Carlos W. Porter

Nicht schuldig in Nürnberg

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Copyright by Carlos W. Porter, 1996
Published by Books Unlimited
20 Madeira Place, Brighton, East Sussex BN2 1TN, England

Seitenzahlen in «Klammern» beziehen sich auf die deutsche Ausgabe des IMT-Protokolls


WILHELM KEITEL

Keitel wurde wegen Verantwortlichkeit für angeblich in Rußland begangene Greueltaten, und für die Kommissar- und Nacht-und Nebelerlasse aufgehängt. Die Beweise gegen Keitel bestehen größtenteils aus "Berichten" von sowjetischen Kommissionen zur Untersuchung deutscher Kriegsverbrechen (XVII 611–612 «663–664», XXII 76–83 «90–98»). Diese sind Zusammenfassungen mit Urteilen, Schlußfolgerungen, und Verallgemeinerungen, ohne jeden Beweis und ohne Dokumentation. In diesen Berichten haben Militärdienststellen falsche Bezeichnungen und werden miteinander verwechselt.

Unter den sowjetischen Dokumenten, die gebraucht wurden, um Keitel zum Tode zu verurteilen, sind die Dokumente USSR-4; 9; 10; 35; 38; 40; 90; 364; 366; 407; und 470.

USSR-4 ist ein "Bericht", in dem behauptet wird, daß die deutschen absichtlich Typhus auªêet hätten, um die russische Bevölkerung auszurotten. Verantwortlich für dieses Verbrechen sei die "Hitlerregierung und das Oberkommando der Wehrmacht"

Siehe auch "Report on U.S. Crimes in Korea", Peking (1952). Amerikanischer Bakterienkrieg. Die Dokumente USSR-9, 35, und 38 sind auch sowjetische Berichte über Kriegsverbrechen.

Dokument USSR-90 ist das Urteil eines sowjetischen Militärgerichtshofs, wo ganz einfach als Tatsache festgestellt wird, daß die "eindringenden deutschen Faschisten bestialische Verbrechen begingen". Diese Verbrechen werden pauschal dem "Oberkommando der deutschen Streitkräfte" zugeschrieben.

Originaldokumente sind nicht beigefügt; spezifische Befehle werden nicht erwähnt. Keitels Name wird auch nicht erwähnt. Die anderen Dokumente sind "beglaubigte Kopien" (XVIII 9–12 «16–19») von Dokumenten, die angeblich im Besitz der Russen sind.

Der "Nacht-und-Nebel-Erlaß" (XVIII 19–22 «27–30») bot angeblich eine Alternative zur Todesstrafe für Mitglieder des Widerstands an. Die Alliierten hatten die Buchstaben N.N. hinter bestimmten Namen von Gefangenen der Konzentrationslager gefunden und behaupteten mit kühner Erfindergabe, daß diese Buchstaben für "Nacht und Nebel" stünden. Professor Robert Faurisson ist der Ansicht, daß die Buchstaben N.N. für Nomine Nescio (Name unbekannt) stehen, ein internationales, lateinisches Standardkürzel der Polizei.

Die Anklage gab zu, daß solche Personen gesetzlich erschossen werden könnten (V 405 «456»); die Deutschen aber hätten es für unerwünscht gehalten, all diese Menschen zum Tode zu verurteilen. Deswegen hätten sich die Deutschen – mit üblichem Sinn für Sadismus – etwas noch Schlimmeres einfallen lassen: man habe die Gefangenen isoliert und ihre Angehörigen in Unsicherheit über ihr Schicksal gelassen! Gefängnisstrafen an sich hätten wenig Abschrekenswert gehabt, weil jeder geglaubt habe, der Krieg werde in wenigen Jahren vorbei sein (XXI 524 «578–579»). Nach Ansicht der Anklage wäre es mit anderen Worten in Ordnung gewesen, wenn man sie erschossen hätte. Dagegen war es ein Kapitalverbrechen, sie zu isolieren.

Der Befehl, sowjetische Kommissare zu erschießen führte in der Praxis nur zu wenigen Erschießungen, zum Teil weil es schwierig war festzustellen, wer nun politischer Kommissar war und wer nicht (XXI 404–405 «446–447»); XXII 77 «91»).

Es wird Keitel bis heute vorgeworfen, er hätte den Zugang zu Hitler versperrt, d.h., er hätte Hitler vor gewissen Nachrichten abgeschirmt. Diese Anklage, die an sich äußerst absurd ist, wird auf den Seiten 654 661 «710–717» von Band XVII widerlegt.

Als weiteres Beweismittel gegen Keitel diente Dokument 81-PS (zitiert in der Eröffnungsrede des Hauptanklägers Jackson), und Dokument 470, eine "beglaubigte Kopie" (d.h., das Dokument wurde "neugetippt", um die "Kopie" zu machen) eines ganz auf serbokroatisch geschriebenen "Originaldokuments" mit einer maschinengeschriebenen "Unterschrift" von Keitel, das in Jugoslawien existieren sollte. Es wurde nicht behauptet, Keitel hätte serbokroatisch verstanden, sondern daß das Dokument eine "Übersetzung" eines "auf deutsch geschriebenen Dokuments" sei, das die Jugoslawen leider nicht finden könnten (XV 530–536 «578–585»).

Den Fall Keitel findet man unter X 468–658 «527–724»; XI 1–28 «7–37»; XVII 603–661 «654–717»; und XVIII 1–40 «7–48».

CONSTANTIN VON NEURATH

Von Neurath wurde das Opfer einer groben Verfälschung, Dokument 3859-PS. Die Tschechen nahmen ein authentisches Dokument, tippten es neu mit umfangreichen Änderungen und Ergänzungen, und legten dem Gericht eine "Photokopie" ihrer "Kopie" (mit einer mit der Maschine geschriebenen Unterschrift) vor. Das Originaldokument befand sich angeblich in der Tschechei. Warum das Original nicht vorgelegt wurde, blieb – wie in anderen Fällen – unerklärt.

In diesem Dokument ist beinahe alles falsch: die deutsche Bürokratie war äußerst komplex. Viele Dokumente der Anklage tragen falsche Adressen, falsche Aktenzeichen, und falsche Bearbeitungszeichen, die nicht sofort auffallen.

Was dieses Dokument betrifft, sagte Von Neurath: "Dann bedaure ich sehr, dann lügen Sie!" (XVII 67 «79»; 373–377 «409–413»).

Von Neurath wurde für schuldig gefunden, tschechische Universitäten geschlossen zu haben (nach dem Völkerrecht kein Verbrechen, wenn eine solche Maßnahme von einer Besatzungsregierung durchgeführt wird), und 9 tschechische Studenten nach einer Demonstration erschießen lassen zu haben. Diese Verbrechen wurden an Hand von verschiedenen Dokumenten "bewiesen": USSR-489, eine "beglaubigte Kopie", ("beglaubigt" von den Tschechen); USSR-60, der "Bericht" einer "Kriegsverbrechenskommission", der angeblich die Behauptungen von Karl Hermann Frank "zitiert"; und USSR 494, eine "Erklärung", die Karl Hermann Frank noch 33 Tage vor seiner Hinrichtung unterschrieben hat. Die Frank zugeschriebenen Behauptungen im Kriegsverbrechensbericht waren freilich weder unterschrieben noch datiert, und die angeblichen Originaldokumente, die sich in der Tschechei befinden sollten, wurden natürlich nicht vorgelegt (XVII 85–90 «98–104»).

