RASSE UND VOLK ALS POLITISCHE WIRKLICHKEIT

Die entscheidende Frage für jeden Menschen besteht darin, wie sein Harmoniebedürfnis - es bedeutet das so wichtige seelische Gleichgewicht - erreicht werden kann. Er muß im Sozialverbund leben, in welchem seine Entfaltung möglich ist; für sich allein ist er nicht lebensfähig.

Die Evolution hat verschiedene Rassen im Laufe der Jahrhunderttausende in Europa, Asien, Amerika und Afrika hervorgebracht. Sie haben gemäß der kosmisch und irdisch bedingten Lebensgesetze ihres Ursprungsraumes ihre körperliche, seelische und geistige Art entwickelt und ihr Verhalten entsprechend darauf abgestimmt. Der Raum und seine Gesetze prägte die Erbmasse und damit den in ihm lebenden Menschen. Ihre Triebe, Instinkte und Gefühle sind genetisch von Generation zu Generation typischer geworden, sodaß sich eindeutige Revierabgrenzungen im kontinentalen Ausmaß ergeben haben. Überleben können heißt: stetige Anpassung an die fließende Veränderung der Umwelt; daraus resultiert über lange Zeiträume die Mutation, die natürlich bedingte Wesensverschiebungen von Großrasse zu Großrasse im äußeren wie inneren Zustand bewirkte. Die geographische Lage des Lebensraumes bedingt die Winkelstellung zur Sonne, das Klima, die Pflanzen- und Tierwelt, die Vierjahreszeiten in der gemäßigten Zone, die Bodenverhältnisse und so weiter und damit das Verhalten im täglichen Leben: Fortpflanzung, Nahrung, Wohnung, Kleidung und in der weiteren Entwicklung die Religion, Kultur und Politik.

Solange der Einzelmensch in diesem großrassisch bedingten Milieu lebt, kann er trotz aller Spannungen, die der tägliche Lebenskampf erzeugt, sein inneres Gleichgewicht halten. Wird er aber schlagartig in einen fremdrassigen Raum versetzt oder abgedrängt, dann entsteht eine abnorme psychische Spannung, die ihn trotz materieller Lebensmöglichkeiten ständig belastet. Er bleibt ein von der Gemeinschaft Ausgeschlossener, da ihn die eingesessene Bevölkerung instinktiv ablehnt. Wer solche menschliche Verschiebung aus ideologischen oder wirtschaftlichen Interessen mit der Wahnsinnsthese: alle Menschen sind gleich, fördert oder begünstigt, begeht ein Verbrechen an diesen Menschen, das nie mehr auszugleichen ist.

Ein klassisches Schulbeispiel sind die USA. Die indianische Urrasse wurde von den christlichen Europäern fast ausgerottet. Sie waren damit auf den für sie völlig fremden Kontinent die dominante Rasse. Durch einen als verbrecherisch zu bezeichnenden Sklavenhandel wurden hunderttausende dunkelhäutige Afrikaner wie Tiere eingefangen, nach den USA verschifft und dort verkauft wie eine Ware.

Aus ihrem Sippen- und Stammesleben hat man sie herausgerissen und damit ihr genetisch bestimmtes Leben revolutionär verändert. Bis heute sind sie im Gesellschaftsleben der USA die Parias - und die meisten von ihnen leben im großstädtischen Bereich, in welchem viele in das kriminelle Milieu absacken. Und nun kommen Naturforscher, Biologen, Genetiker, Psychologen wie die Herren Herrnstein / Murray und veröffentlichen ein wissenschaftliches Buch mit dem Titel "The Bell Curve" ("Die Glockenkurve").

