Revisionismus und Zionismus

Eine gescheiterte revisionistische Konferenz in Beirut und ihre Auswirkungen

Von Dipl.-Chem. Germar Rudolf

Die Idee ist alt. Ich erinnere mich dunkel, daß ich um das Jahr 1996 herum mit Jürgen Graf ein Telefongespräch führte. Er teilte mir wie beiläufig mit, Ahmed Rami habe Kontakt mit Muhamar Al Ghaddafi aufnehmen können und werde ihn womöglich bald treffen können. Jürgen Graf überschlug sich fast vor Begeisterung, erhoffte er doch von solch einem Treffen viel. Es ist die alte Hoffnung des Parias, irgendwo ganz oben als Genie anerkannt zu werden. Der Hoffnungsschimmer auf Ruhm und - selbstverständlich - das Schielen auf die Öldollars.

»Um Gottes Willen, Jürgen! Gib Dich doch bloß keinen Illusionen hin! Wir sind doch nur billige Bauern in diesem Schachspiel der Macht. Glaube bloß nicht, daß wir da je als Gleichwertige anerkannt werden. Außerdem würde es dem Revisionismus enorm schaden, wenn es gelänge, ihn politisch mit radikalen Arabern und extremistischen Muslimen gleichzusetzen. Laßt bloß die Finger davon!«

So oder so ähnlich waren meine Worte damals. Natürlich ist aus diesem Gipfeltreffen nichts geworden - womöglich glücklicherweise. Ich habe dann niemals wieder etwas von der Sache gehört.

Doch wer Jürgen kennt, der weiß, daß er nicht so leicht aufgibt. Immerhin ist die arabische Welt seit dem Schauprozeß des französischen Staates gegen Roger Garaudy (vgl. VffG 1/97, und »In Kürze« VffG 1/99) auf die Bedeutung des Themas „Holocaust" aufmerksam geworden. Hoffnung auf offene Ohren war und ist daher angebracht. Anfang 2000 regte Jürgen Graf sich daher wieder, diesmal zusammen mit einigen schweizer Freunden. Ich selbst erhielt dann von der schweizer Vereinigung Vérité et Justice (Wahrheit und Gerechtigkeit)[1] im Juli 2000 ein Formular per Email zugesandt, in der ich eingeladen wurde, ein Konferenzpapier einzusenden für eine vom 27-29.11.2000 »irgendwo im Mittelmeerraum stattfindende« Konferenz zum Thema »Revisionismus und Zionismus«. Weiter hieß es darin:

»Diese Konferenz wird von den Medien vieler Länder aufmerksam beobachtet werden und wird die steigenden totalitären Tendenzen der westlichen Gesellschaften aufdecken: Zensur, Verfolgung, staatlich gestützte Lügen, Medienmanipulation und die Unterwerfung der Bürger durch mächtige Lobbygruppen.«

Zumal der Konferenzort unbekannt blieb und die Veranstalter keine weiteren Auskünfte gaben, schossen die Gerüchte bald ins Kraut. Von Kairo, Teheran, Bagdad und Beirut, ja sogar bis hin zu Zypern und Tripolis war so ziemlich alles im Gespräch. Einige sprachen gar davon, die Konferenz werde im ehemals israelisch besetzten Südlibanon stattfinden, was angesichts der dortigen Ereignisse in den letzten 20 Jahre bei einigen geradezu Entsetzen hervorrief. Niemand der angesprochenen potentiellen Vortragenden schien bereit zu sein, sich diesen Unabwägbarkeiten aussetzen zu wollen, und so war denn auch die Resonanz auf diese Einladung gleich Null.

Verschlimmert wurde dies dadurch, daß die Veranstalter kaum zu erreichen waren, denn Jürgen Graf befand sich seit Frühjahr 2000 fast ununterbrochen auf Achse, und die anderen schweizer Mitorganisatoren protzten nicht gerade mit ihrem Organisationstalent (so im Original-Ton Jürgen Graf). Auf verschiedene Anfragen hin schrieb ich dann auch im Frühherbst 2000, daß aus dieser Konferenz wohl nichts werden würde.

Zumal ich selbst aus hier nicht näher darzulegenden Gründen zu einer Reise nach Nahost ohnehin nicht in der Lage war, war das Thema für mich ohnehin beendet, bevor es begonnen hatte. Es gab also für mich keinen Grund, mir um diese Konferenz Sorgen zu machen.

Noch im Sommer 2000 meinte Jürgen Graf allen Ernstes, er werde sich den schweizer Behörden stellen und seine Gefängnisstrafe von 15 Monaten absitzen, die man ihm für die Abfassung wissenschaftlicher Bücher aufgebrummt hatte. Dies hatte er mir bereits ein Jahr vorher mitgeteilt gehabt. Damals, im Sommer 1999, kam Jürgen Graf nach London, wo wir uns trafen und über unsere weitergehenden Pläne nachdachten. Jürgen in meine langfristigen Pläne des Ausbaues eines revisionistischen Verlages in England einzubeziehen, hätte jedoch vorausgesetzt, daß er sich nicht den schweizer Behörden stellte und seine Gefängnisstrafe absitzt. Vielmehr war ich der Überzeugung, daß er für uns alle als Sprachgenie und als Pädagoge viel zu wichtig ist, als daß wir auch nur 15 Monate auf ihn verzichten wollten. Es wäre daher besser, wenn er sich im sicheren Ausland niederließe, etwa mit mir in England, wo ich ihn anstellen würde, und wo wir beide dann die revisionistisch-publizistische Wirkung vervielfachen könnten. Jürgen lehnte jedoch ab. Er wolle in seiner geliebten Schweiz bleiben und lieber seine Strafe absitzen, sagte er mir.

Damals glaubte ich noch, daß England sicher sei. Von dieser Illusion wurde ich dann im Oktober 1999 geheilt (vgl. meinen Beitrag in VffG 3&4/00), und Jürgen war wohl heilfroh, mein Angebot ausgeschlagen zu haben. Damals wie auch etwa ein Jahr später, während der IHR-Konferenz im Mai 2000 (vgl. VffG 2/00), meinte Jürgen beharrlich und heroisch, er wollte seine Zeit im Gefängnis absitzen. Ich scherzte während meines Vortrags, dies sei vielleicht gar keine so üble Idee, zumal Jürgen die magere Gefängniskost womöglich gut bekäme, hatte er doch in den letzten Jahren ein paar Pfund zu viel zugelegt.

Mitte Oktober 2000 schließlich war es soweit: Jürgen sollte in den Knast einrücken. Seit September 2000 jedoch hatte niemand mehr etwas von ihm gehört. Was ging vor? Ich versuchte in jenen Monaten vergeblich, mit ihm in Kontakt zu treten, hatte ich doch den Verdacht, daß er untergetaucht war, worin ich ja inzwischen einige Erfahrung gesammelt habe. Ich wollte ihm Ratschläge zukommen lassen, und außerdem hatte ich meinen Traum immer noch nicht aufgegeben, mit Jürgen noch wesentlich enger zusammenzuarbeiten. Aber Jürgen war von der Bildfläche verschwunden. Viele Revisionisten fingen an, sich Sorgen um ihn zu machen.

