V. TEIL
DIE DEUTSCHE JUDENFRAGE HEUTE

Der Gedanke, das verschiedene Glaubensbekenntnis könnte heute am Ausgang des 20.Jahrhunderts - trennend zwischen den christlichen und ihren jüdischen Mitbürgern stehen, ist absurd.

AUSSPRACHE MIT JUDEN

Die Nationalzionisten treiben ein widerliches und empörendes Spiel mit Deutschland. Der deutsche Nationalismus wurde und wird seit je als die häßlichste deutsche Charaktereigenschaft in der ganzen Welt angeprangert, verhöhnt und durch den Schmutz gezogen. Der Nationalismus der Zionisten ist an glühendem Chauvinismus beispiellos in der ganzen Welt. Gegen ihn war und ist der deutsche Nationalismus immer lau und ein Kinderspiel gewesen.

In einem Artikel "Deutsche und Juden" (in Nation Europa XII, Heft 10/1962) schreibt AE":

"Im Verlauf einer offenen und gründlichen Aussprache zwischen einem

jungen Israeli, einem führenden Publizisten seines Landes und dem Herausgeber der Zeitschrift Nation Europa sagte jener:

"Israel, unser Staat, beruht auf dem Grundgesetz: Nationalismus. Ich bin mir klar darüber, daß auch das deutsche Volk früher oder später zu einem ausgeprägten Nationalgefühl zurückfinden wird. Oder es muß untergehen. Aber - bei allem Verständnis für diese Notwendigkeit - der Gedanke macht mir Sorge, daß die Erneuerung mit einem Wiederaufflammen des Judenhasses verbunden sein könnte - zum Unheil für uns und für Sie ... Könnte man dieses Unheil nicht vermeiden? Der deutsche Nationalismus braucht doch nicht unbedingt antisemitisch zu werden! Ließe sich nicht ein vernünftiger Modus vivendi finden?.. .'

Die Antwort, die man als Deutscher geben konnte, lag auf der Hand: Bei Ihnen, den Juden in Israel und in Amerika und vor allem bei den Juden in Deutschland, liegt heute die Entscheidung, wie das Verhältnis unserer Völker zueinander sich morgen gestalten wird. Alles, was man heute von jüdischer Seite im Zustande unserer Machtlosigkeit uns antut, wird unvermeidlich in dem Buche der Geschichte eingetragen. jede Tat und jede Unterlassung wird bei den Entscheidungen, die auf unsere nachkommende Generation zukommen, ins Gewicht fallen.'

Unser Gesprächspartner schwieg einen Augenblick betroffen. Er konnte uns versichern, daß er persönlich niemals etwas gesprochen habe, was dazu hätte beitragen können, das deutsch-jüdiscbe Verhältnis zu vergiften. Aber nicht alle Juden sind so weitblickend und verantwortungsbewußt."

Man hätte dazu auch sagen können: Die israelische maß- und hemmungslose Haß-und-Rache-Hetze, die israelische Greuellügen- und Vernichtungshetze gegen Deutschland und das deutsche Volk ist ungeheuerlich! Ungeheuerlich ist die Rache, die auf ihre direkte und indirekte Veranlassung und mit ihrer entscheidenden Mithilfe am deutschen Volk geübt wurde und noch geübt wird. Denn diese israelische Haß-und-Rache-Hetze will und will nicht verstummen.

AE fährt fort:

"Leider fehlt das Gefühl der Mitverantwortung für die deutschjüdischen Beziehungen von morgen auch bei vielen Deutschen. Es ist nämlich die Frage, ob nicht durch die würdelosen, widerlich aufdringlichen 'Schuldbeteuerungen' mehr Schaden als Nutzen angerichtet wird. Diese Schuldbeteuerungen erschweren eine vernünftige Aussprache, weil sie die jüdischen Herren (und Machthaber) des Tages gewaltsam in eine Rolle drängen, die zu späteren Konflikten und Brüchen führen muß ...

Die fortwährenden Haßausbrüche der Rachebesessenen stehen einer offenen Aussprache sehr im Wege."

WIEVIEL JUDEN LEBEN HEUTE IN DEUTSCHLAND?

Es ist außerordentlich schwierig, die Zahl der heute in Deutschland lebenden Juden festzustellen. Großrabbiner Dr. Goldstein u.a. schätzten ihre Zahl auf 30.000, ohne authentische Unterlagen für diese Schätzung zu geben!

Eine andere israelische Quelle mit einer interessanten Statistik über die Juden in Westdeutschland ist die von Dr. Harry Maor an der Universität Mainz eingereichte Doktor-Dissertation. Die israelische

Zeitung Jedioth Hajom (Tel Aviv) entnimmt in Nr. 28/1961 dieser Dissertation folgende Einzelheiten, die wir - mit einigen Vorbehalten -hier wiedergeben:

"In Westdeutschland befinden sich nach dieser Schrift 23.000 Juden, die überwiegend in den Großstädten Hamburg, Köln, München und Frankfurt konzentriert sind. Kleinere Gemeinschaften werden in 500 anderen Städten und Orten nachgewiesen. Nur 4 % der heute in Deutschland befindlichen Juden lebten dort schon vor dem zweiten Weltkrieg. (Also nur rund 900?)

