A.

Der Weinheimer Leuchter-Vortrag vom November 1991 und seine Folgen

Einleitungs- und Schlußworte, Günter Deckert (siehe unten)

  1. Die Anklage
  2. Der Prozeß (MA 1)
  3. Die Revision (KA 1)
  4. Der Prozeß (MA II)
  5. Die Revision (KA 11)

Leuchter-Vortrag im November 1991 in Weinheim a.d. Bergstraße

Einleitungs- und Schlußworte von Günter Deckert, Stadt- und Kreisrat, als Veranstalter[1]

Liebe Gesinnungsfreunde!

Sie sind der Einladung freundlicherweise zahlreich gefolgt, obwohl wir bewußt nur einen kleinen Kreis eingeladen haben, auch der Kürze der Zeit wegen. Und ich freue mich ganz besonders, daß wir nun einen Mann sehen und auch gleich hören werden, der auf Grund seiner wissenschaftlichen Arbeiten bei einem heiklen geschichtlichen Thema für Furore gesorgt hat: mit dem Gutachten von Fred Leuchter, geistiger Vater Professor Robert Faurisson, eingebracht im Zündel-Prozeß in Toronto in Kanada. Leuchter ist US-Amerikaner. Der Name sagt es: Deutsche Vorfahren stehen dahinter. Wir haben also das Glück, jemanden bei uns zu haben, der aus der Schule plaudern kann. Da ja auch erstmalig einige jüngere da sind, darf ich noch einige Ausführungen zum Thema Revisionismus schlechthin machen. Revisionismus in diesem Zusammenhang ist keine deutsche Erfindung. Der Revisionismus als Forschungsrichtung der Geschichtswissenschaft ist eine spezifisch amerikanische Einrichtung und gekoppelt an den Namen des großen Altmeisters in den USA, Professor Harry Elmer Barnes. Und wenn Sie Glück haben, werden Sie im nächsten Sommer eine Aufsatzsammlung von Prof. Barnes in deutscher Sprache erhalten können[2], die vor einem Vierteljahr in überarbeiteter Fassung veröffentlicht worden ist.

