VIII. Teil
Entwicklung der deutschen Judenpolitik

DIE AUSARTUNG DER DEUTSCHEN JUDENPOLITIK - EINE FOLGE DER AUSARTUNG DER HASS- UND VERNICHTUNGSHETZE UND DER KRIEGSFÜHRUNG DES WELTJUDENTUMS GEGEN DEUTSCHLAND

Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß die maßlose und hemmungslose Kriegs- und Vernichtungshetze des Weltjudentums gegen Deutschland maßgeblich und bestimmend zur Verschärfung der deutschen Judenpolitik und der deutschen Kriegsmaßnahmen gegen die Juden beitrug.

Die Deutschen mußten erkennen, daß es ganz gleichgültig war, ob man noch so maßvoll gegen die Juden vorging; die Hetze und der Haß der ausländischen Juden war unbedingt maß- und hemmungslos. Als noch nicht eine einzige Maßnahme durch die deutsche Regierung gegen die Juden getroffen worden war, war die Kriegs- und Vernichtungshetze des Weltjudentums gegen Deutschland - bloß aus dem Grunde, weil die neue Regierung in Sinneseinheit und Zielgleichheit mit den Nationalzionisten die Separation der Juden erstrebte - so exaltiert und verlogen, so infam und hemmungslos, daß die Welt glauben mußte, daß man in Deutschland in Judenblut wate und daß dort Juden am laufenden gefoltert und ermordet würden, obwohl in Deutschland damals keinem Juden auch nur ein Haar gekrümmt wurde.

Die Weltlügenhetze gegen das deutsche Volk hätte nicht ärger und haßerfüllter sein können, wenn tatsächlich Mord und Totschlag gegen die Juden in Deutschland gewütet hätten.

In Deutschland wurden durch diese empörende und infame Lügenpropaganda auch jene Kreise vor den Kopf gestoßen, die mit der NS-Regierung ganz und gar nicht einverstanden waren, sondern ihr entschieden ablehnend gegenüberstanden.

Über die unter dem Einfluß des Weltjudentums verfälschten Berichte der Greuellügenhetze über die angeblichen Zustände in Deutschland besitzen wir ein aufschlußreiches und bezeichnendes authentisches Urteil eines völlig einwandfreien Zeugen.

Joseph F. Kennedy, der Vater des nachmaligen Präsidenten der USA, John F. Kennedy, war 1937 amerikanischer Botschafter in London. Er bemühte sich, in den USA Verständnis für das deutsche NS-Regime zu wecken, um einen Krieg zu vermeiden. Der deutsche Botschafter in London, von Dirks, erzählt in seinem Bericht vom 13. Juni 1938 an Außen-Staatssekretär Weiszäcker über eine Unterhaltung mit Kennedy:

"Kennedy sagte … die USA müßten zu freundschaftlichen Beziehungen mit Deutschland kommen, Die meisten (der aus Europa berichtenden Amerikaner) hätten Angst vor den Juden und wagten nicht, Gutes über Deutschland zu berichten…"

Jedenfalls nahm der deutsche Abwehrkampf gegen die Lügen- und Vernichtungshetze immer schärfere Formen an. Dieser Kampf forderte in seinem Verlaufe auf beiden Seiten ungeheure Opfer. Er verursachte auf beiden Seiten unvorstellbare, alles Maß übersteigende, körperliche und vor allem seelische Leiden. Ist auch die Behauptung von der Ausrottung des jüdischen Volkes und von der Millionen-Vergasung von Juden unwahr und eine verabscheuungswürdige Hetzlüge, so ist doch grausige und entsetzliche Tatsache, daß viele Juden - vor allem in den Oststaaten - von ihren Mitbürgern grausam ermordet wurden. Noch viel mehr Juden fielen den furchtbaren Seuchen zum Opfer. Sie wären am Leben geblieben, wenn es keiner, Krieg gegeben hätte, dessen Ausbruch in der Kriegs- und Vernichtungshetze des Weltjudentums seine wesentliche Ursache hatte.

Das Weltjudentum ist dem Nationalsozialismus nichts schuldig geblieben, es hat sich am ganzen deutschen Volk tausendfach gerächt. Es hat mit Hilfe der USA und der anderen Alliierten die ungeheuerlichste und grausamste Rache genommen, die die Geschichte der zivilisierten Völker kennt: Für die Zehntausende von unschuldigen Juden, die man im Kriege aus ihren Heimstätten vertrieb, wurden Millionen ebenso unschuldiger deutscher Familien auf eine noch viel barbarischere Weise im Frieden aus ihren Heimen und aus ihrer Heimat vertrieben: für die Zehntausende von unschuldigen Juden, die den Seuchen, dem Kriegsrecht und offenen Morden zum Opfer fielen, wurden Millionen ebenso unschuldiger Deutscher, Männer, Frauen und Kinder, bestialisch ermordet.

Die Juden haben bei allem Leid, das viele von ihnen erdulden mußten, allen Grund, ihren Haß- und Rachefeldzug, ihre Haßorgien gegen das deutsche Volk endlich einzustellen und das Vergangene vergangen und begraben sein zu lassen.

WAS WÄRE, WENN ...

Von dem Umfang und der Intensität, von der Maßlosigkeit und Hemmungslosigkeit und der Infamie der Haß- und Vernichtungshetze des Weltjudentums gegen Deutschland kann man sich kaum eine Vorstellung machen. Sie forderte Tod und Vernichtung für Deutschland, trotzdem in Deutschland nichts gegen Juden unternommen wurde.

Ohne diese maßlose Haß- und Greuellügennetze und dem Vernichtungsfeldzug des Weltjudentums gegen Deutschland wäre es - meinem Urteile nach - nicht zum Zweiten Weltkrieg gekommen. Ohne den vom Weltjudentum an Deutschland erklärten und gegen Deutschland geführten Vernichtungskrieg hätte sich die Judenpolitik in Deutschland in wesentlich anderen Bahnen und Formen entwickelt und abgespielt. Erst und nur die Maßlosigkeit der Hetze gegen Deutschland, die Kriegserklärung und Kriegführung des Weltjudentums gegen Deutschland, nur die erfolgreiche Hetze des Judentums, die die Welt in den Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland trieb, führte zur schrittweisen Verschärfung der Kriegsmaßnahmen gegen die Juden in Deutschland.

So kam es schließlich zu kriegsbedingten Maßnahmen, die auf das Tiefste beklagt werden müssen.

Ich bin mir bewußt, daß die Frage müßig ist, welche Entwicklung die deutsche Judenpolitik ohne den jüdischen Krieg gegen Deutschland genommen hätte, wenn die Hetze des Weltjudentums, vor allem der amerikanischen Juden, nicht zum Zweiten Weltkriege geführt und Deutschland nicht zum Äußersten getrieben hätte. Es gibt in der Geschichte kein "wenn" und kein "hätte"…

Zweifellos hätte es keinen Krieg gegeben.

CHRONOLOGISCHE ÜBERSICHT ÜBER DIE ENTWICKLUNG DER DEUTSCHEN JUDENPOLITIK IM DEUTSCH-JÜDISCHEN KRIEG 1933 -1945

Nachfolgend eine Übersicht über die deutschen Maßnahmen gegen die Juden, die die stufenweise Verschärfung als Folge der maß- und hemmungslosen Greuellügen- und Vernichtungspropaganda gegen Deutschland aufzeigen.

1920

4. Februar 1920. Aus dem Parteiprogramm der NSDAP.

Punkt 4: (Deutscher) Staatsbürger kann nur sein, wer deutscher Volksgenosse ist, Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne Rücksicht auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein.

Punkt 5: Wer nicht Staatsbürger ist, soll nur als Gast in Deutschland leben können und muß unter Fremdengesetzgebung gestellt werden.

Das ärgste Schicksal, das einem deutschen Juden drohte, war daher die Stellung unter Fremdengesetzgebung, unter Ausländerrecht.

Doktrinäre Parteiprogramme haben sich in der Realität der evolutionären Entwicklung immer als recht elastisch und dehnbar erwiesen und zwar in der Praxis als um so dehnbarer, je revolutionärer sie in der Theorie waren. Auch die praktische Realisierung des NS-Programmpunktes, betreffend die Fremdengesetzgebung für die Juden hätte sicher eine annehmbare und tragbare Form gefunden, besser gesagt: finden müssen.

1932

Feierliche Kriegserklärung des Weltjudentums an Deutschland. Der Präsident der jüdischen Weltliga, Bernat Lecache, gibt 1932 in Paris folgende Erklärung ab:

"Deutschland ist unser Staatsfeind Nummer 1. Es ist unsere Sache, ihm erbarmungslos den Krieg zu erklären."

Weitere feindliche und formelle Kriegserklärungen offizieller Führer des Weltjudentums und der jüdischen Weltorganisationen folgten…

1933 - IM ERSTEN JAHRE DES NS-REGIMES

Am 31. Jänner 1933 beruft Hindenburg Adolf Hitler zum deutschen Reichskanzler.

In der Tat zeigten nach der Machtübernahme die neuen Machthaber keine Eile zur Realisierung ihrer Judenpolitik. Es geschah nichts. Es kam zu keinen Sondermaßnahmen gegen die Juden.

Trotzdem wuchs der Greuellügen-Feldzug des Weltjudentums gegen Deutschland ins Gigantische.

Die deutsche Regierung wollte in Sinneseinheit und Zielgleichheit mit den Nationalzionisten nur haargenau dasselbe wie diese: die Separierung der Juden. Was aber für die Zionisten ein heiliges Ziel war bei der deutschen Regierung in den Augen der Zionisten eine unverzeihliche Todsünde und machte Deutschland zu einem Todfeind, der vernichtet werden mußte.

In der Weltpresse erschienen wieder - wie im 1. Weltkriege - die unglaublichsten und ungeheuerlichsten Greuellügen über die Zustände in Deutschland; danach wurden in Deutschland die jüdischen Mädchen geschändet, die Juden wurden gefoltert, die Augen wurden ihnen aus. gestochen, die Hände abgehackt und ähnliches mehr. Und alle diese - im Grunde geradezu lächerlichen - Lügen wurden unfaßbarerweise im Ausland geglaubt! Und Deutschland war wehrlos gegen diese Lügen, weil es von der Welt abgeschnürt war, weil ihm die Weltpresse verschlossen blieb. Die Wahrheit ist, daß während der ganzen Zeit (1933/1945) die Ermordung der Juden von den Gerichten als todeswürdiges Kapitalverbrechen verfolgt und mit dem Tode des Täters bestraft wurde.

Wer diese Hetze nicht miterlebt hat, kann sich von ihrer Abscheulichkeit, von ihrer Maß- und Hemmungslosigkeit keine Vorstellung machen.

Dabei geschah damals den Juden in Deutschland überhaupt nichts. Joseph Billig, von der "Jüdischen Dokumentations-Zentrale" in Israel wagt es tatsächlich, die Wahrheit über die damaligen Verhältnisse der Juden in Deutschland zu schreiben. In "Le dossier Eichmann" (S. 28) schreibt Billig, daß in den Jahren nach 1933 nach der Machtergreifung durch das NS-Regime:

"…den deutschen Juden eine Behandlung zuteil wurde, die der für eine in Ungnade gefallene und gedemütigte Minderheit entsprach… Die Tätigkeit der Juden wurde in Wirklichkeit nicht ernstlich behindert."

Die Greuelhetze des Weltjudentums aber überschlug sich in Haß und Lügen.

Ein unverdächtiger Zeuge, ein nicht-nationalsozialistischer Deutscher, schrieb damals (Karl Rauch in "Die literarische Welt" Berlin, 23. Februar 1933, S. 461):

"Die angeblichen deutschen Zustände, die man der Welt aufzuschwatzen sich bemüht, sind rein als Material so, daß der verblödetste Leser des verlogensten Boulevardblattes nicht darauf hereinfallen kann. Es gibt eine Übertreibung der Lüge und der Verleumdung, die sich einfach selbst aufhebt. Man kann im Interesse einer wirklichen Aufklärung über die Entwicklung der Dinge in Deutschland fast nichts besseres tun, als diese Lügen zu verbreiten in der Welt und auch in Deutschland selbst. "

Rauch unterschätzte damit die Dummheit und Beschränktheit der Leser dieser Greuellügen. Der Haß der Welt gegen das deutsche Volk war so groß, daß keine Greuellüge genug groß, infam und dumm sein konnte, um nicht geglaubt zu werden.

Hitler zeigte sich in seiner ersten Regierungserklärung betont friedlich. Die feierliche Regierungserklärung vom 21. März 1933, am "Tage von Potsdam", zeichnet sich durch ihre staatsmännische Mäßigung aus. Der bekannte deutsche Schriftsteller, Erich Ebermayer, gibt an diesem Tage in seinem Tagebuche ("Denn heute gehört uns Deutschland…" S. 45/6) den Eindruck wieder, den diese Erklärung ausübte:

"Dann sprach Hitler. Es ist nicht zu leugnen: er ist gewachsen. Aus dem Demagogen und Parteiführer, dem Fanatiker und Hetzer scheint sich - für seine Gegner überraschend genug - der wirkliche Staatsmann zu entwickeln. Also doch ein Genie, in dessen rätselhafter Seele ungeahnte und unerhörte Möglichkeiten liegen? Die Regierungserklärung zeichnet sich durch eine auffallende Mäßigung aus. Kein Wort des Hasses auf die Gegner, kein Wort von Rassenideologie, keine Drohung nach innen oder außen…"

Trotzdem verschärfte sich die Haß- und Hetzpropaganda gegen Deutschland mehr und mehr. Sie wird vom Weltjudentum mit einer beispiellosen Leidenschaftlichkeit und Erbitterung, Maßlosigkeit und Hemmungslosigkeit geführt, die - das muß festgehalten werden - monatelang gegen Deutschland tobt, ohne daß in Deutschland staatliche Maßnahmen und Ausnahmebestimmungen gegen die Juden getroffen werden.

