"Wer ist Jude?"
Eine alte Frage - neu gestellt

von
Georg Albert Bosse

Die amtierenden Staatsanwälte in diesem unserem Land greifen zunehmend und auffällig schnell zum Strafgesetzbuch, wenn sie Beschreibungen und Kommentierungen zur Zeitgeschichte entdeckt zu haben meinen, die von der allgemein gebräuchlichen Auslegung über Ereignisse und Geschehnisse unserer jüngeren deutschen Geschichte abweichen oder diese gar in Zweifel ziehen. Ein falsches Wort und die Zweifler werden zu Angeklagten; die Angeklagten zu Kriminellen.

Bevorzugt angewandt werden die §§ 130 und 131 und 189 des StGB immer dann, wenn ein Publizist die Untersuchung eines Historikers veröffentlicht, wonach

der seit über vier Jahrzehnten von "offiziellen Stellen" behauptete, angeblich von deutschen Führungspersönlichkeiten befohlene Massenmord an JUDEN, begangen mit der Tatwaffe Gaskammer und Zyklon B, in deutschen Internierungslagern während des 11. Weltkrieges - vornehmlich in Auschwitz, Birkenau und Majdanek - nicht stattgefunden haben kann: Aus bautechnischen Gründen, aus physikalischen und physiologischen Gründen, und aus Gründen, die mit der Eigentümlichkeit der verwendeten Chemikalie zusammenhängen.

Die Staatsanwälte sehen in der Wiedergabe derartiger Behauptungen und deren Verbreitung unter Umständen zwei schwerwiegende und deshalb strafrechtlich zu verfolgende Tatbestände. Zum einen kann die obige Behauptung eine Anklage auf "Verunglimpfung des Andenken Verstorbener" (§ 189 StGB) auslösen; zum anderen kann die Anschuldigung "Volksverhetzung und Aufstachelung zum Rassenhaß" (§ 131 StGB, Ziff. 1 - 4) erhoben werden.

Auffällig ist in allen (subjektiv beobachteten) Fällen, daß fast auschließlich Angehörige des jüdischen Volkes den Schutz der o.e. Strafgesetzbuch-Paragraphen genießen. Die unmittelbar an die abgegebene Behauptung geknüpfte, objektiv gleichermaßen verfolgswürdige Behauptung, daß DEUTSCHE diese Morde begangen hätten, womit ausnahmslos alle verstorbenen, unter Kriegseinwirkung umgekommenen Angehörigen des deutschen Volkes ungerechtfertigterweise zu Verbrechern gestempelt, ja, zu Massenmördern verunglimpft werden, zieht sonderbarerweise keine Strafverfolgung auf sich. Bis auf den heutigen Tag hat in dieser Sache nicht ein einziger Staatsanwalt drohend das Strafgesetzbuch erhoben, geschweige denn anklägerisch eingegriffen. Unter solchen Umständen nimmt es nicht wunder, wenn eine kleine Gruppe von deutschen Journalisten, Schriftstellern, Historikern und Politolog en es unternimmt, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln sich schützend vor die Ehre unserer Toten zu stellen. Wenn sie ohne Rücksicht auf die eigene Person für jene eintreten, die sich gegen all diese widerlich-unanständigen Verleumdungen und Verunglimpfungen nicht mehr zur Wehr setzen können.

Damit dies einmal in aller Klarheit gesagt wird: Bis auf den heutigen Tag sind wir national-freiheitlichen, parteiunabhängigen Journalisten und Schriftsteller es vorwiegend, die sich der Strafverfolgung durch bundesdeutsche Justizbehörden ausgesetzt sehen. Viel eher noch als Vertreter der Linken, die ohnehin nichts zum deutschen Selbstverständnis beisteuern, weil sie Teil der gleichgeschalteten, wider ein deutsches Volksbewußtsein eingestellten "Weltmeinung" sind. Sobald aber w i r es wagen, Untersuchungen und Neudeutungen von Historikern zu veröffentlichen, die nicht die genehmigt-vorherrschende, demokratische Gegenwartsbetrachtung wiedergeben, bekommen wir in unseren Wohnungen und Häusern "Besuch" von ausführenden Beamten der Strafvervollgungsbehörden und mutieren so schnurstraks zu Kriminellen.

Dies geschieht ohne Rücksicht darauf, ob neue Beweise, neue Dokumente, Untersuchungsergebnisse oder Aussagen von Zeitzeugen über ein geschichtliches Ereignis vorliegen, dessen Betrachtung und Wertung vorher auf eine Reihe unentschuldbarer Fehleinschätzungen fußten. Die Erfahrung hat uns gelehrt, daß es unerheblich ist, ob die bisherige falsche Sicht auf die Dinge sich mittlerweile als ein Irrtum oder als sehr viel schlimmeres herausgestellt hat: nämlich als eine LÜGE. Ob so oder so, alles bleibt beim alten - doch wieso eigentlich?

Der Vorgang läßt nur eine Schlußfolgerung zu: Es darf trotz der neuen Beweise nicht an den festverwurzelten alten Irrtümern oder an den bewußt in die Welt gesetzen Lügen gerüttelt werden. Wohlgemerkt, obwohl die Wahrheitsfindung ein völlig neues Bild vom bisherigen als "wahr" etikettierten alten Sachverhalt zeichnet und allen Sehenden ein Bild liefert, das in seinen wesentlichen Konturen von alten Irrtumsmerkmalen erheblich abweicht. Die Wahrheit darf nicht verkündet werden. Umdenken wäre dann angesagt. Goethe hat in seinem "Wilhelm Meister" geschrieben: "Handeln ist leicht, denken schwer, nach dem Gedachten handeln unbequem." Wie wahr!

Umdenken bedeutet aber auch, eine strenge Überprüfung veralteter, längst überholter historischer Standpunkte vornehmen und ihnen zugunsten der veränderten Sachlage mit einer angepaßten Dienstanweisung zu begegnen. Aber die entsprechenden Beschlüsse "von oben" unterbleiben. Die alte und falsche, längst überholte Auffassung von den Dingen triumphiert weiterhin.

