DER STAND DER LÖSUNG DER DEUTSCHEN JUDENFRAGE 1933

Zur Zeit der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland war es jedenfalls ohne weiteres denkbar, daß sich auch eine Beschränkung des jüdischen Einflusses in Presse, Politik usw. durchaus in demokratischen, rechtlichen und sittlich einwandfreien, menschlichen Formen hätte durchführen lassen. (Obwohl viele Juden jeden Versuch, den jüdischen Einfluß auch nur im geringsten zu beschränken, immer als unverzeihliches Verbrechen ansehen.) Vor allem muß bei der Beurteilung und Würdigung der dahingehenden Absichten der deutschen Judenpolitik eines beachtet werden:

Politische Parteiprogramme haben vor der Wahl immer ein anderes Gesicht als nach der Wahl. Parteiprogramme sind vor der Wahl, bevor die Partei an die Macht kommt, viel radikaler als nach her, wenn die Parteien dann vor der Aufgabe stehen, ihr Programm in die Wirklichkeit umzusetzen.

Bei normaler Entwicklung wäre eine harte, rechtsverletzende Realisierung des Parteiprogramms, betreffend die Juden, unmöglich gewesen. Sie wäre vor allem auf Widerstand in Deutschland selbst gestoßen; ganz abgesehen davon, daß die nationalsozialistische Regierung angesichts der Weltmeinung viel Wasser in den Wein der Partei hätte gießen müssen und dies sicher auch getan hätte.

DIE KRIEGSERKLÄRUNGEN DER JUDENHEIT AN DEUTSCHLAND

"Wenn man bedenkt, daß ein Gastvolk in aller Welt gegen das gastgebende Wirtsvolk hetzt, darüber hinaus gegenüber dem gastgebenden Staate sogar zum Vernichtungskriege aufruft, diesen Krieg zustande bringt und darin alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel zur Vernichtung seines Wirtsvolkes einsetzt, dann kann man von dem Gedanken nicht loskommen, daß das wohl das tollste und ungeheuerlichste Schauspiel ist, das in Gottes freier Natur je geboten wurde.

Jede Schärfe der in Deutschland dagegen ausgelösten Reaktion gegen das jüdische Verhalten und politische Vorgehen kann dadurch erklärt werden."

(Scronn, General Psychologus, S.47)

Der verhängnisvolle Wendepunkt in der Geschichte der deutschen Judenpolltik war die Kriegserklärung der Judenheit an Deutschland und die gleichzeitig damit einsetzende maß- und hemmungslose Kriegs- und Vernichtungshetze und die Greuellügenpropaganda gegen Deutschland und das deutsche Volk.

Das Weltjudentum erließ mehrfach formelle Kriegserklärungen gegen Deutschland. Seine offiziellen Vertreter und Führer sagten Deutschland offen den schärfsten Kampf an.

Die erste offizielle Kriegserklärung gab der Präsident der jüdischen Welt-Liga, Bernat Lecache, schon 1932 in Paris ab:

"Deutschland ist unser Staatsfeind Nummer Eins. Es ist unsere Sache, ihm erbarmungslos den Krieg zu erklären."

Dazu schrieb in diesen Jahren The Jewish Daily Bulletin:

"Es gibt nur eine Macht, die wirklich zählt ... Wir Juden sind die mächtigste Nation auf der Welt, weil wir die Macht besitzen und sie anzuwenden verstehen."

Am 24.3.1933 brachte der Daily Express folgende Erklärung der Judenheit:

"Das israelische Volk der ganzen Welt erklärt Deutschland wirtschaftlich und finanziell den Krieg. Vierzehn Millionen Juden stehen wie ein Mann zusammen, um Deutschland den Krieg zu erklären ... Der jüdische Großhändler wird sein Haus verlassen, der Bankier seine Börse, der Kaufmann sein Geschäft und der Bettler seine Elendshütte, um sich in einem heiligen Krieg gegen die Leute Hitlers zusammenzuschließen."

Die nächste offizielle Kriegserklärung erfolgte im August 1933 durch Samuel Untermayer.

Untermayer war im Juli 1933 in Amsterdam zum Präsidenten der "International Jewish Federation to Combat the Hitlerite Oppression of Jewish", also zum Präsidenten der internationalen jüdischen Föderation zur Bekämpfung Hitlers erwählt worden. Die Kriegserklärung war durch die New York Times vom 7.8.1933 in der Welt verbreitet worden.

Diese Erklärung nannte den Krieg gegen Deutschland, der nun beschlossen sei, einen heiligen Krieg. Dieser Krieg müsse gegen Deutschland bis zu dessen Ende geführt werden.

Die Zeitung Evening Telegram, Toronto, stellte am 26.2.1940 fest:

"Der Jüdische Weltkongreß steht seit sieben Jahren mit Deutschland im Kriege."

Die jüdische Zeitung Jewish Cronicle, London, schrieb am 8.5.1942:

"Wir sind mit Hitler im Kriege vom ersten Tage seiner Machtergreifung im Jahre 1933 an."

Der Rabbiner Wladimir Jabotinski, Gründer der zionistischen Organisation "Irgun", schrieb im Januar 1934 in Mascha Rjetsch (vgl. hiezu auch Libres Paroles, Nr. 1/1934):

"Seit Monaten wird der Kampf gegen Deutschland von jeder jüdischen Organisation, von jeder jüdischen Gemeinde, auf jeder Konferenz, auf jedem Kongreß, in allen Gewerkschaften und von jedem einzelnen luden auf der Welt geführt. Es liegen Gründe vor zu der Annahme, daß unser Anteil an diesem Kampf von allgemeiner Bedeutung ist. Wir werden in der ganzen Welt einen geistigen und materiellen Krieg gegen Deutschland entfachen. Deutschland hat das Ziel, wieder eine große Nation zu werden und seine verlorenen Gebiete sowie auch seine Kolonien zurückzugewinnen. Unsere jüdischen Interessen verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands. Das deutsche Volk ist kollektiv und individuell eine Gefahr für uns Juden."

Der 23. Weltkongreß der Zionisten in Genf (1.-25. 8.1939) beschloß eine Beistandserklärung aller Juden, wo immer sie sich befinden "im kommenden Weltkrieg gegen Deutschland".

Der damalige Zionistenführer und spätere erste Präsident des Staates Israel, Dr. Chaim Weizmann, gab dem britischen Pretnier, H. Chamberlain, in Ausführung des Kongreßbeschlusses vom 5.9.1939 folgende erstaunliche Erklärung ab (veröffentlicht im World Chronicle vom 8.9.1939, im Jewish Chronicle, London, vom 8.9.1939 und in der Times vom 5.9.1939; vgl. auch H. E. Adler, Die verheimlichte Wahrheit, Tübingen 1958, S.320):

"Ich wünsche in nachdrücklichster Form die Erklärung zu bestätigen, daß wir Juden an der Seite Großbritanniens stehen und für die Demokratie kämpfen werden. Aus diesem Grunde stellen wir uns in den kleinsten und größten Dingen unter die zusammenfassende Leitung der britischen Regierung. Die jüdische Vertretung ist bereit, in sofortige Abkommen einzutreten, um alle menschlich-jüdische Kraft, ihre Technik, ihre Hilfsmittel und alle ihre Fähigkeiten nützlich gegen Deutschland einzusetzen."

Sehr beachtlich ist, daß diese jüdische Beistandserklärung Weizmanns bereits fünf Tage vor der britischen Kriegserklärung erfolgte. Zur gleichen Zeit schrieb der Daily Herald (Nr- 7450/1939):

"Die Juden in ihrer Gesamtheit betrachten diesen Krieg als einen heiligen Krieg."

Wenige Tage nach der britischen Kriegserklärung (3.9.1939) bot Weizmann der britischen Regierung 20.000 Mann zur Verwendung im Nahen Osten und insgesamt eine Armee von 100.000 jüdischen Kämpfern gegen Deutschland an.