Es soll natürlich nicht gesagt und behauptet werden, daß es ohne diese Hetze des Weltjudentums gegen Deutschland nicht zu antisemitischen Maßnahmen gekommen wäre. Zweifellos war der Nationalsozialismus entschlossen, die noch nicht eingebürgerten Ostjuden aus Deutschland auszuweisen, die Neu-Zuwanderung von Ostjuden radikal zu verhindern und die deutschen Juden allmählich aus den öffentlichen Ämtern und aus der Staatsverwaltung auszuschalten und ihren Einfluß in der Wirtschaft und namentlich und vor allem ihren als sehr verhängnisvoll empfundenen übermäßigen Einfluß auf Schrifttum und Presse, allmählich lahmzulegen.

Wohl aber muß das gesagt und entschieden behauptet werden, daß ohne die maßlose Hetze des Weltjudentums gegen Deutschland sich die deutsche Judenpolitik in wesentlich anderen Formen und Bahnen entwickelt und abgespielt hätte.

Die Haß- und Hetzpropaganda gegen Deutschland war so maßlos und hemmungslos, daß sie nicht ärger hätte sein können, wenn man in Deutschland alle Juden umgebracht hätte. Und dies zu einem Zeitpunkt, in dem keinem Juden in Deutschland auch nur ein Haar gekrümmt wurde und das Ärgste, was sie überhaupt zu befürchten hatten, eine Behandlung gemäß Punkt 4 und 5 des NS-Parteiprogrammes, also die Unterstellung unter ein Ausländerrecht war.

Durch diese Greuellügen und die maßlosen Verleumdungen Deutschlands und des deutschen Volkes wurden alle Deutschen vor den Kopf gestoßen, auch jene, die keine Nationalsozialisten, ja Gegner dieses Regimes waren. Die Hetze verursachte schrittweise eine immer weitergehende Verschärfung des Kampfes auch auf deutscher Seite. Die Opfer Lind Leidtragenden dieses immer mehr ausartenden Kampfes der Auslandsjuden gegen das deutsche Volk waren die deutschen Juden. Die Art der deutschen antijüdischen Maßnahmen wurde maßgeblich durch die Art des Kampfes des Weltjudentums gegen das deutsche Volk bestimmt.

Erst und nur die Ausartung und Hemmungslosigkeit des Kampfes gegen Deutschland verschärfte auch den Kampf Deutschlands und ließ ihn schließlich bis zum Wunsche der Deportation der deutschen Juden ausarten.

Mit dem Tage der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus in Deutschland, zog das Weltjudentum mit allen Machtmitteln der Propaganda auch einen umfassenden Wirtschaftsboykott gegen Deutschland auf.

Während in Deutschland alle Juden ihre Geschäfte, Fabriken und Unternehmungen ungestört betreiben konnten, wütete in aller Welt - vor allem in den USA - ein gehässiger Wirtschaftsboykott gegen alle deutschen Waren und Geschäfte. Erst nachdem dieser antideutsche Boykott-Feldzug bereits drei Monate lang gewütet hatte, erst am 1. April 1933, kam es zur ersten deutschen Vergeltungsmaßnahme -und auch diese war keine amtliche Maßnahme - die Partei rief die deutsche Bevölkerung zu einem Gegen-Boykott auf.

ANORDNUNG DER NSDAP ZUR DURCHFÜHRUNG EINES GEGENBOYKOTTS

28. März 1933:

Punkt 1: (Betrifft Anordnungen zur Organisierung der planmässigen Durchführung eines Boykotts jüdischer Geschäfte, Ärzte und Rechtsanwälte als Gegenboykott).

Punkt 2: "… Der Boykott ist eine reine Abwehrmaßnahme…"

Punkt 4: (Anordnungen, daß die Zeitungen) "… sich an dem Aufklärungs-Feldzug gegen die jüdische Greuelhetze im Ausland beteiligen…"

Punkt 5: (Anordnung) die Aufklärung über die Folgen der jüdischen Greuelhetze für die deutsche Arbeit und damit für den deutschen Arbeiter in die Betriebe hineinzutragen und besonders die Arbeiter über die Notwendigkeit des nationalen Boykotts als Abwehrmaßnahme zum Schutze der deutschen Arbeit aufzuklären…"

Punkt 7: "... Grundsätzlich ist immer zu betonen, daß es sich um eine aufgezwungene Abwehrmaßnahme handelt …" (Also um einen Gegenboykott)

Punkt 8: Während des Boykotts ist die Bevölkerung durch Posten der SA vor dem Betreten der jüdischen Geschäfte zu warnen…"

Punkt 9: In Zehntausenden von Massenversammlungen ist zu propagieren, daß die Bevölkerung einen Numerus clausus, eine Verhältniszahl für die Beschäftigung von Juden in allen Berufen entsprechend ihrer Beteiligung an der deutschen Volkszahl verlangt. (Besonders für die Lehrer an Mittel- und Hochschulen, die Ärzte und die Rechtsanwälte).

Punkt 10: Den Deutschen, die irgendwie Verbindung zum Ausland besitzen, wird nahegelegt, diese zu verwenden, um in Briefen, Telegrammen und Telefonaten aufklärend die Wahrheit zu verbreiten, daß in Deutschland Ruhe und Ordnung herrsche, daß das deutsche Volk keinen sehnlicheren Wunsch besitze, als in Frieden seiner Arbeit nachzugehen und in Frieden mit aller Welt zu leben, und daß es den Kampf gegen die jüdische Greuelhetze nur führe als reinen Abwehrkampf.

Punkt 11: Die Partei ist dafür verantwortlich, daß sich dieser gesamte Kampf (der Gegenboykott) in vollster Ruhe und größter Disziplin vollziehe. Wie vor dem Boykott, so dürfe auch weiterhin keinem Juden auch nur ein Haar gekrümmt werden. "Wir werden mit dieser Hetze einfach durch die Wucht des Boykotts fertig werden"

(Völkischer Beobachter. Süddeutsche Ausgabe. 46. Jahrgang. Nr. 88 vom 29. März 1933. S. 1.)

Die häßlichen Bilder der im Ausland, vor allem in New York, vor den deutschen Geschäften stehenden Boykott-Wachtposten und der jüdischen Umzüge unter Vorantragung von Schildern mit Hetz-Parolen gegen Deutschland, fanden nun ihr ebenso häßliches Widerspiel in den deutschen Boykott-Wachtposten vor den jüdischen Geschäften in Deutschland. Während sich aber kein Mensch über die jüdischen Wachtposten vor den deutschen Geschäften im Auslande und über die Tafeln mit den antideutschen Hetz-Parolen aufgeregt hatte, erhob sich nun in der ganzen Welt ein Entrüstungssturm gegen den deutschen Gegenboykott, der doch nur eine Vergeltungsmaßnahme, eine Repressalie war. Die Welt erregte sich über die Bilder, die deutsche Posten vor den jüdischen Geschäften in Deutschland zeigten, die Tafeln mit der Aufschrift "Kauft nicht bei Juden!" trugen, ohne daß jemand am Betreten der jüdischen Geschäfte gehindert wurde.

AUS DER AUSSAGE JULIUS STREICHERS VOR DEM NÜRNBERGER GERICHT

"Ich wurde einige Tage vor dem 1. April nach München in das Braune Haus befohlen. Adolf Hitler erklärte mir das, was ich schon wußte. In der Auslandspresse sei eine ungeheure Hetze gegen das neue Deutschland im Gange und wir müßten jetzt dem Weltjudentum sagen. 'Bis hierher und nicht weiter.' Hitler sagte, es sollte am 1. April ein Anti-Boykott-Tag festgesetzt werden und er wünschte, daß ich die Sache übernehme. Ich übernahm also die Leitung des Anti-Boykotts. Ich ordnete an, daß kein jüdisches Leben angegriffen werden dürfe; daß vor jedem jüdischen Geschäft ein Posten stehen müsse oder mehrere, die dafür verantwortlich sind, daß keine Sachbeschädigung geschehen könne. Fest steht, daß der Anti-Boykott-Tag bis auf Nebensächlichkeiten tadellos abgelaufen ist."

Trotzdem der deutsche Boykott nur eine Gegenmaßnahme zur Abwehr des umfassenden antideutschen Weltboykotts des Weltjudentums war, billigten viele Deutsche nicht. Sie gingen, mißbilligend den Kopf schüttelnd, an den SA-Streikposten vorüber, die vor jüdischen Geschäften standen.

Der deutsche Schriftsteller Erich Ebermayer, schreibt in jenen Tagen in sein Tagebuch (das er 1959 unter dem gehässigen und verleumderischen Titel "…und heute gehört uns Deurschland" erscheinen ließ):[1]

"Leipzig, 31. März 1933. Erster Boykott-Tag! Alle jüdischen Geschäfte sind mit einem großen gelben Kreis an den Schaufenstern bezeichnet. Vor dem Eingang stehen zwei SA-Männer. Das Geschäft ist aber nicht geschlossen. Man kann hineingehen und kaufen, wenn man den Mut hat. M. und ich haben den Mut. Wir machen einen Stadtbummel und es ist uns ein besonderes Vergnügen, nur solche "gezeichnete" Läden zu besuchen und in aller Ruhe dort einzukaufen. Platz hat man, denn die Läden sind leer. Die Inhaber und Verkäufer, leicht verstört über den blaublonden Besuch, überbieten sich in Höflichkeit. Beim Betreten des Ladens sagt jeweils der SA-Mann in durchaus höflichem, diszipliniertem Ton: 'Jüdisches Geschäft!' Wir, ebenso höflich und diszipliniert: 'Danke, wir wissen Bescheid!' Erstaunter Blick des SA-Mannes, aber

nirgends eine Anpöbelei. Es bleibt immer wieder bewundernswert, wie die Partei ihre Leute bis hinunter zum kleinsten SA-Mann an der Strippe hat.

In der Presse große Tiraden gegen das internationale Judentum. Man erhofft sich zweifellos einen Erfolg von der Aktion im Ausland. Unverhüllt und ziemlich naiv versichert man, die in Deutschland lebenden Juden sollten auf die Juden im Ausland einwirken, jede Hetze gegen das Nazi-Deutschland zu unterlassen, andernfalls werde es ihren deutschen Rassegenossen an den Kragen gehen.

Vielleicht sind die primitiven. Dorfschulmethoden in der Politik doch das Richtige?"

Die Hetz-Propoganda der Auslandsjuden stellte aber die Geschehnisse in Deutschland so dar, als ob in Deutschland dabei unvorstellbare Rohheiten gegen die deutschen Juden verübt worden seien.

Am 31. März 1933 erhielt der italienische Botschafter in Berlin, Graf Alfieri, ein Telegramm Mussolinis mit dem Auftrage, Hitler mitzuteilen, daß Mussolini ihm eine Mäßigung im Vorgehen gegen die Juden und die Zurücknahme seiner "Proklamation" gegen die Juden vorschlage.

Hitler unterbrach erregt den Botschafter und erklärte:

"Es seien in Deutschland keine Ausschreitungen gegen die Juden vorgekommen. Die Juden hätten ganz unberechtigt Deutschland und die Deutschen boykottiert. Der deutsche Boykott sei nur ein Gegen-Boykott. Hitler beschuldigte die Juden, daß sie es seien, die den Bazillus der Ansteckung mit dem Bolschewismus mit sich brächten und daß es gälte, Mitteleuropa von der Pest des Bolschewismus zu befreien.

Der deutsche Boykott werde nur ein paar Tage dauern, so lange, bis er die gewünschte Wirkung habe, den ausländischen Boykott zur Einstellung und die Verleumdungen durch die ausländischen Juden zum Schweigen zu bringen."

Die Erwartung, daß der deutsche Gegen-Boykott zu einer Einstellung des Ausland-Boykotts und der Verleumdungspropaganda gegen Deutschland führen würde, ging nicht in Erfüllung. Vielmehr war das Gegenteil der Fall: Die Hetze gegen Deutschland artete nur noch mehr aus.[2]

7. April 1933: Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums.

Das "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" vom Jahre 1933 war keine antijüdische Maßnahme. Es war eine Maßnahme zur Entpolitisierung der Verwaltung. Es sollten alle Beamten ausgeschieden werden, die nicht nach ihrer beruflichen Eignung, sondern wegen ihrer Parteibeziehungen in ihre Ämter gesetzt worden waren.

Es wurden zwei Gruppen unterschieden:

a) jene Beamte, die wegen ihrer politischen Einstellung für den neuen Staat als untragbar beurteilt wurden. Diese wurden in allen Ehren und mit voller Pension pensioniert. Sie waren in ihrem weiteren privaten Fortkommen oder Berufsleben nicht gehindert. Alle Wege in die private Wirtschaft standen ihnen offen. Sie konnten z. B. auch Rechtsanwälte, Steuerberater usw. werden.

b) jene Beamte, die nur aus politischen Gründen ohne berufliche Eignung eingestellt worden waren; sie wurden ohne Pension entlassen; dies geschah aber nur in den seltensten Fällen.

Dieses Gesetz hatte auch die Versetzung jüdischer Beamter in den Ruhestand zur Folge.

Ausgenommen von der Pensionierung waren:

a) alle kriegsbeschädigten jüdischen Beamten und alle jene, die sich in nationalem Sinne verdient gemacht hatten;

h) alle Juden, die Frontdienst geleistet hatten;

c) alle jüdischen Beamten, die schon vor dem 1. August 1914 im Dienst gestanden hatten.

