DER EINZIGE KRONZEUGE: RUDOLF FRANZ HÖSS - EIN WERTLOSER PSYCHOPATH

Das IMT, das Internationale Militärtribunal, war schon nach dem ersten Prozeß in Nürnberg kein "internationales Tribunal" mehr, sondern ein rein amerikanisch-zionistisches Morgenthau-Rachetribunal. Es war ausschließlich das Rachetribunal der amerikanischen Morgenthau-Leute und wimmelte von Vernehmungsoffizieren und anderen Funktionären, die von tödlichem Haß erfüllte Zionisten und Emigranten waren, denen es ausschließlich um Rache ging.

Selbst dieses sonderbare Tribunal, diese Farce eines wirklichen Gerichtes, konnte für die unwahren Anschuldigungen der Millionenvergasungen trotz aller Bemühungen nur einen einzigen Kronzeugen beibringen: den SS-Obersturmführer Rudolf Franz Höss, der mehr als drei Jahre Kommandant des KZ Auschwitz-Birkenau und nachher Inspekteur aller KZ gewesen war.

Höss war ein Psychopath. Seine hervorstechendsten Eigenschaften waren Geltungstrieb und Eitelkeit. Er machte geradezu mit Begeisterung jede Aussage, die man von ihm verlangte oder auch nur wünschte. Er gestand, daß Vergasungen geradezu sein Hobby, seine Leidenschaft gewesen waren. Höss, von Beruf ein kleiner Buchhalter, "gestand", daß er, "weil er mit den angewendeten Vergasungsmethoden [wo? welche?] nicht zufrieden war", auf eigene Faust Versuche mit Zyklon B, das ist kristallisierte Blausäure, machte. Mit diesen Versuchen habe er 1941 begonnen. (Höss war chemischer Analphabet.) Im August 1942 hätte er 80 000 aus dem Warschauer Getto nach Auschwitz deportierte Juden vergast. Er vergißt dabei nur die Kleinigkeit zu sagen, mit welchen Vergasungseinrichtungen und wie diese angebliche Vergasung technisch vor sich ging. Es gab keine Gaskammer in Auschwitz. Wenn es welche gegeben hätte, dann hätte dies frühestens ab Ende Mai 1943 sein können.

In perverser Großmanns- und Geltungssucht gab Höss in einer völlig verwirrten, ebenso wortreichen wie offenkundig wertlosen Aussage alles zu, was man ihm vorsagte und was man von ihm hören wollte. Er berauschte sich an seiner Aussage und gab bereitwilligst zu, daß er allein in Auschwitz zweieinhalb Millionen Juden vergast habe. Er hätte noch mehr angegeben, wenn man es von ihm nur gewünscht hätte. Leider gestand er in seinem Übereifer und seiner zu allen Zugeständnissen bereiten Dienstwilligkeit auch Dinge, die er gar nicht wissen konnte; er machte so offensichtlich falsche Angaben, daß ihn das Gericht selbst erst richtigstellen mußte. Diese krassen Übertreibungen und Unwahrheiten legen den Gedanken nahe, daß Höss dadurch der Nachwelt die Unwahrheit seiner "Geständnisse" dartun wollte.

So "gestand" Höss, er habe überdies noch vier Millionen bulgarische Juden ermorden wollen. In ganz Bulgarien aber gab es und gibt es noch heute nur an die 43 000 Juden.

In dem "Geständnis" von Höss (IMT, Bd. XI, S. 458) heißt es:

"Ich befehligte Auschwitz[1] als Lagerkommandant von Mai 1940 bis 1. Dezember 1943. In dieser Zeit wurden dort mindestens 2 500 000 Opfer durch Vergasen und Verbrennen [!] hingerichtet und ausgerottet. Eine weitere halbe Million starb an Hunger und Krankheit … Im Sommer 1944 wurden allein in Auschwitz ungefähr 400 000 ungarische Juden hingerichtet." (1944 war Höss gar nicht mehr in Auschwitz.) (IMT, Bd. XI, S- 458.)

1944 war Höss gar nicht mehr in Auschwitz. Und wie die Hinrichtung durch "Verbrennen" geschehen sein soll, erzählt Höss nicht. Schon diese Angabe allein zeigt, wes Geistes Kind Höss war. Alles, was er sagt, ist wertloses, nachgesagtes Geschwätz, ist wertlose Zustimmung zu dem, was man ihm vorsagte. Seltsamerweise wird Höss in den Vergasungsberichten der Lügenberichter über Auschwitz niemals auch nur genannt, was ebenfalls sehr bezeichnend ist.

Höss war unintelligent! er hatte sein ganzes Leben entweder als Kerkerhäftling oder als Kerkermeister verbracht. Seine Geständnisse sind auch dort, wo er nur bestätigt, was man von ihm bestätigt haben wollte, irr und ein endloser Wortschwall. Er hielt endlose Reden. Die Untersuchungs- und Vernehmungsorgane nahmen ihn niemals ernst und mißbrauchten ihn nur als williges Werkzeug für ihre Zwecke. Das Gutachten Dr. G. M. Gilberts, des amerikanischen Psychologen beim Nürnberger Gerichtshof, läßt keine Zweifel an der völligen Wertlosigkeit des Geschwätzes von Höss.

