WARUM DIESES WERK GESCHRIEBEN WERDEN MUSSTE

Das Zerstörungswerk dieser von Haß zerfressenen und zerrissenen Zionisten abzustoppen und ihm ein Ende zu bereiten, die Beziehungen zwischen Deutschen und Juden zu normalisieren, zu diesem Zwecke ist dieses Werk geschrieben. Die Menschen, -- vor allem viele Juden selbst, - sind der Greuellügen-Propaganda der Haßteufel unter ihren Glaubensgenossen so vollständig zum Opfer gefallen, sie sind so sehr zu Gefangenen der Lügenpropaganda geworden, daß sie selbst alle diese Greuellügen glauben, so insbesondere die infame Lüge von den sechs bis zwölf Millionen ermordeter und vergaster Juden, eine niederträchtige Lüge, die begreiflicherweise die meisten Juden in einen maßlosen Haß gegen das deutsche Volk treiben muß und die - wenn sie wahr wäre - eine Versöhnung in dieser Generation beinahe unmöglich machen muß.

Das deutsche Volk ist nicht bereit, die zionistische Lügen- und Haßpropaganda länger hinzunehmen.

I. Teil
Die Lüge von der Ausrottung der Juden

Der Haupt- und Kernpunkt der Verfemung Deutschlands ist die Behauptung von der Ausrottung der Juden.

Erwiesene Tatsache ist, daß die Juden, was die Zahl der Kriegsopfer betrifft, sowohl relativ wie absolut unter allen Kriegsteilnehmern am glimpflichsten davongekommen sind. Die UNO, die doch bestimmt keine deutsche Propagandastelle ist, hat festgestellt, daß das jüdische Volk mit einem Gesamtanteil von etwas mehr als 1 Prozent des gesamten Judenvolkes beteiligt ist. (Scronn, General Psychologus). Da gehört wohl die ganze Kühnheit jüdischer Übertreibung dazu, von einer Ausrottung des jüdischen Volkes zu sprechen.

Es ist offenkundig, daß die Behauptung der Ausrottung den Zionisten als Grundlage für ihre finanziellen Erpressungen an Deutschland dient: die Ausrottungsbehauptung dient den Zionisten als Basis für den Versuch, den Deutschen die Pflicht zur Erhaltung des Staates Israel aufzubürden.

Weltweise werden es immer für das Weiseste und Klügste halten, einen dicken Strich unter die Vergangenheit zu setzen.

Für Juden und Christen aber, die einer solchen Weltweisheit nicht fähig sind, muß die Klarstellung des Ausmaßes der tatsächlich begangenen Verbrechen die erste Aufgabe sein.

Die Zahlen der deutschen Luftkriegsopfer (über 700.000) und der ermordeten Deutschen (über 3.000.000) stehen ungefähr fest; die in den Jahren 1945 - 1947 planmäßig dem Hungertod überlieferten deutschen Kinder, Frauen und Männer sind dabei nicht inbegriffen. Aber mit jedem Jahr, daß ungenützt verfließt, wachsen die Schwierigkeiten, die Zahl der jüdischen Opfer und die Art ihres Todes festzustellen.

DER KRIEG UND DIE AUSROTTUNG

Das Streben nach Ausrottung des Gegners ist dem Kriege immanent. Die meisten Kriege werden seit eh und je nach dem Grundsätze und mit dem Ziele der Ausrottung geführt.

Der französische Oberstleutnant Montaigne schreibt in seinen "Etudes sur la guerre":

"Der wahre Geist des Krieges ist die Zerstörung - der Mord. Der unmittelbare Zweck des Kampfes ist … das Gemetzel. Man marschiert nur, um zu töten; man tötet so lange, bis es nichts mehr zu töten gibt. Daraus ergibt sich die Definition des Krieges par excellence; als Rachegeist, als Haß. Alle Gesten und Handlungen des Krieges muß die gleiche Leidenschaftlichkeit, der gleiche Haß, der gleiche Blutdurst, der gleiche Wille zur Vernichtung bestimmen und beseelen … Und alle Kampfhandlungen muß eine solche Erbitterung durchflammen, daß sich dem Feinde der grauenhafte Eindruck eines unbeirrbaren, unersättlichen Hasses aufdrängt … Die ganze Armee muß von einem Rausch des Mordes und der Zerstörung ergriffen, sein … Der Krieg findet gerade in seiner Wildheit eine Entschuldigung und eine Rechtfertigung. Was wäre ein vernünftiger kalter Krieg ohne Leidenschaft und ohne Haß? Er wäre unbillig und ungeheuerlich. Aus Gründen der Moral und der Gerechtigkeit muß der Krieg grausam sein …"

Der englische Delegierte auf der 1. Haager Friedenskonferenz 1899, Lord Fisher, erklärte als Vertreter Englands:

"Das Wesen des Krieges ist Gewaltsamkeit. Mäßigung im Krieg ist Blödsinn … Es ist ganz dumm, einen Krieg nicht für die ganze Masse der feindlichen Bevölkerung, zur Hölle zu machen."

(Fisher "Memories", S. 211).

Winston Churchill sagte laut Bericht in seinen "Memoiren" 1924:

"Ich bin dafür, methodisch bereitete Bazillen absichtlich auf Menschen und Tiere loszulassen … Pest, um die Bewohner weiter Gebiete zu töten - das alles nenne ich fortschrittliche Kriegwissenschaft … Es wird sich das nächste Mal darum handeln, Frauen und Kinder, ja die ganze Zivilbevölkerung überhaupt auszurotten … "

Am 15. August 1912 schrieb der spätere französische Ministerpräsident André Tardieu in der Zeitschrift "Je sais tout":

"Man rede mir nicht von irgendwelcher Mäßigung im Luft- und Unterseebootkrieg. Unschuldige Bewohner … alles muß vernichtet werden, wenn man einen endgültigen Sieg erringen will."

