VOR DER ENTSCHEIDUNG: BOLSCHEWISTISCHE ODER NATIONALE REVOLUTION

Die galoppierende Inflation erzeugte jenes revolutionäre Klima, auf das die Linke in Deutschland wartete, um mit Hilfe der Sowjet-Union die Macht ergreifen zu können. Die national-bürgerlichen und die konservativen Parteien hatten keine Möglichkeit, den radikal auftretenden Kommunisten auf der Straße die Stime zu bieten. Auch die Durchführung öffentlicher politischer Veranstaltungen wurde für sie immer schwieriger, weil sie von den linken militanten Verbänden auseinander geschlagen wurden. "Die Straße und die Revolution ist unser!" war ihre Parole.

In dieser Notzeit trat ADOLF HITLER als namenloser Gegenrevolutionär auf. Seine weltanschaulichen und politischen Grundsätze waren von einer völkischen Idee bestimmt. Seine rednerische und organisatorische Begabung, getragen von der ganzheitlichen Zusammenschau aller völkischen Fragen, mobilisierte in kurzer Zeit die Soldaten des 1. Weltkrieges. Der Kampf gegen das Versailler Diktat als Urheber des nationalen und sozialen Notstandes in Deutschland, hervorgerufen durch den französischen Chauvinismus und den westlichen Kapitalismus, wurde begonnen. Die Stoßkraft der bolschewistischen Revolution mußte geistig ebenso wie organisatorisch gebrochen werden. Adolf Hitler war die einzige Alternative gegen Marx, Lenin und Stalin. Wer das anders sehen will, hat von der damaligen politischen Wirklichkeit keine Ahnung!

Dazu kam die gigantische Kapitalunterstützung der Wallstreet für Lenin und Trotzki, (der Jude Trotzki war der Gewährsmann für das von der jüdischen Geldlobby eingesetzte Kapital mit der Zielrichtung, den Zaren zu stürzen und der sozialrevolutionären Internationale den Durchbruch zu ermöglichen).

In diesem Zusammenhang berichtet Gary Allen in seinem Buch "Die Insider" auf Seite 95: "Auch der Schwiegervater von Max Warburgs Bruder Felix - Jacob Schiff, ranghöchster Partner in der Kuhn-Loeb & Co. -half bei der Finanzierung. Laut dem 'New York-Journal American' vom 3.Februar 1949: "Es wird heute geschätzt, daß Jacob Schiff ungefähr 20 Millionen Dollar für den endgültigen Triumph der Bolschewisten in Rußland investierte - so Jacobs Enkel, John Schiff." Seite 97: "Mr. Bakhmetiev, der letzte russisch-kaiserliche Botschafter in den Vereinigten Staaten, sagte uns, daß die Boschewiken nach ihrem Sieg zwischen den Jahren 1918 und 1922 600 Millionen Rubel an Kuhn-Loeb & Co. -Schiffs Firma - transferierten." Die Teilnahme Schiffs an der bolschewistischen Revolution war unter den alliierten Geheimdiensten gut bekannt. "So entstand das verbreitete Gerücht, der Bolschewismus sei eine jüdische Intrige." Auf Seite 102 des Buches: "Warum taten die Superreichen dies alles? Nun, für ihr Ziel, die totale Eroberung, mußten sie irgendwo eine Startposition schaffen. Es mag ein Zufall oder auch kein. zufälliges Zusammentreffen gewesen sein, aber Rußland war das europäische Land von Bedeutung ohne eine Zentralbank. Fürs erste gewann die kommunistische Verschwörung in Rußland ein geographisches Heimatland, von dem aus Bedrohungen gegen alle anderen Nationen der Welt gestartet werden konnten. Der Westen hatte nun einen Feind."

Damit war das strategische Ziel der Internationalisten und Kosmopoliten erreicht: Die letzten Traditionskräfte des Abendlandes waren zwischen der Ostküste der USA und Moskau mit Hilfe des Kapitalismus, Liberalismus und Kommunismus eingekesselt und einem konzentrierten Angriff gegen alle arteigenen Lebensbereiche unterworfen. Das Endziel war - und ist es noch immer - die Auflösung der weißen Rasse mit ihren organisch gewachsenen Völkern als die starken, machtbewußten, eigenständigen, kulturellen und wirtschaftlichen Ordnungskräfte der Welt. Das ist das wahre Ausmaß des nach dem 1. Weltkrieg eingeleiteten politischen Kampfes.

Naturgemäß mußte die Entscheidung im politischen Tageskampf in Deutschland zwischen den beiden Hauptgegnern KPD und NSDAP fallen. Kennzeichnend ist, daß beide revolutionäre Parteien am gleichen Tage, dem 9. November 1923, durch einen Putsch das Weimarer System beseitigen wollten.

