STIMMEN ZUR ENTWICKLUNG DER DEUTSCHEN JUDENPOLITIK

Daß die Lage der Juden in Deutschland sich nur wegen der unvorstellbar gehässigen, elementaren Lügenhetze im Ausland immer ungünstiger gestaltete, ist eine geschichtliche Tatsache. Ursprünglich war gegen die Juden gar nichts unternommen worden. Die für spätere Zeiten geplanten Reformen hätten sich in durchaus ehrbaren und zivilisierten Formen gehalten haben müssen. Die Auslandshetze des Weltjudentums gegen Deutschland provozierte Maßnahmen, die andernfalls unterblieben wären. Die Lösung der Judenfrage hätte sich ohne Welthetze und Weltkrieg in ganz anderen Formen abgespielt.

Nachfolgend ein Auszug aus der Rede des Reichsministers Dr. Joseph Goebbels auf dem Nürnberger Parteitag am 2.9.1933 über die Judenfrage in Deutschland

"Es gehört neben vielen anderen Dingen auch zu unseren Zielen, die Rassenfrage in unserem Staate und damit auch die Judenfrage gesetzlich zu regeln ... Wenn heute in der Weltdiskussion über den Nationalsozialismus die Judenfrage in Deutschland zum einzigen und hauptausschlaggebenden Thema erhoben wird, so 1iegt das nicht an uns, sondern geschieht dies durch das Judentum ...

Es ist durchaus nicht an dem, daß wir etwa den Juden zum alleinigen Hauptschuldigen an der deutschen Geistes- und Wirtschaftskatastrophe machten ... Aber wir haben auch den Mut, seine Rolle in diesem Prozeß zu erkennen und beim Namen zu nennen.

Zwar war es zu gewissen Zeiten schwer, das dem Volk verständlich zu machen, denn die öffentliche Meinung lag ausschließlich in seiner Hand ... Auf einer Berliner Bühne, die von luden geleitet wurde, fegte man einen Stahlhelm mit den verächtlichen Worten: Dreck! Weg damit!' auf den Kehrrichthaufen. Der Jude Gumbel nannte die deutschen Toten des ersten Weltkrieges auf dem Felde der Unehre Gefallene'! Der Jude Lessing verglich Hindenburg mit dem Massenmörder Haarmann. Der Jude Toller bezeichnete das Heldentum als 'das dümmste der Ideale'. Der Jude Arnold sprach vom deutschen Volke als einem Pack, dem man die Stirne zeigen müsse', von der viehischen Gewalt des ewigen Boche', von der Nation von Zeitungslesern, Stimmvieh, Geschäftemachern, Mördern, Abrückern, Operettenliebhabern und Amtskadavern'. . .

Nimmt man noch dazu die Überfremdung des deutschen Geisteslebens durch das internationale Judentum, sein überwuchern der deutschen Justiz, das schließlich dahin führte, daß in der Reichshauptstadt von fünf Juristen vier Juden und nur einer ein Deutscher war, die Durchsetzung der Ärzteschaft, die Vorherrschaft in den Universitäten, kurz und gut die Tatsache, daß fast alle geistigen Berufe in Deutschland ausschlaggebend von Juden bestimmt wurden, so wird man zugeben müssen, daß kein Volk von Selbstachtung das auf die Dauer ertragen hätte.

Trotzdem sind wir nach Übernahme der Regierung in der Reserve geblieben. Wir hatten Wichtigeres zu tun, als die Judenfrage, eine Weltfrage von dieser Tragweite - die nur von der Welt gemeinsam gelöst werden sollte - aufzurollen. Uns lag keineswegs daran, unsere Arbeit an der Lösung der großen Zeitprobleme, die Deutschland bewegen, durch Befassung mit der Judenfrage zu belasten.

Daß es aber anders kam, lag ausschließlich beim Judentum.

Seine geistigen Wortführer setzten im Auslande jene Hetze fort, die seit 14 Jahren gegen das nationale Erwachen unseres Volkes getrieben wurde ... Durch einen Boykott und Greuelpropaganda, die sie gegen das junge nationalsozialistische Deutschland in aller Welt veranstalten, versucht man, den deutschen Wiederaufbau in Schwierigkeiten zu bringen und damit erfolglos zu machen. Die alten Requisiten der Kriegshetze gegen Deutschland werden aus dem Arsenal der Weltpropaganda wieder hervorgeholt. Prompt tauchen wieder die ausgestochenen Augen und die abgeschnittenen Kinderbände auf. Vergewaltigungen von unschuldigen Mädchen, Folterungen von Frauen und Greisen wurden mit wüster Phantasie erfunden und der Welt als blanke Wahrheit aufgetischt ...