Sicherlich ist unter solchen Gegebenheiten die Enttäuschung groß bei jenen, die aus einem natürlichen Rechtsempfinden heraus anzunehmen glauben, daß eine neu sich eröffnende, völlig veränderte BEWEISLAGE - die unübersehbares, aktualisiertes Tatbestandsbeurteilungsmaterial auf den Tisch legt - zur Überprüfung juristisch neu zu bestimmender Rechtsstandpunkte herausfordere. Ihr Enttäuschtsein ist genau so groß, wie ihr abgestorbener Glaube an die "Gerechtigkeit".

Setzt die Wahrheit sich letzten Endes doch durch?

Trotz der immer wieder uns Deutschen gegenüber gemachten Versicherung, die Vorbehaltsrechte der drei westlichen Besatzungsmächte seien am 5. Mai 1955 mit Inkrafttreten der Pariser Verträge in die Bestimmungen des Deutschlandvertrages eingeflossen: wir seien "souverän" -, besteht der Artikel 21 des Londoner Abkommen vom 8. August 1945 als Teil eines niemals ganz aufgehobenen Besatzungsstatuts fort. Er fordert: "allgemein bekannte Tatsachen nicht zu überprüfen, sondern von Amts wegen zur Kenntnis zu nehmen".

Sind der Wahrheit immer noch Fesseln angelegt? Demnach läge die Schwierigkeit, sich trotz der neuen, beweiskräftigen Erkenntnisse nicht durchsetzen zu können, nicht im Willensbereich der Wahrheit, sondern bei denen, die "wider besseres Wissen und wider eigenem Verständnisses für RECHT und WAHRHEIT" jenen Gefolgschaft leisten, die die rare Ware "Wahrheit" zu minderem Handelswert erklärt haben und statt ihrer die LOGE auf den Markt der Dummheit als leichtverkäufliches Handelsgut anpreisen. Die Teilhaber an diesem Geschäft, die sich der hohen Gewinne nicht schämen, die sie mit einer wohlfeilen Lüge erzielen, sind noch verächtlicher als die Produzenten der Unwahrheit!

Ein weiteres kommt noch hinzu. Neben der wohlfeilen Lüge ist es die unverrückbare Beharrlichkeit bewährter Statik, die sich bei genauerem Hinsehen als ein dogmatisierter Glaubensgrundsatz entpuppt. Sie hängt den alten Fehleinschätzungen aus liebgewonnenem, zweckgebundenem Materialismus an. Die Lüge wird zum Maß aller Dinge.

Nicht auszudenken, wenn es anders wäre und Wahrheit sich durchsetzte. Anerkennt doch eine alle Umstände berücksichtigende intellektuelle Hin- und Zuwendung auf eine veränderte Rechtslage, eine aus sich selbst herauswirkende, neu sich formulierende Rechtsstandpunkterneuerung. Ja, diese Einstellung einer zum objektiven Wahrbestand gehörenden Erkenntnis ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein intaktes Rechtswesen überhaupt. In diesem Selbstverständnis ist zugleich eine Minimalforderung beschlossen, die seitens der staatsbildenden Gesellschaft nicht nur erhoben werden darf, sondern verlangt werden muß. Sie will die Durchführung dieser sich aus ethisch-moralischer Sicht stellenden Forderung im Rechtsbereich ihrer exekutiven Gerichtsbarkeit vollzogen wissen. Das heißt, die Gesellschaft muß erwarten dürfen, daß die neue Beweislage in die juristische Handhabung geltenden Rechts ohne zu stocken einfließt. Dies gilt um so mehr, wenn die in bestechender Logik vorgetragenen neuen Erkenntnissen der bisherigen Tatsbestandsauffassung zuwider laufen; wenn ein bis dahin als "unumstößlich gesichert" geltender Tatbestand durch eine neuentdeckte, unabweisbare Wahrfindung ad absurdum geführt oder gänzlich andersgeartete Tatbestandsumstände bekannt werden, die den bisherigen für "allein -wahr und richtig" geltenden Tatbestand ergänzend hinzufügt werden müssen. Ob diese nun (mehr)belastend oder entlastend sind, bleibe dahingestellt.

Keineswegs darf derjenige sich einem strafwürdigen Verfahren aussetzen, der dazu beiträgt, daß diese Erkenntnisse Verbreitung finden, wobei außer acht bleiben muß, ob derjenige, der einen verändert sich dartuenden Tatbestand publiziert, sich dieser Meinung vollinhaltlich anschließt oder nicht. In solchen Fällen ist seitens des berichtenden Journalisten Tatsbestandsirrtum nicht auszuschließen. Deckungsgleiche Meinungsüberzeugung besteht selbst dann nicht, wenn an Stelle eines Fragezeichens ein Ausrufungszeichen steht!

Mißdeutige Falschanwendung des Begriffes JUDE

Bevor die Frage der "Beleidigungsfähigkeit" der Juden unter dem Gesichtspunkt "Wer ist Jude?" nicht eindeutig beantwortet ist, fehlt deutschen Gerichten zur Anklagebegründung die hierfür ausdeutende Beschreibung. Deshalb müssen die geschäftsführenden Gerichte es ablehnen, für den Klagevorwurf Rechtsvertretung zu übernehmen. Ein allgemeine, nur unverbindliche, nicht deutlich genug die beleidigungsfähige Gruppierung kennzeichnende Begriffsbestimmung wird aus den in den Anklageschriften gebauchten Formulierungen häufig nicht erkennbar. Zu allererst müßte abgeklärt werden, wer als Jude gelten soll, d h. es muß eine klare Definition auf den Tisch, aus der eindeutig hervorgeht, wie der Mensch beschaffen sein soll, der aus Sicht deutscher Ankläger Jude genannt und aus diesem Grunde für beleidungsfähig und deshalb für schützensbedürftig gehalten wird.

