• Augenzeugenbericht Nr. 26: Charles Sigismund Bendel

    Im folgenden spielt das Gift Zyklon B eine zentrale Rolle, weshalb zunächst einige Bemerkungen über seine Eigenschaften und Verwendung vorausgeschickt seien (1).

    Man geht schwerlich fehl in der Annahme, dass im Verlauf aller je geführten Kriege bedeutend mehr Menschen durch Seuchen als durch Kampfhandlungen den Tod gefunden haben. In Kriegszeiten sind Soldaten wie Kriegsgefangene unter beengten, unhygienischen Verhältnissen in Baracken, Zeltstädten, Kriegsgefangenenlagern usw. zusammengepfercht, wo sich Epidemien rasch ausbreiten können. Dazu begünstigen die ständigen Verschiebungen von Truppen und oft auch Zivilisten die Verbreitung von Krankheiten.

    Eine besonders gefährliche Seuche ist das Fleckfieber, eine Abart des Typhus, die von der Laus übertragen wird. Die hohen Todesraten in den deutschen Konzentrationslagern während des Zweiten Weltkriegs gingen in erster Linie auf diese verheerende Krankheit zurück. Zur Bekämpfung der Laus bediente man sich verschiedener Mittel. Neben Dampfkammern, in welchen die Kleider der Neuankömmlinge mit heissem Dampf entlaust wurden (2), gab es in deutschen Dokumenten ganz offiziell so bezeichnete «Gaskammern», d. h. Entlausungs- oder Entwesungskammern, in denen gewöhnlich das blausäurehaltige Insektizid Zyklon B zum Einsatz gelangte (3). Dieses galt vor der Einführung des DDT als wirksamstes Schädlingsbekämpfungsmittel.

    Der offiziellen Holocaust-Version zufolge erfüllte dieses Zyklon eine Doppelfunktion, nämlich eine sanitäre (Läusebekämpfung) sowie eine kriminelle (Mord an Juden). Wenn diese Behauptung zutrifft, waren die Verantwortlichen für die Zyklonproduktion Mittäter bei einem Völkermord.

    Der Chemiker Dr. Bruno Tesch hatte das Zyklon B in Zusammenarbeit mit Dr. Gerhard Peters und anderen Wissenschaftlern Anfang der zwanziger Jahre erfunden und patentiert. Die Blausäure wurde, zusammen mit einem Warnstoff und einem Stabilisator, von porösem Material, gewöhnlich Diagriess (4), aufgesogen, und die Granulate wurden, luftdicht verpackt, in Dosen geliefert. Beim Kontakt mit der Luft wird die Blausäure freigesetzt; wie lange dieser chemische Prozess dauert, hängt von der Temperatur ab (5).

    Im Jahre 1923 gründete Bruno Tesch zusammen mit Paul Stabenow die Degesch, die Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung. Diese stellte das Zyklon sowie andere Pestizide nicht selbst her, sondern kaufte sie von Fabriken und lieferte sie dann weiter.

    Während des Krieges stieg der Zyklonbedarf natürlich gewaltig, und entsprechend gross waren die bestellten Mengen des Insektizids. Anno 1942 wurden über 79 Tonnen, im Jahre darauf bereits mehr als 119 Tonnen geliefert, wovon ein Teil ins Ausland ging; so forderte die finnische Armee 1942 10 Tonnen, die Norsk Fumigating Company in Oslo im gleichen Jahr etwas über 12 Tonnen Zyklon an (6).

    Am 1. März 1946 wurden Bruno Tesch und sein Assistent Karl Weinbacher in Hamburg von den britischen Besatzungsbehörden vor Gericht gestellt. Die Anklage lautete auf Beihilfe zum Mord an vier Millionen Juden in Auschwitz: für 1942 konnte die Lieferung von 7,5 Tonnen, für 1943 gar die von 12 Tonnen Zyklon nachgewiesen werden. Als Zeugen der Anklage traten unter anderem der uns bereits bekannte SS-Rottenführer Pery Broad sowie der rumänisch-französische Jude Charles Sigismund Bendel auf. Dessen Aussage spielte beim Prozess eine Schlüsselrolle. Bruno Tesch und Karl Weinbacher wurden zum Tode verurteilt und am 16. Mai 1946 in Hameln hingerichtet.

