EDUARD PETER KOCH
KRITIK AM LEHRPLAN DER GEDENKSTÄTTEN

Das mit wachsenden Abstand zum Kriege immer rasender betriebene allüberall-alltäglich-allgegenwärtige Holocaust-Gedenken führt die Juden gerade auf den Weg, den für immer zu verlassen die ganze übrige Welt immer eindringlicher aufgefordert wird: zu einer für die legitimen Belange anderer ungeheuer unsensiblen nationalistischen Selbstbespiegelung, zu einer selbstunkritischen rassisch selektierenden Selbstbeweihräucherung, die durch ihre religiöse Untergründigkeit und als erfüllt erlebte metaphysisch-mythische Teleologie (Jesaja, 48, 10) eine bislang wohl einzigartige völkische Überheblichkeit alimentiert und für alle Zeit moralisch zementieren will.

Wieder schaut die Welt zu, hofiert und empfängt die Mächtigen und entzündet ihre Flammen - appeasingly? Nein mehr noch: willig-phrenetisch. Kritik an solcher Entwicklung wird als Majestätsbeleidigung entrüstet bekämpft und in einigen Ländern, wie etwa im deutschen Sprachraum, mit Kerker bedroht, die Behauptung, Auschwitz sei zu einem Instrument aktueller Machtpolitik geworden, firmiert als "flankierende Beleidigung" (Pöll, Richter, LG Traunstein). Ganz allmählich gerinnt das erinnern vor "Knochenresten und Asche aus einem Massengrab in Polen" (Rheinischer Merkur) zum Gottesdienst an sich selber; die umgekommenen Juden bündeln sich in heiliger terminaler Wandlung zum Kollektiv-Christus der Judenheit und der Welt.

Vor unseren Augen vollzieht sich die reale Theomorphisierung eines ganzen Volkes und die quasi staatsrechtliche Anerkennung religiöser Glaubenswahrheiten als profan-politische Wirklichkeit: Der Leib Christi wird zu "Israels Leib im Rauch durch die Luft" (Nelly Sachs), zum "Rauchleib Israels" (Schalom Ben-Chorin), und das Kreuz von Golgatha zum Krematoriumsschornstein von Auschwitz. Kampf der Titanen: Die Gaskammer hat das Kreuz besiegt. Uns ist damit, nach dem heidnischen Gelächter, nun auch noch die christliche Erlösung abhanden gekommen, und die bislang unerlösten sind erlöst, indem sie sich selber Messias geworden sind.

Zwar sind die veröffentlichten Beiträge im Rheinischen Merkur zum Thema (Nr. 16, 16.4.93), auch der Artikel von M. Wolffsohn in der FAZ (15.4.93, S. 31), ein von mir so nicht erwarteter großartiger Anfang zu neuem Nachdenken, zum Querdenken und also zum produktiven Umgang mit Religio und Geschichte, und doch bleiben wesentliche Fragen aus falscher Ehrfurcht ungestellt. Hier sind sie.

1. Es wird kaum bedacht, und doch wirkt es so, das US-amerikanische Holocaustgedenkstättennetz und sein jetzt in Washington enthüllter aufgesetzter Kopf eine ungeheuerlich dreiste Demütigung der Vereinigten Staaten sind, deren ferngesteuert -lobbykratische Scheinsouveränität nun vor aller Welt plastisch geworden ist. Die USA sind jetzt auch hochoffiziell von einer Kronkolonie Englands zur Hauptkolonie Eretz Israels geworden, ohne je Eigenständigkeit erlangt zu haben.

Ich fordere die Diskussion dieser These und will Antwort auf die Frage: Was genau haben jüdische Gedenkstätten in Amerika zu suchen?

2. Wie ist es möglich, daß im Land der klassischen Völkermordens "in jeder Größeren Stadt Gedenkstätten des Holocaust" (RM=Rheinischer Merkur) gebaut wurden, ohne die jüdischen Untaten vor Ort gleichberechtigt in diese "Lemzentren" (RM) einzubeziehen? Wenn epochaler Landraub durch Rassenmord am Ort seines Geschehens ausgespart, wenn also Mord von Mord geschieden wird, stellt sich die Frage, was eigentlich gelernt werden soll. Das 5.Gebot heißt nicht: "Du sollst nicht töten, sondern es heißt richtig: "Du sollst nicht morden".

Wurde das Dutzend Indianervölker, ungezählte Millionen selbstherrlicher heidnischer Menschen, bloß getötet, "die" Juden aber ermordet? Ist das das Lernziel?

Jetzt ist die Gefahr, daß die "Lernzentren" zu Supersynagogen werden: daß Juden den Sprengstoff von gestern und morgen, Herrenrassenideologie und den Sendungswahn, ein Volk zu sein, "das besonders ist und nicht unter die Völker gerechnet wird", ja "Licht der Völker " zu sein (4. Moses, 23,9, Deutero Jesaja), als positive Diskriminierung und "letzte Wahrheit" aufnehmen und daß Nichtjuden das glauben sollen - "als Lehre aus der Geschichte". Der BGH, ausweislich seines (Vor-)Urteils von 1979, glaubt es bereits. Es gehöre zur unveräußerlichen Würde der Juden, "auf die sie Anspruch haben und die ihr Leben in der Bundesrepublik ohne Diskriminierung" erst ermögliche, im planvollen Rahmen eines "herausgehobenen Schicksals" ohne Zweifel "vergast" worden zu sein.

Das ist ein Rechtsanspruch auf Sonderbehandlung bis zum Ende der Welt. Es ist die höchstrichterliche Lizenz, "Auschwitz (als) Tankstelle für Haß" (Zit. eines isr. Hist. lt. DLF=Rundfunkanstalt), frei von aller Konkurrenz und mit Hilfe eines stetig sich selbst verdichtenden Netzes von Gedenkfilialen, für immer sprudeln zu lassen.

