Von der Angst und wie man sie überwindet

Von Dipl.-Chem. Germar Rudolf

Selbstmord

Der Politologe Professor Werner Pfeifenberger hat Selbstmord begangen. Professor Pfeifenberger war ein Bekenner. Er hat nie ein Blatt vor dem Mund genommen. Er hat dem Gesinnungsterror der politisch korrekten „Gutmenschen" die Stirn geboten. Professor Pfeifenberger hat den herrschenden Wahnsinn, der Mitteleuropas Völker schüttelt, revidieren wollen. Prof. Pfeifenberg war Revisionist. Obwohl ich Herrn Pfeifenberger nicht persönlich gekannt habe, so weiß ich doch, daß er ein guter Freund derer war, die ihrerseits mir gute Freunde sind. Der gesellschaftliche und staatliche Gesinnungs- und Unterdrückungsterror hat Werner Pfeifenberger zur Verzweiflung getrieben. Nach seiner totalen sozialen Ächtung und Ausstoßung aus der Gesellschaft sollte er zuletzt auch noch strafrechtlich für das zur Rechenschaft gezogen werden, was er als bekennender Wissenschaftler zu sagen verpflichtet war. Er wollte sich diesem Terror nicht beugen. Er wählte den Freitod.

Mit Werner Pfeifenbergers Tod erleide ich zum ersten Mal in diesem Kampf um historische Wahrheit und bürgerliche Freiheiten einen Verlust, der mich emotional tief berührt, und zwar auf eine andere Weise als jene Schmerzen, die mir selbst zugefügt wurden. Irgendwie habe ich mir immer eingeredet, ich sei ja schließlich in gewissem Maße selbst an dem schuld, was mir zustößt. Schließlich zwingt mich ja keiner, so zu handeln, wie ich handle. Und immerhin habe ich ja von vornherein gewußt, was auf mich zukommt. Bei Prof. Pfeifenberger aber ist die Sachlage anders. Er schrieb nur einen einzigen aufrichtigen und zumeist sachlich tragbaren, wenn auch kontroversen Artikel. Was ihn danach wie eine Verfolgungslawine einholte und schließlich erschlug, überstieg alles, was man hätte erwarten können, und entzog sich vor allem völlig seiner Einflußnahme. Prof. Pfeifenberger ist wohl das bisher prominenteste und tragischste Opfer der antifaschistischen Diktatur Deutschlands.

Angst

Angst vor Verfolgung, Angst vor Benachteiligung, Angst vor materiellen Nachteilen, vor Verlust von Ansehen, Anstellung, Verdienst, Hab und Gut, das ist, was die Menschen daran hindert, sich für die Menschenrechte auch von Revisionisten und patriotischen oder national-gesonnenen Menschen einzusetzen, oder mehr noch, sich sogar selbst als solche zu bekennen und zu betätigen. 50% aller Menschen sind per Definition als rechts einzustufen, da die Mitte eben da ist, von wo aus gesehen die Anteile von Links und Rechts gleichermaßen verteilt sind. In Deutschland aber ist der Anteil derer, die sich „rechts" betätigen, geringer als 5%. Mehr als 45% aller Deutschen fühlen sich also unterdrückt. Ich wage sogar zu behaupten, daß es mehr sind. Die Unterdrückung all dessen, was „rechts" ist, hat in den letzten Jahren dazu geführt, daß die Mitte immer weiter nach links verschoben wurde, zumal rechte Meinungen immer kleinlauter wurden: Sie wiegen nicht mehr. Wahrscheinlich fühlen sich also 80 oder gar 90% aller Deutschen unterdrückt. Sie wissen oder fühlen, daß sie ihre Meinung nicht offen sagen können. Angst, den Mund aufzumachen und zu protestieren, ist Alltag in Deutschland. Das merkt man besonders, wenn man einige Zeit in einem Land gelebt hat, wo die Leute keine Angst haben. Deutschland erstickt geistig unter dem Mehltau der Angst.