Es wird auch immer verschwiegen, daß die späteren Aussagen die Höss - fern seinen Nürnberger Vernehmern - vor Dr. Gilbert und später dem Warschauer Gericht gegenüber machte, vollkommen im Gegensatz zu seinen ersten wortreichen "Geständnissen" standen. Das Nürnberger Gericht nahm Höss überhaupt nicht ernst, sonst hätte man ihn ja - nach seinen "Geständnissen" - aufgehängt. Aber man ließ ihn laufen und lieferte ihn nur den Polen aus; es war bekannt: die Polen hängten jeden Deutschen, der ihnen ausgeliefert wurde.

LEBENSLAUF DES PAUL HÖSS

Geboren am 15. November 1900 in Baden-Baden. Im ersten Weltkrieg Soldat. Seit 1922 Mitglied der NSDAP. 1923 tötete er mit zwei Mitverschwörenen jenen Walter Kadow, der Albert Schlageter an die französischen Besatzungstruppen an der Ruhr verraten hatte. Schlageter wurde von den Franzosen wegen Sabotage hingerichtet. Höss erhielt wegen Tötung des Verräters Kladow 10 Jahre Gefängnis. Nach Verbüßung von sechs Jahren wurde er amnestiert. 1934 wurde er Mitglied der SS, Ende 1934 Blockführer in Dachau, dann Verwalter des Besitztums der Internierten, später Adjutant des Lagerkommandanten von Sachsenhausen.

Ab Mai 1940 bis Ende November 1943 war er Kommandant des Lagers Auschwitz.

1945 wurde er von den Engländern in Heide (Schleswig-Holstein) verhaftet, aber gleich wieder freigelassen. Im Mai 1946 wurde er in Flensburg (Schleswig-Holstein) wieder verhaftet und brutal behandelt. Er wurde ins englische Vernehmungszentrum nach Minden an der Weser überführt und dort noch brutaler behandelt. Von dort kam er als Entlastungszeuge für Kaltenbrunner nach Nürnberg. Er lebte unter der ständigen Drohung, an Polen ausgeliefert zu werden, das seine Auslieferung verlangte. Er wurde daher der gefälligste Zeuge für die Amerikaner; er sagte bereitwilligst alles aus, was man nur von ihm verlangte, um sich die Gunst der Amerikaner zu erwerben, damit sie ihn nicht an Polen auslieferten; er wußte, daß dies sein Todesurteil wäre.

Trotzdem wurde er am 25. Mai 1946 an Polen ausgeliefert. Am 30. Mai kam er ins Gefängnis Krakau. Seine Behandlung war schlecht, noch schlimmer als in Heide und Minden. Sein Prozeß lief von 11. bis 29. März 1947. Am 2. April wurde er durch den Obersten Gerichtshof in Warschau zum Tode verurteilt. Am 4. April in Auschwitz gehängt.

Im Gefängnis schrieb er, in Erwartung seines Prozesses, seine Lebensgeschichte. Man gab ihm weder Feder noch Tinte, nur einen Bleistift, mit dem er mühselig seine Erinnerungen kritzelte, die größtenteils kaum leserlich sind.

Das Original befindet sich im Museum von Auschwitz.

DER KOMMANDANT VON AUSCHWITZ SPRICHT

1958 - im 14. Jahr nach Kriegsende - erscheint ein zweites Buch: Der Kommandant von Auschwitz spricht. Das Buch soll eine von Rudolf Höss im Gefängnis verfaßte Beichte sein, bevor er am 7. April 1947 in Krakau gehängt wurde. Zwölf Jahre ließen sich die Polen mit dieser angeblichen Beichte Zeit. Im 13. Jahr nach seiner angeblichen Niederschrift veröffentlichten die Polen das Buch gleich in fünf Sprachen.

Zwölf Jahre hatten die Polen zur Fabrizierung dieser Beichte gebraucht. Diese sogenannte Beichte Höss' ist mit Bleistift geschrieben und trägt das Datum Februar-März 1947, also etwa einen Monat vor seiner Hinrichtung. Es ist schon verdächtig, daß ein so wichtiges Dokument erst so viele Jahre später der Welt bekanntgegeben und veröffentlicht wird. Dieses verdächtige Dokument wird einem Toten zugeschrieben, der sich nicht mehr wehren kann. Es handelt sich dabei um ein so schlampig gefälschtes Dokument, daß es von Widersprüchen strotzt. Der Inhalt bildet ein solches Gestrüpp von - oft geradezu naiven - Widersprüchen, so daß ein mindestens ebenso umfangreiches Buch nötig wäre, die 247 Seiten dieser Fälschung zu widerlegen, für deren Herstellung man volle zwölf Jahre brauchte. Mag auch Höss knapp vor seiner Hinrichtung eine Beichte niedergeschrieben haben, so ist jedenfalls von den polnischen Kommunisten vieles - und noch dazu sehr ungeschickt - hinein- und hinzugefälscht worden. Die Fälschungen stammen von Leuten, die offenkundig bei den geschilderten Ereignissen nicht dabei waren. In dieser Beichte heißt es (S. 226 der französischen Ausgabe):

"Im Sommer 1941 wurde ich plötzlich zum Reichsführer [Himmler] befohlen und erhielt von ihm mündlich den Befehl, Gaskammern zu bauen."

Auf der nächsten Seite geht es weiter:

"Ich habe ihm einen detaillierten Entwurf eingereicht über die geplanten Anlagen und habe nie eine Antwort oder eine Entscheidung in diesem Zusammenhang erhalten … Die Gaskammern sind aber doch gebaut worden, weil Eichmann mir etwas später n e b e n b e i mündlich mitteilte, daß der Reichsführer einverstanden sei."

