DER PLAN EINER BIOLOGISCHEN AUSROTTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES

Der 8. Mai als Tag der Kapitulation des Großdeutschen Reiches hinterließ eine katastrophale Lage nicht nur Deutschlands, sondern Gesamteuropas:

1. Mit den Abmachungen der Alliierten USA, England, UdSSR und Frankreich in Jalta und Potsdam wurden die deutschen Ostgebiete, die ca. ein Drittel der gesamten deutschen Landmasse ausmachten, an Polen, Tschechoslowakei und die Sowjetunion abgetreten. 12 Millionen Deutsche wurden unter den furchtbarsten Umständen vertrieben und ausgesiedelt. 2,5 Millionen von ihnen wurden bestialisch ermordet oder sie erfroren und verhungerten mit ihren Trecks auf der Flucht in Richtung Westen.

2. Die deutschen Städte, Fabriken und Verkehrswege waren zerbombt, sowie der Rest der verbliebenen Maschinen demontiert.

3. Mitten durch Deutschland und die Reichshauptstadt Berlin wurde willkürlich die Demarkationslinie gezogen, aus der sich die Zonengrenze zwischen West- und Mitteldeutschland ergab und später zwei Staaten als BRD und DDR entstanden sind.

4. Diese Teilung Deutschlands war aber zugleich eine globale Teilung zwischen dem kapitalistischen Westen und dem kommunistischen Osten. Sie war daher nicht nur eine nationale Aufsplitterung Deutschlands, sondern eine ideologisch bedingte Systemgrenze, mit der großen Gefahr, daß sich daraus ein atomar begrenzter Krieg zwischen NATO und Warschauer Pakt ergeben könnte. Die späteren Präsidenten Carter und Reagan erklärten diesen atomaren Krieg auf dem europäischen Kontinent für möglich. Damit wäre in erster Linie das deutsche Volk, aber auch die anderen angrenzenden europäischen Völker biologisch vernichtet gewesen. Eine gewisse Zeit entsprach diese Strategie den weltmachtpolitischen "Insidern", um sich mit dem brutalsten Krieg der Menschheitsgeschichte die endgültige globale Macht zu sichern. Die innenpolitischen Machthaber waren bewußt oder unbewußt die Erfüllungsgehilfen dieser mörderischen Strategie und zwar so lange, bis die Völker Europas instinktiv diese furchtbare Gefahr erahnten.