Im amerikanischen Bürgerkrieg gab der Nordstaaten-General Grant den ihm unterstellten General Sherman folgenden Befehl für seinen Mord- und Brandzug durch den Südstaat Georgia:

"Vernichtet alles! Menschen, Vieh und Häuser!"

Die Auffassung, daß zu dem Wesen des Krieges die Ausrottung des Gegners gehört, ist auch die Auffassung der Bibel. Vgl. Mos. Buch IV, 31, Kapitel 7; Buch V, 7, Kapitel 1, 2 bis 20; Chronik I. Buch, 20, Kapitel 1 - 3; II. Buch, 25. Kapitel; III. Buch, 36. Kapitel; Buch Samuel I, 15, 3; Buch Samuel II, 10, 18, 12, 30 - 31; Buch Esther 8, 7 - 17, 9, 5 - 16; Buch Joshua 6, 21, 11, 14.

Churchill und Roosevelt haben den Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland nach dem Grundsätze und mit dem Ziel zur Tötung möglichst vieler Deutscher, ja zur Ausrottung des deutschen Volkes, geführt. Die Juden haben alle ihre Kriege nach dem obersten Gebote und mit dem erklärten Ziele der Ausrottung ihrer Gegner geführt.

Wenn Deutschland den (von den Juden erklärten deutsch-jüdischen Krieg mit dem Ziele und nach dem Grundsätze der Ausrottung der Juden geführt hätte, wäre es damit nur dem englisch-amerikanisch-jüdischen Beispiele gefolgt.) Es ist nicht verständlich, warum gerade die Juden verlangen, daß die Deutschen den Krieg gegen sie nicht nach den jüdischen Grundsätzen hätten führen sollen.

Nun stellt es sich aber heraus, daß die Deutschen den deutsch-jüdischen Krieg nicht mit dem Ziele der Ausrottung der Juden führten. Das muß im Interesse der geschichtlichen Wahrheit ganz klar gestellt werden.

Das ist es, was ich im Nachfolgenden tun will.

DIE BEHAUPTUNG VON DER AUSROTTUNG DER JUDEN

"Nur ein Barbar, ein außerhalb der letzten großen göttlichen Ordnung der Weltgeschichte stehender Mensch, könnte einen allgemeinen judenfeindlichen Vernichtungskampf zur Ausrottung dieses Volkes empfehlen. Das jüdische Problem erfordert die Bereitstellung eines gemeinsamen Siedlungsgebietes, eines 'Heimatlandes' für alle Angehörigen der jüdischen Rasse."

(Prof. Joh. Leers "Das Ende der jüdischen Wanderung«. In "Nationalsozialistische Monatshefte", Heft 38, Jahrgang 1933, München. Eher-Verlag.)

"Den Begriff 'Juden' hoffte ich durch die Möglichkeit einer großen Auswanderung sämtlicher Juden nach Afrika oder sonst ;n eine Kolonie völlig auslöschen zu können …

… So grausam und tragisch jeder einzelne Fall sein mag, so ist diese Methode, - wenn man die bolschewistische Methode der physischen Ausrottung eines Volkes aus innerer Überzeugung als ungermanisch und unmöglich ablehnt, - doch die mildeste und beste …"

(Heinrich Himmler über die Endlösung der Judenfrage, 1940)

"Die heute zur Allgemeingültigkeit erhobene Vorstellung vom Los der Juden im Zweiten Weltkrieg beruht zum großen Teil auf Propaganda; sie zeigt Beweismerkmale grober Geschichtsverfälschung."

(Paul von Thienen "Das Los der Juden - Wahn und Wirklichkeit«)

Gewiß verloren im Verlauf des Zweiten Weltkrieges und des jüdisch deutschen Krieges viele Juden durch völkerrechtlich zulässige Kriegsmaßnahmen und durch katastrophale Seuchen ihr Leben. Gewiß sind darüber hinaus viele Juden ohne Kriegsnotwendigkeit ermordet worden, so wie ein vielfaches mehr an Zahl Deutsche als Juden in und noch lange nach dem Krieg ohne jede Kriegsnotwendigkeit hingeschlachtet wurden. Aber die Behauptung einer geplanten oder versuchten Ausrottung der Juden ist ebenso wie die behauptete Opferzahl von 6 Millionen ermordeter Juden eine infame und niederträchtige Greuellüge.

JASPERS UND DIE JUDENAUSROTTUNG

Das Krebsgeschwür, das große Unglück der Welt, ist der übergroße Einfluß der Juden auf die Presse, der einer Beherrschung der maßgebenden Presse gefährlich nahekommt. Dieser Zustand, daß die Zionisten die Macht der Presse in so übermäßigem Maße ihren Zwecken dienlich machen können, erweist sich als immer unerträglicher und unhaltbarer. Die überemotionale Veranlagung dieser Journalisten wird durch die verhängnisvolle Oberflächlichkeit ihrer Bildung kein mäßigender Hemmschuh angelegt. Sie mißbrauchen die Macht der Presse hemmungslos und verantwortungslos für ihre Zwecke.

Nie hätte der Haß- und Greuellügen-Feldzug gegen das deutsche Volk so durchschlagenden Erfolg haben können, wenn die Zionisten nur den ihnen zukommenden Einfluß auf die Presse gehabt hätten. Ein Musterbeispiel für den Mißbrauch und die fast unbegrenzte Macht der Presse zeigt sich in der Frage der lügnerischen zionistischen Behauptung von der Ausrottung der Juden. Es ist dieser verantwortungslosen Hetze gelungen, die ganze Welt mit dieser Lüge zu vergiften und sie ihr fast unausrottbar in Fleisch und Blut einzuimpfen.

Wenn dieses Verbrechen wahr wäre, würde dadurch eine Normalisierung der Beziehungen zu Deutschland fast unmöglich gemacht. Nicht nur die ganze Welt nimmt heute diese Lüge für bare Münze. Es ist diesen Hetzern gelungen, mit dieser Lüge auch das deutsche Volk zu vergiften.

