Die Zahl der Toten in Auschwitz

Die Totenzahlen des Arbeitslagers, Durchgangslagers, Gefangenenlagers Auschwitz spielen im "holocaust" eine wesentliche Rolle.

Der Begriff "Einzigartigkeit" ist mit-bedingt durch Zahlen, die ins Irrationale reichen. Der Mythos um Auschwitz ist zum erheblichen Teil Zahlen-Mythos.

Die Totenzahlen von Auschwitz wurden nach Gutdünken zigfach gewaltig verändert - zwischen 8 Millionen (französische Ermittlungsbehörde 1945) und (mindestens) 630.000 (Jean-Claude Pressac "Die Krematorien von Auschwitz", Piper, München, 1994, S. 202). Diese wilde Zahlenschätzerei beweist nichts anderes als das völlige Fehlen oder Mißachten jeder soliden, klaren und vernünftigen Information.

Realistische Grundlagen für die Erkennung der Totenzahlen in Auschwitz sind die "Totenbücher von Auschwitz", 1990 aus sowjetischen Archiven freigegeben (s.o.), das "Totenbuch" der sowjetischen Kriegsgefangenen, das "Leichenhallenbuch". Das Suchzentrum des IRK in Arolsen beurkundet alle ermittelten Todesfälle. (vgl. Kap. IV dieser Arbeit)

Die "Totenbücher von Auschwitz" führen 67.283 Todesfälle an bei unvollständiger Auflistung: für 1941 fehlt ein Band, für 1942 fehlen 6 Bände, für 1943 ebenfalls sechs (1944 ist in diesem Register nicht erfaßt). An den vorhandenen Bänden läßt sich ablesen, wieviele Tote in den verlorenen Bänden wahrscheinlich hinzukommen. Die Zahl von etwa 67.000 Toten ist auf etwa 86.000 zu erhöhen. Das "Totenbuch" der sowjetischen Kriegsgefangenen verzeichnet 8.320, das "Leichenhallenbuch" 22.902 Sterbefälle. Darüber hinaus sind Sterbefälle hinzuzuzählen, die auf Listen standen, die verschollen sind. Die italienischen Revisionisten Carlo Mattogno und Franco Deana rechnen mit insgesamt 160.000 bis 170.000 Verstorbenen aller Nationalitäten in Auschwitz seit Bestehen des Lagers bis zum Ende (September 1939 bis Januar 1945). (vgl. Carlo Mattogno, Franco Deana "Die Krematoriumsöfen von Auschwitz-Birkenau" in "Grundlagen zur Zeitgeschichte", Hrsg. E. Gauss, Grabert, Tübingen 1994, S. 281ff)

Die Totenregister von Auschwitz, auch wenn sie nicht vollständig sind, stellen das urkundliche Fundament dar für die genaue und endgültige Klärung der Totenzahl. Die Behauptung, die Totenregister enthielten nur die Sterbefälle von arbeitsfähigen Deportierten, nicht-Arbeitsfähige seien ohne Registrierung "vernichtet" worden, ist weder dokumentarisch noch sachbeweislich begründbar. Selbst 100.000 oder 170.000 Tote aller Nationen sind weit, zu weit! entfernt von den üblichen "Millionenzahlen", von denen die etablierte Geschichtsforschung mit beliebigen Schätzungen ausgeht (s.o.). Der (hohe) jüdische Anteil an den Toten von Auschwitz gibt auch eine Relation für die Zahl der in allen deutschen Lagern zu beklagenden jüdischen Verluste. Die Zahlen von Auschwitz widersprechen nicht der Bilanz des Kapitels II dieser Arbeit, wonach in Europa (ohne erweiterte Sowjetunion) "einige hunderttausend" Juden infolge deutscher Einwirkung als Tote oder Verschollene zu zählen sind.

Die Urkunden von Auschwitz und die Ermittlungen von Arolsen weisen den Abstand vom holocaustischen Zahlen-Mythos und holen die Verluste auf den Boden der Wirklichkeit.

Bezüglich der Todesursachen erstellte Ernst Gauss ein vorläufiges statistisches Beispiel aus ihm vorliegenden Kopien der "Totenbücher", indem er 123 Fälle auswertete. Es ist auffällig, daß von den 123 Todesfällen 77 Fälle auf Altersgruppen zwischen 51 und über 80 Jahren verteilt sind!

25 Todesfälle entfallen auf ein Alter zwischen 71 und über 80 Jahren! Altersschwäche ist in über einem Drittel aller Fälle Todesursache!, gefolgt von Typhus mit einem Viertel aller Fälle. Danach folgen mit etwas geringerem Anteil Lungenentzündung und andere Krankheiten. (nach Gauss "Vorlesungen", S. 217/S. 218)

Schon diese kurze Probe widerspricht den Behauptungen, nur arbeitskräftige Häftlinge seien registriert, nicht arbeitskräftige Häftlinge (gleich nach der "Selektion") unregistriert "vernichtet" ("vergast") worden. Auch diesbezüglich weisen die "Totenbücher" den einfachen Weg zur Wirklichkeit.

