DIE GEGENWÄRTIGE LAGE DER WELTPOLITIK

Die reale Beurteilung weltmachtpolitischer Zusammenhänge ist die Voraussetzung, um im Sinne der Sicherheit der eigenen Nation die richtigen Entscheidungen zu treffen. Noch nie in der Menschheitsgeschichte gab es eine solche Möglichkeit, Detailinformationen über Vorgänge auf allen Kontinenten einholen zu können, da die Voraussetzungen dafür fehlten. Nachrichtendienst, Verkehrsgeschwindigkeit sowie Aufklärung über Erdsatelliten, bewirken in kürzesten Zeiträumen die Einblicknahme in technische, wirtschaftliche und militärische Maßnahmen aller Staaten der Erde. Vor allen bedingen die bevölkerungspolitischen Entwicklungen die innenpolitischen Reaktionen. Werden sie in ihrer Tragweite nicht richtig erfaßt, dann kann weder die Außen- noch die Innenpolitik im Sinne der Erhaltung des eigenen Volkes stimmen.

Grundsätzlich kann festgestellt werden, daß es im Leben von Völkern und Staaten ganz bestimmte Merkmale gibt, von denen aus das zukünftige politische Verhalten ableitbar ist. Entscheidend dafür sind folgende Tatbestände: Bevölkerungspolitische Entwicklung, die Größe des Landes und dabei wieder der Anteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche, die industriell nutzbaren Rohstoffvorkommen, das von der rassischen Zugehörigkeit ableitbare Verhalten, die Entwicklung des technischen Standes, die Höhe des Kulturniveaus, die geopolitische Lage des Staates, sowie der technische Ausrüstungsstand im Zusammenhang mit der wehrpsychologischen Verfassung des Heeres.

Bevor nun die Lage des deutschen Volkes im mitteleuropäischen Raum mit einer Bevölkerungszahl von rund 90 Millionen im Sinne der zukünftigen Existenzsicherung beurteilt werden kann, ist es notwendig, zuerst die globale, die kontinentale und dann erst die nationale Lage und zukünftige außenpolitische Zielrichtung festzulegen.

Welche Weltmachtzentren, die erdumfassenden Einfluß ausüben können, bestehen bzw. befinden sich im Stadium der Ausreifung? Zur Zeit gibt es vier derartige Machtgruppen: USA, China + Japan (Gelbe Rasse), Islamischer Raum (Pakistan bis Mittel- und Nordafrika) und Europa (einschließlich Rußland).

1. DIE LAGE DER USA

Sie unterscheidet sich von allen anderen Mächten dadurch, daß sie rein bevölkerungspolitisch eine Ansammlung aller Großrassen und Völker der Welt darstellt. Das Führungs- und Leistungselement war und ist bis zur Gegenwart die weiße Rasse. Aus ihr heraus entstand zwar keine Kultur - wohl eine Zivilisation - aber eine sehr starke technische, wirtschafts-organisatorische Leistungsfähigkeit. Diese war letztlich entscheidend, daß in den beiden Weltkriegen dieses Jahrhunderts, die Besiegung Deutschlands möglich war. Darüber hinaus ergab sich in der weiteren Folge, daß das Kapitalmachtzentrum unmittelbar vor und nach dem ersten Weltkrieg die Wallstreet New Yorks wurde. Dieses ist im Grunde nach die dynamische Kraft der US-Außenpolitik. Von ihr gingen und gehen nach wie vor weltwirtschaftlich, wie strategiepolitisch gewaltige Spekulationen aus. So sind auch alle außenpolitischen Planungen in erster Linie von diesen Gesichtspunkt aus zu beurteilen. Sie leiten sich nicht davon ab, wie bei fast allen Staaten der Welt, daß die Existenzsicherheit des Staatsvolkes relativ möglich erreicht wird, sondern hat rein imperialistischen Machtcharakter. Die Raumgröße wie der Rohstoffreichtum der USA haben ein Ausmaß, das noch zusätzlich einige hundert Millionen US-Bürger die Lebensgrundlage innenpolitisch gesichert hätten. Für die US-Politik trifft, wie für keinen anderen Staat der Welt, die Definition des Begriffes für Politik zu: laut Brockhaus bedeutet sie die Beherrschung des Staates durch Interessengruppen. (Im

