SCHLUSS MIT DER ZIONISTISCHEN HASS-UND-RACHE-HETZE GEGEN ALLES DEUTSCHE

Es ist mehr als die höchste Zeit, den Propagandisten der Haß-und Rache-Parole "Niemals vergessen und niemals vergeben!" ihr übles Handwerk endlich zu legen.

"Welch unvorstellbare Katastrophe würde über die Menschheit hereinbrechen, wenn der alttestamentariscbe Haß-und-Rache-Geist, die Unversöhnlichkeit, das israelische Talionsprinzip[1], nach dem Wunsche gewisser Nationalzionisten die ganze Menschheit erfassen würde; wenn die Menschen wirklich unfähig würden, zu vergessen und zu vergeben, unfähig würden, einen Schlußstrich unter vergangenes Leid zu setzen und in versöhnlichem Geiste gemeinsam an den Aufbau einer besseren Zukunft zu gehen!

Welch unvorstellbare Katastrophe stünde uns bevor, wenn es den Rache-Predigern des "Niemals vergessen und niemals vergeben"! wirklich gelänge, ihren unversöhnlichen Haß der gesamten Judenheit einzuimpfen! An solchem Haß würde auch die Judenheit selbst -früher oder später, aber sicher einmal - zugrunde gehen.

Mit der Lebendig-Erhaltung und dauernden Schürung des Hasses wird die Zukunft immer mehr verbaut. Nur mit tiefster Erschütterung kann man lesen, was der in Deutschland lebende Jude J. G. Burg, ein Mensch im wahren Sinne dieses Wortes, über die abscheuliche zerstörende Tätigkeit der Haß-Prediger schreibt:

(Schuld und Schicksal, München 1962, Damm Verlag).

"Aus dem Kreise der Zionisten in der Bundesrepublik springt einem ein geradezu schauriger Haß auf das deutsche Volk entgegen. Man braucht nur ihre Presseerzeugnisse zu lesen, um zu wissen, wie sie an der Verewigung des Hasses arbeiten. Die in München erscheinende Neue jüdische Zeitung (gegr. 1950) brachte am 18.11.1960 einen Bericht über den Prozeß, der in Hagen gegen einen KZ-Machthaber namens Thomanek lief. Dabei wurden auch 62 jüdische Zeugen einvernommen; 23 davon erschienen aus Israel. Da zwei jüdische Zeugen den Angeklagten entlasteten, tobte das Blatt: . . . daß so etwas zum erstenmal vorkommt und hoffentlich zum letzten Mal, daß Juden sich erlauben, für Nazimörder einzutreten. Es ist wichtig, die Namen dieser beiden Zeugen bekanntzugeben. Der eine ist Margulies aus Paris, der andere ist Winter aus Wien. Beide waren Mitglieder des Judenrates in Tschortkow. Hätte die Polizei diese beiden Zeugen nicht geschützt, hätten sie den Zorn der übrigen jüdischen Zeugen verspürt. Hoffentlich ist diese Angelegenheit nicht erledigt, und hoffentlich wird man sich für diese beiden Juden interessieren!' ...

Wenn eine andere Zeitung innerhalb der BRD jemals wagen würde, einen Zeugen einer ordentlichen Gerichtsverhandlung so zu beschimpfen und unmißverständlich tätlich zu bedrohen, möchte ich nicht wissen, was geschähe.

Beim Lesen dieser erstaunlichen Aufforderung zur Gewalt gegen Zeugen vor einem ordentlichen Gericht fielen mir die Presseberichte über einen anderen Mordprozeß ein. Am 16.12.1937 (also während der NS-Herrschaft) drängte sich das Publikum in eine Schwurgerichtsverhandlung (in Stettin), welche die Ermordung eines jüdischen Kaufmannsehepaares aus Bahn, Kreis Greifenhagen, zu ahnden hatte. Nach zweitägiger Verhandlung wurden die Mörder verurteilt, der 26jährige Josef Reinhard zum Tode, sein 18jähriger Komplice Fritz Icke zu lebenslänglichem Zuchthaus und der jugendliche Mittäter Albert Icke zu sechs Jahren Gefängnis[2].

Der Gerichtsvorsitzende, LGR. Dr. Klaar, betonte in seinem Urteil u. a., daß die ganze Bevölkerung bei der Aufdeckung des Mordes mitgeholfen habe, und erklärte, daß es bei der Bestrafung der Täter keine Rolle spielen konnte, daß der Ermordete Abraham ein Jude gewesen ist.

Es wurden also jene Zeugen, die mithalfen, den Mörder eines Juden festzunehmen, in keiner Weise diffamiert, sondern öffentlich belobigt."

Und an anderer Stelle schreibt er:

"Wenn nur alle verfluchten Deutschen vernichtet würden", sagte Dr. Katz zu mir. Mit Mann und Maus, mit Weib und Kind sollen sie zugrunde gehen."

Mir lief es kalt über den Rücken. Mit einem Mal war meine Hoffnung und Freude wieder erloschen. Es würde auch dann keinen Frieden geben, wenn dieser Krieg vorüber war. Heute nicht und morgen nicht. Alles würde weiterlaufen: der Haß und der Terror. Ohne Ende. Der einzige Unterschied würde sein, daß einmal die einen oben und die anderen unten sein würden, und dann wieder umgekehrt. War das der Sinn des Lebens?

Es war Januar 1946 in Breslau. Ich ging mit einigen Bekannten in den Ruinengassen der Stadt spazieren. Wir unterhielten uns natürlich jiddisch. Plötzlich stürzten aus einem Erdloch einige halbnackte Kinder heraus und liefen über den nassen Schnee auf uns zu. Weinend baten sie uns um etwas zu essen ... Die Kinder sprachen deutsch. Sie hatte der Krieg verschont, und wie Tiere hatten sie sich in Höhlen verkrochen, in denen sie ein unbeschreibliches Leben führten. Unser jiddisch hatten sie für Deutsch gehalten. Sie glaubten Deutsche vor sich zu haben.

Ehe ich aber noch reagieren konnte, versetzte einer meiner Begleiter einem der Kinder einen brutalen Fußtritt, so daß das Mädchen - es mochte vielleicht sechs Jahre alt sein - zu Boden stürzte ... Ich warf mich dazwischen und fragte den Juden, ob er meine, damit dem Talmud zu dienen ...

Ich konnte diese Nacht nicht schlafen ... In mir stieg eine rasende

Angst auf. Wir Juden hatten durch die Hölle gehen müssen ... Sollten wir nach all diesen Prüfungen in der Tiefe an unserer eigenen Maßlosigkeit Schaden erleiden?" (S. 101 f.)

Wem die Versöhnung der Judenheit mit dem Deutschtum am Herzen liegt, der kann diese Worte Burgs nur mit tiefster Sorge lesen und die Kundgebungen und Äußerungen der heute noch pausenlos weitertobenden zionistischen Welthetze gegen Deutschland und das deutsche Volk mit größter Sorge verfolgen.

Gewiß ist nur eine Minderheit der Juden dem Haß-und-Rache-Teufel besinnungslos verfallen. Aber leider droht immer und überall die Gefahr, daß die Schreier und Hetzer einer aktiven rührigen Minderheit den Lauf der Dinge maßgeblich beeinflussen und die leisen Stimmen der Vernunft und Versöhnung der passiven Mehrheit im Kampfgeschrei der Hetzer ungehört verhallen.

Der größte hebräische Poet des letzten Jahrhunderts, Ch.N. Bialik (geb. 1878 in Rußland, gest. 1934 in Wien), der viele Jahre in Palästina lebte, wo Straßen und Orte seinen Namen tragen, schrieb nach dem Kischinewer Pogrom des Jahres 1903 in einem ergreifenden Klagelied, "Die Schlachtung", die goldenen Worte:

"Wer mir von Rache spricht, soll verflucht sein"

Ihm würdig zur Seite steht der Großrabbiner Dr. Isaak Goldstein, der predigt:

"Meine Rache ist Versöhnung."

Er wollte den Haß durch Liebe besiegen - einer der höchsten ethischen Grundsätze - und sagte von den unversöhnlichen Hassern:

"Sie wissen nichts von der Humanität, die das Judentum auszeichnet."