Schalom Asch schrieb am 10.2.1940 in Les Nouvelles Litteraires einen Artikel für die französischen Soldaten, in dem es heißt:

"Auch wenn wir Juden nicht körperlich bei Euch in den Schützengräben sind, sind wir doch moralisch bei Euch. Dieser Krieg ist u n s e r Krieg, und ihr kämpft ihn für uns."

Der Rabbiner Dr. Stephen S. Wise, geboren in Budapest, der in New York wirkte, schrieb im Defence of America (Juni 1940, S 133):

"Dieser Krieg ist unser Geschäft."

Wie blutig ernst es der Judenheit mit dieser Kriegserklärung und diesem Vernichtungskrieg gegen Deutschland war, zeigt auch die Tatsache, daß 30.000 amerikanische Juden und 63.000 sowjetische Juden in diesem Kriege Kriegsauszeichnungen erhielten. 101 sowjetische Juden erhielten den höchsten sowjetischen Orden "Held der Sowjetunion" (nach einem Bericht der Süddeutschen Allgemeinen vom 7.5.1965, zitiert in der DWZ 21/1965).

Die Jüdische Allgemeine vom 7.5.1965 berichtet, daß

"1.410 000 Juden auf der Seite der Feinde Deutschlands kämpften".

Durch die Kriegserklärung der Weltjudenheit an Deutschland und durch das Verhalten der Weltjudenheit, die die Vernichtung des gesamten deutschen Volkes forderte, wurde der anfänglich nur zwischen der Judenheit und dem Nationalsozialismus bestehende Streit zu einem Krieg des Judentums gegen Deutschland, zu einem deutschjüdischen Krieg, das heißt zu einem Krieg der Weltjudenheit gegen das ganze deutsche Volk, proklamiert.

In einem solchen Krieg aber, in dem die Judenheit nichts weniger als die restlose Vernichtung Deutschlands und die Austilgung des deutschen Volkes forderte, mußten alle Deutschen - auch die Verneiner und die heftigsten Gegner des Nationalsozialismus - auf der Seite ihres verleumdeten und bekämpften Vaterlandes und Volkes stehen.

Vor allem wurde durch die Kriegserklärung der deutschen Regierung das formelle Recht gegeben, alle Juden als kriegführende Feinde zu behandeln, sie als kriegführende Feinde zu internieren und ihr Eigentum zu beschlagnahmen, genau wie dies England und die USA mit allen feindlichen Ausländern taten; die USA steckten sogar die eigenen amerikanischen Staatsbürger japanischer Abstammung in Internierungslager.

Durch die Kriegserklärung der Judenheit gegen Deutschland und durch den von der Judenheit in der ganzen Welt geführten Vernichtungskrieg gegen Deutschland wurden die Maßnahmen Deutschlands völkerrechtlich zulässige Kriegsmaßnahmen. Man kann nicht Tod und Vernichtung gegen ein Land predigen, zum Krieg hetzen, selbst den Krieg erklären und selber hemmungslos Krieg führen mit dem offen einbekannten Ziel, Deutschland und das deutsche Volk zu vernichten, und dann erwarten, von dem Wüten des selbst heraufbeschworenen, selbst erklärten und selbst hemmungslos geführten Krieges selbst ausgenommen zu werden und von den allen Kriegen immanenten Grausamkeiten verschont zu bleiben.

DIE MITSCHULD DES WELTJUDENTUMS AM AUSBRUCH DES ZWEITEN WELTKRIEGES

Viel zur Erbitterung der Deutschen und zur Verschärfung des Vorgehens gegen die Juden trug die Tatsache bei, daß man überzeugt war, daß die Kriegserklärung der USA auf die Hetze des amerikanischen Judentums zurückzuführen sei und daß es ohne Juden keinen zweiten Weltkrieg gegeben hätte.

Das mag in dieser Schärfe nicht stimmen. Außer Zweifel aber steht, daß das Weltjudentum an dem Zustandekommen der politischen Entscheidungen der Alliierten gegen Deutschland vor, in und nach dem Krieg hervorragenden und maßgeblichen Anteil hatte.

Der amerikanische Professor Ch. C. Tansill legt in seinem sehr bedeutenden Buch über den Ursprung des zweiten Weltkrieges (Back-Door to War. Roosevelts Foreign Policy 1933-1944 Chicago 1952, Ed. H. Regnery, deutsch: Hintertür in den Krieg. Roosevelts auswärtige Politik 1933-1941) einiges Beweismaterial vor.

Er weist darauf hin, daß Roosevelt, der völlig in den Händen des amerikanischen Judentums war, die Engländer und Franzosen nicht nur zum Krieg antrieb und sie zum Krieg gegen Deutschland förmlich drängte, sondern sie auch in den Glauben versetzte, die USA würden ihnen im Fall einer kriegerischen Auseinandersetzung sofort zu Hilfe kommen.

Das gesamte Weltjudentum drängte, die Westmächte zu einem Kriege gegen Deutschland zu bewegen; das geht nicht nur aus den mehrfachen Kriegserklärungen der höchsten Vertreter der Judenheit an Deutschland hervor. Die Kriegs- und Greuelhetze der Judenheit gegen Deutschland war so intensiv und so umfassend, daß sich der deutsche Reichskanzler veranlaßt sah, zu den Vernichtungsdrohungen der Judenheit Stellung zu nehmen (Berlin am 31.1.1939):

"Wenn es dem internationalen Finanzjudentum gelingen sollte, die Völker in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis die Vernichtung des Judentums sein."

So aber spricht kein Mensch, der selbst den Krieg will, kein Mensch, dessen Plan und Ziel die Entfesselung eines Krieges ist. So spricht ein Mensch, den die Besorgnis und die Furcht vor einem Kriege zur brutalsten Drohung gegen die Kriegshetzer und Kriegstreiber verleitet.

Bei einer anderen Gelegenheit sagte er noch klarer:

"Ich will keinen Krieg! Ich kann ihn nicht brauchen; denn ich stehe mitten in der Riesenarbeit, einen vollständig zerrütteten Staat neu aufzubauen. Ein Krieg müßte diese Arbeit nur zerstören ... Aber auch für meine Person benötige ich keinen Krieg. Die Werke des Friedens, die ich schuf, sind jetzt schon so groß und einmalig, daß sie meinen Namen der Nachwelt besser vermitteln werden als ein noch so ruhmvoller Krieg!"

Emil Ludwig (Kohn) bekennt in Les Annales, 1934:

"Hitler wünscht keinen Krieg; aber er wird dazu gezwungen werden; nicht in diesem Jahre, aber bald."

Und 1938 schrieb er in Die neue Heilige Allianz:

"Denn obwohl er vielleicht im letzten Moment den Krieg vermeiden will, der ihn verschlingen kann, wird Hitler dennoch zum Kriege genötigt werden."

Bernard Liftschitz schrieb in Le droit de vivre (18.12.1938):

"Es ist unsere Sache, die moralische und kulturelle Blockade gegen Deutschland zu organisieren und die Nation zu vierteilen"

The American Hebrew bekennt am 30.4.1937:

"Die Völker müssen zu der notwendigen Einsicht gebracht werden, daß Nazi-Deutschland aus der Völkerfamilie ausgetilgt gehört."

Ein Jahr vor der Errichtung des KZ Auschwitz, 6 Monate vor der Wannsee-Konferenz, 4 Monate vor dem Kriegseintritt der USA fand am 24.8.1941 in Moskau ein jüdischer Kongreß statt, der flammende Appelle an das Judentum der ganzen Welt richtete und es zum heiligen Krieg gegen Deutschland aufrief.

Eröffnet wurde der Kongreß durch einen haßtriefenden Appell Prof. Solomon Mikhoels:

"Jüdische Brüder in England! Zusammen mit der Sowjetunion kämpft euer großes demokratisches Land für die Vernichtung des Faschismus. Ich vertraue auf euch, daß ihr in den vordersten Linien des Kampfes steht.

