EINE WEITERE WURZEL DES DEUTSCHEN ANTIJUDAISMUS

Es gab noch eine besonders starke Wurzel des deutschen Antijudaismus: die nie abreißende Zuwanderung und Einwanderung von Juden aus dem Osten Europas.

Obwohl diese Juden ein so armes und dürftiges Erscheinungsbild boten, daß sich die alteingesessenen Juden dieser Verwandtschaft schämten, waren sie doch auch von einer geradezu maßlosen Verachtung gegen die ungläubigen Deutschen, gegen die christlichen Bürger Deutschlands erfüllt.

Dazu kam, daß diese dem Deutschtum gegenüber feindselig eingestellten jüdischen Massen die schon sehr stark vorhandene Furcht vor einem überwuchern, vor einem übermäßigen Vordringen des Judentums verstärkten, das sich bereits an allen Ecken und Enden Deutschlands höchst unliebsam bemerkbar machte.

Obwohl der Anteil der Juden (564.000) nicht einmal ein Prozent der Gesamtbevölkerung betrug, drängten sie sich beherrschend in manche Berufe ein. Nach Franz Neumann (in seinem Buch Behemoth) waren die meisten Warenhäuser in jüdischen Händen, 57,3 Prozent des Metallhandels, 18,7 Prozent bei den Banken.

In Berlin betrug der Anteil der jüdischen Arzte 42 Prozent, der Krankenkassenärzte 52 Prozent, der Rechtsanwälte 48 Prozent, der Notare 56 Prozent. Nichtjüdische Arzte suchten vergeblich unbezahlte Assistentenstellen an den Berliner Krankenhäusern. An der Berliner Universität lehren 15 jüdische Juristen neben 23 nichtjüdischen; an der medizinischen Fakultät stehen 1931 die Ziffern 118 zu 147 (Peter Kleist, Auch du warst dabei, S. 83)

Der Textil und Rauhwarenhandel war von Juden beherrscht. Die Presse der KP und SP war fast ausschließlich in volksfremden, jüdischen Händen. In Wien waren bei den Tageszeitungen von 174 Redakteuren 123 Juden!

Auch in der Politik drängten sich Juden in bedenklicher Weise in den Vordergrund. Es war die Zeit abzusehen, wo Wirtschaft und Publizistik maßgeblich von Juden beherrscht wurden, von Menschen, die nicht daran dachten, ihr Judentum aufzugeben, und die der einheimischen christlichen Bevölkerung fremd und verachtungsvoll gegenüberstanden.

Das deutsche Volk hatte alle Ursache, diese bedenkliche Entwicklung zu fürchten und sich dagegen zur Wehr zu setzen. (Vgl. hiezu Genschel, Die Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft im Dritten Reich, Musterschmidt Verlag, Göttingen.)

DIE SCHULD AN DER NICHTASSIMILIERUNG DER JUDEN

"Die Juden haben sich nicht assimiliert, weil sie nicht wollten, und nicht deshalb, weil sie nicht durften."

Es wird fälschlich vielfach behauptet, daß nur bösartiger Antijudaismus Schuld an der Nichtassimilierung und an der geistigen und räumlichen Absonderung (Ghettoisierung) der Juden trage. Gerade das Gegenteil ist der Fall. Die Juden wurden als Fremdkörper betrachtet und abgelehnt, weil sie sich hartnäckig weigerten, sich ihrem Wirtsvolk anzugleichen, sich zu assimilieren.

Viele Juden sind von einem inneren Hochmut erfüllt, von einem Dünkel der Überlegenheit, und besessen vom Auserwähltenkomplex. Ihre Religion lehrt sie, daß Gott selbst sie unter allen Völkern der Erde auserwählt habe als sein Volk und daß Gott selbst sie dazu bestimmt und berufen habe, über alle anderen Völker zu herrschen. Ihre religiösen Gesetze legen ihnen die Pflicht auf, sich dementsprechend zu betragen; vor allem, sich die Auserwähltheit, die Berufung zur Beherrschung aller Nichtjuden, durch strengste Separierung, durch strengste Reinhaltung der Rasse, durch Nichtvermischung zu bewahren.

