Ist H. H. ein Trojanisches Pferd?

Auf Ersuchen von Herrn Christophersen, zu der Härtlischen Schrift „Was Holocaust verschweigt" Stellung zu nehmen, folgt eine Stelle aus der Schrift „Sündenböcke", die gerade überarbeitet und erweitert wurde:

Die Herren „Geschichtsforscher Heinrich Härtle und seine Chawrusse (= Genossen) Hennecke Kardel Baegoe, Prof. Butz u.a. schmücken sich manchmal nebbisch mit dem Wissen jüdischer Autoren. Als „Elitearier" aber bringen sie es nicht fertig sich so zu benehmen, wie es in anständigen bürgerlichen Kreisen üblich ist. Man nennt den Brunnen, aus dem man seinen Wissensdurst stillt. Dies erlaubt ihnen aber möglicherweise ihre „Arierehre" nicht.

„Die Giftschlange Völkervampir", Carlus Baagoe, zweite Auflage 1978, 140 Seiten schwach, ist eine Fundgrube von Ungereimtheiten. Es wimmelt von nicht bewiesenen Thesen, die unlogisch sind und bar jeden Pragmatismus Indem der Autor fast alle Persönlichkeiten von Weltformat aus einem Zauberzylinder als böse Juden hervorbringt, stellt er der ganzen Welt ein Unmündigkeitszeugnis aus. Nur Hitler und Co. und wahrscheinlich er alleine und brave rassenchte Gojim. Mit einigen hebräischen Wörtern wird herumbramarbasiert, auf Seite 38 ist ein hebräischer Text gebracht, der auf dem Kopf steht.

Der Textinhalt hat weder mit „Bundesrepublik", noch weniger mit „Ausrottungsstrategie" zu tun, wie behauptet wird.

Der Inhalt ist für Mesusa und Tefillin bestimmt.

Mesusa-Türpfosteninschrift die auf einer Metall-Glas oder Plastikhülle eingeschlossenen Pergamentrolle die beiden Abschnitte 5. Moses 6, 4f und 11, 13f handelt von der unbegrenzten Liebe und Hingebung an den einen Jehova.

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Die Mesusa wird im rechten Türpfosten an den Eingängen der Häuser und Höfe und aller Wohnräume befestigt.

In orthodoxen Kreisen ist es üblich beim Eintritt in einem Raum und beim verlassen mit einem Fingen die M. zu berühren, und ihn dann zu küssen Von der Mesusa wie von einem Talisman wird Schutz und Abwehr böser Geister erhofft.

Die Mesusapraktizierung entspringt einer heidnischen Sitte.

Tefillin-Gebetriemen, werden von sämtlichen Personen über 13 Jahren am linken Arm, dem Herzen gegenüber u. an d. Stirn beim Morgengebet der Werktage getragen.

Während Herr Baagoe nur von bösen Juden zu berichten weiß, wird auf den Seiten 48, 49 und 110 aus „Schuld und Schicksal „, entstellt und ohne Quellenangabe, zitiert.

Wie Martini ist auch Härtle ein „Sachkenner" in jüdischen Fragen. So nahm er auch mit seinem „Was Holocaust verschweigt", im Druffel-Verlag 1979 erschienen, zum Holocaust-Problem Stellung. Es wimmelt da nur so von Ungereimtheiten und wahrheitswidrigen Behauptungen. Um auf alle einzugehen, müßte man auf die 94 Seiten eingehen, die das Büchlein stark (schwach) ist.

Der Autor verwickelt sich in unmögliche Widersprüche. Oder ist es gezielte Umerziehungspädagogik? Herrn Heinrich Härtle ist so manches zuzutrauen. Während er Greuellügen „bekämpft", argumentiert er selbst mit Unwahrheiten. Während er sich bemüht Kollektiv-Schuld-Lügen auszuräumen, bringt er es fertig zu behaupten, daß „die Vergasung von Juden nicht restlos erfunden sein kann". Beweise hat auch er nicht, aber es reicht ihm, daß viele von „Vergasungen" babbeln. Der Vergasungstheorie wegen, bemühte ich mich die Geduld aufzubringen, Härtles „Meister"-Werk „Holocaust" zu lesen. Zwei aus der Vielzahl von Ungereimtheiten und Unwahrheiten sollen zur Illustration gebracht werden. Auf Seite 29 ist zu lesen:

„Der das Textbuch von Holocaust „gedichtet" hat, der Jude Gerald Green, hat die Wannsee-Aufzeichnungen entweder nicht gelesen, oder sie erschienen ihm für seine Zwecke nicht negativ genug. So fälschte er skrupellos. In Wannsee soll Heydrich auf den angeblichen Einwand Dr. Franks, man könne drei Millionen Menschen nicht erschießen oder vergiften, müsse also einen anderen Weg zur Ausrottung finden, erwidert haben: „Der Gebrauch von Gas wurde in Betracht gezogen". Alles, was Green über Wannsee phantasiert, ist erstunken und erlogen."