Viele "Beweise" gegen von Neurath, Schacht, von Papen, Raeder, und andere Angeklagte hatten ihren Ursprung in den Erklärungen eines älteren, in Mexico ansässigen amerikanischen Diplomats (die Dokumente 1760-PS; 2385-PS; 2386-PS; EC-451).

Es wurde behauptet, der Diplomat, Messersmith, sei zu alt, um vor dem Gericht erscheinen zu können (II 350 «387»); es wurde aber bestritten, daß er senil war (II 352 «389»). Die "Beweise" sind Messersmiths persönliche Vermutungen zu den Motiven und Charaktereigenschaften anderer Personen.

Den Fall von Neurath findet man unter XVI 593–673 «649–737»; XVII 2–107 «9–121»; XIX 216–311 «242–345»).

FRANZ VON PAPEN

Von Papen wurde angeklagt, sich mit Hitler verschworen zu haben, um Hindenburg zu bewegen, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Nach diesem Gesichtspunkt, soll von Papen Hindenburg vorgetäuscht haben, daß es andernfalls einen Bürgerkrieg geben würde.

Der damalige Reichskanzler, General von Schleicher, hatte eine Zeitlang versucht, gegen das Gesetz und die Verfassung zu regieren -ohne die Unterstützung der Nationalsozialisten, die über die größte Mehrheit in der Geschichte des Reichstages verfügten. Viele von Hitlers angeblich gesetzwidrigen Handlungen waren tatsächlich nur Weiterführungen von Praktiken, die eingeleitet worden waren, als von Schleicher noch am Ruder war (XXII 102–103 «118–119») – die einzige Alternative zum Chaos von 41 politischen Parteien, die alle irgendwelche private finanzielle Interessen vertraten.

Die demokratischen Siegermächte verlangten im Jahre 1946, daß von Papen schon 1933 Hitlers Absicht, "Angriffskriege durchzuführen" hätte voraussehen müssen und daß er daher mit von Schleicher über die Errichtung einer Militärdiktatur hätte konspirieren müssen.

Von Schleicher wurde später während des Röhm-Putsches erschossen. Diese Erschießungen wurden von Hindenburg als legal betrachtet, wie aus einem Telegramm hervorgeht, wo Hindenburg Hitler gratulierte (XX 291 «319»; XXI 350 «386»; 577–578 «636–637»; XXII 117 «134 135»). Auch von Papen betrachtete die Erschießungen als eine berechtigte Ausnahmemaßnahme (XVI 364 «401»); gleichzeitig aber glaubte er, daß viele andere Morde stattgefunden hätten, die nicht berechtigt gewesen seien; es wäre Hitlers Aufgabe gewesen, eine Unter suchung durchzuführen, und diese Taten zu bestrafen. Eine solche Untersuchung gab es aber nie.

Die Anklagebehörde in Nürnberg mußte zugegeben, daß das Parteiprogramm der NSDAP nichts Gesetzwidriges enthalte, und geradezu beinahe lobenswert sei (II 105 «123»). Die Nationalsozialisten waren 1925 von den Besatzungsbehörden im Rheinland zugelassen (XXI 455 «505»), 1932 vom Höchsten Gericht des Deutschen Reiches (XXI 568 «626») und 1930 vom Völkerbund und dem polnischen Ministergeneral in Danzig (XVIII 169 «187–188») für legal erklärt worden.

Es konnte im Jahre 1933 nicht klar sein, ob die Reichswehr in Einmütigkeit von Schleicher gegen die Nationalsozialisten unterstützen würde, die ja nach dem Gesetz das Recht zu regieren hatten. Hindenburgs Weigerung, die Verfassung zu brechen und damit einen Bürgerkrieg zu riskieren, brachte auf ganz legale Weise Hitler in die Regierung XXII 111–112 «128–129»).

Von Papen wurde angeklagt, durch "unmoralische Handlungen den Gemeinsamen Plan" gefördert zu haben – z.B. hatte er den österreichischen Außenminister, Guido Schmidt geduzt (!). Von Papen bemerkte: "Sir David! Wenn Sie in Ihrem Leben in ústerreich gewesen wären, dann würden sie wissen, daß sich in ústerreich fast alle Menschen duzen" (XVI 394 «435»). Handlungen des von Papen, die nicht als "verbrecherisch" bezeichnet werden konnten, wurden gebraucht, um seine "Duplizität" zu beweisen. Im nachhinein hat man die Motivation für von Papens Handlungen so gedeutet, als ob er 1933 das Wissen von 1946 hätte haben können.

Es wird manchmal behauptet, die Freisprüche für von Papen, Fritzsche, und Schacht seien ein Beweis, daß der Nürnberger Prozeß ein "fairer Prozeß" gewesen wäre. Das Gegenteil wird nicht vom Tokyoprozeß oder den vielen anderen Kriegsverbrecherprozessen behauptet, in denen niemand freigesprochen wurde; es wird weiterhin vergessen, daß es in den Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts auch durchschnittlich 5 -10% Freisprüche gab.

Der Fall von Papen erscheint unter XVI 236–422 «261–466»; XIX 124–177 «139–199».

ERICH RAEDER

Raeder wurde wegen "Verschwörung" mit den Japanern angeklagt, die Vereinigten Staaten anzugreifen. Andere von Raeder begangene Verbrechen (Beweise für seine "Bereitwilligkeit, am Gemeinsamen Plan teilzunehmen") waren u.a. die Anwesenheit bei Konferenzen, Kenntnisse von Handlungsplänen und das Annehmen von Geburtstagsgeschenken.

Raeder bewies, daß die Amerikaner schon 10 Tage vor dem Angriff auf Pearl Harbor davon wußten, während die Deutschen aber überhaupt gar nichts wußten (XIV 122 «137–138»).

Raeders Erörterung über die deutsche Militärbereitschaft und gewisse Hitlerreden wird im Abschnitt über von Ribbentrop besprochen (XIII 595–599 «656–660»; 617–631 «680–696»; XIV 1–246 «7–275»; XVIII 372–430 «406–470»).

JOACHIM VON RIBBENTROP

Von Ribbentrop wurde aufgehängt, weil er den Molotov-Ribbentrop Pakt unterschrieben hatte, der dem Angriff an Polen vorausging und ihn überhaupt ermöglicht hatte.

Ribbentrop verteidigte seine Handlungen mit der Begründung, daß über einen Zeitraum von 20 Jahren eine Million Deutsche aus dem polnischen Gebiet vertrieben worden seien. Sie hätten unter zahllosen Greueltaten leiden müssen, und Klagen an den Internationalen Gerichtshof in den Haag oder an den Völkerbund seien ebenso lange außer Acht gelassen worden. Die Opfer seien ethnische Deutsche mit polnischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in den Gebieten, die gemäß dem Versailler Vertrag dem neuen polnischen Staat überlassen worden waren.