Alle pensionierten jüdischen Beamten erhielten ihre unverkürzten Pensionen. Manche von ihnen zogen ihre Aktivbezüge weiter. Der jüdische Ministerialdirigent im Auswärtigen Amt, Mayer, erhielt seinen Gehalt sogar in das schwedische Exil trotz aller Devisenschwierigkeiten nachgesandt.

Dr. Joseph Goebbels über den Boykott und die Greuelhetze am 2. September 1933 auf dem Nürnberger Parteitag:

"Wir sind nach Übernahme der Regierung in der Judenfrage in der Reserve geblieben. Wir hatten Wichtigeres zu tun, als die Judenfrage aufzurollen, eine Weltfrage von dieser Tragweite, die nur von der Welt gemeinsam gelöst werden sollte.

Uns lag keineswegs daran, unsere Arbeit an der Lösung der großen Zeitprobleme, die Deutschland bewegen, durch Befassung mit der Judenfrage zu belasten.

Daß es aber anders kam, lag ausschließlich am Judentum. Seine geistigen Wortführer setzten nun im Auslande jene Hetze fort, die sie vierzehn Jahre lang gegen das geistige Erwachen unseres Volkes getrieben haben ...

Durch eine Boykott- und Greuelhetze, die sie gegen das junge nationalsozialistische Deutschland in aller Welt veranstalten, versucht man, den deutschen Wiederaufbau in Schwierigkeiten zu bringen und dadurch erfolglos zu machen. Die alten Requisiten der Kriegshetze gegen Deutschland werden aus dem Arsenal der Welt wieder hervorgeholt. Prompt tauchen wieder die ausgestochenen Augen auf und die abgeschnittenen Kinderhände. Vergewaltigungen von unschuldigen Mädchen, Folterungen von Frauen und Greisen wurden mit wüster Phantasie erfunden und der Welt als blanke Wahrheit aufgetischt…

Wenn wir in dieser kritischen Zeit zum letzten Mittel des Gegenboykotts griffen, wenn die dabei in Deutschland verbliebenen Rassegenossen materiellen Schaden erlitten, so können sie sich bei ihren Gleichgesinnten bedanken, die jenseits der deutschen Grenzen unserem Aufbau Schwierigkeiten bereiten wollen, dabei aber in Wirklichkeit ihre eigene Rasse in wirtschaftliche Bedrängnis führten. Keinem Juden ist in Deutschland auch nur ein Härchen gekrümmt worden.

Unser Boykott war ein Akt der Notwehr. Aber selbst er wurde, wie das die Welt anerkennen mußte, in vorbildlicher Disziplin ohne Terror und ohne Blutvergießen durchgeführt.

Die weiteren für das deutsche Judentum darauf entspringenden Folgen konnten vorausgesehen werden. Wir haben nichts dazu getan, sie heraufzubeschwören. Das Judentum selbst muß sich die Schuld daran zuschreiben. Zwar gelang es ihm, durch seine Welt-Boykotthetze eine augenblickliche politische Krise über Deutschland heraufzubeschwören; die Schäden und Nachteile aber, die es selbst dabei erlitt, waren ungleich viel größer, als die, die es uns damit zufügen konnte.

Die Juden selbst sind es, die das Rassenproblem und die Judenfrage zum Weltproblem erhoben. Wir haben das nicht gewollt, aber es kann uns nur recht sein…"

Aus der Rede Dr. Goebbels' in Genf vor der internationalen Presse am 28. September 1933:

"Einer der am häufigsten gegen das nationalsozialistische Deutschland erhobenen Vorwürfe ist der, daß seine Behandlung der Judenfrage den Gesetzen der Humanität zuwiderlaufe und deshalb in der ganzen Welt auf Verständnislosigkeit gestoßen sei… Ich stehe nicht an, offen zuzugeben, daß im Verlaufe der nationalen Revolution in Deutschland gelegentlich Übergriffe seitens unkontrollierbarer Elemente geschehen sind. Das aber ist nicht das Ausschlaggebende. Wenn die deutsche Regierung die Auseinandersetzung mit der Judenfrage auf gesetzlichem Wege vornahm, so wählte sie damit die humanste und loyalste Methode. Unverständlich aber scheint es uns, einerseits gegen diese Abwehraktion gegen die Juden in Deutschland zu protestieren, andrerseits aber sich entschieden zu weigern, den von Deutschland abwandernden jüdischen Überschuß aufzunehmen.

Nichts liegt uns ferner, als für die verlogene jüdische Hetze Rache zu nehmen. Wir hätten die Macht und die Möglichkeit dazu gehabt. Wenn wir es nicht taten, so aus dem ehrlichen Willen heraus, eine tatsächliche und praktische Lösung der Judenfrage zu finden, die zweifellos zu einer endgültigen Klärung führen könnte."

Aus der Rede des Reichsjustizkommissars Dr. Frank in Nürnberg 1933 (Aus der "Juristischen Wochenschrift", Heft 38/39):

"Unbeschadet unseres Willens, uns mit den Juden auseinanderzusetzen, ist die Sicherheit und das Leben der Juden in Deutschland staatlich, reichsamtlich und juristisch nicht gefährdet… Die Judenfrage wäre rechtlich dadurch zu lösen, daß man an die Frage der Errichtung eines jüdischen Staates herangeht."

14. Juli 1933: Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit. - Auch dieses Gesetz richtete sich nicht gegen die deutschen Juden. Von ihm wurden die nach 1918 neuzugewanderten und eingebürgerten Juden betroffen.

1934 - IM ZWEITEN JAHRE DES NS-REGIMES

Im ganzen Jahre keine antijüdische Maßnahme, trotz unvermindert wütender Hetze des Weltjudentums.

1935 - IM DRITTEN JAHRE DES NS-REGIMES

11. September 1935: Entlassung und Quieszierung aller jüdischen Beamten. Die pensionierten jüdischen Beamten erhalten ihre unverkürzten Ruhebezüge.

In der bezüglichen Verordnung heißt es: "Jüdische Beamte treten mit Ablauf des 31. Dezember 1935 in den Ruhestand. Wenn diese Beamten im (Ersten) Weltkrieg an der Front für das Deutsche Reich oder für seine Verbündeten gekämpft haben, erhalten sie bis zur Erreichung der Altersgrenze als Ruhegehalt die vollen zuletzt bezogenen ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge; sie steigen jedoch nicht in Dienstaltersstufen auf. Nach Erreichung der Altersgrenze wird ihr Ruhegehalt nach den letzten ruhegehaltsfähigen Dienstbezügen neu berechnet. Die Angelegenheiten der Religionsgesellschaften werden nicht berührt.

15. September 1935: VERKÜNDUNG DER NÜRNBERGER GESETZE

1. Reichsbürgergesetz vom 15. September 1935 (Reichsgesetzblatt 1935, Teil 1., S. 1146):

S 1: Staatsangehöriger ist, wer dem Schutzverband des Deutschen Reiches angehört…

S 2: Reichsbürger ist nur der Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes…

II. Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre vom 15. September 1935 (Reichsgesetzblatt, Teil I, Seite 1146):

Verbot von Mischehen und außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit Juden.

§ 1: Eheschließungen zwischen Juden und Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes sind verboten.

§ 2: Außerehelicher Geschlechtsverkehr zwischen Juden und Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes ist verboten,

§ 3: Juden dürfen Staatsangehörige deutschen oder artverwandten Blutes unter 45 Jahren in ihrem Haushalt nicht beschäftigen.

§ 4: 1. Juden ist das Hissen der Reichs- und Nationalflagge verboten…

2. Dagegen ist ihnen das Zeigen der jüdischen Farben gestattet. Die Ausübung dieser Befugnis steht unter staatlichem Schutz.

Erlaß über die Errichtung eigener jüdischer Schulen:

Die Errichtung eigener jüdischer Schulen deckt sich völlig mit den Wünschen und mit der Praxis der Zionisten (1933 gab es in ganz Deutschland 70 jüdische Schulen; 1938 140 und 1939 139 jüdische Schulen. - Nach Yad Yashem Studies on the European Jewish Catastrophe and Resistance, Band VIII, Jerusalem 1959, S. 185).

1935 gab es trotz schärfster jüdischer Hetze gegen Deutschland keine Repressalien-Maßnahme gegen die deutschen Juden.

Sowohl die Nürnberger Gesetze wie der Schulenerlaß decken sich mit den Wünschen der Zionisten und mit deren nationaler Politik.

1936 - IM VIERTEN JAHRE DES NS-REGIMES

Trotz unverminderter Lügen- und Vernichtungshetze des Weltjudentums gegen Deutschland gab es keinerlei antijüdische Repressalien-Maßnahme in Deutschland.

1937 - IM FÜNFTEN JAHRE DES NS-REGIMES

Keinerlei deutsche antijüdische Repressalien-Maßnahme trotz unverminderter Greuellügenhetze gegen Deutschland.

1938 - IM SECHSTEN JAHR DES NS-REGIMES

1938 ist das Jahr der großen Wende in der deutschen Judenpolitik. Deutschland mußte erkennen, daß die Politik des Weitjudentums unbeirrbar auf Vernichtung Deutschlands abgestellt war, gleichgültig, wie gemäßigt Deutschlands Bemühungen um die Realisierung seiner Separationsbestrebungen waren und gleichgültig, ob der Tatsache, daß sich die NS-Rassentheorie mit der Rassentheorie der nationalen Juden und ihrer Praxis völlig deckte. In Wahrheit hätten die Zionisten den "Nazis" dafür, daß diese die innerlich dagegen aufs heftigste widerstrebenden deutschen Juden zum Bekenntnis zum Judentum zwangen, ein Denkmal setzen und sich mit ihnen zur Beratung zusammensetzen sollen, wie man das gemeinsame Ziel der Errichtung einer eigenen jüdischen Nation und ihrer Separation in einem jüdischen Staate in gemeinsamer Arbeit am besten erreichen könnte.

Deutschland mußte die alte Erfahrung machen, daß es bei vielen der gefühls-überbetonten, zur Übertreibung und zum Hasse neigenden heißblütigen Juden schon genügte, sich zum Antisemitismus zu bekennen, um allein schon deshalb tödlich gehaßt zu werden. Deutschland mußte die Erfahrung machen, daß, gleichgültig, wie gemäßigt es sich gegen den Juden verhielt, die Tatsache, daß es sich von den Juden separieren wollte, allein schon genügte, daß das Weltjudentum sich gebärdete, als ob in Deutschland alle Juden gefoltert und umgebracht würden.

Trotz Unterlassung antijüdischer Vergeltungsmaßnahmen, trotzdem das Leben und die Sicherheit der deutschen Juden und ihre freie Betätigung in der Wirtschaft staatlich und rechtlich nicht gefährdet war, wurde die Greuellügenhetze gegen Deutschland immer ärger. Das Weltjudentum rief immer haßerfüllter die Welt zum Kriege und zur Vernichtung Deutschlands auf.

Eine energische Verteidigung gegen die maßlose und immer bedrohlicher werdende Vernichtungshetze des Weltjudentums, wird immer mehr zu einer Lebensfrage für Deutschland.

Deutschland wird - gegen seine Absicht und gegen seinen Willen - zu Vergeltungsmaßnahmen gegenüber die im deutschen Machtbereich befindlichen Juden gezwungen. So kommt es, erst 1938, erst im sechsten Jahre der NS-Herrschaft, angesichts der ausweglosen Situation und der Unmöglichkeit, sich anders gegen das Weltjudentum zur Wehr zu setzen, zu antijüdischen Vergeltungsmaßnahmen. Nachdem bis 1938 die Stellung der deutschen Juden in der Wirtschaft unangetastet geblieben war, kam es nun - neben empfindlicher gesellschaftlicher Diskriminierung - zu den ersten Maßnahmen zur Ausschaltung der Juden aus der deutschen Wirtschaft und Finanz.

20. März 1938: Gesetz über die Rechtsverhältnisse der jüdischen Kulturvereinigungen. Diese sind nun nicht mehr Körperschaften öffentlichen Rechts, sondern rechtsfähige Vereine. Damit verlieren sie die staatliche Unterstützung bei Einziehung der Kultusbeiträge.

26. April 1938: Verordnung über die Anmeldung aller jüdischen Vermögen über 5000 RM. Dazu kommen später die Anordnung zur Zwangsdeponierung von Wertpapieren und Aktien und jene zum Zwangsverkauf von Juwelen, Schmuck und Kunstgegenständen.

31. Mai 1938: Verbot des Erscheinens von Werken rassefremder Schriftsteller und Komponisten (Reichsgesetzblatt 1938, Teil 1, Nr. 88, S. 612). Gesetz über die Einziehung von Erzeugnissen entarteter Kunst. Beide Gesetze betrafen nicht allein - ja sogar zum wenigsten - jüdische Werke.

14. Juni 1938: III. Verordnung zum Reichsbürgergesetz: Registrierung und Kennzeichnung jüdischer Gewerbebetriebe.

17. August 1938: II. Verordnung zur Durchführung über die Änderung von Familiennamen. (Ab 1. Jänner 1939 müssen Juden zu ihren sonstigen Vornamen die Zwangsvornamen "Israel" und "Sara" führen.)

5. Oktober 1938: Verordnung über die Reisepässe. Pässe für Juden werden mit einem "J" versehen (vgl. dazu die gleichen Zustände im heutigen Israel).

28, Oktober 1938: Ausweisung von ±15.000 in Deutschland wohnender polnischer Juden.