Am 3. Dezember 2000 trudelte dann jedoch eine karge Email von einem unbekannten Absender ein:

»Lieber Germar,

Unsere persischen Freunde haben mir einen wunderbaren Computer mit Netzanschluss installiert, den ich fortan taeglich benutzen werde. Ich habe eine Wohnung zur Verfuegung gestellt bekommen. Durch einen Dolmetsch habe ich mich viele Stunden mit einer - anonymen - fuehrenden Persoenlichkeit ueber den Revisionismus unterhalten, und bis Freitag werde ich eine fuenfzigseitige Zusammenfassung der revisionistischen Argumente, der politischen Implikationen des Revisionismus sowie einer Geschichte der revisionistischen Bewegung verfassen, die dann ins Persische uebersetzt und an die Meinungstraeger des Landes versandt wird. [...] Wir wollen nun hoffen, dass die fuehrenden Schichten die Bedeutung des Revisionismus begreifen. Im Moment scheint der Iran das einzige Land zu sein, das uns aktiv unterstuetzt.- Ich warte ungeduldig auf Deine Antwort und gruesse Dich herzlich. Eine Postfachanschrift folgt in ein paar Tagen.

Alles Gute

Juergen«

Der Schlingel hat uns alle an der Nase herumgeführt! Freilich, Jürgen mußte alle glauben lassen, daß er den Märtyrer spielen und freiwillig ins Gefängnis einrücken werde. Andernfalls wäre er ja wegen Fluchtgefahr gleich festgenommen worden. Seit Jahren hat es keine Nachricht mehr gegeben, die mich so in Hochstimmung versetzt hat wie diese!

In obiger Email sprach Jürgen davon, die anvisierte Konferenz sei jetzt für den 19. Januar 2001 anberaumt. Ich nahm es freilich nicht ernst, denn schon der alte Termin war verstrichen, ohne daß sich etwas getan hatte. Jürgen muß dies auch eingesehen haben, und mit Hilfe seiner neuen Freunde wurde alles noch einmal umgekrempelt und auf einen Termin Ende März 2001 abgestimmt.

Ende Dezember 2000 verkündete dann das Institute for Historical Review (IHR) offiziell auf seiner Website, daß es diese Konferenz unterstütze und Anmeldungen dafür weiterleite. Als Termin wurde nun der Zeitraum zwischen 31.3. und 3.4.2001 genannt, und als Konferenzort Beirut, Libanon. Jürgen hat offenbar tatsächlich mächtige Freunde gefunden, die es ihm nun ermöglichten, diese Konferenz organisatorisch und finanziell auf die Beine zu stellen. Aber Beirut, unter der Nase israelischer Artillerie und Kampfflugzeuge und im wildesten Tummelgebiet des Mossad?

Doch wie dem auch sei, damit war der Bann gebrochen, der auf dieser Konferenz zu liegen schien, denn das Engagement des IHR verlieh dem Ganzen etwas Seriosität, und sowohl potentielle Vortragende als auch Zuhörer brachten dem Ganzen nun wesentlich mehr Vertrauen entgegen. So besann sich dann auch ein Revisionist nach dem anderen, doch an der besagten Konferenz teilzunehmen. Nur ich mußte wegen meiner immer noch nicht gelösten juristischen Probleme wieder einmal absagen, was Jürgen mit einer persönlichen Nachricht an mich zuvor noch abzuwenden versucht hatte:

»Deine Anwesenheit bei der ungeheuer wichtigen Konferenz ist ein Muss. Komme also auf alle Fälle, und wenn es nicht geht, so komme trotzdem. Deine Abwesenheit wäre ein Super-GAU; als einzige Entschuldigung dafür wird ein vorzeitiges Ableben akzeptiert, und auch dies nur widerwillig.«

Inzwischen hat sich entgegen Jürgens Befürchtungen erwartungsgemäß herausgestellt, daß sich die revisionistische Welt auch dann unbeeindruckt weiterdreht, wenn ich mal ausnahmsweise an einer Konferenz nicht teilnehme...

Ende Januar 2001 begann dann die staatliche iranische Tageszeitung Tehran Times eine Serie revisionistischer Artikel abzudrucken, von denen man sich denken kann, wer da seine Hand im Spiel hatte. Dies war ein weiteres Fünkchen revisionistischer Hoffnung, nicht ganz allein in der Wüste zu stehen.

Die öffentliche Verkündung des peripheren Engagements des IHR hatte freilich auch seine Schattenseite, denn dadurch wurden nun die Medien und bestimmte Lobbygruppen auf Jürgens Tun aufmerksam. Als erste ließ sich die jüdische Anti-Defamation League am 11.2.2001 zu einer Tirade herab:

»Die Holocaust Leugner bringen ihr antisemitisches Trommelfeuer in den Nahen Osten, wo sie eine neue Kampagne zu starten gedenken, um Gleichgesinnte ihres Hasses gegen Israel und das jüdische Volk zu gewinnen.«

Nur einen Tag darauf tönt das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles:

»Schweizer untersuchen die Rolle eines Holocaust-Leugners bei bevorstehender „Revisionisten"-Versammlung in Beirut

Die schweizer Regierung bestätigte dem Simon-Wiesenthal-Center, daß es gegen die Vereinigung Verité et Justice ermittle, die als Veranstalterin einer Konferenz auftritt, die für das sogenannte Institute for Historical Review im nächsten Monat in Beirut, Libanon, abgehalten werden soll. Die „Revisionismus und Zionismus" betitelte Konferenz findet vom 31.3. bis 3.4.2001 statt und wird vom Vorsitzenden dieser schweizer Organisation, Jürgen Graf, organisiert. Nach seiner Verurteilung durch ein schweizer Gericht wegen Holocaust-Leugnung floh Graf 1998 [recte: 2000] nach Teheran, Iran. „Wir haben die schweizer Regierung gedrängt, gegen Verité et Justice zu ermitteln, ob sie gegen geltendes schweizer Recht verstößt, und weitere rechtliche Schritte gegen Graf einzuleiten", sagte Rabbi Abraham Cooper vom Wiesenthal Center.«

Am 22. Februar gab die kanadische Canadian Jewish News dem ganzen dann einen noch kriminelleren Dreh:

»Holocaustleugnung findet neues Zuhause

Von PAUL LUNGEN

TORONTO - Einem Experten für nahöstliche Terrorgruppen zufolge ist die Versammlung von Holocaust-Leugnern im Libanon nur die Spitze des Eisberges einer Zusammenarbeit zwischen westlichen Neo-Nazi-Aktivisten und islamischen Fundamentalisten in der arabischen Welt.

„Islamische Gruppen imitieren jahrhundertealten Antisemitismus," sagte Steven Emerson, Produzent der Fernsehdokumentation des öffentlichen Rundfunks in den USA, „Jihad [Heiliger Krieg] in America". „So wie ich es sehe, handelt es sich dabei um die größten Förderer des Antisemitismus in der heutigen Welt." [...]