Was man Höss hier sagen läßt, ist aus vielen Gründen Unsinn. So ist offenkundig Unsinn, daß man mit der Errichtung von Massenvergasungsanstalten, wenn man ihre Errichtung wirklich geplant hätte, nicht ein technisches und chemisches Büro, sondern einen technischen und chemischen Analphabeten, einen ungebildeten, subalternen Menschen wie Höss betraut hätte. Es ist doch völlig klar, daß man für die Errichtung solcher Einrichtungen in den verschiedenen Lagern eine Zentralstelle betraut hätte.

Bezeichnend an diesem wertlosen Dokument ist, daß alles nur mündlich und nur so nebenbei und ganz beiläufig geschieht. Nirgends existiert auch nur ein Schriftstück darüber, was ganz unmöglich wäre, wenn an der Sache etwas Wahres wäre. Höss hätte doch mindestens eine Kopie des "detaillierten Entwurfes über die geplanten Anlagen" vorweisen müssen, was er nicht konnte. Woher hätte Höss die sehr beträchtlichen Mittel für seine angeblichen Massenvergasungsanstalten genommen, die ohne Auftrag von ihm angeblich errichtet wurden - die aber kein Mensch je gesehen hat? Woher hat er die notwendigen Pläne und Entwürfe für die technischen und baulichen Anlagen? Bei der genauen und ordentlichen deutschen Finanzgebarung ist ein solcher Vorgang ohne schriftliche Unterlagen undenkbar.

Kogon berichtet, daß die Gaskammern von Auschwitz im März 1942 betriebsfertig waren. Höss berichtet (Delense d'occident, Paris, S. 178):

"Im Laufe des Frühjahrs 1942 haben Hunderte Menschen den Tod in den Gaskammern [von Auschwitz] gefunden."

Und auf Seite 229 erzählt er, daß es die Gaskammern "im Laufe des Sommers 1942 noch nicht gegeben" habe!

Tatsache ist, daß man die Krematorien (und die angeblichen Gaskammern) erst mit Auftragsschreiben Nr. 11450/42 BH am 3. August 1942 bestellte, daß sie erst im Feber 1943 geliefert und erst im Mai 1943 in Betrieb genommen wurden. Auf Seite 225 läßt man Höss sagen: "Der Reichsführer hat den Befehl gegeben [natürlich auch wieder nur mündlich], alle Juden zu vernichten."

Gleich darauf schreibt er wieder, daß er, Höss, für die Vergasung im großen gewesen sei, aber Himmler ihm Widerstand geleistet habe:

"Ich habe über diese Frage in meinen Berichten oft gesprochen, aber ich konnte gegen den Druck Himmlers nichts erreichen, der immer mehr Häftlinge für die Rüstungen haben wollte und sich daher gegen mich aussprach."

An anderer Stelle (S. 191) schreibt Höss:

"Die besonderen Häftlinge - das heißt die Juden -, die seinem [Himmlers] Befehl unterstanden, mußten besonders rücksichtsvoll behandelt werden; man konnte diese Arbeitskräfte nicht entbehren, vor allem nicht in den Rüstungsindustrien."

Und S. 185:

"Der Reichsführer wollte immer mehr Häftlinge, Juden oder nicht, für die Rüstungsarbeit haben."

Und im Wilhelmstraßen-Prozeß erklärt Höss (Wilhelmstraßen-Prozeß, Bd. XI, S- 446):

"Es war nicht so, daß man darauf ausging, möglichst viel Tote zu haben oder Häftlinge zu vernichten, sondern daß es dem Reichsführer [Himmler] immer darauf ankam, möglichst jede Hand für die Rüstung einsetzen zu können."

Auch Reitlinger (Endlösung) schreibt:

"In Deutschland brach angesichts der Tatsache, daß ein zweiter Winterfeldzug unausweichlich schien, wegen des Mangels an Arbeitskräften eine wahre Panik aus. Justizminister Thierack war bereit, die ganze deutsche Rechtsordnung in Stücke zu schlagen, wenn es ihm dadurch gelang, 35 000 Ostarbeiter zu pressen."

Am 28. Dezember 1942 (als der Greuelpropaganda nach die Millionenvergasung in vollstem Betriebe stand) ordnete Himmler an, die Zahl der Todesfälle in den KZ um jeden Preis und mit allen Mitteln herabzusetzen und die Sterblichkeit zu verringern. In diesem Befehl heißt es:

"Die ersten Lagerärzte haben sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einzusetzen, daß die Sterblichkeitsziffern in den einzelnen Lagern wesentlich herabgehen. Nicht derjenige ist der beste Arzt in einem KZ, der glaubt, daß er durch unangebrachte Härte auffallen muß, sondern derjenige, der die Arbeitsfähigen durch Überwachung und Austausch an den einzelnen Arbeitsstellen möglichst hoch hält. Die Lagerärzte haben mehr als bisher die Ernährung der Häftlinge zu überwachen und … Verbesserungsvorschläge einzureichen. Diese dürfen jedoch nicht nur auf dem Papiere stehen, sondern sind von den Lagerärzten regelmäßig nachzukontrollieren. Ferner haben sich die Lagerärzte darum zu kümmern, daß die Arbeitsbedingungen an den einzelnen Arbeitsplätzen nach Möglichkeit verbessert werden. Zu diesem Zwecke ist es notwendig, daß sich die Lagerärzte an Ort und Stelle von den Arbeitsbedingungen persönlich überzeugen … Der Reichsführer SS hat befohlen, daß die Sterblichkeit unbedingt geringer werden muß … über das Veranlaßte ist monatlich zu berichten, erstmalig am 1. Februar 1943."

