EINE FRAGE AN DEN DEUTSCHEN BUNDESANWALT

Am laufenden Band werden deutsche Staatsbürger wegen antijüdischer Äußerungen schwerstens bestraft. Die Verfemung des deutschen Volkes, die Todes- und Vernichtungs-, die Lügen- und Verleumdungshetze der Zionisten aber gegen das deutsche Volk geht ungehindert und ungehemmt über die ganze Welt und selbst durch die deutsche Presse und Literatur. In Deutschland erscheinende Bücher und Zeitungen strotzen von Beschimpfungen und Verleumdungen des deutschen Volkes. Die ganze Welt wird zum Haß gegen das deutsche Volk aufgerufen und systematisch erzogen, ohne daß es einem deutschen Staatsanwalt von Amts wegen einfallen darf, dagegen einzuschreiten.

Der deutsche Mathematikprofessor Zindt und der angesehene, ehrenhafte deutsche Verleger Friedrich Lenz erhielten wegen antisemitischer Äußerungen jahrelange Gefängnisstrafen. Lenz erhielt jahrelanges Berufsausübungs-Verbot. Zindt wurde auf Lebenszeit aus seinem Lehramt gejagt und verlor selbst seine wohlerworbenen Pensionsansprüche. Bei jeder geringsten, noch so berechtigten Kritik an Juden werden deutsche Staatsbürger unerbittlich verfolgt, angeklagt, verurteilt, eingesperrt und wirtschaftlich vernichtet.

Es steht heute in Deutschland jedermann frei, offen zu beklagen und zu bedauern, daß zuwenig Deutsche ermordet wurden. Der haßzerfressene -nicht in Israel, sondern in Deutschland lebende Maler Arie Goral darf es sich leisten, ungestraft öffentlich zu bedauern, daß 1945 in Deutschland zuwenig Nazis umgebracht wurden.

(Herrn Frahm-Brandt -ungeheuerlicherweise Bürgermeister von Berlin, heute deutscher Vizekanzler und Außenminister - waren es um eine ganze Million zuwenig.)

Und kein deutscher Staatsanwalt darf das unmoralisch und strafwürdig finden.

Die Zionisten und der Staat Israel und seine Presse beschimpfen und verfemen das deutsche Volk unablässig auf das infamste als ein Volk von Mördern und Schwerverbrechern. Wo bleiben hier die deutschen Staatsanwälte? Sind die Deutschen im eigenen Land vogelfrei? Und der private deutsche Bürger, der sich dagegen zu wehren wagt, wird von der deutschen Justiz als Antisemit verfolgt und bestraft.

Die ebenso herzlos-bestialische wie geschmacklose Bemerkung, es seien zuwenig Juden vergast worden, ein Meinungsdelikt auf moralischer Ebene, wird heute mit Recht in Deutschland drakonisch verfolgt und bestraft; das immer wieder öffentlich geäußerte große Bedauern und Beklagen vieler Juden, daß die amerikanischen Atombomben auf Japan statt auf Deutschland fielen, wird von den patriotischen deutschen Staatsanwälten völlig in Ordnung befunden.

Wer eine deutsch-jüdische Annäherung für notwendig hält und sich darum bemüht, kann nur mit Entsetzen den Haßgesang lesen, den der Jude Mordecai Richler in der englischen Wochenzeitung The Spectator erscheinen ließ und den die kanadische Zeitung The Vancouver Sun am 13.9.1966 übernahm. Es ist nur tief zu bedauern, daß die internationale Publizistik solche Hetzartikel nicht zurückweist.

Nachstehend einige Stellen aus dem Erguß eines offenkundig haß und geisteskranken Juden:

"Die Deutschen sind für mich ein Greuel

Ich freue mich, daß Dresden - ohne militärischen Zweck - zerbomt wurde.

Die Russen konnten für mich die deutschen Kriegsgefangenen nicht lange genug zurückhalten und mißhandeln.

Kein öffentliches Ereignis der letzten Jahre hat mich mehr begeistert als die Jagd auf Eichmann, obwohl ich weiß, daß es ein Schnitzer war, ihn vor Gericht zu stellen. Statt dessen hätte man Eichmann ermorden sollen. Dies sollte nur der erste von vielen Akten der Rache sein.

Es erscheint Richler als unerträglich, daß es Filme gibt, in denen deutsche Soldaten nicht als Verbrecher diffamiert werden.

Damit kein Zweifel aufkommt: Derartigen Haßteufeln wie diesem Mordecai Richler, dessen Leben damit ausgefüllt wird, daß er zum Völkerhaß aufreizt, wird von der deutschen Justiz und den deutschen Staatsanwälten keinerlei Hemmschuh angelegt. Sie können zum Völkerhaß hetzen und treiben, soviel sie wollen, solange sie nur gegen das deutsche Volk hetzen.

Etwas ganz anderes ist es, wenn ein Deutscher etwa eine Kritik an Juden zu sagen wagt - und sei es eine noch so sanfte. Das erst ist Aufreizung zu Völkerhaß.

Man stelle sich nur vor, ein Deutscher wagte zu sagen: "Die Juden sind für mich ein Greuel!" In der ganzen Welt wäre der Teufel los wegen dieser antisemitischen Hetze"! Der Mann würde in Deutschland wegen "Aufreizung zum Völkerhaß" bis zur wirtschaftlichen Vernichtung gehetzt werden.

Ist es überhaupt vorstellbar, daß ein Deutscher etwa zu schreiben wagte: ,Der Tod von Juden war besonders gut und erhebend, eine Haupttriebkraft in seinem Leben ... Er sagte zu ihm: Ich gebe Ihnen 5 Piepen in bar für jede durchschnittene Juden-Kehle, da müssen Sie am Ende des Krieges ein reicher Mann sein.

Genau das aber sagte der Jude (?) E. M. Nathanson, natürlich nicht von den Juden, sondern von den Deutschen. Er schrieb: ("Das dreckige Dutzend." Droem & Knaur):

(S.28) "Der Tod von Deutschen war besonders gut und erhebend, eine Haupttriebkraft in seinem Leben ... "

(S.327) "Ich (Reismann) gebe Ihnen 5Piepen für jede Nazikehle, die Sie durchschneiden. Bei Ihrem Haß, White, müssen Sie am Ende des Krieges ein reicher Mann sein."

Und kein Staatsanwalt schritt wegen Aufreizung zum Völkerhaß ein; und ein deutscher Verleger gab ein solches Buch in Deutschland heraus; und dieses abscheuliche Buch hat in Deutschland Tausende von Geschwistern. Vielleicht holen sich gewisse Rechtskreise aus solcher Lektüre die seelischen Kraftreserven für ihre Kriegsverbrecherprozesse.

Ein jüdischer Geistlicher, ein Rabbiner, den sich südafrikanische Juden zur Sicherung der Erziehung ihrer Kinder zu Nationalzionisten eigens aus New York holten, bejammerte öffentlich, wie sehr er es beklage, daß die amerikanischen Atombomben über Japan statt über Deutschland fielen und daß Hunderttausende Japaner statt Hunderttausender Deutscher getötet wurden.

Er behauptete, daß sich wegen dieses Mißgriffs viele Amerikaner heute im Pentagon "die Haare rauften".

Auf dem Gebiet der Verleumdung und Beleidigung Deutschlands, der Herabsetzung deutschen Soldatentums und der Aufreizung zu Völkerhaß durch antideutsche Hetz- und Greuelfilme steht uns nach jüdischen Berichten (Express, Wien, .25.11.1966, S.10) in der nächsten Zukunft noch allerhand bevor.

