DAS RECHTE WORT ZUR RECHTEN ZEIT

Wo steht die politische Rechte heute?

Eine Betrachtung zum Jahresanfang 1992

Lieber Leser von »Recht und Wahrheit«, wer sich näher mit den Aktionsergebnissen rechter Parteien »in diesem unseren Lande« beschäftigt, dem fällt immer wieder auf (und das nicht erst heute!), daß sämtliche nennenswerten nationalen Parteien dem unvorhergenommenen Betrachter ein Bild jämmerlicher Uneinigkeit bieten. Die Gründe hierfür sind rasch aufgezählt:

  1. Die meisten Parteiführer der Rechten erwecken den Anschein, als ob sie aus sektiererischer Verliebtheit in eigene Politvorstellungen sich von der Realität deutscher Gegenwartsbedürfnisse entfernt haben. Sie tun so, als habe sich seit Weimar nichts verändert, als gelänge ihnen die Verwirklichung ihrer parteipolitischen Konzepte o h n e Einsatz der hierfür erforderlichen Geldmittel. Denn: Alle Parteikassen sind leer.
  2. Mit Ausnahme einzelner Weniger hat die politische Rechte die alte Flagge von vor 1945 gesetzt. Das führte zu dem Vorwurf, eher neonationalsozialistisch zu sein als national. Und in der Tat erwecken bestimmte Parteien den Eindruck, als wärmten sie auf eigenem Herd ein übriggebliebenes Mittagessen überholter Altideologien unter Hinzufügen »zeitgeschmacklicher« Zutaten zu einem unverdaulichen Menü auf.
  3. Versteht sich die eine oder andere Partei eher als ein Auffang- und Sammelbecken Unzufriedener, denn als eine Kaderschmiede für politische Führungskräfte, die den Willen in sich tragen, klug und intelligent für die Rechte des deutschen Volkes einzutreten.

Das aufrichtige Bemühen einzelner, mit Hilfe der von ihnen geführten Organisation eine politische WENDE in diesem Lande herbeizuführen, soll nicht geschmäht werden - das sei von mir hiermit ausdrücklich angemerkt. Ich stelle nur die Behauptung auf, daß das, was diese Parteien da mit gutwilligen Deutschen anstellen, falsch ist! Ich wage sogar zu behaupten, daß die vielgeschmähten EINZELKÄMPFER (unabhängige nationale Kleingruppierungen) mehr bewegt haben, als manche großsprecherische, kämpferisch sich gebende »rechte Partei«. Hier ist's wie mit Spenden: Von mir selbst an den Mann gebracht, weiß ich in etwa, ob die von mir eingesetzten Mittel auch da ankommen, wohin sie sollen!

Den Jugendgruppen sei schon an dieser Stelle ein Lob ausgesprochen! Den Jugendgruppen gilt auch in der Zukunft unsere erhöhte Aufmerksamkeit.

Vor genau einem Jahr - in Folge 1+2/91 von RuW - habe ich unter der Überschrift "So geht es nicht!« einen KOMMENTAR verfaßt, in dem ich das vergebliche Bemühen jener rechter Parteien unter die Lupe nahm, die ihren Wählern weismachen, ihr Einzug in die bundesdeutschen Parlamente sei gleichbedeutend mit politischer »Mitbestimmung« in Bonn. Ich kam zu der Schlußfolgerung, daß im Kampf um Wählerstimmen sich die besten Kräfte von Mal zu Mal immer mehr verschleißen. Wenn nun die Führer dieser Parteien am Ende des Kalenderjahres 1991 selber Bilanz ziehen, so werden sie sicherlich feststellen, daß sich n i c h t s an der eigenen wie an der Situation der DEUTSCHEN seither geändert hat. Im Gegenteil - Deutschland verwandelt sich immer mehr in einen Vielvölkerstaat, besser gesagt: In einen Mischlings- und Vielrassenstaat!

Seit dem Jahre 1945 - Deutschlands Stunde Null im Geschichtsbuch dieses Jahrhunderts - hat es nicht eine einzige der vielen sich herausbildenden, ihre Gestalt und Namen durch Zusammenschlüsse Auflösungen und Neugründungen sich verändernden rechten Parteien vermocht, in das politische Geschehen dieses Landes entscheidend einzugreifen.

Das sei immer wieder deutlich gesagt!

Heute, anfangs des Jahres 1992, stellen wir abermals fest: Seit 47 Jahren - trotz aufopferungsvollen Bemühens vieler einzelner - ist die parteienorganisierte RECHTE keinen Schritt auf dem Weg ins Bonner BUNDESPARLAMENT vorangekommen.