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Auf Seite 35 schreibt Härtle:

„Dennoch: Man wird annehmen müssen, daß eine so niederdrückende Behauptung wie die Vergasung von Juden nicht restlos erfunden sein kann. Es handelt sich wahrscheinlich um Verbrechen, die nur wahnwitzig übertrieben worden sind."

Ist hier nicht zu entnehmen, daß Herr Härtle der Vergasungstheorie des von ihm mit „erstunken und erlogen" apostrophierten Green zustimmt? Ist das nicht eine irreführende Verdummungstaktik?

Mit seiner Vergasungsthese befindet sich der als „rechtsradikale Neonazi" verschrieene Schriftsteller eindeutig auf Seiten der doktrinationsabhängigen fünften Kolonne Zions. Das ist übrigens garnichts besonderes. Wer hätte denn den so weitgehenden Glauben an „Vergasungen" und „6 Millionen ausgerottete Juden" erzeugen können, wenn nicht die Atamane der „Neo-Nazis"? Da sind sie den Zionpropagandisten nicht nur ebenbürtig, sondern sogar überlegen.

Die „sachkompetente Wahrheitsfindung" riecht auch auf der „rechten" Seite oft nach Reparationszahlungsregie. Dem Autor von „Was Holocaust verschweigt", hilft kein Herumjonglieren und keine Talmuddialektik, sein Untertitel „Deutsche Verteidigung gegen Kollektiv-Schuld-Lügen" ist eine Unwahrheit, weil die „Vergasung" anerkannt wird. Es ist eine Schein-Verteidigung. Die Spaziergänge des Verteidigers Härtle um den heißen Brei,, um die antideutschen Lügen, bringen nichts. Cui bono, wenn ganz unglaubliche Lügen durch glaubhaftere ersetzt werden? Ist derjenige, der einen unglaubhaften Lügner mit „besseren" Lügen angreift, aber praktisch unterstützt, nicht ein Super-Lügner? Die rechten Härtles, die beschnittenen und die unbeschnittenen Zionnazis bekämpfen fremde Lügen, um die eigenen konkurrenzlos zementieren zu können.

Der „verantwortungsbewußte" Geschichtsforscher Härtle ist vielseitig talentiert. Er bezichtigte jemand der Untreue gegenüber dem Nazi-Staat, der bei seiner „Freveltat" gerade drei Jahre alt war.

Es ist zu hoffen, daß der „verantwortungsbewußte Wahrheitsforscher" H. H. seine Vergasungsthese beweisen wird, oder sie - wie im Falle Graf Huyn - revidiert.

Klüter Blätter, Heft 7 1978, Seite 13

„BERICHTIGUNG

In unserem Bericht über den Kongreß der „World Anti-Communist League" von Heinrich Härtle ist irrtümlich behauptet worden, der CSU-

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Abgeordnete Graf Huyn habe im Zweiten Weltkrieg auf englischer Seite gekämpft. Diese von anderen Delegierten stammende Information hat sich inzwischen als unrichtig erwiesen. Wir bedauern diesen Irrtum und bitten Graf Huyn, die falsche Tatsachenbehauptung zu entschuldigen. (Klüter Blätter, Heft 6/78, Seite 14)"

Herr H. H. bringt in „Deutsche und Juden" Ausgabe 1976 auf Seine 160 in die Bildbeilagen 7 ein Dokument, auf S. 288 und 291 Zitate aus „Schuld und Schicksal" erschienen 1962 und „Sündenböcke" 1967, ohne Quellenangabe..

Noch verheerender benahm sich der Autor „Der Jahrhundert-Betrug" Prof. Arthur Butz. Auf mehreren Seiten zitierte er aus „Schuld und Schicksal". Alles was er brachte war entstellt oder sogar erdichtet Was meine persönliche Sicherheit anging, benahm sich der „Wahrheitsforscher" gelindegesagt verantwortungslos. Als Hauptschuldiger ist sein Mitarbeiter, Dipl. Pol. Udo Walendy anzusehen, der als spiritus rector des Bösen fungierte.