9. November 1938: Kristallnacht (vgl. hierzu die Ausführungen S. 181).

12. November 1938: Verordnung über eine jüdische Sühneleistung in der Höhe von 1 Milliarde RM (Für den Mord an Botschaftsrat Rath). Verordnung über die Wiederherstellung des Straßenbildes bei jüdischen Gewerbebetrieben.

12. November 1938: Verordnung über die Ausschaltung der deutschen Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben. (Tritt am 1. Jänner 1939 in Kraft. Reichsgesetzblatt 1938, Teil 1, Nr. 189 und Nr. 201, Seite 1676).

Ausschließung der Juden vorn Wehrdienst.

Anteilsmäßige Beschränkung der Zulassung von Juden zum Studium. Anteilsmäßige Beschränkung der Zulassung von Juden zu bestimmten akademischen Berufen. (Anwälte usw.)

Die Ärzte, die aus der Kassenpraxis ausgeschaltet werden, behalten erst noch ihre Privatpraxis.

25. Juli 1938: Vierte Verordnung zum Reichsbürgergesetz. Die Tätigkeit der jüdischen Ärzte wird auf die Behandlung von Juden beschränkt.

Von den jüdischen Rechtanwälten erhalten 923 ein Vertretungsverbot; 2158 bleiben weiter zugelassen.

27. September 1938: Fünfte Verordnung zum Reichsbürgergesetz. jüdische Rechtsanwälte sind für die Vertretung von Juden als "Rechtskonsulenten" zugelassen.

Daneben kommt es zu rein diskriminierenden antijüdischen Maßnahmen:

12. November 1938: Anordnung der Reichskulturkammer: Verbot des Besuches von Kultur-Veranstaltungen durch Juden. (Theater, Konzerte usw. …)

3. November 1938: Einziehung der Führerscheine. Juden ist die Haltung von Kraftfahrzeugen verboten.

28. November 1938: Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Juden. (Gewisse Gebiete sind für Juden gesperrt: Regierungsviertel, Bahnhöfe… ). Durch Parteiverfügung wird den Juden die Benützung von Schlafwagen und das Betreten gewisser Hotels in Berlin, München, Nürnberg und einigen anderen deutschen Städten verboten.

(Wir mißbilligen diese Kripo-Verfügung auf das Schärfste. Ich finde sie ungeheuerlich, abscheulich und verdammenswert. Aber ich finde es merkwürdig, daß gerade die USA voll Empörung über die "deutsche Barbarei" schäumten, wo heute noch solche Restricted-Bestimmungen in großer Zahl gegenüber Juden streng durchgeführt werden.)

Im Jahre 1938 kam es auch in einigen Städten zu der unwürdigen Maßnahme, die die gemeinsame Benützung von Ruhebänken in den Parkanlagen durch Juden und Nichtjuden unmöglich machen sollte. In einzelnen Orten versah man die Ruhebänke mit Aufschriften: "Nur für Arier" und "Nur für Juden".

Wie wenig verläßlich und wie sehr zu Übertreibungen neigend die Zeugenaussagen und "Augenzeugen"-Berichte auch geistig hochstehender Juden nur zu oft sind, zeigt folgende kleine, aber doch sonst recht bezeichnende Episode:

Der 3. Anklagevertreter im Eichmann-Schauprozeß, Staatsanwalt Gabriel Bach, teilte mit, daß er sich erinnere, daß im Berliner Tiergarten gelb angestrichene Bänke mit der Aufschrift standen "Nur für Juden" (Zitiert in der Zeitschrift "Spiegel" Nr., 36 vom 30. August 1961, S. 49)

Der "Augenzeuge" Bracht begnügte sich also nicht mit der an sich schon abscheulichen Tatsache, daß man den Juden die Benützung von Ruhebänken gemeinsam mit anderen Menschen nicht gestattete, er erfand zu dieser wahren Tatsache noch "gelb angestrichene" Bänke.

Ich selbst habe die Bänke mit den abscheulichen Aufschriften gesehen; aber niemals sah ich auch nur eine einzige "gelb angestrichene" Bank. Ich konnte auch keinen Zeitgenossen ausfindig machen, der eine solche gesehen hätte.

Am 12. November 1938, nach der "Kristallnacht", von der wir weiter unten des Näheren reden, warnte Göring das ausländische Judentum:

"Wenn das deutsche Reich durch diese Hetze der Juden in einen ausländischen Konflikt kommt, werden wir in Deutschland selbstverständlich in erster Linie daran denken, uns an die Juden zu halten und mit ihnen abrechnen."

1939 - IM SIEBENTEN JAHRE DES NS-REGIMES (1. KRIEGSJAHR)

In diesem Jahre ging der Wunsch des mit Deutschland bereits seit 1933 im Kriege befindlichen Weltjudentums, Deutschland in einen Weltkrieg zu treiben, in Erfüllung. Die Beziehungen Deutschlands zu den Juden wurde dadurch hoffnungslos vergiftet.

Die unvorstellbar übertriebene maß- und hemmungslose Greuellügenhetze des Weltjudentums trieb die Welt in einen Paroxismus des Hasses gegen Deutschland.

Am 1. Jänner 1939, also erst im siebenten Jahre des NS-Regimes, trat die Verordnung vom 12. November 1938 in Kraft, wonach Juden der selbständige Betrieb von Einzelhandelsgeschäften und handwerklichen Betrieben in Deutschland untersagt war.

Damit waren die Juden nach der politischen Ausschaltung auch aus der Wirtschaft ausgeschaltet. Es kommt zu einer der häßlichsten und abscheulichsten Erscheinung jener Zeit: Zur "Arisierung" der jüdischen Geschäfte und Betriebe.

Die Juden werden vom Besuch deutscher Universitäten ausgeschlossen. Den am 31. Dezember 1938 in den Ruhestand getretenen jüdischen Beamten, die bis nun das volle Gehalt ausbezahlt erhalten haben, wird jetzt nur mehr der gesetzliche Ruhegehalt ausbezahlt.

Am 17. Jänner 1939: VIII. Verordnung zum Reichsbürgergesetz. Das Erlöschen der Zulassung von jüdischen Zahnärzten und Tierärzten und von Apotheken wird verfügt.

Am 4. Juli 1939: X. Verordnung zum Reichsbürgergesetz. Schaffung der "Reichsvereinigung der Juden in Deutschland"

Mit dem Kriegsausbruch (1. September 1939) verschärfen sich die antijüdischen Schutzmaßnahmen.

Mit 1. September 1939: Festsetzung von Ausgangsbeschränkungen für Juden. (Im Sommer Ausgangssperre ab 21 Uhr, im Winter ab 20 Uhr).

23. September 1939: Beschlagnahme der Rundfunkgeräte der Juden.

1940 UND 1941: IM 8. UND 9. JAHRE DES NS-REGIMES.
IM 2. UND 3. KRIEGSJAHR

Auf beiden Seiten artete der Kampf zu einem gnadenlosen, barbarischen Vernichtungskampf aus, bar aller ritterlichen Formen und kulturellen Rücksichten. Die Todfeindschaft des Weltjudentums und die Greuelhetze erreicht unvorstellbare Masse.

Das Weltjudentum zeigt sich immer mehr als unversöhnlicher Todfeind Deutschlands, der nur ein Ziel kennt: Die Vernichtung Deutschlands. Diese Haltung und der Krieg auf Tod und Leben, in den Deutschland - in erster Linie infolge der Hetze durch das Weltjudentum - verwickelt war, forderte die härtesten Maßnahmen gegen das kriegsführende Judentum heraus. Das Weltjudentum hatte Deutschland als seinen Todfeind Nr. 1 erklärt - Deutschland mußte - wohl oder übel - seinerseits im Weltjudentum seinen Todfeind Nr. 1 sehen.

Am 1. September 1941: Im neunten Jahre des NS-Regimes, kommt es zu der durch die Kriegsverhältnisse erzwungenen Polizeiverordnung über die Kennzeichnung von Juden. (Judensternverordnung)

Am 17./18. Oktober 1941 beginnen die schauerlichen Judendeportationen.

Am 25. Februar 1941 verfügt die II. Verordnung zum Reichsbürgergesetz die Einziehung der Vermögen der Deportierten. (In den USA wurde der gesamte Privatbesitz aller deutschen Staatsbürger beschlagnahmt und eingezogen. Es wurde nach dem Krieg nicht wieder zurückgegeben.)

1942 - IM 11. JAHRE DES NS-REGIMES. (4. KRIEGSJAHR)

1942 wird ihnen der Gebrauch von Rechtsmitteln gegen Entscheidungen in Strafsachen und gegen Polizeiverfügungen entzogen.

Durch Anordnung vom 26. April 1942 wird ihnen die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel im Reich entzogen.

1943 - IM 11. JAHRE DES NS-REGIMES. (5. KRIEGSJAHR)

1943 wurden die Inder durch die XIII. Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 1. Juli 1943 dem Polizei-Strafrecht unterstellt.

Am 1. 9. 1943 erklärt Goebbels Berlin für judenfrei.

DIE NÜRNBERGER RASSENGESETZE. (Wortlaut siehe S. 102)

Die Judenheit war erregt über die Nürnberger Gesetze, die heute in Israel in vielfach verschärfter Form durchgeführt werden. Die Welt einpörte sich über die Kennzeichnung der jüdischen Pässe und die Beschränkung der Freizügigkeit der Juden während des Krieges. Die Israeli gehen gegen ihre arabischen Mitbürger mitten im Frieden noch viel schärfer vor.

über die Diskriminierung der Araber in Israel berichtet Utley in ihrem Buche "Arabische Welt" (S. 170 ff.):

"Das Staatsbürgergesetz Israels von 1957 gewährt allen Juden automatisch das Bürgerrecht… während die (altansässigen) Araber in ihrer Heimat nur darin Staatsbürger werden, wenn sie ihren ständigen Aufenthalt in Israel seit Errichtung des Staates nachweisen können (damit scheiden die Million Vertriebene und Flüchtlinge aus); wenn sie weiter eine gewisse Kenntnis des Hebräischen haben (was unerhört ist, da ihre Muttersprache und die Umgangssprache in ihrer Heimat immer das arabische war) und schließlich nur dann, wenn sie vom israelischen Innenministerium der israelischen Staatsbürgerschaft für würdig befunden werden. Darüber hinaus werden auch die Palästinenser, wenn sie diesen drei Erfordernissen entsprachen, offiziell (d. h. von Staatswegen) als Nicht-Juden gekennzeichnet… Ihre gekennzeichneten Ausweispapiere geben der Polizei das Recht, sie den verschärften Ausnahmebestimmungen zu unterwerfen, die alle Araber betreffen, wozu auch das ungeheuerliche Verbot gehört, auch nur einige Kilometer außerhalb der ihnen zugewiesenen Wohnsitze ohne einen besonderen militärischen Erlaubnisschein zu reisen…"

"… Man hat die Araber zum größten Teil (ausgesiedelt) und in Gebieten unter Militärrecht konzentriert… die israelische Armee hat das Recht, die Araber zu verbannen, ihr Eigentum zu konfiszieren, ganze Dörfer auszusiedeln und jeden Araber vor ein Kriegsgericht zu stellen. Die bürgerlichen Rechte sind für die Araber praktisch aufgehoben…"

Rabbi Morris Lazaron in der "New York Times":

"Für die Araber gibt es in Israel keinen habeas corpus… Selbst Entscheidungen der höchsten Gerichte schützen sie nicht. Wenn z. B. das Gericht einen Araber seinen Anspruch auf Haus und Hof bestätigt hat… dann zerstören die Militärbehörden das Eigentum aus Sicherheitsgründen und niemand kümmert sich darum… "

Die New York Times berichtet weiter vom Ergebnis einer Palästinareise des "American Jewish Comittee":

"Wir haben für die Gleichberechtigung der Juden überall in der Welt gekämpft und waren daher überrascht durch die Tatsache, daß die Juden, nachdem sie ihren, eigenen Staat bekommen haben, in ihrem Staatsbürgerrecht einen Unterschied zwischen Juden und Nicht-Juden machten."

Die Haß- und Hetzpropaganda gegen das deutsche Volk kann sich nicht genug entrüsten über die barbarischen "Nürnberger Gesetze" vom 15. September 1933, die Eheschließungen zwischen Deutschen und Juden verboten haben. Wir mißbilligen diese Gesetze und lehnen sie entschieden ab; aber das Geschrei über diese Gesetze ist vor allem von jüdisch-nationaler Seite ganz und gar unberechtigt, unehrlich und Unstatthaft.

Gerade dem nationalen Juden mangelt jedes Recht, gegen diese Gesetze aufzutreten. Die jüdische Rassengesetzgebung und Rassenpolitik war und ist heute noch um vieles härter und schärfer, intoleranter und exklusiver, als die deutsche NS-Rassengesetzgebung und Rassenpolitik je war.

Unwissende, ungebildete Menschen haben sich durch die Hetzpropaganda diese Nürnberger Gesetze als "barbarisch" einreden lassen und sich über diese Gesetze maßlos aufgeregt. Niemand aber regt sich heute über die Rassengesetzgebung in Israel auf. 1958 wurde in Israel ein Gesetz erlassen, daß Ehen zwischen Juden und Nicht-Juden bietet. Im Ausland geschlossene Mischehen werden in Israel nicht anerkannt. Die Nürnberger Gesetze hatten keinen anderen Zweck, als Ehen zwischen Deutschen und Juden zu verbieten.

Gesetze mit dem genau gleichen Inhalt und Zweck haben heute die Juden und andere Völker.

