Hermann Göring (38 KB)

Hermann Göring - der erste Revisionist: Im Angesicht des Todes kämpfte er gegen den Vergasungsvorwurf.

Hermann Göring:

"Jetzt kommt das entscheidende Wort, das falsch übersetzt ist, es heißt nämlich 'für eine Gesamtlösung' und nicht 'für eine Endlösung'."

ZEUGE NR. 12

HÄRTLE Heinrich, Buchautor, Historiker, BRD.

VERFOLGUNG: Durch die Eile, die bei der Fertigstellung dieses Buches geboten war, konnte diesbezüglich nicht nachgeforscht werden.

Dokumente beweisen: Im deutschen Machtbereich lebten nicht 6, sondern nur 3,2 Millionen Juden - einschließlich Rußland. (Wenn nun 3 Millionen davon nach dem Krieg Wiedergutmachungsanträge stellen konnten, was bleibt dann noch für die Gastheorie? - Anmerkung des Verfassers.) Göring, der erste Revisionist. "Endlösung" hieß territoriale Gesamtlösung. In seinem Buch "Was Holocaust verschweigt", Druffel-Verlag, heißt es auf Seite 26:

Aber gerade, weil man seit Jahrzehnten nach einem schriftlichen oder mündlichen Befehl Hitlers zur Judenausrottung vergeblich fahndet, möchte man die Wannsee-Gespräche nachträglich zum Ersatz aufwerten. Zu diesem Zwecke wird vorgetäuscht, dort wäre bereits die "Endlösung der Judenfrage" beschlossen worden, und 'Endlösung" bedeutete endgültige Vernichtung aller Juden.

Göring, der erste Revisionist. Im Angesicht des Galgens kämpfte er gegen den Vergasungsvorwurf (Göring und Jackson):

Doch ganz so sicher war man damit auch nicht, und so versuchte das Internationale Militärtribunal bei der Vernehmung Hermann Görings, dem Begriff 'Endlösung" die Bedeutung von Holocaust, von endgültiger Ausrottung alter Juden, zu unterstellen. Hauptankläger Jackson wollte Göring auf einen gefälschten Begriff von "Endlösung" festnageln. Dieses Duell zwischen dem amerikanischen Hauptankläger und dem Gefangenen Göring wurde zu einem dramatischen Höhepunkt des Rachegerichtes. Es endete für den übermächtigen Jackson gegen den wehrlosen Göring blamabel.

Jackson: Dann haben Sie am 31. Juli 1941 einen Erlaß unterzeichnet, in dem Himmler und der Chef der Sicherheitspolizei, SS-Gruppenführer Heydrich, aufgefordert wurden, Pläne für eine vollkommene Lösung der Judenfrage auszuarbeiten?

Göring: Nein, so ist das nicht richtig, diesen Erlaß kenne ich genau.

Jackson: In Vollendung der Ihnen am 24. Januar 1939 übertragenen Aufgabe ... (Lösung durch Auswanderung).

Göring: Darin ist ein Fehler. Es heißt in Ergänzung, nicht in Vollendung.

Jackson: Gut, ich nehme das an. "In Ergänzung der Ihnen am 24. Januar 1939 übertragenen Aufgabe, welche sich mit der gründlichen, in möglichst günstiger Weise stattzufindenden Emigration als Lösung des jüdischen Problems befaßte, beauftrage ich Sie hiermit, alle notwendigen Vorbereitungen bzw. Organisierung und Finanzierung zum Zweck einer Endlösung der jüdischen Frage im deutschen Einflußgebiet in Europa zu treffen."

Göring: Ich finde das in keiner Weise korrekt!

Jackson: Geben Sie mir bitte Ihre Übersetzung.

Göring: Jetzt kommt das entscheidende Wort, das falsch übersetzt ist, es heißt nämlich "Für eine Gesamtlösung" und nicht für eine "Endlösung"! Für eine Gesamtlösung der Judenfrage im deutschen Einflußgebiet in Europa..."

Drei von sechs Millionen waren gar nicht greifbar. Lebt der Rest in Israel und den USA?

