VON MIR ÜBER MICH

Beklagenswerterweise fordert der kranke Zeitgeist von den Menschen, ihre Gesinnung - offen sichtbar für jedermann - im Knopfloch zu tragen. Gar von einem Menschen, der es wagt, mit einem Werk über die Judenfrage in das Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit zu treten, verlangt man, daß er sein Innerstes nach außen kehre.

Ich habe nichts zu verbergen.

Ich bekenne mich als Katholik.

Seitdem ich denken kann und bewußt lebe, trete ich für die Freiheit des Geistes, für die Freiheit der Meinung und für die Freiheit des Wortes ein. Ein ungestümer Drang nach Wahrheit und Recht, nach sozialer Gerechtigkeit und nach allgemeiner Menschenliebe liegt mir zutiefst im Blute; meine Liebe umfaßt alle Menschen; jede Intoleranz, jeder Haß sind mir im Innersten wesensfremd und zuwider.

VERSÄUMTE SÄKULARE GELEGENHEIT - DIE CHANCE DES JAHRHUNDERTS IST VERTAN

1945 schlug den Juden in Deutschland eine Woge tiefen Mitgefühls und echter Sympathie entgegen. Viele Juden haben dieses Pfund nicht zu schätzen, nicht zu nutzen und nicht zu mehren verstanden.

Die große geschichtliche Chance des Jahrhunderts, die Gelegenheit zu einer echten und tiefen deutsch-jüdischen Annäherung, wurde von den gewissen zionistischen Racheteufeln für das Linsengericht der Befriedigung ihrer alttestamentarischen Rache hingeopfert. Sie zogen die tausendfache Rache an ihrem Kriegsgegner der einfachen Aussöhnung und Befriedung vor.

Niemals hätte diese zerrissene Welt mehr und dringender eines Heeres von Friedensengeln bedurft als in dieser Zeit. Niemals hätten die Juden selbst eines starken Freundes dringender bedurft als in diesen Jahren der Wiedererrichtung der jüdischen Nation und einer nationalen Heimstätte für die Juden. Statt Friedensengeln aber fiel ein haßgetriebenes Heer alttestamentarischer Racheteufel über Deutschland her. Eine haßerfüllte und rachetrunkene Armee von deutsch-jüdischen Emigranten in amerikanischen und englischen Uniformen fielen - getarnt als CIC- und FSS-Funktionäre, als Verhör- und Gerichtsoffiziere und in allen möglichen Funktionen ausgestattet mit der fast unbegrenzten Macht der Sieger über das wehrlose deutsche Volk her und begann ihr ebenso kurzsichtiges wie furchtbares Zerstörungs und Rachewerk. Der letzte Rest an Menschlichkeit und Sittlichkeit, an Humanität und Recht wurde von diesen "Siegern", die am liebsten jeden einzelnen Deutschen einen tausendfachen Martertod hätten sterben sehen, mit Füßen getreten und der Befriedigung des Molochs des Hasses und der Rache hingeopfert.

Unbeschreiblich schändlich wurde mit dem deutschen Volk verfahren.

Die Chance des Jahrhunderts war vertan.

DIE JUDEN

Es ist unendlich schwer, über die Juden als Gesamtheit zu schreiben. Die unendliche Schwierigkeit besteht darin, daß alles, was man über eine vielfältige Gesamtheit schreibt und sagt, zu gleicher Zeit stimmt und ganz und gar nicht stimmt. Bei den Juden besteht diese Schwierigkeit geradezu potenziert. In ihrer Gemeinschaft sind die denkbar größten Gegensätze vereinigt. So gibt es unter ihnen zugleich die herrlichsten und die unangenehmsten Menschen; zugleich die tolerantesten und die unduldsamsten Orthodoxen und nationalsten Chauvinisten, zugleich die anziehend Bescheidensten und die abstoßend Präpotentesten; zugleich die humansten und gütigsten Menschen und die unbarmherzigsten und grausamsten Hasser; zugleich die hartherzigsten Ausbeuter und die größten Altruisten und die barmherzigsten Erlösernaturen ...