Mit einem bescheidenen ersten, Versuch, dem weiter unten eingehende Ausführungen zum Untersuchungsgegenstand noch folgen, soll die äußerst schwierige und sensible Problematik, die sich bei dieser Fragestellung zwangsläufig auftut, sichtbar gemacht werden. Frage: Sind Juden solche Individuen, die sich zum mosaischen Glauben bekennen? Oder ist unter Jude der Angehörigen einer fremdländischen, sich in seinem Phänotypus von anderen Volksangehörigen unterscheidende Volksgruppe zu verstehen? Will die Namensbelegung JUDE gar beide von einander abweichende Verschiedenheiten zusammengenommen begrifflich erfassen? Oder ist eine der beiden hier genannten Merkmale nicht gemeint?

Sollte diese Namensbelegung für jemanden gelten, der von sich selber weiß, daß er "Jude" ist, sich aber als "Angepaßter" assimiliert wähnt - also von sich weist "Jude" zu sein? Oder sind ausschließlich n u r einzelne, als unmittelbar von einstmaliger Internierungs-Haft betroffene "Juden" gemeint, die sich selbst als "Überlebende" bezeichnen und die nach der Beendigung der Schrecknisse im Verlauf des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland, d.h. in die BRD zurückgekehrt sind?

Es besteht noch eine weitere Möglichkeit der Definition: Sollen mit der leichthin verwendeten Begriffsanwendung JUDEN, die sich beliebig mit den obigen Namensbelegungen untereinander wie miteinander und zueinander kombinieren läßt, zusätzlich und ausschließlich nur national-zionistische, in der BR Deutschland weilende israelische Staatsangehörige bestimmt werden?

Die ziemlich verschwommen gebrauchte, in Plural angewandte Formulierung JUDEN weist nicht eindeutig genug auf jene Volksgruppe hin, die vorrangig vor allen anderen Menschen- u. Volksgruppen auf diesem Erdball für beleidigungsfähig erklärt wurde. Deshalb sei nochmals gefragt: sind ethnische, orthodoxe, konvertierte, emanzipierte, national-zionistische oder assimilierte Juden gemeint? Falls die eine oder die andere Definition gemeint ist, oder mehrere gemeinsam, oder gar die eine oder andere gänzlich auszuschließen ist: wer denn von den hier namentlich aufgeführten Gruppen darf sich zu Recht als "Juden" bezeichnen?

Die bereits mit der Namenskennzeichnung beginnende auffällige Unklarheit, mit der amtierende Staatsanwälte ihre Anklage gegen mißliebige Publizisten eröffnen, findet zuzätzlich Beleg, wenn zugleich in anderer - in doppelter Hinsicht also - der Gegenstand des Vorwurfs ungenau und mißverständlich beschrieben wird. Das geschieht dann beispielsweise, wenn indoktriniert wird, daß ein angeklagter Publizist mit der Wiedergabe anderslautender historischer Untersuchungen, die nicht die offiziell gültige Ansicht über angebliche Vorkommnisse während des 11. Weltkriegs in deutschen Internierungslagern wiedergeben, zum "Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt." Auch hier bleibt unklar, welche Teile der "Bevölkerung" durch die Herausgabe und Verbreitung einer Reportage, die die diskussionswürdige Meinung eines international anerkannten Fachhistorikers, wie etwa David Irving, wiedergibt, zum "Haß gegen Teile der Bevölkerung au stachelt".

Die ethnisch in sich geschlossene Gruppe "Deutsches Volk" kennt keine 'Jüdischen Bevölkerungsteile". Sie kennt auch keine buddhistische, hinduistische, islamische, evangelische oder katholische "Bevölkerungsteile". Landschaften oder größere Landgebiete werden von bestimmten Volksgruppen "bevölkert". VOLK ist eine durch gemeinsames kulturelles Erbe und histor. Schicksal gekennzeichnete Lebensgemeinschaft. Zum deutschen Volk zählen insbesondere diejenigen, die deutschen oder artverwandten Blutes sind. Der deutsche Bevölkerungsteil, die Bayern, siedeln in einem Siedlungs- und Wohnbereich der BAYERN genannt wird. Die Preußen in Landstrichen gleichen Namens. Das gleiche kann von Schwaben, Thüringern, Sachsen-, Ostpreußen, Schlesiern und Pommerländer gesagt werden. Letztere siedelten natürlich vor ihrer gewaltsamen Vertreibung in den genannten deutschen Siedlungsgebieten, weshalb diese Gebiete, dazu gehört auch das Sudentenland, allein schon aus rein besitzrechtlichem Verständnis heraus ohne Einwillung des deutschen Volkes, und insbesondere seiner Landerben, von "wiedergutmachungswilligen" Defätisten und Verzichtspolitikern so ohne weiteres nicht verschenkt werden können. Selbstverständlich leben, wohnen und arbeiten Bayern auch in PREUSSEN und Preußen in BAYERN u.s.f. Aber Juden siedelten nach eigenem Bekunden ursprünglich - dies ebenfalls ihrer Herkunft zufolge - in Landstrichen, die heute Teile von ISRAEL sind. Will man Juden als "Teil einer enthnisch klar erkennbaren Bevölkerungsgruppe" kennzeichnen, die sich im deutschen Siedlungs- und Sprachraum

aufhält, so müßte m. E. die Definition so lauten:-Jüdischer VOLKSTEIL, der durch Wohnsitznahme in der BR Deutschland und ihm zugestandener Bürgerrechte zum fremdländischen Bevölkerungsteil in der BR Deutschland (BRD) wurde." Diese Begriffsanwendung muß auf alle in der BR Deutschland lebenden Ausländer angewandt werden.