Dieses Zusammentreffen der Ereignisse - des Treffen der Holocaust-Leugner, der Konferenzort im Herzen der arabischen Welt und die iranische Verbindung - macht Rabbi Cooper Sorgen. Er hat dem libanesischen Botschafter in

Washington geschrieben und gebeten, daß der Libanon diese Konferenz verhindere, aber er hat bisher keine Antwort erhalten.

Emerson, der vor dem Ausschuß des U.S. Repräsentatenhauses über internationalen Terrorismus und Einwanderungspolitik ausgesagt hat, meinte, es gebe eine „durchgängige Verwendung von Neo-Nazi-Propaganda in militanten islamischen Kreisen. Zuletzt kam es zu Überkreuzbefruchtungen zwischen Neo-Nazi und radikalen arabischen Gruppen und sogar einigen Gruppen des Establishments." [...]

Eine aktuelle Studie der Mailänder Zeitung Corriere della Sera legt nahe, daß es zu Bündnissen ganz neuer Größenordnungen kommen könne. Die Zeitung zitiert deutsche Geheimdienste, denen zufolge [der saudi-arabische Multimilliardär] Osama Bin Ladin begonnen habe, rechtsextreme Gruppen in ganz Europa zu finanzieren, um deren Unterstützung bei der Durchführung von Attentaten gegen den im Sommer in Genua tagenden Weltwirtschaftsgipfel der G8-Länder zu gewinnen.«

Als ich im Frühjahr 1994 meine Anklageschrift wegen der Publikation meines Gutachtens erhielt, stellte ich fest, daß die Staatsanwaltschaft gegen mich wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelte. Der Kreis von Autoren, mit denen ich zusammen die Veröffentlichung des Sammelbandes Grundlagen zur Zeitgeschichte plante, wurde darin schlicht als kriminelle Vereinigung definiert. Damals wurde dieser Anklagepunkt von der Staatsanwaltschaft noch fallengelassen. Was sich aber im Zuge der Beiruter Konferenz zusammenbraute, war weitaus ernster. Offenbar arbeiten Medien, bestimmte Lobbygruppen und westliche, allen voran deutsche Geheimdienste daran, den Revisionismus in direkten Zusammenhang mit dem internationalen politischen Terrorismus zu bringen.

Doch zurück zur Vorgeschichte der Konferenz selbst. Selbstverständlich brach die Schweiz unmittelbar zusammen und gab dem jüdischen Druck wieder einmal uneingeschränkt nach, so die Jewish Telegraphic Agency am 2.3.2001:

»Internationaler Haftbefehl gegen Jügen Graf

Die Schweiz hat einen internationalen Haftbefehl gegen den bekannten Holocaust-Leugner erlassen, dessen Organisation bei der Koordinierung einer Beiruter Konferenz über Holocaust-Leugnung hilft [...]

Einen Tag später berichtete die libanesische Tageszeitung As-Safir über den wachsenden diplomatischen Druck auf den Libanon. Demnach forderten nicht nur drei der größten jüdischen Organisationen von der libanesischen Regierung, die Konferenz zu verbieten - World Jewish Congress, Anti-Defamation League, Simon-Wiesenthal-Center. Sogar die US-Regierung sowie einige Abgeordnete des US-Kongresses schlossen sich dieser Forderung an. Über Libanons Botschafter in den USA sowie über die US-Botschaft im Libanon wurde die libanesische Regierung gewarnt, diese Konferenz zu verhindern, da man andernfalls jede Hilfe für den Libanon überdenken werde. Würde die US-Regierung ein derartiges Verbot gegenüber einer Versammlung im eigenen Land fordern, so würde sie sich außerhalb der US-Verfassung stellen. Die libanesische Regierung reagierte auf diese Drohungen schlicht mit der Feststellung, daß die libanesische Verfassung die Redefreiheit garantiere, weshalb es unmöglich sei, eine derartige Konferenz zu verbieten.

Nicht genug damit, ließ Israels Premierminister Ariel Sharon die Revisionisten über Prof. em. H. Spehl[2] wissen, daß diese Konferenz nicht stattfinden wird. Punktum. Was damit gemeint war, werden wir wahrscheinlich nie erfahren.

Aufmerksam geworden durch derlei Spektakel ließen sich inzwischen Journalisten aus allerlei Länder für diese Konferenz akkreditieren: USA, England, Deutschland, Japan, Libanon, Ägypten und Iran.

Am 8. März versuchten Abraham Cooper und Harold Brackman dann noch einmal, durch einen Artikel in USA Today Stimmung gegen diese Konferenz zu machen. Als Anlaß diente ihnen John Sacks wohlwollender Artikel über den Revisionismus aus der Februar-Ausgabe des „Herren"-Magazins Esquire (vgl. den Beitrag in diesem Heft), um dann gleich wieder den Revisionismus mit Neo-Nazis gleichzusetzen und mit dem „Heiligen Krieg" der Araber gegen Israel in Zusammenhang zu bringen.

Welche Neo-Nazis und arabischen Terroristen sollten also in Beirut auftreten? Hier ist die (wahrscheinlich unvollständige) Liste:

Also zumindest ein Ex-Terrorist ist mit von der Partie (und es ist mir ein Rätsel, was Horst Mahler Kompetentes zu Revisionismus und/oder Zionismus sagen wollte, aber das werden wir alle in der nächsten Nummer von VffG lesen können), sowie ein ehemaliger politischer Extremist (Roger Garaudy als Ex-Kommunist), das ist wohl so ziemlich das genaue Gegenteil eines „Neo-Nazis". Zudem scheint mir vergessen worden zu sein, auch arabische Sprecher einzuladen.

Jürgen Graf hat also mitten ins Wespennest gegriffen. Seit Jahren (oder gar Jahrzehnten?) wundern sich führende Revisionisten, warum die arabischen bzw. islamischen Länder die intellektuelle Waffe „historische Wahrheit über die Judenverfolgung" nicht aufgreifen. Nun scheinen sie es zu tun, und das westliche Establishment, allen voran natürlich Israel und die führenden jüdischen Lobbygruppen, zeigen Anzeichen von Panik.

Die Panik war so groß aber auch wieder nicht, denn schließlich besann man sich auf die altbewährten Methoden: führende zionistische Lobbyisten trommelten ihnen wohlgesonnene Araber zusammen, damit sie eine Presseerklärung unterschrieben, die die geplante revisionistische Konferenz verurteilt. Den Wortlaut dieser Erklärung finden Sie auf der nächsten Seite eingerahmt. Der Ton dieses Aufrufs beweist, daß die Unterzeichner offenbar nicht die geringste Ahnung haben, was Holocaust-Revisionismus ist, und daß sie unfähig sind, zwischen kritischer Geschichtsforschung und nationalsozialistischer politischer Ideologie zu unterscheiden. Insgesamt ist dieses Dokument daher ein intellektuelles Armutszeugnis für diejenigen, die sich für diese Polemik hergaben.

