Das Ende des Kapitalismus

Die Goldwährung ist ein willkürliches Maßsystem für die Bewertung von Sachen und Leistungen. Man hätte auch andere Maß- oder Vergleichseinheiten wählen können, zum Beispiel l Doppelzentner Weizen (wie oft bei landwirtschaftlichen Pachtverträgen angewandt), Muscheln oder auch eine Arbeitsstunde. Die Zionisten nehmen für sich in Anspruch, daß sie, einst abgedrängt in den Handel mit Geld, die Goldwährung durchgesetzt und zu ihrem wesentlichen Machtinstrument gemacht haben, indem sie danach trachteten, möglichst viel von diesem Gold zu horten. Da sich zudem die weltbeherrschenden Industrienationen vom Kapital und damit vom Gold abhängig gemacht haben, war dieses in einer Hand konzentrierte Gold zu einem gefährlichen Instrument geworden, von dem die Protokolle in Kapitel XX, Absatz 4, sagen:

Wirtschaftskrisen zur Schädigung der Gojim haben wir lediglich durch Zurückziehung des Geldes aus dem Umlauf hervorgerufen. Große Kapitalien wurden von uns aufgehäuft und so dem Staat entzogen, der dadurch gezwungen war, diese selben Kapitalien als Anleihe von uns zu entnehmen. Diese Anleihen belasteten die Staaten mit Zinsen und machten sie zu willenlosen Sklaven der Kapitalisten.

Diese Methodik gehört zu dem Komplex der Spekulation. Nicht nur das Gold, sondern jede beliebige Ware kann man durch Horten verknappen, um sie dann, wenn ein hoher Preis erzielbar ist, mit großen Gewinnen zu verkaufen. Einige Sätze weiter heißt es in dem gleichen Abschnitt:

141


Sie werden beobachtet haben, daß die Goldwährung der Untergang jener Staaten gewesen ist, die sie einführten, denn es ist nicht möglich gewesen, die Nachfrage nach Gold zu befriedigen, um so weniger, als wir das Gold dem Verkehr soweit als möglich entzogen haben.

Was aber, so lautet die Frage, werden die Weisen mit dem Gold tun, wenn sie selbst an der Macht sind, also die Ziele ihrer heimlichen Feldzüge gegen die Gojimstaaten erreicht haben und die Waffen, welche zu diesem Ziele führten, nicht mehr benötigen?

Sie werden die Goldwährung abschaffen - schon aus dem Grunde, daß niemand auf den Gedanken kommen kann, diese ihre Waffen gegen sie selbst zu richten. In den Protokollen wird die Frage der künftigen Wirtschaft in ihrem Herrschaftsstaat ausführlich behandelt. Bezüglich der Währung heißt es unmittelbar im Anschluß an den obigen Text:

Als Grundlage der Währung, welche wir einführen, muß der Lohn einer Arbeitsstunde gelten, ob er nun aus Papier oder aus Holz besteht.

Es ist also die Arbeitswährung, und bei der Erwähnung dieses Begriffes entstehen sogleich Assoziationen zu Hitlers Wirtschaftspolitik, die auf der Arbeitswährung beruhte. Zwar hat Hitler in Mein Kampf die Abschaffung der Zinsknechtschaft und das Verbot jeder Art von Spekulationsgeschäften angedroht, aber noch nicht eine Arbeitswährung geplant.

Es war die zionistische Kapitalmacht, die durch Währungsmanipulationen Hitler zu vernichten drohte, und Hitler führte als Antwort hierauf eine »Arbeitswährung« - eher notgedrungen als freiwillig - ein.

Erinnern wir an den Aufruf an alle Juden der Welt vom 24. 3. 1933 im Daily Express, Hitlers Wirtschaft zu boykottieren und nicht eher zu ruhen, bis das »Nazideutschland« vernichtet sei. Als Antwort hierauf wurde am l. April in Deutschland für einen Tag der Boykott jüdischer Geschäfte praktiziert. Das war eine recht klägliche Antwort. Die westlichen Kapitalisten glaubten hingegen ein viel wirk-

142


sameres Mittel zu haben: Am 31. Januar 1934 wurde eine neue Parität zwischen dem Dollar und der Reichsmark festgesetzt, welche nur noch 59,6% der bisherigen Parität ausmachte.8 Die Folge war, daß es für Deutschland praktisch nicht mehr möglich war, insbesondere Rohstoffe auf dem Weltmarkt auf Dollarbasis zu kaufen.