    Charles Sigismund Bendel war bereits früher, nämlich am 1. Oktober 1945, als Zeuge bei einem Prozess vorgeladen worden, demjenigen gegen Josef Kramer, der nacheinander Kommandant von Natzweiler, Birkenau und Bergen-Belsen gewesen war. Bei jenem Prozess sagte Bendel folgendes aus (7):

    Ich bin ein in Paris lebender rumänischer Arzt. Als ich am 4. November 1943 verhaftet wurde, hatte ich 10 Jahre lang in Frankreich. gelebt. Der Grund für meine Festnahme war, dass ich den Davidstern, den Judenstern, nicht trug, den ich hätte tragen müssen. Ich wurde in ein Lager namens Drancy nahe bei Paris geschafft und dann, am 10. Dezember 1943, nach Auschwitz, wo ich als Steinmetz in einem Teil des Lagers arbeitete, der Buna genannt wurde [gemeint ist das von Häftlingen als «Auschwitz-Buna» bezeichnete Monowitz] (...) Zuerst lebte ich zusammen mit den anderen Häftlingen in Lager, doch später im Krematorium selbst. Meine dortige Arbeit begann im August 1944. Damals wurde niemand vergast, aber 150 Politgefangene, Russen und Polen, wurden einer nach dem anderen zu den Gräbern geführt und erschossen. Zwei Tage später, als ich der Tagesgruppe zugeteilt wurde, sah ich eine Gaskammer in Aktion. Bei jenem Anlass kam die Reihe an das Ghetto von Lodz - 80'000 Menschen wurden vergast (...) Ich traf um sieben Uhr morgens zusammen mit den anderen ein und sah weissen Rauch, der immer noch aus den Gräben emporstieg, was darauf hinwies, dass ein ganzer Transport während der Nacht liquidiert oder erledigt worden war. Im Krematorium Nr. 4 war der Verbrennungsprozess offenbar nicht rasch genug vonstatten gegangen; deswegen hob man hinter dem Krematorium drei mächtige Gruben aus, die 12 m lang und 6 m breit waren. Nach einiger Zeit wurde festgestellt, dass die Verbrennung nicht einmal in diesen drei grossen Gruben rasch genug erfolgte. Darum grub man in der Mitte dieser grossen Gruben Kanäle, durch welche das Menschenfett fliessen konnte, so dass die Arbeit rascher vonstatten ging. Die Kapazität dieser Gräben war geradezu phantastisch. Krematorium Nr. 4 konnte 1000 Leichen pro Tag verbrennen, aber mit diesein Grabensystem schaffte man dieselbe Zahl in einer einzigen Stunde (...) Etwa um 12 Uhr kam der neue Transport an, der etwa 800 bis 1000 Personen umfasste. Diese Leute mussten sich im Krematoriumshof ausziehen, und man versprach ihnen ein Bad und anschliessend heissen Kaffee. Sie erhielten den Befehl, ihre Dinge auf die eine und die Wertsachen auf die andere Seite zu legen. Dann betraten sie eine grosse Halle, und man hiess sie warten, bis das Gas eintraf. Fünf oder zehn Minuten später war das Gas da, und die grösste Schmach für einen Arzt und für die Idee des Roten Kreuzes war, dass es in einem Rotkreuzwagen kam. Dann wurde die Tür geöffnet, und die Menschen wurden in die Gaskammer gepfercht, die den Eindruck hinterliess, das Dach würde ihnen auf die Köpfe fallen, so niedrig war sie. Mit Schlägen durch verschiedene Arten von Stöcken wurden sie gezwungen, hineinzugehen und dort zu stehen, denn als sie merkten, dass sie dem Tod entgegengingen, versuchten sie, wieder hinauszukommen. Schliesslich gelang es ihnen [d. h. den SS-Leuten], die Türen zu schliessen. Man hörte Schreie und Rufe, und sie begannen, gegeneinander zu kämpfen, wobei sie an die Wände trommelten. Dies ging zwei Minuten lang, und dann herrschte völliges Schweigen. Fünf Minuten später wurden die Türen geöffnet, aber es war ganz unmöglich, die Kammer vor Ablauf weiterer 20 Minuten zu betreten. Dann machte sich das Sonderkommando an die Arbeit. Als die Türen geöffnet wurden, fielen zahlreiche Leichen heraus, da sie so eng aneinander gedrängt gewesen waren. Sie waren aneinandergepresst, und es war fast unmöglich, sie voneinander zu trennen. Man erhielt den Eindruck, dass der Todeskampf schauderhaft gewesen sein musste. Jemand, der einmal eine Gaskammer gesehen hat, welche anderthalb Meter hoch mit Leichen gefüllt ist, wird das niemals vergessen können. In diesem Augenblick setzt die eigentliche Aufgabe des Sonderkommandos ein. Die Sonderkommandoleute müssen die noch warmen und blutverschmierten Leichen hinauszerren, doch ehe sie in die Gräben geworfen werden, machen sich der Barbier und der Dentist an ihnen zu schaffen, denn der Barbier schneidet ihnen das Haar ab, und der Dentist muss ihnen sämtliche Zähne ziehen. Nun geht die Hölle los. Die Sonderkommandomänner geben ihr Bestes, um so schnell wie möglich zu arbeiten. In rasender Eile schleifen sie die Leichen am Handgelenk. Ich kann Leute, die zuvor menschliche Gesichter gehabt haben, nicht wiedererkennen. Sie sind wie Teufel. Ein Anwalt aus Saloniki, ein Elektroingenieur aus Budapest - sie sind keine menschlichen Wesen mehr, weil sogar während der Arbeit Stock- und Gummiknüppelhiebe auf sie niederprasseln. Währenddessen werden weiterhin Leute vor diesen Gräben erschossen, die nicht mehr in die überfüllten Gaskammern gepasst haben. Nach anderthalb Stunden ist die gesamte Arbeit getan, und ein neuer Transport ist im Krematorium Nr. 4 abgefertigt worden.