Die Bolschewisten hatten sich durch einen ZK-Beschluß in Moskau für diesen Tag festgelegt. In der russischen Botschaft Berlins war finanziell, personell und waffentechnisch alles vorbereitet worden. Aber die bolschewistische Revolution wurde verschoben. Adolf Hitler marschierte am 9. November 1923 in München zur Feldherrnhalle. Die bürgerliche bayerische Regierung ließ ihre Polizeieinheiten in die marschierenden Kolonnen schießen und tötete 16 Männer. Die NSDAP wurde vorübergehend verboten und Adolf Hitler auf der Festung Landsberg interniert. Der 9. November 1923 wurde zum Symboltag in der jüngeren deutschen Geschichte.

WIE UNTERSCHEIDEN SICH DIE WELTANSCHAULICHEN UND POLITISCHEN GRUNDSÄTZE ZWISCHEN

"LINKS"

"RECHTS"

1.
Menschheit, Gleichheit, dialektischer Materialismus

1.
Rasse und Volk als naturgesetzlich genetisch gewachsene Gemeinschaften.

2.
Kosmopolitik, Vermischung der Rassen und Völker

2.
Erbmasse und Kultur sind eine Einheit.

3.
Tagesmaterialismus als Selbstzweck

3.
Materie als Grundlage zum Zwecke der geistigen und seelischen Höherentwicklung.

4.
Klassenkampf, "Proletarier aller Länder vereinigt euch."

4.
Volksgemeinschaft, verbunden mit der Entwicklungsmöglichkeit des Einzelnen.

5.
Keine Alternative zum Geldkapitalismus. Wirtschaft ohne Geldmittel.

5.
Brechung der Zinsknechtschaft, Arbeit ist Geld, Indexwährung.

6.
Aufhebung der Familie

6.
Die Familie als Keimzelle des Volkes

7.
Vernichtung des Bauerntums

7.
Der Bauer als Ernährer und Blutquell des Volkes

8.
Verstaatlichung der gewerblichen und industriellen Unternehmen

8.
Schöpferischer, freier Unternehmer als Betriebsführer mit sozialer Verantwortung gegenüber der Gefolgschaft.

9.
Liquidation der Tradition

9.
Synthese zwischen Tradition und Fortschritt. Bekenntnis zur Geschichte.

10.
Durchsetzung: Weltrevolution

10.
Die Thesen gelten nur für das deutsche Volk (und wurden von ihm durch demokratische Wahlen bestätigt).

Aus dieser grundsätzlichen Gegenüberstellung geht klar hervor, daß für beide Ideen nebeneinander, weder innenpolitisch noch außenpolitisch, Platz war. Die Überwindung der Not des deutschen Volkes konnte niemals durch eine kommunistische oder eine kapitalistische Internationale erreicht werden. Diesen beiden ging es nur um die Beherrschung und Unterwerfung Deutschlands zur Durchsetzung ihrer internationalen Ziele. Nur die nationale Selbstfindung konnte das menschenunwürdige Versailler Diktat überwinden und damit die wirtschaftliche und soziale Lösung im Rahmen einer "ordentlichen Beschäftigungspolitik" herbeiführen.

DIE POLITISCHE LAGE DEUTSCHLANDS IM ZEITRAUM VON 1929 - 1933

Am 9. Februar 1929 tagte die Pariser Sachverständigenkonferenz über deutsche Reparationsfragen unter Leitung des Amerikaners Owen D. Young. Daraus resultierte der berühmt gewordene Young-Plan, der unter anderem vorsah, daß Deutschland innerhalb der nächsten 59 Jahren jährliche Reperationsraten in der Höhe von 2 Milliarden Goldmark zu zahlen hätte. Hinzuzufügen ist dieser Ziffer, daß bereits bis zum Jahre 1929 rund 50 Milliarden Goldmark an die Siegermächte bezahlt wurden; das bedeutet eine Summe von 170 Milliarden Goldmark. Von der heutigen Kaufkraft der Mark aus gesehen würde die Geldmenge ca. 7 Billionen D-Mark bedeuten. Wenn zu dieser unfaßbaren Summe noch die bereits ausgelieferten Sachwerte dazugerechnet werden, dann ergeben sich 9 Billionen DM. Das ist der Wert des gesamten heutigen (!) Anlagevermögens Deutschlands: Alle Wohnhäuser, Betriebsanlagen und der Grundbesitz. Eine Reparationsbelastung in diesem Ausmaß hat es in der Weltgeschichte noch nie gegeben!