Ein markantes Beispiel für das Verhalten sogenannter deutscher Politiker wird vom "Spiegel" Nr. 24/1994 aufgezeigt. Er berichtet aufgrund von Dokumenten, die in Ostberlin nach dem Zusammenbruch der DDR aufgefunden wurden, welche strategischen, operativen Aufgaben die "Nationale Volksarmee" (NVA) im Rahmen des Warschauer Paktes zu erfüllen hatte. Ein Auszug aus diesen Bericht zeigt, mit welcher Brutalität das deutsche Volk atomar vernichtet werden sollte. Der "Spiegel": "...Über 30 Jahre hatten sich die beiden Armeen gegenübergestanden, bereit, im Ernstfall aufeinander zu schießen. Beide sprachen sie deutsch, beide waren sie aus den Resten der besiegten Wehrmacht hervorgegangen. In beiden Militärblöcken galten sie bis zuletzt als besonders gut ausgerüstet und zuverlässig. Und beide waren nach Auftrag und Ausbildung so unterschiedlich, wie zwei Armeen in der Mitte Europas nur sein können. Die Aufklärer der NATO hatten immer wieder über Offensivstrategien des Warschauer Paktes berichtet, aber ein guter Teil der Öffentlichkeit glaubte ihnen nicht. Bei einem 'Friedenstreffen' der ost- und westdeutschen Schriftsteller 1981 in Berlin, hielten viele Teilnehmer es für undenkbar, daß in der DDR überhaupt Basen für Atomraketen, atomare Sprengköpfe existierten. Aber selbst westliche Militärexperten fielen aus allen Wolken, als ihnen die Planspiele des Warschauer Paktes in die Hände fielen. Nun zeigte es sich, daß die schlimmsten Schwarzseher im Westen die realistischste Sicht der Dinge gehabt hatten. Als die Experten der Bundeswehr diese Unterlagen analysierten, stellten sie fest, daß ihr virtueller Feind von den drei Gefechtsarten 'Verteidigung, Verzögerung, Angriff' vor allem den Angriff geübt hatte: Am Tag des Ernstfalls sollten die NVA-Truppen an der Seite ihrer Verbündeten sofort über die Grenzen vorrücken, um den Feind auf seinem Territorium zu vernichten. Die NVA sollte bis nach Jütland und mit einem Westkeil gegen das Ruhrgebiet und Luxemburg vorrücken. Ganz im Widerspruch zur offiziellen Militärdoktrin sollten dabei vom ersten Tag an chemische Waffen und taktische Nuklearwaffen eingesetzt werden; ein Planspiel für einen Vorstoß in jütländischer Richtung sah am ersten Tag 20 und am zweiten Tag 27 taktische Nuklearschläge vor. 32.000 Mann sollten West-Berlin angreifen, wo nur 12.000 Mann der alliierten Truppen stationiert waren; die Stadt wäre vollständig überrollt worden. Jeder der dafür ausgebildeten Kommandeure kannte bis ins Detail die Telefonzentralen, Polizeireviere, Wasserwerke, Feuerwehren, die er zu übernehmen hatte, auch die Personen, die von der STASI sofort zu verhaften oder zu erschießen waren. Man entdeckte Brückenbausätze, die für die Überquerung von Rhein und Donau geeignet waren, Eisenbahnwaggons, die für den Verkehr auf westlichen Gleisen umgerüstet waren. Man fand Straßen-, Verkehrs- und Verbotschilder, die im Zug eines Durchstoßes zum Rhein aufzustellen waren. So sollte etwa die Düsseldorfer Königsallee in Karl-MarxAllee umbenannt werden, aber auch flämische Straßenschilder waren bereits ausgestanzt. Besatzungsgeld und Coupons für Kriegerwitwen waren gedruckt, 'Blücherorden' in Bronze, Silber und Gold für die zukünfigen Kriegshelden lagen bereit. Das Prunkstück der NVA-Generale aber fand sich in einem eigens gesicherten Nebengebäude des Verteidigungsministeriums in Strausberg. Dort entdeckten die Nachlaßverwalter eine 13 mal 21 Meter große Reliefkarte, welche die Geographie, von den Alpen bis Holland und Südschweden detailgenau nachbildete. Über diese Karte war auf seitlich eingelassenen Schienen eine fahrbare 20-Personen-Bühne montiert, mit der sich die versammelten Generale an all die Zielorte rollen lassen konnten, in die sie im zivilen Leben nicht gelangten. Auch nach diesen Funden behauptet kaum einer von den westlichen Experten, der Warschauer Pakt habe einen Angriffskrieg geplant. Der bis ins Detail vorbereitete Vorstoß auf gegnerisches Gebiet war im Weltbild der NVA-Generale nur als Reaktion auf 'eine imperialistische Provokation' denkbar. Bei einem Gegner jedoch, dessen 'Aggressivität' für jeden DDR-Soldaten von Kindesbeinen an feststand und dessen Stärke von der Aufklärung bewußt übertrieben wurde - nur Honecker, Mielke und Spitzenmilitärs hatten Zugang zu den korrekten Informationen, erschien dieser Fall stündlich möglich…"

Noch nie in der Geschichte wurde so eiskalt die Ausrottung eines 90-Millionen-Volkes militärisch und politisch vorgeplant. Der Kapitalismus in den USA wie der Kommunismus in der Sowjetunion plante und handelte nach rein imperialistischen Motiven. Es gibt keinen besseren Beweis für die Menschen- und Lebensfeindlichkeit dieser beiden Systeme, als ihre atomare Kriegsplanung auf deutschem Boden; sie wäre aber auch das Ende fast aller europäischen Völker gewesen.

Seit dem verändert sich von Jahr zu Jahr die politische Landschaft, bis zu einem zukünftigen Zeitpunkt hin, der neue weltanschauliche und grundsatzpolitische Thesen aufkeimen läßt.