Am 23. Oktober 1938 machte Ribbentrop den Polen ein Angebot, das der britische Botschafter, Sir Neville Henderson, als vernünftig ansah und als einen "reinen Völkerbundvorschlag" bezeichnete: Ribbentrop bat um eine Volksabstimmung im polnischen Korridor, die Heimkehr Danzigs (eine rein deutsche Stadt) ins Reich, und – falls die Polen die Abstimmung gewinnen sollten – den Bau einer extraterritorialen 2 gleisigen Eisenbahn und einer Autobahn durch den Korridor nach Ostpreußen, das seit 1920 vom übrigen Deutschland abgeschnitten war und unlogischerweise praktisch nur mit dem Schiff erreicht werden konnte; das heißt, die Deutschen wollten eine Landbrücke nach Ostpreußen (X 260–269 «295–304»; 280–281 «317–318»; 367–369 «416–417»).

Als Gegenleistung hätten die Polen eine vorteilhafte finanzielle Entschädigung erhalten. Man sagte ihnen Hafenanlagen und die ungehinderte Ausfuhr von polnischen Gütern durch den Hafen von Danzig zu. Die Zukunft des Korridors wäre in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Selbstbestimmung entschieden worden, die Polen hätten einen Zugang zum Meer erhalten, und der Deutsch-Polnische Freundschaftspakt (1934 trotz heftigen deutschen Widerstands von Hitler unterschrieben), wäre für einen zusätzlichen Zeitraum erneuert worden (XIX 362–368 «399–406». Für die Auslegung derselben Ereignisse durch die Anklage, siehe III 209–229 «237–260»).

So ähnlich sah der "Naziplan zur Eroberung der Welt" aus, der als Vorwand für den ganzen Krieg gebraucht wurde, der später zu den Verbrechen von Pearl Harbor, Hiroshima, und Yalta führen sollte.

Die Polen haben aber geantwortet, daß jede Änderung im Status von Danzig Krieg mit Polen bedeuten würde. Eine allgemeine Mobilmachung wurde angeordnet. Die Vertreibungen hörten nicht auf; die Flüchtlingslager an der Grenze zu Polen wurden immer voller.

Der polnische Botschafter, Lipski, soll am 31. August 1939 gesagt haben, daß ihm die Zustände in Deutschland völlig bekannt seien, weil er viele Jahre im Land stationiert gewesen sei. Er sei an keiner Botschaft und keinem Angebot aus Deutschland interessiert. Falls es Krieg gebe, werde in Deutschland die Revolution ausbrechen, und die polnische Armee werde in Siegestriumpf nach Berlin marschieren (XVII 520–521 «565–566»; 564–566 «611–614»; XX 607 «661»).

Ribbentrop sagte aus, daß die Haltung der Polen einen Krieg unvermeidlich gemacht habe; das Problem des Korridors und die Vertreibungen hätten gelöst werden müssen; für Hitler sowohl als auch für Stalin seien die von der Teilung Polens betroffenen Gebiete für beide Länder nach einem katastrophalen Krieg und ebenso katastrophalen Friedensverträgen verloren gegangen (X 224–444 «254–500»; XVII 555–603 «602–655»).

Für die Deutschen im Nürnberger Prozeß gab es nur eine einzige mögliche Erklärung: die Polen und die Briten waren mit der sogenannten deutschen Widerstandsbewegung in Kontakt gewesen, die seine eigene Wichtigkeit ungeheuer übertrieben hatte (XVII 645–661 «699–717»; XIII 111–112 «125–126»).

Hitlers Dolmetscher erschien als Zeuge und sagte aus, daß die Deutschen einfach nicht hätten glauben können, daß die Briten auf dieser Grundlage in einen Krieg gegen Deutschland gegangen wären, wenn der britische Botschafter zugegeben hätte, daß die Deutschen einen vernünftigen Lösungsvorschlag gemacht hätten. Laut dem Dolmetscher, Paul Schmidt, habe eine ganze Minute Stille geherrscht, als die Nachricht von der britischen Kriegserklärung bekanntgemacht worden sei; endlich habe Hitler sich an von Ribbentrop mit der Frage gewandt: "Was machen wir denn jetzt?" (X 200 «227»).

Schmidts Aussage warf auch ein neues Licht auf eine berühmte von Ribbentrop zugeschriebene Bemerkung, die Juden sollten entweder getötet oder in KZs eingesperrt werden. Was geschah, war laut Schmidt (X 203–204 «231») folgendes: Hitler hatte Horthy unter Druck gesetzt, damit er strengere Maßnahmen gegen die Juden einführen sollte. Horthy fragte: "Ja, was soll ich denn tun? Soll ich die Juden vielleicht totschlagen?". Ribbentrop war sehr irritiert und antwortete: "Ja, es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder das, oder die Juden zu internieren". Diese Bemerkung war im Konferenzprotokoll so ausgelegt worden: "Der Reichsaußen minister sagte, die Juden sollten entweder getötet oder in KZs eingesperrt werden". Diese Bemerkung wurde während des ganzen Prozesses gegen von Ribbentrop und andere Angeklagte gebraucht, trotz Schmidts Aussage, daß das Protokoll ungenau sei (X 410–411 «462–463»).

Laut von Ribbentrop, Raeder, Göring, und fast allen anderen Angeklagten außer Schacht waren die Deutschen nicht für einen Krieg vorbereitet und hatten keine "Aggressionen" geplant (XVII 522 «566–567»), XXII 62, 90 «76, 105»).

Der Überfall auf Belgien, Holland, und Frankreich war keine "Aggression", weil Frankreich Deutschland den Krieg erklärt hatte. Belgien und Holland erlaubten britischen Flugzeugen, jede Nacht ihre Gebiete zu überfliegen, um das Ruhrgebiet zu bomben. Die Deutschen hatten 127 mal schriftliche Beschwerden eingereicht (XVII 581 «630», XIX 10 «16»).

Göring, Raeder, Milch, und viele andere sagten aus, daß Deutschland 1939 für den Einsatz im Atlantik nur 26 U-Boote gehabt hätten – gegenüber 315 U-Boote im Jahre 1919 (XIV 26 «34») – und daß diese nicht ausreichend mit Torpedos ausgestattet gewesen seien. Ferner, daß man einen "lächerlichen" Bombenvorrat gehabt habe (XIX 4–5 «11–12»).

Hitler teilte im Mai 1939 Milch mit, daß man keine volle Bombenproduktion brauche, weil es zu keinem Krieg kommen werde. Milch erwiderte, daß man mehrere Monate benötige, um wieder auf die volle Bombenproduktion zu kommen. Der Befehl, die volle Bombenproduktion anzufangen, wurde nicht vor dem 12. oder dem 20. Oktober 1939 gegeben (IX 50 «60–61»; XVII 522 «566–567»).

Die deutsche Luftwaffe war für defensive, genau festgelegte Bombenabwürfe mit begrenztem Ziel bestimmt; die Deutschen hatten bis 1938 mit den Russen sowohl als auch mit den Briten zusammengearbeitet, indem man technische Auskünfte von militärtechnischer Bedeutung ausgetauscht hatte (IX 45–133 «54–153»; XIV 298–351 «332–389»).

Die Deutschen hatten bei weitem nicht die Zahl von Schiffen, und insbesondere U-booten (XIV 24 «31») gebaut, die ihnen laut den Bestimmungen des Anglo-Deutschen Flottenabkommens von 1935 erlaubt gewesen wäre (XVIII 379–389 «412–425»). Mit diesem Abkommen hatten die Briten anerkannt, daß der Vertrag von Versaille überholt war. Es bedeutete auch, daß Hitler freiwillig die Zahl der deutschen Seekriegswaffen begrenzte (XIX 224–232 «250–259»).

