DER KOMMENTAR

So geht es nicht!

Es herrscht Aufbruchstimmung im "rechten Lager". Was von einsichtigen Geistern schon seit langem gefordert wird, nämlich die mehr schlecht denn recht dahinvegetierenden drei "rechten" Parteien, deren Management falsch besetzt ist, unter ein gemeinsames Dach zu bringen, soll nun endlich Wirklichkeit werden. Mit der Namensselbstgebung »Arbeitskreis Vereinigte Rechte« (AVR) wird zur Sammlung getrommelt. Dem Vaterlandsliebenden schlägt das Herz höher! Ein begrüßenswerter Entschluß! Am 19. Januar 1991, in symbolische Nähe des Reichsgründungstags vom 18.1.1871 durch Otto von BISMARCK gerückt, will man sich In München-Großhadern zu einer ersten Versammlung treffen. "RECHT und WAHRHEIT" fragt: Zu mehr nicht?

Versammlung heißt doch: Rednerveranstaltung! Zu wem will man über was reden? Sollen Schönhuber-Abtrünnige und DVU-NPD-Geschädigte mit einem neuen Leitbild bekannt gemacht werden? Will man ihnen nach ihrem Absprung von der alten Parteiplattform, das Hinüberwechseln in eine "neue" Partei erleichtern? Oder möchte man sich mit dieser "neuen" Partei, die sich bereits als »DEUTSCHE ALLIANZ« gegründet hat, In der Öffentlichkeit als alleiniges Sprachrohr der "Deutschen Rechten" vorstellen? Liegt hierin der tiefere - nein, der höhere Sinn dieser Versammlung?

Die zu Mißdeutungen einladende Wortwahl "Arbeitskreis Vereinigte Rechte" läßt auf den ersten Blick ein Gremium vermuten, das an ein in Vorbereitung sich befindliches Auffang- und Sammlungsbecken bastelt, das sich der unzähligen kleinen, im rechten Meinungsspektrum angesiedelten Parteien und Kleinstorganisationen annimmt und diese zur gemeinschaftlichen Mitarbeit auffordert. Wäre dem tatsächlich so, hätten wir dem nichts entgegenzuhalten! Das dies aber nicht so ist, geht allein daraus hervor, daß zu keiner T a g u n g namens des "Arbeitskreises Vereinigte Rechte" geladen wurde - also zu keiner Zusammenkunft aller nationaler Gruppen (was zu einem gegenseitigen Kennenlernen mit sich anschließendem Gedankenaustausch geführt hätte) -, sondern zu einer von der "neuen" Partei, "Deutsche Allianz" einberufenen Rednerversammlung. Besonders hervorzuheben verdient hierbei das "strategische" Vorgehen der "Allianz'', die sich den schmückenden Untertitel "Arbeitsgemeinschaft Vereinigte Rechte« beigegeben hat.

So gesehen, stellt sich für uns doch die Frage: Was will der AVR eigentlich, und was sind die eigentliche Ziele seines bereits aus der Taufe gehobenen Sprößlings: Die "Deutsche Allianz«? Wer und was soll vereinigt werden? Sollen alle Deutsche ohne Ausnahme, deren Herz "rechts" schlägt, in eine "neue" Großgruppierung (Partei) vereint werden? Oder sollen n u r die ehemaligen Wähler von DVU, NPD und REPUBLIKANER (und sonstigen nationalen Splittergruppen) zu einer Großwählergemeinschaft verschmolzen werden? Ist dies das eigentliche Ziel der "neuen" Partei?

Ein anderes Zielvorhaben könnte auch so lauten: Will man vornehmlich an Jene Deutsche in MITTELDEUTSCHLAND heran, die mit dem Namen »Deutsche Allianz« DEUTSCHE EINIGKEIT assoziieren (verbinden), weshalb sie sich möglicherweise kritiklos unter dieser wohlklingenden Selbstbezeichnung in die "neue" Partei vereinnahmen lassen?

Eine klare Aussage der AVR, wer denn nun ''vereinigt" werden soll, fehlt. Wir sind von der Annahme ausgegangen, daß die Initiatoren sich um eine Zusammenführung aller nationaler kleiner Gruppen bemühen. Denn nur ein solches Unterfangen verdiente zu Recht die Bezeichnung "Arbeitsgemeinschaft Vereinigte Rechte"

Leuchten wir mal In die Auslösemechanismen hinein, die zu Parteineugründungen führen.

