Jüdische Verluste aus allen Ursachen
in Europa ohne Sowjetunion

Als Verlustziffer der Juden in Europa (ohne erweiterte Sowjetunion) ermittelt Sanning "etwas über 300.000" (Tote und Verschollene) (Kap. II). Sannings Zahl steht gegensätzlich zu den Zahlen, die von offizieller staatlicher Seite genannt werden bzw. zu den Zahlen der etablierten Geschichtsschreibung. Nicht 5 oder 6 Millionen Juden gerieten in Reichweite der Wehrmacht, sondern 2,7 oder 2,8 Millionen im deutsch besetzten Teil Europas und insgesamt 3,5 Millionen im gesamten Kriegsgebiet einschließlich der erweiterten Sowjetunion (nach Sanning, S. 242).

Zwei Maßnahmen waren es hauptsächlich, welche die Verluste der Juden in Europa auslösten: Ghettoisierung und Internierung. Zahlreiche Juden wurden in Ghettos wie in Warschau, Lodz, Riga, Wilna eingeschlossen. Beim Aufstand des Warschauer Ghettos sollen 50.000 Juden zu Tode gekommen sein. Da der Aufstand eine Kriegshandlung war, kann man die meisten Toten als im Kampf Gefallene bezeichnen. Wieviele Juden nun unmittelbare Opfer harter Kriegszustände im Ghetto waren, läßt sich nicht herauszählen. Zahlreiche Personen wurden von dort in Internierungslager (Konzentrationslager) transportiert. Aus den Großstädten Warschau und Lodz hatten sich beim Einmarsch der Deutschen viele Juden nach Ostpolen abgesetzt, also ab 17.09.1939 in die sowjetische Einfluß-Sphäre. (nach Sanning, S. 33) Ebenso wenig Klarheit gibt es über die Zahl der Juden, die in Konzentrationslager (KL) verbracht wurden. Abenteuerliche Millionenzahlen wie in den Fällen Auschwitz und Treblinka haben den letzten Rest Vertrauen in derartige Schätzungen aufgebraucht. Inzwischen aber liegen "harte Dokumente" vor, welche die Realität der Opferzahlen aufzuspüren helfen. 1990 tauchten die "Totenbücher von Auschwitz" auf, von denen wir noch sprechen werden. (Kap. V) Das Sonderstandesamt Arolsen als Organisation des Internationalen Roten Kreuzes (Suchdienst) registriert bis 31.12.1990 genau 288.606 namentlich genannte Tote in den 15 großen Lagern: Bergen-Belsen, Buchenwald, Dachau, Flossenbürg, Groß-Rosen, Majdanek, Mauthausen, Mittelbau, Natzweiler, Neuengamme, Ravensbrück, Sachsenhausen-Oranienburg, Stutthof, Auschwitz (bis 1990 beurkundet: 57.353 Tote), "Sonderlager" Theresienstadt. (zit. nach J. Graf "Der Holocaust auf dem Prüfstand", Guideon-Burg-Verlag Basel, Schweiz, 1992, S. 16). Die Toten gehören allen Nationalitäten an. Der Anteil der Juden ist nicht ausgewiesen. Die Zahl 288.606 enthält wohlgemerkt nur diejenigen Toten, die in den genannten Lagern bis 1990 durch die Arbeit des Roten Kreuzes bis da aktenkundlich gesichert sind. Bezüglich Auschwitz sind außer den genannten "Totenbüchern" noch weitere Totenregister gesichert: "Das "Totenbuch" der sowjetischen Kriegsgefangenen (8.320 Einträge) und das "Leichenhallenbuch" (23.000 Einträge). Die Toten von Chelmo, Belzec, Sobibor, Treblinka "gingen unter" in Riesenzahlen, die von etablierter Seite "geschätzt" wurden (vgl. S. 10/11/26 dieser Arbeit). Im Hinblick auf alle Lager und Ghettos veranschlagt Germar Rudolf die tatsächliche Zahl der Verluste in den deutschen Lagern auf über eine halbe Million aus allen Nationen mit ungewissem, aber "dem größten Anteil" der Juden (zit. bei E. Gauss, "Grundlagen zur Zeitgeschichte", Grabert, Tübingen, S. 168)