Wegen der deutschen Rassenpolitik wurde und wird heute noch das gesamte deutsche Volk verfemt und verurteilt. Nicht, um die Nürnberger Rassengesetze, die wir mißbilligen, zu verteidigen, sondern um die Unehrlichkeit und Nichtberechtigung der israelischen Haß-Hetze auch in diesem Punkte aufzuzeigen, haben wir uns in dem Standardwerk: "Deutschland und die Juden in Vergangenheit und Gegenwart« auf das Eingehendste mit der deutschen Rassenpolitik befaßt und sie vor allem der jüdischen Rassenpolitik und den jüdischen Rassengesetzen gegenüberstellt, und die Lügenhaftigkeit und die Unehrlichkeit des jüdischen Kampfes gegen die deutsche Rassenpolitik kraß aufgezeigt.

DIE "JUDENSTERN-VERORDNUNG" ALS SICHERUNGSMASSNAHME IM KRIEGE

So weitreichende, bedrohliche politische Erklärungen, wie es die Kriegserklärungen des Judentums waren, die auch die im deutschen Machtbereich lebenden Juden mit einschlossen, machten deutsche Sicherungsmaßnahmen gegen die deutschen Juden zur unabweislichen Notwendigkeit. Angesichts der Kriegshetze und der Kriegshandlungen der Juden, mußte Deutschland erkennen, daß es dem Weltjudentum mit seinen Vernichtungsplänen blutiger Ernst war. Es konnten, ja mußten, von den im deutschen Machtbereich lebenden Juden feindselige

Handlungen erwartet werden. Sicherungsmaßnahmen dagegen waren nicht nur vom Standpunkte der Reichssicherheit notwendig, sondern nach Kriegsrecht auch zulässig. Die deutsche Regierung tat dasselbe, was England und die USA taten: Sie sicherten sich gegen die Gefahr und den Schaden, der ihnen durch die Anwesenheit von Angehörigen der Feindmacht im Lande drohte.

England verhaftete und konzentrierte alle Deutschen in England und im ganzen britischen Commonwealth und auch Amerika tat dasselbe. Deutsche und Japaner wurden auf Kriegsdauer in Lagern konzentriert. In England gab es außerdem die sogenannte Defense "Regulation 18 B", die den britischen Innenminister ermächtigte, Personen im Interesse der Staatssicherheit auch ohne richterlichen Haftbefehl verhaften zu lassen und ohne Gerichtsurteil festzuhalten. (Viele emigrierte Deutsche mußten in ihren Exilländern eine - milde ausgedrückt - recht wenig menschliche Behandlung erdulden).

Warum hätte Deutschland keine Sicherheitsmaßnahmen ergreifen dürfen?

Dabei ging Deutschland in seinen Sicherungsmaßnahmen viel weniger weit, als England und die USA. Deutschland internierte die Juden nicht. Die Polizei ordnete aber dafür an, daß die Juden äußerlich als Kriegsgegner und Feinde kenntlich gemacht wurden. Sie mußten als ein sichtbares Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum Judentum einen handtellergroßen Davidstern (aus Stoff auf ihre Kleider an der Brust aufgenäht) tragen.

DIE POLIZEI-VERORDNUNG ÜBER DIE KENNZEICHNUNG DER JUDEN vom 1. September 1941:

"…§ 1 (1) Juden …, die das 6. Lebensjahr vollendet haben, ist es verboten, sich in der Öffentlichkeit ohne einen Judenstern zu zeigen!

(2) Der Judenstern besteht aus einem handtellergroßen, schwarzgezogenen Sechsstern aus gelbem Stoff mit der schwarzen Aufschrift: "Jude". Er ist sichtbar auf der linken Brustseite des Kleidungsstückes fest aufgenäht zu tragen.

§ 2. Juden ist verboten:
a) den Bereich ihrer Wohngemeinde zu verlassen, ohne eine schriftliche Erlaubnis der Ortspolizeibehörde bei sich zu führen…

§ 3. Die Paragraphen 1 und 2 finden keine Anwendung:
2) auf den in Mischehe lebenden jüdischen Ehegatten, sofern Abkömmlinge aus dieser Ehe vorhanden sind und diese nicht als Juden gelten, und zwar auch dann, wenn die Ehe nicht mehr besteht oder der einzige Sohn in gegenwärtigem Kriege gefallen ist.

b) Auch auf die jüdische Ehefrau bei kinderloser Mischehe während der Dauer dieser Ehe.

§ 4. Zuwiderhandlung wird mit Geldstrafe bis zu 150 RM oder mit Haft bis zu 6 Wochen bestraft…

§ 6. Die Polizeiverordnung tritt 14 Tage nach ihrer Verkündigung in Kraft.

Diese Polizeiverordnung ist zweifellos ein barbarischer Schandfleck, aber bei der Beurteilung dieser Polizei-Sicherheitsmaßnahme ist zu beachten:

1. Sie war eine Kriegsmaßnahme.

2. Diese Maßnahme erfolgte erst am 1. September 1941, also erst im neunten Jahr des NS-Regimes und erst im 3. Kriegsjahr.

3. Ihr Zweck und Ziel waren nicht "rassische Diskriminierung;"

Sie wurde als notwendige Abwehr- und Sicherheitsmaßnahme gegen die Kriegserklärung des Judentunis an Deutschland ergriffen. Diese Kennzeichnung sollte die Juden als Gegner Deutschlands vor ihrer Umgebung erkenntlich machen und es ihnen als Verbündete der Alliierten erschweren, im Dienst der Feinde Deutschlands Schaden zu stiften, Gerüchte auszustreuen, Panik zu erzeugen und dergleichen mehr.

4. Diese - menschlich gewiß nicht befriedigende - Maßnahme machte es möglich, von der menschlich noch viel härteren Maßnahme der Engländer und Amerikaner, der Internierung aller Juden in Lagern, Abstand zu nehmen.

In der sogenannten Judenstern-Verordnung hieß es ausdrücklich, daß die Einführung der Judensterne die erste sichtbare. Maßnahme sei, das deutsche Volk gegen das "unterirdische Treiben der Juden", insbesondere bei Verbreitung von Gerüchten unter der deutschen Bevölkerung zu schützen.

Als zweite Sicherungsmaßnahme ging man dazu über, nach dein englischen und amerikanischen Muster, wie dort die Deutschen und die Japaner, hier die Juden aus Deutschland zu deportieren und in eigenen Wohngebieten zusammenzufassen und anzusiedeln, wo sie Deutschland nicht gefährlich werden konnten. Diese Maßnahme ging neben der Tatsache, daß sie aus Gründen der deutschen Reichssicherheit wünschenswert und notwendig war, parallel mit der von der Kriegführung und der Reichssicherheit unabhängigen Politik, Deutschland judenfrei zu machen. Die Deportation von Juden aus Deutschland mußte unter dein Drucke der deutschen öffentlichen Meinung bald wieder eingestellt werden. Sie konnte erst viel später, gedeckt durch das große Kriegsgeschehen, wieder aufgenommen werden. Allein schon aus dieser Einstellung der öffentlichen Meinung zu den Deportationen von Juden ergibt sich, daß das deutsche Volk noch härtere Maßnahmen gegen die Juden noch weniger gebilligt hätte.

Das scheint uns überhaupt das Beachtenswerteste an der ganzen Situation, daß das deutsche Volk keine Kennntnis von Unmenschlichkeiten gegen Juden hatte, und, wo es Kenntnis von hatten Maßnahmen erhielt, diese entschieden mißbilligte. Das deutsche Volk billigte auch die Judensternverordnung nicht; im Gegensatz hierzu vollzogen sich die alliierten Grausamkeiten (die Einsperrung aller Deutschen, die Tötung hunderttausender unschuldiger Frauen und Mädchen bei der Vernichtung deutscher Städte und Orte durch gnadenlose Luftangriffe, die bestialische Austreibung und Ermordung Millionen Deutscher Bürger in Polen, Ostdeutschland und der Tschechoslowakei usw.) unter voller Kenntnis und Billigung der öffentlichen Meinung in den alliierten Ländern.

KENNZEICHNUNG DURCH KLEIDERVORSCHRIFTEN IN DER GESCHICHTE

Die Judensternverordnung ist weder etwas deutsches "Einmaliges" noch "Erstmaliges" in der Geschichte.

Im Bereich des Islam gab es schon frühzeitig Kleidungsvorschriften zur Kennzeichnung aller Andersgläubigen (Christen und Juden).

Im Bereiche des Christentums setzte eine Bulle Papst Innozenz III. (November 1215) eine Kleiderordnung für Juden im christlichen Abendlande fest. Das Vierte Laterankonzil (1245) bestätigte diese Kleiderordnung. "Juden, ob Mann oder Weib, mußten sich in allen christlichen Ländern durch eine besondere Art der Kleidung von der übrigen Bevölkerung unterscheiden."

Als Begründung dieser Kleidervorschrift wurde die Verhinderung des verbotenen Geschlechtsverkehrs zwischen Christen und Juden angegeben, "damit fürderhin im Falle eines frevelhaften Verkehrs kein Irrtum vorgeschützt werden könne."

Das Konzil überließ die Durchführungsbestimmungen dieser Kleiderordnung, die Art der Kennzeichnung, der Gesetzgebung in den einzelnen Ländern und Gebieten.

Deutschland führte die "Retella", ein gelbes Stoffstück in Form eines Rades oder eines Kreises ein.

England wählte ein Abzeichen in der Form von zwei Tafeln mit den zehn Geboten.

In Frankreich bestimmte Ludwig der Heilige das Tragen eines Abzeichens von rotem Filz oder eines safrangelben Tuches; in Form eines Rades am Oberkleid zu tragen.

In einigen Ländern wurde das Tragen eines bestimmten Hutes vorgeschrieben.

Die Ofener Synode schrieb 1279 für Ungarn und südpolnische Gebiete ein Rad aus rotem Tuch vor.

DIE BÜCHERVERBRENNUNGEN

Mit den "Bücherverbrennungen in ganz Deutschland" wurde im Auslande eine ungeheuerliche Lügen- und Hetzpropaganda getrieben. Die Wahrheit ist, daß niemals und nirgends auf staatliche Anordnung oder auch nur Parteianordnung hin, Bücherverbrennungen stattgefunden haben. Es gab überhaupt keine Bücherverbrennungen in der Mehrzahl, sondern nur eine Einzige. Diese wurde am 10. Mai 1933 am Schloßplatz in Berlin von einigen Studenten im eigenen Wirkungskreise ad hoc veranstaltet. Diese Verbrennungen, von der die Lügenpropaganda behauptet, daß sie eine offizielle Veranstaltung auf Befehl von Goebbels waren, war in Wirklichkeit eine völlig willkürliche Einzelaktion.

Ebermayer schreibt am Tage dieser Bücherverbrennung in sein politisches Tagebuch (S. 80):

"…Die Zeitungen bringen zwar den 'Festakt' der Berliner Studenten auf dem Schloßplatz, aber nicht an erster Stelle und nicht in großer Aufmachung, sondern auffallend nebenbei. Also sind Kräfte am Werk, die diesen 'Festakt' mißbilligen… ... Nach allem, was ich von den Herren weiß, ist Goebbels der Klügste von ihnen. Da Goebbels Schrifttum und Presse unterstehen, daß Goebbels gestern (bei dem Festakt) nicht gesprochen hat und da seine Presse den Scheiterhaufen fast übergeht, ist die Hexenverbrennung vermutlich ohne seine Zustimmung, vielleicht sogar gegen seinen Willen, erfolgt."

Solche offiziellen Übungen, wie den gefeierten "Tag des freien Buches" vom 10. Mai 1946 und zwar ausgerechnet in Ostberlin, gab es in all den nationalsozialistischen Jahren nicht! Es gab auch in der ganzen nationalsozialistischen Zeit niemals eine vom Propagandaministerium herausgegebene Verbotsliste verschiedener Bücher, wie die Hetzpropaganda behauptet. Selbst während des Krieges konnte man in allen größeren Buchhandlungen jedes in deutscher Sprache geschriebene dichterische Buch kaufen, wenn der Käufer dem Verkäufer bekannt war.

"Ein CIC-Beauftragter, ein gebürtiger Deutsch-Jude aus Wien, überprüfte im Herbst 1945 meine Bücherei amtlich''. Er sagte zu mir: 'Sie haben viel vom NS verbotene Bücher. Wie haben Sie das gemacht?' 'Ich weiß wirklich nichts von verbotenen Büchern. Mir hat niemand etwas verboten.'

Ich sah darin kopfschüttelnd die bekannte alliierte Verbotsliste nach 1945 gegen uns in ihrer Wahllosigkeit und sah noch später die unöffentlichen 'amerikanischen' Verbotstisten… in der gleichen Wahllosigkeit und fand mich darauf…"

(Grimm "Woher - Wohin?", S. 180)

ERICH KÄSTNER SAGT NICHT DIE GANZE WAHRHEIT

In der "Welt der Arbeit" (Blatt des Deutschen Gewerkschaftsbundes) läßt in einem Artikel "Ein Spinnefeind unechter Gefühle" (Artikel zum 65. Geburtstag von Erich Kästner) Erich Kästner über die Bücherverbrennung in Berlin folgendes sagen:

"Ich hörte die schmalzigen Tiraden des kleinen abgefeimten Lügners… Es war widerlich…"

Damit ruft Kästner den Eindruck hervor, als habe er Goebbels bei der Bücherverbrennung in Berlin sprechen hören.

Das ist unwahr. Goebbels hat niemals einer Bücherverbrennung beigewohnt, noch dabei das Wort ergriffen.

Das Gewerkschaftsblatt schreibt weiter:

"Lediglich bei seinen kurzen Auslandsreisen sah er in Kopenbagen und anderswo seine Bücher, im eigenen Lande waren sie verbrannt worden."

