von Udo Walendy
![]() "Eheringe vergaster Opfer". Mit diesem Bildtext veröffentlicht in "Die SS-Henker und ihre Opfer", herausgegeben von der "Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer" (FIR), Wien 1965.* |
Dieses Bild ist eine Fotomontage, übrigens eine recht ungeschickte, denn die deutlichen Schatten widersprechen sich bereits, und sie wären am einfachsten zu verändern gewesen. Wenn dem rechten Tischbein zufolge das Licht von vorn einstrahlen muß, können Arme und linke Kistenseite den Schatten nicht nach links werfen. Außerdem lenke man seinen Blick auf das rechte und dann das linke Hosenbein, das eine hell, das andere schwarz! Die Anonymität des Bildes ohne Kopf, die gleichbleibende Helligkeitstönung trotz unterschiedlicher Stellung zum Licht (hintere Kastenpartie und Hände) sind typische Merkmale auch der anderen Bilder.
Auch aus diesem Bild ist zu folgern, daß also keine Eheringe in Auschwitz aufgefunden worden sind, denn sonst hätte man echte Bilddokumente zur Veröffentlichung parat und keine Fälschungen notwendig gehabt.
![]() A crate full of rings confiscated from prisoners in Buchenwald and found by American troops in a cave adjoining Buchenwald. Photo credit: German National Archives. Quelle: http://fcit.coedu.usf.edu/holocaust/GALL31R/80623.htm |
Dieses Bild ist ebenfalls eine Fotomontage. Man beachte die total weißen Beine der zweiten Leiche oben links und links Mitte ohne die geringsten Schattenreflexe auf total schwarzem Untergrund. Die Gestalt rechts vorn ist anatomisch nicht erklärbar. Die hellen Partien im Hintergrund widersprechen den vielen Partien im Vordergrund. Der anatomische Größenvergleich der Leichen in gleicher Entfernung weist Körpergrößenunterschiede bis zu
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25-30 cm auf, ohne daß bestimmte Gliedmaßen der Vergleichspersonen diesen Relationen entsprechen. So ist die liegende, schwarz halbärmlig gekleidete Leiche mit seltsam schwarzem Kopf größer und massiver als die darunter liegende; ungeachtet dessen hat sie einen gleich dünnen und noch kürzeren Unterarm. Dieser Unterarm wiederum ist gleich groß wie jener der halb stehenden Leiche, die jedoch der Körpergröße nach zu messen erheblich kleiner sein müßte, als der liegende, dunkel gekleidete Tote. Man richte seinen Blick auf den linken vorderen Abschnitt : die meisten der tief erliegenden Partien sind anatomisch nicht erklärbar, aber auch in den Lichtreflexen unecht. Zum Abschluß betrachte man im Vergrößerungsglas besonders die vom hellen Weiß übergangslos - unecht - ins Schwarz verlaufenden hintergründigen Schattenpartien.
![]() "Wie Holz aufgestapelt" (in Dachau). Mit diesem Bildtext veröffentlicht in L. Poliakow und Wulf "Das Dritte Reich und die Juden", S. 209. |
Auch dieses Bild ist eine Fotomontage. Die grell erleuchtete Leiche, deren rechter Fuß konturlos weiß ist, widerspricht in den Lichtreflexen der unkenntlich schwarzen Brustpartie und dem dunkel schwarzen Hintergrund des linken Mannes. Während der rechte Fuß des Toten grell weiß, demnach auch von vorn rechts beleuchtet ist, ist der anschließende Tragegriff der Bahre in völliger
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Verkehrung der Lichtverhältnisse vorn beschattet und mündet in eine total beschattete Hosenpartie. Die Hose dieses "Häftlings" wird von hinten, d.h. links beleuchtet, was wiederum der Beleuchtung des Toten widerspricht. Die Kontraste überhell-schwarz, die die Identifizierung wesentlicher Einzelheiten vereitelt, ist uns schon zu häufig bei derartigen Bildfälschungen begegnet, als daß man achtlos daran vorübergehen kann. Daß der Mann rechts einen zu dünnen Arm hat, sein Ärmel übergangslos ohne besondere Schattenreflexe in sein faltenloses Hemd übergeht, macht die Zeichnung dieses Bildes ebenfalls deutlich. Das Bild enthält eine weitere Kuriosität, die bereits allein genügen würde, es als Fälschung auszuweisen : Man nehme ein Lineal zur Hand und versuche die Linien der 4 sichtbaren Teile der linken "Stoßstange" jeweils zu verlängern. Sie münden nicht etwa in eine gemeinsame Linie aus, sondern weisen vier verschiedene Richtungen auf. Zielt schon der linke Abschnitt dieser Stange in verlängerter Linie auf den Ellbogen des Toten, so landet der zweite Abschnitt in der Mitte der anderen Stangenspitze. Das kleine Stück der linken Stoßstange — sichtbar durch die helle Ofentürrandung — verläuft sogar waagerecht. Man betrachte dieses optische Wunder einer Stange durch das Vergrößerungsglas und man weiß Bescheid!