Das Gefühl vieler Juden, daß der Ungläubige, der Nichtjude, etwas Unreines, ein verabscheuungswürdiges, unterlegenes, ein zu verachtendes Wesen sei, und das starke, dominierende Überlegenheitsgefühl waren es, die die Juden in der Vergangenheit zu f r e i w i l l i g e r strengster Isolierung von der nichtjüdischen Umwelt, von ihren Wirtsvölkern führte, zum freiwilligen örtlichen und vor allem geistigen Ghetto. Diese von den Juden selbst gewollte und gesuchte und sorgfältig bewahrte Fremdheit in Art und Sitte, das getrennte Siedeln in freiwilligen Ghettos, führte innerhalb aller Wirtsvölker zu der Ablehnung, die jede Gemeinschaft überall und immer gegen das Fremde fühlt, das sich aufdrängt, eindrängt und dabei noch zu dominieren und zu verdrängen sucht.

Selbst dort, wo im Laufe der Geschichte da und dort das ursprünglich freiwillige Ghetto zu einem Zwangsghetto wurde, kam dieser Zwang, diese Nötigung, den inneren Wünschen vieler Juden entgegen.

Die geistige und räumliche Absonderung der nationalen und orthodoxen Juden war primär durchaus freiwillig; sie vermischten und assimilierten sich nicht, nicht weil sie nicht durften, sondern weil sie nicht wollten; sie lehnten selbst eine Vermischung strengstens ab. Strengste religiös-nationale Vorschriften und Gebote verboten ihnen jede Vermischung und Assimilierung.

Die jüdische Religion läßt sich auf einen Satz zurückführen: Reinheit des Blutes und strengste Absonderung von allen anderen Völkern.

Im Deuteronium (V. Buch Mose) heißt es (23, 2, 3): "Kein Bastard soll in die Gemeinde Jehovas kommen; auch nicht nach zehn Generationen."

Die Zeugnisse für die Intoleranz vieler Juden gegen alles Nichtjüdische, die entschiedene und kompromißlose Ablehnung alles Nichtjüdischen und jeder Vermischung mit ihm sind in Wahrheit unübersehbar.

Aus Tacitus (55-108 n. Chr.), Historien, Buch V, Kap. 5:

"Die Juden halten unter sich mit Zähigkeit zusammen ... hingegen hegen sie einen entschiedenen feindseligen Haß gegen alles andere ... Sie sind maßlos im Geschlechtstrieb ... Sie haben die Beschneidung eingeführt, um an dieser Abweichung erkannt zu werden."

Der griechische Geschichtsschreiber Diodorus (30 v. Chr. bis 20 n. Chr.) in seiner Universal-Geschichte (XXXIV, 1.):

"Die Juden allein von allen Völkern wollen sich mit keinem anderen Volke vermischen und sehen alle als ihre Feinde an ... Mit keinem anderen Volke wollen sie die gleichen Speisen genießen, und keinem sind sie gewogen."

Martin Luther (1483-1546), aus den Tischreden:

"Darum wisse du, lieber Christ, und zweifel nicht daran, daß du, nächst dem Teufel, keinen bittereren, giftigeren, heftigeren Feind habest denn einen rechten Juden, der mit Ernst ein Jude sein will ... Möchte jemand denken, ich rede zuviel. Ich rede nicht zuviel, sondern viel zuwenig; denn ich sehe ihre Schriften: sie fluchen uns Gojim und wünschen uns in ihren Schulen und Gebeten alles Unglück ... Meines Dünkens will's doch da hinaus: Sollen wir der Juden Lästerungen nicht teilhaftig werden, so müssen wir geschieden sein und sie aus unserem Lande vertrieben werden. Das ist der nächste und beste Rat, der beide Parteien sichert."

Hellmuth von Moltke, Darstellung der inneren Verhältnisse in Polen (Berlin 1832):

"Indem sie alle Versuche der Regierungen, sie zu nationalisieren, zurückwiesen, bilden die Juden einen Staat im Staate ... Sie bewahren ihre eigene Religion, Sitte und Sprache und weisen alle Versuche, sie der Nation zu verschmelzen, zurück."

Napoleon 1. im französischen Staatsrat (Sitzung vom 30.4.1806, Abs. Dictionnaire Napoleon ou recueil des opinions et jugements de l'empereur Napo1eon 1er, ed. par Damas Hinard, 2. ed. Paris 1854):

"Man muß die Juden als Nation, nicht als Sekte betrachten. Sie sind eine Nation in der Nation ... sie sind wahre Rabenschwärme ... Durch gesetzliche Maßnahmen muß man der Selbsthilfe der Bevölkerung gegen die Juden zuvorkommen; sie würden Gefahr laufen, eines Tages von den Christen niedergemetzelt zu werden, wie es ihnen so oft, und fast immer durch eigene Schuld, ergangen ist."