Jüdische Brüder in den USA und auf dem ganzen amerikanischen Kontinent! ... Ich hoffe, daß ihr unter den ersten seid, die mithelfen ...

Jüdische Mütter! Auch wenn ihr nur e i n e n Sohn habt, segnet ihn und sendet ihn in den Krieg!"

Der Schriftsteller David Bergelson geiferte.

"Alle Juden, gleichgültig, wo sie sind und was sie denken, müssen ohne Zögern sich dem heiligen Krieg gegen den Faschismus anschließen; ... sie müssen ihre mächtige Hand erheben, um zum tödlichen Schlag gegen den Hitlerismus auszuholen!"

Sergei Eisenstein predigte:

"Es soll keinen Juden geben auf der Erde, der sich nicht auch geschworen hat, mit allen Mitteln und all seiner Macht sich diesem heiligen Kampf anzuschließen."

Der amerikanisch-jüdische Pressekorrespondent UP:

"Juden Englands, der USA und aller anderen Länder! Eine große und heilige Aufgabe ist euch gestellt ... Ihr müßt euer Äußerstes tun, um mannhaft an diesem Kriege mitzuwirken ... Es gibt keine heiligere und wichtigere Aufgabe für jeden Juden."

Auch Ilja Ehrenburg fehlt nicht in diesem Teufelskreis:

"Ich bin Jude und bin stolz auf diese Tatsache ... Ich appelliere an die amerikanischen Juden ... Kein Ozean wird euch Juden retten: ... wir werden denen nicht vergeben, die indifferent bleiben, und jenen, die ihre Hände nicht erheben für unsere Sache."

Und im Schlußappell des Kongresses hieß es:

"Jüdische Brüder in der ganzen Welt, ... laßt die heilige Flamme der Rache mit jeder Stunde heller und heller in eurem Herzen brennen! Ihr müßt alles tun, was in eurer Macht steht ... Tut eure Pflicht in diesem heiligen Krieg!"

Dieser Schlußappell des Kongresses ist von allen führenden Juden der Sowjetunion unterschrieben. Auch die Unterschrift Theodor Plieviers fehlt nicht! (Zitiert in Jews against Hitler, Anglo-Russian Parlamentary Commitee, Buckingham House, 6-7 Buckinghamstreet, Adelphi, London, W 2, Nov. 1944)

Roosevelt benützte jedes Mittel, um an Chamberlain heranzukommen und ihn zum Krieg gegen Deutschland zu drängen.

Oswald Pirov berichtet über eine Unterredung 1938 mit Chamberlain:

"Chamberlain setzte hinzu, er sei vom Weltjudentum unter Druck gesetzt worden, sich mit Hitler nicht auszugleichen."

Botschafter Kennedy bestätigte wiederholt gegenüber Chamberlain, Amerika werde England und Frankreich zu Hilfe eilen.

Roosevelt war durch den amerikanischen Geheimdienst über den japanischen Angriffsplan auf Pearl Harbour - bis auf Tag und Stunde des Angriffs - genau informiert (vgl. hiezu Harry Elmer Barnes, Entlarvte Heuchelei, K. H. Priester Verlag, Wiesbaden 1961).

Dieser Angriff paßte zu seinen Absichten. Er bot ihm den gewünschten Vorwand zu seinen Kriegsabsichten. Roosevelt wollte in den Krieg eintreten und tat daher nichts, um den japanischen Angriff wirkungslos zu machen. Er fuhr zur Zeit des Angriffs "zur Erholung" in Urlaub auf die Farm. Er opferte das Leben von 30.000 amerikanischen Soldaten und Zivilisten, weil ihm durch diesen Angriff die Verwirklichung seines Kriegsplans ermöglicht wurde[1].

Tansill schreibt (S.420), daß in Frankreich nur eine kleine und korrupte Gruppe von Kommunisten für den Krieg war, die "von Moskau bezahlt wurde".

Der englische Botschafter in Paris, Sir Eric Phipps , berichtete 1938, daß "gerade die Besten in Frankreich" einen Krieg ablehnten und daß eine allgemeine defaitistische Stimmung im Lande herrsche.

Churchill bezeugt in seinen Erinnerungen, Band I, S.300, daß Frankreich im August 1939 nicht kriegswillig war.

Der Anteil des Weltjudentums, vor allem des amerikanischen Judentums, am Ausbruch des zweiten Weltkrieges wird auch durch andere Zeugnisse beleuchtet.

Der britische Captain A. H. M. Ramsay, einer der führenden Köpfe der "Britons Patriotic Society" und Unterhausmitglied von 1931 bis 1945, befaßt sich in seinem Buch The Nameless War (Der Krieg ohne Namen) ausführlich mit den Gründen und Hintergründen des zweiten Weltkrieges. Er beschäftigt sich in seinem Buch u.a. auch mit dem Tagebuch des amerikanischen Kriegsministers Forrestal.

J. Forrestal schrieb am 27- 12. 1945, also nach Kriegsende, über den jüdischen Anteil am Kriegsausbruch:

"Weder Franzosen noch Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn sie nicht unablässig von Washington angestachelt worden wären."

Aus einem Gespräch mit Kennedy, dem amerikanischen Botschafter in London, dem Vater des späteren Präsidenten, hält Forrestal am gleichen Tag in seinem Tagebuch fest (vgl. Millis, The Forrestal Diaries, 1951, S.121 f.):

"Chamberlain, sagte Kennedy, habe festgestellt, Amerika und das Weltjudentum hätten England in den Krieg gezwungen."

Das 1962 in Paris erschienene Tagebuch 1933-1939 des Grafen Szembek, Unterstaatssekretär im polnischen Außenministerium, ist eine Fundgrube für die Klarstellung der Kriegsschuldfrage. Graf Szembek bestätigt, daß das internationale Judentum zu den Haupt-Kriegshetzern gehörte.

Der israelische Historiker Paul Friedländer (Auftakt zum Untergang, Hitler und die USA 1939-1941, W. Kohlhammer, Stuttgart) widerlegt die Lüge von der Alleinschuld Deutschlands. Er zeigt die Bemühungen Hitlers auf, den Frieden mit den USA um jeden Preis aufrechtzuerhalten.

Selbst den berüchtigten Schießerlaß Roosevelts (13.9.1941), der den Seestreitkräften der USA den Befehl gab, auf alle Einheiten der Achse, die sie in der westlichen Hemisphäre antreffen sollten, "auf Sicht" zu schießen, nahm Hitler widerspruchslos hin.

In seinem Werk The Crime of Our Age, Chicago 1948 (deutsche Ausgabe: Reverend Ludwig A. Fritsch, Amerikas Verantwortung für das Verbrechen am deutschen Volk, Verlag der Deutschen Hochschullehrerzeitung, Tübingen) führt Dr. Fritsch aus:

"Als Christen müssen wir uns vor Gott und der Geschichte fragen: Was war die wirkliche Ursache, die uns durch Roosevelt in den Krieg führte? Eines steht schon jetzt fest: Es war kein ideologischer' Krieg zur Vernichtung des Nationalsozialismus, da wir ja mit dem noch viel gefährlicheren Bolschewismus verbündet waren. Es ging auch nicht um die Rettung Polens, da wir dieses Land betrogen und an die Russen verkauften. Die einzig wahre Antwort muß heißen: Die alte Kardinalsünde der Menschheit, Selbstsucht, Gier und Habsucht, führte unsere Nation in den Krieg ... Vor allem aber wollten wir unseren größten und erfolgreichsten Rivalen auf dem Weltmarkt loswerden."


  1. Vgl. hiezu die Memoiren von James Farlay und Kardinal Spellman, ferner den Dokumentarbericht des amerikanischen Konteradmirals Robert A. Theobald (deutsche Ausgabe bei Edmund Schreiber Verlag, 1962, Westberlin-Friedenau, Bundesallee 138; übersetzt von Kapt.Ltnt. a. D. Gahen).