Im Verhältnis zu älteren Menschen stehende Todesursachen zusammen mit Tod durch Seuchen wie Fleckfieber und Typhus sind in den deutschen Lagern allgemein dokumentiert. Zum Beispiel forderten Epidemien in Auschwitz (Sommer 1942) und Bergen-Belsen (Frühjahr 1945) Tausende von Toten. Unter den ungezählten Menschen, die dem "Zusammenbruch" des Reiches zum Opfer fielen, waren auch viele Juden. Die Versorgung brach zusammen. Hunger, Entbehrung, Krankheit und Tod zogen überall durch die Lande, so auch durch die Lager. Riesige Flüchtlings-Trecks irrten umher. Städte wurden bombardiert, auch Lager (Luftangriffe auf Auschwitz: am 20.8.1944; 13.9.1944; 10.12.1944; 26.12.1944 nach "Combat Chronology" - National Archives, Washington, zit. bei G. Schirmer, "12 Jahre in den Fängen der Sowjets", Grabert, Tübingen, S. 40). Häftlinge aus Lagern in Ostdeutschland und Osteuropa, die nach dem Vormarsch der Sowjets geräumt wurden, kamen "nach Westen" und überfüllten die westlichen Lager. Dachau mußte z.B. über 60.000 Menschen neu aufnehmen. Die katastrophalen Zustände führten in einigen Lagern zu "Leichenbergen".

Die Behauptung, in (Auschwitz) Birkenau seien im Frühjahr und Sommer 1944 über 400.000 ungarische Juden "vernichtet" worden, ist durch keinen dokumentarischen oder sachlichen Beleg nachzuweisen. Über ein Dokumenten-Studium von Quellenmaterial des Internationalen Roten Kreuzes widerlegt Prof. Arthur Butz entsprechende Aussagen und Zahlen als Legende. (Arthur Butz, "Der Jahrhundert-Betrug", Verlag für Volkstum, 1976, Vlotho, S. 173ff.).

Amtliche ungarische Quellen geben die Verluste ihrer Bevölkerungsgruppen (unter Einschluß von Deutschen und Juden) mit 44.000 an. (Statistisches Bundesamt, Stuttgart 1958, zit. bei Butz, S. 382)

Die Polish Historical Society bekräftigte, es gebe keinen Beweis für den ungarischen Massentod in Auschwitz (zit. nach E. Gauss, "Grundlagen", S. 159).

Der ehemalige israelische Ministerpräsident Levi Eschkol zählt "Zehntausende bis Hunderttausende ehemalige Auschwitz-Häftlinge in Israel". (zit. nach Dr. Stäglich, "Der Auschwitz-Mythos", S. 16). Unter den "Überlebenden" der KL sind viele "Prominente": Otto Frank, Vater von Anne Frank, Ephraim Kishon, Heinz Galinski, Ignatz Bubis, Elie Wiesel, Simone Veil, Paul Celan, Arthur Brauner, Simon Wiesenthal, Eugen Kogon, Bischof Niemöller, Paul Rassinier, Benedikt Kautsky u.a.*


* Anmerkung

Der schwedische Demograph Carl O. Nordling studierte das Schicksal des Judentums im deutschen Machtbereich während des 2. Weltkrieges anhand der Schicksale "jüdischer Persönlichkeiten", die in der "Encyklopaedia Judaica" (Jerusalem 1972) aufgeführt sind. Nordling ermittelt Überlebens- und Verlust-Zahlen für diese Gruppe. Er stellt sein Gruppen-Ergebnis den allgemeinen statistischen Zahlen von Walter Sanning gegenüber, um das Schicksal der "Persönlichkeiten" mit dem allgemeinen Schicksal der jüdischen Bevölkerung zu vergleichen und evtl. von der Gruppe auf die Allgemeinheit zu schließen. Es stellt sich heraus, daß die von Nordling und Sanning ermittelten Prozentsätze einander weitgehend entsprechen, so daß die von Nordling auf die "Persönlichkeiten" bezogenen Zahlen auch Aussagewert haben für die jüdische Gesamtheit. So steht - als wichtiges Beispiel der Übereinstimmung - bezüglich der jüdischen Verluste ("weder durch Auswanderung noch durch natürlichen Tod Verschwundene") bei Nordling 12,3 % (= 52 "Persönlichkeiten" von 423, die 1941 "anwesend" waren), bei Sanning 10,7 % (= 304.000 Personen von 2.847.000, die 1941 "anwesend" waren). (vgl. E. Gauss, a.a.O., Seiten 145 f und 162 f.)


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