Man ist daran, eine neue große Welle dieser Verleumdungsfilme gegen Deutschland und das deutsche Volk zu starten und die Verleumdungsund Greuellügenhetze noch krasser zu verstärken, um diesen Filmen "eine noch größere Durchschlagskraft" zu geben. Man ist eben daran, antideutsdie Filme zu drehen, die die Greuellügen noch krasser und brutaler zur Darstellung bringen, als dies bisher der Fall war. Man hat begonnen, einen Kriegsfilm mit dein Titel "The Battle Horns" zu drehen. Der Hauptdarsteller, Charlton Heston, äußert sich dazu:

"Die Deutschen bilden ein ausgezeichnetes Publikum, weil sie häufig ins Kino gehen. Bis jetzt hat Hollywood bei der Herstellung von Nazi-Filmen immer Rücksicht auf die Empfindlichkeit der Teutonen genommen. Sie wurden so dargestellt, als würde ihnen eine gewisse Humanität innewohnen. Das wird es in Zukunft nicht mehr geben."

Man kann gespannt darauf sein, ob die deutschen Staatsanwälte die Vorführung solcher Hetzfilme gestatten werden und wie sie auf die Vorführung solcher Filme, die das deutsche Volk verleumden und beleidigen, das deutsche Soldatentum herabsetzen und zum Völkerhaß aufhetzen, ansprechen werden.

Vielleicht gelangt auch die deutsche Justiz endlich einmal zu der Erkenntnis, daß, was für Nationalzionisten recht ist, auch für Deutsche recht und billig sein muß.

ZUM ABSCHLUSS MEINE PERSÖNLICHE STELLUNG ZUR JUDENFRAGE

Ich halte die Frage der Assimilierung von Deutschen und Juden für eine Frage von so grundlegender und weitreichender Bedeutung, daß ich mich - noch dazu in einem Werk über Judenpolitik - der Verpflichtung nicht entziehen will, meine persönliche Stellung hiezu zu bekennen. Meine persönliche Stellung zur Judenfrage ist diese:

Die Idee und der Plan der Zionisten einer völligen örtlichen Separierung der Juden in einem eigenen Nationalstaat der Juden wäre an sich die beste und wirksamste, die ideale Lösung der Judenfrage; aber dieser Plan ist unrealisierbar, ist unrealistisch, ist eine Utopie. Nie werden die Juden freiwillig in einen Judenstaat ziehen. Solange jedenfalls in Deutschland Juden und Deutsche nebeneinander leben, gibt es nur einen Weg zur wirklichen Lösung der deutschen Judenfrage: die nationale und soziale Integration und Assimilierung.

Ich für meine Person bekenne mich zu dieser Lösung der deutschen Judenfrage. Wichtiger als alle noch so ernsten und schwerwiegenden rassischen Bedenken erscheint es mir, den Frieden unter den reißenden menschlichen Raubtieren zu sichern und zu gewährleisten. Und diese Sicherung und Gewährleistung sehe ich für meine Person nur in der völligen Integration und Assimilierung von Menschen, die ein gemeinsames Vaterland haben.

Das soll natürlich nicht heißen, daß ich an eine generelle Massen-Assimilierung denke. Ich bin vielmehr der Meinung, daß man schon bei der Einbürgerung von Angehörigen biologisch nicht benachbarter, biologisch einander fernstehender Rassen ein wohlüberlegtes Maß und Verhältnis einhalten muß. Eingebürgert darf nur werden, wer sich ehrlich und vorbehaltlos, unzweideutig und ausschließlich zu Deutschland als seiner Heimat und seinem Vaterland bekennt.

Heute herrschen in Deutschland auf diesem Gebiet unnatürliche, ja naturwidrige Verhältnisse. Heute leben in Deutschland etwa 100.000 bis 150.000 Juden. Schätzungsweise 30.000 von ihnen sind überzeugte Nationalzionisten, die in Deutschland - als gleichberechtigte Staatsbürger - meiner Meinung nach fehl am Platze sind. Sie gehörten aus Gründen charakterlicher Anständigkeit, Ehrlichkeit und politischer Reinlichkeit nach Israel und sollten zumindest nur die israelische Staatsbürgerschaft besitzen. Hier wird in Deutschland ehestmöglich Ordnung geschaffen werden müssen, möglichst im Einvernehmen mit dem Nationalzionismus. Eine doppelte Staatsbürgerschaft soll unzulässig sein[1].

Aber auch bei den 70.000 bis 120.000 deutschen Staatsbürgern jüdischen Glaubens bzw. jüdischer Abstammung, die in Deutschland ihre Heimat und ihr Vaterland sehen und einen jüdischen Nationalismus vorbehaltlos ablehnen, denke ich vorerst nur an eine Integration und völlige soziale Gleichstellung; an ein gedeihliches Zusammenleben - im Sinne Dederstedts - in edlem Wettstreit mit den andern Mitbürgern in der Liebe und Opferbereitschaft für das gemeinsame deutsche Vaterland. Liebe, die große Gleichmacherin und Ausgleicherin, wird zu Mischehen und damit zur allmählichen, langsamen, vollständigen Aufsaugung der deutschen Juden führen; wobei das Glaubensbekenntnis keine Rolle spielt[2].

Ich weiß nur zu gut, daß nach diesem Bekenntnis die Hölle gegen mich los sein wird; daß ich mir dadurch die erbitterte Gegnerschaft, ja persönliche Feindschaft der Verfechter der Rassenreinheit auf beiden Seiten zugezogen habe; vor allem den glühenden Haß der rassen- und größenwahnsinnigen, absolut intoleranten und exklusiven jüdischen Nationalzionisten.

Trotz aller rassischen Bedenken aber bekenne ich mich - um des hohen Zieles des Friedens in der menschlichen Gemeinschaft willen - zum Evangelium der alle und alles umfassenden Menschenliebe. Und mit diesem Bekenntnis will ich dieses Werk ausklingen lassen.

  1. Die Rechte der in Deutschland als Gäste lebenden Nationalzionisten werden nach dem Grundsatz der Gegenseitigkeit mit den Rechten der Deutschen im Staat Israel in Einklang gebracht werden müssen.
  2. Nach jüdischen Angaben (Zeitung Jedioth Hajom, Tel Aviv, Nr.28/1962) sind 60% aller Ehen, die von Juden seit 1945 in Deutschland geschlossen wurden, Mischehen. Nach dem Spiegel-Report (Der Spiegel, Nr. 31/1963) sind es sogar 67%

ALS AUSKLANG EIN ERNSTES WORT AN JENE JUDEN, DIE ES ANGEHT

"Rache ist die teuerste Art der Vergeltung."

Die Juden sind ein unglückliches Volk: zu viele von ihnen können nicht vergeben und vergessen. Ihr Haß ist unauslöschlich und ihre Rache unstillbar. Ihre Haß- und Rachegefühle schalten bei vielen von ihnen jeden Sinn für Maß und jedes Denken, soweit es nicht ihrer Rache dient, völlig aus.

Es gibt aber nur ein Weiterschreiten und kein Verweilen. Und wenn die Menschheit weiterschreiten soll, kann sie dies nicht unter der Last des ganzen geschichtlichen Leides der Vergangenheit, die auf uns allen lastet. Sie muß vergessen können.

Jene Juden, die es angeht, sollten sich vor Augen halten, daß das deutsche Volk als direkte Folge des maßlosen Haß- und Rachefeldzuges dieser Juden noch viel größeres und noch viel schwereres Unrecht zu erdulden hatte als sie und daß die Deutschen heute viel größeres und schwereres Leid zu vergessen haben als sie.

Haß ist kein Ende, sondern immer nur ein Anfang;

Haß baut nicht auf; er zerstört nur und vernichtet letzten Endes auch die Hasser selbst.

