Nachrichten aus der Rubrik »In Kürze« aus VffG 1/2001



Faurisson als Demonstrations-Schlachtruf

Während einer Demonstration einer rechten französischen Jugendorganisation in Nancy wurden Sprüche skandiert wie »Immigration - Invasion« oder schlicht »Faurisson«. (Journal du dimanche, 3.11.2000) Ein Held wird geboren!

Revisionismus im Fernsehen

Zum Beleidigungsverfahren von David Irving gegen Deborah Lipstadt schuf das staatliche US-Fernsehen PBS ein „Doku-Drama", basierend auf den Gerichtsprotokollen.

Der französische Sender France Cult strahlte zwischen dem 6. und 10.11.2000 eine fünfteilige Serie über den Revisionismus aus mit dem Titel »Der Negationismus oder der Abgrund des Vergessens«, angefüllt von den üblichen Tiraden und Klischees der bekannten antirevisionistischen Wiederholungstäter.

Auschwitz-Wahrheit beendet Deutsche Bank Gänseessen

Als der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland Paul Spiegel beim sogenannten Gänseessen der Deutschen Bank vor Düsseldorfs höchster Gesellschaft seinen Unmut über die Diskussion zur „Deutschen Leitkultur" aussprach, konnte sich der teilnehmende Dr. jur. Udo von Busekist wohl nicht mehr zurückhalten. Er berichtete Spiegel von seinen Erlebnissen als Flackhelfer in Auschwitz und daß er dort kaum eine Gewalttat gegen Juden gesehen habe. Um Schlimmeres zu vermeiden, wurde die Veranstaltung hastig beendet (Spiegel, 20.11.2000). Was die Presse freilich nicht berichtete, war die Äußerung des renommierten Rechtsanwaltes, daß es in Auschwitz für die Gefangenen ein Schwimmbad und eine Sauna gab und er dort keine Vergasungsanlagen gesehen und noch nicht einmal gerüchteweise davon gehört habe. Dies teilte Paul Spiegel erst am 30.12.00 in der WDR-Sendung »Doppelkopf-Gespräche zum Jahresende« mit. Er führte dort auch aus, daß er in Zukunft nurmehr vor Schulen Vorträge halten wolle, da er in letzter Zeit vom erwachsenen deutschen Publikum nur noch attackiert und kritisiert werde. In den Schulen wird ihm, so hofft er wohl, keiner widersprechen.

Aïe! Hitler!

Einer in Warschau gezeigten Ausstellung bekannter Filmdarsteller in Nazi-Uniformen mit dem schlichten Titel »Nazis« wurde am 24.11.2000 gewalttätig ein Ende gesetzt, als der polnische Darsteller Daniel Olbrychcki mit einem Säbel in die Ausstellung kam und unter laufenden Kameras die Porträts von sich, von Stanislaw Mikulski, Jan Englert, Boguslaw Lind und Jean-Paul Belmondo zerfetzte. Der Aussteller soll angeblich keine Genehmigung zur Ausstellung dieser Bilder gehabt haben.

Treblinka-Zeuge mit neuer Geschichte

Der angebliche Treblinka-Überlebende Samuel Willenberg gab am 28.11.2000 im dänischen Fernsehen (TV2, 19:17) seine Aussage zum besten. Willenberg will zwischen 1942 und 1943 in Treblinka gewesen sein. Laut seiner Aussage sollen 875.000 Juden in einem Massengrab von 200×300 Metern begraben worden sein, nachdem sie zuvor vergast worden seien. Die Vergasungen seien normalerweise innerhalb von drei Stunden nach Ankunft erfolgt. Seiner Ansicht nach müßten die Leichen der 875.000 Opfer immer noch da sein, da es keine Verbrennungen gegeben habe. Die Sendung wurde 1997 unter der Leitung von Ian Kershaw von der BBC aufgenommen.

Gaskammern in Bergen-Belsen

Sigi Ziering, Eigentümer einer High-Tech-Firma in Los Angeles, starb Mitte November im Alter von 72 Jahren. In einem Abschiedsartikel schrieb die Los Angeles Times am 14.11.2000:

»Gegen Ende des Krieges wurden die Zierings ins Gefängnis nach Fuhlsbüttel überführt. Jede Woche beobachteten sie, wie die Nazis etwa 10 Juden in einen Laster luden, der nach Bergen-Belsen und zu den Gaskammern fuhr. „Mit deutscher Präzision verrichteten die Wachen ihre Aufgabe alphabetisch - aber sie kamen nicht bis Z" sagte er 1998 der Zeitschrift Fortune.«

Weder konnte er im Gefängnis in Fuhlsbüttel wissen, ob es nach Bergen-Belsen zu den Gaskammern ging, noch gab es dort welche. Noch ein Holocaust-Lügner.