Die Reichsregierung antwortete mit einer Arbeitswährung in der Form, daß sie - vorwiegend Rohstoffe - nicht gegen Dollar, sondern gegen Fertigware einkaufte, beispielsweise Kupfer gegen Fahrräder oder dergleichen. Der Erfolg war verblüffend.

Da die deutschen Fertigerzeugnisse als »made in germany« in der ganzen Welt einen hervorragenden Ruf genossen und viele Staaten ebenfalls unter Devisenmangel litten, war der Warenaustausch mit Deutschland verlockend, und viele Länder buhlten geradezu um Wirtschaftsabkommen mit Deutschland, nicht nur die Balkanstaaten, sondern auch Südamerikaner. Diese Abkommen gingen natürlich zu Lasten der bisherigen Partner, vorwiegend Englands und der USA.

Man sollte sich dazu an folgendes rückerinnem: Die Welt litt 1934 immer noch unter der Wirtschaftskrise von 1929, von der man inzwischen weiß, wie man sie machte. 1933 kamen Hitler in Deutschland und Roosevelt in Amerika an die Macht. Roosevelt gewann die Wahl durch das Versprechen eines New Deal, verbunden mit der Beseitigung der Arbeitslosigkeit. Die USA verfügten seinerzeit über 90% der Goldreserven der Welt, besaßen damit also die besten Voraussetzungen, um nach der allgemeingültigen Wirtschaftswissenschaft mit Hilfe des Kapitals die Konjunktur ankurbeln und die Arbeitslosigkeit beseitigen zu können. Roosevelt schaffte es nicht. Erst mit der Ausweitung des Zweiten Weltkrieges verbesserte sich die Lage in Amerika.

Hitler stand hingegen vor einem wirtschaftlichen Trümmerhaufen, Deutschland war ausgeplündert durch die Bedingungen des Versailler Vertrages. Über 6 Millionen Arbeitslose, wovon ja an die 20 Millionen Bürger betroffen waren, trugen ihren Protest in politischen Auseinandersetzungen auf der Straße aus. Die liberalisierte

143


und damit undisziplinierte Wirtschaft handelte egozentrisch. Keine der ständig wechselnden demokratischen Regierungen verfügte über ein geeignetes Konzept, die Lage zu verbessern, so daß man überzeugt war, auch Hitler würde an dieser Aufgabe scheitern.

Zwar hatte Hitler in seinem Parteiprogramm angekündigt, spekulative Geschäfte und Zinswucher mit schärfsten Maßnahmen zu bekämpfen, doch die Loslösung von dem Währungs- und Wirtschaftsdiktat des Goldes war nicht vorgesehen. Die Wall Street hat offensichtlich Hitler unterschätzt, als sie die Maßnahme vom 31. Januar 1934 traf. Sie ahnte nicht, daß Hitler mit der sogenannten Arbeitswährung jenes Konzept anwenden würde, welches die Weisen für sich selbst als die notwendige Abkehr vom Goldstandard vorgesehen hatten. Im Vertrauen auf die Leistungskraft einer disziplinierten Wirtschaft zog der Reichskanzler Wechsel auf die Zukunft. Zugleich war die Industrie bemüht, Ersatzstoffe für schwer beschaffbare Rohstoffe zu entwickeln, aus Kohle Benzin zu machen, Gummi künstlich zu synthetisieren u. a. m. Was man späterhin als Autarkiebestreben zur Vorbereitung für einen Krieg anprangerte, war nichts anderes, als der Not zu gehorchen.

Darüber hinaus förderte Hitler den Mittelstand, weniger, um die Konzerne zu entmachen, als viel mehr, um die Produktivität auf eine breite Grundlage zu stellen.

Was sagen nun die Protokolle über die Wirtschaft, welche die Weisen praktizieren werden, wenn ihr Königreich gekommen sein wird? Im Kapitel XXIII heißt es gleich zur Einleitung:

Damit die Völker gleich an Bescheidenheit und Gehorsam gewöhnt werden, müssen wir ihnen Lehren der Demut einschärfen und die Erzeugung von Luxusgütern vermindern. Dabei werden wir die Moral verbessern, die durch den Wetteifer in der Prunksucht herabwürdigt wurde. Wir werden die Arbeit des kleinen Mannes wieder fördern und dadurch die Macht der Großindustrie erschüttern. Das ist auch deswegen unerläßlich, weil die Fabrikbesitzer oft, wenn auch unbewußt, das Denken der Massen in regierungsfeindliche