Es ist zu verzweifeln, die Deutschen selbst immer wieder glaubensselig von der "Vernichtung der Juden" reden zu hören. Selbst eine so hochstehende Zeitung wie die "NZ" schreibt heute noch ("N-7" Nr. 36 vom 26. August 1966, S. 10):

"Die Judenvernichtung ist, wie alle ganz großen Untaten, ein einmaliges Verbrechen. Sie hat - unter nationalen Parolen angestiftet, -das deutsche Volk besudelt, die nationale Gesinnung und Überlieferung verraten und viel mehr."

Und in Nr. 39 vom 30. September 1966, S. 1, steht der ungeheuerliche Satz:

"Daß in Auschwitz und anderswo im Osten Hunderttausende unschuldiger jüdischer Zivilisten vergast, d. b. ermordet wurden, weiß jeder."

Das behauptet nur die Greuellügenpropaganda. In Wahrheit kann vor. Hunderttausenden Vergasten keine Rede sein. Auch nicht entfernt!

Selbst so gebildete Deutsche wie Jaspers sind dieser - in Wahrheit verbrecherischen -Lüge, völlig verfallen. Sein Glaube an diese Lüge wird bei ihm zu einer Monomanie, neben der keine Überlegung und keine Überprüfung dieser Lüge mehr Platz hat. Für ihn ist diese Ausrottung eine feststehende, unbezweifelbare Tatsache.

Jaspers versteigt sich in seiner Besessenheit so weit, von "einem erstmaligen Verbrechen gegen die Menschheit" zu reden, von "einem unsühnbaren und unverjährbaren Verbrechen", bei dem auf jeglicher direkter Teilnahme die unverjährbare Todesstrafe stehe. Die Bonner Parlamentsdebatte, die die Verjährung solcher Verbrechen um nur vier Jahre hinausgeschoben habe, müsse als geistiges und sittliches Armutszeugnis der Volksvertretung gelten."

Das ist allerhand Nonsens. Die Behauptung von der Erstmaligkeit und Einmaligkeit "der Austilgung eines ganzen Bevölkerungsteiles" ist -selbst wenn diese Austilgung wirklich erfolgt wäre, historisch unrichtig. Die Worte von der Unsühnbarkeit und Unverjährbarkeit tönen zwar gut, sind aber realistischer, staatspolitischer und juristischer Nonsens.

Ist es nicht zum verzweifeln, solche Worte in Deutschland selbst immer wieder zu hören? Ist es nicht zum verzweifeln, wie bedingungslos Jaspers, und alle jene, für die er als Beispiel steht, dieser Ausrottungslüge völlig wehrlos zum Opfer gefallen sind? Vieles - wenn auch lange nicht alles - was Jaspers sagt, würde stimmen und richtig sein, wenn die Voraussetzung stimmen würde, auf die er baut; das heißt, wenn es wahr wäre, wenn es eine Judenausrottung wirklich gegeben hätte; aber eben das ist ganz und gar nicht der Fall.

Gewiß wurden von fanatischen Judenhassern einige tausend Juden in den Wirren des Zweiten Weltkrieges umgebracht; und zwar hauptsächlich von Polen, Ukrainern, Letten und anderen Wirtsvölkern von Juden; am allerwenigsten von Deutschen. Aber von einer durch die Deutschen geplanten und versuchten oder gar verwirklichten Ausrottung der Juden kann nicht die Rede sein.

Die unerbittliche und unbeeinflußbare, durch nichts zu erschütternde, bedingungslos und rücksichtslos gegen sich selbst wütende Objektivität ist ein uraltes Erbübel der Deutschen. Jaspers ist ein typisches Musterbeispiel dieser gegen sich selbst erbarmungslosen, selbstmörderischen deutschen Objektivität, die im vorliegenden Falle nur deshalb völlig fehlgeht, weil sie einen nicht bestehenden Tatbestand zum Thema hat, Was in jenen Jahren während des deutsch-jüdischen Krieges als geschehen behauptet wird, wäre - auch wenn es wirklich geschehen wäre -weder einmalig noch erstmalig in der Geschichte, sondern übliches barbarisches und bestialisches Kriegsgeschehen. Nun wird aber das tatsächliche Geschehen durch die alttestamentarischen Hasser um das tausendfache vergrößert, durch infame Lügenbehauptungen verfälscht und vermehrt, das ganze Lügengebäude von den Zionisten hochgespielt, und durch die Allmacht der Presse, einer gutgläubigen Welt als Wahrheit eingebleut.

Es ist klar, wenn diese Greuellügen und Greuelbehauptungen wirklich wahr wären, wäre Deutschlands moralische Situation katastrophal. Eine genaue Untersuchung der Tatsachen aber ergibt, daß die Haßhetze gegen die Deutschen zu einem wesentlichen Teil auf infamen. Lügen beruht. Die Wahrheit ist, daß die Deutschen um nichts barbarischer und. grausamer sind, als die anderen Völker, vor allem als jene Völker, die sich heute als Richter des deutschen Volkes aufspielen. Auf einer Rangliste der Grausamkeit und der Bestialität würden die Deutschen weit hinter diesen Völkern stehen.

Es wäre besser, wenn die geistige Elite der Deutschen, zu der Jaspers in der vordersten Reihe gehört, ihre eminenten geistigen Fähigkeit.. dafür einsetzen würde, die Wahrheit zu erforschen, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, als die Lügenbehauptungen der alttestamentarischen Hasser für bare Münze zu nehmen und einfach als wahr und erwiesen hinzunehmen, und auf diesem falschen Grunde dem deutschen Volke die Meinung mit einer so selbstvernichtenden perversen Scheinobjektivität so rücksichtslos zu sagen.