So schweres Leid Menschen geschehen sein mag, das Leben geht weiter und muß weitergehen; auch nach noch größeren Zusammenbrüchen der Menschlichkeit, als jener ist, der hinter uns liegt. jedes Volk, nicht nur die Juden allein, hat irgendwo und irgendwann in seiner Geschichte großes Unrecht und Leid erfahren und erdulden müssen. Wehe, wenn wir den Blick, wenn wir unsere Gedanken und Gefühle nicht von der Vergangenheit lösen können[1].

Wehe, wenn wir darauf beharren, nur dem Gedenken des erlittenen Leides zu leben und unser Handeln davon bestimmen zu lassen. Der Gang der Geschichte der Menschheit würde grauenvoll werden. Eine chaotische Zukunft, ein Ausrottungskampf aller gegen alle läge dann vor uns. Uns davor zu bewahren, müssen wir den Willen und die Kraft haben, einen Strich unter die Vergangenheit und unter alle Rachegedanken zu ziehen:

Die Deutschen unter alle Rache- und Vergeltungsgedanken gegenüber den Tschechen, den Polen und den Jugoslawen für ihre Millionen vertriebenen, beraubten und ermordeten Väter und Mütter, Brüder und Schwestern und Kinder; unter die tiefe Empörung über die infame Lügen,- Haß- und Rachehetze der Zionisten;

Die Juden unter ihre Rache- und Vergeltungspläne gegen jene, die im Verlauf des deutsch-jüdischen Krieges durch antijüdische Kriegsmaßnahmen schweres Leid durch Verfemung und Beraubung, durch Vertreibung und Tod über sie gebracht haben.

Das Gedenken an die unglücklichen Opfer wird durch Rache nicht geehrt. Was wollen wir durch die Rache erreichen? Die Toten werden dadurch nicht lebendig, das erlittene Leid wird dadurch nicht ungeschehen, das Unrecht wird dadurch in der Zukunft nicht verhindert; denn die Menschen werden durch die Rache nicht besser, vielmehr dadurch nur noch grausamer und erbarmungsloser werden.

Es gibt leider heute für alle Wissenden keinen größeren Gemeinplatz, keine allgemeinere und klarere Erkenntnis als die, daß die Menschen eine Horde mit Verstand begabter, hemmungsloser, nur durch die Bande eherner Gesetze mühsam im Zaume gehaltener Bestien sind. Diese Tatsache braucht man den Menschen nicht noch dadurch dauernd im Gedächtnis zu halten, daß jeder, dem Leid geschehen ist und Unrecht zugefügt wurde, dauernd Haß-und-RacheHetze gegen die jeweiligen Übeltäter treibt. Damit ist für eine Besserung der Menschen, für eine schönere und glücklichere Zukunft der Menschheit nichts gewonnen.

Die Hoffnung, die Menschheit zu bessern, liegt nur begründet in der gemeinsamen Anstrengung aller Einsichtigen und Gutwilligen, die Menschen zum Glauben an einen Gott, zum Glauben an ein jenseits, an ein höchstes Sittengesetz, zum Glauben an einen höchsten Richter zu erziehen, vor dem wir einst alle, ohne Unterschied, stehen werden, um Rechenschaft abzulegen für unsere Taten und Unterlassungen, für unsere geheimsten Gedanken.

Wenn es uns nicht gelingt, die Menschen zur Anerkennung eines höchsten, göttlichen Sittengesetzes zu bringen,

wenn es uns nicht gelingt, die Menschen mit dem lebendigen Bewußtsein ihrer sittlichen Verantwortlichkeit zu erfüllen,

einer Verantwortlichkeit auch für unsere geheimsten Taten und Gedanken; einer Verantwortlichkeit, der wir uns niemals und durch nichts und unter keinen Umständen entziehen können:

dann müssen wir alle Hoffnung auf eine bessere und schönere, auf eine glückliche Zukunft der Menschheit begraben.

Eine schöne und glückliche Zukunft für die Menschheit, ja eine lobenswerte Zukunft überhaupt gibt es für die Menschheit nur, wenn es uns gelingt, die Menschen auf eine höhere sittliche Ebene zu heben und jeden einzelnen von ihnen mit einem Lebens-Ethos zu erfüllen, das ihn über seine niedrigen Triebe und Begierden und Leidenschaften triumphieren läßt. Erst dann, und nur dann, werden die Menschen aller Farben und Rassen, aller Religionen und Konfessionen zu einer wahren Gemeinschaft, zu einer wahren Menschheit kommen können.

Allzu viele Juden sind gefühlsüberbetonte Menschen; daher fällt ihnen der Verzicht auf Haß und Rache besonders schwer. Viele Juden sind deshalb unglückliche Menschen, weil in ihnen der Trieb nach Haß gegen ihre Feinde, die Gier nach Rache für erlittenes Unrecht so übermächtig sind, daß sie ihr Herz und ihr Hirn so verhärten, daß sie unfähig zum Vergeben und Vergessen werden. Allzu viele Juden können sich nur sehr schwer über Haß- und Rachegefühle erheben, sich davon freimachen und darüber hinauswachsen.

Was aber wollen jene Juden, jene Abba Ebans, jene Eschkols, die ihren Haß-und-Hetz-und-Rache-Feldzug gegen Deutschland und das deutsche Volk so maßlos und hemmungslos, so übertrieben und so endlos weiterführen, damit erreichen?

Das deutsche Volk weiß heute, daß sehr viele Juden heute noch nichts weniger wollen als die Vernichtung und Auslöschung Deutschlands und des deutschen Volkes.

Die unvermindert heute noch in aller Welt gegen Deutschland und das deutsche Volk wütende Haß und-Lügen-Hetze hat dem deutschen Volk die Augen über diese Ziele eines nicht geringen Teiles der Judenheit gründlich geöffnet. Die alttestamentarischen Hasser unter ihnen hoffen nichts weniger, als daß die nächsten Atombomben auf Deutschland fallen werden. Bis dahin wollen sie sich gar nicht gedulden. Sie wollen womöglich schon vorher Deutschland mit ihrer Haßpropaganda auslöschen. Sie werden, um das zu erreichen, legal und illegal alles tun, was an ihnen liegt.

Zu dieser Erkenntnis hätte es erst gar nicht des erschütternden Geständnisses bedurft, das einer der maßgeblichen Leiter der Haßpropaganda gegen Deutschland gegenüber dem deutschen Völkerrechtler Professor Dr. Friedrich Grimm ablegte. Weil dieses Geständnis so unfaßbar ungeheuerlich ist, zitieren wir die wichtigste Stelle hier nochmals. Er sagte zu Professor Grimm (siehe Grimm, Politische Justiz, die Krankheit unserer Zeit- 40 Jahre Dienst am Recht, Bonn 1954) im Mai 1945:

"Mit unserer Propaganda gegen Deutschland errangen wir den totalen Sieg. Aber unser Propagandafeldzug gegen Deutschland hat erst [Mai 1945] begonnen. Wir werden den Terror unserer Propaganda gegen Deutschland nicht nur fortsetzen, sondern noch verstärken; so lange, bis kein Mensch auf dieser Erde mehr ein gutes Wort von einem Deutschen annehmen wird; so lange, bis jeder Rest von Sympathie zerstört ist, den Deutschland noch in irgendeinem Winkel dieser Erde genießt, und so lange, bis die Deutschen selbst seelisch so verstört sein werden, daß sie nicht mehr ein noch aus wissen, noch wissen, was sie tun sollen."

Diese Worte bedürfen keines Kommentars.

Sie werden ergänzt und unterstrichen durch die Erklärung des israelischen Justizministers, die dieser in seiner Parlamentsrede (in der Knesset) abgab (laut Neues Österreich, Wien, vom 13.4.1961, S.3):

"Wir werden niema1s vergessen und niemals vergeben!"

Geradezu unübersehbar ist die Reihe gleichlautender Haßerklärungen vieler geistig und politisch führender Juden.