Von den 4.500 Juden, die seit 1945 aus Israel nach Deutschland kamen (insgesamt wanderten in dieser Zeit 12.000 Juden in Deutschland ein), sind nach Maor also nur etwa 900 deutsche Juden. Die anderen kamen aus 32 verschiedenen Ländern nach Deutschland.

6.000 der Juden in Deutschland (einschließlich der 900 deutschen Juden) leben von Pensionen oder von Aufwertungs- und Entschädigungsgeldern.

In der deutschen Wirtschaft sind 8.000 Juden tätig, hiervon 4.800 als Selbständige und 3.200 als Angestellte.

Fast 6o % aller Ehen, die von Juden seit 1945 in Deutschland geschlossen wurden, sind Mischehen.

Von 1.166 Kindern, die in Deutschland seit 1951 geboren wurden, sind nur 71 aus Ehen, bei denen beide Teile jüdisch sind. Nur ein Fünftel dieser Kinder wurde als Juden deklariert und nimmt am jüdischen Religionsunterricht oder an sonstigen jüdischen Schuldiensten teil.

Alle die Zahlen von Harry Maor mit den notwendigen Vorbehalten übernommen."

Verschiedenen Quellen, insbesondere dem Spiegel-Report über Juden in Deutschland" (Nr.31/1963), entnehmen wir folgende Angaben

Jüdische Religionsgemeinschaften: 31 mit 24.000 Mitgliedern (1933: 1.600 mit 500.000Mitgliedern). (Ohne Kontakt mit den jüdischen Religionsgemeinden leben weitere 7.000 bis 8.000 gläubige Juden in den Städten der BRD. 90% der Juden in Deutschland leben in den Großstädten.)

Durchschnittsalter: 45 Jahre. (jeder zweite hat das 5o.Lebensjahr überschritten.)

Im I. Quartal 1963 gemeldet: 90 Geburten, 142 Todesfälle, 91 Auswanderer, 231 Einwanderer.

Verteilung der Juden in der BRD:

Baden-Württemberg 1518
Bayern 3917 (davon in München 2478)
Berlin (West) 566o
Hamburg 1422
Bremen 133
Hessen 3568 (davon in Frankfurt 269o)
Niedersachsen 703 (davon in Hannover 456)
Nordrhein-Westfalen 3460 (Köln 1189, Düsseldorf 1077)
Rheinland-Pfalz 412
Saar 815
Schleswig-Holstein 8o
Berufe 1963 1933
jüdische Rechtsanwälte etwa 150 3030, dazu 286 Richter und Staatsanwälte
jüdische Ärzte und Zahnärzte etwa 1100 5567 Ärzte und 1041 Zahnärzte
selbständige Handel treibende 70% 60%
Handwerker und Gewerbetreibende 18% 23%
überhaupt erwerbstätig 35% 50%
Rentner 25% 16%
Landwirtschaft 0 6

Religiöses Leben

Weniger als 5% besuchen regelmäßig am Sabbat einen Gottesdienst (in München 100 von 2400, in Hamburg 40 von 1400). Nur 20% der jüdischen Kinder erscheinen in Hamburg zum jüdischen Religionsunterricht. Auf Staatskosten wurden aufsehenerregende moderne Synagogen errichtet, und zwar in: Westberlin (Gemeindezentrum), Bonn, Bremen, Chemnitz, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg Dresden, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Halle, Hagen, Köln, Leipzig Münster, Mühlheim, München, Hannover, Saarbrücken, Stuttgart, Paderborn, Wiesbaden, Worms ...

"Das sind leider nur Hohlräume", klagt Rabbiner Grünewald, Synagogen, die eigentlich nicht benützt werden. Es fehlen nämlich die Gläubigen dazu."

Nach jüdischen Gesetzen sind zur Abhaltung eines Gottesdienst 10 Gläubige notwendig. Worms hat erst seit dein 27.1.1962 zehn vollwertige Juden, vorausgesetzt, sie kommen alle zehn in die Synagoge. Dabei kostete die Synagoge von Worms eine halbe Million DM Wiederaufbaukosten!

Die Düsseldorfer bauten zu ihrer Synagoge noch 70 Garagen; sie sollen zum Unterhalt der Synagoge beitragen.

Die Essener Juden erlaubten, daß man ihre viel zu große Synagoge zu einem Ausstellungsforum für die Industrie machte.

Die Münchner Juden ließen den zentral gelegenen Platz ihrer niedergerissenen Hauptsynagoge zum Parkraum eines großen Kaufhauses werden.

Der Zentralrat, der die deutsche Freigebigkeit lieber für weniger demonstrative Zwecke angewendet haben wollte, versuchte die eifrigen deutschen Synagogenbauer und Synagogenspender zu bremsen.