Aber schon lange wird auch die leiseste Kritik an jüdischen Handeln und Wollen zu "Judenfeindschaft" entrelativiert, zur "Sünde", wie Michael Brumlik es bereits in der Frankfurter Rundschau verkündet: "Wenn es heute noch einen vernünftigen Gebrauch für das Wort Sünde gibt, dann ist es die Judenfeindschaft." Ich meine, so wird die "Schul"' von gestern nicht nur zur Supersynagoge, so werden die Supersynagogen zu monolithischen Mammutschulen des Totalitarismus von morgen, der geistig wie geographisch grenzenloser zu werden droht als alle Vorläufer.

3. Wie ist es möglich, daß die Wege in den "Holocaust" und die Entwicklung in Deutschland danach so unerbittlich unversöhnlich ausgespart blieben, daß selbst geübte Träger der Judenkappe wie Kohl und Weizsäcker Manns genug - oder jedenfalls klug genug - waren, dieses eine Mal nicht dabei zu sein?

Welche Strategie steckt hinter dieser "Verkürzung" (M. Wolffsohn) jüdischer und - mutatis mutandis - deutscher Geschichte?

Wie können die Kriegserklärungen aus dem Munde der angloamerikanischen Judenführer gegen Deutschland im "dokumentierten Lernstoff" fehlen? Wie kann in dieser wahrlich umfassenden "Dokumentation" ihre Kriegshetze unbenannt bleiben, der England und Frankreich in innigster Konspiration mit den nachfolgenden USA schließlich erlagen?

Warum wurden die warnenden Stimmen deutscher Juden aus den dreißiger Jahren - als Dokumente der Mäßigung - unterschlagen, die US-Agitation gegen Deutschland nicht zu übertreiben und Verbrechen gegen Juden zumindest nicht zu erfinden, wie viele Leute es sehen?

Wie kann am Ort des Völkermordgedenkens unerwähnt bleiben, daß Juden selber (so Nathan Kaufman, 1941, in seinem Buch "Germany must perish") "den" Völkermord im einzelnen geplant und öffentlich die Ausmerzung des deutschen Volkes propagiert haben? Und daß es ein Jude, Albert Einstein, war, der im August des Jahres 39 vom US-Präsidenten die Entwicklung der Atombombe und deren ersten Abwurf auf Deutschland ausdrücklich verlangt hat?

Bleibt nicht ohne diese Stimmen das ganze weitere Schicksal der Juden, ihre Internierung, ihr Leiden, unverständlich? Setzt nicht der Wille zu Frieden den Willen zur Verständigung voraus? Verständigung aber ist ohne Verständnis unmöglich.

So scheinen mir die Supersynagogen un-heil-ig und friedlos. In diesem hollywoodartigen Dokumentenstadel, der sich die tempelmäßige Vermarktung seines menschenfernen Opfer-Täter-Mythos 100 Millionen Mark kosten ließ, wird das Holocaust-Gedenken endgültig von den tatsächlichen individuellen Opfern abgetrennt. Es wird zum Mittel der Politik:

Alle souveräne Politik aber hat Machtergreifung zum Ziel. Davor warne ich. Und davor, daß diese Geschichtsverkürzung auf eine Verkürzung der Menschheitsgeschichte überhaupt zielt, in der aller Sinn von Anbeginn auf "den Holocaust" zulauft: Ägypten, Babylon und Auschwitz als Bermuda - Dreieck orientalischer (Religions-) Geschichte, in dem die, Menschheitsgeschichte der Welt zu Grunde geht, die lebendige Dialektik der Welt ertrinkt und durch jüdische Heilsgegenwart ohne Gegenpol ersetzt wird.

4. Wie ist es möglich, daß das jüdische Volk, das "religiöse" Völkermordhetze gegen seine biblischen Nachbarvölker aus Gottesmund mit der Muttermilch aufnimmt (5, Moses, 20, 10-18; 5.Moses 7, 1-6), die Gelegenheit einer solchen Gedenkstätte gegen den Völkermord nicht als Gelegenheit für sich selber begreift, sich für diesen Teil seiner Geistes- und Tat-Geschichte zu schämen und davon zu distanzieren? Und: Könnte das Am-eigenen-Leibe-Erfahren nicht auch einmal Anlaß zum ätiologischen Bedenken eigener Schuld und zur Reue sein?

Hier wäre Gelegenheit gewesen, den Genozid des Menschen am Menschen, mal Täter, mal Opfer, und zunehmend am Lebendigen überhaupt, zu objektiveren und die eigene Leidensgeschichte in den Kontext der Leidensgeschichte des Menschen zu stellen. Dann hätte der Museumsort Washington sogar einen tiefen Sinn. Doch leider sind die Juden abermals Opfer ihrer Religion geworden.

Wenn diese Stätten Frieden stiften sollen, müssen sie ein Abschiednehmen vom Übermächtigen-Wollen, ein Abschiednehmen von Herrschaft durch Ausrottung überhaupt sein. Da aber Massenmord, Ausrottung, Versklaven, Zinsknechten (5.Moses, 20, 1-20), Fremder-Völker-Arbeit-und-Brot-Abschöpfen (4.Moses, 23, 21-24; 5.Moses 6, 10-12) und der Erhalt völkischer Exklusivität (5,Moses 7, 1-6; Esra 10, 10) alttestamentarisch erwünschte Verhaltensweisen des frommen Juden sind, ist das Nichtbeschäftigen der Juden in solcher Welt-Gedenkstätte mit den eigenen Verbrechen dieser Art unbegreiflich.

