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"die schärfste From
deutscher Zensur ist
das Verschwiegenwerden."
H. Heine
Gewidmet
meiner Jugendfreundin
Regina,
die am Freitag, den 23.2.1970,
in München, Rechenbachstr. 27,
beim Brandattentat ihr Leben
lassen mußte.
München, März-Mai 1970
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J. G. Burg
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Die potentiellen Brandattentäter
des Münchner israelitischen Altersheimes
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© Copyright by Ederer-Verlag, München, 1979
Elvirastr. 14, 8000 München 19, Tel. 18 58 23
Postscheckkonto Nr. 94218 - 804
Postscheckamt München
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Kapitel
Dajan-Eben
Die Welt in Gärung bringen
Jüdische Politgangster
Warum gerade an einem Freitag?
Einseitige Untersuchungen
Bitte an B.l. Minister
Warum mußte Regina sterben?
Mossad
Affaire Lavon
Pogrom gegen Chassidim
Die ZWO wird offiziell zu Israels 5. Kolonne
Dr. F. Bauer und A. Eichmann
Attentat gegen Dr. Adenauer
Bitte an Dr. N. Goldmann
Zionisten in der BRD
Zionisten in der BR Mistabfall
Israel und die BR
Cui bono
Esraismus in neuer Auflage
Prozionismus ist Antisemitismus
Die Juden verpesten die Luft in Polen
Ben Nathan als F.J. Strauss-Wahlhelfer
NPD wird gekaschert
Bonn soll Israels Last tragen
BT Abgeordnete gegen BD Interessen
Deutsche in Israel unerwünscht
Die BR soll auf den Kopf gestellt werden
Israel in Finanznöten
Die ewigen Reparationszahlungen
Wie Zionisten die Macht an sich reissen
Der bayer. Landes-Rabbiner und Israels ST. Wappen
Bitte an Axel Cäsar Springer
Mit zweierlei Maß
Wie man in Israel Karriere macht
Nachwort
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Der turbulenteste Monat seit dem Bestehen der Bundesrepublik war dieser Februar des Jahres 1970.
München schien eine zweite Front des Nahen Ostens zu werden. Genau wie zur Geburt des Nationalsozialismus mußte diese, sonst friedliche und überaus gemütliche Stadt, in einer gar nicht schmeichelhaften Sache vor die weltweite Öffentlichkeit treten.
Ohne Willen oder Zutun der bundesdeutschen Bürger ereigneten sich am laufenden Band Dinge, die das Interesse der Welt auf diese Stadt lenkten. Am 9. Februar 1970 mußte eine ägyptische Maschine Typ COMET 4c der United Arab Airlines in München-Riem notlanden. Dem Piloten gelang es, eine glatte Bauchlandung zu vollbringen, so daß keine Personen ernstlich zu Schaden kamen.
Die Öffentlichkeit wurde sofort beruhigt: es war ein technischer Fehler an der Maschine und eine Sabotage käme nicht in Frage. Drei Tage später, am 11. Februar und auf dem gleichen Flughafen, ereignete sich etwas Ärgeres.
Man konnte die Öffentlichkeit nicht mehr mit bagatellisierten Meldungen abfertigen: die Araber wollten ein israelisches Flugzeug der EL AL entführen, hieß es in den Meldungen der Tagespresse.
Warum wurde es nicht entführt? Die drei Araber konnten das Flugfeld und die Rollbahn ungehindert passieren. Es lag nichts im Wege, die Maschine zu besteigen und den Piloten zum Abflug zu zwingen. Ihr Interesse galt jedoch nicht dem Flugzeug, sondern dem soeben abfahrenden Bus und den darin befindlichen Gästen. Die Araber stellten sich in den Weg und warfen Handgranaten in den Bus. Ihre Mission war damit beendet. Das Flugzeug selbst hatte sie nicht interessiert.
Die Handgranate tötete Katzenstein junior, einen jungen israelischen Staatsbürger, welcher in München studiert und später als "Kaufmann" hier verblieb. Daß seine Tätigkeit hier in München vorwiegend politischer Natur war, daß er als Nachrichtenaktivist des Mossad-Instituts fungierte und EBEN hieß, das ist nur gut informierten Kreisen bekannt.
Katzenstein, alias Eben war sofort tot. Er warf sich schützend auf die Handgranate und fing so die Explosion mit seinem Körper ab. Wen wollte oder wen
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mußte er schützen?
Ist es ein Zufall, daß auch der Sohn des israelischen Kriegsministers Dajan zufällig in demselben Bus saß?
Sind seine Reisen durch Europa und die Bundesrepublik nur künstlerischer Natur?
Dajan junior als Intelligenter und Begabter, hat Aussichten, seinem Vater ebenbürtig zu sein. Dazu erhält er auch gebührende Chancen. Als laureatus Absolvent des Herzog'schen Spezialseminars erhält er, wie Eingeweihte wissen wollen, Sonderaufgaben, die als Feuerprobe angesehen werden. Da er aber ein Sprößling des "Verteidigungsministers" ist, gebührt ihm, wie so üblich, Sonderschutz. Daher wurde ihm Katzenstein als Leibgarde zugeteilt.
Katzenstein senior mußte von den Sonderaufgaben seines Sohnes nichts gewußt haben, war aber berechtigt nach dem tragischen Unfall zu verkünden: "Mein Sohn war ein echter Israeli." Hut ab! (bei Juden : Hut auf!) Wieso ist das Paar Dajan-Katzenstein immer wieder "zufällig" zusammen in der Schweiz, dann Frankfurt am Main und München? Und schließlich, warum kracht oder brennt es hinterher immer wieder? Auch "zufällig"? Nun hieß es in den Meldungen, die Attentäter wußten von Dajan Juniors Anwesenheit im Bus und trachteten ihm nach dem Leben. Woher wußten die Araber dies? Demnach stimmt die These von der Absicht, das Flugzeug zu entführen, nicht.
Und noch vieles mehr stimmt hier nicht!!
Kaum daß diese Meldungen auch den letzten Winkel der Öffentlichkeit erreicht hatten, wurden erneut nicht nur die Münchner und Bundesdeutschen, sondern auch die weltweite Menschheit in Entsetzen versetzt. Das jüdische Kultuszentrum und das darin befindliche Altersheim zu München wurden in Brand gesetzt. Trotz des musterhaften Einsatzes der Feuerwehr, die zwei Minuten nach dem Alarm zur Stelle war, konnte man die grauenhafte Bilanz dieser Nacht nicht verhindern. Sieben Tote und mehrere Schwerverletzte. Konnte man nicht auch in diesem Falle, ähnlich wie bei der Bauchlandung des ägyptischen Flugzeuges, diesen Unglücksfall als solchen bezeichnen und einen "technischen Fehler" verlauten lassen?
Mußte dieser Brand im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen? Ja, er mußte! Denn dazu war er auch angestiftet worden! Die politische Leitung des jüdischen Kultuszentrums wollte sich die Chance, aus dieser Tragödie ein Politikum zu machen, nicht entgehen lassen. Für sie sind die Täter selbstverständlich in den antijüdischen Kreisen zu suchen. Ein Großteil der deutschen Massenmedien beteiligte sich an dem grausamen Ratespiel. Die rechtsgerichtete Presse wußte, daß die Schuldigen nur in den extremen linken Reihen zu suchen sind. Die linksorientierte Presse weiß wiederum, daß die Urheber der Brandstiftung unter den Neofaschisten zu finden sein werden. Die brave bürgerliche Durchschnittspresse deutete direkt, daß die Planer und Ausführenden dieses Attentates nur die Araber sein könnten. Sie ziehen diese logische Folgerung aus der Sache, daß die beiden Länder im Kriegszustand
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stehen. Eine Wochenzeitung, die sehr mutig die Fragen Zionismus-Arabertum behandelt, meint, die Täter und die Urheber in den extremen linken arabischen Gruppen zu finden.
Inzwischen wurden mehrere Spezialkommissionen, darunter auch eine politische, sowie 80 Kriminalisten,- es ist anzunehmen, daß es die Besten sind,- eingesetzt, um etwas Konkretes zu ermitteln. Erfahren hat die Öffentlichkeit, daß die 860 Hinweise aus der Bevölkerung auf keine Spur führten. Alle Möglichkeiten wurden überprüft! Wirklich alle? Wenn man im Walde steht, sieht man ihn vor lauter Bäumen nicht! Warum ist eine noch offene Möglichkeit nicht überprüft worden? Wurde sie gezielt außer Acht gelassen, oder geschah das aus politischem Analphabetismus?
Wie es auch sei, dieser Fall muß mit Mannesmut und ohne übliche Schablone angefaßt werden. Wenn diese Sache nicht zu ernst war, müßte man nach den sonderbaren Methoden des Franz Josef Wanninger, des "Kommissars" des ersten Deutschen Fernsehens, vorgehen.
Hat man die Möglichkeit durchdacht, daß die Schuldigen in den eigenen Reihen sein könnten? In den jüdischen, genauer: in den in- und ausländischen zionistischen Gruppen?
Bei allem Respekt vor dem Geschehenen fällt uns unwillkürlich die Anekdote der zwei Fabrikanten ein, die zu einer ungewöhnlichen Zeit Urlaub machen. Der erste erklärt, deshalb auf Urlaub zu sein, weil seine Fabrik ausgebrannt und die Versicherung eben dabei sei, seine Werke neu aufzubauen. Der zweite mußte das gleiche Klagelied singen, mit dem kleinen Unterschied, daß bei ihm die Überschwemmung an seinem Elend schuld sei. Darauf wollte der erste voller Gier die Erklärung wissen, wie man so eine Überschwemmung macht! Ist es denn eine Seltenheit, daß konkursverdächtige Betriebe, die eine gute Versicherungsrücklage haben, plötzlich in Flammen aufgehen? Wo ist da ein Unterschied zwischen einem politischen und einem wirtschaftlichen Betrieb? Sicher, ohne Beweise darf man niemanden beschuldigen. Aber eine Untersuchung einzuleiten, wer verbietet das? Um an die Urheber der Brandstiftung in der Reichenbachstraße in München näher heranzukommen, sei erlaubt, etwas weiter auszuholen.
Um in den folgenden Ausführungen das Judentum nicht zu verallgemeinern, muß dem Leser bewußt werden, daß es hier, genau wie auf der ganzen übrigen Welt, verschiedene politische Richtungen gibt. So paradox es auf Anhieb auch klingen mag, sind auch hier nationalsozialistische, faschistische neben zionistische und kommunistischen Gruppen anzutreffen, die letzteren sogar chinesischer Prägung.
Es wäre falsch anzunehmen, als Gegner dieser politischen Richtungen zugleich ein Antisemit zu sein; genau so falsch, als man nach dem Kriege die Deutschen verallgemeinert als Nazis bezeichnete.
Als am 2. November 1917 dem britisch-jüdischen Baron Rothschild die Balfour-Deklaration übermittelt wurde, in der die Erlaubnis gegeben wurde, die Juden
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könnten sich in Palästina eine "jüdische Heimstätte" errichten, gab das den Zionisten in aller Welt einen neuen Auftrieb. Insbesondere drängten sich die Zionisten aus dem Osten heran, die bis dato in harter Tätigkeit die Herrschaft des Weltzionismus an sich rissen. Sie verstanden es, jeden Einfluß des deutschsprachigen Zionismus zu bekämpfen, so auch den aus Ungarn stammenden Dr. Herzl, welcher den Zionismus auf den humanen Weg führte.
Während Herzl bereit erklärte, sogar Uganda als eine jüdische Heimstätte zu akzeptieren, wollten jene radikalen Gruppen aus dem Osten nichts davon wissen. Ihnen genügte nicht eine Heimstätte, sondern sie strebten nach einem eigenen Staat Israel und dies auch nur im Raum Zion-Israel. Bevor aber Herzl zum Zionismus fand, empfahl er den Juden eine Massentaufe im Wiener Stephansdom. Dies war jedoch den östlichen Zionisten ein Dorn im Auge. Für Herzl war es selbstverständlich, seinen Mitarbeiterstab mit den deutschsprachigen Juden einzurichten. Herzl unterlag den Intrigen seiner Gegner und noch heute ist die Art seines Todes - als natürlicher Tod - umstritten.
Die russische Revolution und die schwankende Palästinapolitik der Briten enttäuschte die Führer des Weltzionismus und trieb diese in die Radikalität. Professor Dr. Weizmann stand an der Spitze dieses radikalen Zionismus, der auch den Weltzionismus beherrschte.
Im Frühling des Jahres 1920 besuchte er Jerusalem. Man horchte auf, als er seine Reden so "zum Fenster hinaus" hielt.
"Wir werden in Palästina sein, ob ihr wollt oder nicht. Ihr könnt unser Kommen beschleunigen oder verzögern, es ist aber besser für euch uns mitzuhelfen, denn sonst wird sich unsere aufbauende Kraft in eine zerstörende verwandeln, die die Welt in Gärung bringen wird." (jüd. Rundschau Nr. 4/1920).
Diese Äußerung Dr. Weizmanns wurde zum Aktionsprogramm der radikalen weltzionistischen Bewegung.
Während Weizmann angesichts Auschwitz' und nach der Gründung seines ersehnten Staates Israel, sich von seiner ursprünglichen Gewaltpolitik löste und zur Humanität zurückfand, setzten seine politischen Erben die von ihm aufgestellten Prinzipien fort. Dazu mischte sich die leninistische Lehre: "Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns."
Das bedeutete wiederum, daß diese künstlich geschaffenen Gegner bekämpft werden müssen. Und Zionistengegner fand man in aller Welt, erst recht im Judentum. In diesem Bruderkampf arteten die Zionisten aus, sie wurden zu Fanatikern. Was aber Fanatismus innerhalb eines Volkes zu bedeuten hat, davon kann ein jedes Volk sein eigenes Lied singen.
So gelang es den Zionistenführern, mit den Machthabern des Dritten Reiches in vielen Fällen zusammenzuarbeiten. Repräsentanten des deutschen Nationalsozialismus, die sich mit dem Judenproblem zu beschäftigen hatten, wurden nach Palästina eingeladen. Zu dieser Zeit konnte Levi Schkolnik, aus Palästina, ungehindert in Berlin seine Tätigkeit fortsetzen. Wir begegnen ihm wieder als dem Ministerpräsidenten des Staates Israel unter dem Namen Eschkol.
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Am Rande sei erwähnt, daß auch Adolf Eichmann als einer der Repräsentanten in Palästina an der Behandlung des Judenproblems teilnahm. Im Jahr 1934 war der Chef des britischen Geheimdienstes, Colonel Meinerzhagen, in Berlin, wo er mit Hitler, Hess und Ribbentrop unter anderem auch das Judenproblem zur Sprache brachte. Hitler, der zuvor 120 000 Juden mit allem Hab und Gut nach Palästina auswandern ließ, erklärte sich bereit, abermals deutsche Juden in diese Richtung ziehen zu lassen, Der Colonel, hocherfreut über seinen Erfolg und die Entscheidung Hitlers, eilte mit der Botschaft zu seinem Freund Dr. Weizmann. Dem Colonel war es daran gelegen, die deutschen Juden aus der Gefahrenzone herauszubekommen. Wie schwer muß er enttäuscht gewesen sein, als ihm Weizmann, dem es nur darum ging, einzelne Auswanderungen und diese auch nur mit jungen Menschen zu erreichen, mitteilte, daß er daran nicht interessiert sei.
Im Wortwechsel mit dem britischen Colonel ließ er wissen:
"Eher will ich den Untergang der deutschen Juden sehen, als den Untergang des Landes Israel für die Juden." Dieser herzlose Satz besagt seine ganze politische Konzeption. Und schließlich wurde dies zur offiziellen Theorie des Staatszionismus.
In ähnlicher Weise erklärten sich verschiedene führende Zionisten. So zum Anlaß der Tagung des Völkerbundes in mehreren Hauptstädten Europas, David Ben Gurion: "Sollte es zu einem Zusammenstoß zwischen den Interessen des jüdischen Staates und jenen der Juden in Galuth (Verbannung) kommen, müßten die letzteren geopfert werden." (September 1937) Als 1938 Dr. Schacht im Auftrage Hitlers mit den Vertretern der jüdischen Finanzkompetenz über die Auswanderung der Juden in London verhandelte, waren die Bedingungen annehmbar. Die Entscheidung überließ man Dr. Weizmann, und dieser lehnte ab.
Im Jahre 1943 wurden die Ereignisse in Auschwitz bekannt; die Führer des Weltzionismus schwiegen, und die Berichte darüber wanderten in die Schubladen. Der Humanist Martin Buber veröffentlichte daraufhin ein Manifest. Darin beschuldigte er im Frühjahr 1944 in Jerusalem die Führer des Weltzionismus, gegen die Vernichtung der Juden nichts zu unternehmen, vielmehr diese Grausamkeiten für ihre Parteizwecke und Propaganda auszunützen. Diese historischen Tatsachen zu retuschieren, leitete viele Jahre später die Zionisten eine weltweite Kampagne gegen den toten Papst Pius XII. ein und beschuldigte diesen, zur Vernichtung der Juden in Europa geschwiegen zu haben.
