-Träger" behandelt werden, und ihre Kinder sollten in Waisenhäuser unterkommen…

Der nach allen Quellen unsinnigste (warum nicht "wahnsinnigste", d. Schriftlig.) Vorschlag kam von einem ansonsten hochachtbaren Anthropologen, Dr. Ernest A. Hooton von der Havard Universität. Er riet, die Deutschblütigkeit zu verdünnen, den Nazizug darin durch Vermischung zu zersetzen und die völkische Struktur durch einen Auszüchtungsprozeß zu vernichten. Das könne erreicht werden, wenn man Tschechen, Österreicher (!) und andere nach Deutschland schicke, wo sie sich niederlassen und sich mit dem deutschen Volk mischen würden. Die Männer der deutschen Wehrmacht würden während dieses "Auszüchtungs"-Prozesses aus ihrem Geburtsland ausgesperrt bleiben und stattdessen in Arbeitslager der ehemals besetzten Länder kommen (UP-Meldung in "The New York Times" vom 11. Oktober 1944).

Aus., Colby Roosevelts scheinheiliger Krieg, Leoni 1977, S. 151 ff.

»Inzwischen hat sich herausgestellt, daß der biologische Angriff auf unsere "Deutschblütigkeit" in vollem Gange ist. Die Waffe ist eine schärfere geworden. Nicht Tschechen und Österreicher (?) sondern jene, die als "andere" bezeichnet werden: AFRIKANER, ASIATEN und ORIENTALEN - sind auf den deutschen Völkskörper angesetzt.«

Zum benutzten Begriff "Österreicher": Vermutlich formulierte der mit der europäischen Geschichte Unkundige hier seine (Un)Kenntnis von "Österreichischer Staatsangehörigkeit", welche als Sammelbegriff wohl auf ehemalige Fremdvölkische zutreffen mag, die der nach dem 1. Weltkrieg zerbrochenen "Östereichisch-Ungarischen Monarchie" angehörten -einem VIELVÖLKERSTAAT!

Eine Russe fragte erst unlängst: "Worin besteht denn das Wesen einer nationalen Gemeinschaft? Ist es die Gemeinsamkeit des Territoriums, der Wirtschaft, der Sprache, ist es der rassische Instinkt? Oder all das zusammen?"

Sein Landsmann Fjodor Michailowitsch DOSTOJEWSKI gibt ihm eine gute Antwort:

"Die Nation ist nichts anderes als die Volkspersönlichkeit."

Frage u n d Antwort anerkennen das organisch gewachsene Gruppengebilde VOLK. Anerkennt das Individuum als ein Teil eines gestaltgewordenen Ganzen: die NATION. Dostjewski will aber auch sagen, daß die Summe aller sich zur PERSÖNLICHKEIT herausgebildeten Einzelnen in deren gemeinsamen VOLKSCHARAKTER mündet, so daß sich ihre spezifische Wesensart in der NATION wiederfindet.

Sollte die führende russische Geisteselite unserer Zeit das nun in ihrem Vielvölkerstaat aufbrechende Nationalitätenproblem zum Anlaß nehmen, zu einer grundlegenden Revision staatlichen Zusammenlebens in Europa hinzugelangen und sollten sie sich der Einsicht öffnen, daß entgegen aller anderslautenden Voraussagen der identitätsbestimmende Nationalgedanke das Zusammenleben der Völker im kommenden Jahrtausend entscheidend beeinflussen, ja, bestimmen wird, dann würde dies für uns nationalen Freiheitlichen bedeuten, daß wir uns dieser neuen russischen Denkweise, die längst schon die unsrige ist, auf der Stelle anzuschließen hätten.

Es lebe die FREIHEIT der Völker! Es lebe ein freies Deutschland!

G.A. Bosse


Quelle: Recht und Wahrheit, Folge 1+2/1990, S. 14.

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