Wenn wir es nicht schon gewußt hätten, wüßten wir jetzt, was in der Welt von diesen unglückseligen Hassern gegen Deutschland gespielt wird und warum dieser sittenwidrige, maßlose Haßfeldzug, Jahrzehnte nach beendetem Krieg, mit unverminderter Skrupellosigkeit und Niedertracht gegen Deutschland weitergeführt wird.

Was aber wird schließlich das wirkliche Ergebnis dieses Haßfeldzuges sein? Was werden diese unglückseligen Menschen wirklich damit erreichen?

Der Judenheit selbst dienen sie damit nicht. Sie verbauen damit nur immer mehr den Weg zu einer für beide Teile segensreichen und notwendigen Annäherung. Einer Aussöhnung bedürfen die Israelis mehr als die Deutschen; die Racheteufel mögen sich trotz des bisherigen phantastischen Erfolges ihrer Haßpropaganda über die Einstellung der Welt zu ihnen keiner Täuschung hingeben. Der Haß-und Rache-Feldzug des Weltjudentums gegen Deutschland wird von der Welt nur so weit und nur so lange unterstützt werden, als dieser Feldzug den Staaten in ihren Kram und in ihr politisches Konzept paßt; aber nicht aus Liebe zu den Juden und ohne daß deshalb die Liebe der Welt zu ihnen größer würde. Die Juden sollten nicht allzusehr und nicht allzufest davon überzeugt sein, daß die Unbeliebtheit vieler von ihnen in der Welt nicht noch allgemeiner und größer ist, als die Unbeliebtheit der Deutschen; ich jedenfalls muß aus meiner Erfahrung heraus sagen, daß ich selbst in der Frage der behaupteten Ausrottung der Juden bei nur allzu vielen Nichtdeutschen, ja selbst bei den erbittertsten Feinden des deutschen Volkes, eine erschütternde Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der Juden gefunden habe - um nicht noch viel Schlimmeres zu sagen.

Die Welt haßt wohl die Deutschen und hört gerne Greuelgeschichten über sie; aber die Reaktion derselben Welt auf die behauptete und geglaubte Ausrottung der Juden, die Hilfsbereitschaft und die Aufnahmebereitschaft der Welt für die angeblich ausrottungsbedrohten Juden waren für die Judenheit keineswegs befriedigend und beruhigend. Die Aufstellung der Ausrottungsbehauptung und die Beharrung auf dieser Behauptung hat auch eine für die Juden sehr gefährliche Seite: die Reaktion der Welt auf die behauptete und geglaubte Ausrottungslüge zeigt nur allzu deutlich, wie die Welt auf einen wirklichen Versuch zur Ausrottung in der Zukunft reagieren würde, und diese Aussicht ist weder sehr ermutigend und beruhigend für die Judenheit noch sehr abschreckend für die Feinde der Juden.

Ganz abgesehen von der erschütternden Gleichgültigkeit nur allzu vieler Menschen, gegen fremdes Leid gibt es sehr viele Menschen in aller Welt, die dem Judentum so ablehnend gegenüberstehen, daß selbst die lügenhaften unrichtigen Millionenzahlen jüdischer Opfer keinen niederschmetternden Eindruck auf sie machten und kein seelisches Entsetzen bei ihnen hervorriefen.

Viele Juden, die heute als Menschen des Mitgefühls der ganzen Welt sicher zu sein glauben, möchten vielleicht an der Menschheit ganz verzweifeln, wenn sie zur Kenntnis der stehenden zynischen Redensarten gelangten, mit denen man - besonders in den USA, aber auch in England und sonst in aller Welt - nur allzuoft auf die lügenhafte Behauptung von Millionenzahlen angeblicher jüdischer Vergasungsopfer reagiert. Man begegnet - und dies gar nicht selten -Menschenungeheuern, die einen sehr verwundert und sehr verständnislos ansehen, wenn man sich leidenschaftlich gegen die infame Propagandabehauptung wehrt, daß Deutschland die Ausrottung der Juden geplant habe.

Die Judenheit darf sich über eine Tatsache keiner Täuschung hingeben, so gräßlich und entsetzlich sie ist: Die Welt haßt zwar die Deutschen, weil sie sie fürchtet, und liest und hört gerne, ja mit Gier, die gräßlichsten und häßlichsten Greuelberichte und Greuellügen übersie; aber gleichzeitig bedauert eine erschreckend große Zahl ebendieser gleichen gemütvollen - wohlgemerkt nicht deutschen Bestien und Menschenungeheuer ganz offen, daß die behauptete Ausrottung der Juden nicht erfolgte.

So besessen viele Juden heute von Haß-und-Rache-Gefühlen gegen das deutsche Volk sind, sollten diese Haß-und-Rache-Apostel nicht übersehen, daß es viel notwendiger ist, daß alle Einsichtigen und Gutwilligen alle ihre Kräfte verbinden, Haß und Rache, wo immer sie sich zeigen, von wem immer sie ausgehen und gegen wen immer sie sich richten, zu bekämpfen und auszurotten und nicht Menschen dazu noch aufzuputschen, wie es heute so viele von ihnen in aller Welt gegen das deutsche Volk tun.

Schon aus rein menschlichen und ethischen Gründen sollte man den Haß ausrotten, wo immer man ihn trifft. Wenn man in puncto Unbeliebtheit an so bedrohlich bevorzugter Stelle steht wie viele Juden, sollte man auch schon aus praktischen Gründen den Haß verfeinen und ächten.

Menschen, die hassen, schweben immer in höchster Gefahr, in die Bestialität abzugleiten.

Und dann noch eines:

Sosehr die Weltpresse, die von den zionistischen Haß-und-Rache-Aposteln beeinflußt, zum Teil sogar beherrscht wird, die Haß- und Lügenhetze der Zionisten gegen das deutsche Volk auch unterstützt, werden diese, soweit es ihr Ziel ist, Deutschland und das deutsche Volk zu vernichten, dieses Ziel nicht erreichen; sie mögen Deutschland schweren Schaden zufügen, aber die ihnen selbst aus diesem Kampf erwachsenden Wunden, Schäden und Nachteile werden letzten Endes noch viel empfindlicher sein.

Schon einmal hat die vergiftende, lügnerische Hetzpropaganda des Weltjudentums gegen Deutschland über einen Teil der Juden im deutschen Machtbereich schwerstes Leid gebracht, als diese maßlose Welthetze, als der Vernichtungskrieg des Weltjudentums gegen Deutschland dieses zu harten und grausamen Kriegs-Gegenmaßnahmen zwang, und zur Ausartung der deutschen Judenpolitik führte. Ohne diese unvorstellbare, auf Vernichtung Deutschlands abgestellte Welthetze wäre die deutsche Judenpolitik niemals so hart geworden, so ausgeartet.

Jene, die es angeht, dürfen auch nicht übersehen, daß Deutschland und das deutsche Volk ein zu bedeutsamer Faktor im politischen Spiel der Weltmächte sind. Und ganz abgesehen von der bestehenden Schicksalsgemeinschaft der freien Westmächte, von der Gemeinschaft der Lebensinteressen der westlichen Völker mit dem deutschen Volk, ist auch die geistige und seelische Verbindung und Bindung aller Völker mit dem - wenn heute auch noch so geschmähten und verfemten -deutschen Volk letzten Endes doch viel stärker, widerstands- und belastungsfähiger, weil lebendiger und lebenskräftiger, als die Bindung dieser Völker an das Weltjudentum.

Es wäre daher besser für diese Juden, sie würden ihre eminenten Fähigkeiten und Kräfte für eine Gesundung der Beziehungen zum deutschen Volk aufwenden und für das Bemühen um eine konstruktive Zusammenarbeit mit ihm am Bau einer gemeinsamen, besseren, schöneren und glücklicheren Zukunft, als ihr ganzes Sinnen und Trachten dem Ziel einer zerstörenden Rache zu weihen, einer Zerstörung, die schließlich doch nur sie selbst unter ihren Trümmern begraben wird.