"Der Spiegel" berichtet in der Nummer 43/1994 darüber und schreibt: "Platz unter der Glocke. Wird Intelligenz vererbt? Sind Schwarze dümmer als Weiße? Sind die Intelligenten erfolgreicher? Ein Buch entfacht in den USA erneut eine erbitterte Debatte um Rasse, Klasse, Intelligenz und Gene. Der alte amerikanische Traum einer integrierten Gesellschaft aus Schwarz und Weiß ist tot. Und wer ist schuld? Nicht Rassenhaß, nicht die gescheiterte Sozialpolitik, auch nicht Elend, Gewalt und Drogen in den Vierteln der Schwarzen. Nein: Schuld sind die Gene. Charles Murray schockt im Autoren-Tandem mit dem (im September an Lungenkrebs gestorbenen) Psychologen Richard Herrnstein die amerikanische Nation mit einer neuen apokalyptischen Vision: In dem Buch "Die Glockenkurve" beschreibt Murray, wie als sozialer Bodensatz der Gesellschaft ein Proletariat von Schwarzen minderer Intelligenz heranwachse. Langfristig werde Amerika daran ersticken."

Der sogenannte "lntelligenz-Quotient (IQ)" wurde von den untersuchenden Wissenschaftern gemäß verschiedener Prüfungsfragen errechnet. Sie urteilten zwischen 70 - 130 Punkten. Der Geprüfte mit unter 70 IQ-Werten ist "sehr dumm"; der mit über 130 "sehr gescheit"; die Mittelintelligenz liegt bei 100. Nun haben nach den Prüfungsergebnissen die Schwarzen ein um 15 Punkte niedrigeren IQ als die Weißen.

Wie entsteht eine solche Differenz? Entscheidend ist die Art der Fragestellung. Die Wissenschafter haben ihre rassisch bedingten Erfahrungs- und Erkenntnissätze, die sich im europäischen Nordraum aufgrund der harten Lebensbedingungen durch Jahrtausende stärker im Bewußtsein verankerten, als Grundlage ihres Intelligenztestes benützt und zwar bestimmt unabsichtlich. Der durch Jahrhunderttausende herangewachsene Schwarze aus dem afrikanischen Kontinent hat völlig andere, raumbedingte Informationswerte in seinem Gehirn gespeichert. Er reagiert daher auf europäisch bedingte Fragen gefühls- wie verstandesmäßig anders.

Wenn es einen umgekehrten Test gäbe, mit dem der Weiße in Afrika vor einem intelligenten Medizinmann bestehen müßte, der nach seinen raumbezogenen Erfahrungen und Gehirninformationen die Fragen stellt, dann wäre wahrscheinlich das Ergebnis umgekehrt: 15 Punkte weniger als die Eingeborenen.

Der Bericht über den in den USA durchgeführten IQ-Test zeigt genau, wie gefährlich die Ideologisierung des naturgesetzlich bedingten Rassebegriffes sein kann. Die Gleichheit aller Menschen als linke, liberale und christlich konservative Weltanschauung steht total im Widerspruch zur naturgesetzlichen Wirklichkeit der Evolution. Mit ihren Konstruktionen einer internationalen Moral- und Soziallehre erreichen sie genau das Gegenteil: das Chaos!

Ebenso ist aber den Ideologen der Rassenüberheblichkeit eine Absage zu erteilen, weil sie im Widerspruch zur ganzheitlichen, organischen, evolutionsbedingten Weltanschauung stehen. Jede Rasse hat ihren einmaligen, raumbezogenen Ausdruck und die entsprechende naturgesetzlich bedingte Wertvorstellung. Will der Mensch auf dieser Erde eine relativ mögliche Harmonie in seinem Da- und Sosein erreichen, dann bleibe er im großrassisch angestammten Raum. Er schaffe dort jene religiöse, kulturelle und politische Ordnung, wie sie seinem genetisch bedingten Wesen entspricht.

Die Würdigung und Anerkennung der gewachsenen Rassen darf aber nicht dazu führen, das Streben nach Weltfrieden mit der politischen Realität zu verwechseln. Der Drang zur Sicherheit und Macht ist in jeder Rasse stark ausgeprägt. Er kann auch dazu führen, daß sie versuchten, sich über ihre naturgegebenen Grenzen biologisch geistig auszudehnen - wie es im Geschichtsablauf schon mehrmals der Fall war -; dann ist eine kriegerische Konfrontation unausbleiblich. So wird das Spannungsfeld zwischen den Großrassen in den nächsten Jahrzehnten stärker und seine Entladung muß als denkbar angenommen werden. Aber solche großen politischen Prozesse und machtpolitischen Möglichkeiten dürfen nicht zu einer moralinsauren und ängstlichen Beurteilung solcher möglicher Vorgänge führen. (Mehr zu diesem Thema im politischen Teil dieses Buches)