Gegen den Strom zu schwimmen ist nicht jedermanns Sache und wenn man ein wenig von Kaballataktik versteht, hat man es leichter. Warum soll es Trojanische Pferde und Epigonn ausgerechnet bei den Rechtsradikalen nicht geben? Gilt das nicht besonders für diejenigen, die Lasten der Vergangenheit zu tragen haben? Außerdem gilt das alte Sprichwort: „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing."

„Der größte Dieb ist, wer menschliche Erkenntnis stiehlt."

(Tossefta-Ergänzungsband zu Baba Kama 7).

„Der größte Dieb ist, der dem Menschen den Verstand stiehlt". (Mid. Mech. zu Mischpatim 13)

Wenn nach islamischen Recht den geistigen Dieben eine Hand abgehackt werden würde, gäbe es unter den „rechtsradikalen neonazistischen" Schriftstellern eine Menge Einhändige.

In dem Flugblatt Nr. 8 der „Volksbewegung gegen antideutsche Greuellügen", herausgegeben von Wolf Dieter Rothe, findet man auf Seite 1:

„Agenten, Geschäftemacher und sonstige Charakterlumpen des sogenannten nationalen Lagers haben noch nie etwas dagegen getan, daß

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Unschuldige, wie in NS-Prozessen, wegen antideutschen Greuellügen verurteilt werden. Für das Totschweigen darf die „nationale" Presse ungestört Abonnements, Beiträge und Spenden von treu-deutsch Doofen kassieren."

Leopold von Ranke, der Hochschullehrer und bedeutendste Meister der neueren deutschen Geschichtswissenschaft prägte den Grundsatz, daß er „nur schreiben wolle, wie es eigentlich gewesen" ist. Das setzt aber Wahrheitsliebe und Ehrlichkeit voraus.

Ohne beschönigende Umschreibung nach Talmud-Euphemismus suggerieren die Herren Martini, Härtle und Chawrusse, daß in den KZ's Menschenvergasungen praktiziert und alle Juden umgebracht wurden.

Die „Wahrheitsforschungsergebnisse" der Nazizionisten und die der Zionnazis sind noch weniger schmackhaft als „ausgekochtes" Gemüse.

Dienstag, 19. Februar 1980

„Internationale Konferenz in Hamburg

Kontroverse um die Menschenrechte bei Eröffnung des KSZE-Wissenschaftsforum

... Mißachtung bürgerlicher Freiheit in der UdSSR von amerikanischer und britischer Delegation scharf verurteilt ...

Hamburg (AP) ...

Als Vertreter der gastgebenden Bundesrepublik bezeichnete der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Eugen Seibold den Grundsatz der Freiheit des Wissenschaftlers als Voraussetzung für jede internationale Zusammenarbeit ...

Die Wissenschaftler aller Nationen seien eine Familie, die sich Sorgen mache, ,wenn es einem von uns schlecht geht' ...

In ihrer Ansprache sagte Frau Hamm-Brücher weiter, zu den Prinzipien der Schlußakte von Helsinki gehöre die Achtung der Menschen-rechte und der Grundfreiheiten. Wissenschaftliche Forschung könne nur in Freiheit gedeihen.

,Wir bedauern Handlungen in der jüngsten Zeit, die diesem Grundsatz der Schlußakte von Helsinki widersprechen.'

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Frage an den Herrn Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft Eugen Seibold und an die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Frau Hildegard Hamm-Brücher:

Wie ists mit Matth., 7, 3 und Lukas, 6, 41??

Prof. Diwald?

J. G. Burg, „Maidanek in alle Ewigkeit?"?

Lügenologie?

Demagogie?

Analphabetismus?

SZ - 8. 3. 80, S. 22

„Rechtsradikale fühlen sich ermuntert

Verfahren wegen Provokation in einer DGB-Ausstellung über Judenverfolgung in Bamberg eingestellt

Von unserem Redaktionsmitglied Christian Schneider

Bamberg, 7. März - Ein unerquickliches juristisches Nachspiel hat derzeit eine Ausstellung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) über die „Judenverfolgung in Bamberg". In dieser im November vorigen Jahres im Bamberger Gewerkschaftshaus eröffneten Ausstellung waren einen Tag nach Beginn der Veranstaltung vier uniformähnlich gekleidete Jugendliche in schwarzen Lederjacken aufgetaucht und hatten an die Ausstellungsflächen Kopien aus der rechtsgerichteten „Deutschen National- und Soldatenzeitung" mit eindeutig antisemitischem Charakter geheftet. Der DGB mußte schließlich die Polizei zu Hilfe rufen, die die Jugendlichen mit auf die Wache nahm und die Kopien aus der Ausstellung entfernte.