Immer dann, wenn Organisationsstrukturen In Verfall geraten - die Auslöser hierzu müssen nicht besonders erörtert werden -, werden Rufe zu ihrer Erneuerung laut. Soviel wissen wir aus Erfahrung: Jede Organisation ist so gut (oder so schlecht), wie deren Spitzenfunktionäre. Führungsschwäche und Führungsversagen haben viel mit mangelnden Ideen, mit personeller Fehlbesetzung, mit fehlendem Durchsetzungsvermögen zu tun. An einem Endpunkt angelangt, der eine Sackgasse markiert, schaut man sich hilfesuchend nach einem mitmachbereiten Partnern um, mit dem man einen funktionsfähigen Rückwärtsgang konstruieren kann. Der eine bringt seine nur noch schwach atmende "Basis-Struktur" in diese Interessen und Notgemeinschaft ein, der andere die Dynamik seines Könnens und Willens. Letzten Endes muß untereinander ausgehandelt werden, was, unter dem Strich betrachtet, bei der ganzen G'schicht' für das Wohl des Ganzen hierbei herausschaut.

Bislang hat es bei ähnlichen Neukonstruktionen keine tiefgreifenden Veränderungen innerhalb des Führungskörpers gegeben. Das läßt sich belegen und ist nachweisbar. Es gab, wenn's hoch kam Personenverschiebungen. Das heißt: diejenigen, die mit dem Führungsstil der alten Parteiführung haderten, sich in Sachfragen mißverstanden, im Positionenbesetzungsplan übergangen fühlten oder sich gar mit deren Zielprogramm nicht einverstanden erklärten, wechselten - sich einen Neuanfang mit besserer persönlicher Startmöglichkeit erhoffend - zu einem Parteienzwilling mit fast identischer Zielsetzung hinüber. Die Verhältnisse Jedoch, die sie "nebenan" vorfanden unterschieden sich in nichts von jenen deretwegen sie bei der Partei D**, **D oder R** weggegangen waren und weswegen sie letztlich das Handtuch geworfen hatten. Oft genug trafen sich alte Freunde ja sogar alte Intimgegner in den Räumen jener Parteizentrale wieder zu der sie Just hinübergewechselt waren. Die Probleme waren trotz Tapetenwechsels die gleichen geblieben: Die Parteikasse war leer! Die Führungspersönlichkeit(en) hatte(n) kein Format! Die Satzung oder das Programm klang in den Ohren national Denkender und Fühlender gut konnten Jedoch nach außen nicht in sichtbare Erfolge umgesetzt werden. Außerdem war und sind die meisten Subalternen (Befehlsausführende oder Untergebene damit beschäftigt (anstatt ihre Kraft zum Wohle des Volkes, dem die Partei doch dienen soll!, einzusetzen) sich im Gedränge bei der Erlangung einer Spitzenposition innerhalb der "Struktur" zu verschleißen!

Das Bild, das die politische, in Parteien organisierte Rechte in diesen Januartagen des Jahres 1991 den (sowieso) auf allen Gebieten überforderten Durchschnittsdeutschen bietet ist nichts weiter als ein wüster Trümmerhaufen.

Rauchende Trümmerhaufen nach Parteienzerfall, kennt die deutsche, parteiorganisierte Rechte seit 1945 zur Genüge. Da hatten wir die:

  1. »Deutsche Konservative Partei« (DKP)
  2. »Deutsche Aufbau-Partei«
  3. »Deutsche-Rechts-Partei« (DRP)
  4. »Vaterländische Union« (VU)
  5. »Niedersächsische Landespartei«
  6. »Nationale Einheitspartei«.
  7. »Deutsche Partei«
  8. »Deutscher Block«
  9. »National-Demokratische Reichs-Partei« (NDRP)
  10. »Sozialistische Reichs-Partei« (SRP)
  11. »Deutsche Gemeinschaft« (DG)
  12. »Deutsch-Soziale Union« (DSU)
  13. »Nationaldemokratische Partei« (NDP)
  14. »Deutsche Reichspartei (ORP)
  15. »Nationale Partei Deutschlands«
  16. »Deutsche Arbeiter-Partei«
  17. »Nationale Reichspartei«
  18. »Deutsche National-Partei« (DNP)
  19. »Freie Sozialistische Volkspartei« (FSVP)
  20. »Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten« (GB/BHE)
  21. »Arbeitsgemeinschaft DSU-VU«
  22. »Deutschnationale Volkspartei« (DNVP)
  23. »Gesamtdeutsche Partei« (GDP/BHE)
  24. »Deutsche Freiheits-Partei« (DFP)
  25. »Freie Sozialistische Partei«
  26. »Unabhängige Arbeiterpartei« (UAP)
  27. »Nationaldemokratische Partei Deutschlands« (NPD)
  28. »Republikanische Partei«
  29. »Partei aller Deutschen«
  30. »Deutsche Volks-Partei« (DVP)
  31. »Deutsche Union« (DU)
  32. »Volkssozialistische Bewegung Deutschlands/ Partei der Arbeit« (VSBD/PDA)
  33. »Partei der Arbeit - Deutsche Sozialisten«
  34. »Deutsche Soziale Union« (DSU)
  35. »Ostdeutsche-Volks-Partei« (OVP)
  36. »Deutsche Volksunion« (DVU)
  37. »Deutsche Arbeiter Partei (DAP)
  38. »Deutsch-Nationale Arbeiterpartei« (DNAP)
  39. »Deutsche Sozialistische Volkspartei« (DSV)
  40. »Deutsch-Soziale Volkspartei« (DSVP)
  41. »Bürger-Recht-Partei« (BRP)
  42. »Demokratische Bürgerpartei Deutschlands« (DBD)
  43. »Nationale Volkspartei«
  44. »Deutsche Arbeiter-Partei«
  45. »Deutsche Volkspartei«
  46. »Republikaner« (REP)
  47. »Die Deutschen«
  48. »Freiheitliche Deutsche Arbeiter-Partei« (FAP)

In dieser Aufzählung sind n u r selbständig sich gebende Parteien oder parteiähnliche Gruppierungen genannt. Oftmals ist die eine oder die andere der hier genannten Organisationen nach ihrer Namensauflösung in eine neu sich gründende Gruppierung mitsamt der Führungspitze personenidentisch wiedererstanden. Wie gesagt: Mit den gleichen Köpfen, nur unter anderem Namen.

Eines Jedoch wollen wir einigen wenigen Parteien nicht absprechen: Sie streben (jede für sich) ein wirkungsvolles Mitspracherecht innerhalb der Parlamente an. Allein, die Erreichung dieses Zieles reicht nicht aus, um die politische Gegenwart in Deutschland nachhaltig und im Sinne der vorgelegten Pateiprogramme schnell und durchgreifend zu verändern! Dazu braucht's sehr viel mehr, als nur den 5%-Hürden-Übersprung!

Die Hebel, die die Staatsmaschinerie in Gang setzt und sie bewegt, befinden sich in Bonn. Günstigenfalls darf eine zahlenmäßig gleichrangige und konzeptionell gut (wenn nicht gar besser) ausgestattete Opposition hie und da ein Knöpflein mitdrücken, und das nur synchron, d.h. in Ab- und Übereinstimmung mit dem Führer der Regierungspartei. Der einzige aber, der an den Hauptschalter herankommt, der die Energiezufuhr für den Staat regelt, ist der Princeps popolus, der Erste des Volkes! Und das ist der Kanzler! An diesen Schalter - das muß das erklärte Ziel von nationalen und volksbewußten Kräften sein - müssen wir herankommen. Und ich sag es gleich an dieser Stelle, ohne das Schlußergebnis meiner Betrachtung deshalb gleich vorwegzunehmen: mit systemgleichen Mitteln läßt sich dieses Zielvorhaben nicht verwirklichen! Die vergangenen 45 Jahre haben dies deutlich genug gezeigt!

Deshalb braucht es auch keiner besonderen Studie, die den vorstehend genannten Parteien vorrechnet, inwieweit sich ihre selbstgesteckten Zielvorgaben in Ergebniszahlen niederschlagen. Das würde nicht nur den Rahmen dieser Betrachtung sprengen, es würde auch zu nichts führen, denn: "Erfolge", sind ohnehin nicht vorzuweisen! Fest steht nur dies eine: Das wahre, das hochgesteckte Ziel, nämlich das des verantwortlichen Mithandelns am politischen Geschehen in unserem Land, wurde von keiner der hier genannten Parteien im vergangenen Zeitraum von 45 Jahren auch nur annähernd im Sinne ihrer programmatischen Zielvorstellung erreicht. Der Einzug einiger, sich außerdem als schwach erwiesenen Parteifunktionäre in ausgesuchten Kommunal- und Landes
(Stadt-) parlamenten, kann doch wohl von niemanden ernstlich als ''wirkungsvolles Mitspracherecht'' zum Wohle des deutschen Volkes bezeichnet werden.