Nicht einmal die jüdischen Strafgefangenen wurden vergast. Am 1. April 1943 erging ein Rundschreiben des Justizministers Otto Thierack an alle Gerichte, daß alle jüdischen Strafgefangenen nach Abbüßung der Haft dem KZ Auschwitz, wo sie als Arbeitskräfte dringend benötigt wurden und wo seit 1942 alle jüdischen KZ-Häftlinge konzentriert waren, zur "Schutzhaft auf Lebenszeit" mitsamt ihren Strafakten zu überstellen seien.

Daß die nach Polen verbrachten Juden nicht "vernichtet" und nicht "vergast" werden sollten, sondern wichtige, ja unentbehrliche Arbeitskräfte darstellten, geht auch aus den immer wiederholten Bitten der deutschen Reichsregierung an ihre Verbündeten hervor, ihre arbeitsfähigen Juden zur Verfügung zu stellen.

Bericht von Dr. Weesemayer (Budapest) vom 14. April 1941 (Ankl. Do., Bd. 62 A, Dok. Nr. N. C. 1815):

"Stojay gab mir die verbindliche Zusage, daß seitens Ungarns bis Ende April mindestens 50 000 arbeitsfähige Juden dem Reiche zur Verfügung gestellt würden … Gleichzeitig würden in kürze auch die Juden zwischen 36 und 48 Jahren, die bisher durch den ungarischen Arbeitsdienst noch nicht betroffen wurden, nunmehr erfaßt [und für den Arbeitsdienst in Ungarn] eingezogen … Dadurch dürfte es möglich sein, im Laufe des Monats Mai 1941 weitere 50 000 Arbeitsjuden dem Reich zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die Zahl der [im ungarischen Arbeitsdienst] in Arbeitsbataillonen zusammengefaßten Juden auf 100 000 bis 150 000 zu steigern."

Prof. Paul Rassinier befaßt sich mit der Entlarvung der Verfälschungen der angeblichen "Beichte" des Kommandanten Höss. Er schreibt (Europa-Korr., Wien 1960, Folge 68):

"Höss gibt an, daß im Laufe des Frühjahrs 1942 H u n d e r t e Menschen den Tod in den Gaskammern gefunden haben (S. 178, Zitierungen nach der französischen Ausgabe dieses Buches, die unter dem Titel Défense d'occident in Paris erschien)."

Hunderte in drei Monaten…, das ist wesentlich weniger als 25 000 täglich bzw. zwei Millionen in drei Monaten nach dem Kommunisten Nyiszli Miklos! Es fehlt jetzt nur noch der nächste Zeuge, der von den Hunderten auf Null kommt. jener Höss, den die polnischen Kommunisten das bekennen lassen, ist sich aber mit sich selbst nicht einig. Denn einige Seiten später (S. 236) schreibt er wieder:

"Die Höchstziffer der Vergasten und Verbrannten in 24 Stunden ist auf über 9000 in allen Anlagen gestiegen."

Und noch eine Ziffer, die er anführt, gibt zu denken. Rassinier schreibt:

"Gegen Ende 1942 - die Verbrennungsöfen hatten bis dahin noch nicht funktionieren können, da sie noch gar nicht gebaut waren - wurden nach Höss alle Gruben des Lagers gesäubert. Die Zahl der dort Begrabenen erreichte 107 000."

In dieser Ziffer sind nach Höss nicht nur die angeblich vergasten Juden inbegriffen, sondern auch die Leichen aller Häftlinge, die in Auschwitz während dieser Jahre verstorben waren. Daraus ist zu folgern, daß, wenn nach demselben Höss, in diesen drei Jahren weniger als 100 Personen täglich in Auschwitz gestorben waren! Wir sind also weit entfernt von den Millionen des Kommunisten Nyiszli und seinen 9000 täglich!

Rassinier weist auch noch auf eine große Zahl von Unstimmigkeiten hin, die das Dokument als eine Fälschung von Menschen erweisen, die bei den Vorkommnissen, die sie schildern, nie dabeigewesen sein können. So heißt es dort (S. 228 f.) über Zyklon B, das als Desinfektionsmittel in den Lagern verwendet wurde:

"Zyklon B gibt es in Form blauer Steine, die in Kartons geliefert werden und aus denen das Gas unter Einwirkung eines Wasserstrahls entweicht … Seine Anwendung ist so gefährlich, daß man zwei Tage lang nachher lüften muß, bevor man den Raum ohne Gefahr wieder betreten darf … (S. 174). Die Vergasung der Juden dauert durchschnittlich eine halbe Stunde… (S. 230), worauf man die Türen öffnet, und ein Sonderkommando beginnt s o g l e i c h die Arbeit der Wegschaffung der Leichen …, wobei sie essend und trinkend die Leichen entfernten, ohne daß jemals der geringste Unfall passierte."

Also ein ganz unlösbarer Widerspruch.

Rassinier schließt seine Betrachtungen über das Buch Der Kommandant von Auschwitz spricht mit folgenden Worten.