Spürt niemand, daß die Juden selbst mit ihrem furchtbar altern Testament aufs schwerste belastet sind - als einem Buch, das seinesgleichen sucht: dem Buch "göttlicher" Anstiftung zu Völkermord und Angriffskrieg, dem Buch der Ausplünderung und Ausbeutung (5,Moses 6, 10-12), dem Buch der rassischen Diskriminierung (4. Moses, 23, 9; Jesaja 40, 17), des Herrenrassenwahns (5.Moses 7, 14) und der bis ins Neue Testament hineinragender Veruntermenschung der Nichtjuden als "Hunde und Säue" (Matthäus 7, 6; vgl. hierzu Matthäus 15, Markus 7), dem Buch des Bei-Strafe-der-Einäscherung-Gelobens, nur dem eigenen Volke und seinem Gott gehorsam zu dienen (Melachi 3, 19-219 und die aufgetragenen Verbrechen ohne Murren auszuführen, Dem Buch des heiligen Schwurs gegen alle 'Multikultur' und Rassenmischung "mit fremden Weibern" (Esra, 10, 10- 12)?

Spüren sie selbst diese Last der Geschichte(n) nicht? Oder gerade doch? Es genügt aber nicht, die biblisch überlieferte Hinrichtung eines ganzen Volks, der Ammoniter, durch "eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile" und ihre anschließende Einäscherung in "Ziegel-Öfen" (2. Samuel 12, 31) - wer spricht nun vom Rauchleib der Kinder Ammons'? - 'nur' wegzufälschen, wie es seit Einführung des Holocaust-Begriffs etwa Anfang der 70er Jahre in den Bibelneuauflagen für Nichtjuden geschieht! Die Frage ist vielmehr: Wann werden sie sich ihrer Geschichte stellen?

Wann werden sie sich von den widerwärtigen Gottesworten distanzieren, die noch einmal zum Sprengsatz, zum historischen Super-GAU der Menschheit werden könnten?

Wann werden sie, die überall auf der Welt wie selbstverständlich ihre Folklore und Sitte pflegen und fromm die Mischehen meiden, endlich dafür sensibilisiert, daß manche von uns Nichtjuden argwöhnen, sie predigten Wein und goldene Kälber und tränken selber reines, klares Wasser?

Wann werden sie, unverblendet von der Leichtigkeit des Seins, die ihnen die Last unserer deutschen Zeitgeschichte schenkt, sich selbst als Janus-Kopf erkennen wie alles das Menschenantlitz trägt: Opfer und Täter zugleich zu sein?

Wann werden sie sich von der "faschistischen" Seite ihres Gottes trennen? Und von der "faschistischen" Seite ihrer Überlieferungen, fragen sich viele Menschen?

Oder wollen sie ihr ganzes weiters Dasein tatsächlich nur hinter dem Schutzschirm von Auschwitz als Tarnkappe eigenen blutigen Tuns verbringen - und zugleich auf Auschwitz als Schild herumgetragen werden: heilig, heilig, heilig?

Ich meine, daß auch Michael Wolffsohn sich diese Fragen stellt, öffentlich aber so vorsichtig formuliert, daß die Tragweite seines Nachdenkens für den durchschnittlichen Leser unerkannt bleibt (FAZ, s. o.).

5. Wie ist es möglich, daß gerade die doch eigentliche, die mythische Dimension des Holocaustgedenkens, sein biblisch bereitetes Feld, sein geistig-seelisch-religiöser Resonanzboden also, in der Gedenkstätte unberücksichtigt bleibt? Sollen wir Nichtjuden denn nicht erfahren, daß es sich beim Holocaust um die Endeinlösung der göttlichen Verheißungen und damit um eine Zeitenwende handelt?

Der "Ofen", "Vernichtungsöfen" verschiedentlichster Art sind seelenlebendige tiefgründige Urbilder des jüdischen Volksmythos: "Und um meines Namens willen bin ich geduldig, und um meines Ruhmes willen will ich mich dir zu gut enthalten, daß du nicht ausgerottet werdest. Siehe, ich will dich läutern, aber nicht wie Silber, sondern ich will dich auserwählt machen im Ofen des Elends." (Jesaja 48, 9-10) Ohne diese archetypisch präformierten Metaphern ist die letzte, schöpferische Tiefe jüdischer Betroffenheit über das Geschehen in Auschwitz, über den Rauch ("der Rauchleib Israels"), über das apokalyptische Schlagen der Flammen aus den Schornsteinen von Auschwitz psychologisch nicht verständlich.

Daß dieses Grauen zugleich Erlösung für die Juden ist, die sie in immer neuen Romanen und Gemälden mit eigenen Phantasiebeiträgen ergriffen nachvollziehen, bleibt Nichtjuden dadurch leider fremd, Wir Nichtjuden assoziieren die politische Wirklichkeit von Auschwitz nicht mit ihrer religiöser Vorwegnahme (Antizipation): Gott droht immerzu mit den Ofen der Vernichtung, auch seinem Volk, wo es abfällig werden will - hier zeigt die jüdische Bibel den Charakter einer Gewaltherrschaft über das eigene Volk - , und läßt andere Völker tatsächlich darin zu Asche werden. Dreimal "Ofen" und dreimal "Asche": Meleachi 3, 19 (21), 2. Samuel 12, 3 1; Jesaja, 48, 10.

Aber nur für "das Volk Gottes" hat diese Hinrichtung eine Hinauf-Richtung und so eine moralische Wiederaufrichtung inne, nur für sein Volk hat diese Vernichtung eine quasi österliche Kehrseite, die zur eigentlichen Sinnseite wird: prägen, läutern und auserwählt machen über alle Völker (Jesaja 48, 10). Das ist die religiöse Alchimie von Heimatlosigkeit, von aliu land, von Elend: vom Bettler zum König, auf der Straße des Leidens in den Himmel auf Erden.

Hier lauert die Gefahr von ultimo primordio, von ultimo regimini, von apodiktisch-ultimativer Machtergreifung am (erzwungenen) Ende der Weltgeschichte, Auschwitz alfa und omega. Daher ist (Quer-)Denken, ist kontroverse Diskussion gerade hier, obwohl verboten, unverbietbar und das Verbot, obwohl allgemein akzeptiert, gerade hier absolut inakzeptabel. so sehen es viele Menschen.