Galinski ließ den in Wiedergutmachungsfragen besonders generösen Senat von Westberlin anstelle einer neuen Synagoge ein jüdisches Gemeindezentrum im Stile eines Amerika-Hauses bauen, mit koscherem Restaurant und einer jüdischen Volkshochschule, in der jedermann Hebräisch lernen und sich über die Geschichte der Juden informieren kann.

Jüdische Eheschließungen in der BRD: nur bei 33% sind beide Ehepartner jüdisch.

Im heiratsfähigen Alter zwischen 16 und 40 Jahren gibt es rund 2.300 Frauen und 2.600 Männer.

Bedeutsame Verhältniszahlen - demokratische Gleichheit.

Anteil an der deutschen Gesamtbevölkerung:

katholische Christen 47%, evangelische Christen 47%, Juden 0.05%

Vertreter in den Aufsichtsräten deutscher Rundfunk- und Fernsehanstalten im bayrischen Senat, in der Film-Selbstkontrolle, in der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften:

Katholiken 1 (1), Protestanten 1 (2), Juden 1.

Eine Reihe von Bekenntnissen mit größerer Anhängerschaft als die Zahl der Juden bleiben ohne Vertretung.

Es ist eine Erfahrungstatsache, daß es sehr schwierig ist, die genaue Zahl der Juden in irgendeinem Lande festzustellen. Viele Juden haben eine unüberwindliche Scheu vor genauen jüdischen Statistiken. Es gibt viele ernstzunehmende Deutsche, die die Zahl von 30.000 Juden in Deutschland für absolut unrichtig halten und die Zahl der heute in Deutschland lebenden Juden auf 100.000 schätzen und überzeugt sind, daß auch diese Zahl bald beträchtlich überschritten sein wird. Selbst der Herausgeber der Allgemeinen Wochenzeitung der Juden in Deutschland hält es für durchaus möglich, daß die Zahl von 150.000 in Bälde erreicht wird. jedenfalls ist die Zahl der derzeit in Deutschland einreisenden Juden seit der einseitigen Aufhebung des Visumzwanges für israelische Staatsbürger überraschend hoch.

WIE STEHT ES WIRKLICH MIT DEN JUDEN HEUTE IN DEUTSCHLAND ?

Die Menschen jüdischer Herkunft und jüdischen Glaubens in Deutschland können heute ihre Zukunft auf der festen Basis aufbauen, daß es keinen radikalen, generellen und absoluten Antisemitismus in Deutschland gibt. Er wird von allen Deutschen aus tiefstem Herzen verabscheut und verdammt. jeder Mensch kann heute in Deutschland sicher sein, daß ihm seiner jüdischen Abstammung und seines jüdischen Glaubens wegen allein kein Nachteil und kein Leid erwachsen werden.

Das Deutschland von heute fragt seine Bürger nicht nach ihrer Abstammung und nach ihrem Religionsbekenntnis; aber das Deutschland von heute braucht nur Bürger, die wirklich nur deutsche Staatsbürger und sonst nichts sein wollen; für eingefleischte Israelis, für israelitische Nationalisten, die nur Israelis und nichts als Israelis sein wollen, hat Deutschland als Staatsbürger keinen Bedarf und keinen Platz.

Solche Israelis sollten israelische Staatsbürger sein und nicht falsche deutsche Staatsbürger sein wollen. Wenn sie darauf beharren, in Deutschland zu verbleiben, wenn solche nationalzionistische Juden in immer größerem und breiterem Umfang darauf beharren, sich die deutsche Staatsbürgerschaft zu verschaffen, sich in Deutschland breitzumachen, sich in deutsche Angelegenheiten und in deutsche Amtsstellen zu drängen, dann kann ich nur trübe Aussichten für die Zukunft haben.

Ich für meine Person bekenne offen, gegen eingefleischte nationalzionistische Israelis wie Heinz Hirsch Galinski, Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in Berlin, Hendrik van Dam, Düsseldorf, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und der Vorsitzenden der Rabbinerkonferenz in Deutschland, Dr. I.E. Lichtigfeld, Landesrabbiner von Hessen, und Karl Marx, Herausgeber der Allgemeinen Wochenzeitung der Juden in Deutschland (die es nach meinem Eindruck als ihre Hauptaufgabe ansieht, Deutschland in aller Welt in Mißkredit zu bringen, und nur für den Staat Israel wirkt) und viele, viele andere die ernstesten Bedenken zu haben. Natürlich nur insoweit und so lange, wie sie in Deutschland und von Deutschland leben und es sich auch im Traum nicht einfallen lassen, nach Israel zu gehen; nur so lange, solange diese Überzionisten sich die deutsche Staatsbürgerschaft verschaffen, dabei aber um alles in der Welt nichts als glühende Israelis sein wollen und trotz der deutschen Staatsbürgerschaft Deutschland und das deutsche Volk in Wahrheit zutiefst hassen.

Ich glaube, daß nationalzionistische Israelis als Staatsbürger in Deutschland nichts verloren und nichts zu suchen haben und eine schwere Belastung und ein unüberwindliches Hindernis für eine gedeihliche Entwicklung der Beziehungen des deutschen Volkes zum Judentum darstellen.