  1. In Israel gibt es permanente Ausstellungen, durch die das Gedenken an Grausamkeiten, die an Juden in KZ und anderswo verübt worden sind, den Israelis dauernd auf die wirkungsvollste Weise drastisch vor Augen geführt und im Gedächtnis lebendig erhalten werden. Das ist vom Standpunkt der Humanität, der Befriedung und der Weisheit aus ein Verbrechen. Den Initiatoren dieser Haßpropaganda sollte im Interesse der Judenheit wie der Befriedung ihr abscheuliches Handwerk gelegt werden.

NACHTRAG ZU DDDr. Franz Scheidl DEUTSCHLAND UND DIE JUDEN

Die Welt brachte am 4.4.1967 folgende haarsträubende Mitteilung:

"Der Vorstand der israelischen Ärztevereinigung hat sich am Sonntag einstimmig für den Boykott aller internationalen medizinischen Kongresse ausgesprochen, auf denen Deutsch als offizielle Sprache zugelassen ist."

Kann es einen blinderen und maßloseren Haß geben?!

Über das fatale Geschick der Juden, sich unbeliebt, ja verhaßt zu machen, schreibt General Carl von Horn (Schwede, Chef der UNO Waffenstillstands-Kommission in Palästina 1959-1960 und 1961 bis 1962) in seinem Buch Soldat mit beschränkter Haftung (Molden Verlag, Wien 1967) und in der Zeitschrift Der Spiegel, Nr. 48/1966:

"Jeder von uns, der nach Israel ging, wußte nur wenig über die Araber, aber sehr viel über die Leiden der Juden ... Ich bin niemals Antisemit gewesen und bin es auch heute nicht ... Aber was lief da verkehrt? Ich habe mich stets mit den Männern unterhalten, die die Mission wieder verließen. Fast alle sagten mir dasselbe. Sie waren in der ehrenvollen Absicht gekommen, beiden Parteien bei der Einhaltung des Waffenstillstandes zu helfen - aber immer mit einer eindeutigen Sympathie für die Menschen des armen kleinen Israel'

Nach zwei oder drei Jahren jedoch, nach täglichem Kontakt mit Beamten, Soldaten und Privatleuten auf beiden Seiten, hatte sich ihre Einstellung geändert. Ich fand es deprimierend, aber bezeichnend, wenn ich auf die Frage nach den schlechtesten Erfahrungen während ihres Dienstes bei der UNO die Antwort erhielt: Die dauernden Betrügereien und Irreführungen seitens der Israelis.' Nie in meinem Leben ist mir ein Volk begegnet, das ein so unerschöpfliches Talent besessen hätte, guten Willen in Enttäuschung und oft sogar Abscheu zu verkehren. Es schien, als sei dieser Staat von einem Dämon besessen, er die Fähigkeit besaß, potentielle Freunde in Feinde zu verwandeln. Ich bin sicher, daß man mich ob meiner freimütigen Äußerungen heftig angreifen wird; aber leider ist es die 'Wahrheit."

Wie abgrundtief auch heute noch der Christenhaß des Judentums ist, ergibt sich aus einem Bericht von Dipl.-Ing. Karl Laus, Wien, an mich:

"Von einer Frau, die einen Juden heiratete und deshalb zum Judentum übertrat, wurde mir berichtet: bei der Abschwörungszeremonie mußte die Frau ihren Fuß auf ein Kruzifix setzen. So geschehen in Österreich."

Wäre es auch nur denkbar, daß etwa ein christliches Bekenntnis beim Übertritt eines Juden von diesem forderte, daß er bei der Übertrittszeremonie seinen Fuß auf das heiligste Symbol des jüdischen Glaubens setzen müsse? Ist ein so infernalischer Haß gegen einen anderen Glauben, wie ihn hier das Judentum gegen das Christentum offiziell dokumentiert, für ein christliches Hirn überhaupt noch faßbar?

Rathenau schrieb am 16.11.1918 unter dem vernichtenden Eindruck der deutschen Niederlage an den Rechtsanwalt Dr. Apfel:

"Die Überwältigende Mehrzahl der deutschen Juden, unter ihnen viele, deren Vorfahren seit ungezählten Jahrhunderten in Deutschland leben, hat nur ein einziges Nationalgefühl: das deutsche. Wir wollen, wie unsere Väter, in Deutschland und für Deutschland leben und sterben. Mögen andere ein Reich in Palästina begründen -uns zieht nichts nach Asien."

ZUM ABSCHLUSS: MEINE PERSÖNLICHE STELLUNGNAHME ZU GRUNDSÄTZLICHEN PROBLEMEN DES JUDENTUMS ZUR STELLUNG DER JUDEN ALS GOTTES AUSERWÄHLTES VOLK

Wer sollte heute noch so beschränkt sein, das ebenso anmaßende wie unsinnige und alle anderen Völker tief verletzende Gerede ohne helle Empörung anzuhören, daß die Juden das von Gott einzig auserwählte Volk seien, das berufen ist, über alle anderen Völker zu herrschen?

Die einzige Eigenschaft, die die Juden heute noch über Nichtjuden hinaus- und emporhebt, der einzige Vorrang, der ihnen eine Scheinberechtigung gibt, sich als mehr, als überlegen über die Nichtjuden zu fühlen, die einzige Basis ihres eigenen Überlegenheitsund Auserwähltheitsgefühls reduziert sich und beschränkt sich heute auf die Tatsache, daß sie den meisten anderen nichtjüdischen Menschen im Schacher und im gefinkelten Geschäftemachen weit voraus sind.

Daneben stützt sich das Gerede von der Auserwähltheit der Juden auf das Zeugnis der Heiligen Schrift. Wir haben in diesem Buch viele der zahlreichen Stellen der Bibel wörtlich zitiert, teils auch nur auf diese Stellen hingewiesen, wo solche Zeugnisse für die Auserwähltheit der Juden zu finden sind, in denen ausdrücklich nur die Juden als die einzig auserwählten Kinder Gottes bezeichnet sind.

Diese biblischen Zeugnisse haben aber ihren religiösen Wert längst verloren. Wir finden in derselben Bibel viele Zeugnisse dafür, daß die Beschränkung der Bezeichnung "auserwählte Kinder Gottes" auf die Juden ausdrücklich aufgehoben ist und ausdrücklich alle Völker und alle Menschen als die Kinder Gottes bezeichnet werden. Dies wird aber nicht nur - wie sehr verständlich - von den Juden, sondern auch sowohl von vielen katholischen als auch besonders von vielen evangelischen Kirchenmännern ganz einfach totgeschwiegen. Jetzt noch wird die Redensart, wonach die Juden heute noch und anscheinend bis in alle Ewigkeit das auserwählte Volk Gottes sind, sowohl auf katholischer, als auch besonders auf evangelischer Seite noch immer nachgebetet. Man trommelt förmlich diese unrichtige und die Mensdien voneinander tief trennende Behauptung unaufhörlich in das Bewußtsein der Christen.

Zahlreich aber sind die Stellen in der Heiligen Schrift, aus denen klar hervorgeht, daß die wahre Religion längst nicht mehr an das Volk der Juden, an das Blut und die Rasse der Juden gebunden ist.

Für die Juden, die sich ja nur durch die heiligen Schriften des Alten Testamentes gebunden fühlen, finden sich im Buch des Propheten Jeremia viele Stellen, aus denen klar hervorgeht, daß Jehova, der einige und einzige Gott, sich nicht mehr ausschließlich zu den Juden als "seinem" heiligen Volk bekennt; so in Kap. 4,19-31, 5,1-17, 6,2-12, 9,11-16, 11,11-16, 12,17-13, 13,15-25, 15,1-2 u.V.a.