    Soweit Bendels Aussagen beim Kramer-Prozess. Nun zu seinem Auftritt beim Prozess gegen Bruno Tesch und Karl Weinbacher (sowie einen dritten Angeklagten, Dr. Joachim Drohsin, der dann freigesprochen wurde). Die Fragen wurden Bendel vom britisch-jüdischen Ankläger Major G.1.D. Draper gestellt, hier ein Auszug aus dem Zeugenverhör (8):

    Frage: Kennen Sie die Gesamtzahl der in Auschwitz während der gesamten Periode der Existenz des Lagers ausgerotteten Menschen?

    Antwort: Über vier Millionen.

    F: Was war die Höchstzahl von während Ihres dortigen Aufenthalts an einem einzigen Tag vergasten Menschen in Birkenau?

    A.: Im Juni wurden Tag für Tag 25'000 Leute vergast.

    E: Mit Gas?

    A.: Mit Blausäure Es gab in jedem Krematorium zwei Räume. In Krematorium I und 2 trieb man 1000 Menschen in einen Raum, so dass beide Gaskammern zugleich 2000 Menschen fassten.

    F: Wie gross waren die Kammern?

    A.: Jede Gaskammer war 10 m lang und 4 m breit. Die Menschen wurden so eng aneinandergepresst, dass nicht eine einzige Person mehr hineinging. Es bereitete den SS-Leuten einen Heidenspass, Kinder auf die Köpfe der in diesen Räumen Zusamengepferchten zu schleudern (...) Die Leichen wurden in Massengräber geworfen, doch zuvor wurden ihnen das Haar geschnitten, und ihre Zähne wurden gezogen; ich habe das gesehen.

    F: Wurde nur das Zahngold aufbewahrt oder alle Zähne?