Wenn wir in dieser kritischen Zeit zum letzten Mittel des Gegenboykotts griffen, wenn dabei die in Deutschland verbliebenen Rassegenossen materiellen Schaden erlitten, so können sie sich bei den ihnen Gleichgesinnten bedanken, die jenseits der deutschen Grenzen unserem Aufbau Schwierigkeiten bereiten wollen, dabei aber in Wirklichkeit ihre eigene Rasse in wirtschaftliche Bedrängnis führten. Keinem Juden ist in Deutschland ohne Grund ein Härchen gekrümmt worden. Unser Boykott war nur ein Akt der Notwehr. Aber selbst er wurde, wie das auch in der Welt anerkannt wurde, in vorbildlicher Disziplin ohne Terror und ohne Blutvergießen durchgeführt.

Die weiteren für das deutsche Judentum daraus entspringenden Folgen konnten vorausgesehen werden. Wir haben nichts dazu getan, sie heraufzubeschwören. Das Judentum selbst muß sich die Schuld daran zuschreiben. Zwar gelang es ihm, durch seine Weltboykott-Hetze eine augenblickliche politische Krise über Deutschland heraufzubeschwören: die Schäden und Nachteile aber, die es selber dabei erlitt, waren ungleich viel größer als die, die es uns damit zufügen konnte.

Die Juden selbst sind es, die das Rassenproblem und die Judenfrage zum Weltproblem erhoben. Wir haben das nicht gewollt, aber es kann uns recht sein."

Aus der Rede Goebbels' in Genf vor der internationalen Presse am 28.9.1933:

"Einer der am häufigsten gegen das nationalsozialistische Deutschland erhobenen Vorwürfe ist der, daß seine Behandlung der Judenfrage den Gesetzen der Humanität zuwiderlaufe und deshalb in der ganzen Welt auf Verständnislosigkeit gestoßen sei. Ich stehe nicht an, offen zuzugeben, daß im Verlaufe der nationalen Revolution in Deutschland gelegentlich Übergriffe seitens unkontrollierbarer Elemente geschehen sind. Das aber ist nicht das Ausschlaggebende. Wenn die deutsche Regierung die Auseinandersetzung mit der Judenfrage auf gesetzlichem Wege vornahm, so wählte sie damit die humanste und loyalste Methode. Unverständlich aber scheint es uns, einerseits gegen diese Abwehraktion gegen die Juden in Deutschland zu protestieren, anderseits aber sich entschieden zu weigern, den von Deutschland abwandernden jüdischen Überschuß aufzunehmen. Nichts liegt uns ferner, als für die verlogene jüdische Hetze Rache zu nehmen. Wir hätten die Macht und die Möglichkeit dazu gehabt. Wenn wir es nicht taten, so aus dem ehrlichen Willen heraus, eine tatsächliche und praktische Lösung der Judenfrage zu finden, die zweifellos zu einer endgültigen Klärung führen könnte."

Aus der Rede des Reichsjustizkommissars Dr. Frank in Nürnberg 1933 (aus der juristischen Wochenschrift, Heft 38/39):

"Unbeschadet unseres Willens, uns mit den Juden auseinanderzusetzen, ist die Sicherheit und das Leben der Juden in Deutschland staatlich, reichsamtlich und auch juristisch nicht gefährdet . .. Es hilft uns nichts, wenn andere Völker sagen, wir haben furchtbares Mitleid mit den deutschen Juden. Wenn aber ein deutscher Jude in das betreffende Land einwandern will, heißt es: Du kannst nur einwandern, wenn du 20 000 Goldmark bezahlst.' Mitleid, das sich bezahlen läßt, ist kein Mitleid. Die Judenfrage wäre rechtlich dadurch zu lösen, daß man an die Errichtung eines jüdischen Staates herangeht."

Hitler hat sich in seinen Reden wiederholt an das internationale Judentum gewendet, vermutlich um es einzuschüchtern und es endlich von antideutschen Maßnahmen abzuhalten, indem er mit Gegenmaßnahmen gegen die deutschen Juden drohte.

Am 23. März 1933 sagte er:

"Das Judentum aber muß erkennen, daß ein jüdischer Krieg gegen Deutschland das Judentum in Deutschland mit voller Schärfe trifft."