Wenn dieses Holocaustgebäude nicht wieder aufgerissen, ergänzt und mit der Fülle menschlicher Widersprüche lebendig - und damit wandelbar! - gemacht wird, wenn es in seinem grandiosen ExtremJudäozentrismus zum Schrein orientalisch-völkischer Nabelschau erstarrt, makabrer Toten-Bauchtanz vor der Weltgeschichte, - dann fürchte ich - für die Juden (und für uns alle, weil es die Welt an den Abgrund fährt) - wird ein altes chinesisches Sprichwort in seine Rechte treten: "Wenn das Haus fertig ist, kommt der Tod."

Von diesem Gesetz menschlichen Seins sind Trauer-Häuser nicht ausgenommen.

DER ANTI-ANTISEMITISMUS

Wir beobachten heute Besonderes, und das besonders in Deutschland, aber nicht etwa nur dort:

Noch nie in der europäischen Geschichte wurde von der ganz großen Mehrheit der Leute den Juden so restlos alles geglaubt wie heute. Noch nie waren die Juden eben wegen des Glaubens an ihr (wie sie es behaupten) so grausames Schicksal öffentlich so anerkannt wie heute. Und noch nie war der Antisemitismus so fast ausgerottet wie heute. (Anlagen 6 und 7)

Trotzdem aber blüht die Abwehr gegen den Antisemitismus wie noch nie. Wir leben im Zeitalter des Anti-Antisenütismus. (Anlage 6/7)

Der Jude Wolffsohn sagt dazu (Aus M. WOLFFSOHN "EWIGE SCHULD?").

"Das (Fremd-)Bild von den Deutschen, auch der Nachgeborenen, wird auf diese Weise vom Holocaust negativ bestimmt. Jüdische Identität, weniger israelische, wird bei den Nachgeborenen ebenfalls durch den Holocaust entscheidend bestimmt, auch und gerade bei den nachgeborenen Juden. In einer weitgehend unreligiösen Welt stiftet das Judentum bei der Mehrheit keine jüdische Identität mehr; die Geschichte, die Leidensgeschichte ihres Volkes, besonders der Holocaust, prägt die Identität der Juden. Sie müssen sich an den Holocaust geradezu klammern, um ihre religiös entjudaisierte Identität durch die jüdische Geschichte wieder zu judaisieren. Sie brauchen dazu nicht zuletzt ein Deutschland mit dem Kainszeichen des Holocaust - ganz abgesehen vom politischen Biologismus und der politischen Mechanik des Anti-Germanismus, sie sind an Deutschland ebenso gekettet wie Deutschland an sie gekettet ist."'(25)

Wie gesagt: Wolffsohn ist Jude. Was immer er sich bei dieser Aussage gedacht hat: Er hat gedacht, und hier hat er allerhand gedacht: Er gibt zu, daß die Juden heute ohne "ihren" Holocaust ihre Identität zu verlieren drohen. Damit, so scheint es mir, warnt er seine Volksgenossen, nicht nur auf diese eine Karte zu setzen. Hier drückt sich schon die Ahnung von dem Entsetzen aus, welches über alle kommen würde oder wird, wenn sich, was JAHWE verhüten möge, der Holocaust als die eigentliche AUSCHWITZ-LÜGE herausstellen sollte.

Wer genau hinschaut, der liest aus Wolffsohns Aussage auch das Eingeständnis heraus, daß es sehr wohl zu den Plänen der Juden gehört, die Deutschen (die Weißen!!!) biologisch fertigzumachen. Man denke an das Asylunwesen und die Beseitigung der die europäischen Völker schützenden Grenzen. Und Wolffsohn gesteht auch, wenn auch nur andeutungsweise, den geradezu religiösen Haß ein: den Anti-Germanismus.

Das Weltjudentum hat, daran kann es keinen Zweifel geben, alles auf diese eine Karte gesetzt. In einer lemminghaften Sturheit bewahren sich die Juden deshalb auch ihre talmudischen Gesetze. Und in nicht mehr zu verstehender Verblendung pflegen sie auch und gerade heute ihren Wahn, ihnen gebühre die Weltherrschaft, könnte man denken.

Der in dem Gedicht auf Seite (76) ausgedrückte paranoide Größenwahn wurde in Qumran vor fast 2000 Jahren niedergeschrieben.

Professor Wirth Roeper Bosch beschreibt in seiner Expertise, daß eben dieser überdimensionale Anspruch sehr wohl noch heute aufrecht erhalten wird. Lesen wir, was Wirth über die Gründung des Staates Israel berichtet, um zu verstehen, wie gigantomanisch dieser Anspruch ist, und wie zeitgenau er heute erhoben wird: (26)

Die Deklaration des Stakes Israel, Tel Aviv:

"On this Sabbath, the fifth of the year 5708 (the fourteenth day of May, 1948): We, the members of the National Council, representing the Jewish people in Palestine and the zionist movement of the world (% met together in solemn assembly today, ... and by virtue of the natural and historic right of the Jewish people, and of the resolution of the General Assembly of the United Nations, hereby declare the establishment of the Jewish State in Palestine, to be called ISRAEL."

"The State of Israel will be based on the precepts of liberty, justice and peace taught by the Hebrew Prophets. "

Und die Präambel (daher kommt sie dann wohl!) des Verfassungsentwurfs vom 25. Januar 1949 sagt:

"The Jewish people, humbly giving thanks to the G o d  o f  o u r  f a t h e r s for having delivered us from burden of exile and brought us b a c k to our ancient land, recalling the tenacious endurance and the heroic s a c r i f i c e of countless generations for the survival of our people and the preservation of its spiritual heritage."