Auf Bitten der Polizei stellte einige Tage später der DGB-Kreis Bamberg Strafantrag gegen die vier Jugendlichen wegen Hausfriedensbruch, Volksverhetzung und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Am 4. Februar teilte die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Bamberg jedoch mit, sie habe das Ermittlungsverfahren gegen die vier eingestellt...

Schließlich hätten die vier Jugendlichen mit dem Anbringen der Zeitungskopien mit dem antisemitischen Inhalt lediglich von ihrem Recht

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auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht. Auch sah die Staatsanwaltschaft keinen Hinweis auf Volksverhetzung."

„Maidanek in alle Ewigkeit?"

„AStA-Vorwurf 'staatlicher Mord' bleibt ohne gerichtliche Folgen

Frankfurt (AP)

Der Vorwurf des .staatlichen Meuchelmords' den der Allgemeine Studentenausschuß (AStA) Frankfurt im letzten Jahr nach der Erschießung der als Terroristin gesuchten Elisabeth van Dyk erhoben hatte, blieb strafrechtlich ohne Folgen. Ein Frankfurter Schöffengericht beschloß, die Anklage gegen die drei verantwortlichen Mitglieder des damaligen AStA-Vorstandes wegen 'Beschimpfung und böswilliger Verächtlichmachung der Bundesrepublik und ihrer verfassungsmäßigen Ordnung' nicht zuzulassen. Laut Gerichtsbeschluß ist die AStA-Erklärung durch den Grundsatz der Pressefreiheit geschützt. (Kursiv vom Verf.)

„Maidanek in alle Ewigkeit?" ??

Zur Begründung wird ausgeführt, man könne von einem juristischen Laien ... kein Verständnis dafür erwarten', daß es aus der Sicht der Polizeibeamten notwendig und angemessen gewesen sei, bei der Festnahme Elisabeth van Dycks zu schießen. Ebenso nachvollziehbar sei der Standpunkt, daß Elisabeth van Dyck .hätte festgenommen werden können, statt sie durch einen Schuß in den Rücken zu erschießen.' „

(SZ. 11.3.80, S. 6).

„Carter sagte dieser Tage in einer seiner täglichen Ansprachen: ,Wir werden unsere Interessen schützen und, wenn möglich (!) den Frieden wahren.' Dieser Leichtfertigkeit gegenüber dem Leben wird von einem freien Journalismus assistiert, den Helmut Schmidt auf diesen Nenner gebracht hat:

,Im übrigen ist es ja so, daß in Brüssel gnauso wie in Frankfurt, genauso wie in Bonn, aber anders als in Ost-Berlin die Journalisten Gott sei Dank schreiben dürfen, was sie für richtig halten, auch wenn es falsch ist. Sie dürfen sogar etwas schreiben, von dem sie wissen, daß es nicht richtig ist. Das soll auch so bleiben.' „

(„Deutsche Volkszeitung" 24.1. 80, S. 2 Sp. 2).

Dekretierte Desinformationspädagogik!

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In Jerusalem fand 1950 ein Internationaler Kongreß der Sochnut statt, sehr ernsthaft wurden die Fragen der Juden innerhalb der Deutschen Bundesrepublik diskutiert.

Überaus scharfe Anträge wurden eingebracht, und man wollte alle in der Bundesrepublik noch verweilenden Juden mit dem Cherem-Bannfluch belegen.

Die Israel Sektion dieser Sochnut veröffentlichte in der Tel Aviver Deutschsprachigen Zeitung „Jedioth Chadaschoth" vom 7. August 1950 u.a.:

„Für ein Verbleiben der Juden in Deutschland gibt es keinen Grund mehr außer dem Schwarzen Markt. 35 000 Juden sind noch in Westdeutschland, 10 000 warten auf ihre Ausreise. Der Rest geniest nicht mehr die Hilfe und die Unterstützung der israelischen Behörden."