Auch das ist widerlich; denn auch das ist unwahr. Die Bücher Kästners waren weder verbrannt worden, noch in der Nazizeit verboten. Goebbels, "der kleine abgefeimte Lügner" soll sogar 100.000 Exemplare des Kästnerschen Buches "Emil und die Detektive" widmungsweis für seine Pimpfe haben auflegen lassen.

Kästner hatte in der Nazizeit auch kein Schreibverbot. Er konnte seine Bücher nicht nur verkaufen, sondern weitere Bücher schreiben und sie veröffentlichen, und zwar sowohl im Inlande als auch im Auslande, ohne deshalb verfolgt zu werden. Er konnte sich (unter Decknamen wie Robert Neuner) als Lustspiel- und Filmautor betätigen (unter anderem ist der Münchhausen-Film von Kästner und der ganzen Fachwelt war sein Deckname sehr wohl bekannt). Kästner gehörte zu den wenigen, die in der Nazizeit Reisen ins Ausland unternehmen konnten. Herr Kästner war in der Nazizeit unverfolgt und hat recht gut verdient. Im Spruchkammerverfahren gegen E. G. Kolbenhayer hat er als Gutachter des Anklägers eine wenig rühmliche Rolle gespielt. Sowohl seine unrichtigen Behauptungen, daß seine Bücher verbrannt worden wären und verboten gewesen sind, daß er Schreibverbot hatte und verfolgt worden wäre, wie seine unrichtige Bemerkung über Goebbels und die Bücherverbrennung, wie seine Haltung im Falle Kolbenbayer sind eines Kästners nicht würdig.

Erich Kästner lebte in der Nazizeit unangefochten und gut. Am 18. September 1966 hielt er eine Lesung in Wien, die angeblich ausschließlich der Verdammung dieser Zeit gewidmet sein soll. Er berichtete dabei auch von einer "Bücherverbrennung im Jahre 1965". Danach haben junge Protestanten in der Nähe von Düsseldorf am Rheinufer eine von den Behörden genehmigte Bücherverbrennung veranstaltet. Es wurden unter anderem Bücher von Grass, Camus, Kästner und der Sagan verbrannt.

DIE KRISTALLNACHT VOM 9. NOVEMBER 1938

Das angeblich "grauenvollste Pogrom der Weltgeschichte."

Die Greuelpropaganda nennt die Nacht, die auf die Ermordung des deutschen Botschaftsrates, Herrn von Rath, folgte, die "Kristallnacht"; sie bezeichnet die Ausschreitungen dieser "Kristallnacht" als Pogrom.

Mit ihrer bekannten Phantasie und Übertreibung nennen sie es sogar "das grauenvollste Pogrom der Weltgeschichte." Bei einer solchen Übertreibung muß der normale Mensch annehmen, daß dabei Tausende und Zehntausende unglücklicher Juden hingeschlachtet wurden.

Tatsächlich wurden bei diesem "grauenvollsten Pogrom der Weltgeschichte", das drei Tage und drei Nächte dauerte, im ganzen gewaltigen Deutschen Reiche mit 100 Millionen Einwohnern insgesamt 36 Juden getötet. Und auch diese 36 wurden nicht deshalb getötet, weil sie Juden waren, sondern weil die Unglücklichen sich den Plünderern widersetzten und ihr Eigentum zu verteidigen suchten; wer den Pländerern nicht mit Gewalt entgegentrat, dem wurde kein Haar gekrümmt. Man könnte der Judenheit nur gratulieren, wenn sie im Laufe ihrer Geschichte keine "grauenvollere" Verfolgung zu erdulden hatten.

in der Kristallnacht" ereignete sich an jüdischen Menschen in Deutschland auch nicht annähernd das, was sich an Auslandsdeutschen und ihrem Eigentum am Abend und in der Nacht nach der Torpedierung der "Lusitania" im Ersten Weltkrieg in den USA und in Kanada ereignete.

Wie verhält es sich in Wahrheit mit dem "grauenvollsten Pogrom der Weltgeschichte?"

Nachdem bereits 1936 in der Schweiz Wilhelm Gustloff, 1937 Josef Rieder in Argentinien von Juden erschossen, und die Deutschen Dato, Gaetje, Hahner, Hofmeister und Treitz in Spanien bestialisch ermordet worden waren, verübte am 7. November ein 17jähriger jüdischer Wirrkopf, Herszel Grynszpan[3], in Paris einen Mordanschlag, dem der deutsche Botschaftsrat, Herr von Rath, zum Opfer fiel. Herr von Rath erlag am 9. November seinen tödlichen Verletzungen.

Dieses Attentat war in der deutschen Presse ganz groß aufgezogen worden und hatte in Deutschland große Erregung ausgelöst.

Als nun am 9. November abends die Todesnachricht nach Deutschland gelangte, kam es bei der durch die vorangegangenen Zeitungsartikel aufgeputschten Bevölkerung (im Zusammenhang mit der infolge der maßlosen Hetze des Auslands-Judentums gegen Deutschland sehr gegen die Juden aufgebrachten Bevölkerung) spontan zu antijüdischen Kundgebungen. Es kam zu häßlichen, verabscheuungswürdigen Ausschreitungen und Plünderungen, die zwei Tage andauerten.

Diese Kundgebungen, Ausschreitungen und Plünderungen waren durchaus spontan und weder im voraus geplant, noch im voraus organisiert. Es ist durch sorgfältige Untersuchung einwandfrei festgestellt und erwiesen, daß vorher keinerlei Weisung oder Richtlinien an die Parteidienststellen ergingen.

Erst als es bereits da und dort zu Kundgebungen gekommen war, erließ der Chef des RSHA (Reichssicherheitshauptamt) Müller am 9. November 1938 in den späten Abendstunden von Berlin aus ein Fernschreiben an alle Leitstellen der Staatspolizei mit der Weisung, diese Kundgebungen nicht zu unterbinden. (Siehe Nürnberger Prozeßakten. PS.3051/S. 581, PS 3058/582 und PS-3063, S. 582 ff.)

Auch Heydrich, der oberste Polizeichef, erließ zu dieser Zeit von München aus ein Blitz-Telegramm an alle Polizeistellen, in dem es u. a. heißt: (Nacht vom 9. auf den 10. November)

"…im ganzen Reich sind Demonstrationen gegen die Juden zu erwarten. Für die Behandlung dieser Vorgänge ergehen folgende Anordnungen… Es dürfen nur Maßnahmen getroffen werden, die eine Gefährdung des Lebens oder Eigentums nicht mit sich bringen…"

Gleichzeitig wurde die Festnahme von 20 bis 30.000 Juden angeordnet. Daß es sich um keine vorbereiteten und organisierten Kundgebungen handelte, geht auch klar aus einer Rede hervor, die Goebbels am 10. November spätabends von den im Alten Rathaus zu München versammelten Parteiführern hielt. Er teilte darin mit, daß es am gleichen Abend in verschiedenen Teilen des Reiches zu judenfeindlichen Kundgebungen gekommen sei und daß der Führer auf seinen Vortrag hin entschieden habe, daß derartige Demonstrationen von der Partei weder vorzubereiten noch zu organisieren seien,… daß ihnen aber, soweit sie spontan entstünden, auch nicht entgegengetreten werden sollte.

Es ist die größte Übertreibung, die häßlichen und verdammenswerten Ausschreitungen gegen die deutschen Juden in diesen zwei Tagen als das "grauenvollste Pogrom der Weltgeschichte" hinzustellen. Bei diesen Ausschreitungen ging es den meisten der Demonstranten ausschließlich ums Stehlen - was immer für breitere Bevölkerungsschichten etwas sehr verlockendes und verführerisches hat. Die Ausschreitungen beschränkten sich auf die gemeine Ausplünderung der Juden, ohne daß ihnen dabei auch nur das geringste körperliche Leid zugefügt wurde. Zu Mißhandlungen kam es nur vereinzelt und nur dort, wo einzelne Opfer sich den Plünderern entgegenstellten, sich gegen die Plünderungen wehrten und den Plünderern Widerstand leisteten. Während dieser Ausschreitungen wurden im ganzen Reichsgebiet 30 Juden von den plündernden Rowdies getötet und ebenso viele schwer verletzt. Wo den Plünderern kein Widerstand geleistet wurde, wurde den Opfern auch nicht ein Haar gekrümmt; den Plünderern unter den Demonstranten ging es überhaupt nicht um die Juden, sondern nur um die Beute. (Es waren im allgemeinen dieselben berufsmäßigen Plünderer, die schon vor 1933, vor dem Auftreten des Nationalsozialismus, bei früheren Unruhen als Plünderer aufgetreten waren und die dann später, 1945, die Nazi-Wohnungen ausräumten. So erzählt mir ein Häftling, der 1945 im Wiener Landesgericht wegen Plünderung als Häftling saß, daß er schon 1934 anläßlich der damaligen Unruhen die Wohnung des damaligen österreichischen Heeresministers Vaugoin und 1938 Judenwohnungen ausgeräumt habe).

Zur gleichen Zeit redete die Verleumdungs-Hetz-Kampagne der begierig aufhorchenden Welt ein, daß in Deutschland die Juden zu Tausenden abgeschlachtet würden und daß man dort in Judenblut wate.

Selbst deutsche Bücher schwätzten später die Greuel-Behauptungen der Auslandshetze kritiklos und verantwortungslos nach. So schreibt Schoeneich ("Mein Finale" S. 264):

"Die deutsche Regierung hat es aber nicht bei der Empörung über die Tat bewenden lassen, sondern ist zur Rache geschritten, ehe sie die wirklichen Hintermänner der Tat kannte. Hätte sie die Untersuchung abgewartet, ohne die Juden ganz Deutschlands, die sicherlich die Tat nicht angestiftet hatten, dafür büßen zu lassen, so hätte der Mord für sie das Gute haben können, daß das unparteiische und unvoreingenommene (?) Ausland fortan mehr Verständnis für den deutschen Antisemitismus aufgebracht hätte. Das zweifellos (!) von amtlichen Stellen befohlene und organisierte Pogrom des 9. und 10. November 1933 wird das genaue Gegenteil bewirken. Man braucht nur die Pressestimmen der folgenden zu lesen, so weiß man, daß selbst ausgesprochen deutschfreundliche Zeitungen sich mit Abscheu von Greueltaten wenden, die das zaristische Rußland und das finsterste Mittelalter weit übertreffen."

In Wahrheit ereignete sich in Deutschland in jener Nacht bei weitem und auch nicht annähernd das, was sich am Abend und in der Nacht nach der Torpedierung der "Lusitania"[4] (im Ersten Weltkrieg) an den Deutschen und ihrem Eigentum in den USA und in Kanada abgespielt hatte, ohne daß sich damals die Welt auch nur im geringsten darüber erregt hätte. Damals wurden die Deutschen nicht nur geplündert, sondern auch körperlich auf das schwerste mißhandelt. Deutsche wurden nackt durch die Straßen geschleift und gelyncht. Deutsche wurden, nur deshalb, weil sie Deutsche waren, gejagt, geteert und gefedert. Ein evangelischer Pastor wurde mit einem Strick um den Hals durch die Straßen geschleift. (Vgl. hierzu York Steiner, Minderheit verpflichtet, S. 213).

Zu solchen Ausschreitungen kam es in Deutschland auch nicht im Entferntesten. Keiner der Plünderer dachte daran, einen Juden auch nur anzurühren. Zu Tätlichkeiten kam es nur, wo sich Opfer gegen die Plünderer zur Wehr setzten, nur in solchen Fällen kam es zu körperlichen Mißhandlungen. Es handelte sich um echte Plünderungen.

Die Behörden hatten nur den Auftrag, den Demonstranten nicht hindernd in den Weg zu treten. Es hatte sich auch bald unter den Demonstranten herumgesprochen, daß man den Demonstranten zwei Tage lang freie Hand lassen würde; die Plünderer konnten also damit rechnen, daß man zwei Tage gegen sie nicht einschreiten würde.

Diese Freigabe durch zwei Tage machten sich - relativ gesehen - nur sehr wenig Menschen - eben nur der Mob, die berufsmäßigen Plünderer, - zunutze. Dederstedt berichtet als Augenzeuge folgendes charakteristisches Detail (S. 76):

"Die Untaten fanden keinen Widerhall in der Bevölkerung… Ein jüdischer Geschäftsfreund, den ich nach diesen Tagen in Holland traf, sagte zu mir: Was für ein sauberes, anständiges Volk, diese Deutschen! Die Plünderung wird ihm freigegeben, ja nahegelegt, und keine Hand rührt sich!"

Es handelt sich bei diesen Plünderern in der "Kristallnacht" auch nicht um einen von oben anbefohlenen, geplanten und gelenkten "Volkszorn". Die Ausschreitungen wurden vielmehr von den höchsten offiziellen Stellen verurteilt und waren der Regierung wegen ihrer Auswirkungen auf die öffentliche Meinung im Auslande sehr unangenehm. Die Regierung billigte diese Ausschreitungen ganz und gar nicht. Hitler tobte vor Wut über die Ereignisse und die Ausschreitungen in dieser Nacht; er will Goebbels "hinausschmeißen", weil er dadurch dem Judentum eine Propaganda in die Hände spielte, die es mit Milliarden nicht hätte erkaufen können. Wütend explodierte Hitler gegenüber Goebbels:

"Durch diesen Wahnsinn vom 9. November hat man den Nationalsozialismus und mich um viele Jahre aufgehalten, wenn nicht überhaupt gebrochen."

