"den holocaust hat es nie gegeben"
Oder: Darf provozieren nur, wer die Macht auf seiner Seite hat?

Von Germar Rudolf

Wie sich die Holocaust-Industrie ins eigene Knie schoß

»Es wäre schlimm, ein Plakat zu haben, das niemand beachtet.«

Oben das Original der "originellen", provokativen Werbekampagne für das Berliner Holocaust-Denkmal, den gigantischen Geßlerhut der Neuzeit.
Unten einige Variationen, zugesandt von Internet-Aktivisten.
Selbstverständlich war die Versuchung zu groß, als daß wir ihr hätten widerstehen können, und so haben wir nun unseren eigenen Aufkleber und eine kleine Karte mit Text auf der Rückseite kreiert, die Sie gegen Unkostenerstattung fleißig in Deutschland zufällig irgendwo verlieren können…
J
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Mit diesen Worten begründete Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit vor der Presse die Wahl des links oben abgebildeten Werbeplakats für das Berliner Holocaust-Denkmal (AP, 19.7.2001; vgl. im Internet die Seite http://www.holocaust-denkmal-berlin.de/index.php). 30×15 m groß ist das Werbeplakat, das an der Wand einer Bank nahe dem Brandenburger Tor enthüllt wurde. Sogar der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Berlin, Alexander Brenner, sprach sich für diese Provokation aus. Obwohl sich womöglich besonders ältere Juden provoziert sehen könnten, würde der Zweck dieses Mittel heiligen.

Die nicht minder brisanten ersten zwei Sätze des Kleingedruckten auf dem Plakat, das nur lesen kann, wer stehen bleibt und nahe herangeht, lautete ursprünglich wie folgt:

»Es gibt immer noch viele, die das behaupten. In 20 Jahren werden es noch mehr sein.«

Womöglich aufgrund von Protesten, warum man denn sicher sein könne, daß es in 20 Jahren noch mehr sein würden, wurde dieser Text kurze Zeit später wie folgt umgeändert:

»Es gibt immer noch viele, die das behaupten. In 20 Jahren könnten es noch mehr sein.« (Hervorhebung hinzugefügt)

Über 1.000 dieser Plakate sollten überall in Deutschland geklebt werden, und eine parallel dazu laufende Anzeigenkampagne in Presse und Fernsehen sowie eine halbe Million freie Postkarten sollten dieses Motiv allen Deutschen bekannt machen.

Kaum, daß diese Aktion öffentlich verkündet war, machten sich gewiefte Internet- und Computernarren mit den "falschen" Ansichten daran, diese Sache umzumünzen. Einige Ergebnisse können Sie links bewundern. Diese und andere Aktivitäten führten dann auch prompt dazu, daß es gegen die Berliner Holo-Werber Proteste hagelte:

»Abgehängt – Holocaust-Plakat fand falsche Freunde

dpa, 7.6.01 – Das insbesondere bei Revisionisten mit Beifall bedachte Spendenplakat für das Holocaust-Mahnmal in Berlin wird "so schnell wie möglich" abgehängt. Das teilte Lea Rosh vom Förderverein am Montag der dpa mit. Wegen seiner fetten Schlagzeile "Den Holocaust hat es nie gegeben" hagelte es seit etlichen Tagen massive Kritik, insbesondere von Vertretern der Holocaust-Industrie, aber auch von Opferverbänden. Der in kleiner Schrift gehaltene Zusatz "Es gibt immer noch viele, die das behaupten. In 20 Jahren könnten es noch mehr sein. Spenden Sie deshalb für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas" sei von den meisten Beobachtern gar nicht registriert worden, behaupteten die Kritiker. Zudem habe das rechte "enfant terrible" Manfred Roeder Ende Juli eine Aktion vor dem Plakat durchgeführt, bei der er ein Transparent mit der Aufschrift "Wehrmachtsverbrechen auch nicht!" gezeigt habe. Das ZDF-Magazin "Frontal 21" will am Dienstagabend entsprechende Filmaufnahmen präsentieren. Lea Rosh zeigte sich angesichts der Aktion genauso einfallsreich wie ihre Kritiker und kündigte Strafanzeige an. Auch gegen ihr Plakat hatten mehrere Personen Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet.«

Die gegen die Initiatoren dieser Werbekampagne eingereichte Anzeige wegen Volksverhetzung wurde von der Staatsanwaltschaft freilich abgewiesen, da die Initiatoren des Plakats sicherlich nicht beabsichtigt hätten, den Holocaust zu leugnen. Anders dagegen wird Manfred Roeder (72) behandelt, dessen provozierte Provokation von der Staatsanwaltschaft verfolgt wird (AP, 8.8.01). Es kommt eben in Deutschland nicht darauf an, was man sagt, sondern mit welchen Hintergedanken man es tut. Es sind mithin die Gedanken, die in Deutschland das Verbrechen konstituieren.

