Epilog: Exkurs über die Bonner Neusprache oder das Orwell-Moment

Wer die Worte beherrscht, beherrscht die Gedanken. Orwell hat in 1984 die Mechanismen der Gedankenherrschaft anschaulich dargestellt. Durch die Neubenennung von Dingen und Zuständen wird eine imaginäre Ersatzwelt aus der Retorte geschaffen, die einhergeht mit faktischem Meinungszwang statt gesetzlich garantierter Meinungsfreiheit. Diese imaginäre Ersatzwelt scheint um so realer, je besser die fiktiven Elemente des Umerziehungsvorganges greifen. Ständiges Wiederholen der Surrogat-Begriffe ist dafür unerläßlich.

Viele ehemalige Bürger der »Deutschen Demokratischen Republik« mögen tatsächlich überzeugt gewesen sein, daß sie in einer Demokratie lebten, weil die Republik schließlich so hieß und ihnen dies oft genug eingebleut wurde. Wir wissen, daß die bestellten 99,8 %-Wahlergebnisse nichts mit Demokratie zu tun hatten.

Heute sind dieselben Menschen Bürger der Bundesrepublik Deutschland und wieder glauben sie, sie würden endlich in einer Demokratie leben, weil ihnen auch dieses tagtäglich eingebleut wird, wenn auch ein wenig subtiler als in der DDR. Wieder gefehlt! Auch die Bundesrepublik Deutschland ist keine wirkliche Demokratie, sondern eine Lobbykratie, beherrscht von in- und ausländischen Partikularinteressen, in der das Volk nur als dummes Stimmvieh zur Herstellung einer demokratischen Scheinlegitimität mißbraucht wird.

Aus dieser scheindemokratischen Welt hinaus führen die Bonner Scheindemokraten Scheingefechte gegen angebliche Nichtdemokraten. Dabei wollen viele dieser »Nichtdemokraten« nur eines: Die Herstellung wirklich demokratischer Verhältnisse.

Es ist der uralte Krieg der Worte. Parole! Parole! Parole! Worte sind Schall und Rauch! »Krieg ist Frieden« (Orwell), Versklavung ist Freiheit, Entmündigung ist Toleranz, Kritik an asozialen Handlungen einzelner mosaischer Juden ist Antisemitismus, Selbstbestimmungsrecht des Volkes ist Nationalismus, Kritik an ausufernder Kriminalität von Ausländern ist Rassismus, Xenophobie oder Menschenfeindlichkeit, Respektierung der »vox populi« ist Populismus, Ablehnung von Minderheitensonderrechten ist Diskriminierung, Erfahrungswissen ist Vorurteil, Patriot ist Neonazi, Patriotismus ist Chauvinismus oder gar Hochverrat (Originalton Geißler), Dialogfähigkeit ist Akzeptanz asozialen Verhaltens, Rechtschaffenheit ist Provinzialismus, Rechtsstaat ist Polizeistaat, Lobbykratie ist Demokratie, Unrechtsstaat ist Rechtsstaat, Mafiosi ist Lobbyist oder Unternehmer, die Nacht ist der Tag und Deutschland ist das Land der Deutschen. Sehr komisch, nicht wahr?

Anfang Februar 1994 machte die Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfDS) das Wort »Überfremdung« zum »Unwort« des Jahres 1993, einer der bisher zynischsten, kaltschnäuzigsten und obszönsten Versuche Orwellscher Meinungs- und Gedankenkontrolle. Viele Deutsche, gerade die sozial schwächeren, leiden tagtäglich unter faktischer »Entheimatung« durch Sprengung ihrer soziokulturellen Netzwerke. Sie wissen nur zu gut, was »Überfremdung« ist. Jetzt sollen sie sich auch noch dafür schlecht fühlen, da sie die Dinge, die um sie herum geschehen und sie bedrohen, beim Namen nennen. Das Wort »Überfremdung« wird, Big Brother is watching you, zum Tabuwort erklärt, als gäbe es in der Bonner Ochlokratie nicht schon Tabus im Ubermaß. Das manipulierte Volk soll gefälligst schweigen, besser noch, das Denken einstellen. Je mehr die Viererbande aber das Volk zu dressieren trachtet, desto mehr Widerstandswillen wird es innerlich akkumulieren - bis der Kessel explodiert. Die Überfremdung existiert realiter (siehe Seite 99), und die Gedankenpolizei der Ochlokratie wird dieses Faktum nicht ad infinitum tabuisieren können.