"Man kann eine geschichtliche Wahrheit nicht auf so unzusammenhängende und widersprechende Zeugnisse gründen. Ich möchte noch hinzufügen, daß, abgesehen von den Widersprüchen an sich und gegenüber anderen Zeugnissen, die Aussagen von Höss in einem Stile abgefaßt sind, der ganz seltsam an die öffentlichen Selbstanklagen der Angeklagten in dem berühmten Prozeß von Moskau gleicht, der von niemandem in Westeuropa ernstgenommen wurde.

Aber wozu das alles? Darüber hat Arthur Koestler in seinem berühmten Buch Die Null und das Unendliche bereits alles gesagt."

DIE ANGEBLICHEN MILLIONENOPFER DER VERGASUNGEN IN AUSCHWITZ-BIRKENAU

In Auschwitz-Birkenau sollen angeblich bis 4 Millionen Juden vergast worden sein. Selbst nach dem unseriösen Tendenzbericht von Filip Friedmann, This was Oswiecim (London, 1946), ist dies auch nicht entfernt möglich. Die Zahl der während der ganzen Bestandsdauer des Lagers 1940 bis 1945 nach Auschwitz-Birkenau verbrachten Personen (Juden und Nichtjuden) war nach den genau geführten Lagerbüchern 363 000 Menschen (253 000 Männer und 110 000 Frauen). Schon aus diesen Zahlen ergibt sich die Unwahrheit der 4 Millionen Toten.

Sicher war die Zahl der Todesfälle in Auschwitz sehr hoch. Es herrschten dort fast dauernd Seuchen. Die Ankunft jedes Transportes von Arbeitskräften (und nur solche wurden dorthin verbracht, da dort gewaltige Kriegsindustrien aufgebaut wurden) ließ die Zahl der Seuchenopfer ansteigen. Schon im Sommer 1942 war es daher notwendig gewesen, das ganze Gebiet von Auschwitz von der Umwelt zu isolieren. (Vgl. Bericht des War Refugee Board und das Urteil im IG-Farben-Prozeß, S. 126, Auschwitz, Deal II.)

Auch 1943 herrschten in Auschwitz zwei große Epidemien. 1944 wütete eine Scharlach- und Flecktyphusepidemie. Die Aufeinanderfolge der Epidemien wurde kaum unterbrochen. Sie waren so arg, daß 1943 und 1944 überhaupt nur ein Bruchteil der in Auschwitz-Birkenau bereitgestellten Arbeitskräfte zur Arbeit eingesetzt werden konnte.

Am 11. Mai 1944 gibt die Beschäftigtenliste der Männer an: Gesamtstand 17 859 Männer; davon beschäftigt 6269; unbeschäftigt 11 311 (hievon 3027 Juden). (Vgl. hiezu Documente i Materialy, I, S. 74 und S. 100-105.)

Die Zahl der Todesfälle betrug nach den genau geführten Totenbüchern (vgl. Het Dodenboek van Auschwitz, Auschwitz, Deal I Nederland, Rotes Kreuz, Haag 1947) pro Tag 69 bis 177, was bei den herrschenden Seuchen nicht hoch erscheint. Von Millionenzahlen ist nirgends die Rede. überdies wurde für jeden Todesfall auch ein Totenschein ausgestellt, was bei Millionen Vergasungstoten ganz unmöglich gewesen wäre.[2]

Wenn es in Auschwitz-Birkenau überhaupt eine Vergasungsanstalt gegeben hätte, so könnte sie nach den vorliegenden authentischen Dokumenten frühestens im Sommer 1943 den Betrieb aufgenommen haben und insgesamt 9 bis 10 Monate in Betrieb gewesen sein.

Nach den Nürnberger Dokumenten (Nr. 4401 und Nr. 4463) wurden die Krematorien, die Verbrennungsöfen, am 8. August 1942 bei der Firma Topf & Sohn in Erfurt in Auftrag gegeben, im Februar 1943 aufgestellt und am i. Mai in Betrieb genommen. Nach dem vom Nürnberger Gerichtshof akzeptierten Kastner-Bericht standen die Krematorien - in deren Souterrain sich angeblich die Vergasungseinrichtungen befanden - von Herbst 1943 bis Mai 1944 nicht in Betrieb.

Im November 1944 wurden nach Reitlinger die Krematorien zerstört. Sie und die damit angeblich verbundenen Vergasungseinrichtungen können also höchstens zehn Monate lang (Mai bis September 1943, also vier Monate, und Mai bis Oktober 1944, also sechs Monate) in Betrieb gestanden haben.

Wenn also Heilberg schreibt: "1942 kam Himmler, um das Lager [Auschwitz] zu besichtigen und an einer Exekution [Vergasung] von Anfang bis zum Ende teilzunehmen" (T. XI, S. 413), so ist das offenkundig unmöglich.

Henri Michel, ehemals verschleppter Schriftleiter der Revue d'histoire de la seconde guerre mondiale", reagiert seinen Haß mit der schlichten Behauptung ab:

"Die Erde des Lagers Auschwitz ist mit der Asche von 4 Millionen Leichen getränkt."

Abgesehen davon, daß man einen Boden mit Asche nicht "tränken" kann, konnten die Krematorien I und II etwa 2000 Körper und die Krematorien III und IV etwa 1500 Körper in 24 Stunden verbrennen. Bei einer Opferzahl von 4 Millionen hätten je Monat 400 000 Menschen vergast und verbrannt werden müssen, was offenbar unmöglich, unwahr und dumm ist.