Es war also Jackson mit dem Trick einer inkorrekten Übersetzung nicht gelungen, die Pläne einer Gesamtlösung der Judenfrage in eine Endlösung im Sinne eines Endes des Judentums umzufälschen. Görings Erlaß vom 31. Juli 1941, auf den sich Heydrich auf der Wannsee-Konferenz berief, enthielt somit ebensowenig einen Ausrottungsplan wie das Wannsee-Protokoll. Auf der Suche nach dem Original des "Wannsee-Protokolls" in den "National Archives" 1976 in Washington hatte ich keinen Erfolg. Es lag nicht vor, und niemand wußte sicher, wo es liegen könnte. Ich aber konnte bei dieser Gelegenheit die Mikrofilme der Akten des Reichsaußenministeriums sehen, die Dokumente zum "Madagaskarplan". Am 24. Juni 1941 taucht das Wort "Endlösung" in einem Schreiben Heydrichs an Göring auf. Das Problem der 3,25 Millionen Juden im deutschen Hoheitsraum könne durch Auswanderung nicht mehr gelöst werden. "Eine territoriale Endlösung wird daher notwendig." Das Adjektiv "territorial" hätte überhaupt keinen Sinn, wenn eine Ausrottung gemeint gewesen wäre.

In einem Schreiben von Theo Dannecker vom Reichssicherheitshauptamt vom 15. August 1940 taucht bereits der Begriff "Endlösung" auf, und wieder nicht als Vernichtungsplan. Im Gegenteil: Die Durchführung der "'Endlösung" erforderte die "Aussiedlung" der Juden aus den Ländern, die bei der Endlösung(!) berücksichtigt werden sollen. Wieder Endlösung gleich Aussiedlung! Schreiben des Legationsrates Rademacher, Ref. D III des Auswärtigen Amtes, vom 10. Februar 1942 (20 Tage nach der Wannsee-Besprechung) an Gesandten Bielfeld, Abt. Pol. X (Frankreich-Referat): "Im August 1940 übergab ich Ihnen für Ihre Akten den von meinem Referat entworfenen Plan zur Endlösung (!) der Judenfrage, wozu die Insel Madagaskar von Frankreich im Friedensvertrag gefordert, die praktische Durchführung der Aufgabe aber dem Reichssicherheitshauptamt übertragen werden sollte. Gemäß diesem (!) Plan ist Gruppenführer Heydlich vom Führer beauftragt worden, die Lösung der Judenfrage in Europa durchzuführen. Der Krieg gegen die Sowjetunion hat inzwischen die Möglichkeit gegeben, andere Tenitorien für die Endlösung zur Verfügung zustellen. Demgemäß hat der Führer entschieden, daß die Juden nicht nach Madagaskar, sondern nach dem Osten abgeschoben werden sollen. Madagaskar braucht mithin nicht mehr für die Endlösung (!) vorgesehen werden."

Hitler wollte den Judenstaat!

Das war, wie gesagt, 20 Tage nach der sogenannten Wannsee-Konferenz. Seit 1940 wurde der Begriff "Endlösung" gebraucht, und stets im Sinne der Auswanderung oder Evakuierung, niemals bedeutete Endlösung das Ende des Judentums. Jeder, der, wie in Holocaust, Endlösung mit Endvernichtung gleichsetzt, treibt infame Geschichtsfälschung. Das ist nun aktenkundig, und Göring hätte sich mit Jackson nicht auseinandersetzen müssen, wären ihm diese Akten verfügbar gewesen.

Was mit "Endlösung" allein gemeint sein konnte, hat Heydrich selbst bereits wenige Wochen nach dem Wannsee-Gespräch erläutert. Im Februar 1942 fand auf Einladung Heydrichs ein Gespräch mit dem Chef des Generalgouvernements, Dr. Frank statt. Wie ein Begleiter, der Staatssekretär Bühler, beteiligt an der Wannsee-Konferenz, in Nürnberg unter Eid am 23. April berichtete, hatte Heydrich erklärt, der Reichsführer-SS habe vom Führer den Auftrag erhalten, "die gesamten Juden Europas zusammenzufassen und im Nordosten Europas, in Rußland, anzusiedeln".


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