Angst um Obdach und Brot

Mark Weber, Herausgeber des Journal of Historical Review, brachte es während der 13. Internationalen Revisionisten-Konferenz am 27.5.2000 auf den Punkt: Noch nie hat es eine Gesellschaft gegeben, in der die Armen nicht nur nicht hungern müssen, nein, im Gegenteil: In den USA sind die Armen fett und die Reichen dürr. Dies mag in Deutschland graduell geringer ausgeprägt sein, aber die Tendenz ist die gleiche. Mit vollem Bauch schlucken die Massen gutwillig jede Unterdrückung und ertragen jede Angst: Solange die Butter aufs Brot kommt, gibt es keinen Grund, sich Sorgen zu machen.

Nun muß ich aber einmal den Spieß umdrehen: Wovor müssen wir eigentlich Angst haben? Etwa daß wir durch Verfolgungsmaßnahmen obdachlos und brotlos würden? Seien wir doch ehrlich: man muß in unseren Gesellschaften schon drogenabhängig oder sonst wie selbstzerstörerisch veranlagt sein, wenn man in der Gosse landen will. Staatliche Verfolgung und sozialer Druck können das niemals erreichen, solange unser Stolz und unsere Selbstachtung nicht bricht. Was fürchten wir also von staatlicher und gesellschaftlicher Verfolgung? Ist es die Jagd nach sozialem Ansehen und Reichtum? Ist es nicht gerade dieser ständige Kotau vor Geld und Status, der Verrat an unseren Idealen und Überzeugungen um des Mammons Willen, der unsere Ehre korrumpiert, unser Selbstbewußtsein untergräbt und unseren Stolz bricht? Sollte nicht unsere einzige, wirklich tiefsitzende Angst jene sein, daß wir uns eines Morgens selbst nicht mehr in die Augen schauen können?

Angst um die Freiheit

Bereits heute verlieren viele Menschen für viele Monate oder gar Jahre ihre Freiheit für ihren idealistischen Einsatz. Mark Weber hat herausgestellt, daß etwa ein Drittel aller Redner der letzten Revisionismus-Konferenz wegen ihres Einsatzes für die Meinungsfreiheit zu Freiheitsstrafen verurteilt worden sind. Ein Witz ging während dieser Konferenz um: Die Revisionisten sind in zwei Gruppen aufgeteilt: in jene, die bereits eingesessen haben, und jene, die noch einsitzen müssen.

Fredrick Toben hat anhand seiner Erfahrungen mit sich selbst eingehend geschildert, daß gerade uns Idealisten die staatlichen Repressalien kaum etwas anhaben können, wenn wir nur unseren Kopf hochhalten. Eine Gefängnishaft schmerzt nur am Anfang. Sobald man jedoch merkt, daß einen auch das nicht umbringt, fängt man an, sich einzurichten. Schließlich wachsen sogar Selbstbewußtsein, Selbstsicherheit, Stolz und Ehrgefühl, ist man doch gewiß, auf dem richtigen Wege zu sein, denn ein Staat, der Meinungen und Gedanken meint, mit Haftstrafen bekämpfen zu müssen und zu können, kann schwächer und erbärmlicher nicht gedacht werde:

Die Gedanken sind frei,
Wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei,
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
Kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!

Ich denke was ich will
Und was mich erquicket,
Doch alles in der Still,
Und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
Kann niemand mir wehren.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein
In finstere Kerker
Das alles sind rein
Vergebliche Werke
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei!

Was nützt uns die Freiheit, uns vor den heimischen Fernseher setzen zu können, wenn wir nicht die Freiheit haben, über das, was man uns im Fernsehen vorsetzt, den Mund aufmachen zu dürfen? Sind wir wirklich so degeneriert, daß uns die Freiheit des Leibes mehr wert ist als die Freiheit des Geistes, der Ehre und des Stolzes?