Am 30, Januar 1939 sagte er noch deutlicher.

"Ich will heute wieder ein Prophet sein: wenn es dem internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa."

Am 30, Januar 1941 droht Hitler nochmals:

"Und nicht vergessen möchte ich den Hinweis, den ich schon einmal, am 1.September 1939, im deutschen Reichstag gegeben habe. Den Hinweis darauf nämlich, daß, wenn die andere Welt von dem Judentum in einen Krieg gestürzt würde, das gesamte Judentum seine Rolle in Europa ausgespielt haben würde."

Am 30, Januar 1942 nahm Hitler zum letzten Male in der Öffentlichkeit zur Judenfrage Stellung:

"Wir sind uns im klaren darüber, daß der Krieg nur damit enden kann, daß entweder die arischen Völker ausgerottet werden oder daß das Judentum aus Europa verschwindet. Ich habe es am 1. September 1939 im deutschen Reichstag schon ausgesprochen, daß das Ergebnis dieses Krieges die Vernichtung des Judentums sein wird. Zum erstenmal wird das echt altjüdische Gesetz angewendet: Aug um Auge, Zahn um Zahn! Und je weiter sich diese Kämpfe ausweiten, um so mehr wird sich - das mag sich das Weltjudentum gesagt sein lassen - der Antisemitismus verbreiten. Er wird Nahrung finden in jedem Gefangenenlager, in jeder Familie, die aufgeklärt wird, warum sie letzten Endes ihr Opfer in diesem Kriege zu bringen hat. Und es wird die Stunde kommen, da der böseste Weltfeind aller Zeiten wenigstens seine Rolle auf ein Jahrtausend ausgespielt haben wird."

DER ANTIJUDAISMUS DES DEUTSCHEN VOLKES

Das deutsche Volk lehnte und lehnt den prinzipiellen und generellen Antijudaismus entschieden ab. Es empfand und empfindet ihn als intellektuellen Defekt und moralischen Makel.

Die Frage der Einstellung zu unseren Mitmenschen kann immer nur individuell beantwortet werden, niemals aber mit einer Kollektivablehnung. Ob ich jemanden mag oder nicht mag, ob ich jemanden liebe oder ablehne, ist eine Frage des Individuums, das mir gegenübersteht; sie kann immer nur im konkreten Einzelfall entschieden werden. Ist der Mensch, das Individuum, das mir gegenübersteht, mir sympathisch, sagen mir seine Art, sein Benehmen und seine Anschauungen zu, dann ist er mir angenehm. Ich suche seine Gesellschaft; ich liebe ihn, ganz gleich welcher Nation oder Rasse oder Religion er angehört. Sagt mir seine Art nicht zu, stößt sie mich ab, dann hasse ich ihn deshalb nicht, aber "ich gehe nicht mit ihm spazieren"; ich weiche ihm aus und lehne ihn - und nur ihn persönlich - ab, und wenn es mein nächster Angehöriger und Nachbar wäre.

Das deutsche Volk empfand den ununterbrochenen Strom des sich aus dein Osten - aus Polen und Rußland – herandrängenden art- und wesensfremden Judentums, der sich nie abreißend über Deutschland ergoß, als unangenehm und bedrohlich und daher als unerwünscht. Diese Ostjuden selbst standen ihrerseits dem deutschen Volk ablehnend und streng assimilierungsfeindlich gegenüber. Das deutsche Volk - einschließlich aller Staatsbürger jüdischen Glaubens und jüdischer Herkunft - war in seiner Gesamtheit dafür, diesen dauernden Zustrom russischer und polnischer Juden womöglich ganz abzustoppen oder wenigstens entscheidend einzudämmen. Man sah in ihm eine Bedrohung der deutschen Lebensart.

Das deutsche Volk hatte alle Gründe, das Auftreten und vor allem die geschäftlichen Gepflogenheiten der Ostjuden in Deutschland abzulehnen.

Trotz dieser Stellung war das deutsche Volk weit davon entfernt, die -wenn auch kriegsbedingte - deutsche Judenpolitik zu billigen. Es lehnte die radikalen Kriegsmaßnahmen gegen die jüdischen Staatsbürger entschieden ab. Ganz besonders die Zwangsaussiedlung ihrer Mitbürger jüdischer Herkunft hat das deutsche Volk entschieden mißbilligt und abgelehnt.