    A.: Die nationalsozialistische Regierung sagte, sie lege keinen Wert auf Gold; trotzdem gelang es ihnen, aus den 4 Millionen Leichen 17 Tonnen Gold zu gewinnen (...)

    Dr. Bendel wurde dann von Dr. Zippel, einem Anwalt der Verteidigung, ins Kreuzverhör genommen (9):

    F: Sie sagten, die Gaskammern seien 10 x 4 x 1, 6 m gross gewesen; stimmt das?

    A.: Ja.

    E: Das sind doch 64 m²' nicht wahr?

    A.: Ich bin nicht ganz sicher. Dies ist nicht meine Stärke.

    F: Wie ist es möglich, 1000 Menschen in einem Raum von 64 m² unterzubringen?

    A.: Das muss man sich tatsächlich fragen. Es kann nur mit der deutschen Methode geschafft werden.

    F: Wollen Sie ernstlich behaupten, man könne zehn Personen auf einem halben Kubikmeter unterbringen?

    A.: Die vier Millionen in Auschwitz vergasten Menschen legen Zeugnis davon ab ( ... )

    F: Wenn Sie sagen, man habe aus den Leichen 17 Tonnen Gold gewonnen, gehen Sie dann davon aus, dass eine Tonne 1000 kg hat?

    A.: Ja.

    E: Dann behaupten Sie also, jedes Opfer, egal ob Mann, Frau, Kind oder Säugling, habe im Schnitt 4 Gramm Gold im Munde gehabt?

    A.: Es muss so gewesen sein, dass einige mehr und andere weniger oder gar nichts hatten; es hing vom Zustand ihrer Zähne oder ihrer Gebisse ab.


    Anmerkungen zur Zeugenaussage

    1) Zum folgenden siehe William Lindsey, Zyklon B, Auschwitz, and the Trial of Dr. Bruno Tesch, Journal of Historical Review, 1983, Volume 4, Number 3, Fall 1983, S. 261 ff.
    2) Beispielsweise wurden im Bauwerk 5 a von Birkenau ab Sommer 1943 in zwei kleinen Heissluftkammern auf diese Weise entlaust (Gauss, S. 123/125). - Es sei daran erinnert, dass im Lager Treblinka den ersten «Augenzeugenberichten» zufolge die Massenmorde nicht mit Gas, sondern mit Dampf verübt wurden. Diese Mordmethode wird u. a. im Nürnberger Dokument PS 3311 erwähnt. In W. Grossmanns 1946 erschienenem Buch Die Hölle von Treblinka wird berichtet, dort seien Häftlinge nicht nur mit Gas, sondern auch durch Dampf ermordet oder durch Leerpumpen der Kammern erstickt worden. Letztere beiden Methoden gerieten allerdings dann bald in Vergessenheit, vermutlich weil ihre technische Absurdität allzu krass war (diejenige der Dieselabgasmassaker ist allerdings kaum weniger abstrus). Vermutlich hat der Mythos von den Dampfkammern seinen Ursprung in den Entlausungsheissluftkammern.
    3) Zu den Blausärekammern siehe z. B. Friedrich P. Berg, The German Delousing Chambers, Journal of Historical Review, Volume 7, Number 1, Spring 1986, S. 73 ff.
    4) Diagriess besteht aus Körnern aus Diatomeenerde (Kieselgur). Es handelt sich dabei um Meeresbodenablagerungen der Silikatskelette von Kieselalgen. Diese urzeitlichen Sedimente liegen heute vielfach auf trockenem Land (Gauss, S.156).
    5) Zur Verdampfungsgeschwindigkeit des Zyklon B siehe Rudolf, S. 58/59.
    6) Siehe Anmerkung 1, S. 291.
    7) Trial of Josef Kramer and 44 others (The Belsen Trial), William Hodge and Company, Limited, London/Edinburgh/Glasgow, 1946, S. 130 ff.
    8) Excerpt from Transcript of Proceedings of a Military Court for the Trial of War Criminals held at the War Crimes Court, Curiehaus, Hamburg, on Saturday, 2nd March, 1946, upon the trial of Bruno Tesch, Joachim Drosihn and Karl Weinbacher, NI - 11953.
    9) ibidem.