Konfuzius, so zitiert ihn Karl Jaspers in Freiheit und Wiedervereinigung, definierte als erstes Erfordernis eines dauerhaften Staatswesens die Richtigstellung der Namen, das heißt die Dinge sollen als das benannt werden, was sie sind, nicht benannt werden als das, was sie nicht sind. Argumentum e contrario: Je mehr Tabus ein Staatswesen benötigt, um so vergänglicher ist es. Gemessen daran müßte die Bundesrepublik Deutschland kurz vor dem Abgrund stehen. Es wäre vielleicht nicht schade, wenn sie darin verschwinden und ein neues Deutschland sich daraus erheben würde, ein demokratisches, rechtsstaatliches Deutschland, in dem die Meinung des Andersdenkenden wirklich geachtet und nicht verketzert wird. Nochmals Karl Jaspers (aaO.): »Verderblich ist die Neigung, in akuten Situationen den Kern der Sache nicht zu berühren, vielmehr zu glätten mit bloßen Redensarten, und Schweigen zu fördern, damit die ›komplizierte‹ Situation nicht auch noch verschärft werde. Verderblich ist auch das empörte Trotzen und Auftrumpfen und Drohen und Anklagen. Allein die Offenheit, die Dinge ruhig beim Namen zu nennen, mit Fragen und Antworten in sie einzudringen, kann enthüllen, was geschieht und was gewollt wird, und dieses zugunsten gemeinsamer Vernunft, trotz des Sturms entfesselter Wildheit, vielleicht ändern.« Und Georg Büchner schrieb 1833 an seine Braut nach Straßburg: »... es kann mir aber niemand wehren, alles, was existiert, bei seinem Namen zu nennen.«

Quintessenz: Je mehr dem Volk verboten wird, die Dinge beim Namen zu nennen, desto mehr sollte es sie herausschreien. Überfremdung ist das, was viele Deutsche fühlen. Es sind ihre Gefühle, die es zu achten, nicht zu verachten gilt. Die Bonner Ochlokratie und ihre Wurmfortsätze aber haben jeden Respekt und jede Achtung vor den Gefühlen ihres eigenen Volkes verloren.

Die Bonner Neusprache bedient sich methodisch verschiedener Manipulationen begrifflicher Ver- oder Entfremdung, zum Beispiel der positiven oder negativen Aufladung per se neutraler Begriffe (Toleranz/Intoleranz) oder der Technik inhaltlicher Entfremdung (Lobbykratie = Demokratie).

Ein zentraler neusprachlicher Kampfbegriff der Chaos-Apologeten ist das Wort »Toleranz«.

Deutschland war nach dem Krieg ein mehr oder minder ethnisch homogener Staat, wenn auch besetzt. Die Viererbande hat toleriert, daß daraus ein inhomogener ethnischer Flickenteppich wurde, wie die USA auf dem Weg zu einer Gesellschaft von sich zänkisch belauernden Sonderinteressen. Betrachtet man die USA hinsichtlich der potentiellen Folgen (siehe Seite 104 ff.), mag jeder selbst entscheiden, ob diese zerstörerische Toleranz positiv oder nicht zutiefst reaktionär ist.

Das Schlüsselwort der SPD in Frankfurt im letzten Kommunalwahlkampf war »Toleranz«. Toleranz wofür, für wen und zu welchem Zweck?