Die Lehre, die aus alledem zu ziehen ist, kann daher nur lauten: Schluß mit den Parteigründungen! Schluß mit dem Kopf-gegen-die-Wand-anrennen! Denn d i e s e Wand, die das System zu seinem eigenen Schutz gezogen hat, gibt ja doch nicht nach. Und da sich das System zur Zeit so ohne weiteres nicht beseitigen läßt, muß die Wand, die zwischen uns und unserem wirkungsvollen Mitwirken am Politgeschehen steht, umgangen werden. Wie nun aber das?

Zum einen besteht eine durchführbare Möglichkeit darin, den Artikel 20 (2) GG mit wahrhaftem Leben zu erfüllen. Bestimmt er denn nicht wörtlich: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und Rechtssprechung ausgeübt.".

Diesen Gesetzestext beim Wort genommen: Der Bonner Parteienstaat darf uns ein Mitwirken am staatlichen Leben nicht versagen. Durch das im GRUNDGESETZ (Art. 20,2) festgeschriebene Instrument der VOLKSABSTIMMUNG haben wir ein (AN) RECHT darauf, über eben diese VOLKSABSTIMMUNG und sich hieran anschließendem VOLKSENTSCHEID an allen politischen Willensentscheidungen in unserem Land - soweit diese von weitreichender Bedeutung für die Zukunft unseres Gemeinwesens sind - teilnehmen zu dürfen.

Dies wäre das eine!

Der in den letzten 45 Jahren sinnlos vergeudete Kraft- und Zeitaufwand für ein Eindringen in das parlamentarische System mit einem Parteienmantel, und somit über Wahlen, muß von hochrangigen, durchorganisierten Lern- und Schulungsprogrammen für Junge Deutsche abgelöst werden. Wir müssen eine elitäre Minderheit mit unserer Rechts- und Staatsauffassung geistig ausstatten. Denn das Ziel, das wir als das u n s r i g e bezeichnen, muß doch zunächst einmal von denen, die es einmal durchsetzen sollen, verstanden werden! Also müssen wir Nachfolger, d.h. Gedankenträger für unsere Idee, unserer Idee von einem EWIGEN DEUTSCHLAND, in unserer deutschen Jugend heranbilden. An diesem Kraftakt, der Geld, Pädagogen (Ausbilder) und vieles andere mehr erfordert, können, ja m ü s s e n alle, denen unser völkisches Fortbestehen am Herzen liegt, beteiligt sein. So, wie ein Firmen-Patriarch (oder eine Dynastenfamilie) seinen nachmaligen Erben von "Kindesbeinen an" zu seinen Nachfolger heran(er)zieht, haben auch wir für die Heranbildung u n s e r e r Nachfolger Sorge tragen; haben wir die Pflicht, deren Patenschaft bis zur "Reifeerlangung" zu übernehmen.

Das dauert mir alles viel zu lange, sagen viele Besserwisser unwirsch! Und sie fügen hinzu: Wann soll sich denn etwas in Deutschland (und in der Welt) ändern? Heute brennen uns doch die ungelösten Probleme auf den Nägeln.

Darauf kann ich nur antworten: Es geht vorrangig um das biologische Weiterbestehen des deutschen Volkes!

Die Wunschvorstellung vom "wirkungsvollen Mitspracherecht'' innerhalb der Parlamente hat versagt. Sie wird auch weiterhin keine Früchte tragen! Im Einüben der Sprungkraft, damit die in der BRD zugelassenen Parteien die ihnen gesetzte 5-Prozent-Wahlhürde überspringen können, werden die besten Basiskräfte einer Partei schon während einer einzigen Legislaturperlode zermürbt. Ein als großer SIEG gefeierter "Wahlerfolg" "rechter" Parteien, Ist in Wirklichkeit ein Pyrrhus-Sieg (Scheinsieg) und motiviert zu nichts anderem weiter, als zu einem erneuten mutigen Angehen der 5-Prozent-Sperrhürde. Genau besehen, zu einem immerzu Im-Kreis-herumlaufen! Soll dieser Kreislauf oder Rundlauf, wie ihn weiße Mäuse, ohne je ans Ziel zu gelangen In Ihrer Tretmühle Im Terrarium vollführen, bis in alle Ewigkeit - bis zum totalen Untergang Deutschlands - weitergehen?