Als der Krieg ausbrach, befanden sich viele deutsche Kriegsschiffe noch im Bau und mußten verschrottet werden, weil man Jahre benötigt hätten, um sie fertig zu machen (XIII 249–250 «279–280»; 620–624 «683–687»).

Laut einer von ihrem Kapitän unterschriebenen Erklärung befand sich die "Gneisenau", eines von Deutschlands größten Kriegsschiffen, auf einer Schulungskreuzfahrt bei den Kanarischen Inseln, als der Krieg ausbrach, ohne Munitionsvorräte (XXI 385 «425»).

Hitler sei ein Bluffer gewesen, der Politiker gern mit sehr unlogischen, in sich widersprüchlichen Reden terrorisiert habe (XIV 34–48 «43–59»; 329–330 «366»), die sich auch alle gegenseitig widersprochen hätten (XXII 66–68 «80–81»). Aus diesem Grunde seien vor 1941 keine genauen stenographischen Notizen genommen worden (XIV 314–315 «349–350»).

Viele "Hitlerreden" waren "Bearbeitungen" oder Fälschungen (XVII 406–408 «445–447», XVIII 390–402 «426–439»; XXII 65 «78–79»).

Die Deutschen meinten, sie wären nicht mehr an den Versailler Vertrag gebunden gewesen, weil deren Bestimmungen, insbesondere die Präambel zu Teil V, schon von den Briten, und ganz besonders von den Franzosen verletzt worden seien. Der deutschen Entwaffnung hätte eine allgemeine Entwaffnung folgen müssen (IX 4–7 «12–14»; XIX 242 «269», 356 «392»).

Hitler hatte angeboten, bis an das letzte Maschinengewehr zu entwaffnen, vorausgesetzt, daß die anderen Nationen dasselbe tun würden; Deutschland konnte aber nicht in aller Ewigkeit in einer geschwächten Lage bleiben, so daß es zu jeder Zeit angegriffen und vernichtet werden konnte. Die Besetzung des Rheinlandes gab Deutschland eine natürliche Grenze, die das Ruhrgebiet schützte, und wäre für jede Regierung eine Selbstverständlichkeit gewesen. Osteuropa brödelte mit Konflikten zwischen schwerbewaffneten Staaten; Ostpreußen konnte nicht verteidigt werden; die Polen verlangten ganz offen Teile von Oberschlesien (XII 476–479 «520–524»; XIX 224–232 «249–259», XX 570–571 «623–624»).

Das Französisch-Sowjetische Abkommen vom 5. Dezember 1934 verletzte den Locarnopakt, aber es waren die Deutschen, die in Nürnberg wegen Verletzung des Paktes verurteilt wurden (XIX 254, 269, 277 «283, 299, 308»).

Es war nicht klar, daß die Besetzung von Böhmen und Mähren ein Verstoß gegen das Münchner Abkommen gewesen war (X 259 «293 294»). Der Einmarsch fand statt, weil die Russen dort im Einvernehmen mit den Tschechen, Flughäfen bauten, um die Resttschechei in einen "Flugzeugträger" umzuwandeln, von dem aus Deutschland angegriffen werden konnte (X 348 «394–395»; 427–430 «480–484»). Roosevelt hatte proklamiert, daß sich Amerikas Interessen auf alle Teile der westlichen Halbkugel ausdehne; Großbritanien verlangte Herrschaftsrecht über die halbe Welt. Es wäre wohl nicht unnatürlich anzunehmen, daß sich deutsche Interessen auch auf die Tschechei ausdehnen konnten. Von Prag bis Berlin war es eine halbe Stunde mit dem Flugzeug. Die tschechische Politik war ganz offensichtlich eine Bedrohung für Deutschland.

Es gibt keine ewiggültigen Verträge auf dieser Welt; normalerweise werden sie überholt und durch andere Verträge ersetzt. Dies wird üblicherweise in den Bestimmungen des Vertrags selbst mit den Worten "rebus sic stantibus" ausgedrückt. Schon seit 1935 waren Locarno und Versailles überholt.

ALFRED ROSENBERG UND FRITZ SAUCKEL

Wie Frank, wurde Rosenberg wegen angeblicher "Plünderung" und "Diebstahl" von Kunstwerken angeklagt. Sowohl Rosenberg als auch Frank wies darauf hin, daß Deutschland gemäß den Bestimmungen der Haager Landkriegsordnung verpflichtet gewesen sei, Kunstwerke zu schützen; um das zu tun, habe man die Kunstwerke von den Kriegsgebieten wegbringen müssen. Die Kunstwerke seien sorgfältig verpackt, bewertet und repariert worden. Hätten die Deutschen die Absicht gehabt, die Werke zu "stehlen", wäre es nicht nötig gewesen, sie mit der genauen Angabe des Namens und der Adresse des Besitzers zu katalogisieren, wenn das Eigentumsverhältnis bekannt war.

Verschiedene Kunstwerke wurden von Göring in Beschlag genommen, nicht für dessen persönlichen Gebrauch, sondern für ein Museum, das Hitler in Linz errichten wollte. Rosenberg hatte gegen diese Aneignung protestiert, mit der Begründung, daß es seine Pflicht sei, diese Sammlungen bis zum Ende des Krieges intakt zu halten, in der Hoffnung, daß ein Friedensvertrag auch das Schicksal dieser Objekte regeln würde.

Rosenberg wurde auch angeklagt, Tausende von Eisenbahnwagenladungen von Möbeln gestohlen zu haben. Die Möbel seien das Eigentum von Juden gewesen, die beim deutschen Einzug in Paris ihre Wohnungen verlassen hätten. Jüdische Wohnungen seien 90 Tage versiegelt gewesen, dann seien die Gegenstände, die sich darin befunden hätten, als aufgegeben betrachtet und beschlagnahmt worden, da deren sichere Verwahrung nicht habe gewährleistet werden können. Schließlich seien die Möbel zu Gunsten der durch den alliierten Bombenkrieg obdachlos gewordenen Deutschen verwertet worden. Auch in diesem Punkt hätten die Deutschen gehofft, im Friedensvertrag am Ende des Krieges eine Regelung zu erreichen.

Rosenbergs Ministerium empfing viele Beschwerden, die alle untersucht wurden. Viele erwiesen sich als völlig grundlos. Im Nürnberger Prozeß wurde ganz einfach angenommen, daß alle Beschwerden berechtigt waren. An Rosenberg geschriebene Briefe wurden gegen ihn als Beweise gebraucht, obwohl seine Antworten auf die Briefe verloren gegangen waren. Diese Beschwerden und Briefe wurden als Bewies für Rosenbergs "freiwillige Beteiligung am Gemeinsamen Plan" betrachtet.