Dazu sagt Wirth: "Welche Ideale von Gerechtigkeit und Frieden das waren, lehrt das Vermächtnis der Schriftrollen von Qumran. Nirgends jedoch in heutigen Erklärungen Israels oder der jüdischen Führer, also auch nicht in der Deklaration von Tel Aviv vom 14. Mai 1948, sind Vorbehalte gegen die historische Ideologie der Tora und der Propheten gemacht worden."

Wirth schreibt weiter: "Um das geistige Erbe zu erhalten, wird jetzt in Israel eine groß angelegte Sammlung religionsgesetzlicher Entscheidungen unter dem Namen "Ozar Haposkim" angefertigt. Sie soll 50 bis 60 Bände umfassen. Ozar Haposkim ist eingeteilt wie der Schulchan Aruch. Es enthält alle neueren rabbinischen Erklärungen. Es soll die Sammlung der Religionsgesetze (andere kennt das Judentum nicht, d.V.) für das observante Judentum bilden, als Kodifizierung der autoritären Tradition. "

Weiter nach Wirth: "Es ist die Kontinuität der Ideologie der Tora, der Propheten, der Mischna, des Talmud und des Schulchan Aruch, die das Judentum der Diaspore stets in Konflikt mit seinen Wirtsvölkern brachte. "

Nach Wirth ist "der Antijudaismus keine primäre, sondern eine sekundäre Erscheinung, eine Folgeerscheinung, als Reaktion auf einen Glauben, der das Judentum außerhalb und über die nichtjüdischen Völker stellt, mit der ideologischen Fiktion, daß diese anderen Völker dazu da sind, von den Juden als auserwähltem Volk beherrscht und ausgebeutet zu werden. "

Chaim Weizmann sagte (vor dem englisch-amerikanischen Untersuchungsausschuß, zitiert in der Prothmann-Schrift Seite 58): "Ich glaube, die wesentliche Ursache des Antisemitismus besteht (mag das auch eine Tautologie sein) darin, daß es Juden gibt. Wir scheinen den Antisemitismus mitzubringen, wo immer wir hingehen."

Theodor Herzl sagt (in "A Jewish State"): "Die Judenfrage besteht noch. Es wäre zwecklos, dies zu leugnen. Die Judenfrage besteht überall, wo Juden in wahrnehmbarer Zahl wohnen, Wo sie nicht besteht, wird sie von den Juden hingebracht. Wir ziehen natürlich dahin, wo man uns nicht verfolgt, und dort v e r u r s a c h t unsere Anwesenheit Verfolgungen. "

Wirth schließt: "Die Ideologie einer angeblichen Verheißung Jahwes von der Auserwähltheit Israels und seiner Herrschaft über andere Völker hat nach wie vor für orthodoxes und zionistisches Judentum innerhalb und außerhalb Israels unveränderte, unverbrüchliche und u n  n t a s t b a r e Gültigkeit. Das bedeutet: ENTMACHTUNG UND ENTEIGNUNG NICHT-JÜDISCHER VÖLKER."

Soweit Wirth. Da fragt man sich doch: Wie kann es nur zum Antisemitismus kommen?

DIE PERPETUISIERUNG DES ANTISEMITISMUS

Ich zitiere aus dem Gutachten von Professor Wirth: "Der Fall des zweimaligen bayrischen Ministers Auerbach (eines Juden) beleuchtet die doppelte Moral aus dem Erbgut der jüdischen Väter. Angesichts dieses Massenbetruges (Auerbach hatte seine Stellung als Präsident des Entschädigungsamtes mißbraucht), hatte der Finanzminister des Bundes SCHÄFFER seine warnende Stimme erhoben. Er erklärte am 14.12.1957 in Plattling: Aus Angst, als Antisemit verdächtigt zu werden, wage keine Behörde, das Wiedergutmachungssystem der BRD zu kritisieren. Vorgesehen seien bis 1961 etwa 8 bis 9 Milliarden DM Wiedergutmachung an Juden zu zahlen. Tatsächlich müsse mit 27 bis 29 Milliarden gerechnet werden, da die j ü d i s c h e n  F o r d e r u n g e n  k e i n e r  B e w e i s p f l i c h t unterliegen. Allein 6 Milliarden müssen für ausländische Rechtsanwälte aufgebracht werden, die für jede durchgesetzte Forderung 20 Prozent kassieren.

Diese Stellungnahme Schäffers löste einen Sturm der Entrüstung aus. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. van Dam, meinte, Schäffer müsse mit "jenen antidemokratischen Kräften" in Verbindung stehen, und das sei keine isolierte Aktion.

Da trat der Finanzminister in Nordrhein-Westfalen, Wilhelm Weyer, Schäffer zur Seite, als er am 7,1.58 seinen Haushaltsplan im Landtag einbrachte. Der Etat sei um fast 16 Prozent gestiegen. Über die Hälfte aller Mehrausgaben entfallen auf Wiedergutmachung an Juden. Das Gesetz in seiner jetzigen Form sei unsozial. Die Ansprüche seien kaum zu überprüfen. 70 % der Zahlungen gehen an kapitalkräftige Leute im Ausland, die ihre Ansprüche von Anwälten eintreiben lassen. Diese berechneten Erfolgshonorare bis zu 50 %.

Der Bundeskanzler (Adenauer) habe den Verfolgten-Organisationen zugesichert, daß am Entschädigungsgesetz nichts geändert werde. Deshalb sei mit der Abstellung dieses Mißstandes nicht zu rechnen.

Wiederum äußerte sich der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, und zwar in genau diesem Zusammenhang: Wenn sich in Deutschland erneut der Antisemitismus breit mache, würden die Juden einschließlich aller ihrer Einrichtungen das Land verlassen.

Dazu kommentiert Prof Wirth: Dieses Beispiel beleuchtet die Entstehung des Antijudaismus. Dieser ist eine zwangsläufige Folge, eine Reaktion der Notwehr der jeweiligen Wirtsvölker wider die Überfremdung, die Durchsetzung, die kulturelle Zersetzung und die wirtschaftliche Ausbeutung durch das Judentum. Bis heute habe man jüdischerseits planmäßig die Fiktion vom unschuldigen, immer verfolgten Volk Gottes aufrecht zu halten sich bemüht.