In den siebziger Jahren war es noch ehrenrührig, als Revisionist oder Patriot im Gefängnis zu sitzen. Aber das hat sich inzwischen grundlegend gewandelt. Es ist erstaunlich zu sehen, wie das Ansehen jedes einzelnen Revisionisten um so höher ist, je mehr er staatlicher und gesellschaftlicher Verfolgung ausgesetzt ist. Wer im Kampf um die Wahrheit, Gerechtigkeit, Freiheit und Ehre nicht irgendwie gelitten hat, so scheint es, kann kein wahrer Idealist sein. Die revisionistischen Kämpfer fangen an, ihre Verurteilungen stolz vor sich herzutragen, wie einst die Krieger ihre Narben oder die Soldaten ihre Orden vorzeigten. Die Solidarität unter der stetig wachsenden Gruppe gleichgesinnter Menschen wirkt ungemein beruhigend auf alle, die sich entschieden haben, nicht länger zu buckeln. Ganz ohne Anerkennung kann der Mensch nicht leben, und um so wunderbarer ist es, daß immer mehr Menschen den gleichen, wahren Werten Achtung zollen: Opferbereitschaft, Anstand, Ehre, Stolz, Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit und Mut.

Kaiser Wilhelm II: »Wir Deutsche fürchten Gott
und sonst nichts auf der Welt!«

Sehen wir es also im Falle eines Falles ganz einfach so: Ob man nun im privaten Kämmerchen sitzt oder in privater Zelle, ist wirklich völlig zweitrangig. Deutsche Gefängnisse unterscheiden sich von unseren eigenen Wohnungen im wesentlichen nur dadurch, daß man den abendlichen Spaziergang streichen muß und man sich seinen Umgang nicht immer aussuchen kann. Und nebenbei bemerkt: Auch die Revisionisten leiden an Übergewicht, und nichts ist besser als eine Abmagerungs- und Fitnesskur, die einem jedes Gefängnis automatisch verabreicht - gell Fred und Jürgen?

Ich gehe sogar noch etwas weiter: Fred Toben hat berichtet, wie es ihm erging: Er hatte Angst vor einer Gefängnisstrafe - wer hätte das nicht. Aber nun, nachdem er die erste hinter sich hat, weiß er: Man muß sich früher oder später seiner Angst stellen, um sie zu überwinden. Angst lähmt, und das ist das letzte, was Aktivisten wie uns passieren darf. Es wäre sicherlich dumm, sich vorsätzlich oder fahrlässig der Gefahr auszusetzen, in Gefangenschaft zu geraten, denn wir brauchen keine Märtyrer in Gefängnissen, sondern freie, kämpferisch gesonnene Menschen. Wir dürfen uns aber nicht von unserer Angst vor zeitweiliger körperlicher Gefangenschaft paralysieren lassen. Denn wir kämpfen nicht für körperliche Genüsse, sondern für unser aller geistige Emanzipation, die für das Gedeihen jeder Nation viel wichtiger ist als materieller Wohlstand.

Unser wirkliches Problem ist doch, daß Millionen denken, alleine könnten sie ja doch nichts ändern. Wie aber erfahren diese Millionen darüber, daß sie eben nicht alleine sind, sondern eben ein millionenstarkes Heer? Erst, wenn diese Millionen die Angst verlieren und es wagen, aufzustehen, wird sich in der Tat etwas ändern. Um das zu erreichen, müssen wir alle mit stolzem und mutigem Beispiel vorangehen:

Wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt!

Todesangst

Professor Pfeifenberger hat sich selbst getötet. Man hat seinen gesellschaftlichen Status zerstört und ihm seine materiellen Wohlstand genommen und ihn bedroht, ihm sogar seine Freiheit für einige Jahre zu nehmen. Das brach seinen Stolz und verletzte ihn tief in seiner Ehre. Es scheint mir, daß er das falsche Maß für Stolz und Ehre hatte, aber ich mag hier irren. Andere Menschen wird von Dritten zugefügt, was Herr Pfeifenberger sich selbst zufügte: Ernst Zündel bekommt Briefbomben, gegen ihn und andere Revisionisten werden Brandanschläge verübt. Prof. Faurisson wird immer wieder zusammengeschlagen. Andere, weniger bekannte Revisionisten, Patrioten und Nationalisten - alle vereint als Opfer staatlicher Verfolgung - werden sogar umgebracht. Todesangst ist es also nunmehr, die umgeht. Müssen wir uns dieser Angst unterwerfen?