Aus diesem unendlichen, schier unlösbaren Dilemma kann jeder Leser nur für sich selber einen Ausweg suchen.

Unter den Menschen jüdischen Glaubens und jüdischer Abstammung finden sich, genauso wie unter allen anderen Menschengruppen, die verschiedensten Arten und Typen.

Es gibt fanatische Israeli, jüdische Nationalzionisten, die mit ihrem weißglühendem Nationalchauvinismus, mit ihrer fantisch-nationalistischen Besessenheit die Nationalisten anderer Nationen noch weit in den Schatten stellen. Unter ihnen sogar eine Menge zionistischer Narren und Phantasten, die Weltherrschaftsträumen gemäß den angeblichen Protokollen der Weisen von Zion nachhängen.

Ihnen gegenüber steht wie ich überzeugt bin die weitaus überwiegende Mehrzahl von Juden, die ferne von solchen Träumen und solchem Ehrgeiz nichts sehnlicher wünschen, als in Ruhe gelassen zu werden, in Ruhe und Sicherheit leben und arbeiten und die Früchte ihrer Arbeit genießen zu können.

Daneben gibt es religiös unduldsame orthodoxe Gläubige mit dem Auserwählten-Wahn, die mit felsenfestem Glauben auf das Kommen des verheißenen Messias warten und mit Verachtung und Abscheu, ja mit unduldsamem Haß auf alle Andersgläubigen herabblicken.

Ihnen gegenüber stehen noch viel mehr Juden, die überhaupt nichts glauben, und unter diesen wieder viele, die einen erbitterten Kampf für die Freigeistigkeit und gegen jeden Glauben - einschließlich des jüdischen - führen zu müssen glauben. Zusammenfassend kann man über die Menschen jüdischer Herkunft sagen:

"Wie unter allen Menschengruppen, so finden sich unter ihnen manche, die uns Gründe zur entschiedenen Ablehnung, und eine überwältigende Mehrzahl, die uns alle Beweggründe zur Wertschätzung, Zuneigung, ja zur Liebe geben. Mein Abscheu aber gilt jenen nationalzionistischen Juden, die alles Nichtjüdische zutiefst hassen und verachten. In der gegenseitigen Ablehnung komme ich diesen Feinden des Menschheitsgedankens auf halbem Wege entgegen.

Allen anderen aber gehört meine aufrichtige Zuneigung und brüderliche Liebe; mein innigster Wunsch ist, auch von ihnen als Freund geschätzt und als Bruder geliebt zu werden

1. TEIL
ZUR GESCHICHTE DER JUDEN BIS ZUM DEUTSCH-JÜDISCHEN KRIEG (1933)

DAS NATIONALÜBEL DER JUDEN: DIE NEIGUNG VIELER JUDEN ZU MASSLOSER ÜBERTREIBUNG

Zu den hervorstechendsten Eigenheiten vieler Juden gehört eine verhängnisvolle Neigung zu maßlosen Übertreibungen. Wir finden diese in diesem Ausmaß uns wesensfremde Erscheinung in fast allen Lebensäußerungen der von dieser Krankheit befallenen Juden; sie zeigt sich: in der maßlosen Selbstüberschätzung dieser Juden, in der maßlosen Überbewertung der jüdischen Leistungen, in der maßlosen Übertreibung der von ihnen erduldeten Verfolgungen und der ihnen zugefügten Leiden.

"Wer einem Juden einen Backenstreich gibt, hat Gott geschlagen."

(Talmud, Traktat Sanhedrin f 58)

"Wer einen Juden antastet, tastet Gottes Augapfel an."

(Sacharja 2, 12 f ; 5 Mose 32, 10; Psalm 17, 8.)

Und schließlich - aber nicht zuletzt - in einem geradezu maßlos übertriebenen Haß und einem unstillbaren Rachebedürfnis für alle ihnen zugefügten Leiden.