Die heiligen Schriften des Neuen Testamentes erkennen die Juden überhaupt nicht mehr als das einzig "auserwählte Volk Gottes" an; sie sprechen mit keinem Wort mehr von ihnen als solchem; dagegen immer und überall von allen Völkern, von allen Menschen ohne Unterschied, als "Kinder Gottes". Der Römerbrief des Apostels Paulus entthront die Juden ausdrücklich als die einzig auserwählten Kinder Gottes und hebt die Beschränkung der wahren Religion auf die Juden ausdrücklich auf. Die wahre Religion ist für alle Menschen, und Gottes Liebe umfaßt alle Menschen in gleicher Weise. Jehova ist nicht mehr der ausschließliche Gott der Juden, sondern der einige und einzige Gott aller Menschen.

DIE RELIGIÖSE SENDUNG DER JUDEN

Man konnte von einer religiösen Sendung der Juden nur in einer Zeit sprechen, da sie als einziges Volk - inmitten einer Welt von Heiden und Götzendienern - an einen einzigen Gott glaubten. In einer Zeit, da sie in Gefahr schwebten, durch Vermischung mit der erdrückenden heidnischen Umwelt ihren Glauben an einen Gott zu verlieren und gleich ihrer Umgebung wieder dem Götzendienst zu verfallen, hatten die Juden eine religiöse Sendung.

In dieser drohenden Gefahr hat Esra sie aufgerüttelt und aufgerufen, dem Monotheismus, der Religion ihres Stifters Moses, treu zu bleiben. Nur zu diesem Zweck, allein in der Sorge um die Erhaltung ihres Glauben an den einen und einzigen Gott und nicht - wie fälschlich oft erklärt wird -, um die jüdische "Nationalität" zu erhalten und zu sichern, beschwor Esra die Juden, den Sitten ihrer Väter treu zu bleiben. Weil sie sich nur dadurch vor Vermischung mit ihrer heidnischen Umwelt bewahren und damit vor dem Verlust ihres Glaubens sichern konnten. Bei Mischheiraten, bei Vermischung mit der übermächtigen heidnischen Umwelt, war vorauszusehen, daß sie rettungslos dem Rückfall ins Heidentum, in den Götzendienst, verfallen waren: daher die strenge Separation der Juden von ihrer Umwelt, daher das Festhalten an den jüdischen Riten, die sie streng von ihrer Umwelt absonderten und vor Vermischung bewahrten.

Esra wollte die Juden bei ihrem Glauben an den einzigen Gott halten, weil - nach den göttlichen Verheißungen - aus dem jüdischen Volk der Messias kommen sollte. Diese Verheißung aber erfüllte sich, als Christus, der Sohn Gottes, neben seiner göttlichen Natur eine zweite, eine menschliche Natur, dem Leibe nach aus dem jüdischen Volk, annahm.

Von diesem Zeitpunkt an, als dies geschehen, wurde die von Esra gebotene Abschließung und die Nichtanerkennung Jesu Christi als Messias zur Gesamtschuld der Juden.

DAS ZIONISTISCHE PHANTOM DER JÜDISCHEN WELTHERRSCHAFT

Der lebhafte jüdische Geist klammert sich an die Worte von Moses, der die Juden als die Auserwählten Gottes erklärt, die zur Herrschaft über alle anderen Völker, zur Weltherrschaft, berufen seien.

Besonders die Zionisten sind diesem Phantom mit Haut und Haaren verfallen und kommen von ihm nicht los. Auf ihm beruht der Nationalismus der Zionisten, in ihm wurzelt ihr Bestreben, durch Gründung eines jüdischen Nationalstaates den Anfang zu einer jüdischen Weltherrschaft zu machen.

Die Zionisten sind weit davon entfernt, sich als Träger einer religiösen Sendung zu fühlen. An die Stelle des längst geschwundenen Bewußtseins einer religiösen Sendung ist als geistiges Bindemittel für die Zionisten das Schlagwort des Nationalismus getreten - ein Schlagwort, das sich immer mehr als wackelige, wenig tragfähige, gekünstelte Konstruktion erweist. Den Zionisten von heute geht es bei ihren nationalistischen Abenteuern in keiner Weise um religiöse Erwägungen.

Die zionistischen Führer und Drahtzieher von heute - wie sie sich meinen Augen darstellen - sind ein ganz areligiöser, ungläubiger Haufe. Ihr Gott ist die Macht und das Geld. Das Band, das sie zusammenhält, das Ziel, das sie eint und leitet und führt, ist nach meinem Dafürhalten in erster Linie die Gier nach Macht, die Sucht nach Geld - die Hoffnung auf eine im Zusammenschluß bessere und erfolgreichere gemeinsame wirtschaftliche Ausbeutung und Ausnutzung der nichtjüdischen Welt durch ihre Beherrschung.

Die Zionisten von heute - wie ich sie sehe und zu kennen glaube scheren sich den Teufel um religiöse und um Glaubensdinge; sie kennen nur eines: M a c h t und G e l d. Sie wollen einen eigenen Staat nicht um des jüdischen Glaubens willen, sondern um das Gefühl der Macht gründlich auszukosten. So wie ich die Dinge sehe, können die Völker, die sich ihnen unterwerfen, soweit es sie angeht, auch den Teufel anbeten, wenn nur die Herrschaft über sie den Zionisten Macht und Geld verspricht. Und beides gaukelt der Staat in Palästina den Zionisten verführerisch und verlockend vor. Er gaukelt ihnen vor, daß sich über kurz oder lang - ihre Herrschaft über den ganzen Nahen Osten, über den ganzen Vorderen Orient, erstrecken wird. Das haben sie oft und immer wieder der Welt triumphierend und prahlerisch verkündet (siehe die zahllosen Zeugnisse in Scheidl, Israel, Band 2). Das aber würde nicht weniger bedeuten als die zionistische Herrschaft über die ungeheuren Erdölschätze des Vorderen Orients, des Nahen Ostens und würde die Zionisten von einer Schnorrergesellschaft zu einer der finanzstärksten Mächte der Welt machen.

Zu den Gefahren des Phantoms der jüdischen Weltherrschaft schreibt Karl Laus in einem Brief an mich:

"Eine neuerliche Landnahme [1967] mit modernen Kriegs- und Ausrottungsmethoden hat keinen göttlichen Auftrag. Sofern Israelis und ,Diasporajuden' noch gläubig sind, wissen sie trotz aller theologischer und philosophischer Spekulationen nicht, was sie noch zu erwarten haben. Denn der verheißene Messias ist bereits vor fast 2000 Jahren in die Geschichte eingetreten. Hingegen jagen die Akteure des Weltjudentums und Israels dem Phantom einer irdischen Herrschaft, ja der Weltherrschaft nach. Eine solche Dynamik könnte, wenn ihr nicht die göttliche Vorsehung den Garaus macht, zum Antichrist führen.

So waren von den zehn Mitgliedern des bolschewistischen Politbüros zur Leitung des Aufstandes und des bolschewistischen Kriegsrevolutionären Zentrums' im Jahre 1917 sechs Volljuden Trotzki (Bronstein), Sokolnikow (Brillant), Sinowjew (Radomyslski), Kamenew (Rosenfeld), Swerdlow und Uritzki. Lenin war vermutlich von der Mutter her Halbjude. Dserschinski war Pole, Stalin Georgier und der einzige Bubnow, der nur eine geringe Rolle spielte, war Russe."

Das Gerede von der Auserwähltheit und Berufung der Juden zur Weltherrschaft ist ein haltloses Geschwätz, das jeder Grundlage - vor allem auch jeder religiösen Grundlage - entbehrt. Es wird leider von christlichen Kirchenmännern aller Konfessionen blind nachgeschwätzt und den ihnen vertrauenden christlichen Gläubigen ins Bewußtsein geprägt.