Erfundener Antisemitismus

Luis Marsiglia, Geschichtslehrer in Verona, soll wegen seiner jüdisch-ungarischen Abstammung von Schülern attackiert, seine Hauswand mit Hakenkreuz und Davidstern beschmiert, und - weil er seinen Unmut über Jörg Haider geäußert habe -bedroht worden sein.

Alles Lüge, gestand er jetzt vor Gericht, nachdem forensische Untersuchungen keinerlei Beweise für seine Behauptungen ergeben hatten. Er habe verhindern wollen, daß er seinen Job verliert. (La Repubblica, 20.10.2000)

Massenmörder an Deutschen in Polen angeklagt

Czeslaw Geborski, 78, steht in Oppeln vor Gericht, weil er nach Kriegsende systematisch Tausende deutscher Zivilisten vergewaltigt, gefoltert und ermordet haben soll. Geborski war Kommandant des Konzentrationslagers Lamsdorf in Oberschlesien (heute Lambinowice genannt), in dem nach Kriegsende Deutsche interniert waren. Zur Kriegszeit diente das Lager als Kriegsgefangenenlager.

Nach Auffassung vieler Polen sollte dieses Verfahren gar nicht erst durchgeführt werden, da es unvermeidbar gewesen sei, daß angesichts dessen, was die „Nazis" in Polen taten, einige deutsche Zivilisten aus Rache ermordet wurden. Inzwischen sind sieben weitere derartiger Gerichtsverfahren in Polen in Vorbereitung. (Sunday Telegraph, 3.12.2000) Freilich kann sich der Telegraph nicht der üblichen Greuellüge enthalten, während der deutschen Besetzung Polens seien 3 Mio. jüdische und 3 Mio. nichtjüdische Polen ermordet worden (vgl. VffG 2/1999, S. 159-164).

Hayward darf akademische Titel behalten

Der neuseeländische Dozent Dr. Joel S. Hayward darf seine akademischen Titel behalten, so der Entschluß einer Kommission seiner Alma Mater, der Universität Canterbury (NZ), vom 18.12.2000. Haywards Examensarbeit hatte den Revisionismus zum Thema und schloß sich den revisionistischen Schlußfolgerungen an. Die Kommission teilte nun im üblichen politisch korrekten Stil harsche Kritik an Professoren und Fakultäten aus, sah aber - wohl auch angesichts von Haywards öffentlicher Entschuldigung und schriftlichem Widerruf - von dem Entzug seiner Titel ab (vgl. VffG 2/2000, S. 239).

Hausdurchsuchung bei Peter Töpfer

Am 7.12.2000 wurde die Wohnung von Peter Töpfer nach Beweisen für seine Verantwortlichkeit für die Internetseiten www.nationale-anarchie.de durchsucht, was unverständlich und unrechtmäßig ist, da Töpfers Verantwortlichkeit auf der Website und in den Daten des ISP selbst angegeben ist. Töpfers Computer wurde beschlagnahmt, was wohl der eigentliche Zweck war. Dadurch wurde die Auslieferung der neuesten Ausgabe der von Töpfer herausgegebenen Elektrozeitschrift Auto: -chthon & -nom verhindert. (AG Berlin-Tiergarten, Az. 353 Gs 5446/00)

Hetzjagd auf konservativen Lehrer

Weil er die Anti-Wehrmachtsausstellung kritisiert hat und linken Eltern ein Dorn im Auge ist, haben diese gegen den konservativen Berliner Lehrer Karl-Heinz Schmick eine Hetzjagd eröffnet. Seltsamerweise stammen alle Vorwürfe von Eltern, die den Lehrer nicht kennen und deren Kinder von Schmick gar nicht unterrichtet werden. Zudem stellte sich heraus, daß die Vorwürfe aus Lügen und aus dem Zusammenhang gerissenen und entstellten Zitaten bestanden. Dennoch wurde Schmick inzwischen vom Dienst suspendiert und Anzeige wegen Volksverhetzung erhoben. Hertha Däubler-Gmelin hat sich inzwischen der Menschenjagd freudig angeschlossen. (Focus, 18.12.2000, All. Jüd. Wochenztg., 21.12.2000, Tagesspiegel, 4.1.2001)

H.-H. Knütter als Rechtsextremist gebrandmarkt

Der emeritierte Bonner Politologie-Professor Hans-Hellmuth Knütter (CDU, 66) wurde im Dezember vom Landtag Baden-Württembergs bei einer nichtöffentlichen Anhörung zum Thema »Ursachen und Entwicklungen rechts- und linksextremer Gewalttaten« als Experte von allen etablierten Parteien abgelehnt (CDU, FDP, SPD, Grüne). Knütter gilt seit Jahren als Kritiker der ungebremsten Ausweitung staatlicher Macht und der Erosion der Bürgerrecht in Deutschland. Er scheut sich auch nicht, die Patriotenverfolgung in Deutschland beim Namen zu nennen und wurde deshalb vom Parlament als »Rechtsextremist« verunglimpft. (Südwest Presse, 21.12.2000)