![]() "In den Krematorien wurden täglich Tausende verbrannt". Mit diesem Bildtext veröffentlicht in "Das Dritte Reich — Seine Geschichte in Texten, Bildern und Dokumenten", herausgegeben von Heinz Huber, Artur Müller, unter Mitwirkung von Prof. Waldemar Besson, Bd. II, S. 531, Verlag Kurt Desch, München, Wien, Basel, 1964. Mit folgendem Bildtext veröffentlicht in "Unser Jahrhundert im Bild", Bertelsmann Verlag Gütersloh, 1965 (Vorwort Golo Mann), S. 550 : "KZ-Häftlinge des 'Sonderkommandos' in Auschwitz-Birkenau schieben Leichen vergaster Juden in den Verbrennungsofen". Nach Auskunft des Verlages hat dpa (Deutsche Presseagentur) dieses Bild verbreitet. Dpa teilt mit, daß dieses Bild aus Dachau stamme und offenbar von den Amerikanern nachgestellt worden sei. Gedenkstätte Dachau dementiert, das Bild sei dort unbekannt. Die Bildfälscher bleiben auch hier anonym. |
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![]() "... Mit der Asche und verkohlten Menschenknochen hat die Lagerbesatzung ihre Gemüsegärten gedüngt". Mit diesem Bildtext veröffentlicht in Konstantin Simonow "Ich sah das Vernichtungslager", Verlag der sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland, Berlin-Ost o. J. S. 16. |
Ein Foto ohne jede Beweiskraft. Die einzige Aussage, die dieses sowjetamtliche Bild macht, müßte lauten : Man hat keine Massengräber in Auschwitz, Treblinka, Belzec, Sobibor und Maidanek gefunden. Daher konnte man der Weltöffentlichkeit keine andere Erklärung für die behauptete Vernichtung von 6 Millionen Juden bieten, als solcherlei "Beweise", denen zufolge die in Knochenmühlen zermahlenen Überreste von 6 Millionen Menschen als "Kunstdünger" über die Äcker gestreut und somit ohne Spuren zu hinterlassen, unauffindbar sind. Von solchen "Knochenmühlen" freilich fehlt auch jede Spur.
Doch entrüsten wir uns nicht mehr über diese ekelerregende Abhandlung in Wort und Bild von heutigen Wissenschaftlern und Historikern, die erwachsenen Menschen, den Völkern der Welt so etwas anbieten, dabei aber gleichzeitig jede neutrale Untersuchung durch international anerkannte Sachverständige vereiteln.
Die vorliegende Bilddokumentation soll die Öffentlichkeit auffordern, eine internationale Untersuchung unter Beteiligung unvoreingenommener deutscher Sachverständiger über alle das deutsche Volk belastenden Schuldtitel einzuleiten, damit Recht und Wahrheit zur Grundlage des Völkerrechts werde!
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Für diese elektronische Auflage wurden die folgenden Korrekturen vorgenommen :
S. 18 : Liepaja — Lijepaja
S. 25 : S. 307 — S. 397
S. 53 : Sodibor — Sobibor
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