Nun muß diesen astronomischen Ziffern hinzugefügt werden, daß im Rahmen des Versailler Diktates die Auflage festgeschrieben wurde, die Golddeckung des Notenumlaufes mit 40% Goldanteil zu sichern. Deutschland hatte nach dem 1. Weltkrieg keine Goldreserven. Es mußte eine Goldanleihe von Wallstreet-Banken in der Höhe von 2,5 Milliarden Mark aufnehmen, um Geldnoten in der Höhe von 6 Milliarden herstelle können. Diese Geldmenge war ungefähr die Hälfte jener Summe, die für den Warenkreislauf der produktiven Wirtschaft zum Zwecke der Versorgung des Volkes mit den notwendigsten Gütern nötig gewesen wäre. Das aufgezwungenen Währungssytem mit 40%iger Golddeckung war eine der Hauptursachen für die nun entstehende wirtschaftliche und soziale Not.

Zu allen Widerwärtigkeiten des Versailler Diktats kam dann der sog. "Schwarze Freitag" vom 24.10.1929 in den USA dazu, welcher als Folge einen totalen internationalen Banken- und Wirtschaftszusammenbruch einleitete. Dieser wurde von privatkapitalistischen Insidern strategisch geplant, vorbereitet und durchgeführt. Für Deutschland bedeutete der Bankenkrach eine doppelte Belastung: Reparationen und geldpolitisches Chaos! Während im Mai 1929 1,35 Millionen Arbeitslose registriert waren, gab es innerhalb eines Jahres bis zum Mai 1930 bereits 2,64 Millionen (also eine Verdoppelung). Bei den Wahlen zum deutschen Reichstag am 20.5.1928 hatte die SPD als stärkste Partei 29,8%, die KPD 10,6% = 40,4% für die sog. linke Reichshälfte. Die bürgerlichen Parteien verloren 31 Mandate und die NSDAP zählte ganze 2,6%. 1930 steigerten sich die wirtschaftlichen und sozialen Probleme, sodaß am 27.3.1930 die Regierung des Staatskanzlers Müller gestürzt wurde. An ihre Stelle berief der Reichspräsident HINDENBURG DR. BRÜNING als Reichskanzler, dessen Kabinett nur mehr mit Notverordnungen auf Grund des Art. 48 der Reichsverfassung regieren konnte. Die gewählten Abgeordneten des Reichstages waren bereits am Rande des politischen Geschehens. Am 14.9.1930 fand die Wahl zum 5. Deutschen Reichstag statt. Ergebnis:

SPD

24,5%

(1928, 29,8%)

NSDAP

18,3%

( " 2,6%)

Zentrum

14,8%

( " 15,2%)

KPD

13,1%

( " 10,6%)

Innerhalb von 2 Jahren steigerte sich die NSDAP von 12 auf 107 Reichstagsmandate. Die Arbeitslosenziffer stieg vom Mai 1930 bis Dezember 1930 von 2,6 auf 4,4 Millionen. Am 23.12.1931 erklärte der Reichskanzler Dr. Brüning im Rahmen einer Weihnachtsansprache: "Das

Deutsche Reich werde nicht mehr zahlen, weil es nicht mehr zahlen kann!"

Am 31.12.1931 waren bereits 5,7% Millionen arbeitslos. Am 31.7.1932 wurde schon wieder der Reichstag gewählt. Ergebnis:

NSDAP

37,4%

(1930, 18,3%)

SPD

21,6%

( " 24,5%)

Zentrum

15,7%

( " 14,8%)

KPD

14,3%

( " 13,1%)

Die NSDAP erhielt 13,8 Millionen Wähler, 230 Reichstagsmandate und als stärkste Partei stellte sie den Reichstagspräsidenten. Hinter der Regierung standen nur mehr 44 von 608 Abgeordneten. Am 1.1.1933 schwoll das Heer der Arbeitslosen auf 6 Millionen an.

Der Präsident Deutschlands stand vor der Entscheidung, der revolutionären Linken unter Führung der moskauhörigen KPD das politische Feld zu überlassen oder einen starken Mann der Rechten zum Reichskanzler zu berufen. Am 30.1.1933 fiel die große Entscheidung des Reichspräsidenten von Hindenburg, den Führer der Führer der "Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP)", Adolf Hitler zum Reichskanzler zu berufen. Dieser Vorgang vollzog sich verfassungsgemäß, indem die stärkste Partei mit der Regierungsbildung beauftragt wurde. Es ist in diesem Zusammenhang bemerkenswert, daß Reichskanzler Hitler eine Konzentrationsregierung zwischen Mitte und Rechts bildete, in welcher nur zwei Minister der NSDAP angehörten. Der Notstand an diesem Tag der Übergabe der Regierungsgeschäfte an Adolf Hitler: Über 6 Millionen registrierte Arbeitslose, 175.000 im freiwilligen Arbeitsdienst, 100.000 im "Notwerk der deutschen Jugend". Am 1. Februar vollzog sich verfassungsrechtlich die Auflösung des Reichstages und der Reichskanzler verkündete die Ziele der neuen Regierung:

1. Vierjahresplan zur Rettung des deutschen Bauern, damit die Ernährungs- und Lebensgrundlage der Nation gesichert ist.

2. Rettung des deutschen Arbeiters durch Aktivierung der deutschen Wirtschaft.

3. Das außenpolitische Ziel: Wahrung der Lebensrechte und Wiedererringung der Freiheit des deutschen Volkes.

Damit waren wohl die Abschwächung und Aufhebung des unmenschlichen Versailler Diktates in erster Linie gemeint. Am 5.3.1933 fanden bei stärkster Wahlbeteiligung (88,5%) der Wahlberechtigten die Reichstagswählen statt. Ergebnis:

NSDAP

44,1%

"Kampffront Schwarz-Weiß-Rot"

7,9%

Summe Rechtsparteien:

52,0%

SPD

18,8%

KPD

12,3%

Summe Linksparteien:

31,1%

Zentrum

11,2%

Bayer. Volkspartei

2,7%

Summe Mitteparteien:

13,9%

Nach dieser Wahl hatte Adolf Hitler im Reichstag die absolute Mehrheit und konnte daher alle notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung der wirtschaftlichen und sozialen Not festlegen. Der entscheidende Punkt war die geldpolitische Frage. Er mußte die sog. Goldwährung sofort aufheben und den politischen Grundsatz Arbeit ist Geldwert durchsetzen. Sein Vorgänger Dr. Brüning war deshalb zum scheitern verurteilt, weil er konsequent an den Auflagen des Versailler Diktates festhielt, die u.a. besagten, daß, wie schon oben erwähnt, der Geldnotenumlauf mit 40% Gold gedeckt sein muß. Dies bedeutete in der wirtschaftlichen Praxis, daß er aufgrund des vorhandenen Goldvorrates maximal viereinhalb Milliarden Mark von der unter alliierter Kontrolle stehenden Reichsbank erwarten konnte. Der Mindestbedarf wäre aber zehn Milliarden Mark gewesen, um den sog. "Blutkreislauf" innerhalb der produktiven Wirtschaft lebensfähig regulieren zu können. Um dies zu erreichen, wurden die sogenannten MEFO-Wechsel (Metallforschungsges.m.b.H.) eingeführt und zwar insgesamt in der Höhe von 5,5 Milliarden Mark. Die Deckung derselben wurde hauptsächlich von der deutschen Großindustrie wie Siemens, Krupp, AEG usw. in der Form vorgenommen, daß ihre industriellen Anlagewerte für dieses neugeschaffene Geld die Sicherheit darstellten. Damit war jene Höhe der Geldschöpfung möglich, die als :Mindestvoraussetzung zur Ankurbelung der Wirtschaft notwendig war (10 Milliarden Mark). Ab sofort konnten die Bauaufträge für den Wohnhausbau, Autobahnen sowie die Modernisierung der Landwirtschaft in Angriff genommen werden. Dieser Vorgang war die entscheidende Initialzündung für die Gesamtwirtschaft und damit für die Beschäftigungspolitik. Der Hinweis, daß die Beseitigung der fast 7 Millionen Arbeitslosen in erster Linie durch die Rüstungsaufträge des Staates bewirkt wurden, ist völlig falsch. Die nachstehenden Ziffern beweisen dies eindeutig. In den Jahren von 1933 bis 1935 betrugen die Ausgaben für Wehrmacht und Rüstung 4% des Volkseinkommens. Während in Frankreich z.B. bereits 1932 der Anteil am Volkseinkommen 8, 1 %, in Japan 8,4% und in Sowjet-Rußland 9% betrug. Als die allgemeine Wehrpflicht am 16.3.1935 in Deutschland eingeführt wurde - bis dahin war die Reichswehr als sog. 100.000Mann-Heer der militärische Hauptbestand - war der größte Teil der Arbeitslosen bereits im zivilen Beschäftigungsprozeß eingegliedert. Es steht eindeutig fest, daß die Beseitigung der wirtschaftlichen und sozialen Not des deutschen Volkes durch konstruktive Maßnahmen, vor allem im geldpolitischen Bereich, erreicht wurde. Somit wurde das erste Mal seit dem Ende des gotischen Zeitalters im 15. Jahrhundert das Geld als Machtmittel entthront und in eine dienende Funktion übergeführt.


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