Das Leben ist das höchste Gut, daß wir haben, und doch können wir es nicht auf ewig behalten. Wir müssen es irgendwann alle abgeben, und keiner weiß, wann für ihn das letzte Stündchen schlägt: Jetzt, gleich, morgen, oder erst in 50 Jahren. Leben wir deshalb in immerwährender Todesangst?

Es liegt mir auch hier fern, so töricht zu sein und zu raten, sich vorsätzlich oder fahrlässig in lebensgefährliche Situationen zu begeben, aber alles in allem gesehen sind die Risiken für uns doch lächerlich gering. Schauen wir uns doch um: Verglichen mit allen Freiheitskämpfen, die es bisher in der Geschichte der Menschheit gegeben hat, ist der unsrige der bisher risikoloseste Kampf. Ja, er erscheint sogar aus meiner Sicht als einer der am schwersten Verfolgten wie ein Urlaub, wenn man ihn mit jenen vergleicht, die dem Terror der Heiligen Inquisition, der absoluten Monarchie oder des Kommunismus ausgesetzt waren, ganz abgesehen von den Entbehrungen und Risiken, die alle Deutsche in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts erleiden mußten. Oder um ein jüngstes Beispiel heranzuziehen: Man vergleiche uns nur mit den letztlich erfolgreichen libanesischen Freiheitskämpfern. Was haben diese nicht alles aufgeopfert für ihre Befreiung von ihren massenmordenden, plündernden und alles zerstörenden Feinden? Wie ein jämmerlicher Haufen von Feiglingen nimmt sich dagegen die Heerschar der westlichen Revisionisten, Patrioten und Nationalen aus.

Und selbst wenn unser eigener, von unserer Seite fast ausschließlich mit intellektuellen Waffen ausgetragener Kampf riskanter wäre, so muß ich gestehen, daß mir ein ereignisreiches, intellektuell abenteuerreiches Leben im Einklang mit meinen Ideale und Überzeugungen allemal lebenswerter erscheint als eines, das ich in meiner Freizeit damit verbringe, mein Gehirn vor der Glotze verkümmern zu lassen, selbst wenn es doppelt so lange wäre. Das Leben ist da, um es sinnvoll einzusetzen und zu Ende zu bringen, nicht aber, es zu verschwenden.

Mord und Totschlag

Aber die Geschichte hört hier noch nicht auf. Mark Weber hat wahrheitsgemäß erklärt, wenn die oft beschriebene „Gefahr von Rechts" in Deutschland tatsächlich so groß wäre, wie von Medien und Politikern beschworen, dann wäre z.B. der Revisionistenjäger Hans-Heiko Klein schon lange nicht mehr am Leben.

Bei dieser Aussage stockte mir der Atem für den Bruchteil einer Sekunde, denn ich kenne das damit angesprochene Thema nur allzugut. Ich selbst komme ab und zu mit Menschen in Kontakt, die tatsächlich die Anwendung von Gewalt erwägen. Noch nie glitten derartige Gedanken jedoch in eine Richtung ab, sich an Ausländern oder Asylanten zu vergreifen, wie dies einige wenig intelligente, unpolitische und zumeist junge Menschen manchmal tun. Derartige Übergriffe haben nichts mit Revisionistisch oder Rechts zu tun, lediglich mit Dummheit und Aggression.