DIE MASSLOSE SELBSTÜBERSCHÄTZUNG VIELER JUDEN

Schlicht und einfach sagte Samuel Untermayer, Präsident der internationalen, jüdischen Vereinigung, in seiner Kriegserklärung an Deutschland im August 1933 in New York:

"Was sind die Juden? Sie sind die Aristokratie der Welt!"

Wenn er formuliert hätte: "Viele Juden gehören zur Aristokratie der Welt", hätte ihm jeder beipflichten können; die Formulierung aber, die er wählte, ist ebenso anmaßend wie dumm; sie gibt ihn dem Gelächter der Welt preis.

Ich verneige mich vor Buber, Einstein, Menuhin, Rathenau, Rabbi Elmer Berger, Gollancs und vor vielen Tausenden anderen Juden als Leuchten der Menschheit und der Menschlichkeit; aber es ist grotesk, uns die Massen in den russisch-polnischen Ghettos, die Menge der zersetzenden Publizisten, das gräßliche Gesindel unter den Amsterdamer Juden als "Aristokratie der Welt" vorstellen zu wollen.

In maßloser Selbstüberhebung halten sich viele Juden in geistiger Hinsicht allen Nichtjuden für weit überlegen. Dieses Überlegenheitsgefühl hatte ursprünglich seine Berechtigung. Lange Zeit hindurch waren die Juden vielen, wenn nicht den meisten ihrer oft analphabetischen Mitbürger in ihrer geistigen Entwicklung und Bildung weit voraus.

Bei den Juden gab es schon frühzeitig eine Art systematischer schulischer Bildung und Unterrichtung. Die jüdischen Kinder lernten lesen und schreiben. Sie erhielten häuslichen Unterricht, den eine Vorschrift bestimmte. Sobald ein jüdisches Kind zu sprechen begann, mußte der Vater ihm die heilige Sprache beibringen und es in der Thora unterrichten. Vielfach gab es auch eine Art schulischer Gruppenunterrichtung und -Ausbildung durch Glaubenskundige und in Talmudschulen, während die Massen ihrer Wirtsvölker, unter denen sie lebten, noch jahrhundertelang Analphabeten ohne jede schulische Bildung waren.

Es waren nicht so sehr die Gegenstände, in denen sie von Kindheit an unterrichtet wurden, die die Juden ihren analphabetischen Mitbürgern überlegen machten; die ihnen beigebrachten Kenntnisse waren praktisch ziemlich bedeutungslos. Es war vielmehr die allgemeine geistige Schulung, die Entwicklung ihres Geistes, die systematische Entwicklung ihrer geistigen Fähigkeiten, die die Juden jenen Menschen ihrer Umwelt, die dieser Schulung entbehrten, geistig überlegen machten.

Dieser jahrhundertelange Vorsprung verschwand allmählich mit der Entwicklung des allgemeinen Schul- und Bildungswesens. Die Juden aber glaubten noch an ihre Überlegenheit und brachten sie anmaßend zum Ausdruck, als sie schon längst nicht mehr bestand. Die allmähliche Ausbildung des allgemeinen Schul- und Bildungswesens brachte die Völker auf eine immer höhere geistige Entwicklungsstufe, und die früher bestehende höhere Geistesbildung der Juden gehörte immer mehr der Vergangenheit an.

Was davon übrigblieb, war eine gewisse Wendigkeit des Geistes und der Worte, eine gewisse Redefertigkeit und Redegewandtheit, die bei den Juden in den Talmudschulen jahrhundertelang hochgezüchtet worden war.

Diese Redegewandtheit befähigt sie leider, auch ohne gründliches und wirkliches Wissen über viele Dinge und Probleme wortreich zu reden und zu schreiben. Diese Gewandtheit im Ausdruck erweckt bei manchen Menschen den Eindruck und gibt vor allem diesen Menschen selbst die Illusion einer - tatsächlich gar nicht vorhandenen - geistigen Überlegenheit, die schon deshalb nicht gegeben ist, weil die meisten dieser Menschen unter einer schillernden Oberfläche glitzernder und tönender Worte nur zu oft jeder Gediegenheit wirklich gründlichen Wissens entbehren[1].