Deutschland ist heute nicht mehr ein wehrloses Ausbeutungsobjekt, ein Land, in das sich jeder Fremde nach seinem Belieben hineinsetzen und in dem er sich breitmachen und sich Einfluß auf die Verwaltung und das öffentliche Leben anmaßen kann. Auch Juden ist das heute nicht mehr gestattet, wenn sie nicht den ehrlichen Willen haben, deutsche Staatsbürger und nichts anderes sein bzw. werden wollen.

Arnold Kurnik macht in seiner sehr beachtlichen, grundgescheiten Denkschrift Nur der Wahrheit wegen (S. 14) eine sehr bedenkliche Mitteilung:

"Heinz Hirsch Galinski (Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Berlin) erklärte, daß er den Ausdruck deutsche Juden' nicht mehr hören wolle; es gibt nur noch Juden, die zur Zeit in Deutschland leben. Demnach existieren in Westberlin und Westdeutschland keine deutschen jüdischen Gemeinden mehr, sondern nur Gemeinschaften von Juden, die augenblicklich in Deutschland leben! Dieses mögen die deutschen Behörden zur Kenntnis nehmen!"

Solche Juden aber sollten - mit Herrn Galinski an der Spitze besser nach Israel heimkehren.

Das Deutschland von heute fragt nun nicht nach der Herkunft der Menschen, die in Deutschland leben und gute Bürger Deutschlands und nichts anderes sein wollen. Aber es weigert sich entschieden, die deutsche Staatsbürgerschaft wahllos an Menschen zu verleihen, die von vornherein weder geeignet noch gewillt sind, etwas anderes als nationale Juden zu sein.

"Als 1945 der Krieg beendet war, strömten aus Polen viele Tausende jüdische, nichtdeutsche Menschen in Deutschland ein, welche keine DP waren, ebenfalls keine Verfolgten des NS-Regimes, sondern in dem von Russen bewohnten Teil Polens wohnten. Diese stellten nun ebenfalls unberechtigt ihre Wiedergutmachungsansprüche, als hätten sie unter der NS-Regierung irgendwelche Verluste erlitten. Gegenseitig wurde bekundet, daß man DP war. Hier sind allerlei Schwindeleien in Urkunden und Fälschungen vorgekommen. Es sind ihnen - von 3.000 nachgeprüften Fällen - über 1.5 Millionen DM zu Unrecht gezahlt worden. Auch heute sollen sich in Deutschland noch viele Ostjuden befinden, die angeblich in KZ-Lagern waren, obgleich sie ein solches nie gesehen haben. Der Zentralrat der Juden in Deutschland macht Anstrengungen, für diese, statt sie nach Israel zu schicken, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen ... 1953 kamen an 7.000 staatenlose Juden aus Israel ohne Einreisevisum zurück. Weitere 3.000 Juden wollten aus Italien ... nach Deutschland, erklärte Minister Oberländer im Ausschuß des Landtages; diese warten nur auf eine Gelegenheit zur Rückkehr in ein deutsches Flüchtlingslager. Es wurde behauptet, daß sich zahlreiche kriminelle Elemente darunter befinden. Minister Oberländer wies darauf hin, daß der Kabinettsbeschluß zur Verhinderung der widerrechtlichen Einreise dieser Juden keineswegs als antisemitische Maßnahme zu betrachten sei. Trotzdem haben die jüdischen Gemeinden in Bayern Einspruch gegen diesen Kabinettsbeschluß erhoben.

... Alle aus Israel geflohenen, früheren staatenlosen Juden kamen in Deutschland nach dem 17.August 1952 in das Volkslager nahe Nürnberg mit Zustimmung der jüdischen Organisationen. Viele Juden sind zum Christentum übergetreten, um nicht wieder nach Israel abgeschoben zu werden . Die heute in Deutschland lebenden Juden, darunter 6o% galizische, polnische und staatenlose Juden, wollen Deutschland nicht verlassen."

(Arnold Kurnik, Nur der Wahrheit wegen, S. 9 ff.)

Das Deutschland von heute weigert sich entschieden, immer mehr ein Ableger, eine Filiale von Israel zu werden, ein Freiland, eine Kolonie für israelische Zionisten, die nicht nach Israel wollen.