Was heißt Revisionismus? Wer mal Latein gehabt hat, wer noch ein bißchen Englisch oder Französisch kann, weiß um die Bedeutung. "Revidere", "revision", "revise", "reviser", "revision" - das deutsche Wort "revidieren" nämlich. Also etwas kritisch überprüfen, in Frage stellen. In die deutsche Politik hat diesen Ausdruck übrigens Wenzel Jaksch eingeführt, ein Sozialdemokrat und kein Vaterlandsverräter, aus dem Sudetenland. Er meinte damit die friedliche Infragestellung der Unrechtsgrenzen und die Vertreibung der Deutschen aus den Ostprovinzen. Revisionismus in der Form, den wir heute abend erleben werden, ist bei uns ein jüngeres Kind, bekannt geworden im Grunde genommen durch einen weiteren Amerikaner, der leider schon sehr früh verstorben ist: Professor Hoggan. Die älteren Freunde kennen ihn dem Namen nach. Einige haben ihn in Heidelberg sprechen hören, als man damals, vor über 20 Jahren, das Reden verbot[3], und die Veranstalter auf ein weißes Neckarschiff ausweichen mußten. Auf der Fahrt von Heidelberg, Stadthalle, nach Neckarsteinach und zurück konnte Prof. Hoggan dann sprechen. Man war "ex-territorial", also nicht in der Bannmeile der Heidelberger Stadtverwaltung. Sie sehen also, das Problem, das Thema ist nicht neu, und die Art und Weise des Vorgehens des Systems ist nicht neu. Kurzum, Revisionismus, im geschichtlichen Bereich, heißt also Infragestellung der offiziell verordneten Darstellung gewisser Zeitepochen. - Prof. Barnes fing mit dem Ersten Weltkrieg an, hat sich dann intensiv, in den USA verständlich, mit dem sogenannten Japan-USA-Konflikt (Pearl Harbour) beschäftigt, und als Abfallprodukt positiver Art ist das übergeschwappt auf Deutschland, nämlich der Unterschied in der Darstellung der Jahre, sagen wir, der Weimarer Zeit, speziell bis 1945, hochoffiziell, ja amtlich, und dem, was die Revisionisten in kritischer Hinterfragung inzwischen herausgefunden haben. Sie alle wissen, daß x Schülergenerationen mit Katyn erpreßt worden sind. Seit einiger Zeit ist Katyn kein Thema mehr: ein Sieg des Revisionismus! Sie alle wissen, daß der Reichtstagsbrand auch jemandem untergejubelt werden sollte. Seit einigen Jahren, dank neuerer Forschung, kein Thema der Erpressung mehr. Es gibt noch einige Punkte, wo es ganz seltsam wird, wo dann der freieste Staat, den die Deutschen angeblich genießen sollen, zu Maßnahmen greift, die Stalin und Stasi-Mitte, Honnecker und Konsorten, mehr oder weniger gut zu Gesicht gestanden hätten. Es ist heute üblich, zu behaupten, daß gewisse Geschichtsereignisse notorisch feststehend, offenkundig (!) sind und keiner weiteren Beweise bedürfen. Wenn jemand, meine Damen und Herren, von dem, was er sagt und ausführt, überzeugt ist und Beweise hat, dann muß gerade einer, der sich Demokrat nennt, wie ein Lehrer, ein Professor kritisch in Frage stellen lassen. Wenn ich oder Leuchter "Blödsinn" erzählen, dann steht es dem Gegner gut zu Gesicht, diesen "Blödsinn" durch Gegenargumente zu entkräften und nicht durch Verbote und Untersagung von Informationsveranstaltungen. Daß wir heute abend in diesem geschlossenen Rahmen tagen können, ist ein Geschenk des Systems an Sie und an uns als die Veranstalter. Als ich am Samstag, gestern vor acht Tagen, nur einen kleinen Kreis eingeladen habe, wußte am Montag schon die Polizei Bescheid. Später auch die Medien. So auch der Südwestfunk, Abteilung Fernsehen, dessen Aufnahmegruppe für Archivmaterial (!) ich begrüße. Vielleicht sehen wir es einmal, wenn man's gegen mich verwenden kann, vielleicht. Es wußte die Stadtverwaltung Bescheid. Und am Mittwoch vor der Veranstaltung wurde mir dann großzügig mitgeteilt von dem Herrn, den ich am 1. September vor dem Engelbrecht-Haus durch den Kakao gezogen habe[4], man habe nicht die Absicht, da das Ganze geschlossen stattfindet und nicht in städtischen Räumen, zu verbieten. Wie großzügig! "Demokratie, ich singe dich! Demokratie!" Man hat wieder eine Art Alibi, um zu sagen, der Deckert, ab und zu darf er noch in Weinheim. All das, muß man wissen, um zu begreifen, daß das, was Herr Leuchter vortragen wird, wirklich schon dem System an den Nerv gehen muß. Denn würden die Vertreter des Revisionismus dummes Zeug vorbringen, dann wäre es kein Problem für die hochbezahlten Massenfertiger von amtlichen Darstellungen, das zu zerreißen. Und ich frage mich, was eigentlich für ein Geist dahinter steht, der glaubt, man könne geschichtliche Forschung durch Verbote, Maulkörbe, durch Beschlagnahmung von Druckwerkzeugen, durch Vernichten von Druckstöcken - wie beim Buch von Dr. Stäglich (Auschwitz-Mythos) - die Geschichte aufhalten. In Deutschland jedoch ist das gefährlich. In Deutschland kann das Geld, viel Geld und Kopf und Kragen kosten. Aber, Gott sei Dank, gibt's das Ausland, in diesem Sinne einmal positiv gemeint. Und aus den USA kommt viel Schutt, viel Schund, viel Alds und Unrat, gleich welcher Art. Und ab und zu, Gott sei Dank, auch was Gutes … in der Form der Revisionisten, auch in der Person von Fred Leuchter, den ich noch einmal herzlich willkommen heiße.