Rudolfs vorsichtig formulierte Zahlen sind realistisch gedacht, weil Rudolf die beurkundeten Sterbefälle im Auge hat. Der Suchdienst kann eben nur die Namen nennen, die vorhanden sind und die er findet und kann keine Zahlenspekulation anstellen, wo Information fehlt. Die (bisher) dokumentierten Todeszahlen stehen in krassem, nicht aufzuholendem Widerspruch zu üblicherweise und offiziell genannten Zahlen, wonach allein in Auschwitz Millionen Juden umgekommen sein sollen. Nun wird von seiten etablierter "Holocaust-Autoren" eingewandt, in manchen Lagern, so in Auschwitz, Majdanek, Treblinka seien Menschen "vernichtet" worden, ohne daß man diese namentlich erfaßt habe. Für ein solches (anonymes) Vorgehen existiert keinerlei (dokumentarischer) Nachweis. Es gibt keinen Sachbeweis. Einzelne Zeugen in Auschwitz leiten "Vernichtung" ab von organisatorischen Methoden bei der Ankunft der Häftlinge (Aussonderung) (vgl. Kapitel V). Bezüglich Majdanek berichtete der jüdische Publizist J.G. Burg, er habe als Angehöriger einer staatlichen Erforschungskommission ab Ende 1944 Majdanek mehrmals aufgesucht und keine Spur von Massenvernichtung wahrgenommen. (Majdanek in alle Ewigkeit?, S. 53). Bezüglich Treblinka suchte Prof. Arnulf Neumaier nach Sachbeweisen und Dokumenten, um den Vorwurf streng wissenschaftlich zu prüfen. Außer wirklich abstrusen Zeugenaussagen, von denen man die meisten inzwischen "vergessen" hat, fand er nichts.

Anmerkung: Bezüglich "Alterslager Theresienstadt" stellte ein 1945 dorthin gesandter Delegierter des Internationalen Roten Kreuzes fest, daß dort kein Jude gewaltsam ums Leben gekommen ist.

(nach Dr. Wilhelm Stäglich "Der Auschwitz-Mythos", Grabert, Tübingen, 1979, S. 67)

Der Versuch, Herrn Iwan Demjanjuk als "Schlächter von Treblinka" "aufzubauen", erwies sich als infamer Fälschungsversuch. Der für den Jerusalemer Prozeß (1987) gegen Demjanjuk bei "sowjetischen Kreisen" "besorgte" Personalausweis, der den Aufenthalt Demjanjuks in Treblinka beweisen sollte, war eine KGB-Totalfälschung, denn Demjanjuk war nie in Treblinka. Hauptzeuge E. Rosenberg wurde vom Gericht darauf hingewiesen, daß der vor ihm sitzende Demjanjuk nicht "Iwan der Schreckliche" sein könne, da er (Rosenberg) selbst in einem "Tatsachenbericht" von 1947 geschrieben habe, daß der Ukrainer Demjanjuk 1943 erschlagen worden sei. Die Behauptung, in Treblinka habe man zwecks Tötung von Gefangenen Diesel-Abgase in Räume geleitet, wird von Neumaier sachverständig widerlegt. Diesel ist von vornherein ungeeignet für Massentötung, und eingeleitetes Diesel hätte die Räume zerstört. So werden die Zeugen - wie überall bei den NS-Bewältigungs-Prozessen - zum größten Problem. (vgl. Neumaier "Der Treblinka-Holocaust" in "Grundlagen", a.a.O., S. 347 ff. Vgl. auch "Historische Tatsachen", Verlag für Volkstum, Vlotho, Nr. 44 sowie H.P. Rullmann "Der Fall Demjanjuk", Verlag für ganzheitliche Forschung, Struckum, 1987)

Ingrid Weckert erhielt bei Yad Washem in Jerusalem folgende Auskunft (am 10./11.7.1985): "Wir wissen schon längst, daß es ein Vernichtungslager Treblinka nie gegeben hat. Israelische Wissenschaftler, Historiker und Geologen haben die von den Zeugen beschriebenen Stätten wiederholt ausführlich untersucht und keinen einzigen Beweis für ein Vernichtungslager gefunden. Solch ein Lager und die Vorgänge dort hätten Spuren hinterlassen müssen, die auffindbar wären. Aber es gibt keine solchen Spuren. Das eigentliche Problem von Treblinka sind die Zeugenaussagen." (Ingrid Weckert bei E. Gauss, "Grundlagen", a.a.O., S. 211)