DIE AUSARTUNG DER DEUTSCHEN JUDENPOLITIK, EINE FOLGE DER AUSARTUNG DER MASS- UND HEMMUNGSLOSEN HASS- UND VERNICHTUNGSHETZE UND DER KRIEGFÜHRUNG DES WELTJUDENTUMS GEGEN DEUTSCHLAND

Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß die maßlose und hemmungslose Kriegs- und Vernichtungshetze des Weltjudentums gegen Deutschland und der vom Weltjudentum gegen Deutschland geführte Vernichtungskrieg maßgeblich und bestimmend für die Verschärfung der deutschen Judenpolitik und der deutschen Kriegsmaßnahmen gegen die Juden waren.

Die Deutschen mußten erkennen, daß es ganz gleichgültig war, ob man maßvoll gegen die Juden vorging oder nicht; die Hetze und der Haß der ausländischen Juden waren unbedingt, maß- und hemmungslos. Als noch nicht eine einzige Maßnahme durch die deutsche Regierung gegen die Juden getroffen worden war, war die Kriegs und Vernichtungshetze des Weltjudentums gegen Deutschland bloß aus dem Grunde, weil die neue Regierung in Sinneseinheit und Zielgleichheit mit den Nationalzionisten die Separation der Juden erstrebte - so exaltiert und verlogen, so infam und hemmungslos, daß die Welt glauben mußte, man wate in Deutschland in Judenblut und dort würden Juden am laufenden Bande gefoltert und ermordet. Die Weltpresse hallte wider von den infamsten Greuellügen über Deutschland und das deutsche Volk. Da hieß es nicht mehr und nicht weniger, als daß in Deutschland die jüdischen Frauen und Mädchen vergewaltigt und geschändet würden; daß die Juden am laufenden Bande gefoltert und verstümmelt würden; daß man ihnen beide Hände abhacke und die Augen aussteche und sie schließlich auf die grausamste Art ermorde. Und auch die toten Juden schände man noch, indem man ihre Leichname ungeheuerlicherweise zur Erzeugung von Fettstoffen mißbrauche.

Und das alles, obwohl in Deutschland keinem Juden auch nur ein Haar gekrümmt wurde.

Die Welt-Lügenhetze gegen das deutsche Volk hätte nicht ärger und haßerfüllter sein können, wenn tatsächlich Mord und Totschlag gegen die Juden in Deutschland gewütet hätten.

Schon im Jahre 1934 urteilte ein ganz unverdächtiger Deutscher, ein Nicht-Nationalsozialist, über die maßlose Auslandshetze gegen Deutschland (Karl Rauch in Die literarische Welt, Berlin, 23.2.1934, S 461):

"Die angeblichen deutschen Zustände, die man der Welt aufzuschwätzen sich bemüht, sind rein als Material so, daß der verblödetste Leser des verlogensten Boulevardblattes nicht darauf hereinfallen kann. Es gibt eine Übertreibung der Lüge und des Verleumdens, die sich einfach selbst aufhebt. Man kann im Interesse einer wirklichen Aufklärung Über die Entwicklung der Dinge in Deutschland nichts Besseres tun, als diese Lügen zu verbreiten, in der Welt und auch in Deutschland selber."

Rauch unterschätzte die Wirkung der Greuellügen in der Welt und die Dummheit der ausländischen Leser dieser Lügen[1]. In Deutschland aber wurden durch diese empörende und infame Lügenpropaganda auch jene Kreise vor den Kopf gestoßen, die mit der nationalsozialistischen Regierung ganz und gar nicht einverstanden waren, sondern ihr entschieden ablehnend gegenüberstanden.

Über die unter dem Einfluß des Weltjudentums verfälschten Berichte der Greuellügenhetze über die angeblichen Zustände in Deutschland besitzen wir ein aufschlußreiches und bezeichnendes authentisches Urteil eines völlig einwandfreien Zeugen.

Joseph F. Kennedy, der Vater des nachmaligen Präsidenten der USA J. F. Kennedy, war 1937 amerikanischer Botschafter in London. Er bemühte sich, in den USA Verständnis für das deutsche NS-Regime zu wecken, um einen Krieg zu vermeiden. Der deutsche Botschafter in London, von Dirks, erzählt in seinem Bericht vom 13. 6. 1938 an Außen-Staatssekretär Weizsäcker über eine Unterhaltung mit Kennedy:

"Kennedy sagte ... die USA müßten zu freundschaftlichen Beziehungen mit Deutschland kommen. Die meisten [der aus Europa berichtenden Amerikaner] hätten Angst vor den Juden und wagten nicht, Gutes über Deutschland zu berichten."


  1. Die jüngste Vergangenheit brachte wieder ein lehrreiches Beispiel für die Bereitwilligkeit, ja Gier, mit welcher die Welt jede Lügenhetze gegen Deutschland aufnimmt und ihr Glauben schenkt, mag sie von noch so umwerfender Dummheit sein.
    Eine Meldung der NZ vom 14.1.1966, S.1.
    Vor wenigen Monaten berichtete die Weltpresse an erster Stelle auf den Titelseiten von einem gescheiterten Putschversuch einer schwedischen Naziclique, die die Judenheit Schwedens habe liquidieren wollen. Ein gewisser Goeran Granquist alias Tannenzweig hatte als Hauptzeuge der Staatsanwaltschaft gegen die Naziverschwörung zwei Redakteuren der führenden schwedischen Abendzeitung Expressen angeblich von schwedischen Nationalsozialisten ausgefertigte Todesurteile gegen Stockholmer Juden ausgehändigt und detaillierte Angaben über Revolutionspläne, Nazisturmtruppen und geheime Waffenlager gemacht.
    Die sogenannte Weltpresse hatte die Behauptungen Granquists als Beweis für das Wiederaufleben des Neonazismus freudigst aufgenommen und ausgeschlachtet. jetzt nahm die Untersuchung gegen "die Umtriebe der schwedischen Naziliga" eine überraschende, freilich von der Meinungsmache gegen Deutschland, von der Weltpresse, nicht registrierte Wendung. Der öffentliche Ankläger in Stockholm gab bekannt, alle Behauptungen über angebliche Pläne einer angeblichen Naziliga seien frei erfunden worden. Der Hauptzeuge der Anklage, Granquist, der seinen Wohnort nach Israel verlegte, habe in einem Brief ein volles Geständnis abgelegt.
    In diesem Brief schreibt Granquist:
    "Ich lieferte noch und noch diese höchst lächerlichen Dokumente. jedesmal dachte ich, daß ihnen doch endlich ein Licht aufgehen müsse, daß alles Unsinn war. Aber als ich ihnen schließlich die dicksten Dummheiten lieferte, wurden sie erst voll Feuer und Flamme."
    So wird die öffentliche Meinung gemacht. Die Erinnerung an die zusammengebrochene Naziverschwörung in Schweden bleibt in den Gehirnen der Millionen haften; denn die Aufklärung und der Zusammenbruch des Lügengebäudes werden von der Weltpresse verschwiegen. Nur wenige Blätter bringen an versteckter und möglichst unauffälliger Stelle in wenigen Zeilen eine Nachricht darüber.

DIE VATERLANDSLIEBE UND HEIMATTREUE VIELER DEUTSCHER JUDEN

Dankbar und mit Rührung muß man zugestehen, daß in jener trüben Zeit, in der das Weltjudentum dem deutschen Volk den Krieg erklärte und es mit seinem Haß und seinen Greuellügen überschüttete, viele deutsche Juden ihrem deutschen Vaterland ihre Treue und Verbundenheit bezeigten.

Noch 1937, also im fünften Jahr der NS-Herrschaft in Deutschland, wurden die Prospekte der Reichsanleihen des nationalsozialistischen Deutschlands von den noch bestehenden jüdischen Bankhäusern (wie Mendelsohn, Dreyfuß u.a.) mitunterzeichnet.