Die Völker werden heute von den international ausgerichteten Ideologien in ihrer Wirklichkeit nicht anerkannt und verstanden. Die Nationen sind die gleiche organisch genetisch gewachsene Realität wie die Großrassen; die Unterscheidung voneinander ist nur feiner abgestimmt. Die linken, liberalen und konservativchristlichen Parteiführungen, wie auch ihre Vertreter in den Massenmedien, gehen von der total falschen Auffassung aus, daß der NATIONALISMUS eine IDEOLOGIE sei. ER IST EIN NATURGESETZ UND DAHER NICHT INTELLEKTUELL KONSTRUIERT. Das Verhalten des Volkes in allen seinen Lebensäußerungen ist geprägt von einer ganz bestimmten Erbgesetzlichkeit. Sprache, Kultur, soziale Ordnung, wissenschaftliche und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, verbunden mit der geographischen Lage seines Lebensraumes, ergeben eine eigene Volkspersönlichkeit. Es gibt in der Hochkultur und Religion Volksgrenzen überschreitende Gemeinsamkeiten mit den anderen Nationen der Großrasse. Aber im täglichen Leben sind die Unterschiede von Volk zu Volk teilweise tiefgreifend.

In keiner Großrasse der Welt sind die Volksgemeinschaften so ausgeprägt wie in Europa. Alle haben eine verhältnismäßig hohe Kulturentwicklung und sind daher umso eigenwilliger in ihrer Selbstbehauptung. An diesem Tatbestand scheitern alle Nivellierungsversuche der Internationalisten.

So weist zum Beispiel das deutsche Volk eine verhältnismäßig enge Blutverwandtschaft auf. Vor allem in den Regionen der Volksstämme sind erbgesetzlich dosierte Verbindungen vorhanden, die ein instinktives einheitliches Reagieren auf eingetretene Umstände entstehen lassen.

Im Rahmen von großangelegten Ahnenforschungen innerhalb verschiedener Länder des deutschen Volksraumes wurde festgestellt, daß es über Jahrhunderte bis in die Gegenwart sogenannte Heiratskreise im Radius von vier Kilometer gab und gibt. Die Resultate zeigen, wie eng im Grunde genommen die genetische Verwandtschaft eines Volkskörpers ist. Innerhalb von zehn Generationen - das sind ungefähr 400 Jahre - scheinen lediglich zwanzig verschiedene Ahnen auf, obwohl es mathematisch genau 1024 sein müßten, wenn jeder Ahne aus einer neuen -Erblinie käme. (Diese Forschungsergebnisse werden sicher auch für die anderen europäischen Völker ein ähnliches Ergebnis aufweisen.)

Nur so ist es erklärbar, daß in Kriegs- und Notzeiten sofort eine starke Solidarisierung entsteht. Der in satten Zeiten vorhandene Egoismus wird weitgehend zurückgedrängt, weil der Einzelne instinktiv verspürt, daß seine eigene Selbsterhaltung nur in der artgleichen, genetisch bestimmten Gemeinschaft möglich ist. Jeder Soldat, der im Kriege an der vordersten Front stand, weiß, daß das eigene Leben für das Leben des Kameraden eingesetzt wurde, wenn dieser in Gefahr war. Da gab es kein langes Überlegen ob und wie, sondern der Instinkt rief zum Handeln. Dieser Antrieb entstand aus der verwandten Gensubstanz und nicht aus einer intellektuell bestimmten Ratio. Es gäbe noch viele Beispiele, wie stark die Verhaltensweise des Einzelnen im Volksverband als irrational zu bezeichnen wäre, wenn es nicht die Erklärung der erbgesetzlichen Verwandtschaft gäbe. Vor allem betrifft dies auch den Sozialbereich. Eine echte verstandes- wie gefühlsmäßig abgestimmte soziale Einstellung zum Nächsten ist nur im Volke möglich. Auch die Wirtschaftsleistung, die nicht nur abstrakt technische, sondem auch psychologische Komponenten beinhaltet, muß von der Erkenntnis aus verstanden werden, daß der aristotelsche Lehrsatz: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, abgewandelt wird:

DAS VOLK IST MEHR ALS DIE SUMME SEINER ICHS!