Auch Übergriffe auf Repräsentanten der jüdischen Lobby werden nach eingehenden Diskussionen nicht nur einhellig abgelehnt, sondern sogar vehement verurteilt, dienen doch gerade derartige Übergriffe als Vorwand, um gegen alles, was als Revisionistisch oder Rechts etikettiert wird, gnadenlos mit brutalen Unterdrückungsmaßnahmen vorzugehen. Außerdem stößt Gewalt gegen Minderheiten bei allen Mitmenschen grundsätzlich auf Ablehnungen, so daß man sich mit derartigen Handlungen auch noch die letzten Sympathisanten zu Feinden macht. Zudem sind es gerade derartige Aktionen, auf denen sich ein Großteil jüdischer Macht und jüdischen Machmißbrauches stützt. Jeder Gewalttäter gegen Juden und jüdisches Eigentum dient daher primär jüdischen Interessen.

Aber Gewalt gegen die Exponenten des sich immer totalitärer gebärdenden Verfolgerstaates „Bundes"-„Republik" „Deutschland"? (Dieser Staat ist weder bündisch organisiert, noch eine Sache der Öffentlichkeit, noch hat er etwas mit Deutschland zu tun.) In der Tat, daß Heiko Klein noch am Leben ist, grenzt schon an ein Wunder und beweist, wie harmlos die ganze deutsche „Szene" tatsächlich ist. Ein Befreiungskrieg ließe sich mit derartigen Freiheitskämpfern wahrlich nicht gewinnen.

Ich werde seit jeher aufgefordert, beim Vorgehen staatlicher Mächte gegen Andersdenkende immer den vollen Namen aller Beteiligten zu nennen. Man wisse ja nie, wann man diese Informationen einmal brauche. Aus gleichem Grunde zögere ich, genau das zu tun. Nach all den politischen Prozessen und Verfolgungen braucht Deutschland nämlich in Zukunft wirklich nur eines: Eine große Amnestie, eine Versöhnung mit sich selbst, ein Ende der Selbstzerfleischung und Selbstschwächung. Ich halte daher absolut gar nichts von irgendwelchen Drohungen, wenn sich das Blatt einmal wende, sei nun die andere Seite dran. Was unterscheidet uns dann von den anderen? Ohne mich!

Daß sich Opfer in der Kampfzeit nicht ganz vermeiden lassen werden, ist das Tragische an jeder inneren Auseinandersetzung eines von fremden, diktatorischen Mächten geknechteten Volkes. Diese Opfer gilt es aber zu minimieren - auf beiden Seiten. Von der Gegenseite wäre es allerdings illusorisch anzunehmen, die Verfolgten seien auf Dauer die Einzigen, die Opfer zu bringen hätten. Die Lämmergeduld des deutschen Volkes hält bestimmt nicht ewig an. Die Hans-Heikos in Mittel- und Westeuropa sollten sich daher im eigenen Interesse besser etwas zurückhalten. Professor Pfeifenberger ist nicht ihr erstes Opfer, aber seine Prominenz hat bewirkt, daß man nun die Bleistifte spitzt und anfängt, Strichlisten zu machen. Ich sehe das mit Schrecken und hoffe, mit dieser Warnung alle Seiten zur Besinnung rufen zu können. Mein de-radikalisierender Einfluß auf die „Szene" hält aber nicht ewig an.

Mut und Zuversicht

Aber was auch immer passiert: Mir jagt man keine Angst mehr ein. Dies ist die Lektion, die ich letztes Wochenende in Los Angeles bei der Revisionisten-Konferenz gelernt habe. Ich gehe meinen Weg weiter, in Treue zur Wahrheit, was auch immer geschieht!

Und wenn es denn einst vorbei ist, so kann ich dann wie Ulrich von Hutten sagen:

Ich hab's gewagt!

Wovor also habt Ihr Angst? Nur Mut, es wird uns schon gelingen, wenn nicht in unserem Heute, dann im Morgen unserer Kinder und Kindeskinder!


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4(2) (2000), S. 122-124.


Zurück zum Inhaltsverzeichnis