Am 30. Sept. 1950 ordnete die Sochnut an, daß alle jüdischen Organisationen und Institutionen innerhalb der Bundesrepublik sich unverzüglich aufzulösen hätten. Gleichzeitig wurden alle jüdischen Bewohner der Bundesrepublik aufgefordert, diese zu verlassen und nach Israel zu kommen.

(Sochnut-Agentur, Dachverband aller Zionistischen Organisationen, außer der Kommunistischen).

Ben Gurion persönlich hatte ja nie ein Hehl daraus gemacht, daß er von den nicht in Israel lebenden und arbeitenden Zionisten sehr wenig hält. Er beschuldigte sie sogar, daß sie auf die Entwicklung Israels störend wirken. Sie seien Heuchler und erziehen ihre Kinder zur Heuchelei.

Als sich in Westberlin im Herbst 1960 eine zionistische Organisation gründete, die sich „Bund von aktiven Alt-Zionisten" nannte, liefen in Israel nicht nur die Allgemeinen Zionisten, die Cheruth-Partei und die Misrachi dagegen Sturm, sondern sogar die Mapai. Die offizielle Tageszeitung der Histadruth (Dachverband der Gewerkschaften) und der Mapai, „Dawar", machte sich über die Gründung in Westberlin, die sie ironisch verzeichnete, nur lustig.

Doch nicht nur in Israel, auch in den USA wandten sich wiederholt Juden gegen die Zionisten in der Bundesrepublik.

Der bekannte Publizist und Radiokommentator in der USA, Schlomo Ben Israel, veröffentlichte in der jiddischen Zeitung „Vorwärts", New York, am 2. März 1960 einen Artikel

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„Juden haben schnell vergessen".

Darin bemerkte er unter anderem:

„Die Juden in Deutschland haben schon eine zionistische Organisation geschaffen, und wahrscheinlich werden sie sich der zionistischen Weltorganisation anschließen und mit anderen Juden an zionistischen Weltkongressen teilnehmen."

Schlomo Ben Israel kritisierte diese Entwicklung heftig und verstieg sich dabei zu folgenden Sätzen:

„Es darf keine jüdische Gemeinde in Deutschland mehr entstehen."

„Die Juden, die sich wieder in Deutschland niederlassen, sind keine Ehre für das Weltjudentum."

Er schloß mit der Feststellung:

„Der größte Teil dieser Juden ist Müllabfall, eine Müllkiste des jüdischen Volkes."

Kurze Zeit darauf, im November 1960, besuchte der hessische Landesrabbiner, Dr. Lichtigfeld, Israel und gab der Tel-Aviver Zeitung „Jedioth Chadaschoth" aus diesem Anlaß ein Interview. Er sagte unter anderem:

„Obwohl die Juden in Deutschland in den Logen und den zionistischen Organisationen wieder ein kulturelles Leben beginnen, leisten sie für Isreal gar nichts, obgleich sie wirtschaftlich dazu in der Lage wären."

Es blieb nicht bei diesen hier gebrachten Anschuldigungen der Atamane der „Judenrätler in Deutschland".

Wer sich trotzdem in der BRD als Zionist bekennt und sich noch dazu als Freund Israels gebärdet, obwohl Israel von dieser Art Zionisten gar nichts wissen will, tut dies aus sehr undurchsichtigen Gründen oder betreibt nur ein sehr problematisches Geschäft, das heuchlerisch getarnt wird. Es muß als ein besonderer Witz unserer Zeit betrachtet werden, daß sich gerade diese Herrschaften und ihre Anhänger innerhalb der BRD als die Vertreter des Judentums aufspielen und dabei ohne organistarische und moralische Legitimation die schwache Brüche zwischen Juden und Deutsche durch ihre unversöhnliche Rachepolitik belasten. Im Namen Israels jedenfalls können sie nicht auftreten: Diese Legitimation wurde ihnen von der Sochnuth offiziell entzogen. Auch haben sie kein Recht, im Namen des Welt Judentums zu sprechen, denn es gibt mehr Juden als man denkt, die mit dieser Art von Politik nichts zu tun haben wollen. Doch dank des nahezu diktatorischen Einflusses dieser Gruppen getraut

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sich innerhalb der BRD kaum ein Jude, seiner wirklichen Meinung Ausdruck zu verleihen. Wie der Fall des ehemaligen Oberrabbiner Westberlins Dr. Isaak Goldstein, und die des Schriftstellers J. G. Burg. Die zionistischen SS-Horden scheuen nicht davor zurück, jeden Juden, der es wagt, der wirklichen Stimmung vieler in der BRD lebender Juden Ausdruck zu geben, mit wenig jüdischen Methoden mundtot zu machen.