Freudsche Fehlleistung

Freilich ist die in den ersten zwei Sätzen des Kleingedruckten enthaltene Aussage des Plakates, es werde bzw. könnte in 20 Jahren noch mehr Leute geben, die den Holocaust bestreiten, paradox und wahr zugleich.

Unsere exakte Kenntnis über jedes normale geschichtliche Ereignis nimmt mit verstreichender Zeit zu. Dies nicht etwa trotz des Umstandes, daß die Zeitzeugen sterben, sondern in gewisser Weise sogar weil diejenigen Personen sterben, die daran beteiligt waren. Denn die Teilnehmer an geschichtlichen Ereignissen haben immer auch persönlichen Interessen, und ihre Darstellungen sind deshalb oft verzerrt. Diese Tendenz zu Verzerrungen zu überwinden ist oft erst möglich, wenn man auf diese Personen und ihre Lobbygruppen keine Rücksicht mehr nehmen muß, insbesondere dann, wenn es sich um einflußreiche Personen bzw. Lobbygruppen handelt.

Wenn also die Aussage stimmt, es werde in 20 Jahren noch mehr Leute geben, die der Ansicht sind, daß es "den Holocaust nicht gegeben hat", dann muß dies Gründe haben, die nicht in den Leuten liegen, sondern in unseren wachsenden Erkenntnissen über den "Holocaust" und im schwindenden Einfluß derjenigen Personen und Gruppierungen, die bezüglich der Geschichtsschreibung des Holocausts starke, nicht-objektive Interessen haben.

Das Paradox liegt nun darin, daß die Voraussage der Holocaust-Dogmatiker, in 20 Jahren würde es noch mehr dieser "teuflischen Auschwitz-Leugner" geben, ihr indirektes Eingeständnis von der Falschheit ihres Dogmas ist. In ihrem blinden Fanatismus erkennen sie das freilich nicht, sondern nehmen diese erahnte Widerlegung ihres Dogmas nur zum Anlaß, es mit noch größerem Fanatismus zu verteidigen bzw. mit Gewalt anderen aufzunötigen.

Aufklärungskampagne

Die ganze Angelegenheit ist also wieder einmal ein wunderbarer psychologischer Offenbarungseid der Holocauster, und den muß man ausnutzen! Die Sache ist wahrlich zu verführerisch und zu provokativ – in anderem Sinne als von den Initiatoren ursprünglich geplant –, als daß man sie ungenutzt vorbeiziehen lassen könnte. Es haben sich daher einige Revisionisten die Köpfe darüber zerbrochen, wie man auf dieser Welle mitreiten könnte, und als Ergebnis wurden vier Dinge entworfen, die für eine Massenverteilung in Deutschland gedacht sind:

Aufkleber und Vorderseite der Visitenkarte

Text der Rückseite der Visitenkarte

M Einen Aufkleber (10,5×7,425 cm) mit dem auf dieser Seite unten links wiedergegebenen Motiv. Wir haben jeder Ausgabe dieser Vierteljahreshefte einen solchen Aufkleber beigelegt. Weitere Aufkleber können bei uns bestellt werden mit der unten wiedergegebenen Preisstaffelung.

M Eine Karte in gleicher Größe mit dem gleichen Frontseitenmotiv und einem Rückseitentext wie unten rechts aufgeführt. Eine Karte liegt dieser Ausgabe von VffG bei. Weitere Exemplare können bei uns bestellt werden mit folgender Preisstaffelung in € pro Karte (DM=€×2):

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Mindestabnahme 50 Karten bzw. Aufkleber pro Bestellung. Kosten zuzüglich Porto und Verpackung: 1 € pro angefangene € 12,50 der Gesamtbestellkosten

Nun wäre es fein, wenn Sie eines späten Abends einen Spaziergang durch ein Viertel Ihrer Stadt oder eines Nachbardorfes machen könnten (nicht Ihr eigenes Viertel oder Dorf!) und wie zufällig an Fußgängerampeln, Bushaltestellen und anderen Orten, wo Menschen sich ansammeln (Bahnhöfe, öffentliche Toiletten, Unterführungen...) Aufkleber ihrer Bestimmung zuführen (möglichst ohne Zeugen) oder "Visiten"karten auf Bänken, in Restaurants und in öffentlichen Verkehrsmitteln liegen lassen. Man kann ja mal was vergessen und verlieren, oder?