Falls die Begriffsbestimmung JUDEN eine, bitte schön, in ihrem äußeren Erscheinungsbild sich klar zu erkennende Gruppe von Menschen meint, dann muß wohl RASSE gemeint sein. Anders läßt sich der in einigen Anklageschriften zumeist gleichzeitig vorgebrachte Vorwurf "Aufstachelung zum Rassenhaß", nicht erklären. Um so hartnäckiger muß deshalb nochmals hinterfragt werden, wie sieht denn der JUDE aus, der als ein rassisch bedingtes Wesen in solch einem Anklagevorwurf erscheint oder, deutlicher - und dies immer wieder gefragt! -: Wer ist JUDE?

Erste Deutungsversuche: "Wer ist Jude?"

Hierzu äußern sich die Herausgeber des Philo-Lexikon -Handbuch des jüdischen Wissens, Berlin 1935 (!), S. 580 ff - so: »Die ursprüngliche Rasse der Juden in biblischer Zeit war wahrscheinlich orientalisch-mediterran mit frühzeitigem vorderasiatischen Einschlag und ist im Verlauf der Diaspora seit über 2000 Jahren noch vielgestaltiger geworden.« - ?

Darum nochmals: Der allgemeingehaltene Obergriff "Jude" kennzeichnet nicht eindeutig genug jenen Menschen- oder Gruppentypus, der nach Vorstellung deutscher Ankläger "Jude" ist und deshalb des Rechtsschutzes durch die Gesetzgebung des BRD- Staates bedürftig ist. Er läßt auch unklar, wie denn jener "Jude" beschaffen sein muß, der in seinen Gefühlen durch die beschreibende Richtigstellung eines historischen Ereignisses verletzt wird, das v o r der angestrebten Geschichtsbildkorrektur einer objektiv falschen Betrachtensweise unterlag. Anderes nämlich referiert der "gelernte" Fachhistoriker David Irving anläßlich seiner Vortragsreisen in diesen Tagen und in europäischen Landen nicht. Nichts anderes und nur das wird von aufmerksam zuhörenden Publizisten veröffentlicht - zu denen auch der Autor zählt.

Mit außerordentlich großer Wahrscheinlichkeit sind unter der pauschalisiert angewandten Begriffsbestimmung "Juden" auch solche zu finden, die in den von David Irving geäußerten Zweifel k e i n e Beleidigung erblicken. Deshalb können a l l e in der BR Deutschland lebende "Juden" gewißlich nicht gemeint sein!

Die Frage aber, wer beleidigt wurde und wer nicht, ist immer wieder an die Frage geknüpft: Wer ist Jude? -

Die nachstehenden Ausführungen dienen nicht dazu, des Artikelschreibers Auffassung von Abläufen mit geschichtlichem Hintergrund gewollt konträr zur herrschenden Rechtsmeinung zu äußern; und schon gar nicht, um zum Meinungssympathiesanten einer strafverfolgungswürdigen, staatsfeindlichen Ansicht erklärt zu werden, sondern dazu, um GEGENSTIMMEN und GEGENAUFFASSUNGEN zu Worte kommen zu lassen.

Der n a c h dem Nürnberger IMT nachgeschobene Begriff "Holocaust," wie einige deutsche Historiker festgestellt wissen wollen, will ein angeblich stattgefundenes Ereignis - nämlich den bewußt geplanten, von deutschen Führungspersönlichkeiten befohlenen und als vollzogen behaupteten Völkermord an JUDEN - zur einmaligen, historischen Kategorie erheben. Diese historisch wie auch rechtlich anfechtbare Behauptung ist seit gut vierzig Jahren von der inhaltslosen Formel begleitet, die da lautet: "Gerichtsnotorisch bekannt, von daher als gesichert zu geltende Tatsache anzusehen, die keines Beweises bedarf." Die Anwendung dieser Formel und ihr Hineinwirken in die wesentlichen Rechtsbereiche unseres staatlichen Gesellschaftslebens, erzwingt durch Niederhaltung und Nicht-zu-Worte-kommen-lassen einer anderslautenden Auffassung, die gar mit fundiertem Gegenbeweis auftritt, instituierte Ignoranz, oder frei ins Deutsche übertragen: amtsseits befohlene Unwissenheit! Damit wird der "Wahrheitsträger" zum Ketzer oder Schismatiker. Der WAHRHEIT wird damit nicht nur unaufhörlich ein Schlag ins Gesicht versetzt, sondern es wird darüber hinausgehend ein möglicherweise sich als faustdicke LOGE selbstentlarvener Betrug, begangen an "deutsche Bevölkerungsteile", "bis hin in ferne Zukunft" festgeschrieben -mehr noch: er wird unantastbar, weil - unter Androhung von Strafe - die Lüge zum Dogma erhoben wurde.

Mit dieser Formel konnte im Mittelalter jedes Inquisitionsgericht eine zur Hexe erklärte Frauensperson auf den Scheiterhaufen schicken. Nichts anderes spielt sich in diesen Tagen, an der Schwelle zum XXI Jahrhundert, in aller Welt gegen Andersdenkende ab, sobald diese öffentlich erklären, daß sie Zweifel an der brutalen Vernichtung von sechs Millionen Juden durch Deutsche äußern. Wieviel mehr gilt diese Verfolgung Deutschen in deutschem Land, wenn diese hier ihre Stimme erheben und mit Beweisgründen aufwarten, die ihre deutschen Landsleute, die im Grunde ihre Väter, ihre Brüder, ihre Neffen und Nachbarn sind, vom Verdacht des Völkermordes an Unschuldige und Wehrlose zu entlasten suchen.

Traurig genug für eine Vielzahl von Deutschen, insbesondere von solchen, deren spezifische Berufsausbildung sie dazu anhalten müßte, die in Rede stehenden Vorgänge in deutschen Internierungslagern während des 11. Weltkriegs frei von allen Ressentiments mit wissenschaftlicher Sorgfalt zu untersuchen! Offenbar fehlt ihnen zur Wahrheitssuche wie auch zur Wahrheitsfindung in diesem Punkte, neben Ehrgefühl und Stolz, auch ein wenig Mut, so daß ein Engländer in diesem, unserem Lande - "die Gasse rauf, die Gasse runter" - Wahrheit als schwer absetzbare Ware vor nur halbgeöffneten Türen und Fenstern ausrufen muß.

