DAS VOLK ALS SOZIALBIOLOGISCHE GEMEINSCHAFT

Die Völker sind die größten organisch gewachsenen Gemeinschaften, deren Sprache, Gefühl (Seele), Kultur, Tradition, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik rassisch, genetisch bedingt, ist. Sie stehen im Mittelpunkt des Weltgeschehens-, ihr Wollen bestimmt den Verlauf der Weltpolitik. Sie werden immer wieder gegen jeden Versuch kämpfen, der ihre wirtschaftliche Substanz und ihre geistigen und kulturellen Lebenswerte angreift und ihren Bestand gefährdet. So kann der Weltfriede nur aufgerichtet werden, wenn die Volksgemeinschaften als solche anerkannt sind und erhalten bleiben.

Wer von dieser Warte die Weltpolitik sieht, ist nie weit von den tatsächlichen Gegebenheiten entfernt und die nationale Strategie und Taktik wird auf festem Boden stehen. Denn es gibt keine ewigen Feinde und keine ewigen Freunde; was meinem Volke nützt ist gut.

Wie weit naturwissenschaftliche Erkenntnisse das weltanschaulich-politische Geschehen zu erklären vermögen, beweist das von WOLFGANG WICKLER, Leiter des Max-Planck-Institutes für Verhaltenspsychologie und Schüler von Konrad Lorenz, verfaßte Buch: "Das Prinzip Eigennutz", herausgegeben im Hoffmann und CampeVerlag, Hamburg. Unter der Uberschrift "Egoismus der Gene" erschien im "Spiegel" eine Besprechung von HOIMAR VON DITFURTH. Er schreibt: "Alle Individuen sind sterblich, was überdauert, ist allein das Erbgut, das mit Hilfe der Keimzellen an die nächste Generation weitergegeben und in der Population so immer Wieder neu gemischt wird. Individuelle Körper oder Leiber sind so gesehen, nichts als Vehikel, denen die Aufgabe zufällt, das, worauf es allein ankommt, nämlich den Gensatz, der sie aufgebaut hat, vorübergehend zu beherbergen, vor Schaden zu bewahren und im möglichst weiten Umfang an die nächste Generation zu verteilen." Der Egoismus (Eigennutz) der Gene enthüllt sich aber in der weiteren Folge als Altruismus (Gemeinnutz). Ditfurth: "Die wichtigste Konsequenz dieses neuen Denkansatzes ist die Tatsache, daß die eigenen Gene nicht nur im Individuum selbst, sondern zum Teil auch bei seinen Angehörigen vorkommen. Man kann der Ausbreitung der eigenen Gene also auch dadurch dienen, daß man diese Angehörigen unterstützt. Wenn der Wert in einer die Grenze des Individuums überschreitenden Einheit besteht, nämlich in der Summe aller identischen Gene, dann ist diese Grenze überschreitende, äußerlich also als Kooperation oder gar als Altruismus erscheinende Verhaltensstrategie unmittelbar verständlich".

Mit dieser wissenschaftlichen Erklärung aus der Sozio-Biologie wird dem Begriff VOLK - ohne ihn zu nennen - eine Bewußtseinsgrundlage gegeben, die lebensgesetzlich und weltanschaulich nicht beweiskräftiger dargestellt werden kann.

Des deutschen Volkes Schicksal und Verhalten als zahlenstärkstes und genetisch einheitlichstes in Europa ist für den Bestand aller weißen Völker entscheidend. Erbgeschichtlich gesehen wurde seine Gen-Gemeinschaft durch die Vertreibung und den Abbau der Stammeseigenwilligkeiten sogar geschlossener als zuvor, ohne daß dies den Siegern von gestern bewußt geworden wäre. Die gegenwärtige Lage fördert zwar die materielle Eigensucht des Einzelnen, die sich aber zum Gemeinnutz wandelt, wenn der Gen-Bestand in Gefahr gebracht und nur über die Festigung der Gemeinschaft gesichert werden kann. Dann kündigen sich neue, politische Ordnungskräfte an, was nur für wenige erkennbar ist, von der im satten Zustand lebenden breiten Masse jedoch nicht wahrgenommen wird.

Neue überpersönliche Aufgaben werden die Kontinuität unserer europäischen Geschichte wiederherstellen und damit auch das selbstbewußte "Ja" zum Leben durch die Steigerung der Kinderzahl sichtbar machen. Sinnbild und Maßstab dieser überpersönlichen Gemeinschaft des Volkes ist der UNBEKANNTE SOLDAT, der init seinem Leben der Erbgemeinschaft Volk gedient hat. ihm gelten Liebe und Ehrgefühl der Nation, tief verwurzelt im Erb-Gut.

ANFANG UND ENDE EINER 2700 JÄHRIGEN EUROPÄISCHEN KULTUREPOCHE

"Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum" (Goethe an Meyer vom 8.2.1796). Wenn die nun abgeschlossene geistes- und naturwissenschaftliche Entwicklung über einen Zeitraum von 2700 Jahren nochmals in Stichworten wiederholt wird, zusammengefaßt sichtbar aufscheint, dann ist erst ertneßbar, welche große Entscheidung für die Zukunft ansteht.