144


Richtungen lenken. Ein Volk von kleinen Meistern weiß nichts vom Müßiggang. Das bindet fest an die bestehende Ordnung und infolgedessen an die Grundsätze der Staatsgewalt. Arbeitslosigkeit ist das gefährlichste Ding für eine Regierung. Für uns wird sie ihre Rolle in dem Augenblick ausgespielt haben, da die Staatsgewalt in unsere Hände übergeht. Die Untertanen, ich wiederhole es, gehorchen blind nur der starken Hand, denn darin fühlen sie das Schwert der Verteidigung und Hilfe gegen soziale Übel. Was soll ihnen ein engelsanfter König? Was sie in ihm zu sehen haben, ist die Verkörperung der Kraft und Macht.

Mehrfach betonen die Protokolle, daß ihre Agenten oder Regierungen die Lehre von der Wirtschaftswissenschaft entwickelt haben. Diese Wissenschaft lehrt, daß das Kapital der spiritus rector einer jeden Wirtschaft sei. Warum haben diese Wirtschaftler nicht die Protokolle gelesen, um daraus zu erfahren, daß nicht das Kapital die Wirtschaft und damit die Politik diktiert, sondern daß diese Wirtschaft in der Hand einer klugen und weitsichtigen politischen Führung nur ein Instrument ist, das den jeweiligen politischen Aufgaben, Zielen und Zwecken untergeordnet werden muß?

Hitler hat das vordringliche Problem der Arbeitslosigkeit, mit welchen Mitteln auch immer, keinesfalls mit denen des Kapitals gelöst. Die Weisen hätten befriedigt sein können, daß ihr 50 Jahre zuvor entwickeltes Wirtschaftskonzept von Hitler exemplarisch zum Erfolg geführt wurde; doch es war eben Hitler, der Antisemit, und es waren nicht sie selbst. Er gewann allein mit der Beseitigung der Arbeitslosigkeit einen so großen Vertrauensvorschuß, daß seine Führungsstellung damit gefestigt war; denn wer das schafft, so sagte man sich, wird auch alles andere schaffen.

Doch dieses Instrument in der Hand eines Gegners war alles andere als für sie wünschenswert, und so mußten sich die Männer um den Hochgradfreimaurer Roosevelt eine Didaktik einfallen lassen, die das Erfolgreiche in eine Bösartigkeit verwandelte. Was man damals in den USA behauptete, wird auch heute noch in vielen

145


Geschichtsbüchern unterstellt: Hitler habe die Arbeitslosen in ein gewaltiges Rüstungsprogramm gepreßt, mit dem er das größenwahnsinnige Ziel einer Welteroberung und Weltherrschaft anstrebe. Zugleich forderten die USA ihre Verbündeten auf, gleiches zu tun, um diesem Weltfeind begegnen zu können. Bereits 1934 erteilte der seinerzeitige US-Kriegsminister einen Auftrag zum Bau fliegender Festungen. Fertigstellungstermin: 1. 9. 1939. England gab ein gleichartiges Programm für Bomber 1936 in Auftrag.

Tatsache aber ist, wie es mehrfache, voneinander unabhängige Nachkriegstudien der USA ergeben haben, daß eine deutsche Aufrüstung bis zum Jahre 1936 nur eine Legende war. Die Aufrüstung begann erst, als es schon praktisch keine Arbeitslosen mehr gab. Außerdem wurde bis zum Beginn der Umstellung auf Kriegswirtschaft am l. 9. 1939 keine einzige zusätzliche Fabrik gebaut, die nur auf Rüstungsproduktion eingestellt war.9

Bei Kriegsausbruch, so das Ergebnis der Untersuchungen, erlaubte der deutsche Rüstungsstand bestenfalls einen Krieg gegen einen der in Frage kommenden Gegner; aber die Auseinandersetzung durfte auch nicht länger als sechs Wochen dauern, weil danach die Vorräte an Rohstoffen, Bomben, Granaten u. a. erschöpft gewesen wären.