Konfiskation

„Maidanek in alle Ewigkeit?" !!

Die Ben Gurionisten beschuldigen die Diaspore Zionisten der Heuchelei. Aber sie schlossen 1952 und 1954 einen „Bund"-Vertrag mit der zionistischen Weltorganisation, nachdem es den Diaspora-Zionisten „erlaubt" wird, alle die Dinge zu tun, bei denen sich Israel offiziell nicht exponieren kann. Damit ist die zionistische Weltorganisation zur „Fünfte Kolonne" Israels degradiert worden. Die in der BRD sind bedingungslose Lakaien.

Durch meine publizistische Tätigkeit hatte ich schon öfter mit den Bayrischen Behörden zu tun. Auch als ich tätlich angegriffen wurde. Da mußte ich erleben, wie eine Bayrische Staatsanwaltschaft Recht und Gerechtigkeit mit Füßen trat und die Polizei hinderte, die Schuldigen ausfindig zu machen. Mit dem Bayrischen Finanzministerium mußte ich auch einen Prozeß führen. Da ging es um Rufmord. Nach mehreren Jahren war die Behörde endlich genötigt, einen für mich günstigen Vergleich zu schließen. Damit will ich nur darlegen, daß ich schon so manche Schlawiner überlebt habe. Ich werde auch noch andere überleben.

Die Prozesse habe ich immer als eine persönliche Angelegenheit betrachtet und manches einfach so laufen lassen. Aber da die Wahrheitsmörder diesmal aufs Ganze gehen um mich wegen meines Anti-Zionismus nach § 21 für schuldunfähig und damit für blöd erklären wollen, geht es nicht mehr um mich allein. Durch den Prozeß gegen mich beabsichtigt man die ganze Nicht- und Anti-Zionistische Mehrheit des Judentums praktisch für geistesgestört zu erklären. Deshalb habe ich auch bereits Dutzende von Schreiben internationaler Persönlichkeiten erhalten, die mir ihre Hilfe anbieten. Ich will und darf sie nicht enttäuschen.

Ich werde noch eine Weile abwarten, ob die Herren Bücher-Konfiszierer die Maidanek-Schrift nicht auch so mit einer Entschuldigung zurückgeben, wie sie es bei der vorherigen Beschlagnahme taten. Wenn nicht, dann Gnade den Wahrheitsmördern.

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Sollte es zu einem Prozeß kommen, wird selbstverständlich eine Vielzahl antizionistischer Persönlichkeiten aus der westlichen Welt vorgeladen werden müssen.

In der Sache könnte man sich auch an viele Organisationen wenden: an das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe, an das Internationale Gericht und die Menschenrechtskommission in Straßburg, an Amnesty International, an das Europäische Parlament und an den Generalsekretär der UNO.

Grundsatzurteil des BGH

„Wer Morde leugnet, beleidigt jeden einzelnen Juden" Wer die Morde an Juden im Dritten Reich leugnet, beleidigt nach Auffassung des Karlsruher Bundesgerichtshofs (BGH) jeden einzelnen von ihnen. Damit stellte der BGH in einer Grundsatzentscheidung am vergangenen Montag ein Urteil aus erster Instanz wieder her, wonach einem Mann untersagt worden war, die Behauptung zu verbreiten, die Ermordung von Millionen Juden im Dritten Reich sei ein zionistischer Schwindel beziehungsweise eine Lüge. Betroffen seien durch solche Äußerungen auch erst nach 1945 geborene Personen, die im Dritten Reich verfolgt worden wären, erklärte der Sechste Zivilsenat des BGH. Während die Erstinstanz den Mann verurteilte, hatte ein Oberlandesgericht die Klage gegen ihn abgewiesen.

Nach dem BGH-Urteil kann sich niemand für Äußerungen, mit denen er die historische Tatsache der Morde an Juden im Dritten Reich leugnet, auf die Gewährleistung der Meinungsfreiheit berufen. Auch in der Auseinandersetzung über eine die Öffentlichkeit wesentlich berührende Frage habe niemand ein geschütztes Interesse daran, unwahre Behauptungen aufzustellen, heißt es in der Begründung. Die Dokumente über die Vernichtung von Millionen Juden seien erdrückend. Die historische Tatsache, daß Menschen nach den Abstammungskriterien der sogenannten Nürnberger Gesetze ausgesondert und mit dem Ziel der Ausrottung ihrer Individualität beraubt wurden, weise den in der Bundesrepublik lebenden Juden ein besonderes Verhältnis zu ihren Mitbürgern zu.