Kostenlose Information!!!

Sowohl diese Karte als auch der Aufkleber enthalten den Hinweis, daß man bei der angegebenen Adresse kostenloses Info-Material bestellen kann. Während die Holocaust-Schnorrer also mit ihrer Aktion um Geld betteln, haben wir uns entschlossen, das erste Mal in der Geschichte des Revisionismus etwas kostenlos anzubieten, sprich zu verschenken! Es handelt sich dabei um eine 12-seitige Informationsbroschüre zur didaktisch sanften Einführung in den Revisionismus, um dem Otto-Normalverbraucher das Thema sanft, schonend und verständlich nahe zu bringen. Sie enthält zudem Hinweise, wo weitere Informationen zu bekommen sind. Ein Exemplar dieser Info-Broschüre liegt dieser Ausgabe von VffG bei. (Bitte nach Lektüre weitergeben oder irgendwo "vergessen"!)

Nun werden Sie sich fragen, warum wir dieses Material dem Normalbürger kostenlos anbieten. Der Grund dafür ist sicherlich nicht, daß bei uns das Geld auf den Bäumen wächst oder daß wir einen Milliardär als Sponsor gefunden hätten. Beides trifft leider nicht zu. Trotz unserer beschränkten Mittel sind wir aber der Meinung, daß man von niemandem verlangen kann, auf gut Glück Geld an eine unbekannte Adresse im Ausland zu senden, um dann darauf zu hoffen, eine Druckschrift von unbekannter Qualität zu erhalten. Es ist daher als vertrauensbildende Maßnahme absolut notwendig, daß wir unsere Infobroschüre an Neukunden kostenlos abgeben.

Freilich kostet das Geld, aber wahrscheinlich wird es nur dann wirklich teuer, wenn unsere Aktion ein durchschlagender Erfolg wird. Und da ich überzeugt bin, daß eine erfolgreiche Kampagne auch erfolgreich unterstützt werden wird, habe ich mich entschlossen, den Sprung ins Ungewisse zu wagen und die von vielen meiner Unterstützer großzügig veranlaßten Spenden nun dem deutschen Volke zugute kommen zu lassen.

Die Broschüre mit Vier-Farben-Umschlag wurde unter Mitarbeit mehrerer führender Revisionisten verfaßt und von Laien gegengelesen, um sicherzustellen, daß auch die richtigen Fragen gestellt und verständlich und überzeugend beantwortet werden.

Über das diesem Heft beigelegte Exemplar hinaus kann ich Ihnen als meinen treuen Kunden diese Infobroschüre leider nicht kostenlos zur Verfügung stellen, denn erstens wird darin für Sie wahrscheinlich ohnehin nichts Neues berichtet, und zweitens kann ich aus finanziellen Gründen wirklich nur neuen Kunden diesen Vorteil zukommen lassen. Dieses Angebot sollte als Werbemaßnahme also auf Personen beschränkt bleiben, die noch keinen (intensiven) Kontakt mit dem Revisionismus haben.

Alle Personen, die bereits Kunden von Castle Hill Publishers sind, darf ich daher bitten, für den Erwerb weiterer Exemplare dieser Broschüre folgende Selbstkostenpreise + Porto & Verpackung zu zahlen: (in € pro Broschüre, DM=€×2):

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Zuzüglich Porto und Verpackung: 1 € pro angefangene € 12,50 der Gesamtbestellkosten

Der Text der Broschüre kann zudem im Internet kostenlos eingesehen und heruntergeladen werden, und zwar sowohl als Internet-Dokument mit Links zu vielen revisionistischen Artikeln, als auch als PDF-Dokument zum Ausdrucken auf Ihrem Drucker, womit sie eine exakte Kopie der Broschüre erhalten.

Und nun nix wie auf in der Nacht und die Briefkästen der (nicht unmittelbaren!) Nachbarschaft fleißig beliefert!


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 5(3) (2001), S. 244-246.


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