EINE NEUERE KONTROVERSE ÜBER DEN ANTISEMITISMUS

Leserbriefe an die "WELT":

1. Herbert Kempa am 4.11.94:

"Kein Ernstzunehmender bezweifelt, daß Juden im Dritten Reich verfolgt wurden. Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzt, muß in einem Rechtsstaat aber doch wohl untersuchen dürfen, was glaubwürdig, was unglaubwürdig und was gar technisch unmöglich ist. - Wenn Gesetze die historische Forschung zu diesem Komplex verbieten, wenn Sachverständige bei Strafandrohung nicht aussagen dürfen, dann kommt man doch zwangsläufig zu der Vermutung, daß von den Deutschland so schwer belastenden Beschuldigungen vieles nicht der Nachprüfung standhalten würde."

2. Dr. Salcia Landmann, Winkelriedstrasse 1, CH-9000 St. Gallen,
Telefon 0041/71/22783, antwortete am 15. November 1994:

"Auschwitzlüge, WELT vom 4. November 1994:

Der Leser Kempa irrt: Das Verbot, die Gaskammern zu leugnen, bedeutet nicht ein Behindern "historischer Forschung", sondern einer geradezu abstrusen Beleidigung und Verleumdung jener, die die Vergasung ihrer Familie hautnah miterleben mußten, die sie bezeugen. Oder will jemand allen Ernstes behaupten, der Nobelpreisträger Elie Wiesel, dem Mutter, kleine Schwester und Großmutter in Auschwitz direkt von der Rampe weg in die Gaskammer wegselektiert wurden, und der auch herzzerreißende Berichte über jene Equipen vorgelegt, welche die Gasleichen wegräumen mußten und selber alle paar Monate vergast wurden, habe dies im Einvernehmen mit amerikanischen Zionisten erfunden, bloß um von den Deutschen Bußzahlungen für Israel zu erpressen?

Oder ist der Bericht über den jungen Juden, der, bei solcher Arbeit längst zum empfindungslosen Automaten erstarrt, plötzlich wieder zu Gefühl und Leben aufwacht, als er auf die nackte Leiche seiner Mutter stößt und so schrecklich zu schreien anfängt, daß die Schergen herbeistürzen und ihn auf der Stelle abknallen, auch nur zionistische, antideutsche Horrorpropaganda?
Auch der rabiateste Nazi sollte begreifen, daß es sich bei den angeblichen "Beweisen" für die Nichtexistenz der Gaskammern nur um Scharlatanei oder bewußte Lüge handeln kann und nicht um seriöse Wahrheitsfindung, daß diese "Beweise" auf einer Ebene liegen mit jenen vor 500 Jahren der Justiz und Inquisition für angebliche "Hostienschändungen": Rötliche Schimmelflecke auf feucht gelagerten Oblaten wurden als Blut Christi gedeutet, das zu fließen begann, wenn böse Juden hineingestochen hatten, worauf man ganze Judengemeinden folterte, enteignete und lebendig briet.

Eine totale Meinungsfreiheit kann es nicht geben, sonst müßte es auch den russischen Schulen erlaubt sein, zu lehren, die Deutschen hätten beim Vormarsch im Zweiten Weltkrieg russische Säuglinge gebraten und gefressen.

Eine letzte Spur Schamgefühl sollte auch den primitivsten Nazi hemmen, einen solchen perversen Blödsinn wie die Leugnung der Gaskammern zu glauben und zu promulgieren.
Der Skandal liegt nicht bei dem Gesetz, sondern dabei, daß es überhaupt nötig ist."

3. Kommentar zu dem Leserbrief von Frau Dr. Landmann:

Frau Landmann irrt: Herr Kempa hat gar nichts geleugnet. Er hat gefordert, daß es erlaubt sei, zu untersuchen, ob die Behauptung von den Gaskammern glaubwürdig ist.
Aber selbst wenn er es geleugnet hätte: Herr Kempa ist Deutscher. Er ist zusammen mit seinem ganzen Volk verurteilt, die " Gaskammermorde" zu sühnen. Er hat also, wie jeder Angeklagte, das Recht, die Tat abzustreiten ("leugnen" kann er sie eh nicht, da er damals noch nicht lebte. Leugnen kann man nur, was man tatsächlich getan hat.).

Wer eine Anschuldigung von sich weist, wer eine behauptete Tat bestreitet, ganz gleich welche, der straft immer den Kläger oder den Anzeigenden Lügen, denn einer von beiden kann doch nur die Wahrheit gesagt haben: Entweder die Tat ist wahr, oder sie ist es nicht, dann ist sie gelogen. Das Recht, eine Tat zu bestreiten, ist ein Ur-Recht aller zivilisierten Völker, das auch im deutschen Grundgesetz steht: Artikel 103 (1): "Vor Gericht hat jeder Anspruch auf rechtliches Gehör." Was der so "rechtlich zu Hörende" sagt, kann nur entweder lauten: "Nein, ich war es nicht," oder Ua, ich habe es getan." B e i d e s ist rechtlich zulässig, sonst müßte das rechtliche Gehör auf Geständnisse beschränkt sein.

Es ist grundsätzlich jeder Zeuge vor Gericht gleich "glaubwürdig", schon wegen der "Gleichheit aller vor dem Gesetz". Wieso also Herr Wiesel davon eine Ausnahme sein soll, ist unverständlich. Wenn ein Zeuge Untaten bezeugt, dann wird er wohl immer herzzerreißende Berichte geben, denn Untaten sind (wenn sie geschehen sind) immer herzzerreißend. - Daß Herr Wiesel seinen Bericht im Einvernehmen mit Zionisten oder sonstwem abgeliefert habe, das hat Herr Kempa nicht gesagt. Warum unterstellt Frau Landmann es ihm?