Rosenberg wurde angeklagt, in geheimer Absprache mit Sauckel "Sklaven" für die Kriegswirtschaft erworben zu haben. Rosenberg, Sauckel, Speer, Göring, und Seyss-Inquart protestierten alle und behaupteten, daß solche "Plünderung" und "Sklaverei" nicht nötig gewesen wären, wenn es die alliierte Blockade nicht gegeben hätte; die Seeblockade sei illegal gewesen, und habe in den besetzten Gebieten Massenarbeitslosigkeit verursacht; Besatzungsregierungen seien gemäß der Haager Landkriegsordnung berechtigt, Arbeitsleistungen zu verlangen. Die "Sklaven" hätten dieselben Löhne erhalten wie deutsche Arbeiter, die auch arbeitspflichtig gewesen seien. Funk behauptete, die "Sklaven" hätten während des Krieges 2 Milliarden Reichsmark von ihrem Lohn an ihre Familien überwiesen (XIII 136 «153»). Seyss-Inquart behauptete, es habe in Holland wegen der Blockade 500.000 Arbeitslose gegeben; wenn für diese Leute keine Arbeit gefunden worden wäre, sei sie freiwillig gewesen oder gezwungen, dann wären sie zur Widerstandsbewegung gegangen, was nach dem Völkerrecht verboten gewesen sei. Die Bevölkerung sei ganz zufrieden gewesen, mit der Errichtung deutscher Befestigungsanlagen in Holland arbeiten zu können: die Anlagen verringerten die Wahrscheinlichkeit, daß die alliierte Invasion in Holland stattfinden würde. (Die Wahrscheinlichkeit einer alliierter Invasion sei auch der Grund für die Aussiedlung holländischer Juden gewesen) (XV 662–668 «719–726»; XIX 99–102 «113–115»).

Fritzsche und andere sagten aus, daß jeder habe sehen können, wie sich die "Sklaven" auf den Straßen aller deutschen Städte hätten frei herumbewegen können (XVII 163–164 «183–184»), daß sie über viel Geld verfügt und auch den Schwarzmarkt fest im Griff gehabt hätten (XIV 590 «649»). Außerdem weigerten sich jetzt dieselben "Sklaven" zu Hunderttausenden, Deutschland wieder zu verlassen, obwohl ihre eigenen Länder "befreit" worden seien und Deutschland verwüstet sei (XVIII 155 «172–173»). Die "Sklaven" hätten auch am Ende des Krieges keinen Aufstand gemacht (XVIII 129–163 «144–181»; 466–506 «509–554»; XIX 177–216 «199–242»; XXI 471–472 «521–522»).

Sauckel sagte aus, daß die Rekrutierung von "Sklavenarbeitern" in Frankreich von der französischen Regierung durchgeführt worden sei, sowie von Organisationen, die mit den Deutschen zusammengearbeitet hätten. Viele Menschen hätten es vorgezogen, "gezwungen" zu werden, um Repressalien von seiten der Widerstandsbewegung zu vermeiden (XV 1–263 «7–290»); allen seien aber dieselben Löhne als deutschen Arbeitern bezahlt worden, und sie hätten genau dieselbe Gesundheitsfürsorge genossen und denselben Vertragsbestimmungen unterlegen als deutsche Arbeiter. Die Deutschen hätten die besetzten Gebiete in keiner Weise geplündert, ganz im Gegenteil sei es notwendig gewesen, allerlei wertvolle Ausrüstung einzuführen. In Rußland sei alles während des russischen Rückzugs von den Russen selbst zerstört worden. Wenn die Deutschen Ausrüstungsgegenstände einführten, und später während ihres eigenen Rückzugs wieder zurückzogen, wurde dies als "Plünderung" bezeichnet (IX 171–172 «195–196»).

Ein Beispiel für eine "Beschwerde", die in ein "Verbrechen" umgewandelt wurde, war der Fall, in dem Theaterbesucher angeblich zusammengepfercht und in die "Sklaverei" geschickt worden wären. Sauckel hatte einige Monate lang den Fall untersucht, und hatte herausgefunden, daß in diesem Fall ein Arbeitsvermittler eine Zusammenkunft seiner eigenen Arbeiter unterbrechen mußte, um die Arbeiter an eine andere Arbeitsstätte zu transportieren (XV 17–18 «25–26»).

Als sich die Zustände verschlechterten, wurden häufiger Zwangsmaßnahmen benötigt. Wenn die Alliierten das Recht hatten, auf offener See neutralen Besitz zu beschlagnahmen, dann hatten die Deutschen auch das Recht, die Ressourcen von besetzten Gebieten auf dem Land auszunutzen.

Eine weitere Anklage gegen Rosenberg war die so-genannte "Heu Aktion", in der 50.000 Kinder angeblich "gekidnappt" und als "Sklaven" verschleppt worden wären. Sowohl Rosenberg als auch von Schirach sagten aus, daß es sich um ein Lehrzeitprogramm gehandelt habe, damit Waisenkinder aus dem Kriegsgebiet einen Beruf hätten lernen können (XI 489–490 «538–539» XIV 501–505 «552–556»). Wenn nicht Rosenbergs Ministerium die Waisenkinder aus den Kriegsgebieten fortgeschafft hätte, hätte es die Wehrmacht getan.

Eine ähnliche Anklage wurde gegen den Verein "Lebensborn" gerichtet, bei dem es sich angeblich um eine Verschwörung gehandelt hätte, Kleinkinder zu entführen, nachdem man die Größe ihrer Penisse gemessen hätte (wenn man geisteskranken jüdischen "Geschichtsschreibern" glauben soll). In Wahrheit aber war es die Absicht dieser Organisation, das soziale Stigma, das mit unehelichen Geburten verbunden war, zu entfernen, und Familien mit großen Kinderscharen zu helfen (XXI 654–664, deutsche Bände; d.h., die Seiten fehlen im amerikanischen Protokoll. Siehe auch XXI 352 «389».

Den Fall Rosenberg findet man unter XI 444–599 «490–656»; XVIII 69–128 «81–143»).

HJALMAR SCHACHT

Als Angeklagter ist Schacht eine Anomalie, denn die gegen ihn gerichteten Anklagen widersprechen denjenigen, die gegen alle anderen vorgebracht wurden. Den anderen wurde vorgeworfen, daß sie durch angeblich "unsittliche Handlungen den Gemeinsamen Plan" begünstigt hätten. Zu solchen "unmoralischen" Handlungen gehörte z.B. daß sie Geburtstagsgeschenke angenommen und Geburtstagsreden gehalten hatten und daß sie photographiert worden waren. Ferner, daß sie, wie in der Verfassung vorgeschrieben, vom Staatsoberhaupt rechtskräftig verabschiedete Gesetze unterschrieben hatten und mit dem Staatsoberhaupt einer Meinung gewesen waren – oder, wenn das nicht der Fall gewesen war, weil sie das Staatsoberhaupt nicht gestürzt und ermordet hatten (aus einleuchtenden Gründen nicht eine Pflicht, die das Gesetz den Bürgern auferlegen kann). Man hat in Nürnberg Schacht auch all diese "Verbrechen" vorgeworfen, und darüber hinaus, in krassem Widerspruch zu den anderen Anklagen, daß er seinen Treueeid zu Hitler gebrochen und Hitler getäuscht hatte! Dies wurde als Beweis für außergewöhnliche Bosheit betrachtet (XII 597 «652–653»). Wäre er im Sinne der ersten Anklage unschuldig, wäre er unumgänglich im Sinne der zweiten schuldig – und umgekehrt. Das Leben ist halt nicht einfach, wenn man das Richtige tun will!