Frankfurt ist pro Kopf der Bevölkerung die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate in Deutschland (siehe Seite 22 f.). In einem Artikel der Frankfurter Rundschau vom 22. 8. 1993 war folgendes zu lesen: »Die Dealer verkaufen ihre Waren vor den Augen der Polizei, und die Drogenabhängigen setzen ihre Spritzen in aller Öffentlichkeit.« Was für viele Frankfurterinnen und Frankfurter bereits ein alltägliches Bild ist, stößt bei Fremden, die die Stadt zum ersten Mal besuchen, auf Unverständnis. »Die Polizisten tolerieren zuviel«, so das Urteil von Ahmet Olgun aus der Türkei, er habe ein »negatives Bild von Frankfurt im Kopf«, weil er ständig mit Drogenabhängigen, Dealern und Kriminellen in der Stadt konfrontiert werde. »Das ist eine blutende Wunde in der Stadt.«

Die Tolerierung solcher Zustände führt auf direktem Weg ins kriminelle Chaos, der bevorzugte Nährboden für die mafiose Zersetzung einer Gesellschaft. Der junge Türke Ahmet Olgun hat dies erkannt, nicht aber die SPD, der der Begriff »Recht« immer noch anstößiger zu sein scheint als die Begriffe »Chaos« und »Anarchie«.

Den Nutznießern ordnungs- und rechtsfreier Räume, den Drogenhändlern, Schiebern, Schacherern, Erpressern, Zwangsgeldeintreibern, Spekulanten, Bordellbesitzern, Homosexuellen etc. ist es gelungen, den Begriff »Toleranz« positiv zu besetzen, umjene, die keine Sonderrechte in Anspruch nehmen, besser für ihre Zwecke manipulieren zu können. Dabei ist der Begriff »Toleranz« wie der Begriff »Intoleranz« ohne eine weitere Bezugsgröße weder positiv noch negativ, sondern völlig wertneutral. Die Toleranz gegenüber ethisch nicht zu rechtfertigenden Verhaltensweisen und Umständen ist negativ, die entsprechende Intoleranz positiv. Toleranz zum Schaden des deutschen Volkes ist nicht tolerabel. Wer also Toleranz einfordert, den sollte man sich genau anschauen. Oft wird nur gefordert, ungehemmten Eigennutz anderer zu tolerieren bis hin zur Selbstgefährdung oder -schädigung des Volkes.

»Zuweilen sollte man prüfen, was an der eigenen Toleranz echt und selbständig ist und was sich davon dem verklemmten deutschen Selbsthaß verdankt, der die Fremden willkommen heißt, damit hier, in seinem verhaßten Vaterland, sich die Verhältnisse endlich zujener berühmten (›faschistoiden‹) Kenntlichkeit entpuppen, wie es einst (und heimlich wohl bleibend) in der Verbrecher-Dialektik des linken Terrors hieß«, so Botho Strauss. Häufig wird einer gesunden ethischen Entwicklung des Volkes wesentlich besser damit gedient, kriminelle und asoziale Machenschaften, Freiräume für die Skrupellosesten, Überfremdungen, moralische Zersetzungen und Dekadenzentwicklungen etc. nicht zu tolerieren, sondern sie zu bekämpfen.

»Volkspartei« ist ein anderer Etikettenschwindel in dem neusprachlichen Labyrinth der Viererbande. CDU, SPD und CSU umgeben sich in ihrer umsatzträchtigen Gier nach Wählerstimmen gern mit diesem Etikett.

Volksparteien sind der Gegensatz von Klientelparteien. Auftraggeber der Politik einer Volkspartei ist das Volk; seine Interessen werden vertreten.

Bekanntlich vertritt aber keine der genannten Parteien das Volk, sondern verschiedene Partikularinteressen (siehe Seite 40 ff.), also bestenfalls bestimmte Teile des Volkes. Es ist freilich nicht auszuschließen, daß das Klientelinteresse zufällig mit dem Volksinteresse deckungsgleich ist. Das Merkmal der Zufälligkeit ihres Volksparteicharakters unterschlagen die Klientelparteien CDU, SPD und CSU aber geflissentlich.

Mit dem Wort »Antisemitismus« werden bevorzugt diejenigen belegt, die bestimmte Verhaltensweisen von mosaischen Juden kritisieren, die sie auch in bezug auf andere Personen kritisieren würden. Auch noch so berechtigte Kritik an mosaischen Juden soll damit im Keim erstickt werden, um ihnen auf diese Weise asoziale Freiräume und Sonderrechte einzuräumen, die andere mangels Chuzpe nicht für sich beanspruchen können oder wollen. Sozialer Sprengstoff ist die logische Folge.