DIE WAHREN HINTERGRÜNDE FÜR DIE BEHAUPTUNG DER AUSROTTUNG

Auf keinem Gebiete der Schuldbelastung Deutschlands ging man und geht man heute noch hemmungsloser ans Werk, den Behauptungen der Greuellügen-Propaganda den Anschein der Wahrheit zu verleihen, als bei der Behauptung der Ausrottung und der Sechs-Millionen-Opferzahl der Juden. Auf keinem anderen Gebiete werden auch die Bemühungen um die Erforschung und Feststellung des Wahrheitsgehaltes der Behauptungen der Hetzpropaganda mehr erschwert und behindert. Gewisse Kreise arbeiten mit allen Mitteln, um gerade dieser Schuldbelastung Deutschlands zum Erfolge zu verhelfen. Zu diesen Mitteln gehören vor allem die falsifikatorische Herstellung einer ausreichenden Grundlage von "Beweisdokumenten." Man stellt in psychologischen Falschmünzerzentralen Dokumente her; man verschleppt und verfälscht echte Dokumente; so weit man sie nicht verfälscht, entzieht man sie jedem Zugriff. Auf diese Weise stellt man ausreichendes Belastungsmaterial bereit und hält gefährliches, daß heißt die historische Wahrheit dokumentierendes Material, fern.

Gewiß sind Juden ermordet worden, - davon die allerwenigsten durch Deutsche - aber auch nicht entfernt soviel ' wie die Lügenpropaganda behauptet. Die behauptete "Ausrottung" ist nur ein typisches, geradezu klassisches Beispiel für die allgemeine Neigung vieler Juden, maßlos zu übertreiben, eine Neigung, auf die wir bereits an anderer Stelle hingewiesen haben. Nun beruht aber diese maßlose Übertreibung der Opferzahl nicht nur auf der angebotenen Sucht vieler Juden zu maßloser Übertreibung.

Diese Behauptung von der "Ausrottung der Juden" ist für die Nationalzionisten auch von geradezu ungeheuerer praktischer Bedeutung und Wichtigkeit.

In erster Linie erhielt durch die Behauptung der Ausrottung die jüdisch-nationale Bewegung einen ungeheuren Auftrieb.

In zweiter Linie - und das war noch wichtiger - gelang es den National-Zionisten nur durch die dauernde Berufung auf diese angebliche Ausrottung, den Alliierten die Einlösung der Balfour-Deklaration und die Zustimmung zur gewaltsamen Errichtung des Staates Israel im arabischen Palästina abzunötigen

Drittens wiegt ebenso schwer, - wenn nicht noch schwerer - die Auswirkung dieser Behauptung auf die Beziehungen der verschiedenen Gruppen der Juden untereinander selbst, Nur durch die geglaubte Behauptung, daß man die Juden ausrotte, gelang den nationalistischen jüdischen Predigern der Sieg über das jüdische Assimilantentum, das die chauvinistischen nationalistischen Ziele der jüdischen Nationalisten entschieden ablehnte. Den Assimilanten wurde dadurch - und wird dadurch heute noch - ein wirksames Auftreten gegen den völlig außer Rand und Band geratenen jüdischen Nationalismus sehr erschwert ja fast unmöglich gemacht.

Auch heute noch beharren die National-Zionisten hartnäckig auf der Behauptung der Ausrottung, weil nur die Furcht vor einer ständigen Lebensbedrohung die jüdischen Assimilanten bei der zionistischen Stange hält. Wenn diese auch die exaltierten nationalistischen Ziele der National-Zionisten weiterhin zutiefst ablehnen, werden sie dadurch doch veranlaßt, sich - wenn auch mit noch so großem inneren Widerstreben - mit den nationalistischen Plänen und Zielen der nationalen Juden schweigend und ohne weiteren Protest abzufinden.

Die Mehrheit der Juden, die mit zunehmenden Unbehagen die ständig wachsenden Opfer für diese nationalen Ziele, ihre sehr bedenklichen Folgen und den sehr strapaziösen und kostspieligen Staat Israel auf sich nimmt, wird durch diese behauptete, angebliche Ausrottungs-Bedrohung an einem offenen Auftreten gegen las nationalistische Treiben der Zionisten gehindert.

In weiterer Linie ist die Beharrung auf der Ausrottungs-Behauptung für die Zionisten deshalb unerläßlich notwendig, weil sie die notwendige Grundlage für ihre umfassenden, endlosen und maßlosen Wiedergutmachungsforderungen gegen Deutschland schafft. Ohne diese phantastischen deutschen Leistungen für den Staat Israel würde dieser Staat schon längst in die größten finanziellen Schwierigkeiten gekommen sein, wenn nicht überhaupt schon längst sein Leben ausgehaucht haben. Schließlich hoffen die National-Zionisten durch die Aufrechterhaltung der Behauptung der erfolgten und weiter drohenden Ausrottung, die Unterstützung der Welt für das ohne diese Unterstützung schon längst fehlgeschlagene Experiment des auch so zum Absterben bestimmten Staates Israel wenigstens noch für einige Zeit lebendig zu erhalten.

"Gewisse israelische Zionisten hören nicht auf, täglich in immer schrecklicherer Form immer entsetzlichere Schmerzensscbreie auszustoßen, damit die Weltöffentlichkeit das in zionistischen Augen apokalyptische Ausmaß der Mißhandlungen anerkennt, die die jüdische Welt seitens der Nationalsozialisten erleiden mußte und damit die deutschen Reparationen an den Staat Israel entsprechend heraufgesetzt werden. Es handelt sich hier um eine ziemlich schmutzige Geldangelegenbeit ("d'une assez sordide Affaire d'argent").

Der israelische Zionismus hat das Bestreben, aus Deutschland eine Art immerwährende Melkkub für den Staat Israel zu machen."

(Rassinier "Was ist die Wahrheit?", S. 41)

DIE UNSINNIGKEIT DER AUSROTTUNGS-BEHAUPTUNG

Die ebenso unsinnige wie unrichtige Ausrottungs-Behauptung ist so infam und wahnsinnig, daß man sich nur mit Widerwillen mit ihr beschäftigen kann.