Geboren wurde und wird dieses Weltherrschaftsstreben aus dem allgemeinen elementaren menschlichen Wunschtraum nach Macht und Besitz, ein Wunschtraum, der in der jüdischen Natur ganz besonders tief verankert und ausgeprägt ist. Diese materielle Seite des jüdischen Wesens, dieses Macht-und-Herrschafts-Streben, wird von christlichen Kirchenmännern eifrig unterstützt und untermauert. Wie weit christliche Stellen in dieser Unterstützung und Untermauerung des jüdischen Wunschtraumes nach Weltherrschaft, der elementaren Gier nach Macht und Besitz gehen, zeigt besonders kraß eine prozionistische Propagandaschrift, die derzeit von einer katholischen Stelle in einer Millionenauflage gratis in alle Welt verschickt wird, um die blöden Christen einer zionistischen Herrschaft im Nahen Osten, in Palästina, geneigt zu machen.

Diese Propagandabroschüre trägt den bezeichnenden Titel "Das harrt ihrer ... ", nämlich derer, die gegen die Zionisten sind. Es heißt dort auf S. II:

" Wer ' die Juden segnet, wird von Gott gesegnet!"

Welch ein abstoßender, anmaßender, überheblicher Satz! Derselbe Satz würde zur herrlichsten Sinfonie werden, wenn man ihn nur ein ganz klein wenig in christlichem Geiste änderte: Wer seinen Nächsten segnet, wird von Gott gesegnet!"

Und auf S.22 geht es in dieser Tonart weiter:

,Ausländer werden ihnen [den Juden] dienen ... und ihre Herden weiden. Die Söhne der Fremden werden ihre Ackersleute sein und ihre Weingärtner. Sie selbst aber werden die Priester Jehovas heißen.

(Jesaia, 615,6)" Auf S.65 heißt es dann klar und bündig:

"Die Auferstehung des Staates Israel hat für unsere Zeit die allergrößte Bedeutung. Keinem anderen Zeitgeschehen kommt solche Wichtigkeit zu. Jerusalem, des großen Königs Stadt, die Stadt Davids, hat Ewigkeitsbedeutung. Sie ist heute als Hauptstadt und Regierungssitz proklamiert, trotz allem Veto der UNO und allem Kampf der Araber [und aller der Vetos der 700 Millionen Christen]. -Wenn Gott für Israel eintritt, wer vermöchte dagegen etwas auszurichten? . . . Mit dem kleinen Überrest Israels wird ER [Jehova] dann das Reich Israel aufrichten und von Jerusalem aus tausend Jahre die Erde beherrschen."

Die Landnahme der Zionisten 1948 und 1967 mit modernen Kriegs und Ausrottungsmethoden hat keinen göttlichen Auftrag. Es ist geradezu unfaßbar, daß katholische und evangelische Kirchenkreise noch immer von der längst nicht mehr bestehenden Auserwähltheit reden, als ob sie noch bestünde. Es ist so sicher wie das Amen im Gebet, daß auch die 1000 Jahre der israelischen Herrschaft nicht länger dauern werden als das 1000jährige Reich Hitlers.

Wer aber diesem angeblich 1000jährigen Reiche Israel im Weg steht, dem wird im 2.Buch Samuel, Kap. 12, Vers 29-31 genau vorausgesagt, welch schauerliches Schicksal seiner harrt:

"Also nahm David alles Volk und zog hin und stritt gegen Rabba und gewann es ... und er führte aus der Stadt sehr viel Beute. - Aber das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen ... So tat er allen Städten der Kinder Ammon."

Offenbar hatte der Gott der Juden damals das viel gründlichere und viel rascher wirkende Napalm-Verfahren der modernen Zionisten zur Ausrottung jener Nichtjuden noch nicht erfunden, deren Länder und Eigentum sie sich aneignen wollen.

Wir Christen aber weigern uns, einen Gott anzuerkennen und anzubeten, der seinen Gläubigen befiehlt, nichtjüdische Menschen auszurotten, und der es zuläßt, daß man auf Menschen, deren Land und Besitz man begehrt, Napalm regnen läßt, sie vernichtet und massakriert, austreibt und in den Tod jagt.

Und wir werden unseren Gott der allgemeinen Menschenliebe bitten, daß er arme unschuldige Menschen vor diesen habgierigen Teufeln in Menschengestalt schützt und nicht zuläßt, daß Frauen und unschuldige Kinder getötet werden, um die Habgier dieser Teufel in Menschengestalt zu stillen.

Mit tiefem Grauen lesen wir, welches Sinnen und Denken diese, von wahnsinniger Sucht nach Besitz, nach Hab und Gut, nach Macht und Wohlleben besessenen Menschen erfüllt:

Bei Prophet Micha 8 heißt es:

"Alle Deine Feinde müssen ausgerottet werden." Und Prophet Jeremia fügt hinzu (48, 10):

"Verflucht sei, der des Herrn Werk lässig tut; verflucht sei, der sein Schwert aufhält, daß es nicht Blut vergieße!"

Und Jesaia 49, 23 spricht also zum "auserwählten" Volke:

"Und die Könige sollen deine Pfleger und ihre Fürstinnen deine Säugammen sein; sie werden vor dir niederfallen zur Erde aufs Angesicht und deine Füße lecken."

Muß man sich vor Menschen, die von so wahnsinnigen Ideen besessen sind, nicht schützen? Gehören solche Geisteskranke nicht unter sichere Verwahrung gestellt, daß sie kein Unglück über ihre Mitmenschen bringen können?

Gebe Gott, daß die Welt, daß die Schutzmacht der irgendwie geisteskranken, von Wahnideen besessenen Zionisten, bald zur Erkenntnis der wahren Natur ihrer Ziele kommt, ehe sie die Welt in einen neuen Weltkrieg hineingejagt haben. Die Zionisten werden keine Sekunde vor diesem furchtbaren Verbrechen zurückschrecken, wenn ihre Interessen und Ziele dies erheischen. Und sollte selbst die übrige Welt daran zugrunde gehen. Gegen diesen dritten Weltkrieg aber werden die beiden vorangegangenen ein Kinderspiel gewesen sein. Aber auch die Zionisten werden ihn nicht überleben.

In der Frage der Weltherrschaft könnte man natürlich auch auf dem Standpunkt stehen, daß es im Grunde gleichgültig ist, wer die Welt regiert, wenn er sie nur gut regiert, daß heißt, wenn und solange seine Herrschaft der Welt Frieden und Brot sichert. Die Regierung wird die beste und berufenste sein, die dem ein Ende macht, daß sich die Menschen pausenlos gegenseitig die Schädel einschlagen, jene Regierung, die sich zur Regulierung der Menschenzahl mit einer weise gehandhabten Geburtenkontrolle begnügt und es erreicht, daß in keinem Winkel der Erde mehr ein Kind aus Hunger zu weinen braucht. Abgesehen von allem anderen ist eine jüdisch-nationale Weltherrschaft schon allein deshalb völlig unmöglich, weil die Zionisten nach meiner Erfahrung ein exklusiver, nationalistischer, egoistischer und machthungriger Haufe sind, denen jedes Gemeinschaftsempfinden für die Allgemeinheit, für die allgemeinen Interessen der ganzen Menschheit außerhalb der jüdischen Gemeinschaft, jeder wirklich umfassende Gemeingeist mit Nichtjuden völlig abgeht. Es liegt diesen Nationalzionisten nicht daran, der Welt zum allgemeinen Wohle zu dienen, sondern ausschließlich zu ihrem Wohl und zum Vorteil der Juden zu regieren, ihre Macht und Herrschaft einzig in zionistischem Sinne auszuüben.