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Wer die Vorgänge um die Morde zu leugnen versuche, spreche jedem einzelnen von ihnen diese persönliche Geltung ab, auf die sie Anspruch haben, betont der BGH weiter. Für den Betroffenen bedeute das die Fortsetzung der Diskriminierung der Menschengruppe, der er zugehört, und seiner eigenen Person. Zumindest seit der Sondergesetzgebung des nationalsozialistischen Staates seien die jüdischen Staatsbürger der Bundesrepublik zu einer in jeder Beziehung scharf abgegrenzten Volksgruppe geworden. Das ihnen vom Nationalsocialismus auferlegte Schicksal verbinde sie zu einer Einheit, die sie aus der Allgemeinheit hervortreten lasse.

Außerdem erklärte der BGH, dem persönlichen Betroffensein eines jungen Mannes stehe nicht entgegen, daß er erst nach 1945 geboren und daher selbst einer Verfolgung nicht mehr ausgesetzt gewesen sei. Nicht das persönlich erlittene Verfolgungsschicksal sei das verbindende Kriterium, sondern der geschichtliche Vorgang, mit dem das Persönlichkeitsbild jedes in der Bundesrepublik lebenden Juden, seine personale und soziale Stellung gegenüber seinen deutschen Mitbürgern belastet sei. Das entsetzliche Geschehen präge in der Bundesrepublik das Bild ihrer Bürger jüdischer Abstammung schlechthin. (Aktenzeichen: VI ZR 140/78 vom 18. Sept. 79)

(Allgemeine jüdische Wochenzeitung Nr. 44)

„Nach Artikel 3 des Grundgesetzes sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich.

Das neueste 'Grundsatz-Urteil' des Bundesgerichtshofes ... zeigt, was davon zu halten ist.

Zwar besteht noch die Möglichkeit, das Bundesverfassungsgericht anzurufen, doch sollten wir tätig sein, solange es noch möglich ist und Vorkehrungen treffen, uns auf neue Gegebenheiten umzustellen. Wir werden den Denunzianten und ihren Auftraggebern das Feld nicht überlassen ... Wir haben wiederum Anlaß, Ihnen allen für Ihre große und unermüdliche Einsatzbereitschaft herzlichst zu danken, die uns befähigt, immer neue Tatsachen und Belege dafür zu sammeln und ins Volk zu bringen, daß wir uns nicht unserer Vergangenheit und unserer Kinder und Enkel sich nicht ihrer Eltern und Großeltern zu schämen brauchen ..."

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(Deutscher Arbeitskreis Witten i. A. F. Kathagen, 11/79).

Gemäß Artikel 19 des Grundgesetzes kann ein Grundrecht - wie das der Freiheit der Wissenschaft, Forschung und Lehre - nicht durch ein Gerichtsurteil eingeschränkt werden, auch nicht durch den Willen der Obrigkeit, sondern nur durch ein Gesetz und nur dann, wenn das Grundgesetz diese gesetzliche Einschränkung zuläßt, und wenn dieses Gesetz allgemein gilt und nicht nur für die Zionisten und deren 5. Kolonne.

Gemäß Artikel 19 (2) darf „in keinem Fäll ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden."

„Nur nach dem Wortsinn des Gesetzes darf geurteilt werden. Ein Gesetz darf nicht willkürlich gedeutet und ausgelegt, sondern muß bewiesen werden. Nicht nach der eigenen Ansicht, sondern nur objektiv hat der Richter zu urteilen."

(Choschen Mischpat = Schild des Rechts, 15, 5).

Privilegien für Personen oder Körperschaften, die von irgend einer Gesetzeswirkung befreien, erkennt das mosaisch-rabbinische Gesetz nicht an.

Paragraph l des Strafgesetzbuchs heißt:

„Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde."

„ ... es kann keine Strafe angewendet werden, wenn nicht der Täter verhaftet worden ist. Selbst der Gesetzeskundige muß, verwarnt" worden sein ... Ohne 'Warnung' ist das Delikt niemals erwiesen."

(Maimonides, Hilchot Sanhedrin, 12, 2).

Ist die BRD ein Rechtstaat??