(Grimm "Warum - Woher - Wohin?", S. 184)

Goebbels erläßt schon am 10. November einen Aufruf:

"Die berechtigte und verständliche Empörung des deutschen Volkes über den feigen Meuchelmord in Paris hat sich in der vergangenen Nacht in umfangreichem Maße Luft gemacht. In zahlreichen Städten und Orten wurden Vergeltungsmaßnahmen gegen jüdische Gebäude und Geschäfte unternommen. Es ergeht nunmehr an die gesamte Bevölkerung die strenge Aufforderung, vor allen weiterer Demonstrationen und Vergeltungsaktionen gegen das Judentum, gleichgültig welcher Art, sofort abzusehen."

Friedrich Christian, Prinz zu Schaumburg-Lippe, bezeugt in seinem Buch "Zwischen Krone und Kerker", Wiesbaden 1952, S. 257, daß Goebbels die Vorfälle in der Plünderungsnacht "wütend verurteilte".

Geradezu grotesk sind die Übertreibungen der Auslandspresse. Die Haltung der deutschen Öffentlichkeit, die erregten Diskussionen in Ämtern und Behörden, in der Reichskanzlei selbst, kommen nicht zur Kenntnis des Auslandes. Kaum, daß einige Presseleute von dem Schrecken berichten, der so deutlich auf den Gesichtern der Passanten zu lesen war.

Trotzdem Göring auf den Polizeibericht Heydrich's über die Ausschreitungen schrieb: "Es ist nichts zu veranlassen.", schritt doch das Oberste Parteigericht an die Untersuchung der Ausschreitungen. Der Bericht über das Ergebnis dieser Untersuchungen wurde am 13. Februar 1939 Göring vorgelegt. Auch die ordentlicher, Gerichte traten in Aktion. Es kam allerorts zu polizeilichen und staatsanwaltlichen Untersuchungen. Wie hellseherisch richtig Hitlers Befürchtung war, zeigten die unmittelbaren Folgen der "Kristallnacht". Die Ereignisse dieser Nacht brachten die Verhandlungen mit Minister O. Pirow (dem Vertrauensmann von Chamberlain) zum Scheitern. Diese Verhandlungen hätten voraussichtlich zu einer endgültigen, alle Teile befriedigenden Lösung der deutschen Judenfrage geführt. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wäre dadurch wahrscheinlich vermieden worden.

Reichswirtschaftsminister Walter Funk gab am Morgen des 10. November seiner Empörung über die Vorfälle in der vergangenen Nacht, Goebbels gegenüber, drastischen Ausdruck:

"Sind Sie verrückt geworden, Goebbels, solche Schweinereien zu machen?! Man muß sich schämen, ein Deutscher zu sein. Das ganze Ansehen im Auslande geht verloren. Ich mühe mich Tag und Nacht, das Volksgut zu erhaltet, und Sie werfen es mutwillig aus dem Fenster. Wenn diese Schweinerei nicht sofort aufhört, werfe ich alles hin."

Ebenso wie Funk hat auch Göring seiner Verurteilung über die Vorfälle in dieser Nacht Ausdruck verlieben. Vor dem Nürnberger Gericht brachte er aus dem, dem Gerichte vorliegenden Sitzungsprotokoll, seine Erklärung wörtlich zur Verlesung, die er bei einer, der "Kristallnacht" folgenden Sitzung (am 12. November 1938 vor Goebbels, Heydrich, Innenminister Frick, Finanzminister Graf Schwerin-Krosigk u. v. a.) abgab:

"Meine Herren! Diese Demonstrationen habe ich satt. Sie schädigen nicht die Juden, sondern schließlich mich, der ich die Wirtschaft als letzte Instanz zusammenzufassen habe. Wenn heute ein jüdisches Geschäft zertrümmert wird, wenn Waren auf die Straße geschmissen werden, dann ersetzt die Versicherung den Juden den Schaden und zweitens sind Konsumgüter zerstört worden. Es ist irrsinnig, ein jüdisches Warenhaus zu zertrümmern und anzuzünden; denn eine deutsche Versicherungsgesellschaft trägt dann den Schaden und die Waren, die ich dringend brauche - ganze Abteilungen von Kleidern und was weiß ich alles - werden verbrannt. Da kann ich gleich die Rohstoffe anzünden, wenn sie hereinkommen,

Darüber möchte ich keinen Zweifel lassen, meine Herren… Der Jude wird aus der deutschen Wirtschaft ausgeschieden und tritt seine Wirtschaftsgüter an den Staat ab. Die Entschädigung wird ihm im Schuldbuch vermerkt und wird ihm zu einem bestimmten Prozentsatz verzinst. Davon hat er zu leben."

Ulrich von Hassel berichtet in seinem Buche "Vom anderen Deutschland" (Zürich 1946, S. 31f.), daß auch Himmler von diesen Plünderungen überrascht wurde und sie so entschieden mißbilligte, daß er, als die Ausschreitungen begannen, die Kasernierung der SS-Truppen befahl, um sich von den Ereignissen zu distanzieren.

Der Polizeibericht an Göring nach Abschluß des Aufruhrs besagt, laß 191 Synagogen und 191 Warenhäuser in Brand gesteckt, 76 Synagogen demoliert und an die 900 Geschäfte in ganz Deutschland und Österreich geplündert worden waren. 174 Plünderer wurden verhaftet.

Etwa 20.000 Juden wurden in Schutzhaft genommen und zum größten Teil in KZ gebracht. Von dort wurden sie ausnahmslos innerhalb weniger Wochen wieder entlassen.

Diese Plünderungen waren gemein, abscheulich und verdammenswert. Sie haben aber in der Geschichte aller Völker ungezählte Vorgänger, die vielfach noch viel abscheulicher und verdammenswerter sind. Es ist eine große Übertreibung und eine Verfälschung der Wahrheit, diese Plünderungen als das "grauenvollste Pogrom der Weltgeschichte" zu bezeichnen. Die Ausschreitungen gegen die Juden in der "Kristallnacht" fanden auch keineswegs die Zustimmung oder gar Gutheißung durch das deutsche Volk.

"Alle diese Dinge wurden von der ungeheuren Mehrheit des deutschen Volkes als sehr übel und einer allgemeinen sauberen Neuordnung, wie das der Nationalsozialismus doch sein sollte, als schwer abträglich empfunden."

(Grimm "Woher - wohin ... ?", S. 188)

Die "Kristallnacht" war, so verdammenswert und so unwürdig eines Rechtsstaates sie war, weder einmalig noch erstmalig; sie war eine der vielen verabscheuungswürdigen Plünderungen, wie sie im Laufe der Geschichte sich schon unzählige Male ereignet haben.

Die häßlichen Ereignisse dieser Nacht fanden schließlich ihren Abschluß in einer staatlichen Maßnahme, die ich nicht für vereinbarlich mit dem Begriff des Rechtsstaates finde: Göring verhängte am 12. November für die Ermordung Raths und die maßlose Hetze des Weltjudentums gegen Deutschland als Kollektiv-Sühneleistung eine Kontribution in der Höhe von einer Milliarde RM über die deutsche Judenscheit. Göring gab dieser drakonischen Strafe den Charakter einer Repressalie. Er hoffte, dadurch die Auslandsjuden von der Fortsetzung ihres maßlosen Greuelpropaganda-Feldzuges gegen Deutschland abzuschrecken, um die deutschen Juden vor weiteren Repressalien zu bewahren. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Ohne Rücksicht auf die Tatsache, daß sie dadurch die deutschen Juden immer härteren Maßnahmen aussetzten, setzte das Auslandsjudentum seine Deutschlandhetze unvermindert fort.

Maßlos war der Gegenschlag der Haßpropaganda auf die Kristallnacht. Ein noch stärkeres Trommelfeuer des Hasses wurde gegen Deutschland eröffnet. Das amerikanische Judentum verstand, die verabscheuungswürdigen Ereignisse in unvorstellbarer Weise noch zu übertreiben und die Amerikaner in einem Taumel des Hasses gegen Deutschland zu versetzen.

Über das Treiben des amerikanischen Judentums gegen Deutschland berichtete der polnische Botschafter in Washington, Jerszy Potocky, seiner Regierung in jenen Tagen:

"Botschaft der Republik Polen in Washington - Nr. 3/SZ - tjn - 3.
Betr.: Innenpolitische Lage in USA (die Stimmung gegen Deutschland, Judenfrage).

Washington, den 12. Jänner 1939. Geheim!

Die Stimmung, die augenblicklich in den Vereinigten Staaten herrscht, zeichnet sich durch einen immer zunehmenderen Haß gegen den Faschismus aus, besonders gegen die Person des Kanzlers Hitler und überhaupt gegen alles, was mit dem Nationalsozialismus zusammenhängt.

Obgleich die Propaganda sehr grob gehandhabt wird und Deutschland so schlecht wie möglich hingestellt - man nutzt vor allem die religiösen Verfolgungen und die Konzentrationslager aus - wirkt sie doch so gründlich, daß das hiesige Publikum vollständig unwissend ist und keine Ahnung hat von der Lage in Europa.

Die Lage hierzulande bildet ein ausgezeichnetes Forum für alle Art Redner und für die Emigranten aus Deutschland und der Tschechoslowakei, die an Worten nicht sparen, um durch die verschiedensten Verleumdungen das hiesige Publikum aufzuhetzen. Sie preisen die amerikanischen Freiheiten, im Gegensatz zu den totalen Staaten. Es ist sehr interessant, daß in dieser sehr gut durchdachten Kampagne, die hauptsächlich gegen den Nationalsozialismus geführt wird, Sowjetrußland fast ganz ausgeschaltet ist.

Wenn es überhaupt erwähnt wird, so tut man es in freundlicher Weise und stellt die Dinge so dar, als ob Sowjetrußland mit dem Block der demokratischen Staaten zusammenhinge. Dank einer geschickten Propaganda ist die Sympathie des amerikanischen Publikums ganz auf Seiten des roten Spaniens.

Außer dieser Propaganda wird auch noch künstlich eine Kriegspsychose geschaffen. Es wird dem amerikanischen Volk eingeredet, daß der Frieden in Europa nur noch an einem Faden hängt, ein Krieg sei unvermeidlich. Dabei wird dem amerikanischen Volke unzweideutig klargemacht, daß Amerika im Falle eines Weltkrieges auch aktiv vorgeben müßte, um die Losungen von Freiheit und Demokratie in der Welt zu verteidigen.

Der Präsident Roosevelt war der erste, der den Haß gegen den Faschismus zum Ausdruck brachte.[5]

Er verfolgte dabei einen doppelten Zweck:

1. Er wollte die Aufmerksamkeit des amerikanischen Volkes von den innenpolitischen Problemen ablenken, vor allem vom Problem des Kampfes zwischen Kapital und Arbeit.

2. Durch die Schaffung einer Kriegsstimmung und die Gerüchte einer Europa drohenden Gefahr, wollte er das amerikanische Volk dazu veranlassen, das enorme Aufrüstungsprogramm Amerikas anzunehmen, denn es geht über die Verteidigungsbedürfnisse der Vereinigten Staaten hinaus.

Zu dem ersten Punkt muß man sagen, daß die innere Lage auf dem Arbeitsmarkt sich dauernd verschlechtert, die Zahl der Arbeitslosen beträgt heute schon 12 Millionen. Die Ausgaben der Staatsverwaltung nehmen täglich größere Ausmaße an. Nur die großen Milliardensummen, die der Staatsschatz für die Notstandsarbeiten ausgibt, erhalten noch eine gewisse Ruhe im Lande. Bisher kam es nur zu den üblichen Streiks und lokalen Unruhen. Wie lange aber diese Art staatlicher Beihilfe durchgehalten werden kann, kann man heute nicht sagen. Die Aufregung und Empörung der öffentlichen Meinung und die schweren Konflikte zwischen Privatunternehmungen und enormen Trusts einerseits und der Arbeiterschaft andererseits haben Roosevelt viele Feinde geschaffen und bringen ihm schlaflose Nächte.

Zum zweiten Punkt kann ich nur sagen, daß der Präsident Roosevelt als geschickter politischer Spieler und als Kenner der amerikanischen Psychologie die Aufmerksamkeit des amerikanischen Publikums sehr bald von der innenpolitischen Lage abgelenkt hat, um es für die Außenpolitik zu interessieren. Der Weg war ganz einfach: man mußte nur von der einen Seite die Kriegsgefahr richtig inszenieren, die wegen des Kanzlers Hitler über der Welt hängt; andererseits mußte man ein Gespenst schaffen, das von einem Angriff der totalen Staaten auf die Vereinigten Staaten faselt. Der Münchner Pakt ist dem Präsidenten Roosevelt sehr gelegen gekommen.

Ferner ist es das brutale Vorgehen gegen die Juden in Deutschland und das Emigrantenproblem, die den herrschenden Haß immer neu schüren gegen alles, was irgendwie mit dem deutschen Nationalsozialismus zusammenhängt. An dieser Aktion haben die einzelnen jüdischen Intellektuellen teilgenommen, zum Beispiel Bernard Baruch, der Gouverneur des Staates New York, Lehmann, der neuernannte Richter des Obersten Gerichts, Felix Frankfurter, der Schatzsekretär Morgenthau und andere, die mit dem Präsidenten persönlich befreundet sind. Sie wollen, daß der Präsident zum Vorkämpfer der Menschenrechte wird, der Religions- und Wortfreiheit und er soll in Zukunft die Unruhestifter bestrafen. Sie haben auf diese Weise einen sehr gefährlichen Herd für Haß und Feindseligkeit auf dieser Halbkugel geschaffen und haben die Welt in zwei feindliche Lager geteilt.