gleichen Brockhaus 1956 wurde das Urteil über das Haus Rothschild ähnlich formuliert.) Mit dem Sieg des US-Kapitalismus 1945 und dem 1944 in Bretton Wood festgelegten, mit Gold gedeckten Dollar-Währungssystems, schien die endgültige Macht der USA mit Hilfe der Geldpolitik gesichert zu sein. Es vollzog sich die Teilung der Welt zwischen den USA im Westen und der Sowjetunion im Osten, deren Grenzziehung mitten durch Deutschland verlief. Für Jahrzehnte hatte es den Anschein, als ob für einen langen Zeitraum die politische Spaltung der Erde aufrecht bleiben würde, in dem die beiden internationalen gesellschaftspolitischen Pole Kapitalismus und Kommunismus die abgesteckten Machträume aufrecht erhalten könnten. Vor allem ab dem Augenblick, in welchem im Jahr 1949 Mao-Tse-Tung die kommunistische Herrschaft in China eroberte. Die Stategie der US-Außenpolitik begann ein Ausmaß anzunehmen, daß sie erdumfassend zwischen dem Atlantik und dem pazifischen Ozean die ähnliche Gleichgewichtspolitik im Sinne von Machtverhältnissen betrieb, wie England über 400 Jahre hindurch gegenüber dem europäischen Festland. Die Verlagerung des weltmachtpolitischen Schwerpunktes hat sich damit von Europa zu den Vereinigten Staaten verlagert. Die mittlerweile entwickelte Nachrichten- und Verkehrsgeschwindigkeit ließ es nach 1945 nicht mehr utopisch erscheinen, jeden anderen Punkt der Erde zu beherrschen. Die technische Hochrüstung der USA und die einzige nach dem zweiten Weltkrieg existente, intakt gebliebene Industriemacht ließ auch eine gewisse Zeit diesen Eindruck der globalen Gleichgewichtspolitik als Wirklichkeit aufkommen. Darüber hinaus beherrschten die USA alle internationalen Einrichtungen wie UNO, Weltbank, Internationalen Währungsfond (IWF) NATO usw. um von dieser Position aus die staatlichen und kapitalistischen Machtbestrebungen zu verwirklichen. Der erste Einbruch in die internationale Machtgeltung der Vereinigten Staaten vollzog sich 1968 und 1971, als unter den Präsidenten Johnson und Nixon die Golddeckung des Dollars aufgehoben werden mußte, nachdem die Goldreserven in Fort Knox annähernd erschöpft waren. Sie wurden mittlerweile in andere Kanäle "verschoben". Die Formel laut Bretton Wood: Eine Unze Gold = 35 Dollar, welche den Eindruck erwecken sollte, daß die Dollargeldnote dem Gold gleichzusetzen sei, war zur Makulatur verkommen. In kurzer Zeit sprang der Goldwert pro Unze bis auf 800 Dollar an, um sich dann in der weiteren Folge um die 400 Dollar bis zum heutigen

Tag einzuspielen. Das weltweite Engagement kriegerischer Einsätze in Korea, Vietnam, Mittlerer und Naher Osten, Mittelamerika kostete riesige Summen, verbunden mit ganz entscheidenden politischen Prestigeverlust. Vor allem bedeutet auch die Schutzmachtfunktion für den 1948 gegründeten Staat Israel und das vor kurzen zu Ende gegangene Somalia-Abenteuer eine entsprechende Belastung der Geld- und Außenpolitik. So hat sich durch realpolitische Maßnahmen die global ausgreifende Machtposition der USA wesentlich abgenutzt.

Die innenpolitische Entwicklung ist gekennzeichnet durch den sogenannten multikulturellen Zustand. Es gibt keine gewachsene Kultur- und Wertwelt, von der aus im entscheidenden Augenblick Korrekturen einer Fehlentwicklung aus dem Instinktbereich des Staatsvolkes erfolgen könnten. Die Bevölkerung befindet sich in einem permanenten Spannungszustand, der sich von Stadtviertel zu Stadtviertel, ja von Straßenzug zu Straßenzug zunehmend steigert. Eine Homogenität des Verhaltens ist unerreichbar. Bis jetzt reichte die Macht der weißen Rasse in den wichtigsten Institutionen des Staates aus, um eine gewisse Kontinuität der wirtschaftlichen, sozialen und außenpolitischen Richtlinien zu erreichen. Aber nun trat und tritt ein biologischer Prozeß innerhalb der USBevölkerung ein, der dem mehr oder weniger farbigen Element immer größeren Einfluß eröffnet. Sein prozentueller Anteil wird immer größer, da die Geburtenziffern zwischen Weiß und Farbig mindestens 1:2 stehen. Es ist ein naturgesetzlicher Prozeß, daß mit der Zunahme des negroiden, asiatischen und mestizischen Elements, der technisch-wirtschaftliche Organisations- und Leistungszustand ein geringerer wird. Das hat nichts mit einer negativen Bewertung verschiedener Bevölkerungskreise in den USA etwas zu tun, sondern mit einen wesentlich anderen Lebensrhythmus jener Menschen, die ihre jahrtausendelange Entwicklung in den Südregionen der Erde erlebten.

