Der Holocaust
Korrektur eines Zahlen-Mythos

Statistischer Ausgangspunkt -
Die Zahl der Juden in Europa und in der Sowjetunion vor dem Kriege

Um die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung in Europa und in der Sowjetunion von den 30er Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg bis zur Nachkriegszeit zu überblicken, muß man einen statistischen Ausgangspunkt setzen. Statistischer Ausgangspunkt ist die Zahl der Juden, die Anfang der 30er Jahre (1931) in Europa und in der Sowjetunion insgesamt lebte, nämlich rund

9,5 Millionen

(nach Walter N. Sanning, "Die Auflösung", Grabert-Verlag Tübingen, 1983, S. 241)

9,5 Millionen ist Ausgangszahl für die Feststellung der jüdischen Überlebens-Zahlen einerseits und der jüdischen Verlust-Zahlen andererseits in Europa und in der Sowjetunion im Kriege bzw. nach Kriegsende 1945.

Als Vergleichs-Datum, von dem auszugehen ist, muß der Anfang der 30er Jahre (1931) gewählt sein, weil im Hinblick auf die jüdische Bevölkerungs-Statistik am Kriegsende (1945) in Europa und in der Sowjetunion der Verbleib vieler Juden zu registrieren ist, die von Beginn der 30er Jahre an bis in den Krieg hinein insbesondere aus Polen, aus der Tschechoslowakei, aus Ungarn, aus Rumänien, aus Großdeutschland (Deutschland und Österreich) in großer Zahl auswanderten (hauptsächlich nach den USA und nach Palästina)

(nach Sanning, S. 19ff./S. 204)

Im folgenden ist neu zu untersuchen, wie hoch die jüdischen Verluste während des Krieges waren und welche Ursachen hauptsächlich dahin führten. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Europa bzw. den im Kriegsverlauf deutsch besetzten Ländern und Gebieten Europas und der Sowjetunion bzw. der Sowjetunion mit den im Kriege durch die Sowjets annektierten europäischen Gebieten Ostpolen, Estland, Lettland, Litauen (Baltikum), Nordbukowina, Bessarabien (Ostrumänien). Denn im Raum der Sowjetunion geschah deutsche Einwirkung auf die Juden neben und in Verquickung mit sowjetischer Einwirkung auf die Juden. Dementsprechend sind "Europa" und "Sowjetunion" methodisch auseinander zu halten und getrennt zu beurteilen.


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