Gerade bei Herrn Wiesel gibt es jedoch sehr wohl Grund, an seinen Berichten zu zweifeln (außer dem Recht j e d e s Angeklagten, an den Berichten seiner Kläger zu zweifeln): Herr Wiesel war von April 1944 bis Januar 1945 in Auschwitz-Birkenau interniert, wo er auch medizinische Betreuung erhielt. Als die Rote Armee näherrückte, sollte das ganze Lager nach Westen verlagert werden. Den Insassen wurde freigestellt, ob sie sich Non der Roten Armee befreien lassen" oder "mit nach Westen verlagern lassen" wollten. Herr Wiesel und sein Vater zogen es nach seinen eigenen Aussagen vor, der Befreiung zu entfliehen und bei den Unterdrückern, Mördern etc. zu bleiben. Übrigens hat Wiesel in seinem Buch "La Nuit", welches seine Lagerzeit behandelt, Gaskammern mit keinem Wort erwähnt.

Aber auch Elie Wiesel soll nicht einfach als "schlechter Zeuge" angesehen werden. Wenn stimmt, was er gesagt hat, dann braucht weder er noch sein Volk zu fürchten, daß diese Tatsache durch die Zulassung von Gegenbeweisen erschüttert wird. Wieso braucht die Wahrheit den Schutz des Gesetzes? Es ist das Recht auf die Wahrheit, das des Schutzes bedarf, und dieses Recht haben wir alle! (Nur nicht heute!)

Ob diese Gegenbeweise gegen die Existenz der Gaskammern Scharlatanei sind, das kann man nur dadurch feststellen, daß man sie zuläßt. Seriöse Wahrheitsfindung folgt seit der Zeit des Alten Roms dem höchsten aller Rechtsgrundsätze: "Audiatur et altera pars". Warum fürchtet auch Frau Landmann den Gegenbeweis? Zweifelt sie an dem, was sie als Wahrheit ausgibt?

Die Abschweifung ins Mittelalter bringt uns auch nicht der Wahrheit näher, weil erstens die Deutschen den Unfug mit den Hostienschändungen nicht erfunden haben (das war die Kirche), weil zweitens diese alte Geschichte unbewiesen ist, und weil drittens der Vergleich auf dem Kopf steht: Damals verurteilte man (wenn es halt stimmt) die Juden und verweigerte Ihnen den Gegenbeweis. Und heute verurteilt man die Gojim (die Deutschen), und verweigert ihnen den Gegenbeweis. Es sind also nicht die Gegenbeweise gegen die Gaskammern, die auf der gleichen Ebene liegen wie die angeblichen Beweise der Inquisition für die Hostienschändung. Frau Landmann hat das in ihrem Zorn durcheinander gebracht.

Abstoßend und ekelhaft ist der Satz in Frau Landmanns Leserbrief, den sie zwar fein in Nebensätzen verstaut, aber eben doch ausspricht: den gemeinen Satz von den Deutschen, die russische Säuglinge gebraten und gefressen haben sollen. Pfui Deibel!

Der Skandal liegt sehr wohl beim Gesetz: Hätte man die ursprünglichen, allen zivilisierten Völkern gemeinsamen Gesetze nicht zu einer "Lex Judaei" abgefälscht, dann hätten wir heute noch die Wahrheitsfindung aus b e i d e r  S e i t e n Vortrag. Dann wäre es nicht mehr nötig, die Gegenbeweise mit Tiraden über grausame, herzzerreißende, Schergen herbeirufende, wegselektierte, massengemordete, hautnah miterlebte Greueldinge abzuwehren, und das für sechs Millionen. Dann wäre der Schweiz das ARG erspart geblieben.

Dann hätten die Juden es nicht mehr nötig, Zeter und Mordio zu schreien: ihnen würde die Genugtuung des Rechts widerfahren, so oder so, und uns bitte auch!

SCIENCE FICTION oder "STELL D'R VOR!"

Einige von uns mögen sich noch an einen besonders blöden Spruch erinnern: "Stell d'r vor, es is Krieg und keiner geht hin! " Nun haben wir ja gesehen, daß die Juden als in sich einige und geschlossene Macht (und das sind sie!) das Schicksal ihres Volkes als Volk heute von einer einzigen Vorstellung abhängig gemacht haben, und daß Wolffsohn davor warnt: Vom Holocaust.

Genau so sieht es ja auch E.P. Koch: Sie setzen alles auf eine Karte. Und nun gibt es zwei Möglichkeiten:

Erste Möglichkeit:
Auschwitz ist wahr. Wer Auschwitz leugnet, der lügt. Haben dann die Juden (als Volk) ausgesorgt? Da möchte ich an Schiller erinnern: Denn mit des Geschickes Mächten läßt kein ew'ger Bund sich flechten. Aber lassen wir die Prophetie!

Zweite Möglichkeit:
Auschwitz stellt sich als die eigentliche Lüge heraus. Wohlgemerkt: Ich behaupte das nicht, ich bezweifle nichts oder alles, aber nichts öffentlich!

Spielen wir das also einmal durch: Denen zur Warnung, die sich allzu fest darauf verlassen, daß sie so weitermachen können, wie bisher. Den anderen zur Anregung, sich nach besseren Grundfesten für ihre Zukunft umzusehen, also etwa den Juden. Den Dritten zur Ermunterung, die Hoffhung nicht aufzugeben. Egal, für wen diese Fiktion nun gedacht sein mag, Science Fiction nehme ihren Lauf!

9. September 1997
(oder 2004, wie Sie wollen, aber bleiben wir bei 1997): Das TIME Magazin hat eine unabhängige Expertenkommission mit dem finanziellen Aufwand von 40 Millionen Dollar gebildet, die Auschwitz, Babi Jar, Treblinka etc. (lassen wir es bei "etc. 1) untersuchen soll.