Und in seinen Memoires de St. Helene schreibt Napoleon:

"Die Juden haben meine Heere in Polen verproviantiert. Ich wollte ihnen dafür ein politisches Dasein geben; ich wollte sie zur Nation und zu Staatsbürgern machen; aber sie sind zu nichts nütze als zum Schachern."

Die nationalen und orthodoxen Juden sonderten sich in der Vergangenheit immer freiwillig streng von ihren Nachbarn ab. Sie lehnen auch heute noch jede Vermischung, jede Assimilierung entschieden ab. Neben den klaren Tatsachen beweisen das auch zahllose Erklärungen prominenter orthodox-nationaler Juden.

Prof. Dr. Mandelstam (Universität Kiew) erklärte auf dem Weltkongreß der Zionisten in Basel, August 1898:

"Die Juden sind nicht nur eine Glaubensgemeinschaft, sondern eine geschlossene Nation. Die Juden weisen das Aufgehen in die übrigen Nationalitäten mit aller Entschiedenheit ab. Sie halten an ihren historischen Hoffnungen [der Weltherrschaft] fest."

(Bericht in Le Temps vom 2.9. 1898)

"Nachdem sich die Juden nach allen Ländern der Erdkugel zerstreuten, haben sie damit nicht aufgehört, eine besondere Nation zu bleiben, die durch den Glauben, die Geschichte, die Gebräuche und die allgemeinen Hoffnungen [auf die Beherrschung aller nichtjüdischen Völker?] verbunden ist!"

(Der Jude Graetz in Geschichte der Juden, Einleitung zu Band V)

"Eine mehrtausendjährige Erfahrung zeigt, daß die Juden überall und unter allen Umständen ein Volk für sich bleiben, während andere versprengte und unterdrückte Völker sich im Laufe der Jahrhunderte immer mit den Völkern, unter denen sie lebten, verschmolzen, sogar trotz entgegenstehender Gesetze. Es muß also mit den Juden doch eine andere Bewandtnis haben." (Constantin Frantz)

"Obwohl über alle Länder der Erde verstreut, fühlen sich viele Juden, gleichgültig in welchem Lande und unter welchen Umständen, unter welchem Volke sie leben, in erster Linie als Juden. Sie bildeten einen Staat im Staate, sie bildeten eine überstaatliche, festverkettete Gemeinschaft, als Bürger eines auserwählten Volkes untereinander verkettet durch den Glauben, die gleichen materiellen und politischen Ziele."

Sie unterscheiden sich bewußt von ihren Mitbürgern, halten sich für Glieder eines auserwäh1ten Volkes und als solche für besser als ihre Mitbürger (Constantin Frantz)

Dr. Bernhard Kohn erklärte in Jüdische Zeitfragen:

"Wir Juden können infolge unserer Rasse und infolge jener bodenlosen ethnologischen, ideellen und kulturellen Kluft, die uns von allen anderen Völkern, in erster Reihe von den Germanen trennt, niemals Deutsche sein. Infolge der Abgeschlossenheit, Eigenartigkeit und Exklusivität unserer Rasse sind und bleiben wir ein Volk, auch wenn einzelne Verräter aus unserer Mitte in widernatürlicher Hartnäckigkeit, sei es aus träger Bequemlichkeit oder aus feiger Kampfesunlust, es leugnen."

"Wir sind die Auserwählten! Wir dürfen Anspruch auf besondere Verehrung erheben! Nicht gleichberechtigt sollen und müssen wir sein, sondern bevorrechtet durch unsere Wirtsvölker. Wie klein müssen doch einem Juden die Gestalten der deutschen Heldensagen im Vergleich mit Mardochai vorkommen!"

Der englische Jude Lucien Wolff erklärte in der Pall Mall Gazette:

"Ich halte daran fest, daß Juden zuerst Juden sein müssen, ehe sie Engländer sind. Es ist eine Absurdität, ein begrenztes Nationalbewußtsein höherzustellen als die Aspirationen der weisen Grundgesetze der jüdischen Rasse. Wir Juden haben in dem, was man das ,Mosaiscbe Gesetz' nennt, ein politisches Kredo von detailistischem Charakter."