In Deutschland lebten vor Hitler nur etwa v i e r  P r o z e n t (weniger als 600.000) der Weltjudenheit. In Deutschland war 1 Prozent, in Österreich und in der CSSR je etwa 2 Prozent der Bevölkerung Juden. Im Jahre 1939 war die Zahl der Juden in diesen Ländern durch Auswanderung bereits stark abgesunken: In Deutschland auf 131.000, in Österreich auf 43.700 und in der CSSR auf 74.200. Der Plan einer Ausrottung der Judenheit durch Tötung dieser Juden wäre daher - abgesehen davon, daß er unfaßbar verbrecherisch gewesen wäre - auch politisch unsagbar und unvorstellbar dumm gewesen, da auch die Ermordung aller dieser Menschen ziffernmäßig nur eine ganz unbeachtliche und ganz unwesentliche Verringerung der Zahl der Weltjudenheit bedeutet hätte.

Abgesehen davon, wäre auch nur der Gedanke an ein Juden-Massaker in Deutschland völlig unmöglich gewesen. Schon der erste Versuch auf diesem Wege wäre auf einen offenen und unüberwindlichen Widerstand des deutschen Volkes gestoßen» Auch nur der Versuch einer Ermordung von Juden, geschweige denn einer Ausrottung, wäre in Deutschland völlig unmöglich gewesen; er hätte in Deutschland solches Entsetzen ausgelöst, daß es sich erübrigt, darüber auch nur ein Wort zu verlieren.

Wenn die Austottung im Machtbereiche Hitlers wirklich geplant gewesen wäre, müßten irgendwelche dahingehende Weisungen existieren. Daß aber irgendwelche Weisungen zur Vernichtung und Ausrottung der Juden ergangen seien, wurde nicht einmal in Nürnberg behauptet; es konnte auch kein Beweis für eine so ungeheuerliche Behauptung erbracht werden. Da und dort findet man die Behauptung, daß ein mündlicher Vernichtungsbefehl Hitlers zur Ausrottung durch Massenmord bestanden habe. Ein stichhaltiger Beweis konnte dafür nicht erbracht werden. Alle einvernommenen Minister, Generäle, Beamte, Offiziere und Parteifunktionäre bezeugten vielmehr entschieden, daß sie niemals in Kenntnis eines solchen Befehles gelangten und daß ein solcher Befehl nicht existiert haben könnte, ohne daß er zu ihrer Kenntnis hätte gelangen müssen.

Im Eichrnann-Schauprozeß stellt der Verteidiger Dr. Servatius fest:

"Jetzt weiß man es.- Es lag kein Mordbefehl des Führers vor!"

DIE BEIDEN ZIELE DER DEUTSCHEN JUDENPOLITIK:
AUSSCHALTUNG AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT
UND FÖRDERUNG DER AUSWANDERUNG

Die Ziele der NS-Politik gegenüber den Juden in Deutschland waren völlig ident mit den Zielen der nationalzionistischen Politik in Israel gegenüber Nichtjuden. Erstes Ziel war die völlige Ausschaltung der Juden aus dem politischen und wirtschaftlichen Leben in Deutschland. Das zweite Ziel war die Freimachung Deutschlands von Juden dadurch, daß man diese veranlaßte, auszuwandern.

DIE AUSSCHALTUNG DER JUDEN AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND

Die Ausschaltung aus dem politischen Leben in Deutschland erfolgte restlos durch die sogenannten "Nürnberger Gesetze" Diese bestanden:

1. Aus dem Reichsbürgergesetz als Grundlage (mit 13 Ausführungsverordnungen, davon die letzte am 1. Juli 1943), das zwischen Reichsbürgern (die "deutschen oder artverwandten Blutes" sein mußten) und Andersrassigen unterschied, die nur "Staatsangehörige", aber keine Staatsbürger sein konnten.

2. Aus dem Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre, das sowohl die Eheschließungen als auch den außerehelichen Geschlechtsverkehr zwischen Deutschen und Juden verbot.

DIE FÖRDERUNG DER AUSWANDERUNG

Daß die deutsche Reichsregierung nicht die ihr infamerweise angedichtete Absicht hatte, die Juden zu massakrieren, zeigt sich schon ganz klar darin, daß ihr Bestreben dahin ging, sie zur Auswanderung zu veranlassen; diese Auswanderung wurde mit allen Mitteln gefördert.[1]

So leicht den Juden seinerzeit die Einwanderung nach Deutschland gemacht worden war, so schwer wurde ihnen die Einwanderung in jene Staaten gemacht, die nach außen hin eifrig ihr Schicksal beklagten. England begehrte - neben anderen Voraussetzungen - einen Vermögensnachweis von 1000 Pfund von jedem Einwanderer.[2]

Andere Staaten zeigten sich ganz unzugänglich. Zahllose Tragödien spielten sich -.in den Grenzübergangsstellen und auf den Konsulaten ab, wo Menschen umherirrten, die Deutschland verlassen wollten, gegen deren Einwanderung sich aber die Länder sperrten.

Bereits in den Jahren 1933/34 waren ohne Zutun der deutschen Regierung über 100.000 Juden freiwillig aus Deutschland ausgewandert.

Diese Auswanderung dauerte auch in den folgenden Jahren an, ging aber schleppend von sich, da die ganze Welt sich gegen die jüdische Einwanderung versperrte.

Die immer mehr zunehmende Hetze des Weltjudentums gegen Deutschland und die immer größer werdende Gefahr, die die Todfeindschaft der Juden gegen Deutschland auch in Deutschland selbst darstellte, drängte die deutsche Regierung immer stärker, die Gesamtlösung der Judenfrage anzugehen. Zuerst forcierte man die Auswanderung mit allen Mitteln. jeder Druck wurde ausgeübt, um die deutschen Juden zur Auswanderung zu veranlassen, ja zu zwingen.