Norbert Wollheim, 1933 Geschäftsführer des Bundes jüdischer Jugend, schrieb:

"Bekenntnis zur deutschen Heimat und innerliche Verbundenheit mit unserem Judentum sind die Komponenten der deutsch-jüdischen Wesenseinheit."

Paul Yogi Mayer, 1933 Bundesführer des jüdischen "Schwarzen Fähnleins", schrieb:

"Wir jungen jüdischen Deutschen sind unlöslich mit der deutschen Nation verbunden. Auch uns bewegt die Notwendigkeit, einen Schritt zur inneren Erneuerung zu vollziehen."

Man muß vielen deutschen Staatsbürgern "jüdischen Glaubens" dankbar zugestehen, daß sie damals nichts unterlassen haben, ihre Verbundenheit mit dem deutschen Volk und dem deutschen Vaterland zu zeigen und gegen die Greuelhetze des Auslandsjudentums zu protestieren, das die Welt zu einem Vernichtungskrieg gegen Deutschland aufrief.

Das Auslandsjudentum ließ sich durch die Bedrängnis, in die die deutschen Juden durch die Kriegs- und Vernichtungshetze des Weltjudentums geriet, nicht beeinflussen, und verschiedenen Staaten besonders England, dem der deutsche Wirtschaftskonkurrent ein Dorn im Auge war - paßte diese Haßhetze nur zu sehr in ihr eigenes politisches Konzept. Gegen die vom Weltjudentum schon 1933 gegen Deutschland begonnene Vernichtungshetze erhoben die deutschen Juden mit großer Entschiedenheit Einspruch:

"An die Botschaft der USA, Berlin. - Wir erhielten Kenntnis von der Propaganda, die in ihrem Lande von den angeblichen Greueltaten gegen die Juden in Deutschland gemacht wird. Wir halten es für unsere Pflicht, nicht nur im vaterländischen Interesse, sondern auch im Interesse der Wahrheit, zu diesen Vorgängen Stellung zu nehmen. Es sind Mißhandlungen und Ausschreitungen vorgekommen, die zu beschönigen uns fernliegt. Aber derartige Exzesse sind bei keiner Umwandlung vermeidbar. Wir legen Wert auf die Feststellung, daß die Behörden in allen uns bekannt gewordenen Fällen energisch gegen Ausschreitungen vorgegangen sind, wo immer die Möglichkeit eines Eingreifens vorlag. Die Ausschreitungen wurden in allen Fällen von unverantwortlichen Elementen unternommen, die sich im verborgenen hielten. Wir wissen, daß die Regierung und alle führenden Stellen die vorgefallenen Gewalthandlungen aufs schärfste mißbilligen. Es ist auch unseres Ermessens an der Zeit, von der unverantwortlichen Hetze abzurücken, die von jüdischen Intellektuellen im Ausland gegen Deutschland unternommen wird. Diese Männer, die sich zum überragenden Teil nie als Deutsche bekannten, die ihre Glaubensgenossen im eigenen Lande, für die sie Vorkämpfer zu sein vorgaben, im kritischen Augenblick im Stiche ließen und ins Ausland flüchteten, haben das Recht verwirkt, in deutsch-jüdischen Angelegenheiten mitzureden. Ihre aus sicherem Versteck abgeschossenen Pfeile schaden wohl Deutschland und den deutschen Juden, aber sie dienen den Schützen selbst nicht zur Ehre. Ihre Berichte strotzen von Übertreibungen.

Wir wären der Botschaft der USA sehr dankbar, wenn sie dieses unser Schreiben, das wir im vollen Verantwortungsbewußtsein für das, was wir damit aussprechen, der Botschaft überreichen, unverzüglich nach Amerika kabeln würde. Der unterzeichnende Bund ist bereit, die entstehenden Kosten zu übernehmen. Da wir wissen, daß am Montag eine groß aufgezogene Propaganda gegen Deutschland unter dem oben gestreiften Thema stattfinden soll, würden wir es begrüßen, wenn unser Schreiben möglichst schon Montag in der amerikanischen Öffentlichkeit bekannt wäre.

Reichsbund jüdischer Frontkämpfer e.V." (IMT, Bd. 42, S 399 f.)

Erklärung der Synagogen-Gemeinde in Königsberg:

"Abgesehen von Einzelaktionen in den ersten Tagen nach dem politischen Umschwung haben sich, insbesondere seit Abgabe der eindeutigen Regierungserklärungen, keine körperlichen Angriffe gegen Juden in Königsberg ereignet. Wir weisen schärfstens unwahre Sensationsnachrichten und darauf beruhende Greuelpropaganda gegen Deutschland zurück. Sie erschweren die legitime Verteidigung unserer Rechte im Staats- und Wirtschaftsleben."

Rabbiner Dr. E. Munk, Berliner Vertreter des Preußischen Landesverbandes Gesetzestreuer Synagogengemeinden, sandte folgendes Telegramm nach New York:

"Rabbi Jung, 132 West 86 Street, New York. - Die den Tatsachen grell widersprechenden Meldungen über Greuelszenen gegen die Juden Deutschlands veranlassen mich in Übereinstimmung mit allen Kollegen an Sie als den langjährigen Freund, den Besucher hiesiger Hochschulen und Kenner des deutschen Volkes den Appell zu richten, mit nachdrücklichster Entschiedenheit solche Berichterstattungen als sträflich, weil wahrheitswidrig, zu brandmarken, als ungeheure Übertreibung von Ausschreitungen einzelner in der Wahlzeit. Sorgt ungesäumt für weitestgehende Benachrichtigung in den amerikanischen Monatszeitungen im Sinne dieses Telegrammes."

Selbst der heute als schärfster Kritiker und Moralrichter des deutschen Volkes auftretende Rabbiner Dr. Leo Baeck zeigt und bekundete damals mit eindringlichen Worten sein Verständnis für die deutsche Revolution und den großartigen Versuch zur inneren deutschen Erneuerung. Er gab als Vorsitzer des Deutschen Rabbiner-Verbandes dem Berliner Korrespondenten des Intransigeant folgende Erklärung ab:

"Die nationale deutsche Revolution, die wir durchleben, hat zwei ineinandergehende Richtungen: den Kampf zur Überwindung des Bolschewismus und die Erneuerung Deutschlands.

Wie stellt sich das Judentum zu diesen beiden?

Der Bolschewismus ist, zumal in seiner Gottlosenbewegung, der heftigste und erbittertste Feind des Judentums; die Ausrottung des Judentums ist sein Programm. Ein Jude, der zum Bolschewismus übertritt, ist ein Abtrünniger. Die Erneuerung Deutschlands ist ein Ideal und eine Sehnsucht innerhalb der deutschen Juden. Mit keinem Lande Europas sind Juden in jahrhundertelanger Geschichte so tief und lebendig verwachsen wie mit Deutschland. Keine Sprache Europas bedeutet so viel für sie wie die deutsche."

An die Frontkämpfer der Welt wandte sich der Reichsbund jüdischer Frontkämpfer mit folgender Botschaft:

"Die jüdischen Frontkämpfer Deutschlands begrüßen Euch kameradschaftlich. Wir bitten aber dringend, jede Einmischung in unsere deutschen Angelegenheiten zu unterlassen. Die deutsche Regierung sorgt für geordneten Verlauf der nationalen Revolution. Einzelhandlungen -auch gegen Juden - werden von der Regierung verfolgt. Die Greuelpropaganda lügt!

Die Drahtzieher sind politische und wirtschaftliche Interessenten. Die jüdischen Literaten, die sich dazu mißbrauchen lassen, haben früher in Deutschland uns jüdische Frontsoldaten verhöhnt. Ihr Kameraden werdet am wirksamsten der Beruhigung Deutschlands nützen, wenn Ihr als ehrenhafte Soldaten Eure Stimme erhebt gegen die unritterliche und ehrenkränkende Behandlung Deutschlands seit vierzehn Jahren.

Reichsbund jüdischer Frontsoldaten. Hauptmann Löwenstein. Vorsitz."