Diese Ablehnung der radikalen Kriegsmaßnahmen hat jedoch nichts zu tun mit der allgemeinen Erkenntnis, daß es notwendig war, dem übermäßigen zersetzenden Einfluß wesensfremder Juden in der Publizistik und in der Politik ein Ende zu machen; die Ablehnung hat vor allem auch nichts zu tun mit der allgemeinen Verurteilung der infamen und niederträchtigen Greuellügen- und Kriegshetze des Weltjudentums, gegen die sich die tiefste Empörung und Abscheu aller Deutschen richtete. Die Ablehnung der Kriegsmaßnahmen hat vor allem auch damit nichts zu tun, daß sie trotzdem den von jüdischer Seite eingenommenen Standpunkt, jede Vermischung von Juden mit Nichtjuden streng und scharf abzulehnen und als Todsünde gegen das Judentum zu erklären, voll und ganz teilte und billigte.

ZUR FRAGE DER ABERKENNUNG DER DEUTSCHEN STAATSBÜRGERSCHAFT UND DER ZWANGSAUSSIEDLUNG DEUTSCHER STAATSBÜRGER JÜDISCHER HERKUNFT

Die Zwangsaussiedlung fremder Staatsbürger ist wohl menschlich nicht befriedigend, aber - in menschlicher Form durchgeführt - an sich weder rechtswidrig noch unsittlich. jeder Staat nimmt seit eh und je das Recht für sich in Anspruch, fremde Staatsbürger nach seinem Ermessen auszuweisen. Die Ausweisung von Juden fremder Staatsbürgerschaft aus Deutschland - es kamen etwa 100.000 polnisch-russische Juden in Betracht - kann daher einem gerechten Einwand nicht unterliegen. Maßgebend ist in diesem Falle die Beobachtung der Gesetze der Humanität.

Ganz anders aber verhält es sich mit den Juden deutscher Staatsbürgerschaft. Eine Zwangsaussiedlung dieser deutschen Staatsbürger jüdischer Herkunft wäre - unter normalen Verhältnissen -schon an sich rechtswidrig. Sie wäre dies auch dann, wenn in einem demokratischen Staat ein von der Majorität formalrechtlich ordnungsgemäß beschlossenes Gesetz die rechtliche Basis der Aberkennung der Staatsbürgerschaft und der Zwangsaussiedlung bilden würde. (Ein solches Gesetz hätte in Deutschland niemals eine Majorität gefunden.)

Niemals und nirgends hat eine Majorität das Recht, einer Minderheit etwa die Lebensrechte, die staatsbürgerlichen oder gar die menschlichen Grundrechte zu beschränken und gar die Staatsbürgerschaft abzuerkennen.

Niemals und nirgends hat eine Majorität das Recht, einer Minderheit zu verwehren, neben der Majorität im angestammten Staat zu leben; denn das kann doch niemals der Sinn der Demokratie sein, daß sie der Majorität das Recht gibt, eine Minderheit zu vergewaltigen, ihre Angehörigen nach Willkür zu behandeln, sie zu mißhandeln, ihre Lebensrechte zu beschränken, ihnen die Heimat zu nehmen, sie aus der Heimat zu verjagen und ihnen die Staatsbürgerschaft abzuerkennen.

Es gibt ein über dem Recht der Mehrheit, über dem Recht der Demokratie, ein über jedem menschlichen Recht stehendes Naturrecht, ein göttliches Sittengesetz und göttliches Recht, das jedes menschliche Recht, auch das Recht jeder Majorität, beschränkt und alle Menschen und Minderheiten vor der Vergewaltigung durch Gesetze und Majoritäten schützt. Die menschlichen und sittlichen Grundrechte, das Recht auf Leben, das Recht auf die Heimat, können keiner noch so kleinen Minderheit durch keine noch so große Majorität verwehrt oder auch nur beschränkt werden.

Anders lagen die Dinge in Deutschland im zweiten Weltkrieg.

Die Judenheit hatte sich in unzähligen mündlichen und schriftlichen Kundgebungen als eigene, als jüdische Nation erklärt. Viele Juden hatten ausdrücklich, erklärt, keine Deutschen sein zu wollen. Die Juden, die dies taten, waren damit selbst und freiwillig aus dem deutschen Staats- und Volksverband ausgeschieden.