Und der abgeklärte J.G. Burg schreibt in seinem Lebensbericht (Schuld und Schicksal, München 1962, S 36o) die weisen Worte:

"Ich bin wahrhaftig nicht vom Schicksal verschont worden. Dennoch glaube ich, daß wir das Gestern Überwinden müssen, wenn wir das Morgen gewinnen wollen. Es hat keinen Sinn, Wochen der Verbrüderung zu feiern und im gleichen Atemzug immer wieder alte Wunden aufzureißen, um zu verhindern, daß sie sich schließen. So kommt es nie zu einem Frieden, nie zu einer Aussöhnung."

Der Talmud lehrt an vielen Stellen die Nächstenliebe. So sagt er (24/29):

"Sprich nicht: wie er mir getan, will ich ihm tun!"

Ich zitiere diese Stellen nicht, weil man mir vielleicht dagegen einwenden könnte, die auf Nächstenliebe hinweisenden Stellen und Gebote gälten nur für die Beziehungen der Juden untereinander, nicht aber gegen Nichtjuden. Ich kenne selbst viele, viele Juden, denen der Haß wesensfremd ist und deren überströmende Nächstenliebe und allgemeine Menschenliebe hinreißend und überwältigend sind.

Dr. Klaus J. Hermann (Lecturer, University of Maryland, Army Education Center, Fürth) schreibt (DSZNZ Nr. 6 vom 16.2.1962, S. 6, München):

"Ich sehe mit Ekel und Empörung, wie eine beispiellose Hetzkampagne im Gange ist, welche die christlich-jüdischen Beziehungen in Deutschland bedroht ...

... Ich bitte die Leser dieser [Haßausbrüche] in den Zeitungen, nicht zu vergessen, daß es Hasser nicht nur innerhalb der jüdischen Religionsgemeinschaft gibt ... Vergeßt eines nie: Diese Außenseiter sprechen nur für sich selbst, nie und nimmer für das Judentum! Wollen wir alle, luden wie Christen, uns nicht nur in der Woche der Brüderlichkeit, sondern das ganze Jahr in Freundschaft und Anstand die Hände reichen!? Denn nur dadurch kann der Friede auf Erde gerettet werden .."

J.G. Burg schließt sein Buch Schuld und Schicksal (Damm Verlag, München 1962) mit folgenden Sätzen echter Versöhnung:

"Trotz aller meiner nicht gerade guten Erfahrungen habe ich mir den Glauben an die Menschheit bewahrt. Ich bin überzeugt, daß eines Tages der Teufelskreis des Hasses, der uns umspannt, zertrümmert wird. Nur dann wird es eine Zukunft für uns alle geben ... Besonders für das Verhältnis zwischen Juden und Deutschen ist eine solche Haltung ... dringend notwendig.

So wollen wir die jüdische und die deutsche Jugend nicht in einem Geist der Ressentiments erziehen, der unbedingt wieder zu Haß führen muß, sondern in einem Geist des Bemühens, gut zu sein ..."

Rabbiner Victor Reichert (Cincinnati, Ohio, USA) nahm in einem Rundfunkinterview Stellung gegen die "Nazi-Prozesse" in Deutschland. Er erklärte:

"Durch das ständige Herumreiten auf diesen Dingen wird kein Problem gelöst. Im Gegenteil, die wirkliche Vergangenheit wird immer mehr entstellt."

Rabbi Reichert, der sich schon 1961 gegen die Vollstreckung der Todesstrafe an Eichmann wandte, gab der DWZ (Hannover, 10. 4. 1964, S. 1) folgendes Interview:

Reichert: "Ich empfinde, daß die fortdauernde Verfolgung der Naziverbrechen die Vergangenheit immer wieder aufwühlt, aber nicht klärt. Es wird immer wieder neuer Haß geboren, und für die Welt ist es das gleiche, ob sich dieser Haß gegen das jüdische oder gegen das deutsche Volk richtet. Es widerspricht auch der besten Tradition des jüdischen Volkes, an Stelle von Liebe und Vergebung jetzt die immerwährende Rache zu predigen."

Frage: "Aber lesen wir in der Bibel nicht von der Verfolgung des Schuldigen bis ins dritte und vierte Glied?"

Reichert: "Das ist ein großes Mißverständnis, dem leider nicht nur Nichtjuden, sondern auch Juden verfallen. Die Bibel lehrt, daß ein Verstoß gegen die göttliche Weltordnung unentrinnbare Konsequenzen für den Täter und seine Nachkommenschaft nach zieht. Diesem Gesetz sind wir alle unterworfen. Aber wir haben kein Recht, uns selbst das Richteramt anzumaßen; denn in der Bibel steht: Mein ist die Rache , spricht der Herr!

Das ständige Aufwühlen der Vergangenheit macht die Welt nicht besser, sondern schlechter. Es widerspricht dem göttlichen Gebot der Juden und der Christen."

Zu der Frage, wie er sich zu der Ansicht stelle, daß man die Ereignisse zur täglichen Pflichtlektüre für jedes Schulkind machen solle, erklärte Rabbi Reichert

"Nein! Keineswegs soll man das. Man würde die ganze heranwachsende Jugend an Terror und Greueltaten gewöhnen. Nicht nur jeder Psychologe, sondern jeder vernünftige Mensch weiß, daß man mit diesem Rezept entweder eine Generation von dickfelligen, gleichgültigen Menschen erziehen würde oder aber eine Woge von Haß, die die ganze Menschheit in neues Unglück stürzen könnte.

Wir sollten daher davon ablassen, Rache und Vergeltung zu fordern, sondern neue, konstruktive Wege für ein besseres Zusammenleben der Völker bahnen. Nicht negative Verfolgung, sondern nur positive Überwindung der alten Haß-und-Rache-Gefühle kann die starren Fronten auflösen, die noch immer die Menschen trennen ... Ich stelle die Versöhnung höher als die Vergeltung ... Ich wäre glücklich, dazu beitragen zu können, daß nicht neuer Haß gesät, daß die Vergangenheit begraben wird und daß Juden und Deutsche wieder unbefangen und offen einander begegnen können."

Ein liberaler Jude mahnte:

"Laßt die Vergangenheit ruhen! Dann tut ihr, was nötig ist und was uns allein voranhilft."

  1. Es gibt Juden, die der Welt allen Ernstes einreden wollen, das jüdische Talionsprinzip sei nicht grausam, sondern ein humanitärer Fortschritt. Die Juden wollten damit in einer barbarischen Zeit die Rache auf das Vergeltungs-Prinzip- Auge um Auge, Glied um Glied beschränken. Das ist spitzfindiges Geschwätz.
  2. So wurde ein Judenmord im nationalsozialistischen Deutschland 1937 bestraft! (Anm. d. Verf.. Während der ganzen Zeit des NS-Regimes wurde die Ermordung von Juden - auch wenn sie im KZ erfolgte - wie jeder andere Mord von den Gerichten als Kapitalverbrechen verfolgt und schwer bestraft. Todesurteile und schwerste Freiheitsstrafen wurden über die Täter verhängt. Es gab dann auch keine Strafnachsicht und keine Begnadigung. Es herrschte Recht und Gesetz, indes die Greuelhetze in aller Welt die Oberzeugung erweckte, daß man in Deutschland in Judenblut wate.)

ALLGEMEINE GESCHICHTE DES ANTISEMITISMUS (ANTIJUDAISMUS)

Die Bezeichnung "Antisemitismus" ist ganz unzutreffend. Es gibt keine allgemeine Ablehnung der semitischen Vö1ker a1s so1che. Unter allen semitischen Völkern richtet sich die allgemeine Ablehnung nur gegen die Juden; und dies nicht deshalb, weil sie Semiten, sondern weil sie Juden sind. Man kann die Ablehnung der Juden niemals als "Antisemitismus", sondern richtig nur als "Anti-Judaismus" bezeichnen, sie werden nicht wegen ihrer Zugehörigkeit zu den Semiten, sondern ausschließlich wegen ihrer jüdischen Wesensart abgelehnt.

"Ich bin betrübt, aber ich vermag nicht zu erkennen, wie ich dem Antisemitismus Einhalt gebieten könnte. Ich weiß nicht, was dagegen geschehen sollte. Es ist eine Art Krankheit, die sich wohl nach ihren eigenen Gesetzen ausbreitet ... Ich glaube, die wesentliche Ursache des Antisemitismus besteht - mag dies auch eine Tautologie sein darin, daß es Juden gibt. Wir scheinen den Antisemitismus schon in unserem Ränzel mitzubringen, wo immer wir hingehen."