Das zähe Festhalten der Juden an ihrer jüdischen Eigenart wird aber als Charakterbeweis weit überschätzt. Dieses Festhalten war nur möglich durch die Kleinheit der jüdischen Gemeinden und ihre strenge örtliche Absonderung, Ghettoisierung. Die geringe, leicht überschaubare, zusammenhaltbare und überwachbare Zahl der Mitglieder der Judengemeinden und ihre strenge Separierung gestatteten es, die Gemeindemitglieder an der Kandare und in den Fesseln der Tradition zu halten. Als die Zahl der Juden anwuchs und als gar die Fesseln der Beschränkung in Ghettos gesprengt wurden und die Juden der erdrückenden Überzahl ihrer nichtjüdischen Mitbürger ausgesetzt waren, begann der Zerfall, die Auflösung der jüdischen Eigenart, durch Integration und Assimilierung, die sich in einem größeren Umfang und Ausmaß und mit immer größerer Beschleunigung vollzogen. Es war der Tag abzusehen, wo Integration und Assimilierung so vollkommen geworden sein würden, daß das Judentum aufhörte, sich als Fremdkörper von seiner nichtjüdischen Umgebung zu unterscheiden und abzuheben, wo die Juden als Fremdkörper völlig von ihrer Umgebung aufgesaugt gewesen sein würden.

UNFASSBAR - EIN GIPFEL "NICHTCHRISTLICHER" INTOLERANZ UND ANMASSUNG

Wie weit der Haß mancher Juden, ihre Intoleranz gegen alles Christliche und ihre fast unvorstellbare Anmaßung gehen können, zeigt folgender Vorfall. In Nürnberg verweigerte in einem Prozeß ein "nichtchristlicher" Zeuge die Ablegung der Zeugenaussage, "weil sich im Gerichtssaal ein Kreuz befand". Zu dieser "nichtchristlichen" Anmaßung entschied der Erste Senat des Oberlandesgerichtes Nürnberg:

"Kreuze im Gerichtssaal verletzen weder die Glaubensfreiheit noch das Gewissen oder das weltanschauliche Bekenntnis, noch den Gleichheitsgrundsatz. Die Richter lassen sich ausschließlich vom Recht leiten. Ein Zeuge ist daher nicht berechtigt, die Aussage zu verweigern, weil sich im Gerichtssaal ein Kreuz befindet."

Dieser Vorfall ereignete sich 1966!

Das Gericht stellte überdies fest, daß sich lediglich 1,6 Prozent der bayerischen Bevölkerung nicht zum Christentum bekennen. Diesem kleinen Personenkreis könne es ohne weiteres zugemutet werden, daß er sich mit dem Vorhandensein des nicht für ihn bestimmten Kreuzes in den Gerichtssälen abfinde. Das Gericht hat der Forderung des "nichtchristlichen" Zeugen, in einem Raum "ohne Kreuz" einvernommen zu werden, nicht stattgegeben.

Noch nicht. Wie lange wird es dauern, bis auch bei uns "amerikanische" Verhältnisse herrschen werden? In den USA haben die "nichtchristlichen" Kreise die Ausmerzung alles "Christlichen" bereits weitgehend durchgesetzt. Aus dem Instruktionsbuch für Offiziersanwärter mußte über jüdisches Verlangen der Satz gestrichen werden: "Der ideale Offizier ist der christliche Gentleman." Die Juden haben es durchgesetzt, daß in einem Land, dessen Bevölkerung zu 97 Prozent christlich ist, das Wort "christlich" fast nirgends mehr verwendet werden darf.

ZUSAMMENFASSUNG

Zusammenfassend kann gesagt werden:

Die Ursache des Antijudaismus liegt primär bei den Juden selbst.

Die Ablehnung der Juden, der Antijudaismus, gilt nicht den "Andersrassigen" und auch nicht den "Andersreligiösen", sondern den anmaßend als "Auserwählte", von allen Nichtjuden sich absondernden und allem Nichtjüdischen verachtend, feindselig, ja haßerfüllt gegenüberstehenden Juden.

Der Antijudaismus, die Judenfeindschaft, ist die natürliche Reaktion auf die Feindschaft, den Haß und die Ablehnung der Juden gegen alles Nichtjüdische. Dazu kommt die auf dem "Auserwähltenkomplex" beruhende unerträgliche Präpotenz. Der immer wieder zum Ausdruck gebrachte Anspruch auf Auserwähltheit, Überlegenheit und Vorherrschaft rief bei allen Völkern vom ersten Tag an die heftigste Abwehr, die heftigste Judengegnerschaft hervor. In der Tat sind dieser Auserwähltheits- und Vorherrschaftsanspruch, diese Mißachtung, ja Verachtung alles Nichtjüdischen durch die Juden, die Todfeindschaft vieler Juden gegen alles Nichtjüdische, das "Sich-besser-Dünken" , der Urkeim, die Ursache und die Wurzel aller Judenfeindschaft, des Antisemitismus, richtig Antijudaismus.