Neben dieser Redegewandtheit eignet vielen von ihnen auch eine durch die jahrhundertelange intensive Beschäftigung mit Handel und Geschäften aller Art erworbene Geschäftstüchtigkeit, eine Vertrautheit mit der Praxis des Handels und mit den Praktiken des Geschäftslebens, die jene ihrer Mitbürger nicht besitzen, die auf diesen Gebieten keine Praxis haben.

Diese Tatsachen verleiten viele Juden zu der Einbildung, daß sie ihre Mitbürger im allgemeinen geistig überragen und daß sie im allgemeinen bessere geistige Anlagen und Fähigkeiten hätten als die Nichtjuden. Aber noch so große Wortgewandtheit und noch so großer geschäftlicher Erfolg sind kein Beweis höherer geistiger Anlagen im allgemeinen.

Eine weitere Wurzel der maßlosen Selbstüberschätzung vieler Juden ist, daß ihre Religion sie lehrt, daß sie ein von Gott unter allen anderen Völkern auserwähltes und von Gott über alle anderen Völker gestelltes Volk sind. Diese Auffassung und Lehre sind sowohl in den Büchern Mose als auch im Talmud tief verankert.

Die nationalen und orthodoxen Juden waren immer von der Überzeugung besessen, sie seien "auserwählt" und besser als alle anderen Menschen und Völker. Man kann diese die "Auserwähltheit" und "Überlegenheit" der Juden statuierenden Stellen in den religiösen jüdischen Schriften nur mit einem starken Gruseln und mit stärkstem Erstaunen lesen.

(Vgl. u. v. a.: Mose 5. Buch, Kap. 16 und 24, Kap. 26, 19, Kap. 28, 1, Kap. 33, 29; Jesaias 60, 10-12.)

"Die Welt ist allein der Israeliten wegen geschaffen worden; sie sind die Frucht, die übrigen Völker nur ihre Schalen."

(Schene´ luchoth haberith 124 b)

"Die Sonne bescbeint die Erde, der Regen befruchtet sie, nur weil die Israeliten darauf wohnen."

(Traktat Jebanoth 36 a; Jalkut Schimeoni 124 b)

"Wer einem Juden einen Backenstreich gibt, hat Gott geschlagen."

(Talmud, Traktat Sanhedrin f 58 b; vgl. auch 59a)

"Wer einen Juden antastet, tastet Gottes Augapfel an."

(Sacharja 2, 13 f.)

"Jch, Jehowa, mache dich zum Auserwählten unter den Völkern;ich mache dich zum König über die Völker." (Berakot 6 a)

"Einzig die Juden sind Menschen im wahren Sinne des Wortes."

(Der jüd. Philosoph Philo, zitiert bei Graetz a. a. O. I 634)

Dem Auserwählten-Komplex auf der einen Seite entspricht auf der anderen Seite die Lehre von der Minderwertigkeit der Nichtjuden. Auch hier sagt der Talmud:

"Die Nichtjuden haben nur die Seele, die dem Vieh und den Tieren gegeben ist."

(Jalkut chaddasch 154; vgl. auch 171 und Midrasch Schir Haschirim 175 C)

"Weshalb der Talmud zu seinen Gläubigen sagt: Ihr werdet Menschen geheißen, die Völker der Welt aber werden nicht Menschen, sondern Vieh geheißen."

(Traktat Baba mezia 144 b)

"Die Israeliten werden Menschen genannt, weil ihre Seelen von Gott sind; die Nichtisraeliten aber, deren Seelen von dem unreinen Geist stammen, werden Schweine geheißen."

(Jalkut Rubeni' 10 und Traktat Baba mezia 144 b)

"Obwohl die Völker der Welt die Gestalt haben wie die Israeliten, sind sie doch nur Affen gegenüber den Juden."

(Schene luchoth haberith 250 b)

"Alle Lebensgemeinscbaft von Juden und Nicbtjuden ist verboten. Es ist unmöglich, daß Juden unter die übrigen Völker vermischt werdensollen."