Die Wahrheit jedoch, hat er den Juden geholfen und dadurch unzählige Dankkundgebungen, auch seitens der kompetenten Rabbiner, und Anerkennung erhalten. Das kann von den zionistischen Führern nicht gesagt werden, es ist ebenfalls eine weltweite und historische Tatsache geworden. Kurz vor Kriegsende beauftragte Adolf Eichmann den Juden Joel Brand aus Budapest in die Türkei zu reisen, um dort Verbindungen mit den Führern des Weltzionismus aufzunehmen. Es ging um die Rettung von ca. zwei Millionen
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Juden. Es passierte etwas Unglaubliches: Brand wurde nach Palästina gelockt, und trotzdem er Jude und noch dazu Parlamentär war, ins Gefängnis gesteckt. Die Hilfsaktion platzte. Die Briten entließen Brand nach etwa einem halben Jahr aus einem ägyptischen Gefängnis nach Palästina. Noch während seiner Verhaftung wurde er von einem seiner prominentesten Gesprächspartner, Lord MOYNE, dem stellvertretenden Staatsminister im Nahen Osten gefragt, was er mit dieser Million Juden, die Brand zur Befreiung vermittelte, tun solle. Einige Monate später wurde Lord Moyne auf offener Straße in Kairo erschossen. Diese Tat vollbrachte die radikalere Gruppe Zionisten, die mit der Rettung der Juden in Deutschland einverstanden war.
Dasselbe Schicksal traf den schwedischen Grafen Bernadotte, als er in seiner Eigenschaft als Vertreter des Roten Kreuzes am 10. März 1945 mit 150 Omnibussen den Abtransport der Juden in die Freiheit verweigerte: 1948 passierte Bernadotte, als Friedensvermittler der UNO, die jordanische Grenze und wurde erschossen.
Während Joel Brand im Gefängnis saß, vertrat seine Aufgabe in Budapest der Jude Dr. Rezsö (Rudolf) Kastner. Nach dem Krieg wanderte dieser nach Israel aus, wurde israelischer Staatsbürger, er strebte ein Gerichtsverfahren an, um die Angelegenheit Eichmann, Judenrettung vor die Öffentlichkeit zu bringen und ins richtige Licht zu setzen.
Für die Zionisten wäre das eine peinliche Angelegenheit geworden und so wurde am 3. März 1952 der Jude und israelischer Staatsbürger Dr. Kastner in Jerusalem auf offener Straße von seinen Landsleuten erschossen. Der letzte Kronzeuge im Fall Eichmann war rechtzeitig beseitigt worden. Gegenwärtig, da der Antisemitismus im allgemeinen an Heftigkeit verloren hat und in Vergessenheit gerät, bemühen sich die Zionisten, ihn künstlich in Erinnerung zu bringen. Sie beschuldigen die Oststaaten und die arabischen Länder des Antisemitismus, wenn diese lediglich antizionistische Maßnahmen treffen. Der Führer der polnischen Regierungspartei, GOMULKA, wird als Antisemit bezeichnet, was in Fachkreisen unwillkürlich Gelächter hervorruft. Ob er etwa deshalb Antisemit sei, weil seine Frau und seine Schwiegermutter Jüdinnen sind? Dieselbe Regierung wird auch beschuldigt, Juden nicht nach Israel auswandern zu lassen.
Durch die Verschwörung der Verschweigens blieb auch diese Wahrheit der breiten Masse vorenthalten.
Polen hat z.B. Ende des Jahres 1960 etwa 8000 ausreisewilligen Juden die Ausreise genehmigt. Nur ein halbes Prozent davon wanderte nach Israel aus. Und schließlich . . .
Der langjährige Botschafter bei der UNO und in Indien, Prof. Katz-Sachy reiste mit seiner Familie am 9.1.1970 unter Mitnahme seines ganzen Vermögens und offizieller Genehmigung der Warschauer Behörde nach Kopenhagen. Auch dort muß er nicht, wie es in einer Zeitungsnotiz heißt, "am Hungertuch nagen". Hat er doch einen Lehrauftrag der Universität Aarhus in der Tasche!
Wer also hindert die Juden daran auszuwandern? Daß sie nicht nach Israel
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ziehen, ist ihre persönliche Angelegenheit.
Am 17. März 1970 war in der deutschen Presse zu lesen, daß der Vorsitzende des Direktoriums des Zentralrates der Juden in Deutschland, Werner Nachmann, forderte, Maßnahmen zu ergreifen, um die Terrorakte in der Bundesrepublik zu beseitigen.
52 Delegierte der jüdischen Landesverbände und Gemeinden nahmen daran teil. Diesem Artikel entnahmen wir den Satz:
"Die jüdischen Gemeinden erwarten, daß in der Bundesrepublik mit Regierungsmaßnahmen wieder eine Situation herbeigeführt wird, in der jeder Bürger dieses Landes ohne Furcht vor Terrorakten leben kann." Von wem wurde dieser Zentralrat gewählt. Fühlen sich diese "Juden in Deutschland", wie sie sich selbst bezeichnen fremd?
Sind sie jemals von einem bundesdeutschen Bürger terrorisiert worden? Weshalb wollen sie diese Sonderrechte?
Jeder bundesdeutsche Bürger und die in Deutschland lebenden Ausländer würden diese Maßnahme begrüßen.
Oder sollen sich diese Rechte nur auf die in jüdischen Gemeinden eingetragenen Mitglieder beschränken?
Etwa 25% der in Deutschland lebenden Juden sind in jüdischen Gemeinden erfaßt. Wer soll hier nach Nachmann's Meinung geschützt werden? Nur zionistische oder auch nichtzionistische Juden?
Ist es Herrn Nachmann wirklich unbekannt, daß die Nichtzionisten von den Zionisten terrorisiert werden?
Der Fall, in dem sich ein jüdischer Kaufmann den Zionisten gegenüber weigerte, die verlangte Summe in Sachen Zionismus zu geben und darauf schwerstens bedroht wurde, ist ja bekannt.
Ein anderer Fall in Berlin sickerte zwar durch, verfiel aber der Verschwörung des Verschweigens.
Der Großrabbiner Dr. Isaak Goldstein aus Siebenbürgen/Rumänien, ein berühmter Talmudist, verließ in den fünfziger Jahren Rumänien in Richtung Israel. Von da ging er nach Paris. Zu dieser Zeit war Berlin zum wiederholten Male ohne Rabbiner.
Berlin absorbierte bereits 11 Rabbiner, und das Amt war wieder einmal vakant. Der französische Diplomat François PONCET - er vertrat sein Land mehrere Jahre in Deutschland - empfahl dem westberliner Vorstand der jüdischen Kultusgemeinde Dr. Goldstein als Gemeinderabbiner. Dr. Goldstein wurde aufgenommen.
Doch der Humanist Goldstein kam mit der Ansicht der politischen Führung der Kultusgemeinde nicht zurecht. Er konnte den fanatischen Zionismus dieser Leute nicht begreifen, da sie überhaupt nicht in Israel gelebt hatten. Die erste große Auseinandersetzung zwischen Goldstein und der Gemeindeleitung, die an die Öffentlichkeit kam, war vor Weihnachten 1959, als in Köln die "maßgemachten" Hakenkreuze auftauchten. (Die ganze Welt sah mit Mißbilligung auf die Bundesrepublik).
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Die großaufgezogene Kulisse sollte das Unternehmen Adolf Eichmann verdunkeln. Er sollte das Flugzeug, in dem der offizielle Vertreter Israels, der Minister ohne Portefeuille, Abba Eban saß, unsichtbar machen; der mit einer Gruppe von sieben illegalen Personen, unter welchen sich auch der in der Bundesrepublik noch nicht bekannte Ascher Ben Nathan befunden haben soll, auf dem Flug nach Argentinien war.
Dr. Goldstein glaubte nicht an ein Werk der Neofaschisten in Deutschland und erklärte einer Münchner Wochenzeitung, daß seine "Rache Versöhnung" sei, er hätte in diesem Fall seine Frau und Tochter aufgefordert, stillschweigend mit ihm dies wegzuwischen.
Der weißhaarige Gelehrte und noch dazu schwer herzleidende Dr. Goldstein wurde auf offener Straße in Berlin überfallen und geohrfeigt. Diese "Heldentat" wurde von führenden Stellen der Zionisten gelobt. Die Ereignisse der jüngsten Zeit beweisen, daß der verewigte ehemalige Großrabbiner Berlins, Dr. Goldstein, Recht hatte, und nicht jene, die ihn mit Mitteln bekämpfen, die aller Zivilisation im allgemeinen und der jüdischen Tradition im besonderen Hohn sprachen. Er wurde sogar vor deutsche Gerichte gezerrt; wobei doch schon eine Auseinandersetzung zwischen Vorstehern jüdischer Gemeinden und ihren Rabbinern eine Seltenheit im jüdischen Leben darstellt. Gerschom (960-1020), eine der größten Persönlichkeiten seiner Zeit auf religiösem Gebiet, der die Einehe bei den Juden in den zivilisierten Ländern durchsetzte, ordnete an, daß kein Jude den anderen vor ein nichtjüdisches Gericht zitieren solle.
Die Gerichtsverhandlung zwischen jüdischen Gemeindevorstehern und Rabbiner Goldstein ist bestimmt kein Ruhmesblatt in der Nachkriegsgeschichte der Galinskianischen Juden in der BRD.
Ja, es fand sich sogar ein trauriger Pogromheld, der es wagte, den greisen, schwerkranken Rabbiner zu ohrfeigen. Noch schmerzlicher ist freilich, daß keiner der verantwortlichen jüdischen Führer, auch kein Rabbiner gegen diese Ungeheuerlichkeit protestiert hat. Wodurch unterscheidet sich ein solches Individuum eigentlich von den einstigen zaristischen Pogromkriminellen, Mitgliedern der "Eisernen Garde" in Rumänien oder NS-Schlägern in Deutschland? Ich glaube, daß der jüdische Pogromheld übelster Sorte noch verwerflicher ist, denn ich bezweifele, daß die Genannten in solcher Weise gegen ihre eigenen Geistlichen vorgegangen sind. Einwandfrei hat dieser Pogromhalunke das Gebot: "Vor grauen Haaren sollst du aufstehen und die Person des Greises ehren . . ." 3. Moses 19, 32 verletzt.
Darüber steht geschrieben: "Und wer ihn aus Haß gestoßen oder mit Absicht auf ihn geworfen hat . . ., oder ihn aus Feindschaft mit der Hand geschlagen hat, daß er gestorben ist, so soll der Schläger gewißlich getötet werden . . ." 4. Moses 35, 20 f. - Ich schäme mich noch heute, daß diese traurige Figur ein Landsmann von mir ist.
(Ein ähnlich gelagerter Fall ereignete sich vor etwa 200 Jahren, als ein Psychopath von Rabbis angehalten wurde, Baruch Spinoza mit einer Mordwaffe anzugreifen).
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Zusätzlich soll Goldstein von einer Arierin, die Gattin eines Hetman der Juden in Deutschland war, "Balkan-Saujude" genannt worden sein. Diese Äußerung machte die Frau gegenüber einem Staatsanwalt. Ich fragte mich: darf sich jeder Müller oder Huber ähnliches erlauben?
Infolge dieser physischen und psychischen Torturen verstarb Großrabbiner Dr. Isaak Goldstein 66jährig am 17. April 1962 in Berlin. Es fand sich aber keine Person der öffentlichen Ordnung, um die Schuldigen zu überführen.
Oder der Fall Burg!
Der Schriftsteller veröffentlichte sein Buch "Schuld und Schicksal", um damit seinen Beitrag zur bedingungslosen und ehrlichen Versöhnung zwischen dem jüdischen und dem deutschen Volk zu bringen. Hauptgrund der Herausgabe des Buches war die Ergreifung Adolf Eichmanns und seine Entführung nach Jerusalem. Nach Auffassung des Autors sollte dieser Schauprozeß in erster Linie dazu dienen, von der Bundesregierung, unabhängig von den auslaufenden Reparationszahlungen, zusätzlich noch Gelder zu fordern, und seine eventuellen Memoiren-Veröffentlichungen zu verhindern.
Kurz vor dem Krieg Israels gegen seine Nachbarstaaten im Juni 1967 wurde durch die zionistische Initiative eine Großkampagne gegen den Papst eingeleitet. Wie schon erwähnt, wurde Papst Pius XII. vorgehalten, gegen die Vernichtung der Juden nichts unternommen zu haben. Burg welcher alle Unterlagen hatte, um Beweise zu liefern, daß der geschmähte Papst sich vielfach an der Rettung der Juden beteiligt hat, veröffentlichte sein nächstes Buch "Sündenböcke". Burg, selbst Jude , fühlte sich durch diese gezielte Ungerechtigkeit seiner Volksangehörigen verpflichtet, diese zurechtzuweisen. Kurz danach wurde er als Sachverständiger und Zeuge zu einem großen Kriegsverbrecherprozeß, welcher in Münster stattfand, geladen. Er sagte nach seinem Wissen und Gewissen die volle Wahrheit.
Dies jedoch stand den Interessen der Initiatoren dieses Prozesses entgegen. Sie schlugen in den Zeitungen gegen Burg los, hetzten die Fanatiker auf und diese vollbrachten die gewünschte Tat.
Burg wurde auf dem Gelände des jüdischen Friedhofes, als er das Grab seiner Frau besuchte, überfallen und mißhandelt. Auch diese "Heldentat" wurde seitens der zionistischen Führung gelobt und dadurch als akzeptabel bestätigt, daß Burg zusätzlich aus der Kartei der jüdischen Gemeinde gelöscht wurde. Trotzdem verlangt das Kirchensteueramt des Landesverbandes der israelitischen Kultusgemeinde in Bayern laut Schreiben vom 17.3.70 nach dem non olet-Prinzip von ihm Kirchensteuer. (Warum nicht Synagogensteuer?) Das Überführen der Schuldigen wurde gestoppt. Die pflichtbewußten Polizeibeamten, die mit der Untersuchung beauftragt worden waren, konnten die Täter feststellen, jedoch das Verfahren nicht zu Ende führen. Dennoch erhielt Burg als Abschluß der Ermittlungen den oberstaatsanwaltlichen Bescheid vom 13. Mai 1968, in dem es heißt:
"Die Ermittlungen haben nicht zur Feststellung des Täters gefährt. (Fehler aus
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dem Original) Weitere Nachforschungen versprechen zunächst keine Aussicht auf Erfolg. Sollte der Täter nachträglich bekannt werden, werde ich Sie benachrichtigen.
Hochachtungsvoll
(Lossos)
Oberstaatsanwalt"
Man fragt Sich, ob ein Staatsanwalt Anwalt seines Staates ist oder den zionistischen Atamanen dient. Später avancierte Herr Lossos zum Präsidenten des bayerischen Verfassungsgerichts.
Ein Gangsterpublizist aus Tel Aviv veröffentlichte im November 1964 in dem von ihm herausgegebenen Revolverblättchen eine indirekte Aufforderung an diesem Berliner Rowdy, mit Burg, wie mit dem verstorbenem Großrabbiner Goldstein zu verfahren, und beschuldigte gleichzeitig die in der BRD lebenden Zionistenführer auf das häßlichste. Gerade jene, die sich seinerzeit an Rabbiner Goldstein so schwer versündigt haben. (Auch die Mohren der 5. Kolonne werden wie Mohren behandelt.)
Der Fall Burg verfiel der Verschwörung des Verschweigens. Ist der Vorsitzende des "Direktoriums des Zentralrates der Juden in Deutschland", Herr Werner Nachmann, der Meinung, daß auch solche Juden wie Goldstein, Burg und viele andere berechtigt sind, ohne Furcht und Terror zu leben? Oder soll der Schutz und die Sicherheit noch mehr den Tätern zugute kommen? Es wäre wohl die Aufgabe der Regierung, ihren guten und ehrlich verdienten Namen als freie demokratische Bundesrepublik zu schützen und ihn nicht von dunklen Elementen, Grabschändern und Kriminellen besudeln zu lassen.
Wie man sieht dürfen sich Zionisten alles erlauben, ja sie genießen sogar Immunität. Juden dagegen sind in der BRD Freiwild. Mit daran schuld ist das offizielle Bonn.
Prof. Dr. Hans Schoeps schreibt in: "Judentum in Geschichte und Gegenwart" Seite 87, herausgegeben von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Hamburg 1961:
"Ich sehe heute . . ., daß in Deutschland verbliebene Juden aus der Tatsache ihres Nicht-Ausgewandertsein einige Konsequenzen ziehen müßten. Sie haben die Fragen zu beantworten, ob sie sich als eine Auslandsorganisation des Staates Israel betrachtet und behandelt sehen wollen, oder aber als vorübergehend in Deutschland gastierende Auslandsisraelis, oder als deutsche Staatsbürger mit allen politischen Rechten und Pflichten, die das Bekenntnis zu Deutschland mit sich bringt."
Diese wenigen Beispiele, aus enormen Material, teils den historischen Tatsachen entnommen, sollen Beweise sein, daß das Menschliche (auch Unmenschliche) nirgendwo fremd und überall zuhause ist. Überall, wo es auch immer menschliche Gestalten gibt.
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WARUM GERADE AN EINEM FREITAG?