Paul Rassinier (Was ist Wahrheit?, S. 104) schreibt mit bitterer Ironie zu der Tatsache, daß man heute fast keinem Juden begegnen kann, der nicht behaupten würde, alle seine Angehörigen seien vergast worden:

"Ich wäre nicht erstaunt, wenn man eines Tages erzählte, allein in Israel leben 200 000 bis 300 000 Menschen, die nicht von sich behaupten können, vergast worden zu sein; allein in Israel leben einige hunderttausend Menschen, die erklären: 'Mein Vater, meine Mutter, meine Schwestern, meine Brüder, meine Töchter, meine Söhne und alle meine Angehörigen sind in Auschwitz vergast worden.' Wobei natürlich der Vater, die Mutter, die Schwestern, die Brüder, die Töchter, die Söhne und 'alle meine Angehörigen' in anderen Hauptstraßen der Welt die gleichen Erklärungen abgeben können, ohne daß irgend jemand ihnen zu widersprechen vermöchte."

Prof. Paul Rassinier faßt seine gewissenhaften Untersuchungen über die Vergasungsanstalten und die angeblichen Millionenvergasungen in Auschwitz-Birkenau in dem Urteil zusammen (Was ist Wahrheit?, S. 97):

"Das Mindeste, was man sagen kann, ist, daß das ganze 'belastende Beweismaterial' keine Beweiskraft im Sinne der Anklage besitzt, sondern viel eher zu dem Schluß berechtigt, daß es in Auschwitz-Birkenau n i e  e i n e  G a s k a m m e r gegeben hat und daß dort n i e m a l s eine Vergasung stattgefunden hat.

Wenn es dort Gaskammern gegeben hat, dann ist deren Existenz niemals eindeutig belegt worden, weder durch Zeugenaussage noch durch die Dokumente, die bei den verschiedenen Nürnberg Prozessen vorgelegt wurden, noch durch die in alle Welt hinausposaunten Erzählungen, die alle, bis auf zwei, sagen, daß sie selbst nichts gesehen hätten, daß aber 'vertrauenswürdige' (jedoch leider unauffindbare) Gewährsleute ihnen davon erzählt hätten. (Die zweiZeugen, die selbst etwas gesehen haben wollen, Höss und Dr. Nyiszli, wiedersprechen sich gegenseitig auf das nachdrücklichste und manchmal sogar sich selber.)"

DIE "TODESWAGEN"

Zum Abschluß noch ein Wort über die sogenannten "Gaswagen". Kogon, der natürlich in seinem Leben nie einen solchen Gaswagen gesehen hat, schreibt darüber:

"Sie [die SS] benützte auch fahrbare Gaskammern: dies waren Autos, die im Äußeren den geschlossenen Polizeiwagen glichen und im Innern entsprechend eingerichtet waren. In diesen Wagen scheint die Vergasung nicht immer sehr prompt erfolgt zu sein, denn sie pflegten lange herumzufahren, bis sie anhielten und die Leichen herausschafften."

Der einzige Beweis für die Existenz solcher Gaswagen ist ein angeblicher Brief eines SS-Untersturmführers Dr. Becker an einen SS-Obersturmführer Rauff. Vieles spricht für eine Fälschung dieses angeblichen Briefes. Jedenfalls wurde sonst nichts über diese "Todeswagen" gefunden, vor allem kein einziger solcher Wagen. Es gibt keinen Befehl und keinen Bericht über solche Wagen. Das einzige Beweisstück ist der angebliche Brief, der so suspekt ist, daß er als stichhältiger Beweis nicht in Frage kommt. Was schlimmstenfalls bei dieser Sache herauskommt, ist, daß eine oder vielleicht auch mehrere Stellen versucht haben, Exekutionen durch Auspuffgase durchzuführen, indem man die Opfer im Innern des Wagens unterbrachte und während der Fahrt die giftigen Abgase in den Wagenkasten leitete, um die Insassen so zu töten. Das ist möglich. Jedenfalls aber kann es sich dann - der Natur der Sache nach - nur um ganz vereinzelte Tötungen, niemals aber um Massenexekutionen gehandelt haben. Wenn es überhaupt einen oder mehrere solcher Wagen gegeben hat, dann haben sie sich, wie aus dem angeblichen Brief hervorgeht, nicht bewährt. Auch hier handelt es sich also keinesfalls um "Ausrottungsmittel", sondern höchstens um ein Mittel zur Durchführung zahlenmäßig sehr beschränkter Exekutionen.

Diese Mittel, die Gaswagen, sind nach allem - wenn man sie überhaupt einmal versucht hat - über das Stadium des Versuches und der Erprobung nicht hinausgekommen. Es kann sich dabei nur um einen beschränkten Versuch gehandelt haben, der wegen der Kompliziertheit der Exekution bald aufgegeben wurde.

Hier der Wortlaut des ominösen Briefes (Dok. PS 501, IMT, Bd. IXVI, S. 102 ff., vom 15. Mai 1942, vgl. auch IMT, Bd. II, S. 149, und IMT, Bd. III, S. 624 ff.):

"Die Überprüfung der Wagen Gruppe D mit der Gruppe C ist vollständig beendet. Während die Wagen der ersten Reihe auch bei schlechtem Wetter benutzt werden können (jedoch nicht allzu häufig), bleiben die Wagen der zweiten Reihe (Saurer) bei Regenwetter im Morast stecken. Wenn es z. B. geregnet hat, ist der Wagen nach einer halben Stunde unbrauchbar; er rutscht einfach weg. Er ist nur bei ganz trockenem Wetter zu gebrauchen. Die einzige Frage ist, ob man die Wagen auch am Exekutionsort in Gebrauch nehmen soll, wenn er steckenbleibt. Man muß erst den Wagen bis zu dem betreffenden Ort hinbringen, was nur bei schönem Wetter möglich ist.