(Abodath habodesch 720 a)

"Gott schuf die Gojim [Nichtjuden], obwohl sie dem Tiere gleich sind, in Menschengestalt; denn es ziemt sich nicht für einen Juden, sich von Tieren bedienen zu lassen. Darum wird er bedient von Tieren in Menschengestalt."

(Midrasch Talpioth 255)

Vgl. auch Traktat chaggiga 13 a; Schulchan Aruch a. v. O. u. v. a.

Aus diesen Wurzeln entspringt ein Überlegenheits und Auserwähltenkomplex, an dem viele Juden schwer leiden und der sich in einem oft geradezu erschreckend pathologischen Größenwahn äußert.

Man kann die vielen Dokumentationen dieser krankhaften Selbstüberschätzung nicht lesen, ohne daß einem vor Erstaunen darüber, daß eine solche alle anderen Menschen tief verletzende anmaßende Überheblichkeit überhaupt möglich ist, der Atem stockt und ohne Mitleid mit diesen bedauernswerten irgendwie Geisteskranken zu empfinden. Wir müssen, so ungern wir dies auch tun, einige Beispiele dieser krankhaften Selbstüberschätzung anführen, weil die Welt nur aus dieser maßlosen Übertreibung heraus die in ihr wurzelnde maßlose Übertreibung der Verfolgungen so auserwählter Menschen begreifen und verstehen kann.

So schreibt Hermann Kohn (in jüdische Zeitfragen):

"Wir sind die A u s e r w ä h l t e n ! Wir dürfen Anspruch auf besondere Verehrung erheben! Nicht gleichberechtigt wollen wir sein, sondern b e v o r r e c h t e t durch die anderen Völker!"

Achad Haam (Asher Ginzberg), einer der geistigen Führer des Zionismus, deliriert (in Transvaluation of Value):

"Unser Judenvolk wird über alle anderen Völker herrschen! Dieses Israel ... diese Übernation, welche die Kraft besitzt, sich auszudehnen und H e r r der W e 1 t zu werden, ohne Rücksicht darauf, was das die anderen, tieferstehenden Völker kosten kann ... Denn einzig und allein diese Übernation ist die Blüte und der Gipfel der Menschen. Alle übrigen Nationen sind nur dazu gescbaffen, um dieser Auslese zu dienen.

Anders, aber nicht weniger bestürzend formuliert der sattsam bekannte Überjude Helmut Gollwitzer den israelischen Auserwähltenwahn (in Rushbreek, Der Staat Israel, S. 14):

"Israel hat einen die Menschheit angehenden, einen universalen Auftrag ... Wer bei der Beschäftigung mit dem Staate Israel dies ignoriert, wird blind sein für den wahren Zusammenhang der Einzelheiten, die eigentlichen Antriebe und für den erregenden Sinn dessen, was dort geschieht. Wer aber die Rätsel der Besonderheit Israels im Bewußtsein hat, dem wird es in Israel erscheinen, als befände er sich in der Herzmitte der Weltgeschichte und als sei jedes andere, als sei jeder Ort, an dem er sonstwo lebt und von dem aus die Fäden der Weltgeschichte gesponnen werden, nur ein Ort an der Peripherie."

Der dieses verrückte Zeug von sich gebende Gollwitzer lebt natürlich selbst nicht in der Herzmitte der Weltgeschichte, er lebt nicht in Israel, sondern zieht es vor, anderswo zu leben.

Der Atem bleibt einem wohl auch weg bei dem exaltierten Erguß von Freudenfels (Israel. Experiment einer nationalen Wiedergeburt. Verlag Kösel, München 19 5 9, S. 15 4):

"Israel bleibt das Heil der Welt. Europa lebt m e h r aus Israel als jemals aus Hellas und Rom."

Selbst bei ganz einfachen Juden findet man immer wieder die anmaßende Behauptung, die Juden seien die Lehrmeister und Erzieher ihrer Wirtsvölker gewesen. So schreibt ein J. Toch, Wien V. (in Heute, Wien 1961):

"Die Juden wirkten immer in der spezifisch jüdischen Funktion [als Erzieher ihrer Wirtsvölker]; sie wurden immer dann im Stiche gelassen, wenn für ihre Wirtsvölker die Voraussetzungen geschaffen waren, o h n e die Juden auszukommen."