Nachfolgend einige Entschließungen einzelner Ortsgruppen und Landesverbände der jüdischen Frontsoldaten.

Niedersachsen:

"Die in der Ortsgruppe Hannover und dem Landesverband Niedersachsen des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten vereinigten Juden erklären ... Wir deutschen Juden sind durch Generationen mit dem deutschen Volk, dem deutschen Vaterlande und deutscher Ehre un1ös1ich verbunden und werden auch in Zukunft in Liebe und Treue zum deutschen Vaterlande alles dafür einsetzen, Deutschland zu dienen. Hiezu wollen wir keine ausländische Einmischung. Wir bekämpfen die unerhörte Hetze gegen unser deutsches Vaterland wie jeder Deutsche mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln."

Frankfurt/Main:

"Wir verbitten uns jede Einmischung des Auslandes in innerdeutsche Angelegenheiten. Die deutschen Juden haben mit der Greuelpropaganda des Auslandes nichts zu tun und weisen sie auf das schärfste zurück. Wir haben unsere vaterländische Pflicht erfüllt. Dieses Bewußtsein gibt uns deutschen Juden das Recht am deutschen Vaterlande. Auf diesem Recht bestehen wir."

Das von Juden geleitete Berliner Tagblatt schrieb am 28.3.1933 die goldenen Worte:

"Mit tiefer Erschütterung beobachtet unser ganzes Volk, daß seit ein paar Wochen draußen in der Welt eine neue Hetzkampagne wütet, die aus den mannigfachsten Motiven nicht nur humanitärer, sondern auch sehr egoistischer Art Deutschland verächtlich zu machen sucht. Treffend hat der Reichsminister von Neurath in seinem Interview, das wir gestern veröffentlichten, darauf hingewiesen, daß wir es hier mit einer bewußten und plötzlichen Wiedergeburt der belgischen Greuelmärchen zu tun haben. Gegenüber all den unsinnigen Meldungen, die ein Teil der Weltpresse leider noch immer Tag für Tag verbreitet, stellen wir ausdrücklich fest, daß von Pogromen oder antisemitischen Exzessen in Deutschland nicht die Rede sein kann; wer von draußen das Gegenteil sagt, lügt bewußt oder ist ein unwissendes Werkzeug dunkler Gewalten ...

Einmal bedient sich der neuen Hetze eine wirtschaftliche Richtung, die seit jeher im Ausland gegen den deutschen Export arbeitet und nun ein bequemes Mittel gefunden zu haben scheint, um mit irgendeiner populären Verbrämung ihr egoistisches Ziel verfolgen zu können.

Zweitens ist die Greuelpropaganda, worauf wir schon hingewiesen haben, die letzte Hoffnung der Antirevisionisten in Europa. überall dort, wo gerade jetzt im letzten Augenblick noch wahllos nach Mitteln gesucht wird, um die dämmernde europäische Sanierung aufzuhalten, überall dort bedienen sich gerade die unversöhnlichen Gegner jeder gerechteren Eingliederung Deutschlands in das Nachkriegs Europa auch der neuen Greuelpropaganda. Zu Zwecken, die gar nichts mit den vorgetäuschten Zielen dieser Propaganda zu tun haben, sondern die sich gegen Deutschland überhaupt wenden und damit also auch gegen die deutschen luden. Die deutschen Juden lehnen es ab, sich auf diese Weise schützen zu lassen. Sie werden auch damit wieder ihre Verbundenheit mit Deutschlands Schicksal und Kultur beweisen, und sie werden von sich aus tun, was sie zur Aufklärung tun können."

Am 1.4.1933 schreibt dieselbe Zeitung:

Deutschland wird von einer ungeheuren Schmutzwelle umbrandet. Alle Nutznießer des Versailler Diktates, die schon den Zusammenbruch ihrer Gewaltpolitik gegen Deutschland unwillig erkennen müssen, schöpfen neue Hoffnung. Als Antwort auf die Dokumentation des Freiheitswillens des deutschen Volkes entfachen sie eine Greuelpropaganda, die nicht hinter den Lügenberichten der Kriegszeit zurücksteht.

Die Greuelpropaganda im Auslande besudelt das ganze deutsche Volk. jeder Deutsche, ohne Rücksicht auf seine Parteizugehörigkeit, seinen Beruf und seine religiöse Überzeugung, wird unter den Folgen dieser Propaganda leiden, wenn ihr ein längerer Erfolg beschieden sein sollte. Deshalb ist es auch die Pflicht des ganzen deutschen Volkes und jedes einzelnen, sich in den Dienst des deutschen Abwehrkampfes mit allen seinen Kräften zu stellen.

Es kann nicht bestritten werden, daß sich an der Greuelhetze im Ausland auch deutsche Juden mit weithin bekannten Namen führend beteiligen. Niemand kann über das Verhalten dieser Menschen, die ihre Bildung und ihr Vermögen, ihre ganzen Fähigkeiten, die es ihnen ermöglicht haben, das Ohr der Welt zu gewinnen, Deutschland zu verdanken haben und es dafür jetzt schmähen, stärker empört sein als die nationalen Kreise der deutschen Judenschaft. Diese haben deshalb auch, sobald die Nachrichten darüber nach Deutschland gekommen waren, sofort die Konsequenzen gezogen und diese Menschen als verderbliche Schädlinge aus ihren Reihen ausgestoßen. In aller Öffentlichkeit haben sie immer wieder im In- und Ausland darauf hingewiesen, daß sie mit ihnen nichts zu tun haben und daß sie deren Behauptungen als infame Lügen weit von sich weisen. Sie haben es selbst am meisten bedauert, daß man ihren Worten im Auslande keinen Glauben schenkte, weil man dort annahm, daß sie nur auf behördlichen Druck und Androhung von Gewaltmaßnahmen hin derartige Proteste unterschrieben hätten. Wir betonen hiermit nochmals und weisen die verantwortlichen Kreise des Auslandes, denen an der Aufrechterhaltung des Friedens wirklich gelegen ist, mit allem Nachdruck darauf hin, daß die Proteste der deutschen Judenschaft ohne jeden Druck von irgendwelcher Stelle verfaßt worden sind und daß sie der Ausdruck der Empörung der deutschen Juden gegen ihre Glaubensgenossen sind, die in einer unverantwortlichen Weise das deutsche Volk zu diffamieren suchen."

Dr. Max Naumann, Ehrenvorsitzender des Verbandes nationaldeutscher Juden, erklärte im Neuen Wiener Journal (31.1.1933):

"Ich brauche Ihnen nicht erst zu sagen, daß ich ein absoluter Gegner dieser Greuelhetze gegen Deutschland bin. Ich sehe in dieser Kampagne nichts anderes als eine Neuauflage der Kriegshetze gegen Deutschland ... Sogar die Methoden und Einzelheiten sind genau die gleichen wie damals, wo man von abgehackten Kinderhänden und ausgestochenen Augen, ja sogar von einer Kadaververwertung sprach, daß man menschliche Kadaver zur Gewinnung von Fettersatzstoffen verwertet habe.

Dazu passen genau die Behauptungen von heute, die besagen, daß verstümmelte Judenleichen scharenweise vor den Friedhöfen liegen, daß sich sozusagen kein Jude auf der Straße sehen lassen darf, ohne attackiert zu werden.

Wohl haben Ausschreitungen stattgefunden, aber ganz vereinzelt. Sie sind zweifellos als Sonderaktion irgendwelcher einzelner Leute anzusprechen, wie sie sich in jedem Volke und in jeder Organisation finden, die die Gelegenheit benutzt haben, persönliche Rachegefühle gegen einzelne jüdische Personen, mit denen sie aus irgendeinem Grunde Differenzen hatten, in ihrer Weise zu erledigen.

Die leitende Stelle der NSDAP und die ganze Reichsregierung haben stets mit größter Energie erklärt, daß sie in jedem derartigen Falle, der ihnen zur Kenntnis kommt, schonungslos eingreifen werden. Es ist auch mir bekannt, daß in solchen Fällen schonungslos eingegriffen worden ist.