»Ausländerfeindlichkeit« ist ein weiterer Begriff, der der Gedankenkontrolle dient; er wird besonders gern und häufig von antideutschen Vertretern in den Medien benutzt. Es gibt keine generelle Ausländerfeindlichkeit, sondern nur mehr oder minder berechtigte Abwehrhaltungen gegenüber bestimmten ethnischen Gruppen. Angehörige anderer Völker und deren Angehörige sind seit jeher in Deutschland nicht nur geduldet, sondern sehr beliebt, und zwar ohne Ansehung ihrer Hautpigmentierung.

Gegen Türken bestehen vor allen Dingen Aversionen, weil sie mit dem Islam das Mittelalter nach Deutschland zurückzubringen scheinen, so, als hätte es Kant und die Aufklärung in Deutschland nie gegeben. Auch wird bemängelt, daß sie sich nicht integrieren wollen. Gegen die Italiener gibt es Aversionen, weil durch die Mafia, siehe Italien, bereits ein ganzes Staatswesen aus den Angeln gehoben wurde und das moralische Rückgrat einer Nation, insbesondere das ihrer Jugend, durch diesen virus corruptiensis zerstört wird. Gegen mosaische Juden bestehen bei etwa 22 % des Volkes Aversionen (Emnid), weil sie in scheinbar unstillbarer Hab- und Einflußgier nicht nach den Regeln zu spielen scheinen. »They do not play by the rules«, wie man in den USA über mosaische Juden häufig vernehmen kann. Dies alles hat mit einer generellen Ausländerfeindlichkeit der Deutschen nichts zu tun.

»Rechts« und »links« sind Kampfbegriffe, die kaum mehr von amtierenden Politikern, wohl aber noch von sonstigen Politikern und vermehrt durch die Medien der Viererbande (ARD, ZDF) gebraucht werden. Diese Kampfbegriffe können am besten am Beispiel der Entwicklung der UdSSR und Rußlands ad absurdum geführt werden.

Waren Stalin und Breschnew, die Millionen ihrer Landsleute liquidiert oder in Gulags verbracht haben, Rechte oder Linke? War Gorbatschow, der sich bis zu seiner Entmachtung als Bremser einer demokratischen Entwicklung betätigt hat, ein Rechter oder Linker? Ist Jelzin, ein aufgeklärter Despot, der das Präsidentenamt mit quasi zaristischen Befugnissen ausgestattet hat, rechts oder links? Ist Schirinowskij, ein wortgewaltiger Hetzer, der aber nur auf demokratischem Weg an die Macht gelangen will, ein Rechter oder Linker?

Ist es nicht sinnvoller, das negativ aufgeladene Wort »rechts« in Zukunft nur noch für diejenigen zu verwenden, die das eigene Volk belügen, es manipulieren, von ihm parasitieren? Würde diese Neubewertung vorgenommen, wäre Deutschland unter der Herrschaft der omnipotenten, omnipräsenten Viererbande in der Tat ein »Rechts«staat.

Das bevorzugte Kampfwort der Bonner Clique und ihrer Medien lautet, wie bereits angedeutet, »Demokratie«, wobei sie selbst vorgeben, Demokraten zu sein und die Demokratie schützen zu müssen. Nichts ist absurder als dies! Es handelt sich um pure Orwellsche Neusprache. Selbst Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt faselte anläßlich seines 75jährigen Geburtstags von »Demokratie in der Krise«, so, als ob es wirkliche Demokratie, mit Ausnahme der kommunalen Ebene, jemals in Deutschland gegeben hätte.

Bereits im Bonner Grundgesetz ist diese neusprachliche Terminologie angelegt. In Artikel 20 des Grundgesetzes wird Deutschland als demokratischer Bundesstaat etikettiert. Die so bezeichnete »repräsentative Demokratie« ist tatsächlich keine Demokratie, keine Volksherrschaft. In Deutschland geht zwar alle Staatsgewalt vom Volke aus (Artikel 20 Grundgesetz), aber nur in dem Sinne, daß das zum Stimmvieh degradierte Volk der Viererbande die formelle Legitimität durch Wahlen verschafft, die damit übertragene Staatsgewalt aber allenfalls zufällig im Interesse des Volkes ausgeübt wird. Die sogenannte »wehrhafte Demokratie« ist daher tatsächlich eher die »wehrhafte Lobbykratie«, die sich unter anderem mit repressivsten Strafvorschriften gegen die Beschneidung ihrer Privilegien abzusichern und die Einführung einer wirklichen Demokratie zu verhindern versucht.