Noch viel entscheidender aber war, daß die Weltjudenheit Deutschland und dem deutschen Volk feierlich und offiziell den Krieg erklärte; dieser formellen Kriegserklärung folgten die schwerstwiegenden jüdischen Kriegshandlungen: es kam zu einem jüdisch-deutschen Krieg. Die Weltjudenheit ließ nicht den geringsten Zweifel darüber, daß sie entschlossen war, einen Krieg bis aufs Messer, auf Leben und Tod, zu liefern, mit dem immer wieder öffentlich erklärten Kriegsziel, Deutschland und das deutsche Volk zu vernichten. Es war für Deutschland ein Krieg um Sein oder Nichtsein. Unvorstellbar war die maß- und hemmungslose Kriegs- und Vernichtungshetze und die infame Greuellügenpropaganda der Judenheit gegen Deutschland in aller Welt; die Weltjudenheit entfesselte einen Weltboykott gegen Deutschland; es gelang ihr, die ganze Welt in den Krieg gegen Deutschland zu hetzen und den zweiten Weltkrieg zu entfachen. Sie stellte national-jüdische Kampfeinheiten auf, die in Waffen im Verband der alliierten Heere, vor allem des britischen Heeres, gegen Deutschland kämpften, und zwar mit einer Brutalität, die keine Gnade kannte und keine Gefangenen machte.

Damit wurde Deutschland genötigt, die Kriegshandlungen gegen das jüdische Volk zu erwidern und Schutzmaßnahmen gegen die Bedrohung durch die Judenheit zu ergreifen; alle diese Maßnahmen aber - die in normalen Zeiten und unter normalen Umständen unsittlich gewesen wären, waren als Kriegsmaßnahmen völkerrechtlich zulässig.

Jugoslawien erkannte allen Staatsbürgern deutscher Nationalität und Herkunft die jugoslawische Staatsbürgerschaft ab, beschlagnahmte ihr gesamtes Vermögen und ihren gesamten Besitz und machte sie völlig rechtlos.

Am 21.11.1944 veröffentlichte der politische Kommissar Titos, der serbische Jude Moshe Pijade, in Jaice die berüchtigte "Verfügung" von Jaice als Regierungsgesetz der Tito-Regierung; die drei Punkte des Gesetzes lauten:

"I. Alle in Jugoslawien lebenden Personen deutscher Abstammung verlieren automatisch die jugoslawische Staatsbürgerschaft und alle bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte.

II. Der gesamte bewegliche und unbewegliche Besitz aller Personen deutscher Abstammung gilt als vom Staat beschlagnahmt und geht automatisch in dessen Eigentum über.

III. Personen deutscher Abstammung dürfen weder irgendwelche Rechte beanspruchen noch ausüben, noch Gerichte oder Institutionen zu ihrem persönlichen oder rechtlichen Schutz anrufen."

Hunderttausende Deutsche wurden in Jugoslawien durch Tito-Banden ermordet. 297.500 überlebende volksdeutsche Staatsbürger wurden nackt beraubt aus der Heimat vertrieben. Etwa 80.000 blieben rechtlos in Jugoslawien.

Auch die CSSR und Polen, Rumänien und Bulgarien erkannten allen Deutschen die Staatsbürgerschaft ab und trieben sie aus dem Lande, soweit sie nicht überhaupt bestialisch ermordet wurden.

Und dies alles nicht als Kriegsmaßnahmen, sondern nach beendetem Krieg -im Frieden!

So beachtlich und berechtigt die Begründung ist, daß die harten, brutalen Maßnahmen gegen die Juden eine Folge der jüdischen Kriegserklärung an Deutschland - also obwohl grausame und tief bedauerliche, aber völkerrechtlich durchaus erlaubte und zulässige Kriegsmaßnahmen im allgemeinen - waren, ist dieser Grund durchaus nicht in allen Fällen stichhaltig. Er gilt insbesondere für jene deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens oder jüdischer Abstammung nicht, die sich als Deutsche fühlten und bekannten. Man kann diese Menschen, die sich als treue und loyale Staatsbürger erwiesen und bewährt hatten, nicht ganz einfach und einseitig willkürlich zu Nationaljuden erklären und sie jenen Deportationsmaßnahmen unterwerfen, die für Nationaljuden, also erklärte Kriegsgegner in Kriegszeiten, völkerrechtlich zulässig waren.

Geheimrat Prof. Herrmann Cohen, eine Zierde deutschen Gelehrtentums, schrieb im Jahre 1916:

"Wir leben in dem Hochgefühl deutschen Patriotismus, daß die Einheit zwischen Deutschtum und Judentum, die ganze bisherige Geschichte des Judentums, die sich angebahnt hat, nunmehr endlich als eine kulturgeschichtliche Wahrheit in der deutschen Politik und im deutschen Volksleben, auch im deutschen Volksgefühl aufleuchten werde. Wir wollen als Deutsche Juden sein, und als Juden Deutsche. So sehen wir im fernsten Punkt am Horizont der geschichtlichen Welt wiederum Deutschtum und Judentum innerlichst verbunden.