Es ist null klar, daß jeder vom NS-Regime zur Auswanderung gezwungene Jude nicht mehr "ausgerottet" werden konnte, sondern vielmehr noch als erbitterter Todfeind Deutschlands, bzw. seines Regimes, im Ausland lebte.

Wenn das Regime also die Ausrottung der Juden geplant hätte, wäre es geradezu idiotisch gewesen, die Juden ins Ausland zu vertreiben. Außerdem war die Auswanderung der Juden mit empfindlichen wirtschaftlichen und währungspolitischen Nachteilen verbunden; diese wären doch durch die Ausrottung alle nicht nur vermieden worden, ja im Gegenteil wären die dadurch eingesparten Verluste der deutschen Wirtschaft zugute gekommen.

Jeder ausgewanderte und jeder zwangsweise deportierte Jude ist also ein lebender Zeuge und ein überzeugender Beweis dafür, daß eine physische Vernichtung der Juden nicht im Plane der Reichsregierung lag.[3]

Am 24. Januar 1939 richtete Göring folgenden Erlaß an den Reichs-Innenminister, Dr. Frick (Nürnberger Akten NG-2586):

"Die Auswanderung der Juden ist mit allen Mitteln zu fördern. Im Reichsministerium des Inneren wird aus Vertretern der beteiligten Dienststellen eine Reichszentrale für jüdische Auswanderer gebildet. Die Reichszentrale hat die Aufgabe, für das ganze Reich einheitlich

1.) Alle Maßnahmen zur Vorbereitung einer verstärkten Auswanderung der Juden zu treffen, u. a. eine zur einheitlichen Vorbereitung von Auswanderergesuchen geeignete jüdische Organisation ins Leben zu rufen, alle Schritte zu tun, um die Bereitstellung und zweckentsprechende Verwertung in- und ausländischer Geldmittel zu erwirken und in Zusammenarbeit mit der Reichsstelle für Auswanderungswesen geeignete Zielländer für die Auswanderung festzustellen.

2.) Die Auswanderung zu lenken, u. a. für eine bevorzugte Auswanderung der ärmeren Juden zu sorgen.

3.) Die Durchführung der Auswanderung im Einzelfall zu beschleunigen, indem sie durch zentrale Bearbeitung der Auswanderungsanträge die für den einzelnen Auswanderer erforderlichen staatlichen Ausweise und Bescheinigungen schnell und reibungslos beschafft und den Vollzug der Auswanderung überwacht.

Die Leitung der Reichszentrale übernimmt der Chef der Sicherheits-Polizei."

Sehr aufschlußreich über die deutschen Pläne in dieser Richtung ist die Denkschrift des Deutschen Außenamtes vom 25.Januar 1939 (im 7. Jahr des NS-Regimes), aus der diese Pläne und Absichten klar hervorgehen ("Die Judenfrage als Faktor der deutschen Außenpolitik im Jahre 1938" ):

"Inhaltsangabe der Denkschrift:

1.) Die deutsche Außenpolitik als Voraussetzung und Konsequenz der außenpolitischen Entschlüsse des Jahres 1938;

2.) Ziel der deutschen Judenpolitik: Auswanderung;

3.) Mittel, Wege und Ziele der jüdischen Auswanderung;

4.) Der ausgewanderte Jude ist die beste Propaganda für die deutsche Judenpolitik …

… Das letzte Ziel der deutschen Judenpolitik ist die Auswanderung aller im Reichsgebiet lebenden Juden. Es ist vorauszusehen, daß schon die einschneidenden Maßnahmen auf wirtschaftlichem Gebiet, die den Juden 'vom Verdienste auf die Rente' gesetzt haben, den Auswanderungswillen fördern werden …

… in den Jahren 1933134 wanderten über 100.000 Juden freiwillig aus Deutschland aus… Überall, wohin der jüdische Auswandererstrom sich ergießt, ist deutlich eine allgemeine Zunahme des Antisemitismus zu verzeichnen … Die auswandernder Juden sind selbst die beste Propaganda für die deutsche Judenpolitik [4] … Die alarmierten Westländer befürchten immer mehr und mehr, daß sich die Juden mit Hilfe ihrer jüdischen, im Lande lebenden Verwandten und des Mitleids humanitär eingestellter Kreise im Lande einnisten könnten. So haben inzwischen fast alle Staaten der Welt ihre Grenzen gegen die lästigen jüdischen Einwanderer hermetisch verschlossen …

… Aussiedlung und Ansiedlung der Juden in einem eigenen Siedlungsgebiete - das ist das Programm der außenpolitischen Haltung Deutschlands in der Judenfrage."

1938 wurde Finanzminister Dr. Hjalmar Schacht zum "Sonderbeauftragten für die Förderung der jüdischen Auswanderung" ernannt. Um die internationale Hilfe für die Juden zu organisieren, bildete sich ein zwischenstaatliches Komitee zur Organisierung und Erleichterung der Auswanderung der Juden. Dieses Komitee wurde durch die Konferenz von Evian (1938) gebildet[5] und stand unter der Leitung von Mister Rublee (New York).

Im Dezember 1938 verhandelte Dr. Schacht in London mit Rublee, Lord Bearstead und Lord Winterton. Schacht schlug vor:

"Die deutsche Regierung sperrt die Vermögen der Juden. Dieses gesperrte Vermögen bildet die Sicherheit für eine in zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren rückzahlbare internationale Anleihe. In der Annahme, das jüdische Vermögen werde den Wert von 1,500 Millionen RM erreichen, wäre genug ausländische Währung zur Finanzierung einer geordneten Auswanderung der Juden aus dem Großdeutschen Reiche innerhalb eines Zeitraumes von drei bis sechs Jahren verfügbar gewesen. "

(Dr. Hjalmar Schacht "Abrechnung mit Hitler", Hamburg 1948, S. 24.)