Schon bald nach Kriegsende bezeichnete Karl Jaspers das Bonner Regime nicht als Demokratie, sondern als Oligarchie und wurde dafür von Adenauer beschimpft. Dabei ist selbst dem Einfältigsten zu vermitteln, daß die CDU/CSU/SPD/FDP-Clique weniger den Willen des Volkes ausführt, als in- und ausländischen Partikularinteressen (Industrie, Kirche, Gewerkschaften etc.) zu dienen. Diese sind ihr Klientel, nicht das deutsche Volk, das seit jeher nur als nützliches Stimmvieh benutzt wurde und mit ihrem Kreuzchen allerdings immerhin bewirkte, daß Hakenkreuzler und Kommunisten im Westen kurzgehalten wurden.

Aber sonst? Hat das Volk in der Parteien-»Demokratie« Einfluß auf die großen Sachentscheidungen, zum Beispiel auf Zuwanderungsbewegungen aus dem Süden, die Verwendung allgemeiner Steuergelder für Kirchenfürsten bzw. die Abschaffung der Kirchensteuer oder die Beendigung der EU-Mitgliedschaft? Das Bonner System hat mit wirklicher Demokratie nur in Ansätzen zu tun; denn mit jeder Stimmabgabe werden, solange das deutsche Volk nicht wie in der Schweiz plebiszitär entscheiden kann, nur die Partikularinteressen dienende Bonner Clique und die Gesamtheit der mit ihr in Symbiose existierenden Nutznießer stabilisiert. Man bedenke die Chuzpe, daß ausgerechnet diese Mischpoke vorgibt, die Demokratie bewahren zu wollen, die es erst noch zu errichten gilt, jetzt, da die Deutschen erstmals dazu die geschichtliche Chance haben.

Die Viererbande und die sie tragenden und von ihr bedienten Partikularinteressen werden die Deutschen demnächst wieder massiv dazu auffordern, an den »Wahlen« teilzunehmen. Sie werden, wie gehabt, wieder mit der Angstkeule zuschlagen und den Deutschen drohen, die »Radikalen« könnten gestärkt werden, falls die Deutschen ihr Kreuzehen nicht gefügig und servil für ein Mitglied der Viererbande machen würden.

Auch der Begriff »Wahl« ist indessen eine dreiste Übertreibung. Die einzige Wahl, die die Deutschen tatsächlich haben, ist diejenige, zwischen verschiedenen Parteien, die ihre Interessen im Falle der Viererbande ohnehin nur zufällig vertreten, zu entscheiden. Die Deutschen haben dagegen keine Entscheidungsmöglichkeit hinsichtlich der sachlichen Inhalte, Richtung und persönlichen Vertretung der von ihnen favorisierten Politik. Dies allerdings schert die Viererbande und die mit ihr parasitierenden Partikularinteressen offensichtlich wenig. Bereits im Februar 1994 fing Lehmann, der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, an zu trommeln. Es war die alte Leier. Die »Radikalen«, also diejenigen, die den Katholiken ihre Pfründe abgraben könnten (siehe Seite 76), drohten gestärkt zu werden.

Schließlich ist das Wort »Vorurteil« ein zentraler Kampfbegriff. Erfahrungswissen des Volkes, also Urteile, werden als Vorurteile, mitunter sogar als »rechtsradikale« Vorurteile, denunziert.

Es ist eine Tatsache, daß die in Deutschland weilenden Ausländer weit überproportional in der Kriminalitätsstatistik vertreten sind (siehe Seite 22 ff.). Nehmen wir als Beispiel die im Rahmen dieses Buches immer wieder zitierte »Musterstadt« Frankfurt. Im Jahre 1992 haben Ausländer zum Beispiel 64 % der Totschlagsdelikte, 96,1 % der Urkundenfälschungen und 82,3 % der Drogendelikte realisiert (siehe Seite 22 ff.). Setzt man diese Zahlen noch in Relation zu Frankfurts Ausländerquote (ca. ein Drittel), dann begehen Ausländer in Frankfurt 5,3mal soviele Totschlagsdelikte, 72mal soviele Fälschungsdelikte und 13,7mal soviele Drogendelikte wie Deutsche.