Ein besonderes Kennzeichen dieses Prozesses ist daraus abzuleiten, daß ein Farbiger Namens Powell, der Generalstabschef der US-Streitkräfte werden konnte, wahrscheinlich bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 1996 als Bewerber für die Kanditatur zum Präsidenten im Rahmen der Demokratischen Partei antritt. Es ist anzunehmen, daß im Jahre 2010 mehr als 50% der USBevölkerung farbig ist. Die Folge wird sein, daß sich die Interessenslage innerhalb der US-Politik total verändert und so zum Beispiel ab der Jahrtausendwende die Außenpolitik in Bezug auf Israel von der Schutzmachtfunktion Abstand nimmt.

Es ist im Jahre 1995 bereits ganz eindeutig erkennbar, daß die Republikanische Partei, welche das erste Mal seit 40 Jahren im Senat, wie im Repräsentantenhaus, die Mehrheit hat, inneramerikanische Probleme in den Mittelpunkt ihrer Aussagen und Forderungen stellt. Die Wahlerfolge derselben, vor allem in den Südstaaten, beweisen, daß die weiße Bevölkerung die Abschottung gegenüber dem mestizischen mittel- und südamerikanisehen Raum instinktiv fordert.

Weiters ist der unvorstellbare Verschuldungsstand des US-Staates ein Anlaß, die internationale Machtfunktion einzuschränken. Mit dem Jahre 1994 hat der Bund über vier Billionen, die Länder vier Billionen und die Wirtschaft einschließlich der Haushalte sechs Billionen Dollar Kreditbelastung. Dies bedeutet, daß die Gesamthöhe des Staatsvolksvermögens: Industrie- und Gewerbeanlagen, Landwirtschaft und das Wohnhausvermögen in der Höhe von 18 Billionen Dollar mit 14 Billionen Dollar belastet ist = 80% des Gesamtvermögens! Damit sind die USA der höchstverschuldete Staat der Erde. Allein die Zinsenlast für diese kaum erfaßbare Schuldsumme beträgt pro Jahr ca. 1, 1 Billionen Dollar. Um eine Wertvorstellung davon zu haben, sei festgestellt, daß man mit 1,1 Billionen Dollar 200 Millionen US-Bürger mit einen durchschnittlichen Lebensstandard, ohne zu arbeiten, existenziell versorgen kann. Hinzuzufügen ist noch, daß pro Jahr ca. weitere 300 Millarden Dollar Budgetdefizit entstehen und das Außenhandelsdefizit ebenfalls ca. 150 Millarden Dollar beträgt. Mit diesen Summen ist der Bankrott und damit die politische Macht der USA vorprogrammiert. So kann heute schon die Prognose erstellt werden, daß außenpolitisch die Vereinigten Staaten noch maximal 10 Jahre erste Weltmacht sind und globale machtpolitische, militärische Interventionen durchstehen. Dieser Umstand bringt eine noch unvorhersehbare Veränderung der internationalen Konstellationen mit sich.

So ist abschließend festzustellen, daß die USA in den nächsten zehn Jahren noch eine globale Rolle spielen wird, aber dann zurückfällt in eine primär amerikanische kontinentale Macht. Diese Lagebeurteilung ist für die weiße Rasse im europäischen Raum von elementarer Bedeutung, da von Jahr zu Jahr die internationale Sicherheitspolitik wieder auf die europäischen Völker begrenzt sein wird. Dieser Umstand verlangt eine Neuordnung der politischen Systeme in Europa und eine entscheidende Veränderung des politischen und privaten Lebensstils aller germanischen, slawischen und romanischen Völker.


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