Diese Verhandlungen wurden dann zu Beginn 1939 in Berlin zwischen Helmut Wohltat (Vorstand der Kontrollabteilung für ausländische Kredite) einerseits und Mr. Rublee und Fr. Fell andererseits fortgeführt.

Am 24. Jänner 1939 wurde eine Zentrale für Auswanderung von Juden im Reichs-Innenministerium errichtet mit dem Auftrag:

"Die Judenfrage durch Auswanderung oder Evakuierung einer den Zeitverhältnissen entsprechend möglichst günstigen Lösung zuzuführen."

Im April 1939 fuhr Wohltat als deutscher Bevollmächtigter nach London zu Besprechungen mit den Engländern wegen einer beschränkten jüdischen Auswanderung nach Rhodesien und British-Guyana.

Am 22. Juli 1939 wurde (nach Einmarsch der Deutschen in der CSR) in Prag eine Zweigstelle des "Zentralamtes für jüdische Auswanderung" eröffnet. Für die Auswanderung wurden Tagesquoten festgesetzt. Der Rat der israelitischen Kultusgemeinde hatte die Aufgabe, die Tagesquote jüdischer Auswanderer bereitzustellen. Diese wurden mit ihren Ausreisebewilligungen in die Grenzstationen und Häfen abgeschoben. Viele wurden mit zweifelhaften Sichtvermerken südamerikanischer Staaten oder mit britischen Zulassungsscheinen für Palästina auf deutsche Schiffe verfrachtet. Viele mußten wochenlang auf hoher See hin- und herfahren, wie z. B. die jüdischen Passagiere des HAPAG-Dampfers "St. Louis", der im Mai 1939 nach Kuba in See stach. Man ließ die bedauernswerten Juden nirgends an Land.

Der Kriegsausbruch brachte keine Änderung der Rechtslage der deutschen Juden. Die Auswanderung war bis zum 1. Oktober 1941 gestattet. Einige neutrale Länder standen ja noch offen. Der Atlantische Ozean konnte überquert werden. Auch Palästina war erreichbar. Bis zum 20. Juni 1940 konnten Auswanderer auch von italienischen Häfen sich einschiffen.

Zwischen dem 20. Juni 1940 und dem 11. November 1942 konnten sie, wenn auch mit Schwierigkeiten, den Weg durch das unbesetzte Frankreich nach Casablanca nehmen.

Die Juden aus Polen konnten Italien auf dem Wege durch die Slowakei und Ungarn erreichen. Die Häfen des Schwarzen Meeres waren durch Rumänien erreichbar. Es gab eine stark benutzte Route nach China und Japan über Lettland und die Sowjetunion. Bei Ausbruch des Krieges mit Japan gab es 20.000 jüdische Flüchtlinge in Shanghai und 4000 in Kobe, Japan.

Die freiwillige Auswanderung erzielte ein beachtliches Ergebnis: Nach der Statistik der offiziellen Reichsvereinigung deutscher Juden waren am 1. Oktober 1939 nur mehr 163.696 Juden in Deutschland. 350.000 waren ausgewandert.

Nach einem Bericht des Deutschen Außenamtes waren zwei Jahre später bis zum 31. Oktober 1941 bereits 537.000 Juden aus Deutschland ausgewandert. (Ankl. Doc. Bd. 39, S. 104 F - Ankl. Doc. Nr. NG. 2586G.)

Um den Juden die Auswanderung zu erleichtern, wurden eigene landwirtschaftliche und handwerkliche Umschulungslager für Juden geschaffen. So in Waidhofen an der Ybbs, in Altenfelden in Oberösterreich, in Rüdnitz bei Berlin, in Schwiebichen in Schlesien. In Berlin wurde eine handwerkliche Lehranstalt errichtet, Von diesen Lehrgütern gingen 3000 junge Juden nach Palästina, sogar dann noch, als der Krieg bereits ausgebrochen war. Da manche Länder nur landwirtschaftlichen Arbeitern die Einreise gestatteten, wurden selbst bäuerliche Arbeitsbestätigungen zum Scheine ausgestellt.

In seinem Schlußwort in Nürnberg erklärte Dr. Schacht unter anderem: "…Justice Jackson hat in seiner Schlußrede noch einen Vorwurf gegen mich erhoben, der bisher im ganzen Prozeß überhaupt nicht zur Sprache gekommen ist. Ich soll geplant haben, die Juden aus Deutschland freizugeben gegen Lösegeld in fremder Valuta. Auch dies ist unwahr Ich habe bei Hitler die Zustimmung zu einem Plane durchgesetzt, der den Juden die Auswanderung erleichtern sollte. Ich wollte aus dem beschlagnahmten jüdischen Vermögen eineinhalb Milliarden RM unter die Verwaltung eines internationalen Komitees stellen und Deutschland sollte die Verpflichtung Übernehmen, diesen Betrag in 20 Jahresraten auszubezahlen und zwar in fremder Valuta, also das genaue Gegenteil von dem, was Justice Jackson hier behauptet hat.

Ich habe diesen Plan im Dezember 1938 in London mit Lord Bearsted, mit Lord Winterton und mit dem amerikanischen Vertreter Mr. Rublee, besprochen. Sie alle nahmen den Plan sympathisch auf… Kein einziger deutscher Jude wäre ums Leben gekommen, wenn dieser Plan durchgeführt worden wäre."