Und da sein Bericht (Gutachten) nach wie vor nicht verboten ist, darf ich auch, als Einstieg, gleich mal was vorlesen. Da die Büchersendung über den großen Teich nicht rechtzeitig ankam, können Sie bei Interesse diese Liste benutzen, ankreuzen und bei mir abgeben. Wenn alles da ist, können Sie Leuchter 1 und II als Büchersendung zugeschickt bekommen. Ich darf nun vorlesen aus einem Schreiben des Bundesjustizministeriums, was Positives, Datum 13. März 90: "Sehr geehrter Herr Soundso! - Ich komme zurück auf Ihr Schreiben vom 14. Februar 90 und darf in Beantwortung Ihres Schreibens vom 1. März 90 folgendes klarstellen. Mit Ihnen bin ich der Meinung, daß es sich bei dem eigentlichen Leuchter-Report um eine wissenschaftliche Untersuchung handelt. Dieser ist aber nur Teil der Dokumentation, die Sie mir freundlicherweise zugänglich gemacht haben. Die ganze Dokumentation habe ich nicht gelesen, noch nicht, muß man ergänzen, vermag also auch ihren Inhalt nicht zu bewerten, da, ganz allgemein gesprochen, eine Dokumentation möglicherweise auch strafrechtlich relevant sein kann, z.B. weil sie ehrverletzende Äußerungen enthält, dies dürfte außer Zweifel stehen. Diese Feststellung bezieht sich jetzt aber nicht, dies betone ich ausdrücklich, auf den LeuchterReport … (den ich deutscherseits mit 'Bericht' wiedergab, denn "report" ist auf deutsch 'Bericht'; auch das nur am Rande. - Ergänzung durch G. Deckert). Was den Leuchter-Bericht angeht, so ist im Bundesjustizministerium nichts darüber bekannt, daß die Verbreitung der Dokumentation, wie vom Verfasser behauptet, in der Bundesrepublik verboten ist."[5] - Verboten jedoch ist, wohlgemerkt - im Archiv darf man das ja noch haben - die Nr. 36 der "Historischen Tatsachen", Hrsg. Udo Walendy. Das ist diese Fassung. Der Grund ist einfach: Unser Freund Walendy hat in seiner bekannt ostpreußischen Art dem Leuchter-Bericht einen Kommentar, eine Einleitung vorgeschoben, was etwas bissig war. Und wegen dieses Kommentars ist dann die deutsche HT-Ausgabe des Leuchter-Berichtes verboten worden. Nicht jedoch der Leuchter-Bericht in der Fassung, auf deutsch, gedruckt in den USA und in Kanada, und die zwei amerikanischen Fassungen, die einige kennen. Ich sag's mal so rum, der Einfachheit halber. Das ist die vom sogenannten deutsch-amerikanischen Nationalkongreß, die andere, etwas größere, mit einem Vorwort von Prof. Faurisson, herausgegeben vom Samisdat-Verlag in Toronto, also USA und Kanada. Und nicht verboten ist die beste englische Aufmachung, die einige kennen, von David Irving in dieser Form; alles englisch. Deutsch nur so wie vorliegend sowie die andere deutsche Fassung von Dr. Wahl, die auch Herr Leuchter noch nicht kennt. Sie sieht dann so aus. Vielleicht kennen sie einige. - Dr. Wahl ist der Herausgeber des "Eidgenoss" in der Schweiz. Also all das, die drei englischen Fassungen, die deutschen Fassungen, nicht die HT 36, können Sie dann auch erwerben, sollten Sie auch, weil hier Entscheidendes geleistet worden ist.

Herr Leuchter, Sie haben nun das Wort (auch auf englisch) --- Vortrag Leuchter mit der Deckertschen Simultan-Übersetzung - siehe Urteil(e)

Ich habe Herrn Leuchter gedankt und auch seiner Frau. Ich weiß aus Erfahrung, daß die Frau mitspielen muß, wenn der Mann im politischen und sonstigen Bereich zu kämpfen hat. Es ist schön, wenn sich eine Partnerschaft auch in einem solchen Bereich bewährt. Ich habe ihm auch gesagt, daß es eigentlich schade ist, daß Ausländer, obwohl deutscher Abstammung, zu uns kommen müssen, um in einem schwierigen geschichtlichen Bereich uns etwas diese gequälte Seele in einer Art und Weise zu massieren, die jedem gut tut. Auch Deutsche, selbst wenn sie auf den Chihuahua (das Minihündchen) gekommen sind, brauchen ab und zu diese Streicheleinheiten. Und gerade wir, die wir den Schädel hinhalten als Minderheit im eigenen Land und Volk, brauchen diese Streicheleinheiten um so mehr, auf daß sie uns in die Lage versetzen, nun weiterhin, ob alt oder jung, Mann oder Frau, die Stirn allen Widrigkeiten zu bieten und für die Objektivierung der ganzen Geschichte einzutreten. Und ein Mann namens Heinemann - er ging selten voran - sagte einmal bei der "Schaffermahlzeit" in Bremen, einer Traditionseinrichtung der Kaufleutezunft: "Der Sieger schreibt stets die Geschichte!" Und die alten Römer, die wir im Teutoburger Wald abwehren konnten - auf Grund dessen wird das "Niedersachsenlied" von einer Lea Rosh als neofaschistisch eingeordnet, das ist kein Witz! Das Niedersachsenlied wird im NDR kaum noch gespielt -, kannten das "Vae victis! (Wehe den Besiegten!) - Meine Damen und Herren! Meine Freunde! Was hat sich in der Menschheit denn geändert? Nichts! Ein Volk, das bereitwillig im Büßergewand herumläuft, das braucht nicht mehr erfunden werden. Sie haben es fertiggebracht, im beispiellosen Massageprozeß, die sogenannte deutsche Elite dazu bringen, aus ihrem Volk auszusteigen. Die Bürde der Vergangenheit, die Kette der Solidarhaftung deutscher Geschlechter zu durchbrechen und ihre Zuflucht zu suchen, befreit von einer schweren Last, in einem EG-Bürgertum, in einem UNO-Bürgertum nach dem Grundsatz "Je multi-kulti, um so besser!" Wenn ich was als "Atlantiker" sage, dann spreche ich, wie der Wörner, mit den deutschen Militärs englisch, weil es dort (NATO) die Kommandosprache ist. Dies beweist, daß wir mehr als auf den Chihuahua gekommen sind. Wir sind in einer Sackgasse gelandet. Wie der kleine Hund für die Finanzen da ist, wenn sie 40 werden und dann Nestwärme brauchen. Das bringt der Kleine, den ich in der Handtasche tragen kann. Aber … das ist ein anderes Thema.