  • Kritik

    Die Aussagen dieses Bendel sind darum von besonderer Bedeutung, weil sie wesentlich dazu beigetragen haben, das Bild von Zyklon B als dem Instrument der Judenvernichtung im Todeslager Auschwitz zu verfestigen und «aktenkundig» zu machen. Schauen wir uns also seine Angaben etwas näher an; zunächst zu seinen Aussagen im Kramer-Prozess.

    1) Von im August 1944 in Auschwitz vergasten Juden aus Lodz weiss auch das Kalendarium zu berichten, beispielsweise für den 21. und den 22. August (1). Allerdings vermeidet es das Kalendarium, sich auf Zahlen festzulegen.

    2) Der Blödsinn mit den Verbrennungsgruben wird von Dr. Bendel weiter perfektioniert; nun konnten diese in einer einzigen Stunde 1000 Leichen bewältigen! Warum man unter diesen Umständen überhaupt für teures Geld Krematorien errichtet hat, bleibt ein Rätsel; ein paar Gruben mehr hätten es doch auch getan!

    3) Hochinteressant ist das von Bendel beschriebene Ventilationssystem: die Gaskammern wurden in den Korridor ventiliert, in dem die SS-Leute und die Sonderkommandos warteten; ganz offenkundig waren diese gegen Blausäure immunisiert. - Nach 5 Minuten hätten die Zyklongranulate auch bei hohen Temperaturen erst einen Bruchteil des Gases abgegeben.

    4) Auch hier der Unfug mit dem qualvollen Todeskampf der Blausäureopfer.

    5) Bendel sagt, in der Gaskammer habe eine anderthalb Meter hohe Schicht von Leichen gelegen, was heisst, dass mehrere Tote aufeinanderlagen. Man beachte: Wenn in einem Raum Menschen so dicht nebeneinander stehen, dass sie sich nicht mehr rühren können, und diese Menschen dann sterben, so fallen sie um, und zwar so, dass immer mehrere Leichen aufeinanderliegen!

    6) Wenn Bendel von zwei Gaskammern im Krematorium 11 und 111 (von ihm Krematorium Nr. 1 und Nr. 2 genannt) spricht, so dürfte mit einer dieser beiden Gaskammern der in der Holocaustliteratur als «Auskleidekammer» bezeichnete Raum gemeint sein. In diesem Lokal wurde aber der Standardliteratur zufolge eben nicht vergast.

    7) Offenbar trugen die Sonderkommandos keine Gasmasken, sonst hätte man ihre teuflisch verzerrten Gesichter nicht sehen können.

    Bendels Auftritt beim Prozess gegen Tesch, Weinbacher und Drosihn ist insofern von Interesse, als der Verteidiger Dr. Zippel hier immerhin so etwas wie einen schüchternen Ansatz zu einem wirklichen Kreuzverhör unternahm. Er wagte es tatsächlich, einem Holocaust-Überlebenden - damals war das Wort «Holocaust» allerdings noch nicht gebräuchlich - zwei oder drei kritische Fragen zu stellen und ihn so gewissermassen abermals zu verfolgen! Allerdings hat Dr. Zippel die mit unüberbietbarer Chutzpah gegebenen Antworten Bendels offenbar kommentarlos geschluckt, was bei der damals herrschenden Atmosphäre der Einschüchterung auch nicht verwunderlich ist. - Man beachte, dass Bendel zufolge der Körper eines Erwachsenen in einen nationalsozialistischen Kubus von 40 cm Kantenlänge passt (2); die deutsche Technik war in der Tat immer wieder für Überraschungen gut.


    Anmerkungen zur Kritik

    1) Kalendarium, S. 857, 858.
    2) Die Wendung stammt aus der satirischen Broschüre Deutsche Physik und Deutsche Chemie, die von einem anonymen Autor verfasst worden ist.


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