Muß man sich bei einer solchen Einstellung nicht an den Kopf greifen? Besonders charakteristisch für diese Art größenwahnsinniger Präpotenz sind auch viele Stellen bei Graetz (Jüdische Geschichte). Graetz behauptet darin nicht weniger, als daß das deutsche Volk erst durch die Juden zur Humanität erzogen und die deutsche Sprache erst durch Börne und Heine für Schönheit, Geist und Witz empfänglich geworden sei.

Der israelische Minister Abba Eban hielt - als israelischer Botschafter in den USA - am 9.4.1957 in der Georgetown University einen erstaunlichen Vortrag, der teils stille Heiterkeit, teils Mitleid unter den nichtzionistischen Zuhörern erregte. Er sagte u. a.:

"Die Juden haben mehr als Griechenland und Rom die geistige Entwicklung aller Generationen bestimmt ... Dieser Planet [unsere Erde] schritt aus der Barbarei in die Zivilisation in dem Augenblick, da er in Israel durch die helle Strahlung des hebräischen Geistes erleuchtet wurde."

Schließlich delirierte er dunklen Sinnes:

"Das heutige Israel trägt als menschliches Phänomen seinen eigenen Wert und Zweck in sich, da es ein großes Mysterium und einen unerforschlichen Plan der Geschichte offenbart."

Freda Utley, die uns dieses Glanzstückchen für ein Museum geistiger Abnormitäten überlieferte, fügt noch hinzu:

"Es wäre leicht, noch weniger zurückhaltendere und noch anmaßendere wissenschaftliche Erklärungen von Zionisten zu zitieren, als den obigen Vortrag."(Arabische Welt, S. 158 und 188 ff.)

Der Zionist Herbert Schiff phantasiert (Neues Österreich, Wien, 14.5. 1961):

"Israel ist die zweite Schöpfung der Welt."

Und David Grün-Ben Gurion, einst israelischer Ministerpräsident, der in seiner Person die zionistischen Auserwähltheits und Weltherrschaftsträume verkörpert, meint schlicht und einfach (nach dem Treffen mit Adenauer 196o in New York zu amerikanischen Journalisten; (Bericht des Philadelphia Bulletin; vgl. Europa-Korrespondenz, Wien, Nr. 65/196o, S. 13):

"Die Juden werden die Welt erben!"

Und so etwas wird im Jahre 1960 allen Ernstes vor aller Öffentlichkeit gesagt! Nicht von dem Insassen einer jüdischen Irrenanstalt, sondern von dem Ministerpräsidenten eines expansionshungrigen, chauvinistisch-nationalistischen Zwergstaates.

Erstaunlicherweise, ohne daß diese gemeingefährlichen nationalistischen Narren durch die Weltpresse und die Weltmeinung oder durch normale Juden in die Schranken gewiesen würden.

Viele Talmudstellen sind tief erschütternd; sie lehren tiefste Verachtung, ja Haß gegen alle Nichtjuden und gegen alles Nichtjüdische.

Von den geistigen Verheerungen, die eine Erziehung in einem solchen diauvinistisch-nationalistischen Geist bei der an sich leicht entzündlichen und begeisterungsfähigen jüdischen Jugend anrichten muß, kann man sich nur mit Schaudern eine ungefähre Vorstellung machen.

Eine für die krankhafte Geistesverfassung einer so nationalistisch erzogenen Jugend bezeichnende Episode erzählt der oben erwähnte Herbert Schiff:

"Ein Einwanderer aus der Slowakei erzählte uns, sein Sohn habe ihn eines Tages erregt gefragt: Abba (Vater), ist es wirklich wahr, daß Michelangelo k e i n  J u d e war?"

Über die harmlose Naivität mancher Sowjetrussen, sich bei allen Erfindungen und Entdeckungen die Priorität zuzuschreiben, lächeln wir. Die Überheblichkeit dieser Zionisten geht um vieles weiter.