(Dr. Chaim Weizmann, Rede vor einem englisch-amerikanischen Untersuchungsausschuß, zitiert nach Arthur Koestler)

Die Judenfeindschaft ist als geschichtliche Erscheinung in Wahrheit ein Phänomen. Sie ist so alt wie die jüdische Geschichte. Kein anderes Volk der Erde hat schon von Anbeginn an, von seinem Eintritt in die Geschichte an, so viel Ablehnung und Antipathie hervorgerufen und gefunden wie die Juden. Es ist leider eine geschichtliche Tatsache, ein wahrhaft erschütterndes Phänomen, daß viele Juden es niemals und nirgends verstanden, noch auch den Willen dazu hatten, sich die Sympathien, die Zuneigung ihrer Zeitgenossen, ihrer Nachbarn, zu erwerben.

Die Ursache dieses wahrhaft bestürzenden Phänomens liegt nicht etwa darin, daß die Mehrheit der Juden nicht liebenswert oder auch nur weniger liebenswert gewesen wäre als die Angehörigen anderer Völker; sie liegt vielmehr in der unglaublichen Präpotenz vieler Juden, die aufdringlich und abstoßend in Erscheinung trat. Viele Juden haben sich in Wahrheit niemals um die Zuneigung und Freundschaft ihrer Nachbarn und ihrer Wirtsvölker bemüht; sie haben vielmehr von Anbeginn an alle nichtjüdischen Menschen abgestoßen und abgelehnt; sie haben alle Nichtjuden und alles Nichtjüdische verachtet und gehaßt.

Ebenso tief und groß waren die Abneigung und die Ablehnung, die diese Präpotenz ausnahmslos bei allen Völkern hervorrief, mit denen die Juden in Berührung kamen.

Diese Präpotenz, dazu ihr halsstarriges Festhalten an ihrer fremden Lebensweise und ihrem Glauben, ihr stures Beharren auf ihrer Fremdheit, ihre abgrundtiefe Verachtung alles Nichtjüdischen, ihr tief verletzendes anmaßendes sich-besser-Dünken und vor allem ihr offener, fanatischer Haß und ihre Todfeindschaft gegen alles Nichtjüdische, besonders gegen das Christentum, führte zu schwerstem gegenseitigen Nichtverstehen und zu gegenseitiger tiefgehender Feindschaft.

Die Judenfeindschaft hat ihre Ursache in dem Haß, in der Todfeindschaft und Verachtung der Juden gegen alles Nichtjüdische.

Ursache wie Wirkung zeigen sich vom Eintritte der Juden in die Geschichte an. Bei fast allen hellenistischen und römischen Autoren finden wir diese tiefgehende gegenseitige Ablehnung und Abneigung bezeugt:

"Die meisten Quellenschriftsteller sind darin einstimmig, daß bei einer in Ägypten ausgebrochenen ekelhaften Krankheit der König Bochoris beim Orakel Hammons Abhilfe gesucht und die Weisung erhalten habe, sein Reich zu säubern und die Juden als ein den Göttern verhaßtes Geschlecht nach anderen Gegenden fortzuschaffen. So habe man auf die Leute gefahndet und sie zusammengebracht. Als man sie in einer Wüste sich selbst überlassen habe, hätten sie alle weinend vor sich hingestarrt, nur einer der Vertriebenen, Moyses, habe sie aufgefordert, von Göttern und Menschen keine Hilfe zu erwarten, da beide sie verlassen hätten, sondern auf sich selbst ... zu vertrauen. Sie fielen ihm zu ... und zogen, durchaus unkundig, wie sie waren, aufs Geratewohl ihres Weges. Doch jetzt brachte sie nichts so sehr in Not wie der Mangel an Wasser. Schon waren sie, nahe am Sterben, überall auf der Fläche niedergesunken, als ein Rudel wilder Esel von der Weide her nach einem dichtbeschatteten Felsen hinlief. Moyses folgte den Eseln, und wie er aus der Grasnarbe des Bodens geschlossen, brachte er reichlich Gänge von Quellen zutage. Das half. Und nachdem sie ohne Unterbrechung einen Marsch von sechs Tagen gemacht hatten, nahmen sie am siebenten nach Vertreibung der Bewohner das Land ein, wo die Stadt und der Tempel gestiftet wurden."

(Plinius, Hist. nat XIII/9, Cornelius Tacitus, Hist. V, 2, V, 3)

H i s t. V, 4: "Um des Volkes für immer gewiß zu sein, gab Moyses demselben eine neue, der Übrigen Welt entgegengesetzte Ordnung: was bei uns heilig ist, das ist dort alles unwert geachtet, hinwiederum bei ihnen erlaubt, was uns unrein ist ... Sie schlachten den Widder (der dem Ammon heilig ist) zu Ammons Unehren; auch das Rind wird geopfert, das die Ägypter als Apis (heiliger Stier) verehren; das Schwein essen sie nicht, im Andenken an das Unheil, womit die Krätze (was eine Krankheit dieses Tieres ist) sie vor Zeiten geschändet hatte ... "

Tacitus wirft also den Juden vor, neue Riten eingeführt zu haben, die den bestehenden Gebräuchen aller übrigen Menschen entgegengesetzt sind. In Hist. V, 5 bezeichnet er die Sitten der Juden als "absurd" und "abscheulich" ("Judaeorum mos absurdus sordidusque").

H i s t. V, 5: 11... "Die Juden sind stark geworden, weil sie unter sich mit Eigensinn zusammenhalten, schnell bereit sind zu barmherzigen Gaben [füreinander], allen anderen aber entschieden feindseligen Haß entgegenbringen (... adversus omnes alios homines odium). Sie leben von den anderen Menschen abgesondert bei Tisch und geschieden beim Nachtlager. Obwohl ganz maßlos im Geschlechtstrieb, enthält sich dieses Volk des Beischlafs mit fremden Weibern, während unter sich bei ihnen nichts unerlaubt ist ... Sie haben die Beschneidung eingeführt, um an dieser Abweichung erkannt zu werden ... Die Ägypter beten sehr viele Tiere und gemachte Bilder an; die Juden aber denken sich nur im Geiste ein einziges göttliches Wesen; es seien Sünder, die Götterbilder aus vergänglichem Stoffe in Menschengestalt bildeten; das höchste, ewige Wesen könne nicht abgebildet werden und nicht vergehen. Sie dulden keinerlei Bilder in ihren Städten, viel weniger in den Tempeln."

Josephus, Jüdische Altertümer XVIII, 4, 5 erzählt, daß ein wegen Gesetzesübertretung flüchtig gewordener Jude nach Rom gekommen sei. Dort habe er eine vornehme Frau beschwatzt, ihm reiche Geschenke für den Tempel zu Jerusalem anzuvertrauen. Diese habe er dann mit drei anderen Juden unterschlagen und vergeudet. Der Gatte der Frau, Saturnius, habe dem Kaiser Tiberius den Betrug angezeigt, darauf habe dieser befohlen, die Juden aus Rom zu verjagen. Dies sei auch die Veranlassung dazu geworden, daß 4000 Juden in Rom ausgehoben wurden, um Kriegsdienst auf der Insel Sardinien zu leisten.

(Vgl. dazu Tacitus, Annalen 11, 85)

Auch unter Claudius (51 n.Chr.) wurden die Juden aus Rom ausgetrieben.

Antiochus IV. Epiphanes, König von Syrien, versuchte den Juden ihre Ablehnung des Götterglaubens zu nehmen und sie mit der griechischen Sitte vertraut zu machen, um "dieses so widerliche Volk in ein Besseres zu verwandeln" (Tac. V, 8).

Das Hauptcharakteristikum des antiken Judenbildes, das sich in allen zeitgenössischen Berichten widerspiegelt, sind Abneigung und Ablehnung, Mißachtung und Verachtung, ja Haß gegen alles Nichtjüdische.

Tacitus (Annalen XV, 44) berichtet, daß die Juden von Haß gegen das ganze nichtjüdische Menschengeschlecht erfüllt seien.

Das rief natürlich schärfste antijüdische Gegenreaktionen und Gegengefühle hervor.

Bei dem Philosophen Poseidonios sagt Sidetes, der Berater des Herrschers von Syrien, Antiochus VII., zu diesem:

"Weil die Juden allein von allen Völkern jede gesellschaftliche Beziehung zu den anderen ablehnen, sollten sie ausgerottet werden."

Schon seit dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert kam es - nach dem Zeugnis bei vielen griechischen und fast allen römischen Autoren -infolge dieses Hasses der Juden gegen alles Nichtjüdische zu einem ebenso tiefgehenden Abscheu der Zeitgenossen gegen die Juden.