Damit sind wir wieder bei der Eingangsfrage angelangt "Wer ist Jude?"

Jüdische Aussagen zu Fragestellung

Doch, wie soll nun bei der Schwierigkeit dieser Fragestellung gültig festgelegt werden, wer denn nun Jude ist und wer nicht? Soviel schon jetzt: mit dieser Thematik beschäftigten sich zu allen Zeiten in der Völkergeschichte nicht nur namhafte europäische Ethnologen, Psychologen, Theologen und Historiker, sondern gleichermaßen vorderasiatisch-jüdische. Neben bekannten jüdischen Schriftgelehrten gilt dieser Hinweis vor allem für jüdische Denker abgegeben. In diesem Zusammenhang sei auf die

Schwierigkeit hingewiesen, die bei der Zählung des jüdischen Bevölkerungsanteils eines Landes auftritt. Liegt hier die Lösung? Gibt eine statistische Erhebung auf unsere mit einer "Volkszählung" in unmittelbaren Zusammenhang stehende Frage "Wer ist Jude?", die langerhoffte Antwort?

Das könnte sein - aber nur, wenn zuvor abgeklärt wurde, wer Jude ist!

Soviel steht fest: So oft und so lange diese Frage auch gestellt wurde, immer strebten die abgegebenen Meinungen (wie bereits zu Anfang dieses Aufsatzes in Form von Fragestellungen ausgeführt), diametral auseinander. Einige sagen, "nur die Religionszugehörigkeit zähle, danach wäre jeder Bekenner der mosaischen Religion Jude, andere behaupten, mit der christlichen Taufe eines Juden verschwände dessen Judesein. Dies war die amtliche Auffassung im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Eine dritte Meinung sieht die Judenheit als rassisch bestimmtes Volk an. Diese "völkische" Auffassung wurde im Dritten Reich vertreten; aber auch prominente Juden bekannten sich zu ihr, so z.B. Ben Gurion und Martin Buber." Überzeugte Zionisten sind grundsätzlich dieser Auffassung. Bei Mischlingen ist die Frage der Volkszugehörigkeit besonders schwierig.

Zur Frage "Wer ist Jude? Ein Selbstgespräch" hat der bekannte jüdische Schriftsteller William S. Schlamm in seinem 1964 erschienenen gleichnamigen Buch Stellung bezogen. Die Gründung des Staates Israel (1948) fordere den einzelnen Juden zur eigenen "Standortbestimmung" und "Identitätsüberprüfung" geradezu heraus, ist Schlamms kurz zusammengefaßte Meinung.

Schlamms Betrachtungen gipfeln in seinen Worten (S.162):

»Drei Verhaltensweisen stehen ihm mit der Errichtung des Judenstaates offen: Der Jude kann sich zur normalen jüdischen Nation und zum normalen Judenstaat bekennen; oder er kann darauf bestehen, daß Jude-Sein ausschließlich eine konfessionelle und überhaupt keine nationale Bindung bedeute, daß also zwischen einem israelischen Nationalstaat und dem persönlichen Bekenntnis zu einem jüdischen Gott überhaupt keine Beziehung bestünde; oder er kann die Normalisierung der jüdischen Existenz" (gemeint ist, daß die Juden nun auch einen eigenen Staat haben wie alle anderen Völker) "als eine echte Gelegenheit ansehen, den nunmehr überholten Ehrenkodex einer nicht mehr kaptivierten Minderheit abzuwerfen" (gemeint ist: die Ehre verbietet, die eigene Gruppe zu verlassen, solange sie in Not ist) - "also aufhören, ein Jude zu sein. Mit anderen Worten: Der Jude muß sich nunmehr entscheiden, welche Treueverpflichtung er eingehen will - zum jüdischen Volk; oder zum jüdischen Gott; oder zu einem anderen Volk; oder zu einem anderen Gott.!«

Schlamm stellt fest (S. 65):

»Es wird nunmehr geben: die nationalen Juden, die nach Israel ziehen; die religiösen Juden, die zum Gott der Juden beten, aber rückhaltlos anderen Nationen angehören; die Juden, die keinen Gott zu haben wünschen, aber aufrichtig anderen Nationen angehören; die Juden, die keinen Gott zu haben wünschen, aber aufrichtig anderen Nationen angehören (die also Heiden sind - wie die meisten Mitglieder dieser Nationen); und endlich Juden, die Christen werden.«

An anderer Stelle ist bei Schlamm herauszulesen, daß Judesein kein Schicksal, sondern eine Entscheidung des Willens sei.

»Wer Jude ist, bestimmen weder die Antisemiten noch die Zionisten; sondern es bestimmt das jeder für sich selbst.« (S. 131 ).

Es sei deshalb an dieser Stelle ein erster zusammenfassender Versuch unternommen, aus dem bisher Gesagten ein Fazit herauszufiltern: Den wohl besten Weg zu einer eindeutigen und unmißverständlichen Antwort auf die Frage hingelangen, wer denn nun "Jude" ist und wer nicht, stellen demographische Statistiken dar. Vielleicht (möglicherweise, vielleicht auch nicht - dies sei immer wieder einschränkend bemerkt!), erhält er über solche Erhebungen Einblick in jüdische Bevölkerungzahlen. Das heißt -und da beißt sich die Katze wieder mal in den Schwanz -wenn zuvor festgelegt wurde, wen man als Juden ansehen darf und wen nicht.