All das Drohen und Wettern hatte schließlich Erfolg. Am 23. März verbot die Regierung des Libanon die angesetzte Konferenz - so einfach lassen sich Grundrechte aufheben. Die israelische Presse überschlug sich anschließend im Siegesgeheul angesichts ihres Triumphes über die freie Rede,[3] und sogar eine Delegation arabischer Borschafter bei der UNESCO sah sich veranlaßt, den Schritt der libanesischen Regierung in einer Presseerklärung gutzuheißen.[4]

15.3.01 13:45 Chronik

Appell der 14 arabischen Intellektuellen
gegen eine Konferenz der Leugner

Auf Initiative zweier neonazistischer Leugner-Organisationen, der schweizer Vérité et justice und dem amerikanischen Institute for Historical Review (IHR) ist vom 13. März bis zum 3. April in Beirut eine Konferenz zum Thema „Der Revisionismus und der Zionismus" geplant. Berühmte revisionistische Forscher und Aktivisten aus verschiedenen Ländern sollen daran teilnehmen und so die zunehmende Zusammenarbeit zwischen „unabhängigen" Forschern der europäischen Länder, der Vereinigten Staaten und des Nahen Ostens zum Ausdruck bringen - so kann man auf der Internet-Seite des IHR lesen. In Beirut ist es für niemanden mehr ein Geheimnis, daß die libanesischen Behörden vielfachem Druck ausgesetzt sind, diese Konferenz zu verbieten. Aber bis heute können auch die bestinformiertesten Kreise in der libanesischen Hauptstadt nicht sagen, wo sie stattfinden wird, noch wer von libanesischer Seite der Pate ist.

Eine Gruppe von vierzehn arabischen Intellektuellen hat sich daher entschlossen, in einem Aufruf diese Konferenz zu brandmarken, die mehr als wahrscheinlich unter dem Vorwand der Solidarität mit der palästinensischen Sache leugnerische Thesen entwickeln wird. „Wir, arabischen Intellektuelle, sind über dieses antisemitische Vorhaben empört. Wir wollen diesbezüglich die libanesische und arabische öffentliche Meinung aufrufen und appelieren an die zuständigen Behörden des Libanon, die Abhaltung dieser unzulässigen Kundgebung in Beirut zu verbieten" schrieben die Unterzeichner des Aufrufs, die der intellektuellen arabischen Elite angehören: die Dichter Adonis (Libanon) und Mahmoud Darwich (Palästina), der Historiker Mohammed Harbi (Algerien), die Schriftsteller Jamel Eddine Bencheikh (Algerien), Mohamad Berada (Marokko), Dominique Eddé, Elias Khoury, Gérard Khoury und Salah Stétié (Libanon), Fayez Mallas und Farouk Mardam-Bey (Syrien), Edward Saïd, Khalida Saïd et Elias Sanbar (Palästina).

„Diese Initiative, die den Libanon als Plattform ihrer eigentlichen Ziele ausnutzt, taucht in dem Augenblick auf, wo eine Gruppe libanesischer Intellektueller ihrerseits eine Gesprächsrunde zum Thema „Erinnern für die Zukunft" organisiert, die zum ersten Mal seit dem Ende des libanesischen Krieges einen Rahmen zur Reflexion und Debatte über eine mörderische Vergangenheit vorschlägt", fügen sie hinzu und präzisieren: „zu den Eingeladenen dieses letztgenannten Kolloquiums gehören der Historiker Pierre Vidal-Naquet, der Jurist Antoine Garapon, Professor Jean-François Bergier, Präsident der Expertenkommission zum 2. Weltkrieg, wie auch zahlreiche andere Schriftsteller, Historiker, libanesische und ausländische Soziologen."

In einem mutigen Leitartikel, der kürzlich unter dem Titel „Die Protokolle der Weisen von Beirut" in der saudischen Tageszeitung El Hayat veröffentlicht wurde, scheute sich der Libanese Joseph Samaha seinerseits nicht zu schreiben, daß die Abhaltung eines solchen Forums „den Libanon entwürdige". Nachdem er die Teilnehmer dieser Konferenz als „Geschichtsfälscher" bezeichnet hatte, fügte Joseph Samaha hinzu: die Abhaltung einer solchen Konferenz in der libanesischen Hauptstadt lege nahe, daß „der arabische Verteidigungskrieg gegen Israel und seine Verbündeten auf die eine oder andere Art eine Fortsetzung der nazistischen Vernichtung ist."

„Im Namen der palästinensischen und arabischen Opfer wird diese Konferenz das nazistische Ungeheuer und seine Verbrechen gegen die Juden verteidigen", schrieb wiederum der Leitartikler, der dagegen ist, daß „die palästinensische Sache" als „falscher Zeuge" dienen soll für den Versuch, die europäische Geschichte leugnerisch umzuschreiben.

Mouna Naïm

Die dieser Meldung zugrundeliegende Erklärung arabischer Intellektueller wurde zumindest einem Teil der Unterzeichner mit unlauteren Mitteln aufgenötigt, sieht Text.

Und um die Revisionisten auch nicht auf den dummen Gedanken kommen zu lassen, dennoch in Beirut aufzutauchen und sich spontan zu versammeln - immerhin hatten Vortragende wie Besucher schon Flugtickets gekauft und konnten sie nicht mehr zurückgeben - erklärte die israelische Regierung am 26. März, man plane innerhalb der nächsten 72 Stunden einen Krieg gegen den Libanon, falls die angeblich jüngst dort installierten iranischen Raketenabschußrampen nicht entfernt würden.[5] Da ein Staat noch nie in der Geschichte einen Krieg zuvor großspurig mit genauer Zeitangabe ankündigte, kann man sich denken, gegen wen dieses Imponiergehabe gerichtet war.

Das ganze Theater hatte freilich noch ein kleines, aber süffisantes Nachspiel: Einer der arabischen Intellektuellen, der Pierre Vidal-Naquets Erklärung unterzeichnet hatte, Edward Said, erklärte am 2. April 2001 in einer Email:[6]

»Seitdem man mich per Telefon kontaktiert hat, habe ich diese Erklärung niemals zu Gesicht bekommen. Man sagte mir, die Zeit reiche nicht, um mir eine Kopie zuzusenden, und ich wurde daher gebeten, den vorgelesenen Text so anzunehmen. Ich tat dies unter der Voraussetzung, daß dies keinen Appell an eine Regierung enthalten würde, die Konferenz zu verbieten.

Ich halte nichts davon a), an Regierungen zu appellieren, und b,) Regierungen zu bitten, irgend etwas zu verbieten, am allerwenigsten Konferenzen, Bücher usw. Da ich selbst Opfer derartiger Regierungseingriffe war, konnte ich mich dafür gar nicht hergeben. Ich war diesbezüglich deutlich. Das nächste, was ich erfuhr, war, daß diese Erklärung mit dem Aufruf an Hariris[7] Regierung erschien, die Konferenz zu verbieten.

Ich hatte meine Zustimmung nur dazu gegeben, die Abhaltung dieser Konferenz in Beirut zu verurteilen. Um es zu wiederholen, ich habe die Regierung nicht gebeten, die Konferenz zu verbieten, noch würde ich das jemals tun. Diese Aufforderung wurde gegen meinen Willen und ohne mein Wissen hinzugefügt. Ich bin ein strenger Gegner der Revisionisten, aber ich bin genauso gegen von Regierungen angeordnete Verbote von jedermanns Recht auf Redefreiheit.