Das Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde in München, Reichenbachstraße 27, beherbergt im Rückgebäude Münchens Haupt-Synagoge. Im vorderen Gebäude sind untergebracht:
Büroräume der Verwaltung, Rabbinatskanzlei, Gemeindebibliothek, ein Altersheim und Gästeheim, sowie ein Vortragssaal und schließlich eine Küche als die einzige Küche Münchens, die "KOSCHERE SPEISEN" führt. Der hl. Sabbat beginnt schon am Freitagnachmittag. Auch ein nicht streng gläubiger Jude hat verschiedenes an diesem Freitagnachmittag bis zum späten Abend im Gebäude der Kultusgemeinde zu tun. Die einen in der Bibliothek, wo an diesem Tag Bücher gewechselt werden, die anderen im Gästehaus, um Bekannte zu besuchen. Andere wieder ziehen es vor, an diesem Tag koschere Speisen zu sich zu nehmen. Das Hauptinteresse jedoch ist das Aufsuchen der Synagoge zu Beginn des Wochenendes. .Dies alles bringt es mit sich, daß am Freitag, beginnend schon am frühen Nachmittag bis zum späten Abend, ein lebhafterer Menschenverkehr im Hause herrscht als an übrigen Werktagen. Und an einem solchen Tag soll ein Paket mit 20 Litern Aral-Benzin in einen Kanister, gefüllt und in braunes Packpapier verpackt (wie offiziell mehrfach verlautbart wurde und nachher modifiziert, daß der Kanister von Wellpappe umhüllt gewesen sein mußte,) bis in den 5 Stock getragen worden sein, dort aus der Verpackung gelöst und der Inhalt des Kanisters ausgeschüttet, ohne daß jemand Notiz davon nahm. Dies alles ist unglaublich, um es nicht als lächerlich zu bezeichnen.
Man kann weder die Planer noch die Ausführenden dieser Aktion als so dumm und naiv betrachten, daß sie diese Möglichkeit, bemerkt zu werden, nicht in ihren Plan einkalkuliert hätten.
Man darf nicht außer Acht lassen, daß die Insassen der Kultusgemeinde verhältnismäßig streng gläubig sind und ihnen wird an einem hl. Sabbat das nur Tragen von Gebetbuch und Gebetstuch gestattet. Nicht einmal ein kleines Päckchen, geschweige denn ein so großes Paket in Form eines Benzin-Kanisters könnte man an einem solchen Tag herumtragen, ohne von den Gläubigern mit fragenden Blicken verfolgt zu werden.
Auch das hätten die Planer gewiß berücksichtigt und zu verhindern gewußt. Nun heißt es offiziell, daß das ausgeschüttete Benzin die ganze Katastrophe verursacht hätte. Man bedenke, von Etage zu Etage vergehen einige Sekunden, die schon viel dazu beitragen, das ausgeschüttete Benzin verdunsten zu lassen, um so eher, wenn auf den Stiegen Läufer vorhanden waren. Und schließlich, wo stand dieser Mann, der das Feuer angezündet hat, ohne selbst in Gefahr zu sein? Wenn dieses ganze Gehabe ohne dies ungesehen vor sich gehen konnte, warum wurde nicht auch der Kanister von dem Attentäter mitgenommen, um somit eventuell Spuren zu ihm zu verwischen? Hätte ein Fremder den Kanister ins Haus getragen, hätte er auch bemerkt werden müssen. Von einem Insassen, der später seine Beobachtungen zu Protokoll hätte geben können; wenn dieser nicht unter den Toten befände.
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Die dem Feuertod entkommenen Menschen erklärten einstimmig und mehrmals, starkes Feuer und stark nach Gas riechende Luft bemerkt zu haben. Man erinnere sich an die Schreckensschreie der Eingeschlossenen: "Wir werden vergast." Wieso hört die Brandstelle an den Stiegen auf? Und die Wohnungen links und rechts des Ganges sind verbrannt? Diente dieses Benzinfeuer dazu, um den Fluchtweg abzusperren?
Der Inhalt des Kanisters konnte ein Flammenmeer verursachen, wie es in den Presseverlautbarungen geschildert wurde, Stiegenaufgang und einige Räume in Brand versetzen, dem Benzinanzünder aber nichts antun? Riecht es hier nicht ein wenig nach Hokus-Pokus, um nicht Dilettantismus zu sagen? Die Aufgabe, auf diese Fragen eine Antwort zu finden, liegt woanders. Wir wollen nur feststellen, daß es nicht möglich ist, mit dem wenigen Benzin alles, auch den Gasgeruch zu machen. Und daß dieser Kanister nur zur Irreführung hinterlassen wurde. Dieser Kanister mußte, wenn nicht schon am Donnerstag, so spätestens am Freitag vormittag ins Haus gebracht worden sein. Er muß von einem der Insassen ins Haus gebracht worden sein, welcher nicht über den Inhalt und den Zweck des Paketes informiert war. So eine Person, die kleine und verschiedene Dienstleistungen vollzog, um sich damit ein Taschengeld zu verdienen, war im Hause beschäftigt: Einer, der im Hause mehrere Jahre beruflich tätig war und dessen Name bekannt ist. Meistens werden solche Dienste für die Gäste geleistet, die vorübergehend im Gästehaus weilen. Daß die Täter keine Anfänger waren, das haben sie bewiesen. Und es ist genauso mit Recht anzunehmen, daß das Feuer mit modernsten technischen Errungenschaften gelegt worden ist. Jene, die den Brandplan durchzuführen hatten, verfügten bestimmt nicht über die Macht, sich unsichtbar zu machen. Müssten aber über neuzeitliche chemische Brandkörper in Größe und Gestaltung einer Orange orientiert gewesen sein. Man entfernt den Schutzverschluß, drückt den vorstehenden Knopf ein und stellt die Kugel an den gewünschten Ort. Nach etwa einer Minute strömt lautlos aus der hinterlegten Kugel eine starke Feuerbrunst, die sehr nach Gas riecht und unheimlich starke Temperaturen entwickelt und sich, vor allem Selbst spurlos verbrennt. Bekanntlich ist Napalmfeuer unlöschbar. Bekannt ist aber auch, daß in keinem Staat, außer dem zionistischen, am laufenden Band perfektionierte Napalmproduktion betrieben wird. Es wäre daher den 80 Herren, die sich mit den Feuerattentat auf das Münchner Kultusgemeindehaus befassen, zu empfehlen, auch diese Möglichkeit nicht außer Acht zu lassen. Es ist auch anzunehmen, daß derjenige, der den Kanister zum Hineintragen ins Haus angeschafft hat, sich diesen nachher, als er schon im Hause war, abholte. Man ist trotz religiöser Praxis gewöhnt, daß die durchreisenden jungen und modernen Menschen auch an einem Freitagabend zum Abreisen bereit sind und es ist auch nichts ungewöhnliches dabei, wenn so ein Abreisender sich im Hause mit einem Paket bewegt. In diesem Falle könnte aber der - nicht ortsfremde - Fremde die Feuerkörper hingelegt haben und den ohnehin halbleeren oder leeren Kanister stehen gelassen haben. Der andere, der den kleineren Dienst erwiesen hat und den Kanister hereinbrachte, muß sich unter den Verbrannten befinden.
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Oberflächlich betrachtet könnte man sich von dem Gedanken leiten lassen, daß der verkehrsreiche Freitagabend deshalb geplant wurde, um einem Ortsfremden, der jedoch mit den Gebräuchen und dem Internen vertraut war, die Möglichkeit zu geben, unbemerkt und unerkannt seine Aufgabe durchzuführen. Dem ist aber nicht so. Der Freitagabend wurde logischerweise deshalb geplant, um ein Vielfaches an Effekt zu erzielen. Die erdachten und erhofften Effekte konnten in zweierlei Form erwartet werden.
1. Ein Brand im Zentralgebäude der Münchner Kultusgemeinde zu Beginn des heiligen Sabbat, welche Schlagzeile für die Weltpresse ist hier gegeben. In der Stadt, in der Hitler einst groß wurde, ist wieder eine Kristallnacht entstanden. In dieser Stadt, in der ein "neonazistisches und antisemitisches Hetzblatt" erscheint und wo auch linksgerichtete Gruppen antizionistisch sind, ihr "Unwesen" treiben können. Welches Kapital könnte daraus von einem nach Bonn eingeladenen israelischen Außenminister geschlagen werden! Eine sehr günstige Verhandlungsposition ist dadurch hier gegeben.
2. Wie wir anderwärts schildern, werden die bundesdeutschen Zionisten als Müllabfall des Judentums bezeichnet. Somit können erst recht diese letztrangigen Juden für "höhere" politische Ziele zum Opfer gebracht werden. Somit läßt sich der Gedanke nicht von der Hand weisen, daß Menschenopfer mit einkalkuliert waren. Eine "harmlosere" Art, wie etwa im jüdischen Gemeindehaus in Berlin durch die Hinterlegung eines nicht explodierenden Sprengkörpers in der Garderobe, scheint im Voraus nicht in Betracht gezogen worden zu sein. Wie die Aktion geplant wurde, so fand sie auch ihren Ausgang. Es mag grausam klingen, aber Tatsache ist, daß in einem solchen Fall mit Todesopfern psychologisch wie auch politisch die Aktualität solange anhält, bis man die gewünschte Folgerung daraus gezogen hat, bis man Reparationen durchsetzen konnte.
Wie immer es auch sei, es ist im Interesse einer restlosen Aufklärung des Falles, und dieses Interesse ist nicht nur das der nichtzionistischen Juden, sondern in erster Linie das der bundesdeutschen Bürger und der Bundesregierung - notwendig, alle nur irgend möglichen Wege der Nachforschung zu gehen. Dem objektiven Beobachter aber scheint es, daß man gewollt oder ungewollt nur Dschungelwege betritt, die bekanntlich zu wenig oder zu keinem Erfolg führen, während man den vorhandenen asphaltierten Weg, auf dem man leicht spazieren könnte um schneller und sicherer zum Ziel zu gelangen, meidet. An und für sich ist schon beklagenswert, daß so mancher der Achtziger-Gruppe vom Zionismus und zionistischer Aktivität so gut wie keine Ahnung hatten. Diese Tatsache ist ein ungeheures Minus für Personen, die sich mit so einem glühenden Fall, wie es der Zionismus ist, befassen müssen. Das Wenden hin und her, das Brandattentat nur als kriminellen Fall zu betrachten, wird von vornherein zum Scheitern verurteilt sein, denn es ist und bleibt eine hochpolitische Angelegenheit. Und wenn man mit politischen Dingen zu tun hat, muß man sich wenigstens ein bisschen darin auskennen. Da dies nicht der Fall ist, regten sich so manche kompetente Herren der Achtziger-Kommission auf, als einige sich zu Recht oder Unrecht beklagten, sie würden mit besonderer Vorliebe negativ behandelt.
So veröffentlichte die Münchner Süddeutsche Zeitung vom 1.4.70 auf Seite 12,
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eine Verlautbarung, die von arabischer Seite her stammt. Man muß annehmen, daß es sich um keinen Aprilscherz handelt.
Die Veröffentlichung soll hier im Interesse einer gediegenen Aufklärung ungekürzt gebracht werden:
"Araber pausenlos verfolgt". "Die in München wohnenden Araber, ihre Münchner Freunde sowie zahlreiche andere Personen seien in den letzten Wochen pausenlos Verfolgungen ausgesetzt gewesen, wird in einer Verlautbarung eines "Münchner Palästina-Komitees" behauptet, die auch der Presse zugeleitet wurde. Die unter dem Vorwand der Aufklärung verschiedener Vorkommnisse der letzten Zeit in München gegründeten, sog. Untersuchungskommissionen, unter dem Oberbefehl des berüchtigten Oberstaatsanwaltes Lossos haben sich als eine Art zionistischer Nebenregierung etabliert und üben einen fast unbeschränkten Terror aus", heißt es.
Die Autoren der Veröffentlichung unterstellen den Kommissionen unter anderem, die Araber und ihre Freunde wider besseres Wissen der Brandstiftung im israelischen Gemeindehaus zu verdächtigen. Das Flugblatt wurde von der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft übermittelt, die über die Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Verfasser zu entscheiden hat. Es erfüllt zweifellos den Tatbestand der üblen Nachrede, erklärte gestern Kriminaldirektor Häring. Die Veröffentlichung - so sagte der Kriminaldirektor - stelle einen gezielten Versuch dar, die Ermittlungsarbeit der Strafbehörden im Zusammenhang mit dem Riemer Attentat und zwei weiteren Fällen, in die Araber verwickelt sind, zu stören. Angesichts der erkennbaren Haltlosigkeit der Vorwürfe erübrigte es sich, auf Einzelheiten einzugehen. Die Untersuchungen seien ordnungsgemäß und im Einklang mit der Strafprozeßordnung durchgeführt worden. 'jf."
Man muß nicht unbedingt die eine oder andere geglückte oder mißglückte Formulierung eines Gedankens akzeptieren. Aber aus der Reaktion des Herrn Kriminaldirektors Häring läßt sich schließen, daß man irgendwie nervös geworden war. Man darf zwei Bemerkungen als nicht geglückt betrachten, die im letzten Absatz vorkommen.
1.: "Zwei weitere Fälle, in die Araber verwickelt sind". Weder uns zu sagen, in welche Fälle, noch weiß man genau, daß sie überhaupt verwickelt sind!
und 2.: "auf Einzelheiten einzugehen, erübrige sich," scheint nicht ganz nach Aufklärung einer überaus wichtigen Angelegenheit hinzudeuten. Ohne den Tatbestand übler Nachrede erfüllen zu wollen, sei gestattet, noch andere Bemerkungen zu machen. Man darf annehmen, daß Herr Kriminaldirektor Häring der Ansicht ist, daß die Brandkatastrophe im jüdischen Altersheim ein krimineller Fall ist und so behandelt werden muß. Er wird es besser wissen wie so mancher Laie, daß in solchen Fällen die Eigentümer oder führenden Personen eines Wirtschaftsobjektes, das zum Feueropfer wurde, auch als Verdächtige in Betracht gezogen wurde. Wenn zum Beispiel ein Feuer, ein Stallanwesen, ein Haus
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oder eine Fabrik vernichtet, werden auch die Besitzer oder leitenden Personen dieser Objekte befragt, um nicht zu sagen, verhört. Mit Bestimmtheit gibt man sich die Mühe nachzuforschen, wie hoch die Versicherungssumme war, wieviel Waren das Feuer verschlang und anderes mehr. Warum weiß die Öffentlichkeit nicht, ob man bislang einen einzigen Insassen der Kultusgemeinde, einen Funktionär oder andere, die im Hause ein und aus gehen, befragt hatte? Wenn ja, bitte ich um Entschuldigung. Wenn nein, dann riecht es schon nach Politik. Denn man darf annehmen, daß der Herr Kriminaldirektor, selbst wenn er es richtig finden würde, einen Repräsentanten der Kultusgemeinde oder einer zionistischen Organisation nach seiner Meinung über das Brandattentat fragten, dies nicht im Einklang wäre mit jenen, die im politisch-zionistischen Bereiche Scheuklappen tragen. Man darf dies hier äußern, ohne jemanden auf die Hühneraugen treten zu wollen. Am Allerwenigsten den Mitgliedern der Achtziger-Kommission, die bestimmt gewillt sind, ihr Bestes zu tun, in Sachen Attentat im Altersheim zu einer gerechten Lösung zu gelangen. (Mögen die nicht später so behandelt werden, wie ihre Kollegen im Fall Attentat Dr. Adenauer).
Am besten würden sich für die Erforschung der ganzen Angelegenheit ortsfremde Beamten eignen.
Mögen auch kompetente Kriminologen und Kriminalisten das Politische aus der Angelegenheit Reichenbachstrasse ausklammern: es wird ohne Erfolg bleiben. Denn es ist eine hochpolitische und heiße Sache. Dies beweist auch die vorher zitierte Zeitungsmeldung. Daher wäre es auch von Wichtigkeit, nichts außer Acht zu lassen, denn wenn eine bestimmte Menschengruppe und eine bestimmte politische Richtung nicht in Betracht gezogen wird, und sich herausstellen sollte, daß die Schuldigen nur dort zu finden sind, dann müßte diese Taktlosigkeit schwere politische Folgen nach sich ziehen. Um es deutlich zu sagen, sie müßte ein Neuaufleben des Antisemitismus verursachen, was so manche Bundesdeutsche in Unkenntnis der Materie glaubt verhüten zu können und womit er erst recht den Zionisten geholfen hat. Denn Zionismus kann ohne Antisemitismus nicht gedeihen. Um das Ganze nicht als Purim-Spiel ausarten zu lassen, um nicht, wie angedeutet, die Beteiligten in der Aufklärung als Sündenböcke später in die Wüste zu schicken, müssten die höchsten, politisch Verantwortlichen der Bundesrepublik zu diesem Komplex eindeutig Stellung nehmen. Wenn nicht der Bundeskanzler, so müsste Herr Hans Dietrich Genscher, Bundesinnenminister, öffentlich vor der ganzen Welt erklären, daß dieser Fall, Reichenbachstrasse 27 in München (ob nur kriminell oder auch politisch behandelt), konsequent behandelt werden soll ohne Unterschied einer politischen oder völkischen Zugehörigkeit. Und sollte jemand von der Untersuchungskommission evtl. in irgendwelche Schwierigkeiten geraten, sollte er sich schützend von ihn stellen. Nur so könnte eine reibungslose Erforschung dieser Angelegenheit und Herausfindung des evtl. Schuldigen in die Wege geleitet werden. Darüberhinaus wäre es zweckmäßig, um eben verschiedenen Eventualitäten im Vorhinein zu begegnen, eine richtige Sonderkommission zu berufen. Sie sollte bestehen aus drei oder vier profilierten Zionisten und drei oder vier bekannten nichtzionistischen oder antizionistischen Juden unter Führung eines erprobten Kriminalbeamten,
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Staatsanwalt oder Untersuchungsrichter. Dieser sollte Ortsfremder in München sein und in keinem Fall eine "Last der Vergangenheit" zu tragen haben. Diese Kommission sollte unter Eid ihre Tätigkeit aufnehmen dürfen. Sie müsste die Möglichkeit haben, jeden, den sie in Betracht zieht, vorzuladen und evtl. Hausdurchsuchungen vornehmen zu können, wenn sie es für richtig hält. Darüberhinaus sollen jene vorgeladenen Juden, soweit sie religiös sind, nach mosaischem Ritus vereidigt werden.