Die europäischen Völker - um diese geht es in erster Linie - haben einen Reifegrad der wissenschaftlichen Erkenntnis erreicht, der sie zwangsläufig zu einer neuen Welterklärung hinführt. Der Traditionsglaube, entstanden aus dem christlichen Fühlen und Denken im Sinne der Gottesschöpfung alles Seins, kann nicht mehr in Einklang gebracht werden mit dem Einblick in die Gesetzmäßigkeit der natürlichen Abläufe, die stets eine relativierte und keine absolute Formgebung der sichtbaren Welt bedeuten. Kein persönlicher göttlicher Meister hat das Universum, das Sonnensystem, die Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen erschaffen, sondern das ewige Gesetz des Werdens und Vergehens. Die ununterbrochene Veränderung der Verhältnisse in Raum und Zeit relativiert das Dasein aller Körper des Universums und der Erde.

Die griechischen Philosophen der vorsokratischen Zeit (700 bis 400 Jahre v.d.Ztr.) hatten weitreichende Erkenntnisse, die sie nur aus ihrer Beobachtungsposition ohne jeglicher exakter empirischer Beweisführung darstellen konnten. Dreihundert Jahre wirkten sie als Naturphilosophen und leiteten ein neues Welt- und Menschenbild ein. Sokrates und sein Schüler Platon widmeten sich der Moral- und Ideenlehre, um dann vom letzte großen Philosophen und Forscher der Antike, Aristoteles, mit langer Nachwirkung abgelöst zu werden. Von da an bis Kopernikus - also 1800 Jahre lang - hatte seine Lehre vom "ätherischen Eins - Gott - Geist" als Schöpfer der Erde und alles Seins gegolten.

Die drei Offenbarungsreligionen durch ihre vom "persönlichen Gott" direkt angesprochenen Menschen: Moses, Christus und Mohammed bestimmten unangefochten von der Geistes- und Naturwissenschaft das religiöse Geschehen des Mittelmeerraumes bis Nordeuropa.

Im 15. Jahrhundert eröffnete Kopernikus den Angriff auf das für die Ewigkeit postulierte statische Weltbild: Die Erde ist eine Scheibe, sie ist der Mittelpunkt des Universums und der von Gott geschaffene Mensch sein Ebenbild. Eine imponierende Machtfülle des Klerus und der europäischen Aristokratie wird ab diesem Zeitpunkt immer mehr in Frage gestellt.

Die Philosophie der Renaissance, vor allem die englischen Empiristen und die Aufklärer auf dem europäischen Kontinent, lösten von Jahrhundert zu Jahrhundert mehr und mehr die Absolutheit des Geist-Gottes auf. Das vollzog sich in erster Linie durch die Zunahme des Wissens in den Bereichen Makrophysik, Physik, Chemie und Biologie. Die schrittweise Entthronung des Gottesbegriffes über Bacon, Spinoza, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche vollzog sich in folgender Reihung: Die Göttlichkeit in der Natur (Spinozas Pantheismus), über Kants Kategorienlehre des Erkennungsvorganges, in dem die körperlichen Sinnesorgane die Umwelt erfassen, zum dialektischen Prozeß Hegels betreffend des Entwickelns neuer Formen, zu Schopenhauers Wille als der Bestimmer alles Seins, bis Nietzsches "Gott ist tot". So verläuft innerhalb der letzten 400 Jahre die geistige Aufklärungslinie innerhalb der Philosophie. Die Naturwissenschaft fördert durch Lamarck, Darwin, Haeckel u.s.w. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts diesen Prozeß.

Im 20. Jahrhundert, bedingt durch die Erweiterung des Wissensstandes, brechen in immer engeren Zeitabschnitten durch Technik, Industrie, Verkehr, Politik, Kriege und neue Machtgebilde noch gesteigert, die alten Strukturen des Glaubens und der Gesellschaft endgültig als bestimmende Faktoren auseinander. Die unaufhaltsame Ablosung der mittelalterlichen Geisteswelt vollzieht sich nach dem 2. Weltkrieg. Neue politische und ideologische Schwerpunkte umspannen den gesamten Globus. Die Wissenschaft und die aus ihr sich ergebenden Erfindungen ließen die große Erdkugel durch die Verkehrs- und Nachrichtengeschwindigkeit klein werden. Die Eroberung des Kosmos mit Hilfe von Erdsatelliten und der ersten Mondlandung wurde eingeleitet. Aber der größte Anstoß zur Veränderung des Weltbildes ergab sich seit dem Zeitpunkt, wo mit Hilfe der Elektronenmikroskopie der Einblick in die mikrophysikalische und mikrobiologische Vernetzung der Materie mit allen Lebensformen möglich geworden ist. Die Feststellung ist sicherlich nicht übertrieben: Die Natur- und Geistesgeschichte wird einmal in die Zeit vor und nach der Epoche der Elektronenmikroskopie eingeteilt werden. Mit der Möglichkeit einer fünf zigmillionenf achen Vergrößerung kleinster Lebens- und Stoffeinheiten ist das Geheimnis der vier Milliarden Jahre währenden Evolution von der Urzelle bis zum Menschen gelöst.

Ab diesem Zeitpunkt ist eine neue Ordnung aller menschlichen Bereiche wie: Religion, Wissenschaft, Kultur, Zivilisation und Politik im wahrsten Sinne des Wortes - notwendig!


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