Warum?

Lassen Sie mich die vorstehend von mir aufgestellten drei Punkte über das Versagen der politischen Rechten zusammenfassend beantworten. Man hat seitens einiger Parteiführer vielfach nicht zur Kenntnis genommen, daß unsere geschundene, kriegsmüde deutsche Bevölkerung nach 1945 nur deshalb »nationale Zurückhaltung« übte, weil ihr eingeredet wurde, deutscher Nationalstolz und deutsche Vaterlandsliebe hätten den Ausbruch beider Weltkriege verursacht. An dieser Tatsache und an einer völlig veränderten gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Ausgangslage gleich nach 1945 wurde munter vorbeipolilisiert. Im Gegensatz zu den Verhältnissen, die zur Gründung der Weimarer Republik führen und der nationalen Rechten sozusagen »Heimrecht« im neu eingerichteten Parlament bot, wurde der deutschen nationalen Rechten nach dem Zweiten Weltkrieg eine Mitwirkung am Wiederaufbau stabiler politischer Verhältnisse im Land untersagt.

Obwohl auch der Erste Weltkrieg verlorenging und die Monarchie beseitigt wurde, waren PREUSSEN und das REICH nicht untergangen. Die Zentralgewalt in Berlin schuf sich eine neue Reichsverfassung - die Weimarer Verfassung vom Juli 1919 - und führte anstelle des alten Mehrheitswahlrechts das Verhältniswahlrecht ein. Der ehemals kaiserliche Deutsche Staat war nun eine REPUBLIK.

Die begonnene und sich weiter entwickelnde Industrialisierung Deutschlands hatte den »Arbeiterstand« hervorgebracht. Der Marxismus nutzte diese Klassenbildung, um der sogenannten Industriebourgeoisie sein Industrieproletariat als Gegenklasse gegenüberzustellen. Auf diesen Hintergrund marxistischer Grundideen, die den Hungernden die Bäuche zu füllen versprachen - was sich schon damals als leeres kommunistisches Geschwafel herausstellte! - und einer anwachsenden Verschlechterung der Lebensumstände in Deutschland, gelang es einem deutschen Mann und seinen Mitkämpfern ein politisch klares und leicht verständliches Parteiprogramm zu entwerfen, das neue Zukunftsaussichten versprach.

Der Nationalsozialismus Adolf HITLERS war, wenn wir so wollen, ein Sanierungsprogramm für Deutschland und die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg. Ich darf daran erinnern, daß HITLER gesagt hat: der Nationalsozialismus ist eine rein deutsche Angelegenheit, er läßt sich nicht auf andere Nationen übertragen!

Der Nationalsozialismus ist immer einer Idee gewesen, die sich die Beseitigung staatlicher wie sozialer Mißstände zum Ziel gesetzt hatte und die insbesondere eine Revision des Schandvertrages von Versailles anstrebte. Adolf HITLER verfügte u.a. über die einmalige Gabe, alle wohlmeinenden Kräfte zur Erreichung dieses Zieles zusammenzufassen, ihnen über trennende Gräben hinweg Stege zu bauen, ihnen versöhnlich die Hand zu reichen und alle diejenigen, die ihm Gefolgschaft versprachen, in seinem Sinne getreulich zu führen. Das ist ja gerade eine seiner großen Leistungen: daß er ohne sonderlich großes (revolutionäres) Blutvergießen die unterschiedlichsten Interessen im Reich zu einer einzigen Interessengemeinschaft zusammenschmiedete: Das Deutsche Volk zur Volksgemeinschaft! Wer, außer Ihn, hätte dies vermocht?

Wir sollten uns merken: Das ist einmalig in der Geschichte Deutschlands (des 20. Jahrhunderts) und nicht wiederholbar!