Nur Böswillige oder solche, die bewußt etwas zu verschleiern haben, werden diese Anregung als diskriminierend auffassen. Der Brand im jüdischen Altersheim war ein Sonderfall und kann nur mit Sondermethoden aufgeklärt werden. Und wenn eine solche Sonderkommission gegründet werden sollte, heißt es lange noch nicht, daß bestimmte Personen oder eine bestimmte politische Richtung im Vorhinein mit Schuld belegt werden soll. Es geht nur darum, Verdachtsmomenten überall nachzugehen.
Unter den sieben Opfern im jüdischen Altersheim befand sich auch eine Frau mit dem Namen Regina.
Warum mußte Regina sterben?
Regina (60), die aus der Bukowina-USSR stammte, wohnte seit Anfang 1966 im Gästehaus der Kultusgemeinde als brasilianische Bürgerin. Sie lebte sehr ruhig und zurückgezogen, verdiente sich ihr Dasein, indem sie als Aushilfe in einem Textilgeschäft in der Nähe des Hauptbahnhofes tätig war. Von ihrer bescheidenen Rente, die sie erhielt, konnte sie das Lebensnotwendige nicht bestreiten. Wer aber in Wirklichkeit diese seltsame war, wissen nur wenige an ihrem Leben beteiligte Menschen. Sogar der engste Familienkreis schließt sich diesem Wissen aus. Zu Beginn der fünfziger Jahre ging sie mit ihrem etwa 6jährigen Sohn aus der Sowjetunion nach Rumänien. Damit machte sie einen Schlußstrich hinter ein langes, ereignisreiches Leben voller Entbehrungen und Gefahren im Dienste weltverbessernder Ziele. Um nach Israel auswandern zu können, heiratete sie einen Jugend-Bekannten, dessen Namen sie bis zuletzt führte. Ihm schenkte sie eine Tochter.
In Israel erhoffte sie, ein ruhiges bürgerliches Leben führen zu können, wie alle anderen Hausfrauen auch. Sie war der Meinung, in Israel eine endgültige Heimat zu finden und ihre geistige und seelische Ruhe. Doch es sollte anders kommen. Sie wurde von den harten Realitäten enttäuscht. Man gewährte ihr den einzigen und höchsten Wunsch nicht. Den Wunsch, der ihr doch in den früheren Heimatländern gewährt wurde. Ihren Sohn mußte sie rituell beschneiden lassen. Er war zur Zeit etwa 8 Jahre alt. (Die Berit mila-Beschneidung ist laut Abrahambund und Gebot Moses 3. 12, 3 vorzunehmen: "Und am achten Tage soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden"). Diese Tatsache beweist, wer Regina kannte, daß sie die Entfremdung vom Glauben ihrer Urahnen nachzuholen gezwungen wurde. Der Junge wurde nach der modernsten israelischen Pädagogik erzogen, das heißt, zum Menschenhasser. Er haßte alle Nichtisraelis, so wie es sich für jeden braven Israeli ziemt. Ironie des Schicksals. Er, der hundert-
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undeinprozentig wie ein arischer Prototyp aussieht, schrieb einmal seiner Mutter als sie ihn in die Bundesrepublik einlud unter anderem: "Der Gefahr zu entgehen, einem verfluchten Deutschen die Hand reichen zu müssen, kann ich die von Dir gut gemeinte Einladung nicht annehmen." Inzwischen traten ihre alten und neuen Freunde sowie Mitarbeiter aus ihrer Vergangenheit an sie heran mit der Forderung, sie solle die belanglose Hausfrauentätigkeit beenden und ihre patriotischen Pflichten dadurch erfüllen, indem sie ihre langjährigen Erfahrungen und ihr Können dem Lande, das ihr eine neue Heimat gäbe, widme. Widerstrebend und unter dem Druck der Umstände gab sie nach.
Nach mehreren Jahren Tätigkeit für ihr Land Israel konnte sie doch den grenzenlosen Chauvinismus und den Fanatismus all jener, die mit ihr zu tun hatten und auch aller anderen, nicht verkraften. Sie, die doch humanistisch erzogen war und alle Leute nur von der menschlichen Seite her beurteilte, konnte die einseitige blauweiße Scheuklappeneinstellung nicht gutheißen. Dies alles zwang sie wieder einmal, den Ahasverus-Stab in die Hand zu nehmen. Sie plante eine Auswanderung und bemühte sich, ihren Sohn, der Militärdienst leistete, für ihre Ziele zu gewinnen. Von ihrem Mann ließ sie sich scheiden, heiratete nur nach mosaischem Ritus wieder und wanderte nach Brasilien aus. Auch ihr Sohn verließ später Israel und heiratete nach Skandinavien eine nichtjüdische Intellektuelle, die er bei einem Touristenbesuch in Israel kennengelernt hatte. Damit ist zu erkennen, daß auch bei ihm ein Wandel eingetreten war, indem er den Haß gegen alle Nichtisraelis revidierte und nur den Menschen nach dem Menschlichen behandelte. Regina stand, seit sie nach Israel ausgewandert war, die ganze Zeit mit den vertrautesten Menschen ihrer frühesten Jugend in Verbindung. Nachdem sie im Laufe der Jahre offiziell und privat in die Bundesrepublik reiste, gefiel ihr dies Land und seine Leute so, daß sie beschloß, alles zu unternehmen, um sich in der Bundesrepublik Deutschland ansässig machen zu können.
Ihrem Jugendfreund drohte seitens einiger kannibalisch veranlagter, politisch dunkler Elemente nicht nur, einem Rufmord zu unterliegen, sondern auch vieles mehr. Da sie im Hause der Kultusgemeinde lebte. Bekanntschaft mit allen, die dort verkehrten, pflegte, auch mit diesen Leuten, die öfters hinkamen, war sie über alle Vorhaben informiert. Ihrem Freund ein wenig in seiner gerechten Sache zu helfen, reiste sie daher im Winter 1968 nach Israel, um ihm von dort aus Hilfe zu leisten. Diese Reise allein war für sie schon ein Canossaweg. Sie muß bestimmt viele Opfer gebracht haben. Dadurch zog sie sich Feindschaften jener zu, die die haßerfüllte Tätigkeit gegen ihren Jugendfreund aktiv betrieben und von dieser ihrer Reise erfuhren.
Eine Woche vor dem Brand in der Reichenbachstrasse traf sie sich an einem Nachmittag mit ihrem Jugendfreund Alex und erzählte ihm unter anderem, daß einer ihrer gewesenen Mitarbeiter in Israel wieder in München aufgetaucht sei, ihr Vorwürfe wegen ihrer Hilfeleistung ihm gegenüber gemacht und nebenbei erwähnt habe, es würde in Kürze hier heiß zugehen. (Vorher schon, etwa Oktober 1969, tauchte einer in speziellen Missionen aktiver, führender, internationa-
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ler Israeli und versuchte sie zu "überzeugen", sie möge ihre Passivität gegenüber dem Lande ihrer Väter aufgeben. Er ließ auch wiederum durchblicken, daß es auch zu ihrem Vorteil wäre, wenn sie ihrem Zögling beibringen könnte, das gleiche zu tun, da er von ihrer letzten Israelreise informiert sei. Nur dies gebe die Möglichkeit, zu einer allgemeinen Eden-Eintracht zu gelangen). Regina meint später, daß da, wo dieser "Heilige" sich blicken lasse, nur Blitz und Donner zurück bliebe, so daß kein Gras mehr gedeihe. Da Regina so sehr besorgt war, riet ihr Alex, das Gästehaus der israelitischen Kultusgemeinde zu verlassen. "Vertrauensleute" sagten ihr, daß sie dort persönlich noch am sichersten sei.
Ist es auch ein Zufall, daß sie unter den Toten ist? Regina muß Bankunterlagen in Höhe von etwa zehn- oder noch mehr- tausend Dollar hinterlassen haben. Wo sind diese? Soweit bekannt ist, war es ihr Wunsch, daß ein Großteil dieser Ersparnisse ihrer in Israel lebenden Tochter zugute kommen sollte.
Sie suchte Anonymität, Ruhe, relative Sicherheit, Geborgenheit und fand den Feuertod an einem Abend, der den Tag der Ruhe, Besinnung und Einkehr einleiten sollte und an einem Dreizehnten. Der Tag 13 allein ist für sich ein Symbol. Der 2. Monat und das Jahr 70 ergibt zusammen wiederum die symbolische Zahl 13, auch bei einer Addition von 13 + 2 + 70 ergibt es 85, 8+5 wiederum ist ebenfalls 13.
Ist es ein Zufall, daß der Freitag der 13.2.1970 die diabolische kabbalistische Exekutionszahl 13 ergab? Dieser Abend und jene, die Ruhe suchten, wurden politischen Zielen zuliebe dem Tohuwabohu preisgegeben. Mit dieser menschlichen, altruistischen kindlichen Seele wird man sich noch bei Gelegenheit befassen müssen, wenn es die Verschwörung des Verschweigens gestatten wird.
Mossad-Institut
Die graueste Eminenz Israels ist bestimmt der aus einer Rabbinerfamilie stammende Chaim Herzog. Unschätzbare Verdienste um das Werden des Zionstaates erwarb er sich schon als junger Mitstreiter in der strengen Illegalität Palästinas. Prädestiniert wie kein anderer war er eine Leuchte der wissenschaftlichen und praktischen Untergrundtätigkeit. Denn seine Lehre für geheimes Tun gegen existierende Gesetze nahm er förmlich schon mit der Muttermilch ein. Sein Vater, der von 1919 - 1937 Oberrabbiner in Irland-Metropole war, unterstützte in jeder Form die irische Freiheitsbewegung gegen Großbritannien. Er pflegte daher Freundschaft mit so manchen irischen Patrioten, insbesondere mit dem legendären de Valera. Dieser war das Oberhaupt der irischen Terroristen und Sabotage-Oganisationen. Als er von der britischen Obrigkeit gesucht wurde, gab man ihm sichere Unterkunft beim Oberrabbiner Herzog in Dublin. Denn überall wurde er gesucht, dort aber nicht. Diese und andere Handlungen mehr vergaß der irische Terrorist und Saboteur aus politischen Motiven nie. Nicht nur als er Präsident seines freigewordenen Landes wurde, sondern auch als er die Ehre
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hatte, sogar die Leitung des Völkerbundes innezuhaben. Mehr als einmal kehrte der irische Nationalheld im Hause des Oberrabbiners Herzog ein und hatte Gelegenheit, den kleinen Chaim, den er liebgewonnen hatte, auf seinen Knien zu halten. Und später, als dieser etwas größer wurde, konnte er ihm bei jeder passenden Gelegenheit bestimmt sein theoretisches und praktisches Wissen in Terror- und Sabotageakten vermitteln. Das scheint bei Chaim nicht ohne Wirkung geblieben zu sein, denn er fand keine geistig-seelische Verwandtschaft zu dem ihm auferlegten theologischen Studium. Man darf annehmen, daß es der Wunsch seines Vaters war, daß auch er Rabbiner wurde, um die Tradition des Hauses Herzog weiter zu pflegen, da auch sein Vater, d.h. der Großvater Chaims es sogar geschafft hatte, langjähriger Oberrabbiner in Paris zu werden, und das will etwas heißen.
Dies alles nahm man nicht zur Kenntnis, als der Junge mit seinen Eltern nach Palästina kam. Er empfand seinem zionistischen Glauben mit seiner politisch praktischen Tätigkeit mehr dienen zu können als mit einem Theologiestudium. Er perfektionierte sein diesbezügliches Wissen und sein organisatorisches Talent mehr als ein Josua, der das Vertrauen Moses genoß und mit Nachrichtendiensttätigkeit betraut wurde. (4. Moses, 14, 36-38). Daß so eine Tätigkeit stets in Anonymität verläuft, war auch dem heranreifenden Herzog bewußt. Aber als charakterfester und patriotisch geschulter junger Mann nahm er dies, im Gegensatz zu manchen Bekannten, die ähnliche Fähigkeiten nicht hatten, in Kauf. Eingeweihte aber wußten, daß so manche Handlungen gegen die britische Mandatsmacht im kämpfenden Palästina seinen Plänen und Direktiven entstammten. Obwohl Angehöriger der sozialdemokratischen Mapai, gehörte er nicht zu den politischen Fanatikern. Dies erlaubte ihm nicht nur "Arbeitskontakte" mit mehreren anderen Untergrund-Organisationen außer der Hagana, die zu seiner Partei gehört, zu pflegen, sondern auch freundschaftliche Verbindung. Wie gut Informierte wissen, war er ehrlich genug, anzuerkennen und zu schätzen, daß so manche Angehörige der Nicht-Hagana-Untergrundgruppen fähiger und patriotischer seien als diese. So wurde er von den Angehörigen der verschiedenen Terroristen- und Sabotagegruppen Palästinas als Autorität anerkannt, als er nach Ausrufung des Staates Israel am 14. Mai 1948 Generalsrang erhielt und offiziell Leiter des israelischen Nachrichtendienstes "Scheruth Betachon" wurde, der nach den Anfangsbuchstaben abgekürzt "Schin-Beth" genannt wird, was nach dem Hebräischen wörtlich übersetzt: "Dienst-Sicherheit" bedeutet. Chaim Herzog besaß die Fähigkeit, wie kein zweiter, den israelischen Nachrichtendienst in jeder Hinsicht zeitgemäß auszustatten, Schulen zu gründen. Die Tüchtigsten der tüchtigen Aktivisten behielt er, um so für sein Land ein wichtiges Instrument zu schaffen und der nichtisraelischen Welt Anerkennung abzuzwingen. Seine Arbeit wurde natürlich dadurch erleichtert, daß die fähigsten und erfahrensten Terroristen-Saboteure aller in Israel existierenden Gruppen nach der Staatsgründung ihre Tätigkeit aufgaben und sich ihm im Dienste der offiziellen Staatsorganisation zur Verfügung stellten. Darüber hinaus erleichterte ihm seine Aufgabe die Tatsache, daß es fast in aller Welt zionistische Organisationen gibt. Diese wiederum, um ihre Existenzberechtigung zur Schau tragen zu können,
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halten es für ihre Pflicht, sich mit Israel zu solidarisieren und sogar zu identifizieren. D.h. der größte Teil der organisierten Zionisten sind ohnehin dadurch schon zur Fünften Kolonne Israels geworden. Einzelne, die tauglich für Terror- und Sabotageakte waren, stellten sich der Herzogischen Tätigkeit zur Verfügung. 1952 und 1954 unterzeichneten Ben Gurion im Namen der Israelischen Regierung und Nahum Goldmann im Namen der Zionistischen Weltorganisation (Z.W.O.) den "Bund", ein Vertrag in dem Israel der Z.W.O. "erlaubt" (befiehlt) ihre Interessen wahrzunehmen, wenn sie selbst nicht in Erscheinung treten kann. Damit wurden die Diaspora-Zionisten endgültig zur 5. Kolonne Jerusalems degradiert. (Initiator dieser Entwürfe soll Herzog gewesen sein). Dies alles soll nicht den gebührenden Ruhm Herzogs als Gründer und geistiger und praktischer Leiter des Schin-Beth und Mossad-Institut schmälern. Hoch anzurechnen ist es ihm auch, daß er seinen Galuth-Namen Herzog nicht hebr. hat, wie es in seiner Ben Gurionistischen Partei so üblich war. Im Großen und ganzen hat er Verdienste für Israel, wenn auch nicht mehr, aber genausoviel wie sein Freund Mosche Dajan erworben, der sich aus der illegalen Untergrundtätigkeit, bis zum Verteidigungsminister emporarbeiten konnte, und ist darüberhinaus der potentielle politische Führer des Staates Israel von morgen. (Der Gefahr eines totalitären Regimes aller jener, die für ein Großisrael unter Dajans Führung sind, ist gegeben, wenn die Regierung seine aggressive Politik nicht befürworten würde).
Aber bekanntlich sind Leute, die sich mit Leib und Seele der Untergrundtätigkeit verschrieben haben, von anderem Blut als jene, die in der Politik wirken, Sie wissen, daß die Rangpositionen die Politiker erreichen, für sich nicht in Anspruch nehmen können.