Zur Frage "Wer ist Jude?" Ein Vertreter des Judentums, der Berliner Landgerichtsdirektor a.D. Dr. Oppler. In seinem Buch "Judenfrage und Weit von heute", erschienen 1948 im Agir-Verlag, Rio de Janeiro, schlägt u.a. vor, daß sich die einzelnen Juden entscheiden mögen, ob sie weiterhin dem jüdischen Volkstum angehören wollen oder ob sie sich endgültig unter Aufgabe des jüdischen Sendungsgedanken dem Volk, in dem sie leben, assimilieren wollen. Hier einige Zitate aus dem Buch von Oppler:

»Nationale Verwurzelung ist nicht möglich auf dem Boden einer jüdisch-internationalen Gesinnung.« (Seite 90, aaO)

»Sie (die Zionisten) übersehen zuweilen, daß, wer Zionist ist, sich also zu einer jüdischen Nation bekennt, sich damit außerhalb jeder anderen Nation stellt Niemand kann gleichzeitig zwei Vaterländer haben, oder er hat in Wirklichkeit keines.« (Seite 125, aaO)

»Wer in jedwedem ausländischen Juden auf Grund der bloßen Tatsache, daß es sich um einen Juden handelt, einen "Volksgenossen" sieht, dem er sich näher fühlt als den eigenen Landesgenossen, - und das ist das Kennezeichen eines national-jüdisch-gerichteten Juden - der kann natürlich gleichzeitig ein wahres Gemeinschaftsgefühl mit der Nation nicht haben. Er kann aber ebensowenig erwarten, daß diese ihn als einen der ihren ansieht.« (Seite 145, aaO)

»Wie aber kann die Gesamtheit des Judentums, einschließlich jenes Kreises (der Zionisten) und der verschwommenen Schicht der Halbzionisten und Halbassimilierten, von den Nationen verlangen, trotzdem unterschiedslos als vollgültiger Bestandteil ihrer selbst gewertet zu werden? Die Nationen werden das nie tun, mag die Gesetzgebung in einem Lande wie auch immer sein.« (Seite 212/213, aaO)

»Weswegen bleiben…gerade Juden in der Mehrzahl der Fälle…, so loyale Staatsbürger sie meistens sind, überall eine innerlich abgesonderte Gruppe und damit in Wahrheit Außenseiter der Nationen? Es gibt eine Antwort auf diese Frage: Der national gebundene, auf die Nationalität beschränkt bleibende Glaube ist es, der bei der Mehrheit der Juden die Nationalität verewigt, und der die Ausnahme schafft. Ein Isolierband gleicher Art, wie es die mosaische Religion darstellt, fehlt eben den Abkömmlingen jeder anderen, mit der Mehrheitsbevölkerung nicht identischen Nationalität Und so ergibt sich mit aller Deutlichkeit" die Judenfrage ist im Grunde ein Nationalitätsproblem.« (Hervorh., Verf.), (Seite 224, aaO)

Wie die in Israel beheimateten Juden ihrerseits die "Gretchenfrage" "Wer ist Jude?" handhaben bzw. real auf ihre Bürger anwenden (was zugleich die im letzten Satz getroffene Feststellung des Herrn Dr. Oppler als richtig belegt), dafür steht eine Meldung aus der FAZ vom 26.06.1986. In dieser Notiz heißt es unter der Überschrift:

»Israelische Staatsbürgerschaft nicht für Juden-Christen

JERUSALEM, 25. Juni (dpa). In den Ausweisen für Einwanderer in Israel, deren Übertritt zum Judentum fraglich sein könnte, soll künftig in der Rubrik 'Nationalität' neben der Bezeichnung 'Jude' in Klammern der Zusatz 'konvertiert' stehen. Damit will Innenminister lzchak Perez einen langjährigen Streit zwischen religiösen und weltlichen Parteien aus der Weit schaffen. Gebürtige oder nach orthodoxen Bestimmungen konvertierte Juden sollen dagegen 'normale' Ausweise erhalten.«

»Nach dem Esra-Paragraph "Wer ist Jude?" werden außer den Sefardim alte anderen Juden-Israelis diskriminiert. So auch die schwarzen Juden, die Beni-Israels aus Vorderindien, die Karaimer und insbesondere die aus den arabischen Ländern, obwohl diese die "Reinrassisischsten" sind und etwa 68 Prozent der israelischen Bevölkerung ausmachen.« (J.G Burg, 1967 +1980)

Der Antwort nahe?

Als eine weitere Stimme zu dieser Problematik, die die Juden nicht allein betrifft, sondern uns Nichtjuden gleichermaßen, soll Prof. Dr. Heinrich Wolf zu Worte kommen, der in seinem Werk "Weltgeschichte der Lüge" 1922, Nachdruck durch die Archiv- Edition Struckum, 1989, auf den Seiten 263 u. 263 f. folgendes ausführt: »…die preußische Verfassung von 1850 sprach die Gleichstellung der Juden mit den übrigen Staatsbürgern aus… Aber diese ganze "Emanzipation" hat sich als ein großer Betrug erwiesen,- sie setzt etwas unmögliches voraus, daß der Jude in derselben Weise ein Glied des deutschen, französischen, englischen Staates und Volkes werden könnte, wie die geborenen Deutschen, Franzosen, Engländer. Seitdem der Jude "emanzipiert" ist, führt er ein Doppelleben; denn er gehört zwei Völkern an. Weder durch die Taufe noch durch die Emanzipation verliert er sein jüdisches Volkstum, und die Juden der ganzen Weit bilden einen festgeschlossenen, nicht bodenständigen S t a a t für sich. In diesem Doppelleben bleibt das j ü d i s c h e Volkstum und der jüdische Staat stets das Höhere. Ja, wir dürfen behaupten: Die Zugehörigkeit zu dem zweiten Staat und dem zweiten Volkstum ist für die Juden nur ein Mittel, um das Judentum zur Herrschaft zu bringen.«

Der jüdische Professor Eduard G a n s (Jurist, Rechtsphilosoph, Hegelianer, durch Taufe Übertritt zum Christentum, d. Verf.): »Taufe und Kreuzung nützen gar nichts. Wir bleiben auch in der 100. Generation Juden wie vor 3000 Jahren. Auch in zehnfacher Kreuzung ist unsere Rasse dominierend, es werden junge Juden daraus.« (Seite 263, aaO)