Nach Ende des von den überstaatlichen Mächten angezettelten Zweiten Weltkrieges - den das Dritte Reich zu führen gezwungen war, ob es dies nun wollte oder nicht! - stellte sich die Ausgangssituation anders dar als nach dem Ersten Weltkrieg. Gewitzt hervorgegangen aus dem Versagen der Weimarer Republik, wurden Deutschlands nationale Kräfte nach dem Willen der Siegermächte von Anfang an kaltgestellt. Die Gründungsväter der neuen Bonner Republik sorgten dafür, daß nur solche PARTEIEN zugelassen werden durften, die sich eindeutig zur »demokratischen Grundordnung« bekannten. Mit dieser »Bekenntnis- und Unterwerfungsklausel« wurde von Anfang an jede Menge labiler Charaktere korrumpiert! Gleichzeitig wurde den Deutschen die Roßkur »Entnazifizierung« verpaßt. Das Ergebnis: Nun war jeder einzelne von ihnen erpreßbar geworden! Wer eine gutbezahlte Stellung ergattern, sich seine berufliche Laufbahn nicht von vornherein verbauen wollte, mußte sich, mit Blick auf seinen Fragebogen, betont »demokratisch« gebärden. Ein neu eingeführtes Wahlgesetz errichtete die 5%-Sperrharde für jeden Mitbewerber um die politische Macht im Staat. Fazit für kurz danach und unverändert bis heute: Der Plan ist vollständig gelungen! Die politische Rechte hat es nicht vermocht, sich aus der Niederung Hitlscher Unbedeutsamkeit zu erheben und sich in die Führungssessel des Bonner Parteienstaates zu setzen!

Daß ihr das unter gar keinen Umständen gelungen wäre - das, meine verehrten Leser, sollte man sich stets vor Augen halten-, hat mit dem erklärten Willen unserer erbitterten Widersacher zu tun, die eine Neugeburt nationalstaatlichen Eigenlebens gerade dann unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu verhindern gewußt hätten, wenn sich uns auch nur die klitzekleinste Möglichkeit einer »Wiederkehr« eröffnet hätte.

Fassen wir kurz zusammen: Das Parteiprogramm des Nationalsozialismus, an Ergebnissen und Zuständen nach dem Ersten Weltkrieg festgemacht, läßt sich nicht auf die Gegenwart des Jahres 1992 übertragen. Die gähnende Bewußtseinsleere in den Hirnen der Deutschen von heute rührt von dem Absaugeffekt der Umerziehung seit 1945 her. Das eindringliche Selbsterlebnis der vornationalsozialistischen Zeit - mitauslösend für unsere nationale Erhebung 1933 - wurde geschickt durch selbstkasteiende Bußübungen (Selbstbezichtigung und Schuldanerkenntnis) ersetzt, die alles Nationale und Vaterländische für verbrecherisch erklärten. Als Dank für deutsches Demutsgewinsel und speichelleckerisches Anbiedertum an die Sieger (ähnlich der gelehrigen Ratte im Käfig, die bei richtigem Drücken einer Taste ihr Futter erhält) wurden wir nach erfolgreichem Wiederaufbau mit sofort darauf einsetzendem Konsumgütergenuß belohnt. Mit vollem Bauch denkt's sich nicht nur schlecht, man wird auch zu faul zum Kämpfen!

Nun gut, inzwischen sind die Erfahrungen der Jungen nicht mehr die Erfahrungen der Alten. Eine deutsche Partei heute als »Arbeiterpartei« zu proklamieren heißt, ins Klassendenken des Hochmarxismus von 1917 bis 1933 rückverfallen. Das ist absurd und gegenwartsfern.

Sprechen wir es doch endlich deutlich aus: Der Marxismus ist tot - der Nationalsozialismus lebt nicht mehr!

Der Rettung Deutschlands geht zunächst eine Selbstrettung des deutschen Menschen voraus. Wir dürfen nicht danach fragen, ob wir jemanden bei dieser »Rettungsaktion« nur deshalb bevorzugen, weil er weniger »linkslastig« ist als ein anderer. Was können die Verführten dazu, daß sie verführt wurden? Ein Deutscher bleibt ebenso ein Deutscher, wie ein Türke Türke bleibt; auch wenn beiden linke Internationalisten etwas anderes einreden möchten!

Den Verführern haben wir das Handwerk zu legen!

Wenn den »nationalen Kräften« in diesem Land tatsächlich an einer Wiedergeburt Deutschlands gelegen ist, dann haben sie einen Kampf um die SEELE der Deutschen zu führen. Wir Nationalen haben dem Establishment, trotz vermeintlicher Nachteile, vieles voraus. Die politische Rechte muß endlich einsehen, daß sie schon deshalb nicht zum Zuge kommen kann, weil ihr niemand abnimmt, daß sie die Macht im Staate erringen und dem einzelnen seinen materiellen Wohlstand auf Statusquo-Ebene sichern wird und kann. Dazu würden ihr, um nur eins zu nennen, die verflechtende und verpflichtende Bindung zum Amerika-Imperialismus fehlen. Jedermann weiß heutzutage (siehe das Beispiel IRAK oder LIBYEN), daß der unabhängige »Nationalstaat« mörderisch bekämpft und die Bevölkerung ob ihrer Treue zur Führung radikal ausgelöscht wird. Diese Beispiele (wie es noch andere mehr gibt) zeigen deutlich, daß der gegenwärtige Machthaber sich Gehorsam mit Todandrohung erzwingt. Vergessen sollte auch nicht werden, daß es in diesem Lande nur noch wenige Deutsche gibt, die den Begriff »Nationalsozialismus« richtig erklären können. Mit »Sozialismus" kommunistischer Prägung verwechselt zu werden, dürfte der deutschen Sache mehr schaden als ihr dienen. Vielleicht kommt dem politischen Gegner ein solcher falscher Gedankenschluß gar nicht mal so ungelegen.