Diese Gruppe von Leuten, die die höchsten Stellen in der amerikanischen Regierung einnehmen und die als Vertreter des wahren 'Amerikanismus' und als 'Verteidiger der Demokratie' gelten möchten, ist im Grunde doch durch unzerreißbare Bande mit dem internationalen Judentum verbunden. Für diese jüdische Internationale, die vor allem die Interessen ihrer Rasse im Auge hat, war das Herausstellen des Präsidenten der USA auf diesen idealen Posten, als meisterhafte Arbeit aufgemacht worden. Roosevelt sind die Grundlagen in die Hand gegeben worden, um die Außenpolitik Amerikas zu beleben und auf diesem Wege zugleich die kolossalen militärischen Vorräte zu schaffen für den künftigen Krieg.

Innenpolitisch ist es sehr bequem, die Aufmerksamkeit des Publikums von dem in Amerika immer zunehmenden Antisemitismus abzulenken, indem man von der Notwendigkeit spricht, Glauben und individuelle Freiheit vor den Angriffen des Faschismus zu verteidigen."

ÜBER DIE ENTWEIHUNG DER HEILIGEN STÄTTEN DER ARABER UND CHRISTEN IN PALÄSTINA DURCH DIE ZIONISTEN

Mit Recht erregte sich die Welt über die Zerstörung und Entweihung jüdischer Synagogen in der "Kristallnacht". Diese verabscheuungswürdige Entweihung geschah durch einzelne Rowdies während einer ungesetzlichen Aufstandsbewegung. Die Entweihung christlicher und arabischer Kultstätten durch die Israeli in Palästina geschah planmäßig und systematisch und durch die israelischen Behörden.

Die Israeli haben sich in Palästina gleicher Verbrechen in größtem Umfange schuldig gemacht:

Der berühmte historische Friedhof Maamam Allab (Manilla) in Jerusalem, in dem die Überreste von 70.000 Helden aus den Kreuzzügen (1099) begraben sind, wurde parzelliert und durch den Bau von Straßen und Häusern entweiht.

Die Moschee des Propheten Nabi David auf dem Berge Zion in Jerusalem wurde in eine jüdische Synagoge verwandelt.

Die Moscheen der von den Israelis zerstörten und besetzten Dörfer (wie: Beerwam, Ghabsia, Kabri, Kweikat u. v. a.) wurden alle in die Luft gesprengt.

In Jaffa wurde die Moschee Hassan Bey niedergerissen und ein Kabarett auf ihrem Platz errichtet. Die Moschee El Nuzha wurde gesperrt.

Die El Jazzar Moschee wurde in ein Militärmagazin umgewandelt. Die Al Istikal Moschee in Haifa in eine Polizeistation.

In der Weihnachtsnacht am 25. Dezember 1952 sprengten die Israeli die Kirche des Dorfes Ikrit (Nordpalästina) in die Luft; Abtei und Friedhof wurden zerstört.

Die Moschee von Rehaina wurde zerstört. Am 16. April 1954, am Karfreitag, wurde der einzige christliche Friedhof am Berge Zion im widerrechtlich besetzten Jerusalem geplündert und entweiht. Grabsteine u. a. wurden weggebracht und für Bauzwecke verwendet. Eine ganze Reibe christlicher Kirchen und Klöster am Berge Zion in Jerusalem wurden ihrer Silber- und Goldschätze beraubt und die heiligen Stätten als Kasernen verwendet.

(Siehe Dr. Moavad "Frieden im Orient", S. 204)

Im Oktober 1953 erlitt die Kirche von Kafr Baram (Burum) das selbe Schicksal. Kirche, Abtei und Friedhof wurden zerstört.

Im Juli 1954 kam es zu einem Sturmangriff auf die Jerusalemer Christern, bei dem sogar große Mörser eingesetzt wurden.

(Dr. Moavad "Duell in the Holy Lani", S. 195)

Dr. Moavad ("Frieden im Orient", S 95 ff.) berichtet, daß alle islamischen Kultstätten in der von den Israeli besetzten Zone entweiht wurden; sie wurden zerstört oder zu allen möglichen profanen Zwecken mißbraucht: als Bausteine, als Pflastersteine für Gehsteige, als Platten für Treppenstufen usw.

Die Liste der von den Israelis zerstörten Kultstätten: Moscheen, Kirchen, Abteien, Klöster, Friedhöfe usw. ergäbe ein kleines Buch.

Über die Zerstörung und Schändung arabischer Friedhöfe schreib J. G. Burg ("Schuld und Schicksal", S. 287):

"Die arabischen Friedhöfe sind zerstört. Der arabische Friedhof in Tel Aviv, der in Zeffon liegt, ist so zerstört, daß man dort keinen einzigen Grabstein mehr finden kann. Als ich in Beeseba, an der Wüste Negev, vor dem arabischen Friedhof stand, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Die Grabsteine fehlten beinahe alle. So weit sie noch vorhanden waren, hatte man sie umgeworfen und zerschlagen… Die arabischen Grabsteine dienten als Platten für Treppenstufen und für Bürgersteige. Bei manchen waren die arabischen Schriftzeichen, meist

Koransprüche, noch deutlich sichtbar. Mein Fuß zuckte zurück und mir lief es kalt über den Rücken. Ich stellte mir vor: wenn irgendwo in Deutschland böswillige Narren oder mutwillige Kinder einen Grabstein eines jüdischen Friedhofes beschädigen, welche Staatsaffaire! Wenn sie aber erst diese jüdischen Grabsteine als Treppenstufen aufgeschichtet oder als Pflastersteine für den Bürgersteig benutzt hätten, was würde dann die Welt gesagt haben…?"

Der Wiener katholische Pfarrer, Franz Jantsch, berichtet in seinem Buche "Ich komme aus Jerusalem":

"In Haifa im Franziskanerkloster machte man aus einer Kapelle eine Latrine und verrichtete die Notdurft auf zerbrochenen Kreuzen."

(Zitiert durch Alois Glöckler, Neumarkt bei Salzburg in der Zeitung "Die Presse", Wien, 14., 15. Oktober 1963, S. 2.)

Der "DWZ" Hannover entnehmen wir:

"In Göttingen wurden zwei Gräber auf dem christlichen Bartholomäus-Friedhof geschändet. Die Grabsteine aus Marmor und Grabkreuze aus Eisen wurden heruntergerissen."

("DWZ" vom 12. Mai 1962)

"Im christlichen Friedhof Rosedale, Memorial Parc (USA) wurden 1.500 Grabsteine und Statuen umgeworfen und schwer beschädigt."

("DWZ" vom 7. April 1962)

Die "NZ" berichtet:

"Friedhofschändungen in Jerusalem. Die Untat auf dem Templer-Friedhof."

Der mehr als hundert Jahre alte Friedhof der deutschen Templer (das sind Protestanten aus Württemberg) in Jerusalem-Katamon, wurde von Unbekannten geschändet. Die Frevler warfen Grabsteine um, zertrümmerten und beschädigten. Der zuständige Pater Raphaeli erklärte resigniert: 'Ich bin müde.' Da er keine Anzeige erstattete, blieb dieser öffentliche Skandal von den israelischen Behörden unverfolgt."

Die Zeitung "Der Montag", Wien, berichtete am 27. Juni 1966:

"Aus einer der jüngsten Rundfunksendungen 'Glaube und Zeit' erfuhr man, daß in Israel zwei katholische Friedhöfe geschändet wurden. Diese Nachricht wurde von der ganzen Weltpresse verschwiegen. Welcher Unterschied zum Aufschrei der ganzen Welt, wenn irgend ein Lausbub oder ein Verrückter einen Grabstein auf einem jüdischen Friedhof in Deutschland umstürzt."


[1] Diese Behauptung ist unrichtig. Jeder Wehrmachtsoffizier, dessen Aufgabe die gesangliche Betreuung der Truppe war, wird bestätigen, daß diese Behauptung Ehermayers eine wissentliche oder unwissentliche Unwahrheit ist.

Das beweise klar und unwiderleglich die Liederbücher der Partei, der SA und der Wehrmacht. Der richtige Text dieses Liedes lautet: "Denn heute, da h ö r t uns Deutschland, und morgen die ganze Welt!"

An dieser Wahrheit ändert auch die Tatsache nichts, daß da und dort einmal ein beschränkter Übernationalist den Text ans eigener Machtvollkommenheit vielleicht in der unrichtig zitierten Fassung gesungen haben mag.

Vgl. "Liederbuch der NSDAP" 1937, herausgegeben vom Zentralverlag der NSDAP, Franz Eher Nachf. München. - S. 71, mit Erlaubnis des Verlages Ludwig Voggenreiter, Potsdam, aus "Horch auf, Kamerad", Lieder von Haus Baumann. - "Soldatenliederbuch", herausgegeben vom Generalkommando des VII. Armeekorps, zweite erweiterte Auflage, 1940. - S. 61, mit Erlaubnis des Verlages Voggenreiter, Potsdam, aus "Die Morgenfrühe" von Hans Baumann. - "Morgen marschieren wir", Liederbuch der deutschen Soldaten, im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht herausgegeben von Hans Baummann, Leutnant. - Zweite veränderte Ausgabe, Ludwig Voggenreiter Verlag, S. 197. Wort und Weise Hans Baumann. Eigentum des Ludwig Voggenreiter Verlages, Potsdam; aus Baurnann "Die Morgenfrühe", - "Singend wollen wir marschieren". Liederbuch des Reichsarbeitsdienstes, zweite Auflage, Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam - S. 57, Worte und Weise Hans Baumann (Mit Erlaubnis des Ludwig Voggenreiter-Verlages, Potsdam.) - "Sing, Kamerad!", Schulliederbuch der deutschen Jagend, 1937, Verlag Franz Eher Nachf., München, 8. Auflage, herausgegeben von der Reichsamtsleitung des NS-Lehrerbundes. - S. 120, Verlag Ludwig Voggenreiter, Potsdam, aus Hans Baurnann "Unser Trommelbube". - Sturm- und Kampflieder für Front und Heimat, Ausgabe Juni 1940, Propaganda-Verlag Paul Hochmuth, Berlin W 3,9, Kurfürstenstraße 151, S. 19 von Haus Baumann. - In allen diesen offiziellen Liederbüchern steht der offizielle und richtige Text "Denn heute, da h ö r t uns Deutschland, und morgen die ganze Welt." Die Verleumdung des deutschen Volkes beginnt schon mit einer gezielten falschen Deutung des Textes des Deutschlandliedes und einer bewußten Verdrehung desselben: "Deutschland, Deutschland über alles in der Welt." Die ganz selbstverständliche Tatsache, daß jeder Deutsche, so wie jeder andere Mensch, sein Vaterland über alles andere in der Welt stellt und liebt, wird bewußt und böswillig oder aus Unverstand verdreht in die Deutung, daß der Deutsche die Herrschaft über alle anderen Völker der Welt anstrebt.

Der Text des Deutschlandliedes wird immer böswillig falsch übersetzt mit "Germany first above anything in the world". Die böswillige Fehlübersetzung "above" bedeutet ein "Überlegensein-Wollen", während die richtige Übersetzung "beyound" nur ein "Darüberhinausgehen" bedeutet.

Die Worte des Dichters des Deutschland-Liedes, Hoffmann von Fallersleben, drücken (wie jeder Deutsche und jeder Kenner der deutschen Sprache genau weiß) keine Forderung, sondern ein Bekenntnis aus. Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt" ist der Ausdruck der höchsten Liebe der Deutschen zu ihrem Vaterland, ist das Bekenntnis, daß die Deutschen ihr Vaterland mehr lieben als jedes andere Land in der Welt, und nicht der Ausdruck eines Verlangens nach einer Weltherrschaft.

[2] Die Boykotthetze des Weltjudentums gegen Deutschland ist heute noch nicht zur Ruhe gekommen. Immer wieder flammt da und dort in der Welt, besonders in England und in den USA, die Boykotthetze auf .

In Israel herrscht Dauerboykott gegen Deutschland. Im Dezember 1959 rief die führende Zeitung Israels "H'aretz" zum Boykott aller deutschen Filme auf. Angehörige verschiedener israelischer Organisationen zogen als Boykottwachposten vor den Kinos auf, verteilten antideutsche Flugblätter und verhinderten gewaltsam den Eintritt in die Kinos, wo deutschsprachige Filme aufgeführt wurden. Darüber regte sich kein Mensch auf; würde aber Deutschland mit Gegenmaßnahmen antworten, wäre in der Weltpresse der Teufel los…

In Israel ist der deutsche Boykott lückenlos; man kauft überhaupt keine deutschen Waren. Aber man nimmt die Milliarden deutscher "Sühnezahlungen" und verlangt, daß Deutschland israelische Ware kaufe.

[3] Grynszpan trat beim Eichmann-Prozeß als Zeuge auf (Jerusalem 1961).

[4] Zum Fall der "Lusitania": Der große englische Passagierdampfer "Lusitania" wurde von einem deutschen U-Boot am 7. Mai 1915 versenkt, weil er Kriegsmaterial und Munition an Bord hatte, geliefert von den damals noch neutralen USA. Er war vor Auslaufen ans New York vom deutschen Botschafter gewarnt worden! Es kamen 1198 Personen um, davon 139 Amerikaner. Die Passagier wurden infamerweisw zur "Deckung" des Waffentransportes verwendet!

[5] Roosevelt hatte sich mit einem "Gehirntrust" umgehen, dem viele führende Juden Amerikas als seine persönlichen Berater angehörten: u. a. Henry Morgenthau, James Paul Warburg, Bernard Baruch, Felix Frankfurter, Adolf Augustus Berle, Benjamin Cohen, Mordecai-Ezekiel, Isidor Lubin, Rayniond Moley, Donald Richberg, Charles William Taussig, Samuel Rosenmann usw. (vgl. G. Dahin "Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika", 1953. S. 466.)


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