Welche Verkennung der menschlichen Natur und der natürlichen Gegebenheiten, welche Anmaßung, daß die Juden trotz Beharrung auf ihrer Fremdheit, auf ihrer eigenen Absonderung, auf ihrer Feindschaft gegen alles Nichtjüdische, erwarten, ja fordern, daß die menschlichen Bestien in ihrem Fall und ihnen gegenüber anders reagieren sollen, als Menschen dies üblicherweise gegen alles Fremde, gegen ihre Feinde, tun. Immer haben verschiedene Rassen und Nationen, verschiedene Religionen und die verschiedenen Konfessionen dieser Religionen bestialisch gegeneinander gewütet:

Mohammedaner und Christen gegeneinander und untereinander, Katholiken gegen Protestanten, Hussiten und Calvinisten, Protestanten gegen Kryptocalvinisten, Zwingli gegen Wiedertäufer, Calvin gegen die Servet, Sunniten, Schiiten und Haschemiten usw. usw. gegeneinander, und so in endloser Reihe weiter.

Die Juden hatten im Verlaufe ihrer Geschichte - als Minderheit das typische Schicksal fast aller Minderheiten. Mit ihrem sturen Beharren auf ihrem Minderheitsstatus, mit ihrer beharrlichen Weigerung, in ihrer Umwelt zu integrieren, in der Mehrheit national nicht religiös -aufzugehen, beharrten sie selbst auf dem Schicksal, das in aller Welt und zu allen Zeiten der Geschichte Minderheiten beschieden ist; dadurch, daß viele Juden sich dazu noch als auserwählt, als besser, als überlegen ihren Wirtsvölkern gegenüber fühlten und dieses Gefühl dauernd verletzend und anmaßend - vor allem durch strengste Absonderung - zum Ausdruck brachten, beschworen sie eine" Judengegnerschaft", den fälschlich so genannten "Antisemitismus", den Antijudaismus, selbst geradezu herauf.

Viele Christen waren sicher intolerant und ablehnend gegen die Juden. Der hervorragendste Kirchenlehrer, der heilige Augustinus, weist den Juden eine Stellung außerhalb der christlichen Gesellschaft zu. Der Ultrazionist Heinrich Graetz bezeichnet das als "ein Glaubensbekenntnis des Judenhasses". Aber er vergißt dabei, daß das haargenau das war, was die Juden selbst wollten und anstrebten. Die Juden selbst lehnten eine Aufnahme in die christliche Gesellschaft strengstens ab. Graetz nimmt den anmaßenden Standpunkt vieler Juden ein: Die Juden dürfen die Christen ablehnen, ja hassen; das ist natürlich und religiöse und nationale jüdische Pflicht; aber wenn Christen die Juden ablehnen oder gar hassen, so ist das unerhörte Barbarei. Graetz ist völlig empfindungslos dafür, daß für die Christen billig sein muß, was für die Juden recht ist. Der Christenhaß der Juden war und ist heute noch allgemein; er war auch nicht etwa erst durch den Judenhaß der Christen ausgelöst und verursacht; gerade umgekehrt war der Christenhaß der Juden vorgängig und löste als Reaktion die Ablehnung der Juden durch die Christen aus.

Im übrigen ist die religiöse und nationale Intoleranz leider eine allgemeine Erscheinung, und kein Volk und kein Glaube ist dagegen gefeit; Menschen, die diesen Namen wirklich verdienen, werden Intoleranz und Haß immer bedingungslos und absolut ablehnen und verurteilen, auf welcher Seite immer sie sich zeigen mögen; ob Christenhaß oder Judenhaß, beides ist gleich verdammenswert.

"Der Jude lebte unter eigenen Gesetzen und wollte nie in die Stammesgemeinschaft aufgenommen werden. Mehr noch! Er verachtete das befallene Volk ... Er lehnte die Tisch- und Bettgemeinschaft ab. Beides hätte ihm nach guter Sitte vollkommenen Schutz und Heimatrecht gewährt. Beides suchte er nicht, sondern wies es von sich ...