Zurück aber zu der Untergrundtätigkeit Palästinas, bevor es noch einen Israelstaat gab - daher auch noch kein Schin-Beth und Mossad, Palästinensische Terroristen und Saboteure waren auch außerhalb palästinensischen Gebiets tätig. So manche Sabotageangriffe auf deutsche Frachter, insbesondere auf die Donauschiffahrt während des zweiten Weltkrieges, auf das Pendelfährschiff Rumänien-Deutschland, das versenkt worden war, trugen die Handschrift palästinensischer Saboteure. Das läßt sich aus vorhandenen Unterlagen beweisen. Ihre Tätigkeit machte selbstverständlich nicht Halt, wenn sie im Interesse ihrer Ziele sich auch gegen ihre eigenen Volksangehörigen auswirkte. So ist ein größeres Ereignis nach Beendigung des Krieges bis heute unaufgeklärt geblieben, weil man anscheinend Interesse daran hat: In Osteuropa war man fleißig daran, alle Judenreste nach Bayern, das unter US-Besatzungsverwaltung stand, "übersiedeln" zu lassen. Nach einem guten und leichten Anfangserfolg zeichnete sich immer wieder die Abneigung ab, daß die aus den Lagern und KZs und anderswo herkommenden Juden, die sich in den vom Regime des Dritten Reiches befreiten Ortschaften ansässig machen wollten, wiederum den Ahasvenis-Stab in die Hand nehmen sollten und in das unbekannte Bayern ziehen. Obwohl ihnen in allen nur möglichen Regenbogenfarben das Paradiesleben dort geschildert wurde, zogen sie es vor, zu bleiben; erstrecht, als die polnische Regierung offiziell allen Heimkehrern gestattete, alles Brachliegende sich anzueignen, wenn sie in
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der Lage wären, dieses in Funktion zu bringen. Die deutschen Gebiete, die den polen übergeben wurden, waren bereits "deutschrein". Häuser waren unbewohnt, die Erde blieb unbearbeitet, Werkstätten und Fabriken waren stillgelegt, dies war selbstverständlich ein ungeheures Minus für die Regierung. Diesem abzuhelfen gab eben die polnische Regierung ihren Erlaß heraus. Viele Juden ließen sich die einmalige Chance nicht entgehen, übernahmen die herrenlosen Häuser und setzten sie instand, auch die Werkstätten und Fabriken. Auf jene Juden, die von den palästinensischen Emissären genannt Bricha = Flucht in Gettos gehalten wurden, wirkte das magnetisch. Umso eher wurde ihnen die Isolierung mit der Zeit unbequem, da die Überführung nach Bayern immer mehr auf Grenzschwierigkeiten stieß. Denn London erfuhr von diesem jüdischen Massenschmuggel und machte Anstrengungen, ihn zu verhindern. Da es für England kein Geheimnis war, daß diese Massen als Druckmittel dienen sollten, Palästina für einen zionistischen Staat freizugeben, das sich noch immer unter seinem Mandat befand. Die Wiederansäßigmachung der Juden in Polen war eine Gefahr für die Zionisten, in erster Reihe aber für die vorhandenen Palästinaemissäre. Sie sahen dadurch ihre Erfolge beeinträchtigt. Nur eines konnte hier helfen: Nämlich ein Wunder. Auf so ein Wunder warteten sie ungeduldig und das Wunder sollte auch gleich geschehen. In der Nähe von Kattowitz befindet sich ein kleines reges Städtchen Kielce. In diesem Städtchen hatten sich einige, den Himmlerschen Lagern entronnene Juden eingenistet. Sie trachten ein besseres Morgen zu organisieren. Daß es ihnen zu gelingen schien und sie dadurch zum Vorbild weit und breit wurden, war ihr Verhängnis. An einem hellen und warmen Sommertag, es war der 4. Juli 1946, überfielen einige in polnische rotarmistische Uniformen gekleidete Gestalten pogromartig die kleine jüdische Gemeinde Kielce. Resultat: "nur" 42 Tote, mehrere Verwundete und ein großer Vermögensschaden. Blitzschnell nach Maß erführen die Einwohner in Wort und Bild über die Massenmedien dieses Landes und das gesamte Ausland von diesem "grauenhaften und größten Pogrom nach Auschwitz". Der große, wenn nicht 100%tige Antrieb zur Auswanderung (Flucht) der Juden nach Bayern wurde damit erreicht.
Viele Juden, die sich ansässig machen wollten, ergriffen panikartig die Flucht und der "Reinertrag" waren 150 000 jüdische Flüchtlinge in den Bayerischen DP-Lagern. (Etwa ein Jahr später, ein Jahr vor Ausrufung des Zionstaates, überfielen Menschenmetzgergesellen das neben Jerusalem gelegene Dorf Deir Jassin und schlachteten 254 Araber, Greise, Frauen und Kinder, zerstückelten die Leichen und warfen sie in einen Brunnen. So wurde die Flucht 100 000 der Araber "vorbereitet" und hinterher als "Freiwilliges Verlassen" arabischer Massen ihres Landes bezeichnet.
Einige Jahre nachher, als sich das Leben halbwegs zu normalisieren begann und Panikerinnerungen in Vergessenheit gerieten, begann man in halb- und ganzeingeweihten Kreisen der palästinensischen Untergrundtätigkeit zu munkeln, daß die Ereignisse in Kielce nicht ein von Jehova herbeigeführtes Wunder, sondern von einigen Palästinaemissären organisiert waren. Ob dies wirklich zutrifft, kann aus Objektivität, weder mit nein noch mit ja beantwortet werden. Aber vor
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mehreren Jahren verlangten nichtzionistische Juden, man solle auch dies in objektiver Art und Weise erforschen, da man glaubt, noch Möglichkeiten hierfür zu besitzen.
Es heißt, daß zwei Juden, die an diesem Unternehmen teilnahmen, Israel verließen und im Westen leben. Sollte es wahr sein, daß einige Brichaisten den "Pogrom" organisierten. Fanatismus ist in jeder politischen Richtung und in jedem Volk vorhanden. Solche und ähnliche Ereignisse werden daher, wie stets üblich, für die eine Richtung als patriotische Heldentat betrachtet und demgemäß beurteilt, für die andere jedoch als verbrecherisch deklariert. Und wenn sich die Geschehnisse in Kielce wirklich nach den Plänen palästinensischer Brichaleuten zugetragen haben, entsprach es der bereits einigemale erwähnten zionistischen Theorie, daß wenn es die Interessen des zionistischen Staates verlangen, die Interessen des Judentums geopfert werden. Geopfert werden nicht nur Diaspora-Juden wenn es zionistische Ziele erfordern, sondern auch Israelis. Führende Israelis, wenn es die Taktik der Ultraisraelis fordert. Denn auch Israel ist ein Land wie jedes andere und daher existieren in diesem Lande verschiedene politische Parteien und jede dieser Parteien glaubt, das beste Rezept für ihr Land patentiert zu haben. Wenn es sich um eine radikale Partei handelt, die sich dem Terrorismus und der Sabotage verschrieben hat, dann läßt sie ihren Gegner diese Taktik spüren. Wir wissen, daß es auch Schattierungen in einer Partei gibt - wie in der nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei die Fälle Röhm, Strasser und andere. In der israelischen Mapai gab es eine Affäre "Lavon". Wenn diese zwar auch nicht so ausartete wie die deutschen Fälle, so doch gewiß nicht aus Tugend oder Humanität, sondern aus politischer Zweckmäßigkeit.
Als die Regierung Ben Gurion zum ersten Mal 1953 abdanken mußte, weil sie nicht in wirtschaftlicher Hinsicht Herr der Lage werden konnte, übernahm der gemäßigte Scharett, der die Wiedergutmachungs-Reparationen mit Dr. Adenauer unterzeichnete, die Regierung. Und zum ersten Mal wurde das Verteidigungsministerium nicht vom Ministerpräsidenten geleitet. Und dieses allerwichtigste Ministerium wurde einem der höchsten Partei- und Gewerkschaftsfunktionären, Pinchas Lavon, übertragen. Über den Weggang Ben Gurions erschrocken und traurig war die aggressivste Gruppe in der Partei, die sich auch sozialdemokratisch nennt und sich um Mosche Dajan schart, der zu jener Zeit Generalstabschef war. Dieser heckte mit Hilfe des Schin-Beth-Mossad einen einmaligen Plan aus. Eine Gruppe Israelis, getarnt als Ägypter, sollten nach Ägypten gehen, dort verschiedene Sabotageakte gegen Einrichtungen der USA durchführen, gezielte Spuren hinterlassen, daß diese Explosionen, Brände und Morde von Ägyptern begangen wurden. Das alles sollte dazu beitragen, die USA nicht nur in Verwirrung zu bringen, sondern soweit zu provozieren, kriegerische Handlungen gegen Ägypten zu unternehmen um das Nasserregime zu beseitigen. Hier unternahmen die Ben Gurionisten eine altbekannte, aber nicht immer bewährte Methode, Krieg zu provozieren, um aus inneren Schwierigkeiten heraus zu kommen. Die erste große Schlappe sollte den "genialen Schin-Beth-Mossad-Saboteuren" nicht erspart bleiben. Nach den ersten Bombenlegungen in Ägypten flog das ganze Unternehmen auf - teils durch unvorsichtige Handlun-
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gen, teils durch Verrat von seiten der israelisch aktiv Beteiligten. Die Geschichte vermerkte den 6. Oktober 1954. Die Planer und Organisatoren kamen dadurch in schiefes Licht, da sich die Regierung sowie die zionistische Weltorganisation moralisch und politisch dadurch in die Enge getrieben sah. (Dies und andere Handlungen von selten Israels verhinderten nicht, daß so manche "ehrenwerte" Zionisten in verschiedenen Ländern, insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland, sich weiterhin mit Israel identifizieren). Die Herren Poker-Politiker die der Meinung sind, wirtschaftliche und politische Schwierigkeiten mit Sabotagetätigkeit lösen zu können, waren feige genug, für ihre Taten nicht einzustehen. Bei dieser Gelegenheit ging es jetzt darum, Ben Gurions Rivalen, die gemäßigten Scharett und Lavon, moralisch und politisch zu morden. Sie behaupteten, daß ihr höchster Vorgesetzter, Minister Lavon, ihnen den Auftrag zu ihrer Tat gegeben hätte. Sie konnten dies mit einer Reihe von Dokumenten beweisen, die vom Minister persönlich gezeichnet waren. Da dieser aber behauptete, dies nicht getan zu haben und die Unterschriften seien gefälscht, war es zu einem Eklat im Fall Lavon geworden. Sogar enge Freunde innerhalb und außerhalb der Partei wußten nicht mehr, wo hier Lug und Trug und wo Wahrheit ist. Die Regierung Scharett-Lavon mußte demissionieren. Der Retter des israelischen Volkes und Staates, Ben Gurion, wurde wieder auf seinen Regierungsthron gebracht. Er und seine Leute hatten gesiegt. Lavon verfiel trotz Anstrengungen und Hilfe aller jenen, die fest an ihn glaubten, dem Rufmord, moralisch und politisch kastriert. Er hatte aber Glück im Unglück, da er nicht lange warten mußte, daß die mit Tonnen schwarzer Farbe überzogene Wahrheit und Gerechtigkeit doch langsam ans Licht kam. Es wurde erwiesen und bewiesen, daß alle Lavon'schen Unterschriften in Bezug "Sabotageplan Ägypten", von den höchsten Angehörigen des Generalstabes und von Schin-Beth-Mossad gefälscht wurden. Es geschah wie in ähnlichen Fällen so mancher Staaten: "gehängt" wurden die kleineren Sünder. Die größeren konnten frei herumlaufen. sogar noch politische Karriere machen. Auch mit dieser Schilderung soll gezielte, verkrüppelte Pädagogik aus der Welt geräumt werden - gegen die Auffassung, daß Verbrechertaten von Volksangehörigen in jedem Volke möglich seien, nur nicht von Juden und Israeli. Es soll mit diesen zwei oben geschilderten Tatsachen der Beweis erbracht werden, daß politische Fanatiker zu allem fähig sind, wenn es sich um die Durchsetzung ihrer Ziele handelt. Ein Sünde wider gesunde politische Erziehung, die der Wahrheit dient, wäre ein ähnlicher Fall wie in Kielce, der sich vor einigen Jahren in den Vereinigten Staaten zugetragen hat und dadurch viel leichter zu kontrollieren ist, obwohl auch dies zum Opfer der Verschwörung des Verschweigens gehörte. Es handelt sich um die Ereignisse, die nach dem israelischen Sechs-Tage-Krieg von 1967 eintraten.
Im New Yorker Stadtviertel Williamsbourg ist eine größere Zahl orthodoxer Juden beheimatet, die man auch die Sathmarer Chassidim nennt (nach einer Stadt in Siebenbürgen-Rumänien). Diese sind Antizionisten; obwohl nicht politisch engagiert machen sie von Zeit zu Zeit aus ihrer antizionistischen Unzufriedenheit keinen Hehl. Ein Großteil der Williamsbourger gehören dem Weltver-
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band der "Agudas Jisroel" (Bund Israel) an. Die Vereinigung der Thoratreuen wurde 1912 in Kattowitz gegründet. Einer der Hauptpunkte der Verbandssatzungen lautet: "Uns ist der nationale Wille für alle Zeiten von Sinais Höhen bestimmt worden . . . Wir bekennen uns stolz und kühn als Söhne des unsterblichen, allen Völkern wohlbekannten Volks der Bibel, aber wir bekämpfen mit ebensolcher Entschiedenheit die zionistischen Lügen, die aus diesem Volk der Bibel ein Volk unter Völkern macht." "Der Israeli" Nr. 43-1920) In einem irrten sich die Rabbis: nämlich die heutige israelische Regierung ist in keinem Fall gesonnen, daß das israelische Volk mit allen Völkern gleich werden soll, sondern sie ist bestrebt, aus dem Israelvolk ein Volk über allen Völkern zu machen. (Man darf nicht müde werden, immer wieder folgende Frage zu stellen: Werden die bundesdeutschen Zionisten, die sich mit Israel identifizieren, diese strenggläubigen antizionistischen Juden des Antisemitismus bezichtigen?) Als sie erfuhren, daß in Israel einige aus Marokko eingewanderte Kinder unsanft angefaßt wurden, (es heißt, daß denen die Peoth-Schläfenlocken abgeschnitten und anderes mehr angetan wurde) fanden es einige Angehörige der Williamsbourger Bürger richtig, vor dem UNO-Gebäude mit Transparenten gegen die antireligiöse und antisemitische Handlung der Israelregierung zu protestieren. (Jene, die sich an antizionistischen Demonstrationen beteiligen, werden als Antisemiten abgestempelt. Würde man auch die streng mosaischen Gläubigen als Antisemiten bezeichnen?)
Die New Yorker Berufszionisten konnten dies nicht hinnehmen, um nicht von den Israelis als nichtanständige Fünfte-Kolonne-Angehörige beschimpft zu werden. Daher trachteten sie nach Revanche und diese sollte mit Gewalt und echt zionistischer Art vor sich gehen. Die Williamsbourger wurden von einer randalierenden Meute, Angehörigen der Farbigen und Puerto-Ricaner, in pogromähnlicher Art überfallen. Nur fiel der leicht erhoffte Sieg anders aus. So ein leichtes Spiel, wie es die einstigen Pogromhelden hatten, war hier nicht gegeben. Denn die Sathmarer, fromme Juden, nennen sich zwar Chassidim, sind aber in keiner Hinsicht mit jenen im zaristischen Rußland des vorigen Jahrhunderts zu vergleichen. Die Frommen des vorigen Jahrhunderts in Osteuropa warteten förmlich ungeduldig auf Pogrome und als solche sich praktisch ereigneten, gingen sie den Mördern erhobenen Hauptes mit den Gebettüchern umlegt, Loblieder an Jehova singend, entgegen. Streckten ihre Häupter hin, um eingeschlagen oder abgeschlagen zu werden, um so das unnütze vorübergehende Diesseitsleben zu beenden, um einen sicheren Anspruch zu haben auf das segensreiche bessere Leben des besseren Jenseits. Die Williamsbourger halten von dergleichen Theorien und Praktiken nichts. Im Gegensatz zu dem parasitären Leben jener Frommen des Zarenreiches üben sie alle gelernte produktive Berufe aus. Betteleien und Schnorrereien, worin einst das Haupteinkommen der Chassidim des vorigen Jahrhunderts bestand, sind in Williamsbourg unbekannt. Sie machen sich die Anweisungen des Talmuds buchstabengetreu zu eigen. Genauso handelten sie nach dem Rat im Traktat Kiduschin 29, a, wo es heißt: "Wer seinen Sohn kein Handwerk oder was sonst zu einem anständigen Lebens-
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beruf notwendig ist, lernen läßt, trägt die gleiche Schuld, wie wenn er ihm zum Räuber erziehen würde." Aus Überzeugung praktizieren sie:
"Groß ist die Arbeit, das Handwerk, denn es ehrt seinen Mann". (Nedarin 49, b)
Psalmen sind für sie kein oberflächliches Blabla: "Denn essen wirst du die Arbeit deiner Hände; glückselig wirst du sein, und es wird dir Wohlergehen". (Psalm 128, 2)
Das Erlernen von Berufen störte nicht, sich auch gründlich in der mosaischen Gesetzgebung bilden zu lassen. So ist jeder zweite Absolvent einer Jeschiwa-Talmudhochschule und im Besitze eines theologischen Titels. Da sie sich dem amerikanischen Leben, dem modernen Leben angeschlossen haben, sind sie den verschiedenen sportlichen Ausbildungen nicht abgeneigt, sodaß es eine organisierte Sportjugend gibt. Wie die mittlere Generation der Sathmarer Juden sind sie daher nicht nur geistig sondern auch physisch imstande, sich gebührend zu verteidigen. Diese Tatsache haben die Regisseure und praktischen Spieler im Pogrom nicht einkalkuliert.