Jedenfalls haben wir deutschen Juden, und zwar ohne jeden Unterschied der besonderen Gefühlsrichtung, durchwegs die Überzeugung, daß auf Seite der Regierung und der Leitung der NSDAP der ernste Wille besteht, Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten.

Wir haben uns deshalb schon vor geraumer Zeit mit sehr energischen Protesten gegen die ausländische Greuelpropaganda gewendet, und zwar, wie ich ausdrücklich hervorheben möchte, nicht etwa unter irgendwelchem Zwang, sondern aus eigenem Antrieb, weil wir überzeugt waren, daß durch diese Hetze unserem Deutschland schwer geschadet wird und geschadet werden soll. Ferner, weil nebenher ich hebe ausdrücklich hervor, daß dieser Gesichtspunkt für uns nur sekundärer Natur ist - auch uns in Deutschland lebenden Juden durch diese - angeblich in unserem Interesse verübte - Hetze ein ganz außerordentlich schlechter Dienst erwiesen wird. Wir wandten uns auch dagegen, daß man diese Auslandshetze als "jüdische Mache" darzustellen versucht. Es ist auch nicht eine jüdische, sondern eine typisch antideutsche Mache, bei der leider auch einzelne Juden beteiligt sind.

Diese Juden insbesondere diejenigen, die früher in Deutschland gelebt hatten gehören denjenigen Elementen an, gegen die wir nationaldeutsche Juden uns schon vor vielen Jahren mit größter Schärfe gewandt haben."

Auch die Frankfurter Zeitung, in der ganzen Welt als "Judenblatt" bekannt, legte ihren Protest gegen die infame Deutschenhetze und Greuellügenhetze ein. Sie schloß ihren Protest mit einer ernsten Warnung, die heute geradezu prophetisch anmutet:

"Es ist höchste Zeit, zur Besinnung zu kommen; denn schon melden sich Anzeichen, daß man in Deutschland im Zorn über diese Greuelhetze zu Maßnahmen greifen könnte, die den drohenden Schaden noch in fatalster Weise erhöhen müßten."

Die deutschen Juden ließen nichts unversucht, die Einstellung der Greuellügen- und Vernichtungshetze zu erreichen; aber alle Bemühungen waren umsonst. Wenige Tage vor dem Versuch, den jüdischen Weltboykott durdi einen deutschen Gegenboykott zu brechen (1.3.1935), berief Göring die leitenden Männer der drei wichtigsten jüdischen Organisationen ins Innenministerium zu sich. Am 25.März erschienen bei ihm Justizrat Julius Brodnitz, der Vorsitzende des Centralvereines Deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Heinrich Stahl, der Präsident der damaligen jüdischen Gemeinde in Berlin, Dr. Max Naumann, Vorsitzender des Verbandes national-deutscher Juden. Dazu kamen dann noch, als Vertreter der Zionisten, Kurt Blumenfeld und Dr. Martin Rosenblüth.

Göring machte sie für die Greuelpropaganda gegen Deutschland im Ausland verantwortlich und richtete die eindringliche Warnung an sie:

"Ich werde unter diesen Umständen nicht länger in der Lage sein, für die Sicherheit der deutschen Juden zu garantieren."

Göring verlangte, daß eine jüdische Delegation nach London gehe, um diese Greuellügenhetze zum Verstummen zu bringen.

Da die Nichtzionisten behaupteten, keine Verbindungen mit jüdischen Organisationen im Ausland zu haben, fiel die Wahl auf die Zionisten. Am 27.3.1933 begaben sich Dr.Martin Rosenblüth, Dr. Ludwig Tietz und Richard Lichtheim nach London.

Jahrzehnte später schrieb Martin Rosenblüth über die Arbeit der Delegation in London:

"Zu unserem Erstaunen mußten wir feststellen, daß unsere Analyse der Situation der Juden in Deutschland der Mehrzahl der in London versammelten Führer unverständlich war. Sie glaubten unsere pessimistischen Voraussagen einfach nicht."

JUDEN NACH DEUTSCHEM HERZEN

In einem ausgezeichneten Artikel "Deutsche und Juden" schreibt "AE" in der Nation Europa, XII. Jg., Heft 10/1962, S.3 ff:

"Gerade in Deutschland gab es bis in die letzten Jahre vor dem zweiten Weltkrieg viele jüdische Familien, die sich ehrlich und wirklich als deutsche Staatsbürger jüdischen Glaubens' fühlten und deren Söhne diese Bindung im ersten Weltkrieg mit ihrem Blute besiegelt hatten. Dieses Judentum ist ... fast völlig vernichtet. Aber jeder wissende Deutsche wird des tragischen Schicksals der Männer und Frauen in Trauer gedenken, die Geschlecht um Geschlecht Deutschland als ihr Vaterland und ihre geistige Heimat geliebt haben, um sich dann plötzlich ausgestoßen zu sehen.

In diesem Zusammenhang sei eine persönliche Erinnerung erzählt, die Licht auf die seelische Not der Betroffenen wirft:

Hr. Löwenstein, Vorsitzender des Bundes jüdischer Frontkämpfer, war im ersten Weltkrieg Hauptmann im deutschen Heere, ein hervorragender schießtechnischer Fachmann und nach dem Kriege technischer Berater der Reichswehr bis etwa 1936. Später wurde er nach Theresienstadt verschickt.

Man kann sich denken, wie Dr. Löwenstein, der Waffenexperte von Weltruf, unter dieser Diffamierung gelitten hat.

Als ich ihn 1956 aufsuchte, lag er in einer Freiburger Klinik, um sich einem operativen Eingriff zu unterziehen. Ich fragte ihn im Laufe der Unterhaltung, ob denn in Zürich oder Basel kein Chirurg von entsprechendem Fachkönnen verfügbar gewesen sei. "O doch" lächelte der alte Herr, aber die Ärzte meinen, die Operation sei nicht ganz einfach. Wenn die Sache schiefgeht, will ich wenigstens in Deutschland sterben.

Man braucht kein außergewöhnliches Einfühlungsvermögen, um sich vorstellen zu können, wie ein Mann von dieser Gesinnung darunter leiden mußte, sich aus der Volksgemeinschaft (des Volkes, das er so liebte) ... ausgeschlossen zu sehen."

Dem Beispiel dieses untadeligen Mannes jüdischen Glaubens in Deutschland könnte man viele andere zur Seite stellen.

Ich erinnere mich in tiefer Rührung eines jüdischen Freundes. Es war ein letztes Beisammensein auf den Plätzen unseres Tennisklubs (Tonring-Club in Wien). Aus den Lautsprechern tönte der begeisterte Jubel der Massen, die den Anschluß Österreichs an Deutschland feierten. Tränen flossen aus seinen Augen. Dem völligen seelischen Zusammenbruch nahe, krampfte er sich am Gitter des Drahtzaunes fest und sagte unter Tränen: "Und wir dürfen nicht dabei sein!"

Ich war aufs tiefste erschüttert.

Es gab deutsche Patrioten jüdischen Glaubens, die in der Emigration verstorben waren und letztwillig verfügt hatten, daß ihr Leichnam oder ihre Urne, sobald dies möglich sei, nach ihrem deutschen Heimatorte überführt werde, da sie in der Heimat begraben sein wollten. Ich würde alle diese treuen Söhne ihrer Heimat post mortem mit der Ehrenbürgerschaft ihrer Heimatgemeinden auszeichnen.

