DER KOMMENTAR

Völkerfrühling?

Der unzweifelhaft größte Vielvölkerstaat dieser Erde, die UdSSR, bricht auseinander. Überall auf unserem Erdball rufen die Völker nach Selbstbestimmung und Freiheit.

Vielvölkerstaaten können sich auf Dauer, innenpolitisch gesehen, nicht behaupten. Alle Weltreiche, die eine größere Anzahl von Völker in ihr inneres wie äußeres Staatsgebilde einbeziehen zu müssen glaubten, sind an dieser ihrer multikulturellen Struktur und den sich hieraus ergebenden Problemen letztlich zu Grunde gegangen: Das Reich der Pharaonen; Das Reich Alexander des Großen; Das Römische Reich-, Das Heilige Römische Reich deutscher Nation; Die Österreichisch-Ungarische Monarchie; Das britische Empire; Der nachgegründete Zusammenschluß einiger Balkanstaaten, darunter Jugoslawien mit seinem inzwischen "heiß" gewordenen Nationalitätenstreit zwischen Serben und Kroaten. Auch die Tschechoslowakei, wie sich noch zeigen wird, lebt mit diesem Problem - und, dies wird mit ziemlicher Sicherheit früher oder später auch jenseits des Atlantiks eintreten: der Zerfall der USA, die das bereits heute schon nach eruptiver Entladung drängende, brodelnde Nationalitätengemisch, das sich untereinander aus vorwiegend rassischen Gründen befehdet, nicht länger unter Kontrolle halten kann.

So, wie sich Einzelne von Vielen, wie sich jede Familie von einer anderen Nachbarsfamilie scheidet-, die eine Gesellschaftsgruppe sich von einer anderen abgrenzt; Tennisspieler unter Tennisspielern und Boxer unter Boxer bleiben1- sich Kluge von Dummen fernhalten; Abteilungsleiter sich nur mit Abteilungsleiter an einen Tisch setzen; Mohammedaner und Christen verschiedenen Glaubensvorstellungen anhängen; ein Physiker über andere Einblicke in Seinszusammenhängen verfügt, als beispielsweise ein römisch- katholischer Theologe - genauso, ja, sogar noch weitaus strenger, scheiden sich VÖLKER und RASSEN unter- und voneinander.

Alle streben sich nach Gleichwertigem, Gleichrangigem, nach Anerkennung ihres gruppenspezifischen Seins.

Weil das Volksleben der Menschen sich als intakte Lebensäußerung nur i n n e r h a 1 b der wesenseigenen Art entfalten kann, drängt es sie zum Zusammenschluß von allem Gleichwertigen: allem Gleichrangigen. Nur unter seinesgleichen kann ein weißer, ein negroider Mensch, ein Indianer, ein Chinese, ein Inder oder ein Japaner s e i n e ihm eingeborene rassische und völkische Eigenart ausleben.

Ohne mit der nun folgende Aussage ein WERTURTEIL abgeben zu wollen, denn die Menschenrechtsauffassung eines völkisch denkenden Menschen anerkennt die Vielfalt aller Menschenrassen und deren Seinsexistenzen als "gottgewollt": Ein aus Anatolien stammender Türke und ein Bayer aus Deutschland sind nun mal wesensunterschiedlich angelegt, sowohl äußerlich wie innerlich. Jeder verfügt über seinen eigenen PHÄNO- wie über seinen nur ihm eigenen GENOTYPUS. Jeder von ihnen verwaltet sein besonderes ERBGUT und wird damit automatisch zum Erbträger eines unverwechselbaren MENSCHENTYPS. Ein Beispiel, das auch dann noch stimmt, wenn ein Türke sich mit einem Chinesen vergleicht, oder umgekehrt. Es läßt sich in diesen und anderen Fällen auch unter verbaler Anwendung überzeugend klingender Worthülsen keine WESENSGLEICHHEIT gewaltsam herstellen. Äpfel und Birnen stammen wohl allesamt von einem BAUM - hier ist BAUM als Oberbegriff einer artenreichen Pflanzenformation gemeint -, aber nicht vom selben! Also kann ich n u r Äpfel untereinander auf Wertigkeit (auf Größe und Geschmack) vergleichen, und anschließend n u r Birnen zueinander einer vergleichenden Prüfung unterziehen. Das gleiche ist vom MENSCH zu sagen!

Diejenigen machtinnehabenden Politiker in unserem Land, die gewaltsam einen VIELVÖLKERSTAAT auf deutschen Boden einrichten wollen, handeln im wahrsten Sinne des Wortes verbrecherisch an ihrem eigenen Volk. Wir dürfen nicht darin nachlassen, ihnen ihr kriminelles Handeln ständig vor Augen zu führen, weil nämlich die Einrichtung einer Vielrassengesellschaft auf deutschem Boden jenen Zielen Vorschub leistet, die der britische Anthropologen, Dr. Ernest A. Hooton von der Havard Universität 1944 nachdrücklich forderte: Die Deutschblütigkeit ist durch Zuzug Fremdrassiger zu verdünnen!

Verbrecherisch ist die Politik dieser Leute auch deshalb zu bezeichnen, weil sie sicherlich um den kurzlebigen Bestand eines Vielvölkerstaates wissen müssen, wie das Beispiel UdSSR in diesen Tagen zeigt! Früher oder später stürzen solche gewaltsam, gegen die Lebensinteressen der Völker errichteter Staaten unter Blut und Tränen in sich zusammen! Lassen wir es in unserem Deutschland gar nicht erst dazu kommen!

G.A. Bosse


Es gibt nur eine Sittlichkeit - und das ist die Wahrheit!
Es gibt nur ein Verbrechen - und das ist die Lüge!


Quelle: Recht und Wahrheit, Folge 1+2/1990, S. 16.

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