All das ist wichtig. Wenn dann gerade Amerikaner, die als Neulinge in dieser Frage zu uns kommen, als Revisionisten. Und das ist das Wichtigste überhaupt: Der Revisionismus ist keine spezifisch deutsche Einrichtung. Wir kennen die Probleme, warum. Wenn ein Mann wie Professor Nolte im Alter "aussteigt", nichts mehr zu verlieren hat und etwas mutiger wird, ist dies schon ein Fortschritt. Es gibt wenige, wie wir wissen. So sind wir in diesem Bereich auf ausländische Freunde der geschichtlichen Wahrheit angewiesen. Es gibt einige, meine Damen und Herren. Ich habe als Student Professoren gehabt, die haben sich wie Kinder benommen, wenn es um eine Streitthese ging. So geht es sehr vielen Revisionisten. Faurisson hat sich als Forschender festgebissen, wie eine Dogge an der Hinterbacke einer Emanze vielleicht. Er hat daran Geschmack gefunden, weil er merkte, er könnte zweierlei erreichen: bekannt werden und Neuland betreten. Faurisson wäre nicht weltweit bekannt wie auch jetzt Fred Leuchter ohne dieses beharrliche Nachbohren in einer Wunde der sogenannten Zeitgeschichte. Es gibt auch in Deutschland neben Udo Walendy bescheidene etablierte Ansätze. Es gibt einige junge Historiker, die eines erkannt haben: Wenn ich dem Jäckel als Kastratenhofsänger diene, bin ich einer unter nichts. Wenn ich die ausgetretenen Pfade und die alten Latschen der Hofsängerhistoriker verlasse, dann kann ich etwas werden. Ich möchte keine Namen nennen, weil das dann für diese gefährlich sein könnte. Ältere wissen, wen ich meine. Wer hat in deutschen Landen nun den Mut gefunden, nicht nur Dr. Schickel, im Rahmen der Möglichkeiten als Forscher nur einem verpflichtet zu sein: der geschichtlichen Wahrheit. Wenn ich Professor bin, dann heißt das auf deutsch "Bekenner". Und wenn ich das bin, dann bekenne ich die ungeteilte Wahrheit. Ob das dem System nun paßt oder nicht. Tue ich das nicht, dann bin ich ein Heuchler, ein Angepaßter, ein Opportunist. Und, liebe Freunde, der Schreibtischtäter hat es früher einmal viele gegeben. Der Schreibtischtäter gab es drüben auch viele. Und keiner der Stasibonzen hat je gedacht, daß gestern vor zwei Jahren ein Wunder geschah. Das Wunder der deutschen Straße … fegte ihn weg, den roten Dreck … Morgen ist die Mauer weg, meine Freunde, das habe ich als junger nationaler Aktivist unter Eiern, unter Farbbeuteln, Wasserbeuteln u.a. mehr gerufen und zum Ausdruck gebracht. Wir wurden als Träumer, als Spintisierer, als Zuspätgekommene des Wirtschaftswunders, als geistige Asoziale behandelt. Seit zwei Jahren ist es Wirklichkeit, wenn auch mit Problemen. Und der Mensch ist zu so etwas fähig, so lange er lebt. Seien wir vor allem unverbesserliche Optimisten. Seien wir alle wie jener Frosch, der in eine Milchtonne gefallen ist, und der sich sagt, ehe ich absaufe und den Froschtod sterbe und dann nicht auf dem Friedhof begraben werde, strample ich, strample ich so lange, bis aus der Milch Butter wird. Und dann krabble ich raus, spring weiter von Erfolg zu Erfolg. Mit Fred Leuchter haben wir einen großen Teilerfolg errungen. Hoffen wir, weltweit, auf weitere muntere Frösche mit Rückgrat, nicht auf solche mit einem Regenwurm als Rückgrat, in der Hoffnung, daß dann die ungeteilte Wahrheit auch, und das ist wichtig, Einzug halten kann in der Öffentlichkeit, die heute abend ausgeschlossen war, weil sonst die Veranstaltung verboten worden wäre. Daß sie Einzug hält, wünschenswerterweise, in den geistigen Wettstreit unserer sogenannten hohen und hehren Schulen, zwischen Professor, sprich Bekenner, und Studierendem, der etwas anderes lernen will, und der nicht als Beruf Student angibt und dann für 30 Mark am Tag demonstriert wie einst im Mai, mit Hilfe des DGB. Ob wir weiterhin Ergebnisse - es gibt schon Ansätze auch in Deutschland, nicht nur über Schickel sehen werden? In einem Presseorgan, im Juni, zum Thema "Barbarossa" (Rußlandfeldzug), gab's schon eine kontroverse Diskussion, was wir befürworten, auch in dieser Frage. Daß unsere Schüler, auch die Oberschüler, vor allem freien Geist atmen können und nicht dem Druck systemhöriger Lehrer ausgeliefert sind, wenn sie als Querdenker auftreten. Das "System", das so gern von Zivilcourage spricht, wünscht das nur, wenn es darum geht, die Wanderung von Kröten zu erleichtern oder gewisse Heime zu bewachen oder anderes mehr. Wenn der mündige Bürger kritisch fragt, wird er mundtot gemacht. Halten wir es mit Fred Leuchter oder mit unseren Uraltvorderen: eine freie Meinung, eine freie Rede, ein freies Wort, ein freies Land. Und das wollen wir sein und wieder werden. Ich danke noch einmal Fred Leuchter und seiner Gattin recht, recht herzlich für ihr Kommen und ihm für seine Ausführungen.