Hexenprozeß gegen Waffen-SSler

Julius Viel, 82, wird vorgeworfen, Anfang 1945 in der Nähe des Ghettos Theresienstadt sieben Juden erschossen zu haben. Als Kronzeuge gegen ihn sagte vor dem LG Ravensburg sein ehemaliger Kamerad Adalbert Lallier, 75, aus. Viel war damals Lehrer an der Funkerschule in Leitmeritz, Lallier sein Schüler. Vier andere damalige Kameraden widersprechen Lallier, und laut Presse erscheint Lallier, ein emeritierter Professor für Volkswirtschaft:

»theatralisch, so selbstverliebt, so bedürftig nach Anerkennung, dass sein ewiges Schwadronieren unvermeidlich skeptisch werden lässt: „Ich machte meine große Beichte vor ausgewählten Repräsentanten der jüdischen Gemeinde in Montreal", spreizt sich der Zeuge im Rückblick auf die Enthüllung seiner Zugehörigkeit zur Waffen-SS, und er bricht in Tränen aus bei der Erinnerung daran, dass ihn danach seine Hochschule das Abschiedsessen verweigert hat, ihm, dem ‚hoch respektierten' Ordinarius. [...] Alles erfunden also, warum auch immer, ein Prozess um ein Verbrechen, das nie stattfand?« (Frankfurter Rundschau, 16.12.2000)

Dies ist eine sensationell zu nennende, leider aber bisher einzigartige kritische Art der Berichterstattung!

Tschechischer Mein Kampf-Verleger verurteilt

Michal Zitko wurde zu drei Jahren auf Bewährung und zur Zahlung von DM 100.000 verurteilt, weil er Mein Kampf in einer ungekürzten und unkommentierten tschechischen Ausgabe verlegt und etwa 100.000 Exemplare verkauft hatte. (AP, 11.12.2000)

EBay zieht NS-Memorabilien zurück

Um eventuellen Schadensersatzklagen vorzubeugen, hat sich nun auch das US-Online-Auktionsunternehmen EBay dazu entschlossen, NS-Memorabilien sowie deutsche NS-Druckschriften aus dem Programm zu nehmen. Davon ausgenommen werden lediglich Briefmarken und Münzen des Dritten Reiches (Linn's Stamp News, 18.12.2000)

Yahoo gibt Zensurdruck auch in den USA nach

Nachdem Yahoo in Frankreich verurteilt wurde, NS-Memorabilien nicht mehr im Internet anzubieten, tönte das Unternehmen noch lautstark, es werde in den USA nicht zensieren (vgl. VffG 3&4/2000, S. 469). Auf Druck der üblichen jüdischen Zensurgruppen wie dem Simon-Wiesenthal-Zentrum hat sich Yahoo aber nun dazu bereit gefunden, auch sein US-Internetangebot von allem zu reinigen, was diese jüdischen Vereine hassen. (New York Times, 3.1.2001)

IBM soll Holocaust-Entschädigung zahlen

Entschädigungsklagen in unabsehbarer Höhe drohen dem US-Konzern IBM, weil er dem Dritten Reich Maschinen verkaufte, die die statistische Erfassung der Bevölkerung in Europa erlaubte. Dies, so die Reparationshaie, habe den Holocaust erst ermöglicht. (Spiegel, 12.12.2001)

Holocaust-Filme

Laut der Sektion »Filme« des Yad Vashem Institut wurden zwischen 1985 und 1995 mehr als eintausend Filme über den Holocaust gedreht, genau genommen 1194. Das sind im Durchschnitt 119 pro Jahr oder ungefähr einer alle drei Tage.

Holomerica

In einer Umfrage des American Jewish Committee aus dem Jahr 1999 meinten 98% aller Juden Amerikas, der Holocaust sei ein wichtiger oder gar sehr wichtiger Teil ihrer Identität, wohingegen nur 15% meinten, die Beachtung jüdischer religiöser Pflichten und Traditionen sei wichtig. Heute gibt es in den USA mehr als 100 Holocaust-Museen und Forschungszentren, und laufend werden mehr errichtet. Die Allgegenwärtigkeit des Holocaust ergibt sich auch aus der Berichterstattung der einflußreichsten US-Zeitungen. 1996 veröffentlichte zum Beispiel die New York Times mehr als 500 Artikel über den Holocaust, die Washington Post mehr als 300, mit zunehmender Tendenz. Noch stärker freilich ist der Einfluß der Rundfunkmedien und der Filmindustrie auf die Öffentlichkeit, wo ähnliche Tendenzen zu bemerken sind. (FAZ, 20.10.2000)


Stand: 18.1.2001


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