DIE VERWEIGERUNG DER ANERKENNUNG DER DEUTSCHEN VOLKSZUGEHÖRIGKEIT DER DEUTSCHEN JUDEN

In diesem Zusammenhang sei auch die Frage berührt, ob ein Mensch oder eine Majorität das Recht hat, einem Mitbürger oder einer bestimmten Gruppe von Mitbürgern, die, obwohl irgendwann in der Vergangenheit fremder Herkunft, sich dem Staatsvolk völlig assimiliert haben, wohl nicht das Recht der Staatsbürgerschaft, wohl aber die völkische Zugehörigkeit zum Staatsvolk abzusprechen.

Es erscheint mir unsittlich, sich anzumaßen, Mitbürgern fremder Herkunft das Recht des Aufgehens im deutschen Volk - oder sonst einem Volk - grundsätzlich und generell abzusprechen bzw. zu verwehren. Es muß doch für jeden Menschen - auch für solche jüdischer Herkunft - die Freiheit einer echten Zugehörigkeit zum deutschen Volke - und zwar auch ohne blutsmäßige Vermischung -geben, wenn er sich von den durch die Abstammung gegebenen Bindungen und Verbindungen völlig gelöst hat, ihnen entwachsen ist und in die neuen Bindungen und Verbindungen völlig hineingewachsen und mit ihnen vielleicht sogar schon von Geburt an verwachsen ist und schon in sie hineingeboren wurde. Ich würde auch, wenn ich jüdischer Herkunft und mit dem Deutschtum und dem deutschen Volk verwachsen wäre, mich den Teufel um die Meinung bornierter infantiler oder bösartiger Nationalisten scheren; ich würde niemandem das Recht zuerkennen, zu bestimmen, was ich sein darf bzw. sein muß und was nicht. Ich müßte mich vielleicht der Gewalt einer Majorität äußerlich fügen, aber ich würde ihre Entscheidung als unsittlich empfinden und sie in meinem Herzen niemals anerkennen.

Die Tatsache, daß ich mit dem deutschen Staat und Volk auch innerlich verwachsen bin und mich als Deutscher fühle, kann durch keinen anderen Menschen - außer mir selbst - aus der Welt geschafft werden.

Es gibt wohl kaum ein schöneres Bekenntnis zum deutschen Staat und Vaterland als die Antwort, die Jakob Wassermann und Walter Rathenau dem Zionismus erteilten:

Jakob Wassermann schrieb 1928 in seinem Buch Antisemitismus und Rassenfrage (Leipzig 1928):

"Das Land meiner Väter: es ist barer Hohn; jeder italienische Marktflecken, jeder deutsche Dom geht tiefer in die Empfindung. Hat irgendwer in der Welt das Recht, mich, mein Bewußtsein, meine Form um 700 bis 1000 Jahre zurückzuwerfen, auszulöschen, was durch seine Sprache Geschlechter lang in mich geflossen ist, durch die Landschaft, durch die Geschichte, durch die Kunst, durch das stumme Miterleben Jahrhundert um Jahrhundert? Sie können mich zu einem Exilierten machen ... zu einem Palästinenser machen können sie mich nicht. "

Walter Rathenau bekannte 1916 (Briefe, Dresden 1926):

"Ich habe und kenne kein anderes Blut als deutsches, keinen anderen Stamm, kein anderes Volk als deutsches. Vertreibt man mich von meinem deutschen Boden, bleibe ich deutsch und es ändert sich nichts."

DIE JUDENSTERN-VERORDNUNG- ALS SICHERUNGSMASSNAHME IM KRIEG

So weitreichende, bedrohliche politische Erklärungen, wie es diese Kriegserklärungen des Judentums waren, die auch die im deutschen Machtbereich lebenden Juden mit einschlossen, machten deutsche Sicherungsmaßnahmen gegen die deutschen Juden zur unabweislichen Notwendigkeit. Angesichts der Kriegshetze und der Kriegshandlungen der Juden mußte Deutschland erkennen, daß es dem Weltjudentum mit seinen Vernichtungsplänen blutiger Ernst war. Es konnten, ja mußten von den im deutschen Machtbereich lebenden Juden feindselige Handlungen erwartet werden. Sicherungsmaßnahmen dagegen waren nicht nur vom Standpunkt der Reichssicherheit notwendig, sondern nach Kriegsrecht auch zulässig. Die deutsche Regierung tat dasselbe, was England und die USA taten: sie sicherte sich gegen die Gefahr und den Schaden, der ihr durch die Anwesenheit von Angehörigen der Feindmacht im Lande drohte.

