Jüdische Gesamtverluste aus allen Ursachen
in Europa und in der Sowjetunion

Die Ereignisse, die zu dem Substanz-Verlust der Juden während der Kriegsjahre führten, sind überall an das Kriegsgeschehen angeschlossen. Die Juden sind in das innere und äußere Geschehen des Krieges tief verstrickt. Der Krieg löste die Völker auf. Die Juden wurden - wie andere Völkerschaften - von feindlichen Mächten verfolgt, vertrieben und verschleppt, aber sie waren auch selbständig Handelnde im Drama. Sie kämpften aktiv als Rotarmisten und Partisanen. In der Gestalt des Ilja Ehrenburg, der sich nicht genug tun konnte, durch zahlreiche Hetzreden und Hetzschriften die Sowjets zu absoluten Greueltaten an deutschen Männern, Frauen und Kindern aufzustacheln, hatten sie einen geistigen Täter furchtbaren Zuschnitts. ("Ihr (d.h. die Sowjetsoldaten) müßt die Deutschen vom Erdboden vertilgen". "Deutschland ... muß ausgelöscht werden". "Wenn du einen Deutschen erschlagen hast, erschlage den nächsten, den dritten ...". "Wir werden totschlagen ...". "Tötet, ihr tapferen Rotarmisten ...". "Nehmt ... die germanischen Frauen als rechtmäßige Beute ...". "Tötet" (vgl. Joachim Hoffmann "Stalins Vernichtungskrieg", a.a.O., S. 199, 200-204, 236, 256 u.a.). Viele Vorgänge liegen im Dunkeln oder sind ins Dunkle gestoßen. Da schlägt die Stunde der Legende. In jedem Krieg wuchert die Legendenbildung. Die Legenden gewinnen Macht über alle Gemüter. So geschieht es, daß die Wissenschaft oft nur allmählich zur Wahrheit vordringt. Jede Wissenschaft revidiert sich durch fortwährende Aufklärung. Und so arbeitet der Wissenschaftliche Geschichtsrevisionismus unserer Tage. Wie sich revisionistische Forschung z.B. um die wahrheitsgemäße Korrektur legendärer Zahlen bemüht, ist Gegenstand dieser Arbeit.

Insgesamt etwa 1,6 Millionen Juden blieben während der Kriegszeit aus allen Ursachen tot oder verschollen, davon 1,25 Millionen im deutsch-sowjetisch umkämpften Teil der Sowjetunion hauptsächlich infolge sowjetischer Einwirkung und etwas über 300.000 ("einige Hunderttausend") im deutsch besetzten Teil Europas hauptsächlich infolge deutscher Einwirkung.

Übersicht

Qu 1: 1,6 Mill. = jüdische Gesamtverluste während der Kriegszeit
(Sanning, S. 267)

Qu 2: 1,5 Mill. = jüdische Gesamtverluste während der Kriegszeit
(Richard Harwood, "Starben wirklich 6 Millionen?", in
"Historische Tatsachen", Nr. 1, Walendy, Vlotho, gemäß Prof.
Paul Rassinier, "Das Drama der Juden Europas")

Qu 3: 1,5 Mill. = jüdische Gesamtverluste während der Kriegszeit
("Basler Nachrichten" 1946
zit. bei "Historische Tatsachen", Heft 66)

Qu 4: 1,4 Mill. = jüdische Gesamtverluste während der Kriegszeit
("Weltzentrum für jüdische Zeitgeschichte", Paris.
zit. bei Harwood, a.a.O., S. 37)

Qu. 5: 1,5 Mill. = jüdische Gesamtverluste während der Kriegszeit
(F.O. Miksche, "Ende der Gegenwart",
Herbig-Verlag München, S. 107/S. 108)

Subtrahiert man den 1,6 Millionen-Gesamtverlust der Juden von 9,5 Millionen als dem Vorkriegsbestand jüdischer Bevölkerung insgesamt in Europa und in der Sowjetunion (Ausgangszahl 1931; vgl. Kap. I), so bleiben 7,9 Millionen Juden (rund 8 Millionen) als "Überlebende" der Kriegszeit, sei es in den europäischen Ländern außerhalb deutscher Herrschaft (335.000; vgl. Kap. II), als ausgewanderte Flüchtlinge (1,1 Millionen; vgl, Kap. II), in den damals deutsch besetzten Ländern Europas (2,4 Millionen; vgl. Kap. II), in der erweiterten Sowjetunion (bis 4,3 Millionen; vgl. Kap. III). Die Überlebens- und Verlust-Zahlen ergeben in Bezug auf die Ausgangszahl der Juden in Europa und in der Sowjetunion - geringe Abweichungen zugelassen - eine in sich stimmige Bilanz.


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