Nur ein Volk, welches durch seinen schöpferischen Geist sich selbst höher entwickelt, dem Einzelnen die Entfaltung seiner Anlagen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ermöglicht, ist von der Natur als auserwählt zu betrachten. Ein solches ist aber auch in der Lage, im Rahmen einer Gemeinschaft der Völker einen entsprechenden Beitrag zu leisten, durch den eine Großrasse im Kampf um die Selbsterhaltung sich leichter behaupten kann. Nur ein leistungsorientiertes Volk kann sich im naturbedingten Selektionsprozeß innen- und außenpolitisch durchsetzen. Selbst zeitbedingte Niederlagen sind nur ein Prüfstein, wie widerstandsfähig seine biologische Substanz ist. Als Beispiel dafür diene das Ergebnis des 2. Weltkrieges aus heutiger Sicht beurteilt: Die Siegerstaaten verloren die Macht - die Verliererstaaten wurden stärker. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie die letzten Kettenglieder der Unfreiheit in den Müll der Geschichte werfen.

Aus naturwissenschaftlicher Erkenntnis und aus der inneren Kraft unseres Wesens sei der Glaubenssatz in einen Stein aus Granit gemeiselt:

Das deutsche Volk ist ein auserwähltes und deshalb unsterblich!

DER HÖHERE SINN EINER MENSCHLICHEN FORTPFLANZUNG

Die Entwicklung aller Lebensformen: Kosmos - Sonne - Erde - Mensch fließt ohne Zeitmaß aus der Ewigkeit in die Ewigkeit. Gesetze ohne Anfang und Ende formen die größten und kleinsten Erscheinungen. Ein Teil der Philosophen, Priester und Künstler vergleichen den Menschen mit dem Sandkorn am Meere, dessen Größe im Verhältnis zum All fast Null bedeutet. Beim Nachdenken über die Rolle des Menschen im Getriebe der Zeit fallen allzuleicht die herausfordernden Fragen: Wo kommt er her? Was will er? Was ist der Sinn seines Daseins? Wohin geht sein Weg?

Wenn der positive Stellenwert des Menschen im Evolutionsprozeß schon mehrmals herausgehoben wurde, so ist es lehrreich, einmal Philosophen von der pessimistischen Seite den Menschen beleuchten zu lassen, um dann besser erkennen zu können, was er im Sein der Lebensstufen wirklich bedeutet.

Da schreibt zum Beispiel ein Herr J. F. von Rintelen in seinem Buch "Philosophie der Endlichkeit" über die existenzialPhilosophische Grundbefindlichkeit der Angst: "Der Entwurf des In-der-Welt-Seins, das Bilden von Welt erweist sich als endlich, geworfen und nichtig so ent-

stand dem Sein immer wieder die Nichtigkeit. … (Rintelen zitiert Heidegger, der Verfasser) "Im Sein des Seienden geschieht das Nichten des Nichts", Sinn und Wertloserklärung (vergleiche M. Heidegger, "Was ist Metaphysik?", Seite 32; "Sein und Zeit", Seite 250).… Dieses Nichts aber enthüllt sich uns jetzt in der Qrundbefindlichkeit der Angst. Sie deutet nicht auf etwas fl'öheres, Beglückendes hin, sondern sie soll das Nichts im Abgrund des Schreckens aufhalten und enthüllt die Nichtigkeit, die das Dasein in seinem Grunde bestimmt. … In der hellen Nacht des Nichts der Angst ersteht erst die Offenheit des Seienden. Es ist nicht das Nichts der Welt, davor die Angst sich ängstet und wir schweben in dieser Angst. So dringt also das Nichts und die Angst zutiefst in das Sein ein So kann Heidegger den Satz Hegels wiederholen: "Das reine Sein und das reine Nichts ist also dasselbe."