Das deutsche Wirtschaftswunder unter Hitler ist für die Wirtschaftswissenschaftler immer noch ein unerklärliches Phänomen. Gewiß kann man mit hohen Krediten eine Konjunktur anheizen, aber für solche hat es damals keine Deckung gegeben, und außerdem würde der Aufschwung dann mit einer Inflation einhergehen. Es gab aber keine Inflation. Es mag dahingestellt sein, wie allgemein behauptet, daß das Wirtschaftswunder dann zusammengebrochen wäre, wenn nach dem Vierjahresplan die sogenannten Mefowechsel präsentiert worden wären. Tatsächlich wollte Schacht, der Vater dieses Systems, diese Art der Finanzierung nicht fortsetzen. Hitler aber wollte die wirtschaftliche Dynamik nicht stören. Schacht mußte gehen. Nicht das Kapital, das Gold, war notwendig, um die auf die

146


Zukunft gezogenen Wechsel zu decken, sondern jene produktive Arbeitsleistung, von der der Kapitalismus annimmt, daß sie nur durch Geld aktiviert werden könne.

Die Irrlehren des Kapitalismus müßten längst erkannt worden sein, nachdem in die unterentwickelten Länder bereits Billionen an Dollar hineingepumpt wurden, ohne daß sich irgendwo eine produktive Wirtschaftsleistung entwickelt hätte. Hingegen hätte das abermalige deutsche Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg zu denken geben müssen. Doch unsere Politiker, Wirtschaftler und auch Historiker betonen dankbar die großzügige Marshallplanhilfe, der allein wir das Wirtschaftswunder zu verdanken hätten. Diese Hilfe betrug für Europa insgesamt 13 Mrd. Dollar. Deutschland erhielt davon 10%. Das war angesichts der damaligen Geld- und Devisenknappheit gewiß nicht wenig, aber wieviel war es wirklich?

In Harpers Magazin, Ausgabe vom Oktober 1946, berichtete ein Lester Walker unbefangen über das große Staunen angesichts der in Deutschland erbeuteten Patente und Fabrikationsgeheimnisse. Man mußte eigens neue Wörterbücher anlegen, um die etwa 150 000 Tonnen an Aktenmaterial zu übersetzen. Es war die größte geistige Beute der Weltgeschichte. Die wesentlichen Grundlagen der heutigen Hochtechnologie wurden in Deutschland während des Krieges erarbeitet. Man mußte eingestehen, daß diese Beute der gesamten amerikanischen Industrie zehn Jahre Entwicklungsarbeit ersparte. Das allein ging in die Hunderte von Milliarden Dollar. Hinzu kam die Nachkriegsdemontage fast aller arbeitsfähigen Industrieanlagen, aber auch die deutschen Markenzeichen wurden beschlagnahmt ebenso wie das deutsche Auslandsvermögen. Rechnet man noch den Diebstahl an deutschen Kunstschätzen hinzu, so ist ein Vermögensentzug von l Billion Dollar keineswegs übertrieben. Dazu standen die Deutschen vor dem größten Trümmerhaufen, den die Weltgeschichte je erlebt hat. Eine Leihgabe von l ,2 Milliarden Dollar als entscheidend für das Wirtschaftswunder zu betrachten, ist geradezu eine Perversion der Dankbarkeit.

147


Ähnlich ist es Japan ergangen, das den Krieg gleichfalls total verloren hat. Doch gerade diese beiden Nationen sind wie ein Phoenix aus der Asche gestiegen. Was wäre die Weltwirtschaft heute ohne Deutschland und Japan? Was wäre der gemeinsame europäische Markt ohne Deutschlands Finanzkraft?

Je tiefer man einen Ball unter Wasser drückt, desto höher springt er wieder heraus. Nach den übermenschlichen Leistungen aller Deutschen während des Krieges standen sie danach verwundet, entrechtet, entwürdigt und hungernd vor einem Trümmerhaufen, angesichts dessen es gar keine andere Wahl gab, als jetzt abermals durch eine übermenschliche Arbeitsleistung wieder zu einem menschenwürdigen Dasein zu gelangen, während die Sieger glaubten, sich auf ihren Lorbeeren ausruhen zu können.

Das Fazit dieser Erscheinung, welche man durch die Weltgeschichte analog verfolgen kann, lautet: Man kann ein Volk nicht vernichten, indem man es durch Kriege dezimiert und aller seiner Güter beraubt, wohl aber, wenn man es in Frieden, Freiheit und Wohlstand degenerieren läßt.

Gerade im letzten Teil dieser Aussage befinden wir uns in völliger Übereinstimmung mit den Protokollen der Weisen von Zion.

148


Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Zum nächsten Kapitel
Zum vorhergehenden Kapitel
Zurück zum Archive