Nach etwa dreitägigen, schlachtähnlichen Raufereien sah sich die städtische Polizei veranlaßt, den überfallenen Juden Hilfe angedeihen zu lassen. So mußten sich die Angreifer ohne jeglichen Erfolg zurückziehen. Es gab einige leichte Verletzungen unter den jüdischen Verteidigern und Sachschaden. Als man eine neutrale Untersuchungskommission, bestehend aus einigen Vertretern der Williamsbourger und anderen Mitbeteiligten unter Führung eines höheren New Yorker jüdischen Polizeioffiziers ernannte und sich diese Kommission daranmachte, die Ursachen des Porgromüberfalls zu klären und herauszufinden, wer die Initiatoren sein könnten, kamen sie dahinter, daß die Regisseure einige Zionisten waren. Die Rabbis, die als Vertreter der Williamsbourger an der Erforschungskommission teilnahmen, wollten keinen Wirbel daraus machen. Sie suchten kein Prestige oder politischen Gewinn daraus zu schlagen. Verursacht durch den Zionismus, ist der Antisemitismus in der USA ohnehin im Vormarsch. Da wollten sie nicht noch mit diesem Fall den nichtjüdischen Rassisten Öl auf ihr Feuer liefern. Sie waren der Meinung, daß dieser "intern-jüdischer Fall" dem Verschweigen anheim fallen müsse. Dies und ähnliches erzählte im Mai 1968 ein berechtigter Repräsentant der Williamsbourger frommen Gemeinschaft. Auch diese Schilderung soll ein Beitrag sein, daß Zionisten imstande sind, gegen ihre eigenen Volksangehörigen so vorzugehen, wie einstige deutsche SS gegen ihre Jüdischen Mitbürger. Stützen sie sich ja doch auf ihre politische wissenschaftliche These, die man nie müde werden darf zu wiederholen: wenn es um die Interessen des Israelstaates geht, dürfen Angehörige des Weltjudentums geopfert werden. Man würde leicht dem Trug verfallen und sagen, die Zionisten ausserhalb Israels gehören ja auch dem Judentum an, was wohl richtig ist. Aber man darf nicht vergessen, daß diese sich noch mehr als Fünfte-Kolonne-Angehörige israelischen Interessen verschworen haben. So verstanden, läßt sich nicht ohne weiteres von der Hand weisen, daß auch das Feuerattentat im israelitischen
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Kultusgemeindehaus von ähnlichen Dienern israelischer Interessen organisiert und durchpraktiziert wurde. Es kann aber auch nicht so sein. Gewißheit müßte gegeben werden können und das kann nur dann erreicht werden, wenn man in den höchsten politischen Stellungen in der Bundesrepublik die ehrliche Absicht hegt, den traurigen, skandalösen Fall bedingungslos und mit allen Konsequenzen klären zu lassen. Wie man aber jetzt die Sache praktisch behandelt, kommen daran berechtigte Zweifel auf.
Schon vor der Gründung des Staates Israel war der jeweilige Präsident der zionistischen Weltorganisation einer der bestinformierten Politiker der Welt, Dies bewies Professor Weizmann, als er mit dem britischen Premierminister eine Unterredung hatte, bevor dieser zur Münchener Konferenz fuhr, die am 30.9.1938 stattfinden sollte. Weizmann berichtete Chamberlain unter anderem, daß im deutschen Generalstab einige Generale in politischer Opposition zu Hitler stünden. Es wäre ratsam, wenn er bei seinem Münchener Aufenthalt mit diesen Kontakt aufnehmen würde. Als der britische Premier nach seiner Münchner Vertragsunterzeichnung zusammen mit Daladier, Mussolini und Hitler nach London zurückkehrte, hielt er es für richtig, Prof. Weizmann zu sich zu bitten. Unter anderem bestätigte er, daß die von ihm vor seiner Reise nach München mitgegebene Information voll und ganz stimme. Nach der Gründung des Staates Israel haben sich die weltweiten Informationsquellen zugunsten des Führers des Weltzionismus um ein vielfaches verstärkt. Nur profitiert, genauer betrachtet, von diesen Informationen nicht der amtierende Präsident der zionistischen Weltorganisation, sondern der jeweilige Ministerpräsident des Staates Israel, denn die Zionisten in aller Welt wurden zu Befehlsempfängern israelischer Interessen, offiziell sogar degradiert. Ideologisch, politisch wäre dies in Ordnung. Schon zu Beginn der fünfziger Jahre schloß die Regierung Israels mit der Vertretung der zionistischen Weltorganisation einen "Bund". Sinngemäß wird unter anderem zum Ausdruck gebracht, daß dort, wo Israel seine Interessen nicht allein wahrnehmen kann, dies die zionistische Organisation tun dürfe und solle. Was dies in der Tagesaktivität zu bedeuten hat, müßte sogar jedem politischen Ignoranten verständlich sein. Um den jeweiligen zionistischen Aktivisten in den Diasporaländern irgendwelche noch aufkommende Gewissenskonflikte zu ersparen, wurde die Theorie der "Doppelloyalität" erfunden. In der westlichen Welt gehört es sich so bei Kavaliersdelikten, wenn man für Israel auch in den verschiedenen Bereichen, die unter die Bezeichnung Nachrichtendienst fallen, aktiv ist. Insbesondere in jenen Staaten, die sich während des zweiten Weltkrieges vor mehr als einem Vierteljahrhundert in antijüdischen Belangen schuldig gemacht haben und heute prozionistisch eingestellt sind, dürfen erst recht zionistische Nachrichtenspezialisten ungehindert tätig sein. Eine Ausnahme bilden die Vereinigten Staaten. Dort müssen sich notorisch zionistische Spione immer wieder bei kompetenten Behörden melden. Für die BRD ist die USA ein "Rechtsstaat" mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung.
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In den USA gibt es ein Gesetz das "fremden Agenten" (foreign agents) aufzeigt, jeden amerikanischen Bürger, der einer internationalen Organisation mit einem ausserhalb Amerika liegenden Zentrum angehört, einer ständigen finanziellen und sonstigen Kontrolle unterwirft. In der 3. Novemberwoche 1965 wurde in Washington eine Namensliste israelischer Gesandter und deren Mitarbeiter in den USA veröffentlicht und diese beschuldigt, Spionageagenten eines fremden Staates gewesen zu sein.
Eliath, Kolek, Schiloach, Livine, Schalit, Ben Chorin und andere waren erwähnt und der amerikanische Bürger Abba Schwarz, der als Leiter der Sicherheitsabteilung in Konsularischen Angelegenheiten des US-Aussenministeriums tätig war, hat eingestanden, ein freundschaftliches Verhältnis mit den "Spionage-Agenten" gepflegt zu haben.
Schlechte Manieren in den USA werden von uns postwendend importiert, von guten Methoden läßt man sich hier nicht beeindrucken. Und so dürfen sich Zionisten in der BRD weiterhin alles erlauben.
Als 1947/48 die Zionterritorialisten vor der Sternstunde ihres Lebenszieles standen, verhängte Washington gegen sie ein Waffenembargo. Dies wäre ein Dolchstoß ins Herz gewesen, wenn Prag ihnen nicht in jeder Hinsicht kräftig mit allerlei Kriegsmaterial geholfen hätte. Der Machtsüchtige und politische Hasardeur Ben Gurion "dankte" in Prag und Moskau auf seine Weise und wurde damit gänzlich zum Wallstreet-Lakaien. Meinte aber weiterhin, wie stets hinterlistig, nach seinem Gusto handeln zu können. Im Einvernehmen mit Paris und London wurde Ägypten unprovoziert bei Nacht und Nebel überfallen. Damit schockierte er auch Washington.
Diese Schandtat brachte Moskau und Washington vorübergehend in eine Einheitsfront, und nachdem Chruschtschew gedroht hatte, Israel mit Raketen zu beschießen, griff auch Eisenhower ein. Die Staaten der "Freien Welt", Frankreich und England zogen sich ohne weiteres sofort zurück, während Ben Gurion versuchte gegen seinen Herrn zu jonglieren. Erst nach 125 Besatzungstagen am 7. März 1957 räumten die israelischen Truppen den Gaza-Streifen und ihre Positionen wurden von UNO-Truppen eingenommen. Am 2. Februar hatte die UNO-Vollversammlung Israel zum 5. Mal aufgefordert, die von ihm am Suezkanal besetzten Gebiete zu räumen. Israel lehnte zunächst ab. Nach einer Rede des amerikanischen Präsidenten Eisenhower am 21. Februar in der die Möglichkeit von Sanktionen gegen Israel angedeutet wurden, erklärte sich Ben Gurion bereit (denn nur diese Sprache versteht er) zum Einlenken und ordnete am 4. März den Rückzug aus dem Gaza-Streifen und aus dem Golf von Akaba an.
(Etwa 11 Jahre früher, wurden in Nürnberg deutschen Politikern für viel kleinere Sünden als die bei dem Überfall auf Ägypten Beteiligten, Stricke um die Hälse geknotet und es waren ausgerechnet Pariser und Londoner Richter dabei, dieses Urteil zu fällen; weder diese Behörden, am allerwenigsten die Washingtoner Regierung, wird wegen Antisemitismus angeprangert).
Der Liliputstaat Israel kann oft die Masse der Informationen allein nicht ver-
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kraften, daher ist für die kompetenten israelischen Behörden auch dies zu einer Marktware geworden. Deshalb arbeitet der Schin-Beth-Mossad wie kein anderer entsprechender Dienst je nach Bedarf mit verschiedenen anderen, ähnlichen Institutionen fremder Staaten zusammen. In der Bundesrepublik z.B. heißt es, daß der Schin-Beth-Mossad sich wohler fühle als in Sarafend (seinem Hauptsitz in der Nähe von Tel Aviv). In der Bundesrepublik sollen verschiedene Gruppen und Organisationen dieser Richtung existieren, die sogar zentral und bestimmend für die ganze Tätigkeit in Europa sein sollen. Es scheint, daß dieses richtig ist; denn trotz Verschwörung des Verschweigens durch die bundesdeutschen Massenmedien sickert es doch im Ausland durch. So konnte man erfahren, daß z.B. der Mirage-Fall in der Schweiz von der Bundesrepublik aus in die Wege geleitet wurde. Als Frankreich die Lieferung seiner Flugzeuge nach Israel einstellte, besorgten sich israelische Agenten aus der schweizer Lizenzfabrik mit Hilfe des Ingenieurs Alfred Frauenknecht (besser Zionknecht) die technischen Unterlagen. Auch wurde ein Waffenschmuggeltransport über Belgien nach Israel von der Bundesrepublik aus unternommen.
Die Existenz aller dieser Angehörigen soll von echten und Schein-Firmen gesichert werden. So verfügen diese über ein ausreichendes gesichertes Budget. Eingeweihte wissen, daß es auch technische Gruppen gibt, deren Hauptaufgabe es ist, Wertpapiere und valutenstarke Noten herzustellen. Einige Meldungen, die in diese Richtung zielen und vor kurzem in der bundesdeutschen Presse veröffentlicht wurden, könnten hierzu passen.
So war am 19.2. ds. Jahres laut dpa-Meldung zu lesen: "Etwa eine halbe Million Falschgeld hat ein 46jähriger Hilfsarbeiter in Lahr/Schwarzwald auf einer Offsetmaschine hergestellt. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurden in der Wohnung des Mannes 8826 falsche Fünfzig-Mark-Scheine sichergestellt. Außerdem seien dort die Druckmaschinen, die der Hilfsarbeiter 1967 in Berlin für 5.200 Mark gekauft habe, und andere Werkzeuge zur Herstellung von "Blüten" gefunden worden. Der 46jährige hat bisher keine Aussage über das Herstellungsverfahren und evtl. Helfer gemacht. Nach Angaben der Kriminalpolizei sind die Scheine teilweise von "guter Qualität". Ob das Falschgeld bereits im Umlauf gesetzt worden war, konnte nicht gesagt werden.
Eine andere Meldung war des Inhalts, daß eine viel größere Menge deutscher Banknoten bereits auf dem Wege wäre, ins Ausland gebracht zu werden und noch rechtzeitig beschlagnahmt werden konnte.
Selbstverständlich sind auch einige direkt Beteiligte in den technischen Gruppen Idealisten und Patrioten, wie alle Angehörigen anderer Missionsgruppen. Im Falle des Falles wird alles auf persönliches Konto genommen und werden die Konsequenzen getragen. Damit es nicht irgendwelche Schatten auf Organisationen, Richtungen oder sogar den Staat werfe. Das ist eine altbekannte Taktik.
In eingeweihten Kreisen will man wissen, daß der vor einigen Jahren entführte französische Oberst Argoud von München nach Frankreich, was immerhin einige unangenehme Schwierigkeiten in Bonn verursachte, von Zionisten entführt wurde.
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Die Franzosen sagten sich, sollte diese Aktion schief gehen, dann würde es nicht aufregend sein, wenn dies von zionistischen Kidnappern begangen wurde. Denn wo ist es nicht bekannt, daß in der Bundesrepublik die Zionisten unter "Denkmalschutz" stehen?
Eine Ausnahme muß gemacht werden, wenn es zu einer unvorhergesehenen Entgleisung kommt. Und die Entgleisung wird verursacht durch das allzu sichere Auftreten der Delinquenten. Dies war vor nicht allzulanger Zeit in München der Fall, als zwei israelische Mossad Leute, Gordon und Schur, am hellichten Tage ein Wohnung durchsuchten, um dort Unterlagen zu finden über einen "Müller", dem sie nachstellten. Sie wurden von den Nachbarn gesehen und an der Flucht gehindert. Die zuständigen Behörden mußten einschreiten. Sie bekamen eine symbolische Strafe, die sich in "Sekunden" äußerte, wonach sie in "Minuten" das Land verlassen durften. Wieviel solche und ähnliche und noch wichtigere Vorkommnisse, die ohne Entgleisungen vor sich gehen, geschehen in der Bundesrepublik?
(Wiesenthal mußte Schadenfreude gehabt haben wegen der Blöße die sich Mossad gab).
Daß man aber einen Mossad Mann dingfest gemacht hat, wurde bis heute noch nicht vernommen. Man hört fast wöchentlich von Verhaftungen solcher, die sich wegen Dienstleistungen für verschieden Ostblockstaaten schuldig gemacht haben Fast täglich wird man von den Massenmedien informiert, daß Nachrichtendienstler aller Grade, die zugunsten der DDR tätig waren, hinter schwedische Gardinen gebracht wurden. Dabei läßt sich das tragisch-komische Moment hier nicht übersehen. Denn täglich hören wir von kompetenten bundesdeutschen Politikern, die DDR sei Deutschland und alle Beziehungen inoffizieller und offizieller Natur würden als "innerdeutsch" angesehen.
Wie können also Leute, die innerdeutsche Tätigkeit ausüben, verhaftet werden? Das wäre nicht anders als wenn man einen Stuttgarter z.B. verhaften würde, weil er Spionage für Mannheim machte, einen Mannheimer wiederum verhaften würde, wenn er einen Hamburger über dieses oder jenes informieren würde. Nach echter innerdeutscher Prozedur halten am 12. Mai 1970 Beamte der bayerischen Grenzpolizei in Bamberg zwei DDR-Journalisten aus dem Interzonenzug nach München und brachten sie zum Grenzübergang Ludwigsburg zurück. Erst nachdem eine entsprechende Erlaubnis des bayerischen Innenministeriums eingeholt worden war, durften die beiden Presseleute aus Ostberlin in die Landeshauptstadt Weiterreisen. Spionage heißt nach lexikanischer Definition "Ausspähen und Verrat von Staatsgeheimnissen zugunsten eines anderen Staates". Nach Paragraph 92 des StGB aber heißt es unter anderem: Unter besonderen Voraussetzungen ist schon das Sammeln von Nachrichten nicht geheimer Art strafbar. Die nach Physiognomie und Sympathie wie Antipathie Kautschukparagraphen lassen Tür und Tor jeder Willkür offen und sind daher eines Staates, der sich Rechtsstaat nennt, unwürdig. Wer sollte sich in dieser krausen Taktik auskennen? Ein Unliebsamer kann der Spionage beschuldigt werden, wenn er Adressen aus dem Telefonbuch in seinem Notizbuch notiert hat, während der liebgewonnene Prozionist oder Zionist greifbare gesetzwidrige
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Handlungen begeht und frei seiner Tätigkeit weiter nachgehen darf. Was man sich in dieser Richtung in der Bundesrepublik alles erlauben kann, soll ein Fall von vielen anderen illustrieren.
Als der hessische Generalstaatsanwalt, der nichtzionistische Jude Dr. Fritz Bauer verstarb, beeilte sich eine bereits mehrfach zitierte Tel Aviver hebräische Zeitung die Weltöffentlichkeit mit der Meldung zu überraschen, daß er es gewesen sei, der Schin-Beth als erster den Aufenthaltsort Adolf Eichmanns bekanntgegeben hat. Bekanntlich kann ein Toter sich keine Stellungnahme erlauben. Obige Meldung kann man deuten wie man will. Beschuldigung eines Toten. Denn wenn es wahr ist, hat er all seine Beamtenpflicht und seinen Patriotismus verletzt und seinem Lande unermeßlichen Schaden zugefügt; man darf nicht außer Acht lassen, welche Zahlungen und Gratis-Waffenlieferungen der Bundesrepublik durch diesen Fall aufgezwungen wurden. Man kann auch verstehen, daß die Korrespondenten jener Zeitung es in ihrer Chuzpe so weit treiben dürfen, der Welt klar zu verstehen zu geben, "Seht her, wenn ein nichtzionistischer Jude mit dem Schin-Beth zusammenarbeitet, arbeitet erst recht ein zionistischer Aktivist mit". Man tat es in der Sicherheit, daß Zionisten in der Bundesrepublik sich ja alles erlauben dürfen. Weiterhin werden die Durchschnittsmüller und -Schulzes beschattet werden, aber keine Zionisten, die jahrelang in Israel gelebt haben, hier Ministerämter bekleiden können, obwohl sie in Israel Söhne haben, die führende Posten in der Armee innehaben und somit ein Risikofaktor sind. Auf jeden Fall darf man weder die vielen Mossad-Angehörige in der Bundesrepublik als perfektionierte Meister ihres Berufes ansehen, die nie Fehler begehen um verhaftet zu werden, noch die bundesrepublikanische Abwehr für die unfähigste der ganzen Welt halten. Es ist ganz einfach politische Stur- und Blindheit. Wie weit das so gehen wird, soll dem Zufall überlassen werden.