Dies war ein schrecklicher Vertrauensbruch, und eine kleine Gruppe franko-arabischer „Intellektueller" hat mein Vertrauen schlicht mißbraucht. Bis zum heutigen Tag hatten sie nicht den Anstand, mir eine Kopie dessen zuzusenden, was ich angeblich abgesegnet hatte. Sie können die Ihnen hiermit zugesandten Informationen in jeder Weise verwenden.«

Soviel zu den in diesem Zusammenhang angewandten Methoden jener, die uns hassen.

Als Reaktion auf diesen skandalösen Vorgang organisierte der Jordanische Schriftstellerverband spontan eine Konferenz in Jordaniens Hauptstadt Amman unter dem Titel »Was passierte mit der Konferenz revisionistischer Historiker in Beirut?«. Diskutiert werden sollte die politische Erpressung seitens zionistischer und amerikanischer Kreise, die auf unseriöse Weise zustandegekommene Aufruf arabischer Intellektueller. Auf der Konferenz sollten u.a. sprechen:

Alle vier wurden aber in der Nacht vor dem geplanten Konferenztermin telefonisch aufgefordert, sich am geplanten Konferenzdatum, Samstag, dem 7.4., am Morgen bei der Polizei melden. Nur Prof. Ghassib kam dieser Aufforderung nicht nach und wurde daher am Vormittag von der Polizei aufgesucht. Allen vier Herrn wurde von hohen Polizeioffizieren mitgeteilt: [8]

»Dieses Forum wird vertagt werden müssen, da es seiner Majestät Besuch in den Vereinigten Staaten recht negativ beeinflußt!«

Die Araber sind nun aufgewacht. Wir werden berichten...

Meine Mutter versuchte mich 1992 dazu zu überreden, mich nicht im Revisionismus zu engagieren, weil dieses gefährliche Thema doch wirklich unwichtig sei und kaum politische Bedeutung habe. Der weltweite Aufstand wegen einer mickrigen, schlecht geplanten Konferenz historischer Amateure beweist wohl mit allerletzter Gewißheit, daß der Holocaust-Revisionismus das wichtigste Thema ist, das es gibt.

Ich erinnere mich noch, als ich im Jahr 1973 mit meinen Geschwistern Krieg gespielt habe, im zarten Alter von 8 Jahren. Es war die Zeit des (vorerst?) letzten israelisch-arabischen Krieges. Ich erinnere mich noch genau, wie wir alle für Israel fieberten, und natürlich waren die Israelis unsere Helden und die bösen Araber der Feind, der restlos vernichtet werden mußte. An dieser meiner Einstellung hat sich praktisch bis 1992 nichts geändert. Im Gegenteil. 1986 lernte ich in dem Bonner Studentenwohnheim, in dem ich damals lebte, einen palästinensischen Studenten kennen. So nett der Kerl war, als es gelegentlich um Israel und die Juden ging, war es mit meiner Sympathie für ihn vorbei, vertrat er doch ernsthaft die Ansicht, daß man alle Juden ins Meer jagen müsse. Über solche Thesen kann man freilich nicht mehr diskutieren. Da hört sogar alles friedliche Zuhören auf.

Geändert hat sich meine Einstellung erst 1992, als ich im Zuge meiner Tätigkeit als Gutachter für sogenannte „Holocaust-Leugner" zunehmend in den Revisionismus hineinwuchs. Mir dämmerte damals, daß der Revisionismus (und somit auch ich als Teil dessen) am Gründungsmythos des Staates Israel sägte, ob ich mir dessen bewußt war oder nicht, ob ich dies wollte oder nicht.

Während meines „Gammeldienstes" bei der Bundeswehr schrieb ich meinem Bruder im ersten Halbjahr 1990 ausführliche Briefe über Gott und die Welt. Angesichts der damals bereits greifbaren politischen Umwälzungen in Europa und der Welt sagte ich in diesen Schreiben den totalen Zerfall der Tschechoslowakei, Jugoslawiens und der Sowjetunion voraus, den Abfall von Quebec (wartet nur ab!), die Unabhängigkeit Schottlands und Wales, die Wiedervereinigung nicht nur Deutschlands, sondern auch Irlands. Über Israel machte ich mir damals noch keine Gedanken. Das kam erst 1992 und danach.

Wenn also andere Staaten verschwinden oder völlig umorganisiert werden, und man darüber diskutieren darf, ohne als Krimineller gebrandmarkt zu werden, sollte es da nicht auch erlaubt und angebracht sein, über Israel zu diskutieren?

Die britische linke Tageszeitung The Guardian brach am 3. Januar 2001 das Tabu:

»Israel hat schlicht kein Recht zu bestehen

Der Friede wird nur ohne Israels biblische
Ansprüche eine wirkliche Chance haben

Faisal Bodi

Vor einigen Jahren vertrat ich in der Zeitung meiner Studentenvertretung die Ansicht, daß Israel nicht existieren sollte. Ich meinte zudem, daß die durch den Holocaust hervorgerufenen Sympathien ein stabiler Schutzschild für israelische Grausamkeiten sei. Über Nacht wurde ich zum Staatsfeind Nr. 1. Ich war ein islamischer Fundamentalist, ein Judenhasser, jemand, der die Erinnerung an das abscheulichste Ereignis der Geschichte verharmlost. Meine Denunziatoren verfolgten mich, fotografierten mich und drohten sogar meiner Familie, sie könnten bald mit einem Anruf des Sensenmannes rechnen.

Glücklicherweise ist meine Bekanntheit in jüdischen Kreisen mittlerweile dermaßen gesunken, daß ich jüngst sogar eine inter-religiöse Vorlesung unter der Schirmherrschaft des Leo Baeck College halten konnte, obwohl sich meine Ansichten nicht geändert haben. Israel hat kein Recht zu existieren. Ich weiß, daß diese Aussage äußerst unmodern ist, und daß einige sie angesichts des gegenwärtigen Verhandlungsstandes im Nahost-Friedensprozeß für verantwortungslos halten. Aber diese Tatsache habe ich immer für zentral gehalten für jede tragfähige Friedensformel.

Für die Existenz Israels gibt es mit Sicherheit keinen moralischen Grund. Israel steht für die Umsetzung einer biblischen Aussage. [...]«

Schockiert? Ich bin aber noch nicht fertig. Jetzt lassen wir doch mal einen der „Betroffenen" sprechen, so geschehen in der kalifornischen Zeitschrift Maclean's, am 26.2.2001:

»Die jüdische Frage

Nach ermüdenden 53 Jahren lautet die Frage: Würde es wirklich eine Rolle spielen,
wenn Israel aufhören würde zu bestehen?

Barbara Amiel

Spielt es eine Rolle, ob die Juden als ein Volk weiterbestehen? Das war eine der Fragen, über die ich an der Universität über Tassen schlechten Kaffees nachdachte. Sind die Juden eine Rasse, eine Religion, eine Kultur, ein Stamm? Was auch immer wir waren, wir lebten damals in den sechziger Jahren ein angenehmes Leben hier in Kanada. Der Staat Israel wurde als kleiner heroischer Staat angesehen. Seither hat sich nichts Wesentliches geändert: in Israel überwiegt das Gute immer noch weitaus die Fehler, die gemacht wurden. Aber der Zeitgeist änderte sich und Israel kam aus der Mode. [...]