England verhaftete und konzentrierte alle Deutschen in England und im ganzen britischen Commonwealth, und auch Amerika tat dasselbe: Deutsche und Japaner wurden auf Kriegsdauer in Lagern konzentriert. In England gab es außerdem die sogenannte Defense Regulation 18 B, die den britischen Innenminister ermächtigte, Personen im Interesse der Staatssicherheit auch ohne richterlichen Haftbefehl verhaften und ohne Gerichtsurteil festhalten zu lassen. (Viele emigrierte Deutsche mußten in ihren Exilländern eine - milde ausgedrückt - recht wenig menschliche Behandlung erdulden.)

Warum hätte Deutschland keine Sicherheitsmaßnahmen ergreifen dürfen?

Dabei ging Deutschland in seinen Sicherungsmaßnahmen viel weniger weit als England und die USA. Deutschland internierte die Juden nicht. Die Polizei ordnete aber dafür an, daß die Juden äußerlich als Kriegsgegner und Feinde kenntlich gemacht wurden. Sie mußten als ein sichtbares Kennzeichen ihrer Zugehörigkeit zum Judentum einen handtellergroßen Davidstern (aus Stoff auf ihre Kleider an der Brust aufgenäht) tragen. Durch diese äußerliche Kennzeichnung wurde ihnen die Ausübung einer subversiven Tätigkeit erschwert, ja unmöglich gemacht. Und das war Sinn und Zweck dieser Kennzeichnung durch den Judenstern[1].


  1. Während der einzige Zweck der Kennzeichnung der palästinensischen Araber als Nichtjuden die Diffamierung, die Beschränkung ihrer staatsbürgerlichen Rechte (der Freizügigkeit usw.) ist.

DIE POLIZEIVERORDNUNG ÜBER DIE KENNZEICHNUNG DER JUDEN VOM 1.9.1941

"§1 (1) Juden . . ., die das 6. Lebensjahr vollendet haben, ist es verboten, sich in der Öffentlichkeit ohne einen Judenstern zu zeigen.

(2) Der Judenstern besteht aus einem handtellergroßen, schwarzgezogenen Sechsstern aus gelbem Stoff mit der schwarzen Aufschrift: 'Jude'. Er ist sichtbar auf der linken Brustseite des Kleidungsstückes fest aufgenäht zu tragen.

§ 2. Juden ist verboten:

a) den Bereich ihrer Wohngemeinde zu verlassen, ohne eine schriftliche Erlaubnis der Ortspolizeibehörde bei sich zu führen

§ 3. Die Paragraphen 1 und 2 finden keine Anwendung:

a) auf den in Mischehe lebenden jüdischen Ehegatten, sofern Abkömmlinge aus dieser Ehe vorhanden sind und diese nicht als Juden gelten, und zwar auch dann, wenn die Ehe nicht mehr besteht oder der einzige Sohn im gegenwärtigen Kriege gefallen ist.

b) Auch auf die jüdische Ehefrau bei kinderloser Mischehe während der Dauer dieser Ehe.

§ 4. Zuwiderhandlung wird mit Geldstrafe bis zu 150 RM oder mit Haft bis zu 6 Wochen bestraft ...

§ 6. Die Polizeiverordnung tritt 14 Tage nach ihrer Verkündung in Kraft."

Diese Polizeiverordnung ist zweifellos ein barbarischer Schandfleck, aber bei der Beurteilung dieser Polizei-Sicherheitsmaßnahmen ist zu beachten:

1. Es war eine Kriegsmaßnahme.

2. Diese Maßnahme erfolgte erst am 1.9.1941, also erst im neunten Jahr des nationalsozialistischen Regimes und erst im dritten Kriegsjahr.

3. Ihr Zweck und ihr Ziel waren nicht "rassische Diskriminierung"; sie wurde als notwendige Abwehr- und Sicherheitsmaßnahme gegen die Kriegserklärung des Judentums an Deutschland ergriffen. Diese Kennzeichnung sollte die Juden als Gegner Deutschlands vor ihrer Umgebung kenntlich machen und es ihnen als Verbündete der Alliierten erschweren, im Dienst der Feinde Deutschlands Schaden zu stiften, Gerüchte auszustreuen, Panik zu erzeugen und dergleichen mehr.