Und dennoch besitzen manche Zeitgenossen die Chuzpe, die Fakten als »Vorurteile« zu bezeichnen, jedenfalls, solangesieaufdieIgnoranzderAdressatenihrerSprüche vertrauen dürfen. Wohlgemerkt, die Wahrheit wird als »Vorurteil«, mitunter auch als rechtsradikales Vorurteil, bezeichnet.

Nicht anders verhält es sich mit der Aussage, daß die mosaischen Juden bestrebt seien, über die Faktoren Geld und Medien manipulativen Einfluß auf fremde Gesellschaften zu nehmen. Vorurteil oder Wahrheit? Bis die Japaner kamen, war zum Beispiel die Meinungsmanipulationsindustrie Hollywood in überwiegend mosaischjüdischer Hand (siehe Seite 56 f.). Wir wissen alle nur zu gut, welche verheerende Wirkung die Hollywood-Produkte auf die deutsche Gesellschaft und vor allem ihre Jugend hatten und haben. Extrem antideutsche Filme, die Hollywood während und nach dem Krieg für das amerikanische Volk produzierte, bekam das deutsche Volk nie zu Gesicht. Obwohl in Deutschland angeblich nur 50 000 mosaische Juden leben sollen, sind sie, gemessen an dieser Zahl, in den TV-Medien weit überproportional vertreten (siehe Seite 80). In Deutschland präsente Meinungsmacher wie Time Warner oder n-tv haben zumindestens Beteiligungen mosaisch-jüdischen Kapitals. Apropos Kapital. Der mosaische Jude Schalek-Golodkowski, Devisenbeschaffer der Ex-DDR, war dort der Mann am Geldhahn und ist dem Vernehmen nach noch heute einer der bestgehaßten Männer in der ostdeutschen Bevölkerung. Anklage wurde gegen ihn bis dato nicht erhoben. Manus manum lavat? Und George Soros, mosaischer Jude amerikanisch-ungarischer Herkunft und einer der größten Spekulanten aller Zeiten, läßt Währungen wie das britische Pfund abstürzen und hat jüngst angekündigt, jetzt wolle er sich die Deutsche Mark vornehmen. Vorurteil oder Tatsache? Dichtung oder Wahrheit? Im übrigen betreiben natürlich auch andere diese Geschäfte. Die Welt ist voll von ihnen. Sie können auch nicht verurteilt werden, solange libertäre Gesellschaften asoziale Spielräume negativer Freiheit legalisieren. Verwerflich ist daher weniger deren konsequente legale Ausnutzung, sondern deren gezielte Schaffung oder Duldung. Diejenigen, die dazu beitragen, gilt es an den Pranger zu stellen, nicht gewitzte Geschäftemacher jedweder Provenienz.

Dennoch: Sind wir wirklich schon so weit, daß die Wahrheit rechtsradikal ist? Und wie steht es, wenn die nervenden, grobschlächtigen, kaltschnäuzigen Hakenkreuzler diese Gleichsetzung einmal umdrehen (rechtsradikal gleich wahr)? Wem ist wohl letztlich damit gedient, Wahrheiten als Vorurteile zu diffamieren oder sie zu tabuisieren?

Es sei nochmals an Brecht erinnert: »Wer die Wahrheit weiß und sie eine Lüge (oder Vorurteil, der Verfasser) nennt, der ist ein Verbrecher!«