Der Exekutionsort liegt gewöhnlich 10 bis 15 km von den Hauptstraßen entfernt und ist schon so gewählt, daß er ziemlich unzugänglich ist. Er wird vollständig unzugänglich, sobald das Wetter nur einigermaßen naß oder regnerisch wird. Wenn man die Personen zu Fuß oder im Wagen an diesen Exekutionsort führt, erkennen sie sofort, was vorgeht, und werden unruhig, was tunlich vermieden werden muß. So bleibt als einzige Lösung nur, sie auf dem Sammelplatz in die Lastwagen zu verladen und sie dann an den Exekutionsort zu bringen.

Ich habe die Wagen der Gruppe D als Wohnwagen anstreichen lassen und zu diesem Zwecke auf jeder Seite der k l e i n e n Wagen ein kleines Fenster anbringen lassen, wie man sie oft in unseren Bauernhäusern auf dem Lande sieht, und auf jeden großen Wagen zwei von diesen kleinen Fenstern. Diese Wagen waren so rasch aufgefallen, daß sie den Beinamen 'Todeswagen' erhielten. Nicht nur die Behörden, sondern auch die Zivilbevölkerung bezeichnete sie mit diesem Spitznamen, sobald sie auftauchten. Nach meiner Meinung wird auch diese Bemalung nicht lange verhindern können, daß sie erkannt werden."

(Sehr auffällig ist die Gleichheit dieser Schilderung mit der Schilderung der Transporte der zur Euthanasievergasung bzw. -tötung bestimmten unheilbar Geisteskranken in Deutschland in die Vergasungskrankenhäuser. Dabei ist diese Gleichheit infolge der grundlegend anderen Verhältnisse im Osten auf der Krim ganz und gar unbegründet.)

"Die Bremsen des Saurerwagens, den ich von Simferopol nach Taganrog fuhr, erwiesen sich unterwegs als schadhaft. Das SK von Mariampol stellte fest, daß der Bremsgriff für Öl- und Luftdruck kombiniert ist. Durch gutes Zureden und Bestechung des HKF (Heereskraftfahrpark) gelang es, bei beiden eine Form anbringen zu lassen, nach welcher man zwei Griffe einfügen konnte. Als ich einige Tage später in Salino und Gerlowka ankam, klagten die Fahrer der Wagen über denselben Fehler. Nach Besprechung mit den Führern dieses Kommandos begab ich mich nach Mariampol, um zwei weitere Griffe an jedem Wagen anbringen zu lassen. Nach unserer Absprache werden an jedem Wagen zwei Griffe angebracht, und sechs andere Griffe bleiben für die Gruppe D in Mariampol in Reserve. Sechs weitere Griffe werden noch an den SS-Untersturmführer Ernst für die Wagen der Gruppe C geschickt. Für die Gruppen B und A können uns die Griffe von Berlin zugeschickt werden, denn ihre Überführung von Mariampol zum Norden ist zu schwierig und würde zu viel Zeit kosten. Kleine Schäden an den Wagen werden von den Mechanikern in ihren eigenen Werkstätten behoben.

Das holprige Gelände und die kaum zu beschreibende Verfassung der Wege und Straßen nutzen nach und nach die Verbindungsstücke und Dichtungen ab. Man hat mich gefragt, ob diese Reparatur in Berlin stattfinden sollte. Aber dieses Verfahren würde viel Kosten und viel Brennstoff erfordern. Um diese Ausgaben zu vermeiden, gab ich Befehl, an Ort und Stelle kleine Lötstellen zu machen und, falls sich dies als unmöglich herausstellte, sofort nach Berlin zu telegraphieren und zu melden, daß der Wagen Pol Nr. . . . unbrauchbar sei. [Daraus geht hervor, daß Becker von Exekutionswagen der Polizei spricht!] Dazu befahl ich, daß sich alle Männer im Augenblick der Vergasung zu entfernen hätten, um ihre Gesundheit nicht einem etwaigen Entweichen von Gas auszusetzen. Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch noch folgende Beobachtung mitteilen: Mehrere Kommandos lassen die Wagen nach der Vergasung durch eigene Männer entladen. Ich habe die betreffenden SK auf die moralischen wie psychischen Schäden hingewiesen, denen diese Männer, wenn nicht gleich, so doch mindestens kurz darauf ausgesetzt sind. Die Männer klagen nach jedem Ausladen Über Kopfschmerzen bei mir. Dennoch kann man den Befehl nicht ändern, weil man doch fürchtet, daß die zu dieser Arbeit verwendeten Häftlinge in einem günstigen Augenblick die Flucht ergreifen könnten. Um die Männer vor diesen Unannehmlichkeiten zu schützen, bitte ich, entsprechende Befehle zu erlassen.

Die Vergasung geht nicht vor sich wie sie sollte Um Tätigkeit so rasch wie möglich zu beenden, drücken die Fahrer stets den Anlasser durch. Diese Menge erstickt die zu exekutierenden Menschen, statt sie durch Einschläfern zu töten. Meine Anweisung lautet, die Handgriffe zu öffnen, daß der Tod ebenso rasch wie friedlich für die Betroffenen ist. Sie haben nicht mehr diese entstellten Gesichter und gestatten nicht mehr Vernichtungen, als man bisher leisten konnte.