Die Machtverteilung in der Welt Ist doch die, daß der, der über die technisch wirkungsvollsten "Kanonen" verfügt und über das Geld, diese "Kanonen" auch bauen zu können, daß dieser Mächtige mit den von ihm manipulierten Parteien die "Marschrichtung'. bestimmt "wo es lang geht". Über die weltumspannende Vernetzung des SYSTEMS an dieser Stelle zu referieren, ist müßig. Das System, das die Spielregeln selbst erfunden hat und deshalb auch seine Anwendungen am besten beherrscht, läßt sich von seinen Minderheiten gewißlich nicht ausbluffen. Dem System harten Widerstand entgegensetzen (nach der Guerilla-Taktik der Linken), Ist eine Sache. Sie ist ebenso zum Scheitern verurteilt (siehe Baader-Meinhof-Gang, RAF und andere), wie das Vorhaben, das System über ein Eindringen in seine Parlamente zu Fall bringen zu wollen. Beide Male handelt es sich um traumtänzerische Illusionen!

Glauben die Verfechter der PARTEIENKONZEPTION, wenn die Gründung von Parteien denn i h r e "Konzeption" sein soll, mit Hilfe eines "dummen Wahlvolkes" ihre Ideen zum Wohle des deutschen Volkes durchsetzen zu können? Ist es nicht vielmehr so, daß sie au; Gedeih und Verderb auf die schwankende Wählergunst "dummer Massen" angewiesen sind? Und daß sie einen einmal erlangten (vermeintlichen dauerhaften) (Wahl)Erfolg allein schon aus diesem Grunde nie "bis in alle Ewigkeit'. festhalten können, weil sie außer ihrem Appell an die niederen Instinkte der Wählermassen, dem auf Zukunftshoffnungen bauenden deutschen Mitmenschen nichts von bleibendem, ideellem Wert bieten können? Schädigen sie nicht gerade diejenigen, denen ein erster "Sieg" Hoffnung bedeutet: die aber die nächste Niederlage in das genaue Gegenteil, nämlich in abgrundtiefe Hoffnungslosigkeit stürzt?

An erster Stelle unseres Ringens um FREIHEIT, um SELBSTBESTIMMUNG, um unseren VCLKSERHALT muß die V O L K S A U F K L Ä R U N G stehen. Wir, die DEUTSCHE FREIHEITSBEWEGUNG e.V., haben uns dieser Aufgabe mit ganzem Herzen verschrieben!

Erst dann, wenn breitere Volksschichten von der Identität ihres Selbst durch ein wiedererwecktes GESCHICHTSBEWUSSTSEIN überzeugt worden sind, setzt die Gesundung unseres vom Volksfeinde willentlich geschwächten Volkskörpers ein!

Deshalb müssen unsere Gedankenträger I n die Parteien der "Etablierten" eindringen, um von dieser Stelle aus ihren "Marsch durch die Institutionen" anzutreten. Unsere Gedankenträger müssen Führungsaufgaben in der Wirtschaft, in staatlichen Ämtern, in der Justiz, im Erziehungswesen und in der Kunst übernehmen. Nur so können wir Deutsche unser Schicksal selber in die Hand nehmen. Das ist ein langer Weg - aber ein erfolgversprechender. Dazwischen liegt unser AUFKLÄRUNGSFELDZUG!

Nicht PARTEIEN, wie das System es will, sichern die Zukunft der Völker, sondern ein gesundes Volkszusammengehörigkeitsbewußtsein, das hohe Achtung für das Lebensrecht anderer Völker aufbringt und dadurch ein friedliches Zusammenleben mit anderen Völkern erst ermöglicht.

Die nationale, parteienfreie Rechte in Deutschland, dies ist unsere Forderung, muß sich mit allen freiheitlichen Vaterlandsliebenden (Patrioten) in Europa zu einer ALLIANZ der Zusammenarbeit verbünden. Und zwar als eine geballte freiheitliche KRAFT außerhalb der sogenannten rechten Parteien, die von innen her vom Gegner leicht zu beeinflussen und zu manipulieren sind.

Darum lautet unser Ruf: Es lebe die Freiheit und das Selbstbestimungsrecht aller Völker! Fort mit den Parteien! Für uns gibt es nur noch DEUTSCHE!

G.A. Bosse


Quelle: Recht und Wahrheit, Folge 1+2/1991, S. 16-19

Möchten Sie unsere Zeitschrift abonnieren? Dann klicken Sie hier!


Zurück zur Hauptseite | Zurück zum Archiv | Zurück zum Inhaltsverzeichnis


Senden Sie uns Ihre Meinung: E-Post »Recht und Wahrheit«, Hohensteinstr. 29, D-38440 Wolfsburg
Ruf: (05361) 22 5 76; Fax: (05361) 23 5 96

Haben Sie einen Fehler auf unserer Webside gefunden?
Bitte schreiben Sie unserem Webmeister:
Fehler-E-Post