Am Ende dieses Buches wird der aufmerksame Leser festgestellt haben, daß auch sein Verfasser Opfer des uns allen auferlegten Zwanges zu Orwellscher »Zwiesprache« ist. Die Viererbande hat ein dichtes Netz strafrechtlicher Vorschriften geknüpft, die die Verkündung des freien, offenen Wortes im Deutschland des Jahres 1994 zu einem risikoreichen Unterfangen machen. Trotz der Mahnung von Karl Jaspers und Georg Büchner, die Dinge beim Namen zu nennen, mußte daher vieles ungesagt bleiben und kann, wie auch in diktatorischen Systemen, nur zwischen den Zeilen gelesen werden. Allein die Tatsache, daß die Viererbande und die sie tragenden Partikularinteressen ein solches Netz repressiver Strafvorschriften benötigen, beweist einmal mehr, daß sie die Stimme des Volkes, sein Erwachen und Aufbegehren fürchten. Die entsprechenden Vorschriften, die auf Grund unbestimmter Rechtsbegriffe (»Beschimpfung«, »öffentlicher Friede« etc.) richterliche Willkürentscheidungen begünstigen, beschränken die Meinungsäußerungsfreiheit des Volkes auf demokratisch nicht gerechtfertigte Weise, sind durch ihre bloße Existenz selbst Störer des öffentlichen Friedens, darüber hinaus eine besonders subtile Form staatlicher Unterdrückung skeptischen Denkens.

Nur ein schwacher, ängstlicher Staat benutzt dieses Maß strafrechtlicher Repressionen, nicht aber ein gerechter Staat, der sich an der Seite seines Volkes weiß.

Für das deutsche Volk ist wichtiger denn je, seine Freunde und Feinde zu erkennen. Dazu sollte dieses Buch einen kleinen Beitrag leisten. Eine noch deutlichere Sprache war, obwohl ethisch geboten, rechtlich nicht möglich.

Aus den Ausführungen werden, wie stets, die »Falschen« versuchen, Nektar zu saugen. Darum sei für die besonders Übelmeinenden hier nochmals betont:

Die Alternative zur real existierenden Lobbykratie ist nicht die Rückkehr zur Willkürherrschaft des starken Mannes, sondern die Forderung nach einem starken, selbstbestimmten, mündigen Volk.

Die Alternative zum bestehenden Grundgesetz ist nicht dessen Abschaffung, sondern dessen konsequente Fortentwicklung bzw. Anwendung zur Schaffung wahrer Demokratie, positiver Freiheit, strikter Rechtsstaatlichkeit, ökologischer Marktwirtschaft und eines religionsfernen homogenen Staates.

»Wenn ein Bürger seine Verfassung wirklich verteidigen, wenn er sich wirklich für seine Mitbürger einsetzen soll, deren Rechte verletzt werden, muß der Antrieb stark sein. Er kann nur aus einem Gefühl für Solidarität kommen, das die allgemeine Verpflichtung zur Demokratie übersteigt und mich mit jenen anderen meiner Mitbürger verbindet«, so zutreffend Charles Taylor, ein Exponent der kommunitaristischen Schule.

Gemeint ist das Solidaritätsgefühl, das aus gemeinsamer nationaler Verbundenheit entsteht und das dem deutschen Volk durch die Besatzer und die »umerzogene« Viererbande ausgetrieben wurde. Nicht das deutsche Volk, das die Rückgewinnung von Identität als Produkt der Neuentstehung einer nationalen Solidargemeinschaft einfordert, ist »ewig gestrig«, reaktionär ist die Viererbande, die politischen Exorzisten gleich ein solches Gefühl dämonisiert.

Die Ablehnung ethnischen Denkens ist nicht die Tolerierung von »Rassismus«, was immer das überhaupt ist, sondern die Ignorierung von »Rassen«, was immer diese anthropologisch überhaupt sind. Ethnisches Denken pointiert und perpetuiert geradezu die Ungleichheit des Menschen und ist daher selbst verfassungsrechtlich bedenklich. Hinzu kommt: Ein Staat, der das Denken in verschiedenen ethnisches Kategorien unterstützt, ist à la longue ein schwacher Staat; denn er unterläßt leichtfertig die Förderung von Integration und die Schaffung einer homogenen Gemeinschaft.

Der Schutz des eigenen Volkes vor Überfremdung ist innen- wie außenpolitisch ein fürsorgender Akt staatlichen Sicherheitsmanagements; denn die bereits stattfindende psychische Entheimatung vieler Deutscher schafft nicht soziokulturellen Ausgleich, sondern das Potential der Bürgerkriege von morgen.


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