Schon zu Beginn der fünfziger Jahre befaßten sich Leute mit der Aufstellung einer Kartei aller jener Bundesdeutschen, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit standen und solchen, die Aussichten hatten, einmal dort zu stehen. Um nur ein Beispiel anzuführen, das man durch vorhandene Unterlagen beweisen kann, soll hier geschildert werden: Einer, der sich Dr. nennen läßt und einen Journalistenausweis auf den Namen Nikolai besaß und über den noch zu sprechen sein wird, interessierte sich am 15.8.1954 für die Person des Herrn Franz Josef Strauß. Obwohl dieser sich von einem Saulus später zu einem der profiliertesten, prozionistischen, bundesdeutschen Politikern entwickelte, befand er sich Mitte der sechziger Jahre in großer Gefahr. Es hieß damals, daß aus dem Kreise der ultrazionistischen Fanatiker beabsichtigt wäre, ihn mit einer ähnlichen Paketsendung zu beehren, wie vor vielen Jahren vorher Herrn Dr. Adenauer. Diese Gefahr konnte abgebogen werden durch das "zufällige Bekanntwerden" in der Weltöffentlichkeit, daß die Gratiswaffenlieferungen an Israel in Höhe von 2. Milliarden DM auch ein Verdienst des bundesdeutschen Verteidigungsministers sei. Als die Mitglieder der im vorigen Jahr neu gewählten Regierung Israels vom israelischen Staatsrundfunk offiziell vorgestellt wurden, sagte der Sprecher, als er zur Person Schimon Peres kam, dem engsten Freund und Mitarbeiter Dajans,
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unter anderem:
"Seine Freunde sind die Bundesdeutschen Kurt Kissinger und Franz Josef Strauß."
Wie das gemeint war und wozu das gesagt wurde, soll dem Leser überlassen bleiben. Es soll nur hier aufgezeigt werden, daß sich nichts geändert hat in der Tatsache, daß die Zionisten in der Bundesrepublik sich wie im Paradies fühlen.
Zu Beginn der fünfziger Jahre versuchte einer in nichtzionistischen jüdischen Kreisen gut Informierter einige bundesdeutsche Persönlichkeiten zu unterrichten, daß man gegen bundesdeutsche Regierungsvertreter etwas Grausames plane. Er stieß auf Taube und Blinde, die ihn belächelten. Denn es hieß doch, wieso? Wir sind doch in Verhandlungen mit offiziellen zionistischen und israelischen Persönlichkeiten und wir sind gewillt, Wiedergutmachung zu zahlen. Er sprach auch mit Otto John, dem damaligen Leiter des Verfassungsschutzes. Dieser kindlich naive, ehrliche Mensch wußte genausowenig wie andere etwas damit anzufangen. Er hat nicht ernst genommen, was ihm für seine persönlichen Interessen gesagt wurde, daß er ein Opfer kommender Ereignisse werden würde, und die sind auch eingetreten. Als es daran ging, wer die eigentlichen Regisseure der neugeborenen Bundesrepublik sein sollten, wurde eine zweite, nach großen Maßstäben angelegte Nachrichtenorganisation geschaffen, die "inoffiziellen" Charakter hatte. Da die ganze Tätigkeit nur nach dem Osten ausgerichtet war und um Kompetenzstreitigkeiten zu vermeiden, versuchte man, alle in der Bundesrepublik in dieser Richtung gehenden Tätigkeiten dieser sog. inoffiziellen Organisation zu unterstellen. Um dies reibungslos zu verwirklichen, mußte Otto John beseitigt werden. Er ging in die ihm von CIA und Gehlen gestellte Falle und wie es weiter heißt, kam er von seiner "Flucht" nach Ostberlin zurück, weil man ihm von der höchsten Bonner Stelle aus, "Vergeben und Vergessen" zusagte. Ob dies ganz stimmt, wird man wohl nie erfahren, höchstens, wenn der damalige Innenminister Dr. Schröder sich zu Wort melden würde. Erfahren hat man aber, wer gegen Ende März 1952 gegen Prof. Böhm, der in Den Haag als Vertreter der Bundesrepublik die Wiedergutmachungsverhandlungen führte und gegen den Bundeskanzler Dr. Adenauer Attentatsversuche unternommen hat. Dr. Adenauer konnte dem Unheil dadurch entgehen, daß der Münchner Polizist Karl Reichert ums Leben kam. Durch einen Zufall kam das in München aufgegebene Bombenpaket nicht zur Post, sondern in die Hände des genannten Polizisten, der ein Sprengkörperfachmann war und beim Öffnen verunglückte. Damals versuchte man nicht, wie 18 Jahre später beim Brandattentat im jüdischen Altersheim, die Sache auf das Gleis "kriminelle Tat" zu schieben. Man faßte es auf, wie es richtig war, als politische Tat. Nur war man damals in zionistischen Angelegenheiten noch blinder und tauber als heute. Einige Jahre schob man es den "Neonazisten und Agenten der Tschechoslowakei" in die Schuhe. Da dies zu keinem Resultat führen konnte, schlief die Sache ein wenig ein. Bis der bereits oben genannte Dr. Nikolai sich auch dieser Sache annahm. Im allgemeinen ist er ein Meister in solchen Angelegenheiten, Einer der abscheulichsten Typen, die auf unserer Erde herumspazieren, der nur auf zwei Schultern trägt, weil er mehr Macht besitzt, und bestimmt sein Leben lang noch keinen einzigen Laib Brot
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durch ehrliche Arbeit verdient hat. Dieser kam zu Beginn der fünfziger Jahre in die Bundesrepublik, um seine Dienste in Sachen Lug und Trug zur Verfügung zu stellen. Im Besitze von Dokumenten, daß er Jude wie auch katholisch getauft sei, und von Mitgliederausweisen der christlichen wie auch der sozialdemokratischen Partei. Dadurch konnte er seine Schnorrerpraxis überall mit Erfolg durchsetzen. Zu seinem Erfolg zählt auch, sich planmäßig Personen von Wert gefügig zu machen. So konnte er so manchen gewünschten akademischen Titel verschaffen, anderen wiederum zu literarischem Erfolg verhelfen. Ein höherer Beamte eines Nachrichtendienstes, der sich einbildete, religiöse Gedichte schreiben zu können, übergab diese ihm zur Begutachtung, obwohl die Presseorgane dieser religiösen Richtung die Gedichte als nicht druckfähig ablehnten, bezahlte er aus eigener Tasche den betreffenden Beamten. (Ob dieser Beamte später gewisse Forderungen erfüllen mußte, ist unbekannt). Dieser alles wissende und überall aktiv tätige Herr Doktor nahm sich des Falles Adenauer an. Er erhielt freie Bahn vom sozialdemokratischen Landesinnenminister, obwohl dieser wußte, daß zionistische Juden des Attentates gegen Dr. Adenauer verdächtigt waren. Mit Hilfe einiger seiner neuen Bekannten, insbesondere eines höheren Beamten der israelitischen Kultusgemeinde, konnte er den Fall soweit klären, daß die zuständigen Landeskriminalstellen mit Hilfe Bonns zur Verhaftung der direkt kriminell Schuldigen schritten. Inzwischen wurde - man nimmt an, durch die Doppeltätigkeit des Herrn Doktors - das Bundeskanzleramt davon in Kenntnis gesetzt. Der Bundeskanzler bremste die ganze Angelegenheit in einer Form, die jene Beamten, die nur ihre Pflicht fleißig erfüllten, so umwarfen, daß sie sich von diesem Schock nicht mehr erholen konnten. Sie wurden, wie es heißt, jeder in eine andere Wüste verschickt. Der Politiker Dr. Högner aber, der seinen Segen zu der Aufklärungsaktion gab, wußte entweder nichts vom Bankrott dieses Unternehmens oder hatte nicht den Mut, sich vor seinen Untergebenen zu stellen. Dr. Nikolai hatte den ersten großen Erfolg in der Bundesrepublik. Es gelang ihm dadurch, so manche seiner Untaten zu begehen, indem er zur Persona grata in diesen Kreisen werden konnte. Es soll ihm auch die Mitplanung die zum "spontanen Aufstand" vom 17. Juni 1953 in Ostdeutschland führte, zugeschrieben werden. Jene, die die wirklichen Führer der Bundesrepublik waren und im Hintergrund aktivierten, waren bestrebt, der Bundesrepublik ein Symbol zu verschaffen. So war dieser Tag der geeignetste, um den Tag der "Freiheit und deutschen Einheit" zu werden, die in Wirklichkeit keiner haben wollte.
Als der bereits erwähnte jüdische Schriftsteller Burg auch nur andeutungsweise in seinem "Schuld und Schicksal" vermerkte, daß die Planer und Durchführer des Adenauerschen Attentates Zionisten waren, wurde er von den angesprochenen Stellen als Irreführender, als Verleumder, Beschmutzer des eigenen Nestes und anderes mehr, angegriffen. Doch die Empörten vergaßen die Tatsache, daß früh oder spät die Sonnenstrahlen jedes Dunkel durchbrechen. Der Präsident der zionistischen Weltorganisation Nahum Goldmann erklärte in seinem Gespräch mit den Biographen Dr. Adenauer unter anderem, daß Zionisten es gewesen seien, die gegen Dr. Adenauer ein Attentat verüben wollten. Angesichts
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dessen darf man ja hoffen, daß man im Falle des Brandes in der Münchner Reichenbachstrasse wenigstens des Gedanken sich erlauben darf, daß auch er von Ultrazionisten organisiert sein könnte.
Offene Worte an Doktor Goldmann
Dr. Goldmann (am 10. Juli 1895 in Wischnewo geboren, seit 1900 in Frankfurt am Main, seit 1918 in Berlin), ist jenen kein Unbekannter, die sich mehr als ein halbes Jahrhundert mit Zionismus befassen. (Schreiber dieser Zeilen konnte ihn vor 35 Jahren als Ehrengast, obwohl nicht Zionist, sehen und hören bei einem öffentlichen Referat. Dr. Goldmann, Repräsentant der zionistischen Weltorganisation, war als Hauptehrengast bei der lokalen "Makkabide"-Veranstaltung 1935 in Czernowitz-Bukowina anwesend). Denn seit seiner frühesten Jugend ist er im zionistischen Weltbereich aktiv. Obwohl er "deutscher" Jude ist und wie anderwärts bewiesen wurde, man jeden Einfluß deutscher Juden aus der zionistischen Weltorganisation ausschloß, mußte man ihn aber nach der Gründung des Staates Israel, als Weizmann abtrat um Präsident von Israel zu werden, ihn als solchen der Weltorganisation wählen. Schon aus dem einzigen Grunde hatte er keinen Gegenkandidaten weil es keinen Ebenbürtigen gab. Bevor er noch Präsident der zionistischen Weltorganisation war, machte er sich so mancher Sünde gegen das Judentum schuldig. Gehört er ja auch zu jenen, die die verhängnisvolle Parole in den Dreißiger Jahren verkündet haben, daß, wenn es die Interessen Israels verlangen, die des Weltjudentums geopfert werden dürfen. Und als das Europäische Judentum als Opfer auserkoren wurde und die Auschwitze auf Hochtouren arbeiteten, erhielt auch er detaillierte und authentische Berichte. Er unternahm nichts, wie die anderen seiner ideologischen Genossen auch. Trotzdem hielt er es nicht für richtig, einen seiner Sekretäre daran zu hindern, die weltweit aufgebauschte Verleumdungskampagne gegen den verstorbenen Papst Pius XII einzuleiten.
Eines aber muß als Positivum für Dr. Goldmann verbucht werden. Er brachte, wie es nach altjüdischer Sitte der Brauch ist, Mut zur Widdui-Selbstkritik auf, indem er bei passender Gelegenheit in New York und in Tel Aviv eingestand, daß er schuldig sei, nichts unternommen zu haben, um evtl. Rettungsaktionen für die in Todesnot befindlichen europäischen Juden einzuleiten, obwohl er über alles informiert war. Als nach dem Juni 1967 die israelische Regierung in eine wahnwitzige Siegesrauschstimmung verfiel und sich so benahm, daß es gefährliche Ausmaße auch für den ganzen Diasporazionismus annehmen konnte, fand er Mannesmut genug, seinem Gewissen zu folgen und warnte den vorherigen stellvertretenden Präsidenten der USA, Humphrey vor übertrieben politischen Forderungen der Israelregierung. Er fand somit zurück zur jüdischen Vernunft und Humanität, wie es vor ihm Dr. Herzl und insbesondere Dr. Weizmann tat, indem er allen radikalen Thesen absagte, denen er einst huldigte. Das heutige israelische Volk ist bestimmt nicht das Volk seiner Träume.
Im Nachwort zu seinen ersten Palästina-Reiseeindrücken vom März/Juli 1913 empfahl er allen Zionisten nach dorthin zu fahren und schrieb unter anderem:
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". . . für eine kurze Weile lebendiger Zeuge der Wiederverjüngung unseres Volkes in seinem Erez-Israel zu sein." Außer der "kurzen Weile" hat sich für ihn nichts "verjüngt". Unter dem Druck seines größten Kontrahenten, David Ben Gurion, der übrigens als Faschist in seinem Kibbutz befördert wurde, zog Dr. Goldmann 1964 nach Israel. Verließ aber, wie es heißt, vor kurzer Zeit diese Wohnstätte und lebt als schweizer Bürger in Genf. Ein Großteil jener Israelis, die in Verräter nennen, schulden ihm Dank dafür daß sie die Möglichkeit haben, dort zu leben. Aber auch der Zionismus frißt seine besten Kinder. Und damit hat er sich eine gerechte und wahre Beurteilung seiner Person und seiner Taten durch kommende Historiker gesichert. Ihm ist aber, im Gegensatz zu den zwei vorher Genannten, beschieden, das Glas mit dem "giftigen" Inhalt zu trinken, wie einst dem großen Denker, Sokrates. Als die Israelis von seiner "Schandtat" in Washington erfuhr, wurde er als "Verräter" von Thron der zionistischen Weltorganisation verjagt. Er wurde zum Trotzki des Zionismus, obwohl er das Schicksal des ersten nicht teilen muß. Schon deshalb nicht, weil man seine Dienste noch benötigt.
Die täglichen stürmischen und anhaltenden Ereignisse in und um Israel bereiten nicht nur dem westlichen Judentum Sorgen sondern auch der Mehrheit der zionistischen Führer und erst recht dem Fußvolk. Dr. Goldmann als ihr Repräsentant ist darüber am besten unterrichtet. Daher ist es ihm hoch anzurechnen, wenn er von Zeit zu Zeit gegen die Hasardpolitik der Israelregierung öffentlich Stellung nimmt. Dies geschah wiederum in einem Artikel, den er in der Aprilausgabe der Vierteljahreszeitschrift "For. Affairs" veröffentlichte. Darin brachte er den sensationellen Vorschlag zum Ausdruck, den je ein zionistischer Führer gemacht hat, nämlich der Israel-Staat solle neutralisiert werden und unter dem permanenten Schutz der gesamten Menschheit stehen. Dr. Goldmann meinte, daß die Neutralisierung Israels nach dem Muster der Neutralität der Schweiz gestaltet werden könne, die mit bleibendem Erfolg über 150 Jahre lang von den größeren Staaten garantiert worden sei. Neutralisierung könnte nach Goldmanns Meinung auch heißen, daß eine ständige symbolische, internationale Streitmacht in Israel stationiert würde, sodaß ein Angriff auf Israel einem Angriff auf alle Garantiestaaten gleichkommen würde. Darüber hinaus ist er auch für eine, wenn sogar bedingte Rückkehr der arabischen Flüchtlinge (Vertriebenen). In einer Artikelserie in der Tel Aviver Zeitung Haarez (Das Land), von den einstigen deutschen Juden der Dreißiger Jahre gegründet, greift er offen frontal die Politik der israelischen Regierung als "ungebührlich und eigensinnig an". Er meint auch, Israel stelle den Arabern unannehmbare Friedensbedingungen. Außerdem "nehme die zionistische Bewegung in Israel das Problem der arabischen Präsenz im Nahen Osten und im jetzigen Israel zu leicht."
Als er versuchte, mit dem ägyptischen Staatspräsidenten Nasser in Kontakt zu kommen , um so evtl. Chancen für ein Friedensgespräch herauszufinden, lief man gegen ihn Sturm. Auf gröbste Art und Weise distanzierte sich von seinen Versuchen die Regierung in Jerusalem. Daß er aber für seine Friedensbemühun-
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gen auch Anhänger - und nicht wenige - in Israel hatte, bewies die Tatsache, daß nach Bekanntwerden seines Vorhabens in allen größeren Städten Israels, Pro-Goldmann'sche das soll heißen, Profriedensverhandlungs-Demonstrationen stattfanden. Goldmann, der seinen Wohnsitz Genf mit Jerusalem vertauschte, sah die verworrene Lage in Israel goldrichtig. Mit seinem Vorhaben versuchte er, die im Siegestaumel handelnde israelische Regierung aus den Sümpfen, in die sie hineingeschlittert war, durch die gestellte Falle der arabischen Partisanen-Kämpfe, herauszumanövrieren. Der alte Zionstratege weiß, daß Israel diesen Krieg nie gewinnen kann. Verlieren dürfen sie ihn aber auch nicht. Obwohl die Araber in so einem Fall bestimmt großzügiger handeln würden als die Zionisten es tun. Daher versucht Dr. Goldmann eine vernünftige Remisstellung zu erreichen. Dies allein wäre schon für Israel ein Gewinn. Das paßt der israelischen Regierung genauso wenig in ihr Konzept und alle anderen Friedensbemühungen. Wie alle Abenteuerpolitiker ist auch die israelische Regierung für alles oder nichts.