Die politische Rechte sollte auch nicht vergessen, daß Wohlstandsversprechen heutzutage das Hauptangebot politischer Konzepte ausmachen - keine konturenlos gezeichneten, verschwommenen IDEOLOGEN, die der eine so, der andere so auslegen kann. Wir ausschließlich deutsch Denkenden und deutsch Fühlenden haben den ungeheueren Vorteil gegenüber den politisierenden Machthabern und ihren Wohlstandsparteien, deren Glaubwürdigkeit allein an der Nichteinlösung ihrer Versprechen zerbrechen wird - dies ist ihre Schwachstelle, an der wir sie packen können und müssen! - daß w i r DEUTSCHE, die wir uns von jedwedem ideologischen Wust frei gemacht haben, allein unsere HERKUNFT und unsere KULTUR in den Vordergrund unseres Abwehrkampfes wider unsere Feinde stellen können. Denn wir werden als deutsche Menschen in Ganzheit bekämpft und nicht als Einzelpersonen mit oppositioneller Grundhaltung zum Establishment oder als Angehöriger einer politischen Partei.

Kämpfen wir also gemeinsam um unser Selbstbestimmungsrecht als Deutsche. Kämpfen wir gemeinsam um die Wiederherstellung staatlicher Rechte. Kämpfen wir gemeinsam um die rechtliche Wiedergewinnung unseres geraubten Landes. Setzen wir uns ein für den Erhalt unserer Sprache. Begehren wir auf wider Überfremdung und sonstigen multikulturellen Schnickschnack. Widerlegen wir Lüge und Betrug gegen unser Volk. Seien wir endlich schonungslos und konsequent bei der Sichtbarmachung unserer Feinde.

Deutsch sein heißt nicht, zugleich auch Christ sein zu können, weil Christsein immer vor Deutschsein steht. Christ sein bedeutet der jüdischen Eingottlehre anzuhängen, die unseren Vorfahren auferzwungen wurde. Der Priester gibt die Richtung an, in die ein »deutscher« Christ maschieren (und wen und was er wählen) darf.

Deutsch sein heißt nicht, zugleich auch FREIMAURER sein zu dürfen, weil die Pflichten eines FREIMAURERS v o r individuellem Deutschsein kommen. Allein schon wegen der fürchterlichen Freimaurerrede ist jeder FREIMAURER immer und zuerst FREIMAURER.

Deutschsein bedeutet einfach und schlicht DEUTSCHER sein!

Ich bin geboren, deutsch zu fühlen,
bin ganz auf deutsches Fühlen eingestellt.
Erst kommt mein Volk,
und dann die andren Vielen,
erst meine Heimat - dann die Welt!

Deutsches Selbstbewußtsein allein hilft uns, uns gegen rassische Überfremdung zu schützen: sichert unseren Volkserhalt. Erwecken wir das verschüttete deutsche Selbstbewußtsein zu neuem Leben! Der VOLKSSTAAT, indem allein zu leben sich lohnt, schließt deshalb a l l e Deutschen in sich ein. Ob diese nun »Rechts- oder Linkshänder« sind! In diesem VOLKSSTAAT ist kein Platz für Parteien!

Wenn sich die heutigen »rechten Parteiführer« auf die FORMEL »Deutsch sein, ist alles!« einigen könnten, wären bestimmt alle Deutsche mit ihnen einer Meinung.

Meine Forderung lautet deshalb: Fort mit den Parteien! Sammelt Euch (sammeln wir uns!) zu einer Großbewegung die sich schlicht WIR DEUTSCHE nennt.

Das Goebbelsche Wort aus seiner Rede am 18.Februar 1943 im Berliner Sportpalast: "Nun, Volk steh auf, und Sturm brich los!« gilt heute mehr denn je!

Einen guten Jahresanfang wünscht Ihnen

I h r

Georg Albert Bosse


Quelle: Recht und Wahrheit, Folge 1+2/1992, S. 14ff.

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