Als in dem historischen Prozeß in Paris gegen den französisch-jüdischen Hauptmann Dreyfus, er wurde verleumdet ein deutscher Spion zu sein, das Unrecht zu siegen schien, griff Emile Zola in das Geschehen ein. Er veröffentlichte am 13.1.1898 im Pariser „L'aurore" einen offenen Brief an den Präsidenten der Republik: „J'accuse" (Ich klage an). Zola mußte zwar deswegen vorübergehend sein Land verlassen, brachte aber die Dreyfus-Affäre international ins Rollen. Dreyfus wurde rehabilitiert, die wahren Schuldigen wurden festgestellt.

Da sich in der heutigen BRD kein Emile Zola finden kann, muß ich die Klage selbst erheben.

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Ich klage an! Alle jene, die sich schuldig machen, die Wahrheit auf den Kopf zu stellen.

Ich. klage an! Alle jene, die mit der Konfiszierung des Maidanekbuches die Verbreitung der Wahrheit behindern.

Ich klage an! Alle jene, die mit der Absicht mich nach § 21 StGB für schuldunfähig erklären lassen wollen, 90% des Judentums in verbrecherischer Art und Weise deklassieren wollen.

Ich klage an! Alle jene, die mir einen Prozeß wegen Volksverhetzung nach dem Zionparagraphen 130 anhängen und sich zu Komplizen zionistischer Antisemitismus-Ankurbler machen.

Ich klage an! Alle jene, die in demagogischer Absicht, sich für die Dissidenten in anderen Staaten einsetzen, um zu übertünchen, daß es auch hier Dissidenten gibt.

Ich klage an! Alle jene, die für die Aufhebung des Verjährungstermins vom 31. 12. 79 stimmten, damit man eventuelle deutsche Judenmörder weiterhin verfolgen kann, aber die Mörder der 7 jüdischen Menschen in der Israelitischen Kultusgemeinde München vom 13.12. 70 nicht verfolgen lassen.

Ich klage an! Alle jene, die schuldig und mitschuldig daran sind, daß die Kindeskinder der Deutschen noch mit dem Kainszeichen zur Welt kommen sollen, Nachkommen der „Vergaser von 6 Millionen Juden" zu sein, um an Israel Reparationen zahlen zu müssen.

Die 5. Kolonne Jerusalems kann in der BRD nicht nur Paragraphen im Bundestag durchpeitschen, wie den § 130. Das hat sich bereits genauso herumgesprochen wie der Sachverhalt, daß den zionistischen Machthabern zuliebe inoffiziell Artikel des Grundgesetzes außer Vollzug gesetzt werden.

Artikel 3 Satz 3 des Grundgesetzes lautet:

„Niemand darf wegen ... seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache ... benachteiligt oder bevorzugt werden." Danach dürften Juden, Zionisten wie Antizionisten, gegenüber Deutschen weder bevorzugt noch benachteiligt werden. Genauso müßten Juden untereinander, ungeachtet ihrer politischen Anschauungen, gleich behandelt werden. Tatsache aber ist, daß die Juden, die aggressive Zionisten sind und sich Terroraktivitäten aller Nuancierungen schuldig ma-

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chen, von den BRD-Behörden geschützt werden. Dagegen werden Juden wie Nichtjuden, die sich den zionistischen Terroraktivitäten entgegenstellen, um dem Anwachsen des Antisemitismus einen Riegel vorzuschieben, von den BRD-Behörden verfolgt.

Den neunmalklugen Lügenaposteln sei ins Stammbuch geschrieben:

Chuzpe, dumm und unverfroren
sind, die glauben, ungeschoren
mit potemkinischen Allüren
könnten sie die Wahrheit malträtieren.

Starnberg, im Januar 1980            J. G. Burg

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Bundeskanzler Schmidt und der Ehrenpräsident des „Jüdischen Weltkongreß" Goldmann mit dem mosaischen traditionellen Jarmulke am Rande der Veranstaltung in der Synagoge zu Köln. In dieser Anti-BRD Propaganda-Versammlungen wurden auch nach Purimart Tombola-Lose „Gasöfen" und „Sechs Mio. ermordeter Juden" zu Gunsten der Reparationszahlungen versteigert.

Goldmann scheint Schmidt zu sagen: In meinem Buch „Das jüdische Paradox" habe ich auf Seite 195 geschrieben:

„Helmut Schmidt ist ein anderer Mensch. Er ist auch ein persönlicher Freund, drei Monate vor seiner Wahl ich ihm vorausgesagt, er würde Kanzler werden, obwohl er nich daran glaubte."

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