Wo sich den Juden gegenüber Feindschaft einstellte, entstand sie aus der Selbstüberhebung dieser Zuwanderer.

(Dedestedt, Der Bruder im Ghetto, S. 48)

Die jede Selbstkritik vermissen lassenden übermäßigen Anklagen vieler Juden gegen den Antijudaismus können von einer objektiven Geschichtsschreibung auf die Dauer nicht mehr widerspruchslos hingenommen werden. Wenn viele Juden dauernd von einer "bergehohen Schuld der Nichtjuden, vor allem der Christen, gegen die Juden" reden, kann man dazu nur sagen, daß diese Schuld der Christen um kein Jota höher, größer und schwerer ist als die Schuld, die Juden gegenüber Nichtjuden zu allen Zeiten und an allen Orten auf sich geladen haben, wann und wo sie dazu Gelegenheit hatten und dazu in der Lage waren.

Im Vorspann des Verlages zum Buch Thieme, Judenfeindschaft, heißt es mit gewohnt pathologischer Übertreibung:

"Keine Verirrung des Geistes und keine Verhärtung des Herzens hat schrecklichere Folgen getragen als die Judenfeindschaft."

So liegen die Dinge nun nicht. Menschen, die so maßlos Übertreiben und ihr Schicksal so maßlos Überschätzen, kennen die Geschichte nicht oder wollen sie nicht kennen; sie verfälschen die Geschichte, oder sie sind blind gegen die Tatsachen der Geschichte; sie verschweigen das ungeheure Leid, das im Verlauf der Geschichte Über viele andere Völker dieser Erde, vor allem Über rassische, nationale, religiöse und politische Minderheiten, hereingebrochen ist und das um vieles grausamer war als das der jüdischen Minderheit.

Und: Was immer den Juden in den verschiedenen Ländern zugestoßen ist: sie haben - was nicht viele Minderheiten von sich sagen können -alle Verfolgungen - die sie noch dazu durch ihre präpotente Absonderung und durch ihren Haß gegen alles Nichtjüdische selbst heraufbeschworen haben - überlebt, und zwar, wie die Tatsachen zeigen, nicht schlecht überlebt.

Wenn die in Betracht kommenden nationalen Juden geneigt und bereit sein werden, ihre nationale Fremdheit - wenigstens dort, wo sie als Gastvolk leben - aufzugeben, all das aufzugeben, was die nichtjüdischen Menschen zwangsläufig in den Antijudaismus hineintreibt, wenn sie ihre Mißachtung, ihre Ablehnung, ihre Verachtung, ihren Haß gegen alles Nichtjüdische aufgeben und sich entweder integrieren oder sich separieren und nach Israel auswandern, dann wird die Judenfeindschaft, der Antijudaismus, der fälschlich so genannte Antisemitismus, von selbst verschwinden.

Die Judenfrage ist, wie alle Fragen auf dieser Ebene, auf beiden Seiten eine Frage des Individuums. Für Menschen mit Herzens- und Verstandesbildung wird nicht die Hautfarbe, die Rasse, die Religion, die Nationalität, sondern die menschliche Qualität für die Einstellung zum Nebenmenschen maßgebend sein. Ist der "andere" menschlich unangenehm, so hasse ich ihn zwar nicht, aber ich lehne ihn ab und meide ihn, ich gehe mit ihm nicht spazieren. Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Rasse, ihrer Religion oder ihrer Nation zu hassen, zeugt von defektem Verstand und defektem Herzen. Mir ist jeder Jude als Freund und als Bruder willkommen, wenn er mein Freund und mein Bruder sein will. Die orthodoxen und nationalen Juden sollen uns Christen ruhig weiter hassen und verachten; sie sollen - getrennt von uns - nach ihren Wünschen und nach ihrer Fasson in ihrem Lande selig werden!

Wir brauchen uns allerdings nicht vorzeitig zu freuen, daß damit der ewige Friede im menschlichen Tierreich, im menschlichen Raubtiergarten dieser Erde, eingekehrt sein wird. Es kann unsere geringste Sorge sein, daß die Menschheit jemals in Verlegenheit kommen könnte, Vorwände und Anlässe zu finden, die seit Jahrtausenden gewohnte und geliebte Tätigkeit mit bestem Erfolg fortzusetzen: einander weiterhin die Schädel mit Begeisterung einzuschlagen und einander weiterhin das Leben zu erschweren und zu verbittern.