Weiter: »Und 1918-erklärte in der Baseler jüdischen Studentenverbindung Dr K l a t z k i n:,

"Wir sind nicht Deutsche, Franzosen usw. u n d Juden obendrein; unser Judesein ist nicht Überbau eines Deutschseins, wie es ihm nicht Unterbau ist Diese Seins schließen sich gegenseitig aus. Wir sind Juden ohne Bindestrich, weil ohne Abstrich, Juden ohne Verklauselung und ohne Vorbehalt Wir sind schlechthin Wesensfremde, Wir sind ein F r e m d v o l k in eurer Mitte und wollen es auch bleiben. Eine u n ü b e r b r ü c k b a r e Kluft gähnt zwischen euch und uns; fremd ist uns euer Gott, euer Mythos und Sage, euer nationales Erbgut; fremd sind uns eure Oberlieferungen, Sitten und Bräuche, eure religiösen und nationalen Heiligtümer, eure Sonn- und Feiertage…"Ein getaufter Jude hört niemals auf, Jude zu sein." (Seite 263, aaO)

Die jüdische Schriftstellerin Salcia Landmann beschreibt in ihrem Buch "Die Juden als Rasse", Freiburg 1967, Wiesbaden und München 1981, Seite 142 und 143, das Aussehen der im vorderasiatischen Siedlungsraum beheimateten Juden unter Vorschaltung einer Frage »Wen fanden die Beduinen in Vorderasien vor als sie zum ersten Male herkamen…?« folgendermaßen:

»Die Vorderasiaten haben, genau wie die Orientalen, dunkle Haare und Augen, jedoch eine etwas hellere Hauttönung. Im Gegensatz zu den schlanken, geschmeidigen Orientalen haben sie einen eher stämmigen, untersetzen Körperbau, ein breites Gesicht, einen sehr kurzen Schädel, fast ohne Hinterkopf, eine starke, im Extremfall etwas hängende Nase und fleischige, manchmal etwas hängende Lippen und Augenlider…

Im Extremfall sind sie von den Beduinen radikal verschieden. Hier finden wir keine aristokratische Ruhe und Gemessenheit, sondern lebhafte, plastische, ausmalende Gesten…

Inmitten einer europäischen Bevölkerung fallen sie weniger auf als die Orientalen…«(?)

»Jedenfalls stellen wir schon früh fest, daß karikierende Judendarstellungen in Mittel- und Nordeuropa fast immer vorderasiatische Züge tragen. Da findet man regelmäßig die schweren Augenlider die fleischigen, übertrieben hängenden Nasen und Lippen. Und fast immer versucht die Karikatur, auch die plastisch-expressiven Gesten des Vorderasiaten anzudeuten«

Nicht wahr, beim Lesen dieser Zitate haben wir eine klärende Antwort auf die Frage "Wer ist Jude?" nicht bekommen - oder doch? Allerdings hat sich eines bei der Suche nach entsprechenden Belegstellen herausgeschält: die Grundstruktur dieser Frage wurde vorwiegend von JUDEN erstellt. Sie sind es vor allen anderen Völksgruppenangehörigen, die Anlaß zu dieser Frage haben. Sie sind es, die verzweifelt nach einer Antwort suchen und die Frage ständig wiederholen -:"Wer ist Jude?"

Jawohl, es sind vor allem die Zionisten, die ihre nach Israel nur zögernd einströmenden "Glaubensbrüder" zu ihrer Judenschaft befragen, wenn diese palästinensischen Boden betreten, weil sie auf Herrschaftssicherung der askenasischen, d.h. "osteuropäischen Juden" bedacht sind, lautet die kompetente Ansicht des in Deutschland in äußerst bescheidenen Verhältnissen lebenden jüdischen Publizisten und Schriftstellers J.G. Burg.

Wer ist denn nun JUDE?

Oder fragen wir anders: Haben wir im Rahmen dieses Aufsatzes eine eindeutig den Sachverhalt klärende Antwort erhalten?

Sicherlich ist Judesein ein lebensbestimmendes Merkmal eines Menschen, der aufgrund seiner Herkunft und seines Bekenntnisses zum Judentum sich zu Recht JUDE nennen darf. Sein Anderssein unterscheidet ihn außerhalb der eigenen Volksgruppe gleichermaßen von seinen Mitmenschen, wie das Anderssein eines Asiaten auffällig wird, wenn dieser sich unter Menschen einer in sich geschlossenen europäischen Völkergruppe aufhält; ebenso, wie ein Europäer sein auffälliges Anderssein nach Afrika mitnimmt.

Die Hinwendung und das Bekenntnis zur eigenen Identität, macht den Menschen. Die Juden haben in den Jahrtausenden ihres "Zerstreutseins unter den Völkern" mit der ungeheuren Schwierigkeit zu kämpfen gehabt, die Bewahrung des eigenen Selbst inmitten einer fremden Umwelt zu behaupten. Da eine Minderheit sich gegen eine Mehrheit nur mit den Mitteln der LIST durchzusetzen vermag, setzten sie ihren in der Diaspora geschärften Verstand ein. Dem Verharrungsvermögen der seßhaften Bauernvölker Europas setzten sie als Heimatlose die Anpassungsfähigkeit ihres Nomadentums entgegen; nordische Gottsuche verdrängten sie durch ihren orientalischen Erlösungsglauben. Dem angeborenen Sinn zur Selbstbefreiung (Selbstschöpfung!) durch handelnde Schicksalsgestaltung - ein Wesenszug germanischer Volksgruppen -, verwandelten sie in ein kniefälliges Duldertum. Der Tatmensch ließ sich von orientalischer Schicksalsgläubigkeit verführen. Er nahm "Schicksal" (über die christliche Religion) als ein Fatum an und verzichtete fortan darauf, selbsthandelnd sein eigenes Schicksal zu gestalten. Damit gab er sich in die Hände jener, die in Gestalt einer wissenden Priesterschaft die Geschicke der Nichtjuden lenkten und befahlen.