Das Entscheidende bei diesen erstaunlichen Übertreibungen ist, daß die Menschen, die eine solche krankhafte Geistesverfassung dokumentieren, nicht vielleicht Menschen aus einer vergangenen, längst Überwundenen Epoche sind; es sind nicht Menschen aus einer fernen Vergangenheit, sondern Menschen von heute und morgen und Übermorgen; es sind auch nicht etwa Außenseiter und Einzelgänger, sondern geistige und politische Führer, Gelehrte und Philosophen, Lehrer und Erzieher der mordernen israelischen Jugend der Gegenwart, vielfach sogar aktive israelische Staatsmänner.

Wenn das nicht der Fall wäre, könnte man all diese Erklärungen als unerheblich und lächerlich abtun. Aber darin, daß die von diesem krankhaften Wahn befallenen und besessenen Menschen die politische und geistige Führung der Judenheit, vor allem aber die Erziehung der jüdischen Jugend in ihren Händen haben, liegt eine eminente Gefahr. Wenn diesen Phantasten die Erziehung der Jugend in ihrem nationalistischen Geist gelingt - und alle Anzeichen sprechen dafür -, dann wächst eine jüdische Generation heran, der alle notwendigen Voraussetzungen zu einem gedeihlichen Zusammenleben mit uns anderen, gewöhnlichen, "geistig niedriger stehenden", minderwertigen, nichtjüdischen Menschen in einem bedenklich hohen Maße fehlen.

Und darum ist es notwendig, daß alle Einsichtigen, Juden und Nichtjuden, diesen Narren und chauvinistischen nationalistischen Fanatikern entgegentreten und ihr gemeingefährliches Treiben abstoppen.

Nur am Rande sei auf noch eine Gefahr hingewiesen: Die Idee, zur Führung der Menschheit und zur Leitung der Welt berufen zu sein, ist für leicht entflammbare, leidenschaftliche Menschen, wie es viele Juden sind, faszinierend. Durch das dauernde Spielen mit solchen Gedanken und dem Zündeln mit solchen Plänen werden die nationalzionistischen Narren immer mehr in diesen Wahn verstrickt. Und da leider viele für diesen Wahn anfällige Juden in aller Welt verbreitet leben und auch an wichtigen Hebelpunkten der Weltmaschinerie sitzen, darf man diese Phantastereien nicht als unbeachtliche Narreteien abtun. Manches, was sich heute in der UNO bereits abspielt, zeigt, daß sich dort nicht wenige dieser zionistischen Phantasten herumtummeln und in dieser Organisation offenkundig bereits den Anfang einer von ihnen maßgeblich beeinflußten - ja beherrschten - Weltregierung sehen.

Die Tatsache, daß viele Juden sehr sprachenkundig und redegewandt sind und viele von ihnen es vorziehen, lieber redegewandt zu schwätzen als mühsam einem anstrengenden Beruf nachzugehen, macht die UNO - wie überhaupt alle internationalen Organisationen - zu beliebten Tummelplätzen von solchen Juden. Man kann die Zeit absehen, wo die meisten Staaten in der UNO und in den angeschlossenen Organisationen von solchen sprachenkundigen, redegewandten, aber im Grunde arbeitsscheuen Juden vertreten sein werden; von Menschen, denen in der Regel noch dazu das notwendige gründliche Wissen und die notwendigen Charaktereigenschaften für ihr Amt und seine Aufgaben weitgehend fehlen.


  1. Die Redegewandtheit wird drastisch charakterisiert durch eine alte jüdische Anekdote: Als Jehova sich einmal auf die Erde begab, kam er zu einem Rabbi, der ihm seine Weisheit rühmte. Jehova fragte ihn: "Was kannst du?" Der Rabbi antwortete: "Sage etwas, und ich werde dir das Gegenteil beweisen!"
    Tatsächlich rühmen sich viele Juden, daß sie die Fähigkeit und Redegewandtheit besäßen, ihren Mitmenschen alles einzureden; selbst das Weiße als schwarz und das Schwarze als weiß.

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