EIN PATHOLOGISCHER NATIONALZIONISTISCHER EXZESS ZIONISTISCHE HASSPREDIGT GEGEN DAS DEUTSCHE VOLK

Gegenüber diesen geschichtlichen Tatsachen über die Entwicklung des deutschen Antijudaismus geben viele jüdische Darstellungen in subjektiver, bewußter und unbewußter Verdrehung und Verfälschung der Tatsachen eine ganz einseitige und schiefe Darstellung der Stellung und des Schicksals der Juden in Europa und besonders in Deutschland. Als typisches charakteristisches Beispiel für eine solche falsche Darstellung gleichwie für die nationalistische Selbstüberschätzung vieler Juden und ihrer präpotenten Auffassung nachfolgend einige Lesefrüchte aus der Darstellung des E. L. Ehrlich, einem pamphletistischen Haßerguß gegen Deutschland (Artikel "Judenfeindschaft in Deutschland" in Thieme, Judenfeindschaft, S. 238 f):

"Die Furcht vor dem Islam, der das christliche Abendland von Kleinasien und Spanien aus umspannte, verwandelte sich [in Deutschland] in Haß und Fanatismus gegen die räumlich viel näher gelegenen Juden [?!, S. 210][1].

Die Juden waren als Kreditgeber für die kirchlichen und weltlichen Autoritäten unentbehrlich [?][1], anderseits sprach sich die Kirche scharf gegen das Zinsnehmen aus und verurteilte die Juden als schwere Sünder. So entwickelte sich nun natürlich der Haß gegen die Wucherer [!, S.214][1]. Der jüdischen Wucherer wollte man sich während der Kreuzzüge durch Mord entledigen ... [!, S. 210 f.][1]

Verschiedene Städte schlossen mit Karl IV. Verträge, in denen er ihnen Strallosigkeit für die Ermordung ihrer Juden gegen Bezahlung zusicherte. So brachten die Nürnberger nach Vertragsabschluß mit Karl IV. 750 Juden um. Mehr als 350 Judengemeinden vom Bodensee bis nach Preußen, von Flandern bis Schlesien, wurden vernichtet, Zehntausende Juden getötet. Wo keine ungetauften Juden ansässig waren, wurden auch die getauften Juden verbrannt [die beliebte Ausrottungslüge, S. 212].

Die jüdische Leistung hat eh und je den Neid der minderbegabten Blut-und-Boden-Barden und Heimatkitsch-Zinsler hervorgerufen. Das sterile Kulturleben des Dritten Reiches auf fast allen Gebieten ist ein Beweis dafür, daß das Gerede von der Verjudung der deutschen Kultur vor allem dazu diente, die absolute geistige Leere und künstlerische Unfähigkeit der germanomanen Kulturwalter zu bemänteln [S. 2241 ... Judenfeindschaft ist ... neben vielem anderen auch der deutliche Ausdruck einer zerstörten Existenz ... Es ist eine Tragik des deutschen Schicksals, daß echte Humanisten meist nur auf der Bühne Beifall fanden (Lessing u. a.). Humanismus, d.h. die Durchdringung des ganzen Lebens mit echter Menschlichkeit, wurde in Deutschland selbst in Ansätzen selten versucht. Nicht zufällig neigten daher große deutsche Geister dazu, sich von ihrem Volke abzuschließen (Goethe) oder an ihm zu verzweifeln (Hölderlin, Nietzsche). Bei anderen Völkern hatten sich Ideale entwickelt, die auf den einzelnen im Volke wirkten: das Gentleman-Ideal des Engländers, das Citoyen-Ideal des Franzosen, das demokratische Ideal des Schweizers, das Menschenrechts-Ideal des Amerikaners. Als Ausdruck des Strebens eines Volkes hatten diese Ideale eine außerordentliche Formkraft. In Deutschland hingegen blieben die Massen ungeformt; die fahrenden einzelnen repräsentierten nicht das Wunschziel des Durchschnittsmenschen. Durch Überheblichkeit gegen andere, verkrampfte Kraftmeierei (als Ausdruck von Minderwertigkeitskomplexen) sollte ersetzt werden, was nur in ernster Selbsterziehung anzueignen gewesen wäre. Das deutsch-jüdische Verhältnis scheiterte daher nicht nur an objektiven politischen und soziologischen Verhältnissen, sondern an der Unfähigkeit allzu vieler deutscher Menschen, human zu sein. Der mehr oder weniger blühende Kulturtrieb überdeckte in Wirklichkeit nur die Unmenschlichkeit. Die sogenannte Bildung, die Fertigkeit in der Technik und die militärische Tüchtigkeit wurden zum Ideal erhoben; das Entscheidende aber hatte man vergessen und stets von neuem verdrängt: den Menschen. Daher ist es schließlich nicht erstaunlich, daß die Unmenschlichkeit sich gegen die Juden wendete, bei denen einst im Alten Testament für die Welt die humane Weisung aufgerichtet worden war.