Auch J. Isaac (Genese de l'Antisemitisme, Paris 1956) erklärt den heidnischen Antijudaismus des Altertums, die Heftigkeit des jüdisch hellenischen Gegensatzes und den erbitterten Haß gegen die Juden ,als natürliche, unvermeidliche Folge der strengen Absonderung der Juden" (also der Feindschaft der Juden gegen ihre nichtjüdische Umwelt).

Dieser Haß gegen alles Nichtjüdische kommt auch im (griechischen) Esther-Buch (3, 8) zum Ausdruck, wo der Makedonen-Haman zum Perserkönig sagt:

"Es ist da ein Volk, das wohnt zerstreut und abgesondert unter den Völkern in allen Bezirken deines Königreiches: Ihre Gesetze sind andere Gesetze als die der anderen Völker, und die Gesetze des Königs halten sie nicht, so daß es für den König nicht zuträglich ist, sie gewähren zu lassen. Wenn es dem König gutdünkt, so werde vorgeschrieben, sie auszurotten, dann vermag ich zehntausend Talente Silbers den Beamten auszuhändigen für die königlichen Schatzkammern."

Und Esther 13, 5 wirft den Juden ihre Abwehrhaltung gegen jedermann" vor, die sich aus ihrer strengen Absonderung ergebe.

Der Haß, die Ablehnung und die Feindschaft der Juden gegen alles Nichtjüdische blieben auch in den folgenden Jahrhunderten unverändert; die notwendig daraus entspringende Judenfeindschaft äußert sich hauptsächlich darin, die Juden bekehren zu wollen.

Im westgotischen Raum waren die Juden schwerem Druck zu Christianisierung und zu Zwangstaufen ausgesetzt (1010, Limoges).

Zur Zeit der Kreuzzüge kam es auch in Deutschland zu diesen Christianisierungsversuchen und häufig zur Alternative "Zwangstaufe oder Austreibung".

Die Ausschreitungen gegen die Juden im Gefolge des Zuges der Kreuzfahrer durch Deutschland unter dem Leitspruche Taufe oder Tod trafen die Juden in jenen Städten, die auf der Marschlinie der Kreuzfahrer standen. Die Ausschreitungen begannen bereits Ende 1095 in Nordfrankreich, wo sich das Heer der Kreuzfahrer des Pierre von Amiens versammelte. Die judenfeindliche Welle begleitete von dort aus die Kreuzfahrer auf ihrem Zuge durch Deutschland.

"Sehet, wir ziehen den weiten Weg, um die Grabstätte aufzusuchen und uns an den Israeliten zu rächen, und siehe, hier wohnen unter uns Juden, deren Väter ihn unverschuldet umgebracht und gekreuzigt! So lasset uns zuerst an ihnen Rache nehmen und sie austilgen unter den Völkern, daß der Name Israel nicht mehr erwähnt werde, oder sie sollen unseresgleichen werden und zu unserem Glauben sich bekennen."

(Germania Judaica)

Soweit es den Juden - die die Zwangstaufe ablehnten - nicht gelang, dem Zuge der Kreuzfahrer auszuweichen und sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, erging es vielen von ihnen übel. In Mainz nimmt der Bischof Ruthard die Juden unter seinen Schutz. Die Stadt wird verrammelt, von den Kreuzfahrern belagert und schließlich erobert. Hunderte Juden wurden getötet, viele nahmen die Taufe; sie kehrten zum Judentum zurück, kaum daß das Kreuzheer weitergezogen war.

Der Glaubensfanatismus einiger Juden war so stark, daß sie sich während der Kämpfe in der Stadt in die Synagoge zurückzogen, ihre Kinder töteten, das Gotteshaus anzündeten und in den Flammen starben. Sie zogen den Tod der Taufe vor.

1290 kam es zur ersten Totalaustreibung der Juden aus England, zur selben Zeit (1306) auch aus Frankreich durch Karl Vl. Endgültig erst 1394.

Am 31.3.1492 wurde den Juden in Spanien eine Viermonatsfrist zur Entscheidung gegeben: Taufe oder emigrieren. Etwa 56.000 ließen sich taufen.

Die Klagen über die Absonderung der Juden von ihren Mitmenschen setzten sich auch in der nachrömischen Zeit fort. Aus der Flut der Veröffentlichungen seit dem 4.Jahrhundert seien angeführt:

R.Martini, Pugio fidei. Etwa 1280 entstanden, 1653 in Paris, 1683 in Leipzig erschienen.

Porchetus de Salvaticis Victoria. Um 1300 geschrieben, 1530 von A. Justiniani in Paris herausgegeben.

Wagenseil J. Chr., Tal ignem Satanae, Altdorf 1682.

Eisenmenger Joh. Andreas, Entdecktes Judentum oder Gründlicher und wahrhafter Bericht welcher Gestalt die versteckten Juden lästern und schmähen.

Brimann-Ecker, Judenspiegel. Ferner: Der Judenspiegel und die Wahrheit.

Rohling August, Der Talmudjude. - Katechismus des 19. Jahrhunderts. - Juden und Protestanten.

Die absolute Feindschaft der Juden gegen alles Nichtjüdische und die strenge Absonderung von allem Nichtjüdischen bewahrte den Juden durch all die Jahrhunderte hindurch zwar die jüdische Eigenart, die jüdische Fremdheit, war aber in ihrer Auswirkung auch die Ursache der Ablehnung, die sie den Juden zuzog. Es scheint mir völlig abwegig, über die Ursachen der Ablehnung der Juden durch ihre Umwelt, über die Judengegnerschaft in den verschiedensten Graden und Formen, von der Judenfeindschaft bis zum Judenhaß, sich tiefgründig gebende Untersuchungen anzustellen. Es ist völlig überflüssig, mit talmudischer Spitzfindigkeit Erklärungen des Antijudaismus zu formulieren, wo die Ursachen so klar und offen, so einfach und unkompliziert zutage liegen: die Verachtung der Juden, die Feindschaft und der Haß der Juden gegen alles Nichtjüdische, die strenge Absonderung der Juden vor allem Nichtjüdischen, waren die auslösende Ursache der Judengegnerschaft, des Antisemitismus, des Antijudaismus. Der Christenhaß der Juden war der Vater des Judenhasses der Christen.

Es muß mit dem allergrößten Nachdrucke darauf verwiesen werden: Lange bevor es antijüdische Streitschriften und Haßpamphlete gab, gab es die jüdischen Haßprediger gegen die Christen.

Schon vom 1 Jahrhundert n. Chr. an, also schon lange vor den christlichen Judenhassern und -hetzern, gab es jüdische Christenhasser und -hetzer, die in der ganzen Zeit seit der Entstehung des Christentums Haß und Feindschaft gegen das Christentum und die Christen predigten. Der Christenhaß und das Vernichtungsstreben der Juden gegen das Christentum wie gegen alle Nicht-Juden und gegen alles Nicht-Jüdische waren ja direktes göttliches Gebot für die Juden. Der Christenhaß war das Primäre, der Judenhaß, der Antisemitismus, der Antijudaismus, das Sekundäre, die Folge.

Meiner Kenntnis nach übertrafen die jüdischen Christenhaßprediger noch bei weitem das abscheuliche Wirken der christlichen Prediger des Judenhasses und der Judenfeindschaft.

Schon Tertullian und Justinian klagten im 1.Thessalonischen Brief, 2,15 f:

"Sie haben den Herrn Jesum und die Propheten getötet. Und indem sie sich Gott nicht gefällig machen und aller Menschen Feinde sind."

Der jüdische Glaube ist eine direkte Kriegserklärung gegen alle nichtjüdischen Menschen.

"Der Grundzug der christlichen Lehre ist die versöhnende Liebe, die Bruderschaft aller Menschen. Der Grundzug der jüdischen Lehre ist die Beschränkung der Brüderlichkeit nur auf die Juden und die strengste Ablehnung alles Nichtjüdischen, die strengste Abschließung und Todfeindschaft gegen alles Nichtjüdische.

Jehova ist nicht der Gott des Weltalls und nicht der Gott aller Menschen; er ist nur der Gott der Juden ... Er ist auch nicht der Gott der Liebe und Güte; die alttestamentarische Nächstenliebe ist ausschließlich auf die Juden beschränkt.