"In München erscheint eine in hebräischen Buchstaben gedruckte jiddische Zeitung ... Ganz Deutschland ist überzogen von zionistischen Organisationen, deren hebräische Bezeichnungen kaum aussprechbar sind ... Ihr Zweck ist, möglichst viel Geld aus Deutschland herauszuziehen und nach Israel zu transferieren ... Israelische Propagandisten der vereinigten Israel-Aktionen reisen durch das ganze Land und fordern von allen Juden sofortige Erfüllung ihrer Solidaritätspflicht für Israel. Akibos Hoffmann aus Israel betont. . ., daß es notwendig ist, aber auch alle materiellen Möglichkeiten in Deutschland auszuschöpfen, um Israel den finanziellen Rückhalt zu geben, den es notwendig braucht ... Der zionistische 'Generalrat' fordert alle Juden auf, Israel weiter zu unterstützen, obwohl das Weltjudentum bereits Hunderte Millionen englische Pfund und amerikanische Dollar und 3.000 Millionen DM in das Land hineingesteckt hat und noch weiter in Zukunft hineinpumpen wird. In allen jüdischen Institutionen und bei einer sehr großen Anzahl jüdischer Familien im Bundesgebiet sind die blauen Sammelbüchsen für Israel aufgestellt, welche einen Ehrenplatz einzunehmen haben, so lautet die Vorschrift. Selbst erwerbslose, alte und kranke Juden, Wohlfahrtsempfänger, mittellose Heimbewohner, müssen unter Druck von ihren kargen Mitteln für Israel spenden, was beinahe ans Erpresserische grenzt. Wehe dem Heimbewohner, der es wagen wollte, sich auszuschließen! Er hätte keine ruhige Minute mehr ... Denn alle Schätze der Welt reichen nicht aus, was der aufgeblasene Kleinstaat Israel verschlingt."

(Kurnik)

Wenn die Menschen jüdischer Herkunft, die seit 1945 die deutsche Staatsbürgerschaft mit den verschiedensten Mitteln bereits erworben haben oder noch bemüht sind, sie sich mit allen Mitteln zu beschaffen, nur nationale Israelis, nationale Zionisten, sein und bleiben wollen, dann sind sie in Deutschland fehl am Platze und sollten besser - je eher, je lieber - nach Israel oder sonstwohin auswandern.

Ganz unmöglich und für die Dauer ganz unhaltbar ist in Deutschland der Zustand, daß die Kinder der deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens nicht zu guten deutschen Staatsbürgern, sondern zu fanatischen Israelis erzogen werden.

"Parallel läuft die israelische Kindererziehung in Deutschland auf israelischer Basis. Man hat aus Israel einen Kulturdezernenten für den Zentralrat der Juden in Deutschland kommen lassen. Man hat Rabbiner Azarjah als Kindererziehungs-Direktor aus Israel für die jüdische Gemeinde in Berlin verpflichtet. Es wird in Berlin eine jüdische Schule ihre Tätigkeit aufnehmen. Jüdische Lehrer aus Israel sind bereits bei der Kindererziehung am Werk, um den deutschjüdischen Kindern die hebräische Sprache, jüdische Geschichte und jüdische Kultur und israefisch-jüdisches Denken beizubringen, sie dem Deutschtum von Anbeginn an zu entfremden und ihnen das fehlende Bewußtsein der Zugehörigkeit und den Glauben an die Zukunft des jüdischen Volkes zu geben. Ebenso israelischer Staatsbürger zu werden und die Existenz dieses Staates zu verteidigen und ihn politisch, wirtschaftlich und militärisch zu sichern. Man hat in Deutschland, besonders in Berlin, das Gefühl, daß diese jüdische Nachkriegserziehung mit späterer Kinderverpflanzung nach Israel etwas Fremdenlegionärhaftes an sich hat ... Die jüdischen Gemeinden in Deutschland, unter der Dachorganisation des Zentralrates der Juden in Deutschland, werden heute vollkommen vom Jüdischen Weltkongreß beherrscht. Es hat, besonders in Berlin, den Anschein, als seien die jüdischen Gemeinden in Deutschland eine Filiale Israels.. . Würde der Staat Israel dulden, in seinem Lande Geldsammlungen (noch dazu in so gigantischem Ausmaß und unter so erpresserischen Formen) für deutschjüdische Gemeinden vorzunehmen und die eingehenden Gelder nach Deutschland zu transferieren? Würde Israel erlauben, in seinem Lande Kinder von aus Deutschland kommenden Lehrern dem deutschen Sprachkreis und Kulturkreis näherzubringen, um sie alsdann, wenn sie den Kinderschuhen entwachsen sind, nach Deutschland zu verpflanzen? ... Ich glaube kaum ... !

Die Zionistische Weltorganisation entwickelt unter ihrem Präsidenten, Dr. Nahum Goldman (der zum Präsidenten des Staates Israelausersehen war, aber es bisher vorzieht, lieber in Amerika als in Israel zu leben), der gleichzeitig Präsident des Jüdischen Weltkongresses ist, einen Plan für eine 'Jüdische Gesamt-Weltvertretung', die als Vertreter der Judenheit in der ganzen Welt in allen Problemen der bürgerlichen Rechtsstellung der Juden auftreten und handeln soll ... ein Plan, der in Deutschland anscheinend bereits verwirklicht ist: ein jüdischer Staat in der deutschen Bundesrepublik!"

(Kurnik, S.13 f)

Es ist auch unverschämt, wenn gewisse Zionisten in Deutschland leben ja sogar deutsche Staatsbürger sind und dabei ganz öffentlich erklären, daß ihre Liebe nur dem Staate Israel gehört.