Schachts Bemerkungen, daß es notwendig gewesen sei, Hitler zu belügen, werden oft als ein Beweis dafür benutzt, daß die "Nazis" unehrlich waren; dabei wird vergessen, daß Hitler selbst das Opfer dieser Lügen war!

Schacht machte sämtliche gegen ihn gerichteten Anklagen lächerlich, indem er sich darüber lustig machte, und mit seinen ständigen Witzen erwies er sich sogar als sarkastischer als Göring. Dem Hauptankläger Jackson fehlte jedoch die Intelligenz, um zu begreifen, daß Schacht ihn zum Narren hielt (XII 416–493 «454–539»»; 507–602 «554–658»; XIII 1–48 «7–58»; XVIII 270–312 «299–342».

Jacksons Lüge, daß er Schacht gezwungen habe, "zuzugeben, daß er gelogen habe", wird von vielen Historikern ernsthaft geglaubt, die es eigentlich hätten besser wissen müssen. Jackson log aus reiner Gewohnheit (z.B. II 438 «483»; IX 500–504 «555–559»).

BALDUR VON SCHIRACH

Von Schirach wurde angeklagt, sich mit Millionen von Kindern verschworen zu haben, um die Welt in nachgemachten Pfadfinderuniformen zu erobern. Seine Verteidigung wies darauf hin, daß eine Verschwörung von Millionen von Menschen eine logische Absurdität darstelle (XIV 360–537 «399–592», XVIII 430–466 «470 509».

Um das Ziel der Verschwörung zu erreichen, übten sich "die Verschwörer" in Scheibenschießen mit Kleinkalibergewehren (XIV 381 «420–421») und sangen Lieder, von denen einige schon 300 Jahre alt waren (XIV 474 «521»).

Im Nürnberger Prozeß waren überall Verbrechen zu finden. Im Prozeß gegen die SA diente ein Artikel über Fußpflege als Beweis für die Absicht, Angriffskriege zu führen (XXI 221–223 «248–250»).

Schirach wurde angeklagt, Kenntnisse von Greueltaten gehabt zu haben – der Zeuge war Hans Marsalek, dessen 6 Seiten lange "Erinnerung" an das "Geständnis" von Ziereis (ein Jahr nach dessen Tod) gegen Kaltenbrunner vorgelegt wurde (XI 330–333 «365–369»; XIV 436–440 «480–485»).

Ein anderes Verbrechen Schirachs war, "kurz und fett" zu sein (ein "kurzer, fetter Studentenführer" sollte eine anti-semitische Rede gehalten haben) (Erklärung von Georg Ziemer, 244-PS, XIV 400–401 «440–441»). Schirach bestritt die Anklage.

Schirach sollte als Gauleiter von Wien in seinem Büro Berichte der Einsatzgruppen empfangen haben. Diese Dokumente sind – wie üblich – "Photokopien" von "beglaubigten Kopien" auf normalem Papier, ohne Briefkopf und ohne Unterschrift, ausgefertigt von unbekannten Personen; angeblich seien sie von den Russen (IV 245 «273», VIII 293–301 «324–332») in einer Salzmine gefunden worden (II 157 «185»). Katyn wird als deutsches Verbrechen angeführt (NMT IX 96–117, Trial of Otto Ohlendorf).

Die Deutschen sollen 22.000.000 Menschen getötet haben (XXII 238 «270»), oder vielleicht nur 12.000.000 (XXII 312 «356»). Nach dem Verbrechen seien die Leichen verbrannt und die Dokumente begraben worden. Dokumente sind brennbar, Leichen aber nicht.

Sowohl Schirach wie auch Streicher wurden mit Hilfe einer "Photokopie" eines Hitlerdokuments getäuscht, in dem Hitler Massentötungen "gestanden" haben soll (XIV 432 «476»; XII 321 «349»). Da Hitler ein Genie war (X 600 «671–672»), und da Genies nicht Millionen von Menschen mit Dieselauspuffgasen und Insektiziden tötet, die 24 Stunden benötigen, um Kleidermotten auszurotten (Dokument NI-9912), ist die Wichtigkeit dieses "Hitlergeständnisses" wohl überbewertet worden. Tatsächlich ist das Dokument typisch Hitler (so wie wir ihn aus dem Prozeß kennen): bombastische Redeweise, aber von ganz geringem sachlichem Inhalt. Es sei auch nicht klar, ob Hitler 1945 bei vollem Verstand gewesen sei (IX 92 «107»). Das "Hitlergeständnis" ist eine "beglaubigte" "Photokopie" (Verteidigungsdokument Streicher 9, XLI 547).

ARTHUR SEYSS-INQUART

Der Fall Seyss-Inquart ist ein Beispiel für die Art und Weise, in der ganz normale und legale Handlungen von deutscher Seite zu "Verbrechen" erklärt wurden, während identische Handlungen von alliierter Seite sogar wenn sie laut den Statuten des Internationalen Gerichtshofs in Nürnberg selbst verbrecherisch waren (z.B., die Bombenangriffe auf Dresden, die laut Artikel 6(b) (XXII 471, 475 «535, 540») der Statuten rechtswidrig waren) – als unbedeutende Betriebsunfälle eines großartigen Kreuzzuges betrachtet wurden – wo es ja bekanntlich um die Ausrottung des Bösen selbst ging.

Dem Völkerrecht gemäß sind Besatzungsregierungen berechtigt, Gesetze zu erlassen, so wie sie es für richtig halten (ein Recht, das vom Nürnberger Gericht selbst in Anspruch genommen wurde, XXII 461 «523», aber im Widerspruch zu XXII 497 «565–565». Gehorsam gegen die Autoritäten der Besatzungsmacht wird im Völkerrecht verlangt. Mit gewissen Beschränkungen kann die Besatzungsmacht zwangsweise Arbeitskräfte beschaffen, Regierungseigentum beschlagnahmen und Steuern erheben, um die Besatzungsskosten zu decken. Besatzungsregierungen sind nicht verpflichtet, bewaffneten Widerstand, Streiks, und die Veröffentlichung feindlicher Zeitungen zu dulden, oder örtliche Beamte einzustellen, die die Befehle der Besatzungsmacht nicht befolgen wollen. Das Paraphieren von Dokumenten, oder die Weiterleitung von Befehlen sind keineswegs Kriegsverbrechen. Seyss Inquart verhinderte viele Zerstörungen am Ende des Krieges, die Kriegsverbrechen gewesen wären (XV 610–668 «664–726»; XVI 1–113 «7–128»; XIX 46–111 «55–125»).

Als Reichskommissar für Holland, leitete Seyss-Inquart Befehle weiter, Todesurteile gegen Mitglieder von Widerstandsbewegungen zu vollstrecken, nachdem die Betreffenden in voller Übereinstimmung mit der Haager Landkriegsordnung wegen verbotener Sabotagetätigkeit oder bewaffneten Widerstands rechtskräftig verurteilt worden waren. Die Todesurteile wurden aber nur vollstreckt, nachdem erneute Verbrechen von Seiten der Widerstandsbewegung stattgefunden hatten. Dieses wurde als "Erschießung von Geiseln" bezeichnet; das Wort "Geisel" ist aber nicht korrekt (XII 95–96 «108», XVIII 17–19 «25–27», XXI 526 «581», 535 «590»).