4. Diese - menschlich gewiß nicht befriedigende - Maßnahme machte es möglich, von der menschlich noch viel härteren Maßnahme der Engländer und Amerikaner, der Internierung aller Juden in Lagern, Abstand zu nehmen.

In der sogenannten Judenstern-Verordnung hieß es ausdrücklich, daß die Einführung der Judensterne die erste sichtbare Maßnahme sei, das deutsche Volk gegen das "unterirdische Treiben der Juden" insbesondere bei Verbreitung von Gerüchten unter der deutschen Bevölkerung, zu schützen.

Als zweite Sicherungsmaßnahme ging man dazu über, nach englischem und amerikanischem Muster (dort die Deutschen und die Japaner) die Juden aus Deutschland zu deportieren und in eigenen Wohngebieten zusammenzufassen und anzusiedeln, wo sie Deutschland nicht gefährlich werden konnten. Diese Maßnahme ging neben der Tatsache, daß sie aus Gründen der deutschen Reichssicherheit wünschenswert und notwendig war, parallel mit der von der Kriegführung und der Reichssicherheit unabhängigen Politik, Deutschland judenfrei zu machen.

Die Deportation von Juden aus Deutschland mußte unter dem Druck der deutschen öffentlichen Meinung bald wieder eingestellt werden. Sie konnte erst viel später, gedeckt durch das große Kriegsgeschehen, wiederaufgenommen werden. Allein schon aus dieser Einstellung der öffentlichen Meinung zu den Deportationen von Juden ergibt sich, daß das deutsche Volk noch härtere Maßnahmen gegen die Juden noch weniger gebilligt hätte.

Das scheint uns überhaupt das Beachtenswerteste an der ganzen Situation, daß das deutsche Volk keine Kenntnis von Unmenschlichkeiten gegen Juden hatte, und wo es Kenntnis von harten Maßnahmen erhielt, diese entschieden mißbilligte. Das deutsche Volk billigte auch die Judensternverordnung nicht; im Gegensatz hiezu vollzogen sich die alliierten Grausamkeiten (die Einsperrung aller Deutschen, die Tötung Hunderttausender unschuldiger Frauen und Mädchen bei der Vernichtung deutscher Städte und Orte durch gnadenlose Luftangriffe, die bestialische Austreibung und Ermordung Millionen deutscher Bürger aus Polen, Ostdeutschland, der Tschechoslowakei, aus Jugoslawien usw.) unter voller Kenntnis und Billigung der öffentlichen Meinung in den alliierten Ländern.

KENNZEICHNUNG DURCH KLEIDERVORSCHRIFTEN IN DER GESCHICHTE

Im Bereich des Islams gab es schon frühzeitig Kleidungsvorschriften zur Kennzeichnung aller Andersgläubigen (Christen und Juden).

Im Bereich des Christentums setzte eine Bulle Papst Innozenz' III. (November 1215) eine Kleiderordnung für Juden im christlichen Abendland fest. Das 4. Laterankonzil (1245) bestätigte diese Kleiderordnung. Juden, ob Mann oder Weib, mußten sich in allen christlichen Ländern durch eine besondere Art der Kleidung von der übrigen Bevölkerung unterscheiden.

Als Begründung dieser Kleidervorschrift wurde die Verhinderung des verbotenen Geschlechtsverkehrs zwischen Christen und Juden angegeben, "damit fürderhin im Falle eines frevelhaften Verkehrs kein Irrtum vorgeschützt werden könne".

Das Konzil überließ die Durchführungsbestimmungen dieser Kleiderordnung und die Art der Kennzeichnung der Gesetzgebung in den einzelnen Ländern und Gebieten.

Deutschland führte die Rotella, ein gelbes Stoffstück in Form eines Rades oder eines Kreises ein.

England wählte ein Abzeichen in der Form von zwei Tafeln mit den zehn Geboten.

In Frankreich bestimmte Ludwig der Heilige das Tragen eines Abzeichens von rotem Filz oder eines safrangelben Tuches, in Form eines Rades am Oberkleid zu tragen.

In einigen Ländern wurde das Tragen eines bestimmten Hutes vorgeschrieben.

Die Ofener Synode schrieb 1279 für Ungarn und südpolnische Gebiete ein Rad von rotem Tuch vor.


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