Es ist ein geradezu unfaßbares Beispiel geistiger Unredlichkeit oder psychischer Verblendung, daß W. Benz in "Dimension des Völkermords" (Oldenbourg, München 1991, S. 17) für Treblinka einfach 900.000 Opfer notiert, obwohl er nichts weiß außer unsinnigen und kuriosen Fantasien merkwürdiger Zeugen. Jürgen Graf nimmt in "Auschwitz - Tätergeständnisse und Augenzeugen des Holocaust" (Verlag Neue Visionen, Würenlos, Schweiz) und in "Der Holocaust auf dem Prüfstand" etliche dieser unglaublichen Zeugen und Hörensagen-Zeugen aufs Korn. Robert Faurisson und Manfred Köhler behandeln in "Grundlagen" das ganze Dilemma der Zeugen-Problematik. (S. 61 ff., S. 99 ff., vgl. S. 97/98) Dr. jur. Werner Kretschmer "Der mittelalterliche Hexenprozeß und seine Parallelen in unserer Zeit" erkennt im Auftreten vieler "Greuel-Zeugen" die Wiederkehr von Hexenwahn und Inquisitionszeit. (in "Das Rudolf-Gutachten", Cromwell Press, London 1993, S. 115 ff.)

Die Zahlen von Auschwitz und Arolsen, auch wenn die Listen noch nicht abgeschlossen sind, weisen in die Richtung des von Sanning abgesteckten Zahlenbereiches von "einigen Hunderttausend" jüdischen Opfern aus allen Ursachen in Europa (ohne Sowjetunion). Sehr klare Unterstützung kommt von dem jüdischen Statistiker Dr. Listojewski, der 1952 in "The Broom" sagte: "Wenn wir Juden weiter behaupten, es seien Millionen gewesen (die in der Hitler-Zeit umgekommen sind), so ist das eine Lüge." (Listojewski, zit. nach "Deutsche Annalen", Druffel-Verlag Leoni, 1990, S. 253). "Einige Hunderttausend" sind auch das Ergebnis der hier in Kapitel II ausgewerteten jüdischen Überlebens- und Verlust-Zahlen für Europa. Eine Quellen-Übersicht mag nun das Gesagte abrunden. Bei einigen Quellen werden die jüdischen Verluste nicht speziell ausgewiesen.

Übersicht

Quelle 1: 300.000 = jüdische Opfer der Kriegszeit aus allen Gründen
(Qu 1) (nach Sanning, S. 267)

Qu 2: 250-350.000 = jüdische Opfer der Kriegszeit aus allen Gründen
(nach Dr. Listojewski, zit. nach "Deutsche Annalen", S. 253)

Qu 3: 200.000 = jüdische Opfer der Kriegszeit aus allen Gründen
(Uno, nach einem Bericht von A. Scronn "General Psychologus",
1965, Brasilien,
zit. bei J. Rothkranz, "Die kommende Diktatur der Humanität".
Pro fide catolica, Durach, Bd. 2, S. 93)

Qu 4: 200.000 = jüdische Opfer der Kriegszeit aus allen Gründen
(Canadian Anti-Defamation Committee,
zit. bei Rothkranz, Bd. 2, S. 93)

Qu 5: 300.000 = jüdische Opfer der Kriegszeit aus allen Gründen
(Institute for Historical Review, Costa Mesa, Ca., USA)

Qu 6: 150-200.000 = jüdische Opfer der Kriegszeit aus allen Gründen
(nach F. Scheidl, "Geschichte der Verfemung Deutschlands",
zit. bei Heinz Roth, "Auf der Suche nach der Wahrheit",
Selbstverlag, Odenhausen, Bd. IV, S. 90)

Qu 7: 300.000 = Opfer "politischer, rassischer, religiöser Verfolgung"
(= deutsche Opfer)
davon = 170.000 jüdische Opfer
(Handbuch "Deutschland heute", 1953 - Begleitwort von Konrad
Adenauer. Presse- und Informationsdienst der Deutschen
Bundesregierung)

Qu 8: 288.606 = Opfer aller Nationalitäten aus allen Gründen in 15 deutschen KL
(Bergen-Belsen, Buchenwald, Dachau, Flossenbürg, Groß-Rosen,
Majdanek, Mauthausen, Mittelbau, Natzweiler, Neuengamme,
Ravensbrück, Sachsenhausen-Oranienburg, Stutthof, Auschwitz,
"Sonderlager" Theresienstadt
(nach Sonderstandesamt
Arolsen, Stand vom 31.12.1990, zit. nach
J. Graf, Der Holocaust auf dem Prüfstand, a.a.O., S. 16)


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