DIE ZUKUNFT DER JÜDISCHEN RELIGION

Das Beharren der Juden auf ihrer Absonderung beruht bei den Nationalzionisten auf nationalistischer Narretei, bei den Religiös-Orthodoxen auf geistiger Besessenheit und Primitivität. Die Absonderung ist in jeder Hinsicht unbegründet, unverantwortlich und unhaltbar.

Der gelehrte Karl Laus, einer der gründlichsten Kenner der Judenfrage, schrieb in einem Brief an mich über das Problem des christlichen und jüdischen Glaubens, des Christentums und Judentums:

"Die Isolierungsanweisungen des Moses waren zu ihrer Zeit berechtigt. Ursprünglich aus der Heidenwelt ausgesondert, damit es nach dem Willen Gottes der Hort des Monotheismus und der Träger der messianischen Hoffnung sei, hat das jüdische Volk, wenige ausgenommen, den menschgewordenen Logos, d.i. die zweite göttliche Person, die als Christus das Werk der Erlösung vollbracht hat, als den verheißenen Messias verstockt geleugnet und irrt noch immer - sich krampfhaft abkapselnd - durch die Geschichte, von irgendeiner noch ausstehenden, meist sehr irdisch aufgefaßten Herrschaft über die Völker phantasierend. Israel selbst, das, wenn auch unter Protest vieler Juden, die friedlich unter ihren Gastvölkern leben wollen, die Vertretung aller Juden in der Welt beansprucht, ist die Inkarnation dieses verkehrten Prinzips, in seinem chauvinistischen Nationalismus oder Nationalzionismus und in seiner Christentum-Feindlichkeit und seinem Christenhaß, ja in weiten Bevölkerungsschichten in seiner Areligiosität nicht mehr überbietbar. Man lasse sich durch gelegentliches taktisches Entgegenkommen nicht täuschen. Israel ist sinnlos, wenn es nicht christlich wird und als Vorbereitung dessen, sich gegen seine Umwelt anders aufführt.

Darüber sagt der Römerbrief des Apostels Paulus einiges; man muß ihn nur richtig lesen. Das Alte Testament ist unwiderruflich zu Ende; das heutige Israel ist nur ein ausgegrabenes Fossil ohne Zukunft ... "

Jedenfalls legt neben vielem anderen auch der Römerbrief die Grundlagen für eine Vereinigung des Judentums mit dem Christentum.

In der Gegenwart kann die Verschiedenheit der Religion kaum mehr eine entscheidende Trennungswand zwischen den Menschen aufrichten. Meiner Überzeugung nach muß die Menschheit im Laufe ihrer Entwicklung die sittliche Höhe erreichen, daß jeder Mensch seiner Religion in seiner Brust und in seinem Herzen einen eigenen Altar errichten darf, ohne dafür verfemt, gehaßt und verfolgt zu werden. Die Religion darf die Menschen nicht trennen und sie schon gar nicht zu Feinden machen.

Gibt es Christen und Juden, die nicht nebeneinander leben zu können meinen, ohne einander zu hassen, ohne einander die Augen auszukratzen oder gar einander umzubringen, dann wird es zur ersten und höchsten sittlichen Pflicht der beiderseitigen Gottesgelehrten, diese feindlichen Glauben und ihre Bekenner, diese feindlichen Brüder und Hasser, zu vereinigen.

Mir jedenfalls erscheint es nicht als Utopie, daß es schließlich und endlich möglich sein muß, alle monotheistischen Religionen zu vereinigen Dieses Bemühen kann auch niemals gegen den Willen Gottes sein; denn das müßte doch ein sonderbarer Gott sein, der ein nur für einen, bestimmten Teil der Menschheit reservierter Gott sein möchte.

DAS ANGEBLICHE PÄPSTLICHE BUSSGEBET

Um der Welt das geschichtsverfälschende Bild des verfolgten "Juden'' mit allen Mitteln einzuprägen, scheut man vor keinem Propagandamittel zurück. In der letzten Zeit wird eine groß aufgezogene Propaganda mit einem angeblichen päpstlichen "Bußgebet" für die Juden getrieben.

Der angebliche päpstliche Beter beklagt in diesem Gebet die angebliche "jahrhundertelange Verfolgung der Juden" und bittet Gott um Vergebung dafür, daß die Christen viele, viele Jahrhunderte lang mit Blindheit für die Schönheit der Juden" geschlagen waren, so daß die Christen viele Jahrhunderte lang die Liebe der Juden für uns und zu uns vergaßen" und daß diese "Schuld des Vergessens auf die Liebe der Juden für uns wie ein Kainszeichen auf der Stirn von uns Christen" steht.

In Wahrheit liegen die Dinge so, daß wir Christen niemals die Liebe der Juden zu uns vergessen konnten, denn wir besaßen diese Liebe niemals. Niemals gab es eine jüdische Liebe für uns, sondern immer nur tiefste Verachtung und tödlichen Haß. Niemals konnten die Christen durch Nichtbeachtung der Liebe der Juden zu und für uns Christen eine Schuld auf sich laden und ein Kainszeichen an ihre Stirn drücken, weil diese jüdische Liebe zu uns Christen in keinem Zeitpunkt der 2000jährigen Geschichte des Christentums jemals bestand.

Wie immer rechnen die jüdischen Propagandisten auch bei der Erfindung dieses angeblichen päpstlichen Gebetes mit dem abgrundtiefen Nichtwissen der Welt über das wirkliche Verhalten der Juden zu ihrer nichtjüdischen - besonders zur christlichen - Umwelt in den hinter uns liegenden Jahrhunderten. Wie immer reden sie - die Geschichte grob verfälschend - nur von einer Schuld der Christen und erfinden nun sogar ein päpstliches Propaganda-Bußgebet.

Um die Anmaßung dieser geschichtsverfälschenden Gebets-Propaganda ermessen zu können, bringen wir im nachstehenden den Text ~ dieses angeblichen päpstlichen Gebetes:

"Wir erkennen nun, daß viele, viele Jahrhunderte der Blindheit unsere Augen bedeckt haben, so daß wir die Schönheit Deines auserwählten Volkes nicht mehr sahen und in seinem Gesicht nicht mehr die Züge Volkes erstgeborenen Bruders wiedererkannten.

Wir erkennen, daß das Kainszeichen auf unserer Stirn steht. Jahrhundertelang hat Abel darniedergelegen in Blut und Tränen, weil wir Deine Liebe vergaßen. Vergib uns die Verfluchung, die wir zu Unrecht aussprachen über den Namen der Juden. Vergib uns, daß wir Dich in ihrem Fleische zum zweitenmal kreuzigten. Denn wir wußten nicht, was wir taten"

Die jüdischen Propagandisten und Erfinder dieses angeblich päpstlichen Gebetes erkennen nicht, welch unfaßbar anmaßende Beleidigung der Päpste und der christlichen Menschen der letzten zwei Jahrtausende dieser Gebetstext darstellt, wenn er von einer Schuld und von einem Kainszeichen der Schuld der Christen spricht.

In Wahrheit hat sechs Jahrtausende lang keines der unzähligen Nachbarvölker der Juden weder die "Schönheit der Juden" noch etwas von einer angeblichen Liebe der Juden zu ihren nichtjüdischen Nachbarn zu entdecken vermocht. Vom ersten Tag ihres Eintrittes in die Geschichte an haben die Juden durch all die 6000 Jahre ihrer geschichtlich feststellbaren Existenz alle ihre nichtjüdischen Nachbarn gehaßt und wurden von ihnen widergehaßt. 6000 Jahre lang zählten die Juden bei allen ihren Nachbarn zu den unbeliebtesten Menschen. Das hat sich auch in den 2000 Jahren, während Christen und Juden nebeneinander lebten, nicht geändert.


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