Der sattsam bekannte Heinz Galinski, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Westberlins, versicherte in einer Feierstunde anläßlich des Besuches des israelischen Botschafters Ben Nathan in Westberlin, daß für die Juden in Deutschland der Staat Israel und seine Probleme im Mittelpunkt der Gedanken und Arbeiten stünden.

Heinz Hirsch Galinski steht auch geistig auf der Linie der von Van Dam herausgegebenen Allgemeinen unabhängigen jüdischen Wochenzeitung (Düsseldorf).

Nur mit tiefster Erschütterung kann man die Inhaltsverzeichnisse dieser Zeitung lesen. Sie ist - nach meinem Eindruck - von Haß gegen Deutschland erfüllt und versprüht - nach meinem Urteil Gift und Todfeindschaft gegen Deutschland.

Eben dieser Heinz Hirsch Galinski erhielt vom deutschen Bundespräsidenten eine der höchsten Auszeichnungen der BRD verliehen: das große Verdienstkreuz.

Für angebliche Verdienste um die BRD. Ist das zu fassen?

Das aber ist ein Zustand, der den deutschen Bürgern, ohne daß sie deshalb Antisemiten sind, nicht behagt, mit dem sie sich niemals abfinden werden und den sie nicht dulden werden. Deutschland ist bereit, auch Menschen jüdischer Herkunft, die gute deutsche Bürger werden und sein wollen, bei sich aufzunehmen. Aber es ist nicht bereit, einen israelischen Staat im Staate zu dulden. Und wenn die deutschen Regierungen heute noch zur Duldung dieser Galinskis usw. gezwungen werden, wird sich doch das deutsche Volk leidenschaftlich gegen einen solchen Zustand wehren. Ein solcher Zustand liegt auch gar nicht im wohlverstandenen Interesse des Judentums selbst:

Es muß offen gesagt werden, daß im Deutschland von heute die große Gefahr besteht, daß sich die Verhältnisse und das Schauspiel der Zeit nach dem ersten Weltkrieg zu wiederholen drohen. Dadurch würden die Beziehungen des deutschen Volkes zum Judentum sehr gefährdet, sosehr sich das deutsche Volk auch bemüht, diese Beziehungen, soweit es von ihm abhängt, gesund zu gestalten.

1919 entwickelte sich das Verhältnis des deutschen Volkes zu den Juden in Deutschland sehr unerfreulich. Wer diese Zeiten miterlebte, wird beim besten Willen nicht anders können, als den Ostjuden, die damals Deutschland überströmten, die Hauptschuld daran beizumessen. Nur mit Erschütterung kann man das Bild dieser Zeit in der Denkschrift Arnold Kurniks (S.16 ff.) lesen:

"Von den 185.000 in Berlin ansässig gewesenen Juden können 125.000 als von polnischjüdischen Landfremden abstammend angesehen werden ... Sie legten die jüdisch klingenden Namen ab und verschafften sich die deutsche Staatsangehörigkeit ... aber ihr Denken blieb zionistisch-jiddisch ... Alles, was nicht rein jüdisch war, wurde von ihnen verachtet . . ., jeder Nichtjude war für sie der Goi', der ,Unreine'. . . Statt diese unerwünschten Gäste abzuschieben, nahmen die deutschjüdischen Gemeinden sie wahllos unter ihren Schutz. Dieselben erhielten Geld, Heilbehandlung, wurden verpflegt, eingekleidet und mit Wohnraum versehen. Sie brauchten keiner korrekten Arbeit nachzugehen. Hemmungslos legten sie sich auf den Schwarzmarkthandel ... Wer überhaupt nichts tun wollte, wurde Yeshivos-Bocher (Religionsschüler). Die Yeshivos-Lernstuben verkörpern die Rollen des hysterisch-religiösen Fanatismus ... Ostjuden, die sich als Handwerker und solide Gewerbetreibende ihr Brot verdienten, waren zu zählen .."

Kurnik schildert dann im einzelnen die Geschäftspraktiken dieser Ostjuden im Textil- und Möbelhandel, im Pelz-, Diamanten- und Juwelengeschäft. Die Schiebergeschäfte und die Inflation stiegen ins Unermeßliche: Eine deutsche Mark erreichte den Stand von 10 Billionen (10.000.000.000.000). Eine Postkarte kostete 6 Millionen Mark Porto, eine Semmel 750 Millionen Mark, 25 kg Briketts 15 Millionen Mark; am 2. 9. 1923 kostete ein Zeitungsblatt 300 Millionen Mark.