Die Israelis selbst sind erschöpft. [...] Dieser 53-jährige Krieg ist durchsetzt mit Waffenstillständen, aber er hat niemals aufgehört. Er gründet auf der einfachen Tatsache: der Ablehnung des jüdischen Staates im Nahen Osten durch die arabischen Staaten. Man kann sich darüber streiten, ob dies gerechtfertigt ist oder nicht - und ich habe einige Sympathien für die Argumente der Araber - aber die Tatsache als solche ist unbestreitbar. [...]

Die arabische Ablehnung ist gefährlicher denn je, denn sie ist erfolgreicher denn je. Die Moral in Israel ist auf einem Tiefpunkt. Auszuwandern ist oft einfacher als zu bleiben -in New York City fühlt man sich manchmal wie in Tel Aviv. [...] Es gibt viele Araber, aber nur wenige Israelis. Und wie sie es ausdrückten: wir können euch aussitzen, und wir werden es tun.

Der Islam ist weltweit im Aufschwung. [...]

Würde es wirklich eine Rolle spielen, wenn Israel aufhören würde zu bestehen? An seinen bisherigen Errungenschaften gemessen, ja. Aber in den seit Ende des Zweiten Weltkrieges vergangenen Jahren scheint die Notwendigkeit für die Existenz eines jüdischen Heimatlandes zunehmend geschwunden zu sein. Der offene Antisemitismus wurde überall auf der Welt fast völlig besiegt, und es ist paradoxerweise nur in Israel, wo sich Juden einer Vernichtungsbedrohung ausgesetzt sehen. [...]«

Also darf ich als Nichtjude und Revisionist diskutieren, was Juden und Revisionistenfeinde dürfen? Ich meine ja.

Zur Zeit der Kreuzzüge wurde die gesamte Christenheit des Abendlandes aufgrund von religiösem Fanatismus dazu aufgestachelt, mit militärischer Macht im „Heiligen Land" einzufallen und die dort ansässigen „ungläubigen" bzw. „falschgläubigen" Araber mit Feuer und Schwert zu vertreiben. Sodann errichtete man einen „heilig-christlichen" Kreuzfahrerstaat. Wie bekannt ist, existierte dieser „Staat" nur etwa zwei Jahrhunderte (1095-1291).

Seit dem Jahre 1945 nun ereignete sich etwas Vergleichbares. Wieder wird das gesamte Abendland (einschließlich der „Neuen Welt") aufgrund von religiösem Fanatismus (diesmal Judaismus/Zionismus/Holocaustismus anstatt Christentum) dazu aufgestachelt, mit militärischer Macht im „Heiligen Land" einzufallen und die dort ansässigen „ungläubigen" bzw. „falschgläubigen" Araber mit Feuer und Schwert zu vertreiben. Sodann errichtete man einen „heilig-jüdischen" Staat. Wie lang wird dieser zweite europäisch-abendländische Versuch der dauerhaften Besetzung arabischen Landes diesmal anhalten?

Freilich gibt es massive Unterschiede: während der Kreuzfahrerstaat ein reiner Soldaten-(Ritter-)Staat war, der von permanenter Zufuhr von Gütern und Menschen von außen abhing, hat Israel ein sich selbst regenerierendes Staatsvolk.

Aber hat es das wirklich? Auch Israel kann ohne die ungezählten Milliarden, mit denen es jedes Jahr gemästet wird, nicht auch nur ein Jahrzehnt überleben, und ohne den ständigen Zustrom von jüdischen Zuwanderern aus osteuropäischen und Dritte-Welt-Ländern wäre Israel wahrscheinlich längst ein Staat ohne Volk, denn wer kann, der läßt sich als israelischer Jude lieber in Europa oder den USA nieder, und die Einwanderung in diese Länder ist für niemanden einfacher als für einen jüdischen Israeli.

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Es dürfte unbezweifelbar sein, daß es der „Holocaust" ist, der die uneingeschränkte finanzielle und diplomatische Unterstützung Israels durch die europäischen und amerikanischen Schutzmächte garantiert sowie die arabischen „Feindstaaten" in Schach hält. Es war zuletzt Norman G. Finkelstein, der dies in seinem Buch Die Holocaust-Industrie auf den Punkt brachte (vgl. VffG 3&4/00, S. 435-438): der „Holocaust" wird als Propagandawaffe mißbraucht, um jede Kritik von Israel und jüdischen Lobbygruppen abzulenken und als „Antisemitismus" zu brandmarken. Er dient als „Hebel" zur rücksichtslosen Durchsetzung jüdisch-israelischer Interessen. Schließlich wird der „Holocaust" als Beweis schlechthin angeführt für die Berechtigung des ewigen jüdischen Verfolgungswahns, den zu schüren israelische Pädagogen für wichtig halten.[9] Schließlich dient der „Holocaust" als Vorwand zur Rechtfertigung aller Mittel, die angeblich angewendet werden müssen, um Ähnliches in Zukunft zu verhindern.

Was aber bliebe, wenn sich der „Holocaust" in den Augen der Welt als Hirngespinst erwiese? Wie kann man dann noch die gegen Israel und gegen jüdische Gruppen oder Individuen gerichtete gerechtfertigte Kritik abwehren? Wie kann die Israel-Lobby dann ihre Ziele durchpauken? Wie traumatisiert man dann eine jüdische Generation nach der anderen? Wie unterzieht man dann die Nichtjuden der Gehirnwäsche zwecks bedingungsloser Solidarisierung mit Israel und den Juden? Wie kann man dann noch all jene Mittel rechtfertigen, mit denen man bisher vorgab, einen „zweiten Holocaust" zu verhindern, wenn es den ersten gar nicht gab? Und was geschieht dann mit dem Image der Juden allgemein als derjenigen ethnisch-religiösen Gruppe, die in den Verzerrungen, Übertreibungen und Erfindungen historischer „Geschichten" und ihrer Ausbeutung am schamlosesten und kriminellsten verwickelt war?

Nicht von ungefähr hat Israel vor kurzem den Holocaust-Revisionismus zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt.[10] Es ist aber nicht die Frage, ob der Revisionismus den Staat Israel in Frage stellt - tatsächlich hat eine korrekte Geschichtsschreibung nichts mit der Frage der Legitimität heutiger Staaten zu tun -, sondern die Frage ist: »Würde es wirklich eine Rolle spielen, wenn Israel aufhören würde zu bestehen?« Und wenn nicht, wie sollte das Problem dann „abgewickelt" werden?

Die Existenz bestimmter Staaten ist kein Wert an sich. Um dies zu illustrieren, habe ich oben über meine Äußerungen aus dem Jahre 1990 bezüglich mehrerer europäischer Staaten berichtet. Niemand würde diese Äußerungen heute als unmoralisch oder gar illegal bezeichnen, zumal sie ja zum großen Teil bereits von der Geschichte als richtig bestätigt wurden. Das gleiche muß somit auch für den Staat Israel gelten, dessen Existenzrecht in seiner heutigen Form ja sogar von gemäßigten Personen in Frage gestellt wird, wie weiter oben gezeigt.