Das war die Lage Deutschlands, Europas und der ganzen Welt bis zum 9. November - 1989!

GORBATSCNOWS ENTSCHEIDUNG FÜR EUROPA UND DEUTSCHLAND

Der Fall der Berliner Mauer war ein einmaliger Symbolakt, der in keiner Weise von einer politisch-strategisch denkenden internationalen Machtgruppe gewollt wurde. Der Aufbruch hunderttausender Deutscher in Leipzig, Dresden, Ostberlin usw. mit dem Ruf "Wir sind das Volk" war spontan und nicht zielbewußt gelenkt. Dieser Vorgang ist einer der seltenen, aus dem Instinkt entstandenen politischen Bewegungen, mit weitreichenden nationalen und internationalen Auswirkungen. Die Entschlossenheit Honeckers, den Schießbefehl auf die marschierenden Massen zu geben, war vorhanden. Der damalige russische Staatspräsident Gorbatschow verweigerte die politische Deckung dieses geplanten Befehls. Wäre zum damaligen Zeitpunkt, wie 1953, auf die Demonstranten geschossen worden, hätte es keine Auflösung der DDR gegeben. Die europäischen politischen Machtverhältnisse würden für mehrere Jahre weiterbestanden haben. Die deutsche Wiedervereinigung als Folge dieses Prozesses wäre nicht verwirklicht worden, denn sie war weder von Frankreich, England noch von den USA gewollt. Die Sowjetunion war zumindest in dieser Frage gespalten. Gorbatschow als Person war innerlich dem Gedanken einer deutschen Wiedervereinigung am nächsten, da er seit 1985 in Wort und Schrift immer wieder die Neueinrichtung des Hauses Europa vom Atlantik bis zum Ural forderte. Die Interventionen der englischen Ministerpräsidentin Thatcher in Moskau, Ostberlin, Prag, Paris und Washington mit dem Zwecke, die deutsche Wiedervereinigung zu verhindern, sind in ihren erschienen Memoiren öffentlich bekannt. Auch die Vorsprache des Vorsitzenden des jüdischen Weltkongresses Bronfman bei Honecker, sich der Auflösung der DDR entgegenzustellen, wirft ein bezeichnendes Licht auf die damalige Situation. Es gibt weitreichende politische Entwicklungen, die nicht ihren Ursprung im strategisch-intellektuellen Konzept haben, sondern die naturgewaltig sich vollziehen. Wenn die Weltgeschichte, in welcher sich verhältnismäßig wenige große spontane Umwälzungen ergeben haben, auf den in der damaligen DDR stattgefundenen Aufbruch übertragen wird, dann war dies ein solch seltener Vorgang mit einschneidenden weltpolitischen Auswirkungen.

Gorbatschow und mit ihm die Sowjetunion standen vor der entscheidenden Frage: Wohin gehört, biologisch und geographisch gesehen, Rußland? Die Antwort kommt sicher weniger aus dem Verstandes- als aus dem Stammhirn und sie lautete bei Gorbatschow: Wir gehören zu Europa! Diese einfache aber weitreichende Entscheidung bewirkte die Veränderung der Politik Moskaus.

Im Grunde zeigt dieser Vorgang ein tiefgreifendes Gesetz des Lebens auf: Organisch biologisch gewachsene Gemeinschaften sind mit einer intellektuellen internationalen Parole auf die Dauer nicht aufzuheben. 70 Jahre lang beherrschte das Diktat einer internationalistischen, kommunistischen Weltanschauung: "Alle Menschen sind gleich", "Proletarier aller Länder vereinigt euch", die Sowjetunion. Unterhalb dieser Machtdecke blieb aber die Eigenwilligkeit des Wesens der Völker erhalten; sie schlief nur. Aus dieser Erkenntnis heraus ist es ganz einfach, die Begründung des Zerfalles der Sowjetunion, wie auch die Verselbstständigung ihrer Satelliten, einschließlich der DDR, darzustellen. Bis heute wurde eine kausale Erklärung für diesen einmaligen Prozeß in den Massenmedien nicht gegeben. Die Sowjetunion war von ihrer außenpolitischen militärischen Macht, ihrer innenpolitischen exekutiven Totalität, dem riesigen geographischen Ausmaß und dem unermeßlichen Rohstoffreichtum des Landes eine interkontinentale Kraft zwischen Asien und Europa, wie sie in dieser Größenordnung historisch gesehen noch nie bestanden hat. Innerhalb von zwei Jahren nach dem 9. November 1989 war der Auflösungsprozeß latent. Daraus ist eine ganz entscheidende Erkenntnis zu ziehen: Das Gesetz der Genetik und Biologie, übertragen auf das Verhalten von Großrassen und Völkern, ist stärker als jede intellektuell bedingte ideologische Konstruktion. Der Mensch ist nicht formierbar, wie es einige Theoretiker anstreben, die gemäß ihres eigenen inneren Zustandes das so wollen, sondern er ist so in die Gemeinschaftsordnung einzufügen, wie sich sein inneres biologisches Gesetz durch Jahrtausende entwickelte.