Auch nach 1945 überströmten Tausende nichtdeutscher Juden aus dem Osten Deutschland. Viele von ihnen traten als bedenkliche Geschäftemacher unliebsam in Erscheinung. Auch diese Zuzügler verachten alles Deutsche und bekennen dies ganz offen

(Kurnik, a.a.O., S.10 ff.):

"Sie denken durch ihren gesprochenen und durch ihre Organe in alle Welt hinausposaunten Haß gegen Deutschland dieses Land unmöglich zu machen ... Wenn in Deutschland, dem Land der Mörder', wie es die luden immer wieder nennen, wirklich ein derartiger Antisemitismus herrscht und eine für luden untragbare Politik besteht, wie es das Geschrei bestimmter Juden glauben machen will, dann ist es unbegreiflich, daß diese Juden - darunter 6o% galizische, polnische und staatenlose Juden - dieses Land nicht verlassen, sondern sich so sehr um die Staatsbürgerschaft dort bemühen und nicht daran denken, nach Israel zu gehen ... Das Verbleiben der Juden in Deutschland, der unablässig andauernde Zuzug von Juden nach Deutschland, ebenso wie die Flucht aus Israel nach Deutschland, sind wirklich keine Ehre für den jüdischen Staat."

Dem sehr informativen Spiegel-Report über Juden in Deutschland ("Heimstätte auf verfluchter Erde", Spiegel, Nr. 31/1963, S.24 ff) entnehmen wir über dieses Problem:

"Viele der DPs befreiten sich kurzerhand vom Lagerbann und mischten sich ins deutsche Leben. Der Überschuß an Lebensmitteln sowohl als auch an Männern [in den jüdischen DP-Lagern] war derart, daß sich die Quarantäne nicht aufrechterhalten ließ. Bis 1950 waren Tausende DPs in Deutschland Mischehen mit christlichen Frauen eingegangen, während es auf dem geschäftlichen Sektor zu dauerhaften Existenzgründungen kam.

Als die Welle der Durchwanderer verebbte, hatten die jüdischen Gemeinden in der westlichen Besatzungszone - die Ostzone nahm DPs nicht auf - um mehr als 12.000 Köpfe zugenommen. Wo ursprünglich fast ausschließlich liberale deutsche Juden den Ton angaben, galt es nunmehr, auf die Wünsche einer ostjüdischen Mehrheit Rücksicht zu nehmen.

Sie brachte strengere religiöse und laxere geschäftliche Sitten mit und scheut die gesellschaftliche Berührung mit der deutschen Umwelt häufig noch heute. Wo die Ostjuden eine Mehrheit bilden, ist die Abkapselung der Gemeinden gegenüber der christlichen Nachbarschaft ziemlich vollkommen.

In München wird das jüdische Leben zu 80 % von ehemaligen DPs beherrscht ... im Straßenbild ... tauchen gelegentlich Angehörige einer kleinen Gruppe streng orthodoxer Juden auf, die es noch für Sünde halten, außerhalb des Schlafgemachs das Haupthaar zu entblößen. Die Männer mit Backenbärten und Ringellocken tragen stets ihre schwarzen Hüte und die Frauen Perücken. Von der Straße aus können Passanten in dem modernen Schul-Glashaus ... unter anderen Schulkindern dreiundzwanzig aus solch strenggläubigen Familien erkennen, Kinder, die sich weder auf der Schulbank noch beim Turnunterricht je das Käppchen vom Kopfe nehmen dürfen.

,Ein wahrer Wahnsinn% empört sich ein in München lebender jüdischer Rechtsanwalt aus New York . . ., diese Ghetto-Erziehung in unserer modernen Zeit! Muß es einen da wundern, wenn sich die Kinder schon wieder als Verfolgte vorkommen!?'

Demoralisiert, krank, untauglich zur Auswanderung wie zur Eingliederung, blieb 1952 ein Bodensatz der großen jüdischen DP-Wanderung im bayrischen Lager Föhrenwald ... Für viele jüdische Spätheimkehrer - es kamen in diesen acht Jahren rund 8ooo -bedeutete der Aufbruch nach Deutschland den Bruch mit Freunden und Verwandten. Viele wagten es nicht. . ., ihr Ziel [Deutschland] zu nennen, und wählten den Umweg über ein anderes Land.

Sogar den eigenen Kindern, die vielfach erst in der Emigration geboren und dort eingeschult worden waren, verrieten ängstliche Heimkehrer nicht, daß es für mehr als einen kurzen Studienaufenthalt nach Deutschland gehen werde.

,Papa und Mama sind nur meinetwegen hier', behauptet eine schöne jüdische Modeschülerin in Frankfurt, wegen meines Studiums. In zwei Jahren ist es vorbei, und wir gehen zurück.' Ihr Deutsch ist noch dürftig, dafür spricht sie fließend Hebräisch, denn sie wurde 1946 zwar in einem jüdischen DP-Lager geboren, eingeschult aber bereits in Israel. Was ihr Vater mache? Die Antwort kommt zögernd: 'Er ist krank.' Was er mache, wenn er nicht krank sei? Leise: 'Er arbeitet in einer Bar, als Kellner.' Ob sie gelegentlich auch einmal tanzen gehe? Eventuell mit ihren Mitschülerinnen aus der Modeschule? Entrüstet schüttelt sie den Kopf: 'Tanzen? Mit wem? Etwa mit Deutschen?'