Jehova ist der Feind aller Nichtjuden. Er gibt den Juden das religiöse Gebot, alle Völker zu fressen und sie zu vertilgen und zu peinigen, daß keines mehr übrigbleibt."

Marcion (85 in Sinopeam Pretus) stellt in seinem Werke Antithesen das Christentum dem Judentum gegenüber:

"Jehova, der Judengott, sagt zu Mose beim Auszug aus Ägypten: Seid bereit, beschuht, die Stäbe in den Händen, die Säcke auf den Schultern, und traget alles Gold und Silber mit euch davon!'

Christus sprach zu seinen Jüngern bei ihrer Aussendung in die Welt; Habet keine Schuhe an den Füßen, keinen Sack auf dem Rücken, kein Geld in den Gürteln."

Die Juden eroberten das Land mit Gewalt und Grausamkeit. Jehova befiehlt den Juden die Eroberung.

Christus verbietet alle Gewalt und predigt Barmherzigkeit. Jehovas Gesetz lautet: 'Auge um Auge, Zahn um Zahn!'

Christus sagt: Wenn dir jemand auf die Backe schlägt, biete ihm auch die andere an.

Jehova, der Gott des Alten Testaments, fordert Gehorsam und richtet die Ungehorsamen.

Christus verlangt nur Glauben und straft die Sünder nicht. Jehova ist ein richtender, strafender und rächender Gott.

Christus ist reine Güte und nichts als Güte. Sein Werk erschöpft sich in erbarmender Liebe und ist Erlösung. Christus hat den Menschen die Liebe und die Erlösung gebracht."

Tatsache ist, daß der Ablehnung mancher Juden durch manche Christen die radikale, die bedingungslose Ablehnung aller Christen und aller sonstigen Nichtjuden durch die nationalen und orthodoxen Juden vorangeht und gegenübersteht.

Die Juden haben auch niemals gezögert, Verfolgungen und Unterdrückungen von Andersgläubigen - vor allem von Christen durchzuführen, wann und wo sie dazu Gelegenheit hatten und dazu in der Lage waren.

"Die Juden haben in der Tat, wo sie es konnten, Christen verfolgt, schon im historischen Palästina, solange ihre nationalen und religiösen Autoritäten neben den römischen Behörden einigen Einfluß behielten, und besonders in Zeiten des Konfliktes mit Rom, als sie alleinige Herren im Lande waren."

(Marcel Simon, Verus Israel. Etude sur les relations entre Chretiens et juifs dans l'empire romain, S. 148)

Die Judenheit hat in ihrer Geschichte Greuel verübt, die denen anderer Völker weder nach Art noch nach Ausmaß nachstehen.

Ungezählte Menschen sind von Juden in Kyrene, in Ägypten und in anderen Ländern hingemordert worden (und ebenso blutig und erbarmungslos war die Rache der Befallenen an den besiegten Juden).

Noch heute - am Ausgang des 20, Jahrhunderts - finden wir den gleichen elementaren, pathologischen Haß vieler Juden gegen alles Nichtjüdische, vor allem gegen alles Christliche. Das zeigt auch das barbarische Verhalten der Israelis gegen die Mohammedaner und Christen im heutigen Israel.

W. Schlamm schreibt zu diesem heute noch wütenden Haß (Wer ist Jude?, S. 223):

"Heute noch, eine ganze Generation nach der Errichtung des Judenstaates, sind erhebliche Teile des Judentums von einem pervertierten Haß gegen die christliche Umwelt getrieben, der, würde er in umgekehrter Richtung akut, alle Juden entsetzen würde."

Und an anderer Stelle:

"Der Haß vieler orthodoxer Juden entspricht weniger der Demut vor dem jüdischen Gott als vielmehr dem jüdischen Hochmut gegenüber der nichtjüdischen Welt. Diese Menschen hassen alle Nichtjuden. Dieser Teil der Judenheit will um jeden Preis eine normalisierte Einfügung der Judenheit in die Umwelt verhindern und besteht auf einer sturen Separierung ... Ihm kann kein größeres Unglück passieren als die Versöhnung!" (128/4)

Der Zionist Cheskel Zwi Klötzel legt ein umfängliches Bekenntnis über das Grundwesen des jüdischen Wesens ab, dem wir folgendes entnehmen:

"Dem Antisemitismus steht auf jüdischer Seite ein großes Hassen alles Nichtjüdischen gegenüber. Wie wir Juden von jedem Nichtjuden wissen, daß er irgendwo in einem Winkel seines Herzens Antisemit ist, Antisemit sein muß, so ist jeder Jude im tiefsten Grunde seines Seins ein Hasser alles Nichtjüdischen ...

Nichts ist mir so lebendig wie die Überzeugung dessen, wenn es irgendwo etwas gibt, das alle Juden der Welt eint, es dieser große, erhabene Haß ist ... Ich fühle diesen Haß, diesen Haß gegen etwas Unpersönliches, Unbegreifbares, als ein Stück meiner Natur ... Und darum erscheint es mir schamlos, wenn man diesen Haß versteckt.

Denn das erscheint mir als Kern alles Menschentums: Sich seiner Natur bewußt zu sein und für sie einzustehen.

Man nennt uns eine große Gefahr für das Deutschtum. Gewiß sind wir das! So sicher, wie das Deutschtum eine Gefahr für das Judentum ist ... An der Tatsache, daß ein starkes Judentum eine Gefahr für alles Nichtjüdische ist, kann niemand rütteln. Alle Versuche jüdischer Kreise, das Gegenteil zu beweisen, müssen wir als ebenso feige wie komisch bezeichnen! Und als doppelt so verlogen, wie feige und komisch. Aber noch sonderbarer muß es uns anmuten, wenn Nichtjuden das Verlangen stellen, der Bestätigung unseres natürlichen Hasses zu entsagen; wenn sie Zurückhaltung, Bescheidenheit und Demut von uns erwarten."

(Artikel Das große Hassen" in der Zeitschrift Janus 1912/13, Heft 2)

Um sich nur ja um jeden Preis von allen Nichtjuden abzusondern und zu unterscheiden, sind die nationalen Juden vor allem bemüht, überall eigene nationale und konfessionelle jüdische Schulen einzurichten.

Das österreichische Fernsehen brachte am 23.1.1966 um 17 Uhr einen Filmbericht, in dem über das jüdische Schulwesen in Australien berichtet wurde. Es ist wirklich sehr bezeichnend, daß die Juden auch im freien Australien, wo sie keinerlei Schwierigkeiten mit einem Antijudaismus haben und das ein ausgezeichnetes Schulwesen besitzt, mit allen Kräften bemüht sind, sich abzusondern und dadurch einen Antijudaismus hervorzurufen, indem sie dort ein eigenes jüdisches Schulwesen aufbauen.

In diesen ausschließlich für die jüdische Jugend bestimmten Schulen wird diese in erster Linie nicht zur Liebe zu ihrem Vaterland, sondern zu fanatischen Juden erzogen. Die arme, wehrlose jüdische Jugend wird dort zur Gegnerschaft, zur Feindschaft, ja zum Haß gegen alles Nichtjüdische erzogen, zu religiösen und nationaljüdischen Chauvinisten.

Es wird ihnen dort der Glaube und die Überzeugung beigebracht, daß Jehowa, der Gott der Juden, sie unter allen Menschen, unter allen anderen Australiern, ausgewählt und zur Herrschaft über alle Nichtjuden, einschließlich der nichtjüdischen Australier, berufen habe. Gewiß gibt es in manchen Ländern auch konfessionelle christliche Schulen; aber es gibt keine christlich-nationalen Schulen.

In den christlich-konfessionellen Schulen wird die Jugend zu guten Patrioten, zur Liebe zu allen Menschen erzogen. Die christliche Erziehung beruht auf den zwei Fundamental-Gesetzen der Christentums: Du sollst Gott lieben! Das ist das erste und höchste Gebot. Das zweite aber ist diesem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!" Das christliche Gebot der Nächstenliebe ist der höchste Gipfel menschlicher Sittlichkeit.

Der Gott der Christen unterscheidet nicht zwischen den Menschen. Vor ihm sind alle Menschen gleich: er liebt alles, was Menschenantlitz trägt, mit gleicher Liebe. Er wählt nicht die Juden vor allen anderen Menschen aus und beruft nicht diese Ausgewählten zur Herrschaft über alle anderen Menschen, über alle Nichtjuden und zur Ausrottung aller Nichtjuden.