Heute begebe ich mich nach den Unterkunftsorten der Gruppe B, und etwaige Nachrichten können mich dort erreichen.

(gez.) Dr. Becker
SS-Untersturmführer"

Rassinier sagt dazu (Was ist Wahrheit?, S. 96):

"Natürlich ist dieser SS-Untersturmführer (Leutnant) Dr. Becker, dessen Aussage in dieser Sache ganz allein steht, ebenso als tot gemeldet wie Gerstein und so viele andere, deren Aussagen sowohl Seltenheitswert haben als auch ganz besonders belastend sind. In diesem Nürnberger Prozeß gibt es zu viele Zeugen, die der Anklage die ungewöhnliche Gefälligkeit erwiesen, 'echte Aufzeichnungen zu hinterlassen' und dann rechtzeitig zu sterben. Man hat, soviel ich weiß, niemals einen dieser 'Autobus-Lastwagen' wiedergefunden noch auch jemand gefunden, der sie verwendet oder auch nur gelenkt hat."

Der Erfinder dieser "Todeswagen" soll ein Mechanikermeister Harry Wentritt gewesen sein. Er wurde am 29. Jänner 1961 (also vor fast sieben Jahren!) in Hannover verhaftet. Seither hat man nichts von ihm gehört.

DIE ÜBERLEBENDEN "VERGASTEN"

Der Behauptung von den Millionenvergasungen von Juden widerspricht auch die Tatsache der Hunderttausende überlebenden Juden, die heute in aller Welt verstreut leben. Einige von ihnen haben als Bücherschreiber phantasievoll von den Vergasungen zu berichten gewußt, die sie selber niemals gesehen haben: Philip Auerbach, Yankiel Wiernik (1942I43 - A Year in Treblinka, New York 1947), Primo Levi (1944 - Se questo e un uomo, Turin), Dr. Ella Lingens-Reimer, Dr. Miklos Nyiszli, Dr. Albert Menasch, Zenon Rozanski, Jenny Spritzer, Kristina Zywulska, Zdenek Lederer, Max Mannheimer, Jules Hofstein, Marc Klein, Robert Levy, Filip Friedmann, Bruno Baum, Benedikt Kautski (der fast vier Jahre in Auschwitz war) u. v. a.

Sie alle überlebten und konnten ihre Bücher schreiben. Es überlebte die frühere Stadtverordnete von Bichholt, Jeannette Wolf (Sadismus oder Wahnsinn, Greiz 1946), die dreieinhalb Jahre in Auschwitz war. Die Mutter von Benedikt Kautski - obwohl dauernd und jahrelang völlig arbeitsunfähig - verstarb, 81 Jahre alt, unvergast in Auschwitz.

Es wäre undenkbar, daß sie alle überlebt hätten, wenn es wirklich Millionenvergasungen und Ausrottung gegeben hätte. Und wenn man Bruno Baum (Widerstand in Auschwitz, Potsdam 1948) und Benedikt Kautski (Teufel und Verdammte) liest, war das Leben dort keineswegs unmenschlich. (Vgl. dazu auch Mare Dvoretzky, Getto à l'Est, Paris 1950, und Artikel der Abendpost, Frankfurt, vom 17. April 1953.)

Die ganze Welt wimmelt von überlebenden KZlern, vor allem Auschwitz-KZlern; allein in Israel soll es ihrer 200 000 bis 300 000 geben! über 1,2 Millionen Ansuchen bzw. Anträge auf Wiedergutmachung wurden von überlebenden Juden gestellt.

Wo bleibt da die Ausrottung?

Prof. Rassinier findet keine Zeugen (Das Drama der Juden in Europa, S. 97):

"Jedesmal seit 15 Jahren, wenn man mir in irgendeiner beliebigen, nicht von Sowjets besetzten Ecke Europas einen Zeugen benannte, der behauptete, selbst den Vergasungen beigewohnt zu haben, fuhr ich gleich hin, um sein Zeugnis entgegenzunehmen. Und jedesmal begab sich das gleiche: meine Akte in der Hand, legte ich dem Zeugen derart viele, genau präzisierte Fragen vor, daß er offensichtlich nur bis zu den Augen hinauf lügen konnte, um schließlich zu erklären, daß er es zwar nicht selbst gesehen habe, daß aber ein guter - leider verstorbener - Freund, dessen Aussage nicht in Zweifel gezogen werden könne, ihm die Sache erzählt habe. Ich habe auf diese Weise Tausende von Kilometern quer durch Europa zurückgelegt."


  1. Auschwitz (Oswiecim) liegt 50 km östlich von Krakau an der Sola (einem Nebenfluß der Weichsel). Dort befand sich eine ehemalige österreichische Kasernenanlage.
  2. In Auschwitz führten jüdische Frauen die Unterlagen in der Schreibstube. Es waren dort etwa 60 jüdische Frauen beschäftigt. Die Verwaltung war so genau, daß selbst die Bestrafung von Häftlingen auf eigenen Formblättern registriert wurde. jeder Todesfall wurde registriert und ein Totenschein ausgestellt mit dem Vermerk der Todesursache. Nach den Akten von Auschwitz wurde dort niemand erschossen oder vergast.

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