Es geht hier allerdings weit weniger um die Rechtsform Staat, als vielmehr um das Schicksal der heutigen Staatsbürger Israels im Falle eines Zerfalls oder einer Auflösung des Staates Israel, ein Vorgang, wohlgemerkt, der, so er überhaupt eintritt, sich wahrscheinlich noch viele Jahrzehnte hinziehen wird. Ich darf diesbezüglich noch einmal Barbara Amiel aus obigem Artikel zitieren:

»Was sich viele Juden wünschen, ist ein idealistischer Traum eines multikulturellen Staates, in dem Juden und Araber glücklich zusammenleben unter einer Flagge mit sowohl dem Halbmond als auch dem Davidstern. Es wäre schön, wenn man dies haben könnte. Eine große Anzahl linker Juden sowohl innerhalb als auch außerhalb Israels glauben tatsächlich daran. Wenn einige dieser Juden ahnen, daß Israel als ein jüdischer Staat in dem Augenblick aufhört zu bestehen, in dem der Halbmond neben dem Davidstern in der Flagge erscheint, und daß jeder gläubige Jude, der bleiben würde, als zweitklassiger Bürger in einem islamischen Staat behandelt würde, so kümmert sie dies entweder nicht, oder sie leugnen es schlicht.«

Ich denke, daß Frau Amiels Vorstellung von der einsetzenden Entwicklung realistisch und zugleich optimistisch ist. Sie selbst sprach davon, daß die Araber den Staat Israel als solches nicht akzeptieren und niemals akzeptieren werden, und sie selbst hat als Jüdin Sympathie für diese Einstellung. Aber bezieht sich diese arabische Ablehnung nur auf das Rechtssubjekt Staat? Bezieht es sich nicht vielmehr auch auf das Staatsvolk, also auf die israelischen Juden?

Es ist gewiß kein Geheimnis, daß nicht wenige Araber einen Groll gegen „die Juden" als solche hegen („jagt sie alle ins Meer", siehe meine oben geschilderte Erfahrung mit einem hochgebildeten Araber). Deren Abneigung, Verachtung und Haß richtet sich nicht gegen ein virtuelles Rechtssubjekt, sondern gegen die Menschen, die dieses Subjekt ausmachen. Der durchschnittliche Araber ist kein Staatsrechtler, sondern Handwerker und Bauer, und im Ernstfall ein „heiliger Krieger".

Die erste revisionistische Konferenz im Nahen Osten wurde in vielerlei Hinsicht mit der Unterstützung Irans organisiert. Und auch wenn sie schon im Ansatz gescheitert ist, so darf angenommen werden, daß man es in Zukunft wieder versuchen wird. Es wird allgemein angenommen, daß derselbe Staat - Iran - Gruppen wie Hisbollah unterstützt, die seit Jahren einen „heiligen Krieg" gegen Israel führen. Freilich, unser aller Bild von Hisbollah ist geprägt von dem, was die westlichen Medien darüber berichten, und wir sollten uns keine Illusionen über die Fairneß und Richtigkeit dieser Darstellungen machen. Nicht zuletzt die Austreibung der israelischen Kolonialstreitmacht aus dem Südlibanon durch Hisbollah hat dieser Gruppe ohne Zweifel so etwas wie eine heroische Aura verpaßt. Aber es ist eben eine kriegerische Aura, die gewiß nicht positiv auf den Revisionismus abfärben würde.

Hat sich der Revisionismus nun also politisch korrumpiert, indem er die ausgestreckte Hand des Iran annahm und in Beirut eine Konferenz zum Thema „Revisionismus und Zionismus" abzuhalten bereit war?

Und wie sollte sich der Revisionismus zum Thema Israel stellen?

Ich meine, daß sich die erste Frage nur dann beantworten läßt, wenn wir uns über die zweite klar werden. Was also sollte unser Leitmotiv in dieser Frage sein? Ich darf diesbezüglich auf etwas ältere Ausführungen zurückgreifen, die zwar einen anderen Hintergrund hatten, aber wegen ihrer Grundsätzlichkeit auch hier angewandt werden können. Bereits in der 1994 verfaßten Einführung zum Buch Grundlagen zur Zeitgeschichte schrieb ich:

»Gesetzt den Fall, wir haben mit unseren Thesen recht. Sollte man dies der Welt verschweigen oder sollte man es ihr mitteilen? Oder klarer ausgedrückt: Kann die Verbreitung unserer Thesen negative Konsequenzen für das Zusammenleben der Völker haben? Dies ist denkbar, [...]«

Und hier genau kommt Israel ins Spiel. Es ist denkbar, daß der Revisionismus als Rechtfertigung für Gewaltanwendung insbesondere durch islamisch-arabische Staaten gegen Israel und seine Staatsbürger ge- und mißbraucht werden kann.

»doch es ist auch denkbar, daß sie positive Konsequenzen hat,«

Viele der weiter unten beschriebenen Verwerfungen in der internationalen Politik können verhindert bzw. auf friedliche Weise korrigiert werden, wenn es nur gelingt, die durch die „Holocaust"-Propaganda hervorgerufene und weitverbreitete ideologische Verblendung der politischen Eliten des Westens zu überwinden.

»genauso wie es denkbar ist, daß die Verbreitung der heute allgemein akzeptierten Ansicht über den Holocaust neben positiven auch negative Folgen für das Zusammenleben der Völker hatte und hat.«

Solange die negativen Folgen diktatorisch-autoritärer Systeme im richtigen Kontext dargestellt und die zu ziehenden Lehren universell angewandt werden, kann dies zur Abwehr derartiger politischer Systeme dienen, was unschwer als positive Folge anzusprechen ist. Der Fairneß halber muß man den gleichen Grundsatz allerdings auch gegenüber den negativen Folgen freiheitlich-demokratischer Systeme anwenden, wobei hier offenbleiben muß, was darunter zu verstehen ist.

Seit 55 Jahren herrscht im Nahen Osten Krieg, hervorgerufen durch die unrechtmäßige Besetzung arabischen Landes durch religiös-fanatische Siedler, die überwiegend aus Europa stammen.

Die weltweite undifferenzierte Haßkampagne gegen das Dritte Reich sowie dessen Führung und Staatsvolk hat das deutsche Volk, die deutsche Nation, die deutsche Sprache und Kultur im allgemeinen zum weltweit meist verachteten bzw. gehaßten Völkerrechtssubjekt der Menschheitsgeschichte gemacht. Dies ist ein Haß, der oft nur unterbewußt vorliegt, durch bestimmte Pawlowsche Provokationen aber reflexartig, ja quasi instinktiv zum Ausbruch kommt. Er existiert häufig in merkwürdig paradoxem Gegensatz zur weitverbreitenen Hochachtung vor deutscher Wirtschaftsleistung, deutscher Warengüte, deutschem Erfindungsgeist, deutschen Dichtern und Denkern etc.

Immer wieder muß der „leibhaftige Teufel" Hitler dafür herhalten, um beim Westen in Ungnade gefallene Staatsführer zu verteufeln und Kriegshandlungen gegen sie zu rechtfertigen (Irak, Serbien).