Das Gespräch findet im Jugendklub der Frankfurter Judengemeinde statt. 'Sind sie nicht schrecklich?' empört sich der drahtige Jugendleiter aus Israel. Für ihn ist diese Zwiespältigkeit ein tägliches Erlebnis. 'Warum' seufzt er, 'kommen solche Leute überhaupt hierher?'

Unter der Klubjugend, die gerade für einen bunten Abend das Lied der Palmach - der Stoßtruppe aus dem jüdischen Befreiungskrieg - übt, ist keiner zu finden, der behauptet, in Deutschland bleiben zu wollen ...

Fast alle, die nach Deutschland emigrierten, sind Menschen mit zwei Paßgesichtern. Die deutschen Gesetze erlauben diese doppelte Loyalität und somit die amtliche Beglaubigung zwiespältiger Heimatgefühle ... Eine beachtliche Rolle innerhalb der deutschen Wirtschaft spielen die Juden nur noch im Filmgeschäft und in der Textilbranche. Außerdem stellen sie eine spürbare Majorität unter den Besitzern und Pächtern von Animierlokalen für die amerikanischen Soldaten in Deutschland. Dies ist einer der Punkte, deretwegen es zu offenen Feindseligkeiten zwischen Ostjuden und alteingesessenen deutschen Juden kommt. Für diese ist es ein ständiges Ärgernis, daß die Nachtlokale im amerikanischen Freudenort Baumholder fast ausnahmslos, die Animierkneipen in Frankfurt oder München zum großen Teil von Juden aus Osteuropa dirigiert werden ... So befürchtet Generalsekretär Van Dam, daß eine derartige volkswirtschaftliche Spezialisierung Reaktionen herausfordert, wie sie kürzlich ein Leser aus Idar Oberstein der Allgemeinen Wochenzeitung der Juden in einem Brief darlegte:

"Nun frage ich Sie, weshalb werden diese Lokale ausschließlich durch jüdisches Kapital finanziert und von Juden unterhalten? ... Sie können sich wohl kaum vorstellen, wie oft deshalb gelästert und häßlich über die Juden geredet wird. Damit meint man natürlich das ganze jüdische Volk. Was für Juden sind es, die solche Unternehmen hier in Europa leiten, und weshalb setzt man sie gerade in Deutschland als Vertreter ihres Volkes ein?

Zur Scheu vor dem deutschen Gastvolk und zu dem Unbehagen gegenüber den stolzen Juden im Ausland gesellt sich der Unfriede innerhalb der Gemeinden...'

Was von einfachen Juden durchaus als Annehmlichkeit empfunden wird ... und sie dazu verleitet, mit dem schlechten Gewissen der Deutschen' Geschäfte zu machen, das weckt in jüdischen Intellektuellen nur Mißtrauen. Erst Jud Süß, jetzt süßer Jud, das kommt doch wohl ein bißchen zu schnell aufeinander', witzelt ein jüdischer Gelehrter.

Auch von dem gutgemeinten Liebeswerk der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit halten sich die Juden meist fern. Um ihrer Arbeit zu größerer Wirkung zu verhelfen, besprechen sich die Vorsitzenden dieser 36 Versöhnungsgesellschaften im Bundesgebiet in einem sogenannten 'Koordinierungsrat' in Frankfurt. Die Geschäftsführerin für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf, Frau Elisabeth Cremers, sagt dazu:

‚Lauter gutwillige alte Leute, sehr viel Idealismus, aber es kommt letzten Endes nichts dabei heraus.'

Zur Frage der jüdisch-nationalen Erziehung in der DBR erklärt Rabbiner Dr. Bloch: Es gibt sieben jüdische Großstadt-Kindergärten, sechs jüdische Jugendzentren; dazu einige jüdische Ferienzentren [Wembach im Schwarzwald u.a.].´

Zahlreiche junge Juden gehen zum Militärdienst nach Israel (und dies, obwohl sie deutsche Staatsbürger, wenn auch Doppelbürger sind). Nur eine Handvoll entscheidet sich für den Wehrdienst und die Wehrpflicht in Deutschland. (Und diese nur mit der Bitte an das Bundes-Verteidigungs-Ministerium, ihre Namen um keinen Preis publik werden zu lassen!)

Alles in der jüdischen Erziehung in Deutschland ist auf strenge Separation von Deutschland und engste Verbindung mit Israel abgestellt. junge Israelis beherrschen mit ihrem auffallend selbstsicheren Wesen am Abend die jüdischen Klubs.

Die jungen Israelis in Deutschland stammen meist von deutschen Juden, studieren an deutschen Hochschulen und praktizieren in der deutschen Industrie; aber sie verkünden jedem, daß es ihr unerschütterlicher Wille und Vorsatz ist, wieder nach Israel zurückzugehen.

Daß deutsche Staatsbürger für einen und in einem fremden Staat Wehrdienst leisten, für Deutschland aber nicht, ist ein unnatürlicher, ein unmöglicher, hochverräterischer Zustand. Wer in Deutschland nicht Wehrdienst leistet, hat in Deutschland nichts zu suchen, er gehört wegen Wehrdienstverweigerung und Hochverrat eingesperrt und ausgebürgert.


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