Eine der naturwissenschaftlichen Hauptsäulen des kommunistischen Gedankengebäudes war die Milieustheorie Lamarcks. Nach dieser schafft man einen sozialen Zustand und als Reaktion darauf sind alle Menschen gleich gut und intelligent.

Ein klassisches Beispiel, ob das mutationell bedingte Erbgesetz oder die an der Oberfläche sich vollziehende Umweltlehre den Naturgegebenheiten entsprechen, liefert nachstehender Vorgang: Lysenko war bis zum Jahre 1965 der Präsident des wissenschaftlichen Rates der Sowjetunion; zugleich ein unbedingter Verfechter der Milieustheorie als Grundlage der marxistisch-kommunistischen Weltanschauung. Um den experimentell untermauerten Beweis für die Richtigkeit seiner Lehre zu g,rbringen, schuf er auf großen landwirtschaftlichen Kollektiven riesige Saatguthallen. In diesen ließ er durch Wasserstoffanreicherung der Luft, sowie entsprechenden Temperaturen, eine Frühkeimung des Saatgutes entstehen. Tatsächlich gelang es ihm, in klimatisch günstigen Anbauräumen, eine bessere, reichere Ernte für einige Jahre einzubringen. Schlagartig brach auf einmal die Keim- und Erntestärke in sich zusammen. Die ,Begründung dafür ist verhältnismäßig einfach: Im Samen war der kurzfristig reichere Ertrag erbgesetzlich nicht festgelegt. Ein derartiger Prozeß ist nur mutationell auf die Dauer wirksam. Daraus resultierten starke Einbrüche in die Menge der Getreideernte, sodaß Rußland als bodenre , iches Land große Mengen an Getreide importierte. Das war einer der Gründe, warum Lysenko und Ministerpräsident Chrustschow gemeinsam im Jahr 1965 abtreten mußten. Die Konsequenz an den sowjetrussischen Universitäten bestand darin, daß auf einmal die als Jaschistisch" bezeichneten Erbgesetze Mendels anerkannt wurden. Als historische Delikatesse sei erwähnt, daß die Tschechen das 1945 beseitigte Gregor Mendel Denkmal in Brünn wieder errichteten, indem sie den in einem Heustadel abgestellten Mendel auf das Podest stellten und dann ihren großen "tschechischen Forscher" würdigten. (Der Fall liegt so ähnlich, wie es die Polen mit Kopernikus nach 1945 hervorgehoben haben.)

Die Entwicklung im Osten Europas zeigt deutlich, daß in der letzten Konsequenz Wissenschaft, Weltanschauung und Politik nicht zu trennen sind. Eine entscheidende wissenschaftliche Erkenntnis verändert alle Bereiche des menschlichen Daseins; eine solche bedeutet die Lehre von der Evolution. Das gesamte Leben ist einer ununterbrochenen Veränderung unterworfen und die Aufgabe der Religion wie der Politik besteht darin, diesen Prozeß in das praktische Leben der Völker geordnet zu übertragen. Die Ergebnisse der Naturwissenschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bewirkten eine totale Veränderung des metaphysischen und grundsatzpolitischen Denkens. Die Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben sind national wie international weitaus größer, als in der nachkopernikanischen Renaissance.


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