Diese Hochachtung vor diesen Menschen hat nichts mit der abnormen Schwärmerei für das Judentum zu tun, die heute bei vielen sich schuldbedrückt fühlenden Deutschen große Mode geworden ist und von denen "AE" schreibt:

"Diese sonderbaren Schwärmer jeglichen Alters und Bildungsgrades himmeln ihre jüdischen Abgötter heute geradezu an; sie sind blind für alle Mängel der Verherrlichten und taub für die Ironie der herablassenden Anerkennung, mit der man dem Übereifrigen Gojim auf die Schulter klopft ... Man muß mit freundlichen (wie mit abfälligen) Verallgemeinerungen vorsichtig sein. Zeitgenossen der untadeligen Männer wie Dr. Löwenstein waren nämlich die Kutisker und Barmat und die ganzen Rudel von Hyänen kleineren Formats, dazu die Meute jener mit Recht berüchtigten Pressejuden' - wie man sie im Volk nannte -, die nach dem Zusammenbruch von 1918 Deutschland mit ihrem Gift bespien - ehrlose und erbärmliche Verräter fast in jeder Zeile, die sie schrieben."

In seinem 1898 erschienenen Monumentalwerk Geschichte der deutschen Juden schrieb der Gelehrte Adolph Kohut ein bezeichnendes Schlußwort:

"Hoffentlich wird die Zeit nicht mehr allzu fern sein, wo es geradezu als eine Geschmacklosigkeit und Schmach zugleich betrachtet werden wird, zwischen nichtjüdischen und jüdischen Deutschen eine künstliche und trennende Scheidewand zu errichten. Die ganze geistige Entwicklung des deutschen Judentums seit altersgrauer Zeit bis auf die Gegenwart verkündet mit Flammenzeichen diese innige Verbrüderung des germanischen und semitischen Stammes. Die Juden sind Deutsche und nichts als Deutsche: Muttersprache, Vaterland, Bildung, Kunst, Lebensund Weltanschauung, gesellschaftliche Sitten und Gebräuche - alle diese Quellen der Intelligenz und des Gemütes fließen ausschließlich aus der deutschen Muttererde. Wehe daher den Volksverderbern und gewerbsmäßigen Aufwieglern, welche durch ihre Brunnenvergiftung in Gestalt des gesellschaftlichen, religiösen und Stammeshasses diese lauteren und erfrischenden Quellen zu trüben versuchen!"

Geheimrat Prof. Dr. Hermann Cohen, eine Zierde des deutschen Gelehrtentums, schrieb im Jahre 19i6:

"Wir leben in dem Hochgefühl deutschen Patriotismus, daß die Einheit zwischen Deutschtum und Judentum, die ganze bisherige Geschichte des Judentums, die sich angebahnt hat, nunmehr endlich als eine kulturgeschichtliche Wahrheit in der deutschen Politik und im deutschen Volksleben, auch im deutschen Volksgefühl, aufleuchten werde. Wir wollen als Deutsche Juden sein und als Juden Deutsche. So sehen wir im fernsten Punkt am Horizont der geschichtlichen Welt wiederum Deutschtum und Judentum innerlichst verbunden."

Es kann wohl kein glänzenderes Beispiel einer glücklichen Symbiose zwischen Deutschtum und Judentum geben als den deutschen Patriotismus der jüdischen Jugend im ersten Weltkrieg. Viele von ihnen meldeten sich zur freiwilligen Kriegsausbildung.

Kurt Simon meldete sich mit ganzen 15 Jahren freiwillig zum Kriegsdienst und schrieb an seine Eltern:

"Das Vaterland hat gerufen, und jeder waffenfähige Jüngling ist begeistert zu den Waffen geeilt, um die heilige Pflicht zu erfüllen. Ich werde meine jungen Kräfte in den Dienst des geliebten Vaterlandes stellen, und die hohe und heilige Pflicht des Soldaten wird mir stets vor Augen bleiben."

Simon blieb als 19jähriger auf dem Feld der Ehre. Er fiel für sein deutsches Vaterland.

Im Angesicht des sicheren Todes schrieb Leutnant d.R. Herbert Samuel am 27.5.1915 vor dem Sturm auf Agremont, bei dem er sein junges Leben ließ:

"....auf dem Altar unseres Vaterlandes geopfert. Was aber gilt in solch großer Zeit der Einzelne ... Daß Ihr mein Schicksal so ertraget, wie es sich Deutschen und Juden geziemt, gefaßt und gottergeben, das ist mein letzter Wunsch."

Der Gefreite Fritz Schäffer, ein Deutscher jüdischen Glaubens aus Jauern (Schlesien), opferte bei Aisne in der Champagne sein Leben seinem deutschen Vaterland:

"Ihr könnt versichert sein, daß ich mit Liebe und Begeisterung für mein Vaterland kämpfen werde ... Ihr, geliebte Eltern, könnt stolz darauf sein, drei Söhne unter der Fahne zu haben zur Ehre und Befreiung des deutschen Vaterlandes."

Zwei dieser Söhne fielen für das deutsche Vaterland (vgl. hiezu auch F. J. Strauß, Kriegsbriefe gefallener deutscher Juden, Seewald Verlag, Stuttgart-Degerloch 1961).

In tiefster Verbundenheit und höchster Achtung denke ich an meinen lieben Freund Ernst Kurt, der als österreichischer Offizier im ersten Weltkrieg für seinen hervorragenden persönlichen Mut und seine Tapferkeit mit der höchsten Tapferkeitsauszeichnung der österreichischen Armee, der "Goldenen Tapferkeitsmedaille", ausgezeichnet wurde. Er war nach dem Krieg einer der Direktoren der Österreichischen Anglo-Bank und mußte 1938 nach den USA emigrieren. Das Vaterland verlor in ihm einen seiner besten Bürger, einen der wertvollsten und liebenswertesten Menschen. Er lebt heute in den USA.

Viele Deutsche jüdischen Glaubens oder jüdischer Abstammung lieferten in jenen Zeiten Beweise höchster und tiefster Heimatliebe. Mit Rührung denke ich an diese Deutschen jüdischen Glaubens, die in ihrer echten Heimatliebe, an tiefer Liebe zur deutschen Heimat von niemandem übertroffen werden können.

Viele Juden, die in der Emigration, fern von ihrem deutschen oder österreichischen Vaterland, verstarben, verfügten - wie ich schon eben sagte -, daß ihr Leichnam nach Beendigung des Krieges nach Deutschland bzw. Österreich verbracht werde; sie wollten in Heimaterde ruhen: Niemand und nichts kann diese Heimatliebe übertreffen; ich würde allen diesen ihrer Heimat bis über den Tod hinaus getreuen Deutschen feierlich die Ehrenbürgerschaft ihrer Heimatorte verleihen.

Dr. Löwenstein, seinerzeit Vorsitzender des Bundes jüdischer Frontkämpfer und hochgeachteter technischer Berater der deutschen Reichswehr bis 1936, dann in Theresienstadt, lebt seit 1945 in der Schweiz, da seine Frau sich weigerte, nach Deutschland, das ihnen soviel Leid zufügte, zurückzukehren. Ich habe seine Geschichte oben erzählt. Als er 1956 schwer erkrankte, ließ er sich in sein deutsches Vaterland bringen; denn er wollte, falls er sterben würde, in seinem deutschen Vaterland sterben und in deutscher Erde zur ewigen Ruhe gebettet werden.

Gibt es eine echtere und erhebendere, tiefere und größere Heimatliebe?

Der jüdische Professor Dr. Schoeps aus Erlangen, selbst seiner Herkunft nach Ostdeutscher, formulierte die Sehnsucht und den Wunsch der aus dem Ostteil des Reiches und dem Sudetenland Vertriebenen (Rückblicke, S.70):

"Wenn ich für die Zukunft noch einen Wunsch habe, dann einen ganz unbescheidenen: Ich möchte gerne noch einmal durch Potsdams Straßen gehen und das alte Glockenspiel der Garnisonskirche wieder hören. Ich möchte noch einmal auf der Marienburg stehen, um den schwarzen Adler - nec soli cedit - und unsere Fahnen mit den zwei Farben im Winde flattern zu sehen, unter denen schon die Ordensritter Preußen für das Reich erstritten haben."

Diesem Wunsch eines deutschen Juden kann wohl nichts hinzugefügt werden. Gibt es eine größere Heimatliebe und Heimattreue, als in diesen Worten liegt?


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