55 Jahre anti-nationaler Propaganda haben die Ideologie der Multikultur als einzig legitime erscheinen lassen, was in vielen Ländern ethnische Konflikte hervorgerufen bzw. die Lösung bestehender Konflikte verhindert hat, bis es schließlich zu gewaltsamen Exzessen kam.

All dies ist ein direktes oder indirektes Resultat der Holocaust-Propaganda. Doch weiter:

»Entscheidend für die politische Auswirkung einer wissenschaftlichen These bzw. Erkenntnis ist, was die Politik und heute vor allem die Medien aus ihr machen. Eine These oder Erkenntnis ist nicht damit aus der Welt zu schaffen, daß man versucht, sie mit irgendwelchen Mitteln zu unterdrücken oder gar zu verbieten. Sogar die Selbstbescheidung der Wissenschaftler kann höchstens zu einer Verzögerung, nie aber zum Stopp des Erkenntnisprozesses führen. Diesen Umstand hat Friedrich Dürrenmatt in Die Physiker treffend beschrieben. Der Erkenntnisprozeß läßt sich durch keine Macht der Erde aufhalten. Daher muß dem klugen Politiker daran gelegen sein, den Prozeß in einen Rahmen einzubinden, der seinen Vorstellungen und Zielen entspricht. Das schließt auch ein, daß die Politik ihre Zielvorstellungen wenigstens im groben nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichtet.«

Der Revisionismus ist nicht mehr zu stoppen, insbesondere nicht der wachsende Zuspruch, den er in den islamischen Ländern genießt, selbst wenn der Zuspruch nicht ohne Widerstand bleibt. Es wäre daher für uns Revisionisten töricht, so zu tun, als sähen und hörten wir dies nicht. Wir sollten vielmehr versuchen, dieser Entwicklung unseren Stempel aufzudrücken, um zu verhindern, daß der Revisionismus die geistige Ursache neuer Gewalt und neuen Unrechts wird.

Die demagogischen Attacken einiger arabischer Intellektueller, wie sie im erwähnen Appell zu finden sind, verhindern aber leider einen sachlichen Dialog und verschlimmern die Polarisierung auf allen Seiten.

Was auch immer die Zukunft für den Staat Israel bringen wird, für den Revisionismus selbst darf diese Frage gar keine Rolle spielen. Die wissenschaftliche Wahrheit darf sich vor niemandem beugen, nicht vor dem Papst, nicht vor einem Ajatollah, und auch nicht vor einem Rabbi.

Es muß aber sehr wohl unsere Pflicht sein, darauf hinzuweisen, daß der Revisionismus niemals als Rechtfertigung gelten darf, um gegen irgendeinen Menschen Gewalt auszuüben. Weder darf der Revisionist wegen seiner Auffassung verfolgt werden, noch darf der Revisionist wegen seiner Auffassung jemand anderen verfolgen oder eine solche Verfolgung gutheißen.

Insbesondere muß ich hier klarstellen: Es wäre die ultimative Perversion der Geschichte, sollte der revisionistische Beweis, daß es zwischen 1941 und 1945 keinen „Holocaust" gegeben hat, dazu führen, daß islamische Extremisten dies als Anlaß nähmen, nun einen neuen, diesmal aber wirklichen Holocaust an den Juden Israels durchzuführen.

Man gebe sich hier bloß keinen Illusionen hin. Die Gefahr ist real, und sie läßt mich schaudern. Denn wenn der „Holocaust" als Lüge und Betrug offengelegt ist, wenn Israel die Unterstützung der Welt verliert, wenn „die Juden"[11] keine moralische Rechtfertigung mehr für all ihre Taten und Missetaten haben, wenn sie kein „Holocaust" mehr vor Kritik, Rache und Vergeltung schützt, wenn sie - in ungerechtfertigter Kollektivhaftung und -schuldzuweisung - als Lügner und Betrüger vor der Welt angeklagt und der allgemeinen Verachtung preisgegeben werden, dann gäbe es eben nichts mehr, was „die Juden" vor einem dann leider realen Holocaust in außerordentlicher Weise schützen würde. Nicht, daß ich irgendwelchen islamischen Politikern oder Intellektuellen derartige Absichten unterstelle. Ich meine aber, daß in 55 Jahren aufgestauter Haß auf beiden Seiten schnell eskalieren kann, selbst wenn es von niemandem geplant war.

Das wäre der Super-Gau der Geschichte. Wir müssen uns dieser Gefahr bewußt sein und alles daran setzen, um ihr zu begegnen. Nicht nur, weil „die Juden" danach tatsächlich als die Opfer der Geschichte schlechthin dastünden und das ganze Holocaust-Business dann von vorne begänne, diesmal aber ohne die Möglichkeit einer Geschichtsrevision. Sondern schlicht und vor allem aus einfachen moralischen Gründen. Keine Sekunde würde ich mit dem Bewußtsein leben wollen, für derartige Massaker mitverantwortlich zu sein.

Sollte es daher mit der Zeit zu einer Auflösung des Staates Israel kommen, so können für mich daher nur zwei Lösungsmodelle akzeptabel sein: Entweder das von Frau Amiel zitierte Modell der - womöglich unrealistischen - multikulturellen Kohabitation, oder die langsame und friedliche Rückumsiedlung der Staatsbürger Israels nach Europa und/oder Amerika, wohin sie ethnisch und politisch ohnehin gehören.

Kein geringerer als Professor Robert Faurisson ließ mich unlängst in einer Email wissen, die Gewißheit, daß all die Juden Israels bald nach Europa zurückkämen, beunruhige ihn. Ich darf ihn beruhigen: Wenn sie denn gezwungen sind, zurückzukommen, dann nur, weil der Revisionismus gesiegt hat und das jüdische Damoklesschwert über unseren revisionistischen Häuptern entfernt wurde. Aber eine solche Entwicklung steht vorerst noch in den Sternen ... □


Anmerkungen

[1]Vorsitzender: Jürgen Graf, Schatzmeister: Philippe Brennenstuhl, Generalsektretär: René-Louis Berclaz, also all die schweizer „bösen Buben".
[2]Prof. Spehl ist ein enger Freund Israel Shahaks, steht dem Revisionismus nahe und hat angeblich einen direkten „Draht" zur Regierung Sharon.
[3]Vgl. z.B. Ha'aretz und Jerusalem Post, 25.3.2001,
[4]Le Monde, 28.3.2001, S. 5.
[5]http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=22170
[6]Gerichtet an Samaa Abu-Sharar, unbekannte Email-Adresse.
[7]Rafik Harari, Ministerpräsident des Libanon.
[8]Email von Ibrahim Alloush alloush@index.com.jo, 9.4.2001.
[9]So Chaim Schatzker in Aus Politik und Zeitgeschichte 40(15) (1990) S. 22f.
[10]Vgl.»In Kürze«, VffG 4/98, S. 327.
[11]Ich benutze den Sammelbegriff hier um der Griffigkeit willen und im vollen Bewußtsein, daß es eine solche homogene Gruppe nicht gibt, daß dieser Sammelbegriff aber im Falle extremer Konflikte generell angewendet wird.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 5(1) (2001), S. 2-9.


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