Dieser Vorschlag ist vom politischen Standpunkt aus einmalig. Er wurde bestimmt aus Sorge um die Zukunft des israelischen Staates und Volkes heraus geboren. Er wird aber bestimmt aus Empörung und beleidigendes Echo stoßen, weil die "Elite des auserwählten Volkes" die gradomanische Politik eines Großisrael führt, werden sie dies als unzumutbar ablehnen. Dadurch wird sich der Expräsident der zionistischen Weltorganisation noch zusätzliche Feindschaften von Seiten der Großisraelologen zuziehen, die eine Politik führen "nach uns die Sintflut".
Die Israelis, die stets recht zielstrebig auf Erfolg aus sind und nicht viel fragen was danach kommt, handeln konsequent. Wehe aber, wenn der heutige hoffnungslose Zustand Dauerformen annimmt. Es wird nicht nur das westliche Judentum zu leiden haben. Die Israelis und ihre Fünfte Kolonne werden den Diasporajuden die Augen nur zum Weinen lassen. Und diese werden schlimmer daran sein als einst ihre Urahnen in Babylon (Psalm 137, 1). Jene hatten wenigstens Hoffnungen.
So wurde Dr. Goldmann als Präsident des jüdischen Weltkongresses weiter im Amt belassen. Wie schon oben erwähnt, hatte er den Mut zur Aufrichtigkeit auch im Falle Attentat Adenauer aufgebracht, und damit einen unschätzbaren Dienst der Wahrheit und der nichtzionistischen Judenheit erwiesen, da man annehmen darf, daß er noch heute einer der Bestinformierten ist, was die zionistischen-politischen Belange angeht. Würde er wohl auch wissen, ob das Feuerattentat in München von Zionisten durchgeführt wurde oder nicht? Sollte er es nicht wissen, dann wäre schon die Wahrheit eine Ehre gegeben, wenn er kundtun würde, daß er den aggressiven Zionisten die Fähigkeit nicht abspricht, sowas zu tun, sowas tun zu können. Damit hat er noch immer nicht einen Zionisten direkt beschuldigt, aber den bundesdeutschen kompetenten Behörden, die sich mit diesem Fall befassen, den Wink gegeben, auch diese Tatsache nicht zu übersehen. Er würde mit seinem Eingreifen schwerwiegende Ereignisse verhindern können, die kommen können, wenn der Fall unaufgeklärt bleibt und in Flüstertönen herumposaunt wird, daß es Juden getan hätten (Zionisten sind auch Juden). Und deshalb müsse der Fall
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unaufgeklärt bleiben. Das solche Ereignisse zu einem neuen Antisemitismus führen müssen, wird am allerbesten Herr Doktor Goldmann wissen. Und man darf hoffen und annehmen, daß Dr. Goldmann heute nicht dafür ist, daß man den Antisemitismus überall künstlich hervorrufen darf, um dem Zionismus die Lebensexistenz dadurch zu ermöglichen.
Nochmals, wir bitten Herrn Doktor Goldmann um Einsicht, Verständnis und die Bereitschaft, zum Thema Stellung zu nehmen.
Juden und die zionistische Bewegung in der Bundesrepublik
Sofort nach Beendigung des zweiten Weltkrieges hatten die Spitzenfunktionäre der palästinensischen Zionisten mit jenen der zionistischen Weltorganisation den Plan, einen Zionstaat zu errichten und in die Wege zu leiten. Dazu gehörte in erster Reihe, wie bereits erwähnt, die Konzentrierung von hunderttausenden jüdischen Menschen in Bayern.
Unter allen Umständen und mit allen nur möglichen Kniffen wurden von palästinensischen geschulten Emissären immer mehr jüdische Jugend aus diesem bayerischen Gebiet nach Palästina infiltriert. Als der ersehnte glückliche Tag in der Geschichte des Zionismus herankam und am 14. Mai 1948 endgültig durch Gnaden der UNO der Israelstaat ausgerufen werden konnte, ging man offiziell daran, alle vier Besatzungszonen Deutsch-
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lands judenrein zu machen. Die jüdischen Massen, die auf diesem Gebiete angesiedelt worden waren, hatten ihre Statistenrolle beendet. Man traf die Anordnung, daß Vereinigungen jeder Art, sogar Kultusgemeinden sich auflösen müssten, um die deutschen Gebiete zu verlassen. Fast jede angesehene Vereinigung, Organisation und dergl. waren offen oder aus dem Hintergrund von Palästinadelegierten geleitet. Diese befolgten streng die Anordnungen Jerusalems und der zionistischen Weltorganisation. Es schlössen sich alle öffentlichen Institutionen, Schulen, Verlage, Gebetshäuser und dergleichen. Aber es passierte hier wie etwa drei Jahre vorher in Polen. Viele Juden, die sich auf deutschem Boden fester eingenistet hatten und des Wandern müde, darüber hinaus keine Zionisten waren, wollten nicht und fühlten sich auch nicht dazu verpflichtet, die Ukase aus Jerusalem zu befolgen. Dies widersprach den Taktiken Jerusalems. Daher war es kein Geringerer als der zionistische Veteran und Machthaber des Zionstaates David Ben Gurion, der die Losung in alle Welt hinausposaunte, daß es außerhalb des Israelstaates keinen Zionismus mehr geben kann und darf. Er erklärte unmißverständlich, daß jene, die außerhalb des Staates Israel weiterhin Zionisten sein wollen, "Heuchler sind und andere Juden zur Heuchelei erziehen und damit die Interessen des Israelstaates schädigen". Wenn man diese politische Deklaration eines der kompetentesten israelischen Ideologen und Machthaber analysiert, kommt man zu dem Schluß, daß die Juden in den verschiedenen Militärzonen des deutschen Reiches erst recht unter diesem Cherem-Bann fielen. Dies bewirkte zwar, daß die wenigen auf deutschem Boden ansässigen Juden ihre vorhergefaßte Meinung änderten, aber einige politische Abenteurer sahen ihre Sternstunde darin, die Lücken der zionistischen Abstinenz in den verschiedenen Besatzungszonen Deutschlands auszufüllen. Vorher, als es ein reges zionistisches Leben gab, waren die viel zu unbedeutend, um irgendwie sich bemerkbar machen zu können. Sie suchten ihre Chance wahrzunehmen, erkannten ihre Sternstunde und begannen mit Elan und dort wieder zionistische Betätigung wachzurufen. Da wurden die höchsten politischen Kreise in Jerusalem alarmiert. Die Sochnuth ist die Dachorganisation aller Parteien Israels, alle zionistischen Richtungen, außer der kommunistischen sind in ihr vereinigt - auch solche, die in der Regierung nicht beteiligt sind. Diese Körperschaft zusammen mit verschiedenen zionistischen Delegationen der westlichen Welt, trafen sich im Sommer 1950 in Jerusalem und berieten ausführlich auch über die Situation der Juden im deutschsprachigen Raum. Da man schon damals Deutschland und alle Deutschen mit dem Fluch der Kollektivschuld belastete, schlugen die Vertreter Israels eine Cherem-Bannresolution gegen die Juden, die in Deutschland geblieben waren, vor. Die Vertreter der USA konnten dies abmildern. Schließlich veröffentlichte die in Tel Aviv erscheinende Zeitung in deutscher Sprache "Jedioth Chadaschoth" am 7. August 1950 einen Artikel, der in seiner Deutlichkeit keinen Zweifel läßt. Es heißt darin unter anderem unter der Überschrift: "Sochnuth stellt Arbeit in Deutschland ein." "Für ein Verbleiben der Juden in Deutschland gibt es keinen Grund mehr, außer dem Schwarzen Markt. 35 000 Juden sind noch in Westdeutschland, 10 000 warten auf ihre Ausreise. Der Rest genießt nicht mehr die Hilfe und Unterstützung der israelischen Behörden".
Wenn man auch übersieht, daß alle in Westdeutschland bleiben wollenden Juden mit dem Makel, nur Interesse am "Schwarzen Markt" zu haben, was nur für einen kleinen Teil zutraf, behaftet werden sollten, soll nicht die letzte Zeile aus Augen und Ohr gelassen werden. Und zwar: "Genießt nicht mehr Unterstützung und Interesse der israelischen Behörden". Hier ist einwandfrei und deutlich der Entzug jeder moralischen Plattform für kommende Zionisten in Westdeutschland zum Ausdruck gebracht. Diejenigen, die unbedingt zionistische Karriere machen wollten, um dies als Sprungbrett für private Karriere zu nützen, betrachteten diesen Sochnuth-Befehl nicht als "ins Gesicht spucken" sondern als herabfallende "Regentropfen". Sie gingen fleißig, planmäßig daran, überall wo nur die Möglichkeit war, zionistische Grüppchen und Verbändchen zu gründen. Die Abneigung, um es gelinde auszudrücken, die man den Juden, insbesondere aber den Zionisten in Westdeutschland entgegenbrachte, kühlte sich nicht ab und änderte sich nicht. Als sich in Westberlin im Herbst 1960, also 10 Jahre nach der Bann-Resolution Jerusalems, eine zionistische Organisation mit der Benennung: "Bund von aktiven Alt-Zionisten" gründete, liefen auch die gemäßigten und religiösen Parteien Israels Sturm dagegen. Denn in Wirklichkeit kann man sich etwas Heuchlerischeres nicht mehr vorstellen: Sich "Alt-Zionist" zu nennen und nach Israel nicht ziehen zu wollen. Es gibt nichts geistig-politisch-seelisch Verkommeneres, wo Israel damals und erst recht heute nicht nur finanzielle und wirtschaftliche Hilfe benötigt, sondern auch lebende Einwohner. Doch nicht nur Israel hob den bösen Zeigefinger gegen die sog. bundesdeutschen Zionisten, sondern auch die kompetenten Vertreter der USA. Der bekannte Publizist und Rundfunkkommentator in den USA, Schlomo Ben Israel ver-
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öffentlichte in der sozialdemokratischen jiddischen Zeitung "Vorwärts", New York am 2. März 1960, einen Artikel "Juden haben schnell, vergessen". Darin wird unter anderem bemerkt: "Die Juden in Deutschland haben schon eine zionistische Organisation geschaffen, und wahrscheinlich werden sie sich der zionistischen Weltorganisation anschließen und mit anderen Juden an zionistischen Weltkongressen teilnehmen". Sch. Ben Israel kritisierte diese Entwicklung heftig und verstieg sich dabei zu folgenden Ausdrücken: "Es darf keine jüdische Gemeinde mehr in Deutschland entstehen". "Die Juden, die sich wieder in Deutschland niederlassen, sind keine Ehre für das Weltjudentum". Er schloß mit der moralisch vernichtenden Feststellung: "Der größte Teil dieser Juden ist Müllabfall, eine Müllkiste des jüdischen Volkes". Goldmann und Ben Gurion diskutierten geheim, über Möglichkeiten von der BRD Reparationen für Israel und Wiedergutmachung für die wirklich Betroffenen zu fordern. Sie waren besorgt, daß die in der BRD verbliebenen zu Quislingen Bonns werden würden und den Nimbus der Reparationsforderer im Namen aller Juden sprechen zu dürfen, ankratzen. Es entwickelte sich aber anders.
Die BRD-Zionologen wurden zur treuen 5. Kolonne Israels, obwohl man sie immer wieder wie Aussätzige behandelte. Ben Gurionisten verlangen nicht nur Sklavengehorsam, sondern in erster Linie das Umziehen nach Israel, das lebende Einwohner braucht und auf pharisäerische Zionisten in der Diaspora verzichtet. Seit der Gründung der zionistischen Weltorganisation in Basel 1897 werden deutsche Zionisten mit Antipathie behandelt. Man warf schon zu jener Zeit den deutschen Zionisten vor, sie wären "benommen von der deutschen Mentalität" und "statt jüdische Nationalpolitik zu betreiben, türkische Politik zu besorgen" und "welche Schmach, daß wir in den Reihen der neugeschaffenen Organisation auch die "zionistische Vereinigung für Deutschland" finden". Dies und anderes mehr war in einem verbreiteten Flugblatt zu lesen des "zionistischen Vereins Theodor Herzl" in Zürich 1897.
Auch diese ehrenhafte Betitelung, die der amerikanische Publizist den bundesdeutschen Zionisten anheftete, störte die BRD-zionistischen Abenteurer nicht. Sie setzten ihre "Mission" wacker fort. Dadurch belegen und betrogen sie nicht nur politisch die zionistischen Juden, sondern auch die Behörden. Aber dies alles blieb nicht ohne Resonanz. Durch die Beschimpfungen kompetenter Personen und Organisationen in die Enge getrieben, wollten sie ihre Existenzberechtigung beweisen. Und dies Wollen trieb sie zu der Taktik, mehr Zionist zu sein als irgendeiner in einem nicht verfluchten Lande oder sogar mehr Zionist zu sein, als es ein Israeli ist. Es scheint genauso zu sein wie einer, der nicht einmal Durchschnittskatholik ist, aber unbedingt frommer sein will als der Papst. Dies brachte so manchen bundesdeutschen Zionisten dazu, sich noch mehr für israelische Interessen hervorzuheben, als dies ein Zionist in anderen Staaten tut. Die einen solidarisieren sich mit Israel, die anderen, insbesondere die Münchner und Berliner identifizieren sich sogar mit ihnen. Daß auch hier Demagogie und politischer Dilettantismus vorherrscht, kümmert sie wenig. Ihre Verlogenheit ist erst recht zu begreifen, wenn wir wissen, daß sich selbst der Präsident der zionistischen Weltorganisation, Dr. N. Goldmann, sogar nach dem Juni-Sieg von
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1967 mit der israelischen Regierung weder solidarisiert noch identifiziert hat. (Er wurde auch deswegen als Verräter von diesem Thron verjagt. Man ließ ihn aber noch amtieren, da man seine Hilfe als Präsident des jüdischen Weltkongresses braucht). Die verschiedenen Führer der bundesdeutschen Zionisten, die sich, was vorauszusehen war, als Berufszionisten herausbildeten, werden trotz ihres Talentes weiter und weiter im moralischen Morast versinken, indem sie nach Sklavendiensten, die sie für den aggressiven Zionismus leisten, immer wieder gebührende Ohrfeigen erhalten, deren Echo überall zu hören ist - nur nicht für ihre taub gewordenen Ohren. Wenn man die Sochnuth-Veröffentlichungen von 1950 mit denen des "Vorwärts" von 1960 vergleicht, darf man die Äußerung vom kompetentesten Vertreter des heutigen Israels, Abba Eban, nicht vorenthalten. Dieser erklärte, wie bereits einige Male vorgebracht, am 13.12.1969 einer Tel Aviver Zeitung zu seiner bevorstehenden Reise in die Bundesrepublik unter anderem: "Als Privatmann könnte ich mich aus moralischen Gründen zur Reise nach Deutschland nicht durchringen". Die Führungsspitzen der bundesdeutschen Zionisten, deren Hirnkästchen bereits verrostet ist und deren Seelen verschimmelt, können aus lauter Demagogie auch so eine Äußerung nicht mehr verstehen, daher nicht begreifen, daß sie in erster Reihe moralisch wieder mit der Nagaika nach echt israelischer Art eins ins Gesicht bekamen (Die bundesdeutschen, nichtjüdischen Prozionisten nicht ausgeschlossen). Bei dieser Gelegenheit darf man nochmals erinnern, daß trotz gezahlter Milliarden an Reparationen, Deutschland, die Bundesrepublik und die Bundesdeutschen von den echten Zionisten und von Israel nicht als gleichgestellt und lebensberechtigt anerkannt werden. Alle diese dokumentmäßig belegten Skizzierungen über die Juden in der Bundesrepublik und der Zionisten in der Bundesrepublik beweisen zur Genüge, welchen Kurswert sie in Israel haben. Wenn wir schon einige Male erinnern mußten, daß nach zionistischer Theorie und Praxis Weltjuden geopfert werden dürfen, wenn es die Interessen Israels verlangen, um so eher und mit leichterem Herzen würde man doch Juden opfern, die zum Abschaum und zum Müllabfall des Weltjudentums gehören. Und die in der Bundesrepublik wären ja doch nach Ansicht amerikanischer und israelischer Zionisten als opferwürdig zu betrachten.
Der israelische Außenminister kam einwandfrei deshalb in die Bundesrepublik um israelische Interessen zu verteidigen. Diesen Verteidigungsmöglichkeiten zum Sieg zu verhelfen, konnte ja auch der Brand im jüdischen Altersheim in München dienen. Dies nicht in Betracht ziehen zu wollen, heißt, die bedingungslose Aufklärung der scheußlichen Tat ernst zu meinen.
Israel und die BRD
Wir sahen, wie es zu einer Zusammenarbeit zwischen den Territorial-Zionisten, d.h. jenen Zionisten, die es mit der Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina ernst meinten, und Repräsentanten des Dritten Reiches kam. Dies ist nicht idealistisches-politisches Novum anzusehen. Finden sich doch stets Gleiche Gleichen zusammen. Als in Deutschland die Nationalsozialisten ans Macht-
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ruder gelangten, wurde dies von den Territorialzionisten in aller Welt begrüßt. Einige von vielen vorhandenen Beweisen sollen hier angeführt werden: Als der 18. Zionistenkongreß in Prag 1933 noch im Gange war, begann einer der Repräsentanten Rumäniens, Dr. M. Reifer, in der deutschsprachigen Prager Presse eine Artikelserie zu veröffentlichen, in welcher er zum Ausdruck brachte daß das neue Regime in Deutschland den Zionisten helfen würde, den ersehnten Staat in Palästina zu errichten. Der Vorsitzende des "Verbandes deutscher Rabbiner" und d