Für eine Diskussion über das Völkerrecht vom Standpunkt der Anklagebehörde aus, in der die Legalität der deutschen Handlungen bestätigt wird, siehe V 537 «603–604». Die Anklagebehörde in Nürnberg hat ausdrücklich zugegeben, daß Widerständler erschossen werden dürfen (V 405 «455–456»).

Die Vierte Haager Landkriegsordnung vom 18. Oktober 1907 enthält eine Allbeteiligungsklausel (Art. 2). Kriegsführende, die die Konvention verletzen, können gezwungen werden, Schadenersatz zu bezahlen (Art. 3); Bombenangriffe "irgendwelcher Art" gegen unverteidigte Städte und kulturelle Monumente sind verboten (Art. 23, 25, 27, 56). Nicht von Bulgarien, Griechenland, Italien und Jugoslawien ratifiziert. Vom zaristischen Rußland wurde die Konvention aber ratifiziert.

ALBERT SPEER

Albert Speer wurde verurteilt, weil er angeblich Millionen von Menschen zur "Sklavenarbeit" für die deutsche Kriegsindustrie gezwungen hätte. Angeblich hätten die Arbeiter dort in Pissoirs schlafen müssen (Dokument D-288, Erklärung von Dr. Wilhelm Jäger, bereits beim Fall Rudolf Höß besprochen), und wären in "Torturkasten" gefoltert worden, die man als ganz gewöhnliche Kleiderschränke getarnt hätte. Komische "Tarnungen" kommen immer wieder vor; dabei können ganz normale Objekte als "Beweise" vorgeführt werden), Dokumente USA-894-897). Wieso man die erwünschte Arbeitsleistung durch Tortur steigern konnte, blieb unerklärt – vielleicht war das ein Geheimnis der ausgeklügelten Nazis?

Zur Anklage sagte Speer:

Speer war der Typ, der in jedem System immer erfolgreich ist. Er behauptete immer wieder, er habe von "Massenausrottungen" nichts gewußt, sagte aber auch, daß er davon gewußt hätte, wenn die Opfer mit Hilfe von Atombomben verbrannt worden wären (eine Wahnvorstellung von Robert Jackson, XVI 529–530 «580»).

Speer behauptete, daß er Hitler mit einem hochentwickelten Nervengas habe umbringen wollen (XVI 494–495 «542–544»). Der Versuch sei gescheitert, weil das Gas nur bei hohen Temperaturen entwickelt werden könne (XVI 529 «579»).

In der Tat bietet Zyklon-B ein ähnliches Problem. Das Material muß sich verflüchtigen, was langsam geschieht, wenn nicht geheizt wird. Das Wissen und Können der deutschen Techniker und die allgemeine industrielle Entwicklung machen jede Vorstellung vom einem "Holocaust" lächerlich, in dem man Insektizide oder Dieselauspuffgase zur Tötung von Menschen verwendet haben soll. Es wäre schwieriger, "das deutsche Volk in den Schmutz zu ziehen", wenn es nicht Leute wie Albert Speer gäbe (XVI 430–588 «475–645»); XIX 177–216 «199–242»).

JULIUS STREICHER

Streicher wurde wegen "Aufstachelung zum Rassenhaß" aufgehängt, ein Verbrechen, das heutzutage immer beliebter wird. Der Fall Streicher ist bemerkenswert, weil Nationen, die die Trennung von Kirche und Staat so wie die Meinungs- und Pressefreiheit predigen, sich mit Juden und Kommunisten zusammengerottet haben, um einen Mann wegen Meinungsäußerungen aufzuhängen, deren Korrektheit sie nicht einmal bestritten haben.

Ein von Streicher begangenes, angebliches Verbrechen war die Veröffentlichung einer "Beilage über Ritualmord" zu seiner Zeitschrift "Der Stürmer". Die Anklage hat ausdrücklich zugegeben, daß seine Abbildungen authentisch waren (V 103 «119»), und daß die Hinweise im Artikel auch korrekt waren. Unter Streichers Literaturhinweise war mindestens ein anerkannter Gelehrter, Dr. Erich Bischof aus Leipzig, sowie moderne Gerichtsverhandlungen (IX 696–700 «767–771»). Man meinte, daß es den Prozeß unnötig verlängert hätte, wenn man die Stichhaltigkeit von Streichers Material hätte nachprüfen müssen. Deshalb hat man den Wahrheitsgehalt des Artikels nicht bestritten. Stattdessen wurde ein Meisterstück an Gedankenübertragung durchgeführt, und Streicher kam wegen seiner angeblichen Motive und geistigen Prozesse an den Galgen.

Ein anderes, furchtbares Verbrechen, das Streicher begangen hatte, war, daß er das Alte Testament als "einen schauerlich-schaurigen Kriminalroman" bezeichnet hatte. "Von Mord und Blutschande, Betrug, Diebstahl, und Sittlichkeitsverbrechen wimmelt es in diesem 'Heiligem Buch' geradezu", hatte er geschrieben. Keine Beweise wurden vorgelegt, um diesen Gesichtspunkt zu widerlegen (V 96 «112»).

Streicher ist als "Pornograph", "sexuell Abartiger" und als "Immobilienschwindler" berühmt. Es stellte sich nach genaueren Untersuchungen heraus, daß die Pornographiesammlung die Judaicaabteilung im Stürmerarchiv war (XII 409 «445»). Die angeblichen "sexuellen Abartigkeiten", Schwerpunkt der sowjetischen Anklage, stammten aus dem sogenannten "Göring-Bericht", der für ein Verfahren vor einem Parteigericht der NSDAP erstellt worden war, nachdem einer von Streichers vielen Feinden Klage gegen ihn erhoben hatte. Diese Anklage ließ man aber fallen, und sie wurde aus dem Protokoll gestrichen. Streicher wurde angewiesen, er brauche keine Fragen zu dieser Behauptung zu beantworten (XII 330, 339 «359, 369»).

Die Anschuldigung des "Immobilienschwindels" kam auch aus dem Göring-Bericht, und bezieht sich auf einen einzigen Vorfall, die Mars Werke. Der Mann, der für die im Göring-Bericht gemachten Anklagen verantwortlich war, war seltsamerweise auch derjenige, der für den Ankauf verantwortlich war (V 106 «123»). Der Bericht behauptet, daß die Aktienbriefe zurückgegeben wurden und daß das Geld, das Streicher dafür bezahlt hatte, 5000 Reichsmark, nach den Ermittlungen an Streicher zurückgegeben wurde.

Streicher hatte seinen Geschäftsführern komplette Vollmacht gegeben zu tun, was sie wollten. "Laßt mich mit Euren Geschäften in Ruhe. Es geht um ganz andere Dinge als Geld", hatte er gesagt. Streicher behauptete, seine Zeitung sei bis zum Kriegsende in einem gemieteten Haus veröffentlicht worden. Es war keine Parteizeitung, und Streicher hatte nichts mit dem Krieg zu tun gehabt.

Einer von Streichers Angestellten erschien als Zeuge und sagte aus: "Wer Herrn Streicher kennt so wie ich, der weiß genau, daß Herr Streicher niemals etwas von einem Juden genommen hat" (XII 385–386 «420»).