Es ist völlig unrichtig zu behaupten, daß die Nichtassimilation der Juden eine Folge des Antijudaismus war. Gerade umgekehrt ist die Ablehnung des Christentums durch die Juden der Grund für die Nichtassimilierung mit den Christen, die die Juden sogar mit Gewalt in sich aufnehmen wollten.

Parkes stellt in seinem Buche (übersetzt aus dem Englischen von Denecker mit dem deutschen Titel Die Judenfrage als Weltproblem) fest:

"Eine Judenfrage besteht nicht wegen des jüdischen Blutes, sondern wegen der jüdischen Geschichte ... Ein derart der Welt sowohl politisch als auch geistig ausgesetztes Volk wie die Juden mußte entweder unterliegen oder eine eigene starke Individualität entwickeln, dazu das Vermögen, nicht überwältigt zu werden, um jedem Wechsel des Schicksals zu begegnen, ohne sich zermalmen zu lassen ... Die Juden hatten für ihre Hartnäckigkeit den denkbar stärksten Grund, nämlich das Bewußtsein einer religiösen Sendung ... Das Gefühl der Vorzugsstellung, welches sie aus der Religion schöpften, war der eigentliche Grund des Fortbestandes der Juden. Die frühen Reibungen der Juden mit ihren Nachbarn aber hatten sich daraus ergeben, daß die Juden zwangsläufig unduldsam in jener alten Welt waren, die sich in religiösen Dingen völlig tolerant gab."

Es ist müßig, feststellen zu wollen, was größer und verabscheuungswürdiger war: die Judenfeindschaft der Christen oder die Christenfeindschaft der Juden; entscheidend ist, daß es primär keine christliche Judenfeindschaft gab: das Primäre war die Ablehnung und Verachtung, die Feindschaft und der Haß der Juden gegen alles Nichtjüdische, die ihnen göttliches Gebot auferlegte.

Die Versuche, die Christenfeindschaft der Juden, ihre Christenverfolgungen wie die Verfolgung aller Nichtjuden abzuleugnen, sind angesichts der klaren Sprache der Tatsachen der Geschichte und der jüdischen schriftlichen Quellen zum Scheitern verurteilt.

In der Feststellung der primären Christenfeindlichkeit liegt auch keine Verurteilung; es ist einfach die Feststellung einer offenkundigen Tatsache; die Feststellung soll nur zeigen, daß die Juden als Menschen um nichts besser sind als ihre Mitmenschen;

man wird es nur langsam überdrüssig, immer wieder das übertriebene und maßlose Geplärr über ihre Verfolgung und über ihr einzigartiges Schicksal anzuhören, als wenn sie die einzig und am schwersten verfolgten Menschen in der Geschichte gewesen wären; als ob sie Menschen wären, denen selbst jede Intoleranz gegenüber anderen, jede Verfolgung, jede Inhumanität oder gar Bestialität wesensfremd wären. Man wird es langsam müde, immer wieder von einer bergehohen Schuld der anderen Menschen, besonders der Christen, gegenüber den "Juden" sprechen zu hören, indes der jüdische Schuldenberg gegen ihre nichtjüdischen Mitmenschen um keinen Strich niedriger ist.

Er ist in Wahrheit um vieles höher, und die Juden sind um kein Jota besser, toleranter und humaner als ihre nichtjüdischen Mitmenschen.

Es ist unaufrichtig und unzutreffend, wenn gewisse Juden heute die Behauptung aufstellen (Johann Maier, "Die religiös motivierte Judenfeindschaft", in Thieme, Judenfeindschaft, S. 38 f.), daß die Auserwähltenlehre und die religionsgesetzlich gebotene Ablehnung, die Feindschaft und Vernichtungsbereitschaft gegen alles Nichtjüdische, die Absonderung von allem Nichtjüdischen "keine grundsätzlich ablehnende Haltung gegenüber der nichtjüdischen Umwelt und gegenüber den nichtjüdischen Menschen bedeute.

Die widersinnige Behauptung, die religionsgesetzlich gebotene und effektiv durchgeführte absolute Ablehnung, Absonderung und Feindschaft bedeute keine grundsätzliche Ablehnung und Feindschaft, ist logischer Nonsens, ist talmudische Verdrehung, die uns das Schwarze als weiß einreden will. Die Behauptung, daß nur in den nicht verbindlichen Quorumtexten der Feindeshaß tatsächlich und ausdrücklich geboten ist, ist nicht zutreffend; die jüdischen Gesetze in den Büchern Mose atmen Verachtung, Haß, Todfeindschaft gegen alles Nichtjüdische und gebieten ausdrücklich und wörtlich die Vernichtung und Tötung aller nichtjüdiscben Menschen. Me. Ex. 14, 7 befiehlt den gläubigen Juden:

Den Besten der Goiyim töte!

Es ist auch ganz unzutreffend, wenn behauptet wird, der Kreuzigungstod Christi werde dazu ausgenützt, die Judenfeindschaft anzustacheln. Damit könnte man ja auch nur die Judenfeindschaft bei den Christen erklären, nicht aber den bei allen anderen nichtchristlichen Völkern - unter denen Juden leben - ohne Ausnahme samt und sonders bestehenden Antijudaismus. Zweitens stimmt die Behauptung auch für die Christen nicht. Ich selbst bin von meinem vierten Lebensjahr an - vom katholischen Kindergarten bis zu meiner Hochschulreife - von katholischen Ordensschwestern, Priestern und Ordensbrüdern erzogen worden. Ich habe von meinen geistlichen Erziehern und Lehrern - so wenig wie in meinem Elternhause - niemals ein böses oder schlechtes Wort oder auch nur ein abfälliges Wort über die Juden gehört; ich habe in Familie und Schule niemals ein offenes oder verstecktes Wort der Judenfeindschaft gehört. Niemals konnte ich auf Grund dieser Erziehung und Ausbildung ein Gegner der Juden werden. Und schon gar nicht wegen der Kreuzigung Christi. Niemals wurde mir gelehrt oder nahegelegt, die heutigen Juden als solche für den Kreuzigungstod Christi verantwortlich zu machen.

Die Mitschuld von Juden am Kreuzigungstod Christi vor 2000 Jahren kann höchstens in bigotten Ländern und bei bigotten Menschen eine gewisse Rolle spielen, wie in Polen und im alten Rußland, wo es bei Karfreitagsprozessionen gelegentlich zu argen Verprügelungen von Juden kam.

Die Behauptung, daß die Christen die Juden von heute als "Gottesmörder" ansähen, daß die Juden als Gesamtheit am Kreuzigungstod schuldig seien und deshalb unter einem Gottesfluch stünden, ist Nonsens, den jeder vernünftige Mensch ablehnt. Schon Augustinus hat diesen Vorwurf an die Juden entschieden abgelehnt. Keinesfalls lebt die Meinung, daß die Juden Gottesmörder seien, als lebendiges Gefühl im Herzen der Christen[1].

Im Gegensatz dazu ist erwiesen, daß die jüdische Jugend in der Familie und in der Schule im und zum Christenhaß, zur Verachtung und zum Haß alles Nichtjüdischen ausdrücklich erzogen wird.

Wenn ich für meine Person in meinem Leben dazu kam, einige wenige Juden abzulehnen, so lag der Grund hiefür immer in der individuellen Persönlichkeit dieser betreffenden Juden, weil sie mir unangenehme Menschen waren. jedenfalls war ich auch in der Ablehnung mir unangenehmer Juden bei weitem nicht so rigoros wie die Juden unter sich in ihrer gegenseitigen Ablehnung.

Der allgemeine Antijudaismus, die allgemeine Judenfeindschaft, erwuchs aus der vorhergehenden Feindschaft und dem Haß der Juden gegen alles Nichtjüdische und der verachtungsvollen strengen Absonderung der Juden von allem Nichtjüdischen. Diese bis zum tödlichen Haß gehende, bis zum Wunsche auf Ausrottung und Vernichtung alles Nichtjüdischen gehende Feindschaft des Judentums gegenüber dem Christentum kommt in allen religiösen Schriften des Judentums an ungezählten Stellen und in der Haltung vieler Juden klar zum Ausdruck.