Judenfeindlichkeit - Antisemetismus? Die Beweglichkeit ihres in der Fremde herausgebildeten Intellekts, der hochempfindlich auf Überleben programmiert ist, unterwarf sich das Kultur- und Geistesleben der Gastvölker.

Aber der stete Umgang mit der Macht hat auch jene korrumpiert, die sie anbeten. Dort, wo sich führende Juden -solche, die sich zu ihrer Ab- und Herkunft öffentlich bekannten - an die Spitze fremder Kulturnationen oder fremder Staatsverwaltungen setzten, spielten sie die besonderen Begabungen ihres Judeseins, aller Weit sichtbar, aus. Das tat Heinrich Heine auf die ihm eigene Weise, Walter Rathenau auf die seinige; und solcherweise handelten gemäß ihrem Wesen alle, die Trotzkis, die Luxemburgs, die Baruchs, Oppenheimers, Nachmanns und Rothschilds. Wer will ihnen verwehren, was ihres Wesens ist?

Die Maskierung hat versagt. Kein noch so äußerlich erscheinende scheinbares Angepaßtsein vermag die ureingeborene, wesenseigene Art zu verdecken. Glaubensübertritte, Anpassung an fremde Gesellschafts- und Umgangsformen, Blutsvermischung durch Heirat mit Nichtjuden - dies alles löschte die dominierenden Charaktermerkmale ursprünglicher Herkunft nicht aus.

Das Andenken von Toten zu schmähen, die eines gewaltsamen Todes sterben mußten, nur weil sie Indianer, Japaner, Juden oder Deutsche sind, liegt nicht im Überlegungsbereich Volks- und Identitätsbewußter, die in der gottgewollten Vielfalt aller Lebensformen, die unser Stern hervorbringt, ein Wirken erahnen, das einem großartigen Schöpfungsziel entspringt. Unsere Trauer wirkt um so tiefer und nachhaltiger in uns, wie brutaler, mörderischer Eingriff Teile der in das Schöpfungsprinzip der Vielfalt eingebetteten Arten und Rassen vernichtet; wie Umwelt- und Lebenszerstörer Teile dieser lebendigen Vielfalt auslöschen, die uns in allen Daseinsformen entgegentritt und uns ein wohlaufeinanderabgestimmtes, wunderbares Ordnungsprinzip anzeigen - Schönheit und Harmonie in allen Dingen offenbarend - das auch uns, den Menschen, teilhaben läßt an, eine dem All innewohnende Gesetzlichkeit, der wir, das wurde hiermit schon gesagt, selbstverständlich bedingungslos unterworfen sind! Wir morden uns selbst, wenn wir Hand an die Schöpfung legen!

Wir verachten nicht - wir "diskriminieren" nicht

Deshalb sei nochmals nachdrücklich darauf hingewiesen: Der Schutz, den a l l e s Lebendige von uns einfordern kann, die Achtung, die a l l e n im Leide Gestorbenen zusteht, verlangt, daß die einen achtungsvoll leben und die anderen in der WAHRHEIT ihres besonderen Todes ruhen dürfen.

Die Ruhe von Millionen unschuldiger Todesopfer wird nicht durch jene gestört, die lügnerischen LEBENDEN vorhalten, daß sie den eigenen Toten nicht den ihnen gebührenden Platz in ihren Herzen zugewiesen haben: den der WAHRHEIT Den achtungsvollen Platz, den sie ihren Toten verwehren, läßt jene Lebenden im Schatten der eigenen Scham dahinvegitieren. Die falsche Anklage wendet sich gegen sie. WAHRHEIT beleidigt nicht - nur die LOGE beschmutzt. Wer über das Leben und Sterben seiner Angehörigen falsch informiert ist, Falsches annimmt und Falschem glaubt, wird nimmer die Gegenwart seines eigenen Daseins in freudiger Zuwendung an die Möglichkeiten eines besseren Morgen zusammen mit jenen anderen Mitmenschen gestalten wollen, die sich unter einer sie schuldig sprechenden Lüge ducken. Das sei jungen Juden und jungen Deutschen ins Stammbuch geschrieben. Bei dem einen wuchert anstelle von achtungsvoller Ahnenehrfurcht eine grobe LOGE im Herzen, die Menschenfeindlichkeit gebiert; im Herzinnern des anderen zieht gleichgültige Abkehr ein, erzwungene Duldung - und sich aufstauende Gegenwehr. Darüber sollten unsere jüdischen Mitmenschen einmal nachdenken! Nicht wir, denen das Phänomen Judesein in neuerer Zeit in fordernder Haltung und in der Gestalt des imperialen Zionismus entgegentritt, sind es, die eine neue Judenfeindlichkeit in die Weit setzen, es ist die geschilderte, unversöhnliche Geisteshaltung rassistischer Juden, die dem Zwillingspaar Arroganz und Dummheit oberstes Stimmrecht in ihrer Denkweise einräumen, weil sie auf sich selbst erteilte Vorrechte pochen, die ihnen die gleichberechtigen Völker dieser Erde jetzt und auch zukünftig nicht einräumen werden.


»De mortius nil nisi bene.« Über Verstorbene soll man nur Gutes reden, sagt der griechische Philosoph Chilon.

Wir klagen alle jene an, die ihren eigenen Toten Schlechtes nachsagen!

Benuzte Quellen: Emil Aretz "Hexen-Einmal-Eins einer Lüge", Hohe Warte 1973; "Mensch und Maß" Folge 20 + 23 aus 1964; "Dokumente der Gegenwart" Pähl, o. Jahr


Der sudentendeutsche Dichter und Schriftsteller

ALEXANDER H O Y E R

nach einem Interview mit einem Reporter des ZDF, auf dessen Vorhalt: "Ich sehe, Sie sind ein Unbelehrbarer":

"Sie irren, ich bin ein U n b e l ü g b a r e r!"


Quelle: Recht und Wahrheit, Folge 1+2/1990, S. 17-23.

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