Pause. Danach Aussprache / Fragerunde.

--- Zur Beurteilung … siehe auch Urteil MA II


Anmerkungen

  1. Die spontanen Ausführungen (kein Manuskript) wurden stilistisch überarbeitet. Der Eindruck der freien Rede wurde zu wahren versucht.
  2. in Bearbeitung (G. Deckert / DAGDeckert-Germania-Verlag, Weinheim)
  3. Thema (seines Buches): Der erzwungene Krieg. --- Ein Standardwerk, ein Muß; noch immer erhältlich.
  4. Der Weinheimer internationale Revisionismus-Kongreß am 1. September 1991 wurde wenige Tage zuvor verboten; Verbot wurde durch das Verwaltungsgericht (VG) Karlsruhe wie den Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württernberg, Mannheim, verboten. --- Vor surrenden "Staatsschutzkameras" habe ich vor dem Weinheimer E…-Haus u.a. ausgeführt: "Die BRD hat einen neuen Heiligen, den Heiligen Holo!" --- Folge(n): keine Anzeige, kein Ermittlungsverfahren, keine Anklage, kein Gerichtsverfahren, keine Verurteilung …
  5. Den Ministerialbeamten hat "Deckert-Häscher" klein (Kleinschreibung beabsichtigt) in den Gerichtsverhandlung MA II als "Dummdödel" bezeichnet. Auch darin zeigt sich das kleinsche Niveau. - Dazu paßt auch, daß Günter Deckert Hausverbot für die UNI Mannheim erhielt (Nov. 94), als besagter klein dort über den "Fall Günter Deckert" sprach.

Immer noch schreibt der Sieger
die Geschichte des Besiegten.
Dem Erschlagenen entstellt
der Sieger die Züge.
Aus der Welt geht der Schwächere
und zurück bleibt die Lüge.

Bertholf Brecht in "Verhör des Lukullus"

Who controls the past, controles the future;
Who controls the present, controles the past.

Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft;
Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit."

George Orwell in "1984"


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