Dazu kommt noch ein anderes: Die Fremdheit, die für Nichtjuden bestehende Undurchsichtigkeit der jüdischen Lehre und des jüdischen Ritus führte weitverbreitet zum Verdacht, ja vielfach zum überzeugten Glauben, daß neben diesen ausdrücklich schriftlich festgelegten Feindschafts- und Vernichtungsgeboten auch noch mündlich überlieferte Geheimgesetze" bestünden, deren schriftliche Niederlegung wegen ihres ungeheuerlichen Inhalts vermieden werde. Dieser Glaube, diese Überzeugung ist es, die - neben anderen Gründen den sogenannten "Protokollen der Weisen von Zion" - ohne Rücksicht darauf, ob sie echt sind oder nicht - so überzeugend durchschlagende und nachhaltige Wirkung verschaffte.

Dazu kommt weiter, daß es auch - im Gegensatz zu der in alle Sprachen übersetzten und in hunderten von Millionen Exemplaren verbreiteten Heiligen Schrift der Christen keine authentische und vollständige, allgemein und leicht zugängliche Übersetzung des Talmud und der anderen grundlegenden religiösen Schriften der Juden in den Weltsprachen gibt, die allen Nichtjuden leicht Einblick in die jüdische Lehre geben könnten.

Die Verbreitung der Kenntnis der heiligen Schriften der Christen wird bei allen Völkern und zu allen Zeiten und mit allen Mitteln durchgeführt.

Die Kenntnis und das Studium des Talmud und der jüdischen religiösen Schriften ist bis zu einem hohen Grade und Maße nur gründlichen Kennern des Hebräischen vorbehalten. Die Unterrichtung von Nichtjuden im Talmud ist überdies bei schwerster religiöser Strafandrohung verboten. Ungeheuer, ja tödlich, ist der Haß, der den orthodoxen, gläubigen Juden im Talmud gegen das Christentum und gegen die Person Christi eingeimpft wird.

"Der Talmud beleidigt ständig das Heiligste und Höchste des Christentums. Er stellt Christus als einen Betrüger und nichtswürdigen Verbrecher hin."

(Anton Orel, Judaismus, der weltgeschichtliche Gegensatz zum Christentum. Graz, Ulrich Moser, 1934, S 93)

Die nationalen Juden sind bemüht, diesen tödlichen Christenhaß des Talmud vor den Christen möglichst geheimzuhalten. Ein jüdisch-hebräisches Journal (Lemberg) schrieb:

"Eine Übersetzung des Schulchan Aruch zu fördern ist eine Niederträchtigkeit und Gottvergessenheit im höchsten Grade. Denn diese Übersetzung wird, wenn sie zustande kommt, was Gott verhüten möchte, Elend über unsere Brüder heraufbeschwören."

Der Talmud lehrt in den Traktaten Sanhedrin 59a und Chaggiga 13a, daß ein Nichtjude, der den Talmud studiert, oder ein Jude, der einen Nicbtjuden im Talmud unterrichtet, mit dem Tod bestraft werden soll.

Der Talmud bedroht sowohl den die Thora studierenden Nichtjuden mit dem Tode wie den Juden, der einen Nichtjuden in die Thora einführt.

"Ein Nichtjude, der sich mit der Thora beschäftigt, ist des Todes schuldig." (R. Jochanan in Sanherib 59a - vgl. auch b BQ 38 a.)

"Es ist verboten, einem Nichtjuden die Geheimnisse des Gesetzes zu offenbaren; wer sich dessen schuldig macht, der tut so viel, als wenn er die Welt zerstörte." (Jalkut chadeasch 171b)

Man ist peinlichst bemüht, diese ungeheuerlichen Stellen geheimzuhalten und nur unverfängliche Stellen in die Öffentlichkeit zu bringen, wie etwa die Reclam Ausgabe "Lichtstrahlen aus dem Talmud".

Der durchaus judenfreundliche Gelehrte Leible hat die unglaublichen Talmudstellen der Allgemeinheit durch eine Übersetzung zugänglich gemacht (mit angeführtem Urtext) in seinem Buche Jesus Christus im Talmud (Schriften des Institutum judaicum in Berlin, Nr. 10,1891).

Leible stellt fest:

"Das Judentum erfüllt ein an Wahnsinn streifender Haß und Zorn gegen das Christentum [S. 72] ... Noch heute darf kein gläubiger Jude den Namen Christi mündlich oder schriftlich gebrauchen [S. 3 und 32] ... Unfaßbar sind die unflätigen Beleidigungen Jesu und der Muttergottes Maria."

Die übelsten und immer wiederkehrenden Namen für Jesus und Maria sind.- der 'Bastard', der 'Hurensohn', der 'Gehenkte', der Sohn des 'Unzuchttieres' (Maria) und dergleichen mehr!

Die christlichen Kirchen werden 'Narrenhäuser', das Taufwasser 'Hurenwasser' genannt ...

Als kirchliche Stellen erreichten, daß diese Lästerungen aus den hebräischen Talmud-Ausgaben entfernt wurden, gaben die Rabbiner die gestrichenen Zensurstellen in eigenen Ausgaben heraus, um der Judenheit die talmudischen Schmähungen der Christenheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Auch moderne Sohar-Ausgaben atmen diesen tödlichen Haß. So heißt es in Sohar (Przemysl 1880, 111, 282a): "Jesus und Mohammed, welche tote Hunde sind, sind da auf dem Miste begraben."

"Der spanische Jude Mosa de Leon nennt auch in seiner Schrift, die 1880 neu verlegt wurde, Jesus Christus einen toten Hund, der in einem Düngerhaufen begraben liegt" (zitiert bei Houston Stewart Chamberlain, Grundlagen des 19. Jahrhunderts, Band I, S 350)

Und der ganz moderne, führende Jude Graetz nennt Christus "die Neugeburt mit der Totenmaske"

(in Volkstümliche Geschichte der Juden I, S.591).

Voltaire sagte schon vor 200 Jahren über den Christenhaß vieler Juden:

"Wir finden in den Juden ein Volk ... mit dem unbesieglichsten und unbezwingbarsten Haß gegen alle anderen Völker, von denen sie -unter sich geduldet werden und an denen sie sich bereichern."

(Voltaire, Dictionnaire Philosophique, Sect. I, fin)

"Die jüdische Nation wagt, einen unvorstellbaren Haß gegen alle anderen Nationen zur Schau zu stellen, sie lehnt sich auf gegen ihre Wirtsvölker." (Voltaire, Essay sur les Moers, Chap. XIII)

Menschen, die sich zu einer solchen Auffassung bekennen, müssen sich in einem unheilbaren und unüberbrückbaren Gegensatz zu allen übrigen nichtjüdischen "minderwertigen" Menschen befinden.

Es gibt auch wohl keine schärfere Kriegansage an die ganze übrige, an die nichtjüdische Welt, als sie u.a. in vielen Stellen des Talmud enthalten ist. Die nationalen und orthodoxen Juden haben sich auch in der Vergangenheit strengstens an diese religiösen Vermischungsverbote gehalten. Schon das Alte Testament bezeugt die Tatsache, daß die Juden sich schon seit je weigerten, sich mit ihren Wirtsvölkern zu vermischen.

Es gibt für eine gläubige jüdische Familie nichts Furchtbareres, als wenn sich ein Mitglied taufen läßt. Die ganze Familie verhält sich so, als wenn das Mitglied gestorben wäre. Sieben Tage lang verlassen die Männer das Haus nicht, ziehen keine Schuhe an und lesen am Boden hockend, das Buch Hiob. Einen Monat lang rasiert sich kein männliches Mitglied, und es fällt im gesamten Haus kein fröhliches Wort. In Anlehnung an die biblischen Zeiten, in denen zur Trauer die Gewänder zerrissen wurden, wird bei Strenggläubigen das Revers des Sakkos eingeschnitten oder eingerissen.

Die gesamte Familie trägt ein ganzes Jahr lang Trauerkleidung, und der Name des Getauften darf im Familienkreise nie mehr genannt werden. Er ist viel stärker ausgelöscht als der eines Verstorbenen. Denn bei einem Toten denkt man zumindest am Sterbetag alljährlich des Dahingegangenen: bei den Getauften ist jede Erinnerung ausgelöscht.

(Vgl. hiezu die erschütternde, grauenhafte Geschichte von der grausamen Ermordung des zwölfjährigen Knaben Simon Abeles in Prag durch seinen Vater, um ihn daran zu hindern, sich taufen zu lassen, von R. P. Joanne Eder, SJ, ins Deutsche übersetzt von R.P. Bartolomeo Christelio, Prag 1694, abgedruckt bei Gustav Freytag, Bilder aus deutscher Vergangenheit - ein grauenhaftes Zeugnis des unnatürlichen Hasses gegen das Christentum.)