Ob im Gerichtssaal der Juristen, im Auditorium der Professoren, im Schulzimmer der Lehrer, im Kasino der Offiziere oder in den Synoden der Pfarreien, so gut wie überall wurde das Humane als das Schlappe deklariert und als undeutsch diffamiert. Die Phrase vom ,Volk der Dichter und Denker' diente ebenso wie ein ausgepredigtes aber nur selten wirklich gelebtes Christentum dazu, das Gewissen zu beruhigen und sich in einer großen Vergangenheit zu sonnen, an der man in seiner eigenen Existenz nur insofern Anteil hatte, als die Jugend in der Schule Bibelsprüche oder Gedichte deutscher Klassiker auswendig lernen mußte. Wie konnten Juden in einem solchen geistigen und menschlichen Klima anerkannt werden? Ihnen war in der Diaspora gewiß nicht vorzuwerfen, daß sie roh wären. Daher imponierte, wenn je überhaupt ein Jude imponierte, der jüdische Schütze, Boxer oder Fechter, der Schmisse wie der deutsche Kollege trug ... An diesen Einzeltatbeständen weit mehr als an der für das menschliche Gehirn konkret gar nicht vorstellbaren Zahl von sechs Millionen ermordeten Juden sollte man erkennen, wes Geistes Kind jene sind, die heute der deutschen Jugend einreden möchten, sie wären nur harmlose Bürger in einem Geschehen gewesen, das zu steuern nicht in ihrer Macht gestanden hätte. Das Grauen und die Verbrechen der zwölf Jahre deutscher Grausamkeit im Seelischen und im Psychischen setzen sich zusammen aus der Summe der Gemeinheit von einzelnen an einzelnen ...

Trotz ihrer Kultiviertheit, und vielleicht gerade ihretwegen, lebten viele deutsche Juden daher in einem luftleeren Raum: nicht in der Welt der Mörder, Leisetreter, Unrechtsapologeten und Chauvinisten, sondern in der Welt Bachs, Lessings, Schillers, Hölderlins, Beethovens und Goethes. Rathenau arbeitete für den metaphysischen Deutschen', den es nur als luftiges Gebilde gab, und mit Rathenau verfehlten seine Gesinnungsfreunde die Einsicht in die reale Existenz der Deutschen ... [S. 239 f.].

Im Judentum hassen die Deutschen das große Gebot der Humanität, der Nächstenliebe, die durch Israel der Welt übermittelte Forderung Gottes selbst ... [S. 257]."

Höher und blöder geht es wirklich nimmer! Und eine solch infame Beleidigung des deutschen Volkes darf heute in Deutschland ein "deutscher" Verlag herausgeben!

Unfaßbar diese Präpotenz und Arroganz, diese Überheblichkeit, Anmaßung und Selbstüberschätzung, diese Verfälschung der Geschichte, unfaßbar dieser alttestamentarische maßlose und giftsprühende Haß gegen alles Deutsche. Er begnügt sich nicht, alles jüdische in den Himmel zu heben: Er bewirft das deutsche Volk mit Kot. Man fragt sich nur, warum so ein Edelmensch nicht im Staate seiner Edelmenschen, in Israel, sondern in der deutschen Schweiz lebt und unter Menschen, die immerhin nicht der "jüdischen" Rasse angehören.

Haß und überhebliche Verachtung des deutschen Volkes zeigen sich auch bei Stefan Zweig. In seinem Nachruf auf Walter Rathenau schreibt er:

"Er war nicht der letzte Jude, der diesem [deutschen] Pack die Stirne zeigt. Er hatte den Mut des Juden, der viehischen Gewalt des ewigen, boche' [des deutschen Schweines] nicht zu achten. Ein Jude mittleren Formats. Und viel, viel, viel zu schade für diese [deutsche] Nation von Stimmvieh, Geschäftemachern, Mördern, Abrückern, Operettenliebhabern und Amtskadavern."

(Zitiert im NE, Februar 1964, S.4)


  1. Was offenkundig alles Nonsens ist.

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