9. September 1998:
Das Gutachten der "TIME-KOMMISSION" liegt vor. Es sagt klar, wissenschaftlich belegt und jedermann verständlich, daß es weder in Auschwitz, noch in Babi Jar noch Treblinka Massenmorde an Juden oder anderen Menschen gegeben hat, ja, daß es solche Massenmorde gar nicht hat geben können. Das Gutachten enthält alle chemischen Analysen, Untergutachten von Toxikologen, Abgasspezialisten, Hydrologen (wegen des Grundwassers), Aerophotogrammetrikern, Medizinern, lüstorikern die bisher verschlossene Urkunden geprüft haben, Zeugnisse von kriminalogisch geprüften Aussagen Beteiligter, unter dem ausdrücklichen Schutz der Behörden gesammelte Ansichten unabhängiger Persönlichkeiten aus beiden Lagern, Juden und Revisionisten, und was weiß ich was für weitere Dokumente ...

11. Oktober 1998:
Die deutsche Presse lanciert eine Kampagne gegen die infamen Behauptungen der "TIME-KOMISSION".

18. Oktober 1998:
Bundeskanzler Gysi tritt zurück.

2. November 1998:
Die Weltpresse stellt sich fast einmütig hinter das Gutachten.

6. November 1998:
Staatspräsident Schirinowski bestellt den Gesandten des Bundesstaates Deutschland der Europäischen Union in den Kreml, um sich zu informieren. (Botschafter Gonzalez ist erkrankt).

7. November 1998:
Die MAX-PLANCK-GESELLSCHAFT bestätigt den Rücktritt von Präsident Zacher wegen gesundheitlicher Probleme.

8. November 1998:
Das noch immer "Bundestag" genannte Schattenparlament in Berlin tritt zusammen, um die Lage zu diskutieren.

9. November 1998:
Die Wannsee-Villa wird versteigert. Erwerber ist ein japanischer Konzern, der nicht genannt werde möchte.

2. Dezember 1998:
Das Volk stürmt den Berliner Bundestag und vejagt die gewählten Volksvertreter.

3. Dezember 1998:
Brüssel stellt sich hinter das Gutachten, tut aber sonst nichts.

10. Dezember 1998:
Die französische "Front National" besetzt den Regierungspalast und übernimmt die Führung des Staates. Am selben Tag tritt Frankreich aus der europäischen Union aus.

11. Dezember 1998:
Präsident Clinton entläßt alle seine jüdischen Minister und Berater.

18. Dezember 1998:
In Berlin übernimmt eine "Nationale Front" die Regierung. Der verwaiste Bundestag soll nach Neuwahlen ersetzt werden durch bewährte Abgeordnete. Am selben Tage werden die Zahlungen für Wiedergutmachung eingestellt. Die schon an Israel bezahlten Beträge werden zurückgefordert. Die Mitgliedschaft in der NATO, den Vereinten Nationen, der WEU, der Europäischen Union, der KSZE usw. wird aufgekündigt.

2. Januar 1999:
New York Times meldet Pogrome aus vielen Ländern. Die in Californien und dem Staate Washington ausgebrochenen Pogrome kommen außer Kontrolle.

30. Januar 1999:
Die Reichsregierung ordnet einen Nationalen Gerichtshof an. An diesen Gerichtshof sollen Deutsche, Juden und Moslems berufen werden, um Verrätern den Prozeß zu machen. Es wird ausdrücklich gefordert, daß zu diesem Prozeß alle Gegenbeweise zugelassen werden müssen.

24. März 1999:
Deutschland, Rußland und Frankreich gründen einen internationalen Hilfsfond für unschuldig unter Druck gesetzte Juden. Aus diesem Fond, werden auch Anwälte bezahlt, die die Rechte dieser Leute wahren sollen.

Ich glaube nicht, daß es nötig ist, diese Science Fiction bis zu irgendeinem happy end weiterzuspinnen. Es mag sich jeder selbst ausmalen, was da geschähe, wenn, wie gesagt: wenn!

Mir geht es hier nicht um Strafe, nicht um Rache und nicht um Rechtfertigung, weder der einen noch der anderen Seite. Als Historiker beobachte ich das Weltgeschehen, und hier muß ich gestehen, daß meine Vorstellungskraft nicht ausreicht, die Katastrophe zu schildern, die dann kommt, wenn die Wahrheit sich entweder bestätigt oder herauskommt.

Soviel aber ist sicher: Dann wird es keinen Antisemitismus mehr geben. Er wird nicht überflüssig sein, aber es wird sich bei dem schlauen und sich selbst stets treuen Volk der Juden die Erkenntnis festigen, daß alle Wirkungen ihre Ursache und daß leider auch alle Ursachen ihre Wirkung haben.

Vielleicht wird es dann zu einer internationalen Zusammenarbeit der beiden Hechte im Karpfenteich der Weltvölker kommen, die sich nicht auf deutschem Boden abspielt, und die von dem biblischen Haß frei sein wird, unter dem heute beide Völker leiden: Das eine, weil es fürchtet, unterzugehen, und das andere, weil es das gleiche für sich ahnt.

Man sage mir nicht, die Juden wären unfähig einzusehen, daß Jahwe irrte, als er dem Nomaden Abel den Vorzug gab, und daß Kain das Problem nur so habe lösen können, wie es in der Bibel steht. Ich glaube sogar, daß sich die Juden von ihrem ständigen Verfolgungswahn lösen können, wenn sie nur wollen. Schlimm wäre es aber, und zwar auch für die anderen Völker, wenn diese Trennung eines unschönen Tages durch die. zum Licht durchbrechende Wahrheit erzwungen würde. Dann wäre es zu spät für die Juden, den ewigen Vorwurf von dem v e r d a m m t e n  A n t i s e m i t i s m u s endlich und noch mit Würde aufzugeben.


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