In einem sehr aufschlußreichen Buch, Das jüdische Amerika (Wien 1926), warnt Chaim Bloch seine Glaubensgenossen vor der Vermischung:

"Die erschreckende Zahl der Mischehen [in den USA] ist aufrüttelnd. Den Juden droht dadurch eine ernste Gefahr ... Dieses Übel [die Mischehe] ist geeignet, die Grundfesten des Judentums zu erschüttern. Der weiteren Ausbreitung dieser zersetzenden Krankheit [der Vermischung durch Mischehen] muß ein Damm gesetzt werden ... "

Und Rov (Rabbiner) Chaim Zucker von der Grodno Synagoge in New York warnt die Juden - vor allem die jüdischen Einwanderer - in den USA

(Samuel Ornitz, Haunch, Paunch und Jowl An Anonymous Autobiography, New York, deutsche Ausgabe: Fettwanst, Kurt Wolff Verlag, München 1924, S. 48)

"Hütet euch! Dieses neue Land [die USA] und seine Freiheit sind nur eine Lockung und eine Versuchung, um eure Jugend dem Judentum zu entfremden."

Einer jüdischen amerikanischen Denkschrift (Antisemitismus, Rassenhetze und Rassenvergottung), herausgegeben von Jewish World Organization "Kna'an'im" for truth, liberty, honour, Justice and Peace, entnehme ich folgende denkwürdige Stellen:

... Der Antijudaismus entstand mit dem Zeitpunkt, in dem der Führer unseres Volkes. . . Moses ... unserem Volk immer wieder einhämmerte, es sei das auserwählte Volk des Weltgottes, . . . der einen Bund mit den Juden geschlossen und uns versprochen habe, daß wir bei Einhaltung seiner Gesetze (die das Gebot der Reinhaltung und Nichtvermischung der jüdischen Rasse festlegen) als Belohnung die ganze Welt beherrschen sollen. Bei Nichteinhaltung [Nichtreinhaltung der jüdischen Rasse] aber würde über unserem Volke ein fürchterliches Strafgericbt gehalten ... Dadurch wurde zuerst und unprovoziert der erste Schlag gegen die übrige Menschheit geführt und wir Juden außerhalb der Völkerfamilie gestellt ... Von diesem Zeitpunkt an war unser Volk, die Juden, durch Vorurteil gegen die anderen Völker daran gehindert, in menschliche, vertraute Beziehungen zu den anderen Völkern zu treten. Unser Volk schied sich se1bst und freiwillig von den anderen Völkern, über die es sich erhaben dünkte. Unser Volk wehrte sich, obwohl verstreut unter den anderen Völkern lebend, hartnäckig gegen jede Vermischung. Es fühlte sich als fremd unter den Völkern, unter denen es lebte, und beharrte darauf, ein Fremdkörper zu bleiben. Trotz aller Fortschritte der Wissenschaft hat sich der Glaube und die Überzeugung von der Auserwähltheit und dem Weltherrschaftsanspruch in unserem Volke bis auf den heutigen Tag erhalten. Noch heute wiederholen Hunderttausende in ihrem täglichen Gebet: Atu bochartonu mi kol ho on, zu deutsch: Du, - Gott, hast uns von allen Völkern auserwählt!'

... Wir Juden schlossen uns von den Menschen unserer Gastvölker ab, wir lebten und bewahrten hartnäckig unsere Eigenart und bildeten so einen Fremdkörper, ein fremdes Volk im Gastvolke, oder besser gesagt: einen Staat im Staate.

Die Reaktion der Gastvölker war, daß man uns mied, ja sogar haßte. Dieser Haß wieder weckte den zionistischen Gedanken. Die Weltorganisation des Zionismus, die auf dem ersten Kongreß unseres Volkes in Basel 1897 gegründet wurde, verfolgt nur politische Ziele; sie wird religiös durch unsere Orthodoxie ergänzt. Der Weltherrschaftsanspruch kann nun politisch, wirtschaftlich und religiös verwirklicht werden. So denken die Zionisten, aber nicht wir K n a ' a n ' i m ! Wir lehnen den Zionismus mit seinem Machtstreben ab; denn er ist durch dieses Machtstreben der Totengräber unsres Volkes ...

Heute ist der größte Teil unseres Volkes im Zionismus und dessen Neben-Organisationen erfaßt, für die Abgaben natürlich! Denn ein solcher Weltberrschaftsplan kostet Geld, und da kann man jeden noch so kleinen Betrag gebrauchen. Der kleine Mann unseres Volkes aber merkt nicht, daß er der Zahler für die Pläne der Zionisten ist. Wir als vorausschauende Juden sehen, daß dieser Plan der Zionisten nicht nur der Masse unseres Volkes keinen Vorteil bringen wird, sondern daß er ein Verbrechen gegen alle Völker ist und nie in Erfüllung gehen wird, da er naturwidrig ist und nur auf List, Heuchelei und Gewalt aufgebaut ist ... Bei solchem Machtstreben ist es nicht ausgeschlossen, daß in allgemeiner Abwehr dagegen ein Weltjudenpogrom gestartet wird, das alle früheren in den Schatten stellen wird. Es wird kein Unterschied gemacht werden zwischen Juden und Juden, Verantwortlichen und Nichtverantwortlichen. Unser Volk wird das Unheil nicht abwenden, das über uns hereinbrechen kann, wenn es halsstarrig an alten Überlieferungen - an Auserwähltheit und Weltherrschaft - festhält, die heute und niemals Berechtigung hatten."

(Vgl. Europa-Korr., Folge 66, Wien, VII/VIII 196o.)

Die Schuld an der Absonderung und Ablehnung der Juden in der Vergangenheit lag also primär und in erster Linie bei den Juden selbst.

Schon an sich erweckt alles Fremde - fremde Sitten und Gebräuche, fremde Religion, fremde Sprache und Schrift, jede Fremdheit und Absonderung - eine gefühlsbedingte Ablehnung und Abwehrhaltung. Der Fremde wird seit eh und je dem Feinde gleichgesetzt. Und da im Grunde die meisten Menschen Bestien sind, wird sich der im tiefsten Grunde der Seele lauernde barbarische Urinstinkt, alles Feind selige zu bekämpfen, mit besonderer Gier auf das "Fremde", auf die "Fremden" stürzen.

Dies besonders dann, wenn sich der Fremde noch dazu präpotent und anmaßend als "überlegen", als "besser", als "auserwählt" aufspielt und gebärdet und mit seinem Haß gegen das ihm Fremde, ihm Unterlegene" vorangeht und zum Wider-Haß und zur Wider-Ablehnung geradezu herausfordert, ja zwingt.

Die Ablehnung, der Antijudaismus, die Feindschaft gegen die Juden, gilt dem sich anmaßend als "auserwählt" von allen Nichtjuden absondernden und allem Nichtjüdischen feindlich, ja haßerfüllt gegenüberstehenden Juden.

Es gibt, wie Schlamm sagt, eine unglückliche Schicht im Weltjudentum, die ihren einzigen menschlichen Sinn in einer herausfordernden Verachtung der Umwelt erblickt. Diese armen Menschen beherrscht nicht Demut gegenüber Gottes Gebot, sondern anmaßender Hochmut gegenüber der modernen (nichtjüdischen) Welt. Diese armen Menschen lieben nicht Gott, sondern sie hassen alle anderen (nichtjüdischen) Menschen. Sie sehen ihren einzigen menschlichen Sinn in einer aggressiven Unversöhnlichkeit und in der Verhinderung einer normalisierten Einfügung der Juden in die Umwelt.

"Es handelt sich dabei um jene aktive jüdische Minderheit, die eine normalisierte Einfügung der Juden in die Umwelt verhindern will und auf einer trotzigen Separierung der Juden von der Umwelt besteht ... Ihr kann kein größeres Unglück passieren als Versöhnung."


  1. Vielleicht nicht dem Ernste des Themas entsprechend, aber doch charakteristisch bezeichnend ist folgende Anekdote: In Rom stürzt ein Italiener, der eben einen biblischen Film gesehen hat, auf die Straße. Er gibt dem ersten Juden, dem er begegnet, eine Ohrfeige. Vorwurfsvoll fragt ihn der Jude: "Warum schlägst du mich?" Der Italiener antwortet: "Weil ihr Juden den Herrgott ans Kreuz geschlagen habt!" Darauf der Jude: "Aber das war doch vor 2000 Jahren!" Darauf der Italiener: "Aber ich habe es erst heute erfahren!"

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