(Bd. XXII., S. 442)


  1. In diesem Zusammenhang sei auf die vielen ebenso verlogenen wie dummen Hetzromane der Greuellügenpropaganda verwiesen, die in jenen Zeiten spielen, in denen geschildert wird, , unter welchen Mühen und Abenteuern, gegen den Widerstand der Deutschen, Juden aus Deutschland "herausgeschleust" wurden und mit welchen Anstrengungen und Mühen ihren zur Flucht aus Deutschland verholfen wurde. Dies zu einer Zeit und aus einem Land, wo man die Auswanderung von Juden mit allen nur erdenklichen Mitteln (erlaubten und unerlaubten, z. B. falschen Einwanderungsgenehmigungen und Sichtvermerken in falschen Reisepässen) vom amtswegen förderte und unterstützte und wo die Auswanderung der Juden nur dadurch erschwert und oft unmöglich gemacht wurde, daß alle Länder den Juden die Aufnahme und Einreise verweigerten. Es war in keiner Weise mühevoll, Juden aus Deutschland herauszubringen, aber sehr mühevoll, Juden in andere Länder "einzuschmuggeln".
  2. 1933 wurde der "Jewish Agency" die Genemigung zur Errichtung einer Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Berlin erteilt und dort Palästina-Pässe auszustellen.
    Das "Chaim-Arlossoroff-Transferabkommen" (nach jüdischer Bezeichnung "Hawara-Abkommen") sah vor, daß jeder Jude, der 1000 Pfund Sterling mitbrachte, unbeschränkt nach Palästina einwandern durfte; darüber hinaus mittellose Juden bis zu einer Quote von 1.500 monatlich. Die 1000 Pfund waren der "Jewish Agency" von England vorgeschrieben.
    Bei ungefähr 500.000 deutschen Juden wäre das einem Transfer von 500 Millionen Pfund, das sind etwa 10 Milliarden RM gleichgekommen. (Dr. Schacht schätzt das Gesamtvermögen der deutschen Juden auf etwa 2 bis 3 Milliarden RM.)
    Deutschland erklärte sein Unvermögen, eine solche riesige Stimme auf einmal ohne Gegenleistung ins Ausland zu überweisen; es verlangte, daß die Abwicklung des Transfers langfristig erfolgen müsse. England und die übrigen beteiligten Länder verlangten jedoch, daß Deutschland die ganze Summe zum Transfer in fremden Währungen sofort freigäbe. Das war unmöglich. Daran scheiterte alles. Weder England noch Frankreich, ja wahrscheinlich nicht einmal die USA wären zu einer solchen Transaktion imstande gewesen.
    Hinsichtlich der Zahl der Auswanderungszertifikate (Reisepässe) einigten sich die "Jewish Agency" und die deutsche Regierung, die von England zugelassene Zahl von 1.500 (unter dem Deckmantel falscher Staatszugehörigkeit) etwas zu erhöhen; bei Kriegsausbruch waren dann statt der im Hawara-Abkommen vorgesehenen 108.000 Juden ungefähr 300.000 Juden ans Deutschland ausgewandert.
  3. Wenn eine solche Vernichtung jüdischen Lebens in der Absicht der deutschen Reichsregierung gelegen hätte, hätte diese zumindest auch keine Veranlassung gehabt, das Leben der auswandernden Juden mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen.
    Die beiden jüdischen Flüchtlingstransportschiffe "Mefkure" und "Struma" waren ihn Schwarzen Meere versenkt worden; und zwar nicht von der deutschen Marine, sondern (wie auch die Untersuchung von Jürgen Pohwer ergab) durch sowjetische Kriegsschiffe.
    Nach der jüdischen Ausrottungslüge hätte aber die deutsche Regierung keine Veranlassung gehabt, sich um das Schicksal solcher jüdischer Transportschiffe zu kümmern. Großadmiral Dönitz befahl sogar, die im März und April 1944 von Constanza auslaufenden Judentransporter "Bella Gitta", "Mariza" und "Milka" auf ihrem See-Treck nicht nur nicht zu behindern, sondern sie wie normale Schiffe zu behandeln.
    Die deutsche Seekriegsleitung wies deutsche U-Boote an, die Schiffe durch die Minensperren zu bugsieren.
    Nach der jüdischen Ausrottungslüge hätte aber die deutsche Regierung vielmehr alles tun müssen, um eine Vernichtung dieser Transportschiffe durch die Sowjets zu begünstigen, bzw. selbst deren Vernichtung zu veranlassen,
  4. Vgl. dazu den Ausspruch Dr. Walter Rathenaus: "Die Juden waren zu allen Zeiten die besten Propagandisten gegen sich selbst."
  5. Die internationale Flüchtlingskonferenz wurde von Präsident Roosevelt einberufen. Sie tagte vorn 6. bis 15. Juni 1938 in Evian (Genfer See). 32 Länder nahmen daran teil. Stellvertretend für Roosevelt präsidierte Myron C. Taylor. Als Beobachter nahmen 39 private Organisationen (darunter 21 jüdische) teil. Die Länder fürchteten, von verelendeten Flüchtlingsmassen überschwemmt zu werden und wirtschaftlich zu stark belastet zu werden; man hegte auch Besorgnis vor einem zu großen Zuwachse an jüdischer Bevölkerung. Das Ergebnis der Konferenz war entsprechend mager. Selbst die USA machten keine weiteren Konzessionen und erklärten sich nur bereit, Flüchtlinge aus Deutschland nur im Rahmen ihrer Quoten-Gesetzgebung aufzunehmen.
    Das einzige Ergebnis der Konferenz war die Schaffung eines neuen Komitees, des "Intergovernmental Committee for Refugees from Gerrnany", mit dem Sitz in London. Santo Domingo unter Trujillo war bereit, 100.000 Flüchtlinge unter bestimmten Voraussetzungen aufzunehmen. Nur 5000 jüdische Flüchtlinge erreichten mit großem Kostenaufwand Santo Domingo und wurden dort kolonisiert. Wie überall schlugen auch hier die Versuche, Juden als Bauern anzusiedeln, fehl. 4000 von ihnen wanderten dann auch in andere Länder weiter. (Vgl. auch Tartakower Arieß -- Großmann Kurt R. "The Jewish Refugee", 1944. Institute of Jewish Affairs, New York, S. 335 ff.) Keine Grenze öffnete sich wirklich entscheidend für die Juden.

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