Streichers zweite Frau, Adele Streicher, erschien und behauptete: "Das halte ich für völlig unmöglich, daß Julius Streicher Aktien auf dieser Art erworben hätte. Ich glaube nicht mal, daß er weiß, wie eine Aktie aussieht" (XII 391 «426»).

Es wurde im Nürnberger Prozeß nicht behauptet, daß Streicher all seine Zeitungsartikel und Bücher selbst geschrieben hätte. "Trau keinem Fuchs auf grüner Heid, und keinem Jud' bei seinem Eid", übersetzt von der Anklage als "Don't Trust a Fox Whatever You Do, Nor Yet the Oath of Any Jew" (XXXVIII 129), nahm seinen Titel von Martin Luther. "Der Giftpilz" war von einem von Streichers Schriftleitern geschrieben, und war von einem berühmten Fall von sexueller Kindesmißhandlung inspiriert worden, dem vom jüdischen Betriebsführer, Louis Schloß (XII 335 «364–365»).

Schloß kam später in Dachau ums Leben, was in noch eine "Nazigreueltat" umgewandelt wurde. Bei der Erörterung des Todes von Schloß erwähnte die Anklage nie, daß er Kinder sexuell mißbraucht hatte; stattdessen wurde einfach indirekt angedeutet, daß Schloß nur wegen seiner jüdischen Herkunft getötet worden sei, und aus keinem anderen Grund (Dokument 664-PS, XXVI 174–187).

Man hat nie einen Zusammenhang zwischen den "anti-semitischen Bemerkungen" von Streicher, Frank, oder Rosenberg und dem Begehen von irgendwelchem Verbrechen nachgewiesen; noch wurde es je bewiesen, daß das betreffende Verbrechen (d.h. der sogenannte "Holocaust") je begangen wurde. Das wurde ganz einfach angenommen, und dazu wurde angenommen, daß Streichers Schriften das Verbrechen mit "verursacht" hatten.

Streicher machte mehrere "höchst unanständige" Bemerkungen, die aus dem Protokoll gestrichen wurden, und für die er mit dem Einverständnis seines Rechtsanwalts, Dr. Marx, vom Gericht verwarnt wurde. Eine dieser Bemerkungen wurde nach dem fünften Absatz auf Seite 310 «Seite 337, Zeil 30 im deutschen Protokoll» von Band XII von dem gedruckten Protokoll gestrichen, kann aber auf den Seiten 8494–5 von dem vervielfältigten amerikanischen Protokoll gefunden werden. Streicher sagte:

"Wenn ich jetzt mit einer Lebensbeschreibung schließen darf, wird es mit der Beschreibung eines Erlebnisses sein, die Ihnen zeigen wird, meine Herren vom Gerichtshof, daß auch ohne den Willen der Regierung Dinge passieren können, die nicht human und nicht in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Menschlichkeit sind.

"Meine Herren, ich wurde festgenommen, und während meiner Inhaftierung habe ich Dinge erlebt, deren man uns, die Gestapo, anklagt. Vier Tage lang war ich nackt in einer Zelle. Ich wurde mit brennenden Gegenständen gefoltert. Ich wurde auf den Boden geworfen und mit einer Eisenkette gefesselt. Negern, die mir ins Gesicht spuckten, mußte ich die Füße küssen. Zwei farbige Soldaten und ein weißer Offizier spuckten mir in den Mund, und als ich ihn nicht mehr aufmachte, wurde er mit einem Holzstab gewaltsam aufgezwungen, und wenn ich nach Wasser fragte, wurde ich zur Latrine geführt, wo man mir befahl, daraus zu trinken.

"In Wiesbaden, meine Herren, bekam ein Arzt Mitleid mit mir – der jüdische Direktor vom Krankenhaus, muß ich sagen, handelte korrekt. Um nicht mißverstanden zu werden, muß ich hier feststellen, daß die jüdischen Offiziere, die uns hier in diesem Gefängnis bewachen, korrekt gehandelt haben, und die Ärzte, die mich behandeln, sind aufmerksam und rücksichtsvoll. Daraus sehen Sie den Unterschied, den es bis jetzt zwischen jenem Gefängnis und diesem gibt." (Rückübersetzung. Deutscher Text nicht erhältlich).

Noch eine "unanständige Bemerkung" ist nach dem ersten Absatz auf Seite 349 von Band XII gestrichen worden «Seite 379 im deutschen Protokoll», erscheint aber im amerikanschen vervielfältigten Protokoll auf Seite 8549:

"Um ein Mißverständnis zu vermeiden, muß ich sagen, daß ich in Freising so viel geschlagen wurde, und tagelang ohne Kleidung war, daß ich vierzig Prozent meines Gehörsinns verloren habe, und die Leute lachen wenn ich frage. Ich kann nichts dafür, wenn ich so behandelt wurde. Deshalb muß ich bitten, die Frage nochmals zu hören".

Dazu antwortete Lt. Col. Griffith-Jones:

"Ich kann es ihnen zeigen, und wir werden die Frage so laut wiederholen wie Sie es wollen."

Da dies eine Angelegenheit war, von der Streicher persönlich Kenntnis hatte, und nicht ein Gerücht, ist es schwer zu verstehen, warum die Bemerkungen gestrichen wurden, während Hörensagen zugunsten der Anklage beibehalten wurde (in der Tat besteht das Material der Anklage fast nur aus mündlichem oder schriftlichem Hörensagen). Wenn die Anklagebehörde Streichers Behauptung, er sei gefoltert worden, nicht glaubten, hätten sie die Möglichkeit gehabt, ihn ins Kreuzverhör zu nehmen, um Ungereimtheiten herauszufinden, und um zu beweisen, daß er gelogen hatte. Stattdessen, wurde er einfach verwarnt, und die Bemerkungen wurden gestrichen. Soviel für Wahrheit, Gerechtigkeit und einen fairen Prozeß.

Streicher behauptete, daß seine Forderungen nach der "Ausrottung" des Judentums hauptsächlich eine Folge von den Bombenangriffen und den Aufrufen der anderen Seite zur Ausrottung des deutschen Volkes gewesen sei:

"Wenn in Amerika ein Schriftsteller namens Erich Kauffman in aller úffentlichkeit fordern kann, daß alle zeugungsfähigen deutschen Männer sterilisiert werden sollten, um das deutsche Volk auszurotten, dann sage ich 'Aug' für Aug', und Zahn für Zahn'. Dies ist eine theoretische, schriftstellerische Angelegenheit" (XII 366 «398–399»). (V 91–119 «106–137»; XII 305–416 «332–453»; XVIII 190–220 «211–245»).


Vom selben Verfasser:

MADE IN RUSSIA: THE HOLOCAUST [Der Holocaust als kommunistische Propaganda]: Photokopien aus dem Nürnberger Prozeßprotokollen: Seife aus Menschenfett, Strümpfe aus Menschenhaar, Dampfkammern bei Treblinka, Hinrichtungen mit Elektrizität und Atomwaffen, usw. "Die größten Lügen aller Zeiten". 412 Seiten; leider nur in englischer Sprache erhältlich.

Von Books Unlimited, 20 Madeira Place, Brighton, East Sussex BN2 1TN, England zu beziehen.


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