Auschwitz: Krema-Zerstörung als Propaganda-Bremse

Warum die Deutschen die Krematoriumsöfen zerstörten, die angeblichen Gaskammern aber intakt ließen

Von Andrew Allen

Ein verbreitetes Argument zur Stützung der exterminationistischen These von der industriellen Ausrottung der Juden in Gaskammern ist, daß die Deutschen »die Gaskammern zerstörten«, als sie sich im Januar 1945 aus Auschwitz-Birkenau zurückzogen. Eine Untersuchung der deutschen Zerstörungen von Beweismaterialien in Auschwitz/Birkenau zeigt allerdings, daß die Deutschen eine ungeheure Masse an Dokumentenmaterial unberührt ließen, einschließlich der gesamten Akten der Auschwitzer Zentralbauleitung, die für den Bau und Betrieb aller Anlagen in den Lagern Auschwitz und Auschwitz-Birkenau verantwortlich war, also auch der angeblichen Gaskammern.

Die Namen, Dienstgrade, Tagesberichte und Aufgaben der beim Bau dieser Anlagen beschäftigten Personen sind ebenso erhalten wie sämtliche abgezeichneten Baupläne, Planungsänderungen und sogar Fotografien der einzelnen dort beschäftigten SS-Leute. Dadurch wissen wir, wer wann was tat. Diese klare, detaillierte und annähernd vollständige Dokumentation hätte mit einem Streichholz vernichtet werden können. Sie wurde es nicht.

Es ist erkennbar, daß sich die tatsächlich durchgeführten Zerstörungen gegen die Krematoriumsöfen als solche richteten, und nicht gegen die heute ohne jede dokumentarischen Beweis als »Menschengaskammern«bezeichneten Räume. In Auschwitz und Birkenau wurden alle Krematorien vor der »Befreiung« durch die Sowjets abgebrochen, nicht aber die angeblichen »Menschengaskammern«. Die vermeintlichen Gaskammern im Krematorium I und im Block 11 des Hauptlagers Auschwitz I waren beide 100% intakt, als die Sowjets das Lager am 27.1.1945 besetzten.

Die bezüglich des angeblichen „Tötungserfolges" bedeutendsten Menschengaskammern des ganzen Holocaust-Mythos sind die Leichenkeller 1 von Krematorium II und III. Der Leichenkeller 1 von Krematorium II war und ist annähernd vollständig erhalten; insbesondere die Wände und der Boden sind unberührt. Das Dach selbst ist teilweise in den Raum darunter kollabiert. Etwa 35% des Raumes sind aber immer noch zugänglich. Auch der Leichenkeller 1 von Krematorium III wurde in einem recht gut untersuchungsfähigem Zustand zurückgelassen. Hier war lediglich das Dach vollständig kollabiert.

Andererseits wurde die Ofenräume der Krematorien II und III bis auf den Fußboden abgerissen. Alle Spuren der Öfen – mit Ausnahme der Schienen des Einschubwagens – wurden beseitigt. Sogar die Kamine wurden in ihre Einzelteile zerlegt.

Warum hinterließ man einen so gut nachvollziehbare dokumentarische und derart viele materielle Spuren der Räume, die angeblich als Menschengaskammern gedient hatten, entfernte aber jede Spur der Krematoriumsöfen? Aus Sicht der Exterminationisten ergibt dies keinen Sinn. Und wie sehen dies die Revisionisten?

Die Deutschen zerstörten keine Beweise für Menschengaskammern, sondern propagandistisch ausschlachtbare materielle Beweise von Krematoriumsöfen. Warum?

Das Lager Majdanek fiel den Russen am 24.7.1944 unzerstört in die Hände. Sämtliche dortige Gebäude waren intakt, einschließlich des Lagerkrematoriums und der Entlausungsanlagen. Dies ließen sich die Propagandaexperten der Sowjets natürlich nicht entgehen und starteten umgehend eine massive Greuelpropaganda-Aktion, bei der die Krematorien – mit menschlichem Gerippe ausstaffiert – als Beweis für die Horrorszenarien des K. Simonow, Schriftsteller der Rote Armee, herhalten mußten, man vergleiche nur sein Buch Ich sah das Vernichtungslager (Sowjetischer Militärverlag,. Moskau Auflagen 1944, ’45, ’46 und ’47). Die dort wiedergegebenen Darstellungen werden in dem Umfang selbst von heutigen Exterminationisten nicht mehr für wahr erachtet.

Martin Gilbert schrieb in seinem Kompendium der Mythen, Märchen und gelegentlicher Wahrheiten über den Holocaust, The Holocaust (Rinehard & Winston, New York 1986, S. 711):

»Ebenfalls am 24 Juli erreichten sowjetische Einheiten Majdanek. Die Kriegsberichterstatter aller alliierter Armeen erstarrten vor Entsetzen angesichts der Gaskammern, Krematorien und der verkohlten menschlichen Überreste. Fotografien dieser Überreste wurden überall in der alliierten Welt veröffentlicht.«

Sowohl die Sowjets als auch die Westalliierten nutzten den Fund von Krematoriumsöfen oder auch »Gasöfen«, wie sie damals fälschlich und irreführend genannt wurde, ausgiebig für ihre Propaganda. Es ist daher sehr wahrscheinlich, daß um September oder Oktober 1944 ein Befehl von „Berlin" erlassen wurde, der folgenden Inhalt gehabt haben könnte: „Unter keinen Umstände Überreste von Krematoriumsöfen zurücklassen."

Da die Öfen und der Kamin des alten Krematoriums I im Stammlager Auschwitz I bereits im Sommer 1943 abgebaut worden waren, wurde dieses Gebäude Ende 1944 nicht beachtet. Der Block 11 im Stammlager, in dem angeblich Versuchsvergasungen durchgeführt worden sein sollen (vgl. hierzu C. Mattogno, Auschwitz: La prima gasazione, Edizione di Ar, Padova 1992), besaß niemals ein Krematorium und wurde daher gleichfalls nicht beachtet. Die gesamten Akten der Zentralbauleitung der Waffen-SS und Polizei Auschwitz geben für eine Greuelpropaganda nichts her, was heute auch von den Exterminationisten zugegeben wird, und wurden daher ebenfalls nicht beachtet. Die Krematorien IV und V in Birkenau waren im Herbst 1944 beide nicht mehr in Betrieb und wurden daher als erste abgerissen.

Nebenbei bemerkt: Der vermutete Befehl zum Abriß der Krematorien mag jene Grundlage sein für die hartnäckigen Gerüchte, zu jener Zeit sei ein Befehl zur Einstellung der Massenvergasungen ergangen. Kein derartiger Befehl konnte trotz aller Bemühungen bis heute gefunden werden. Vielleicht aber findet man einen Befehl zur Zerstörung der Krematorien.

Die auf dem Rückzug befindlichen Deutschen zerstörten in Auschwitz-Birkenau „Beweise", aber eben nicht solche, die sich auf Menschengaskammern bezogen, sondern solche, die sich auf Krematoriumsöfen bezogen, die der alliierten Propaganda soviel Futter geliefert hatten. Somit stützen die tatsächlich durchgeführten Zerstörungen voll die revisionistische These.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 2(2) (1998), S. 130.
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