Wenn Denker über den Sinn des menschlichen Daseins keine höhere Vorstellung haben, so ist es besser, sie behalten diesen totalen Unsinn für sich. Durch diese Aussage bringen sie letzendlich ihren eigenen Gefühlszustand, ihre individuelle "Geworfenheit" zum Ausdruck, aber es steht i.' ihnen nicht zu, daraus eine allgemein gültige Weltsicht abzuleiten. Es gibt Philosophen, in deren Körper ein stetiger Widerspruch zwischen Wesen und Geist stattfindet, weil er von Natur aus disharmonisch ist. Denker, die eine dunkle Begriffsfindung benutzen, um tief zu erscheinen, gibt es genug. In Wirklichkeit haben sie das Wesentliche nicht begriffen, um relativ mögliche Wahrheiten auszusagen. Solche sind meist sehr einfach, wie im Grunde das gesamte Leben von der Vielheit zum Großen und Ganzen führt.

Ein solches Großes und Ganzes ist der Mensch!

Er ist trotz seiner Unvollkommenheit - etwas Vollkommenes gibt es in der Evolution nicht, da dieser Zustand das Ende wäre - eine einmalige Erscheinung. Alle Priester und Philosophen der pessimistischen Schule sollen zur Kenntnis nehmen, daß im Menschen bereits alle Anlagen und Voraussetzungen in die Erbsubstanz eingeordnet sind, um aus dem gegenwärtigen, noch etwas verunsichert wirkenden, einen starken eigenverantwortlichen Typus zu formen. Es bedarf lebensreligiöser und sozialpolitischer Werte, welche die bis jetzt bestehenden um mehrere Stufen überhöhen.

Wenn Theologen erklären, daß die Evolutionslehre den Menschen zu einem mechanistisch entstandenen "Etwas" degradiert, dann kann die Antwort nur lauten: das ist ihre subjektive Wertung, denn ihr Anspruch auf eine absolute Wahrheit ist eine absolute Einbildung. Wenn der Mensch nicht mehr das "Ebenbild" eines nicht existenten Gottes ist, verliert auch der Priester seine angemaßte Vermittlerfunktion zwischen Erde und Himmel.

Der Mensch erreicht die Position der Selbständigkeit; er übernimmt die volle Verantwortung für sich und seine Umwelt. In ihm konzentriert sich das kosmische und irdische Gesetz als "Geist", indem er dasselbe mit Hilfe der Selbstspiegelung erkennt. Dieser Entwicklungsstand ist seine ureigenste Leistung und beendet somit seine passive Rolle als "gemachtes" Wesen.

Zukünftig heißt seine Order an sich selbst: "Ich will es so !" Warum die Priester von einer Sinnentleerung des menschlichen Daseins sprechen, ist unerfindlich.

Der Sinn des Lebens wird mit der Feststellung, daß der Mensch aus eigener Kraft sich vom tierischen Stadium zum selbstbewußten Wesen entwickelte, auf eine neue Höhe angehoben. Vor allem ergibt sich die logische Folgerung für die Zukunft, daß eine über ihn hinausreichende Höherentwicklung möglich ist. Da beginnt für den Einzelnen wie für die Volks- und Rassegemeinschaften eine ganz neue Selbsteinschätzung, welche den Willen zu einer stetigen körperlichen, seelischen und geistigen Vervollkommnung steigert. Eine derartige Anhebung des Lebensgefühles ergibt ein freudiges Ja zum Weltdasein auch dann, wenn es gilt, Schwierigkeiten zu überwinden. Der Vergleich mit einem Bergsteiger ist angebracht: Er braucht die ganze Kraft, um den Gipfel zu erreichen; und je, schwerer der Aufstieg war, umso stärker ist das Gipfelerlebnis. Jeder weiß auch aus eigener Erfahrung, daß das, was im täglichen Leben mit dem härtesten Einsatz errungen wurde, die größte Freude bereitet. Mit dieser Grundeinstellung wird das Leben selbst zur Religion.

Der Ausgangspunkt für jede weitere Entwicklung ist der Wille zum Kind. Nur ein solcher kann die individuelle, wie auch die völkisch-rassische Zukunft sichern. Daher ist die Partnerwahl von elementarer Bedeutung. Sie darf nicht nur triebhaft erfolgen, sondern muß auch alle menschlichen Eigenschaften mit einschließen: Verehrung der Ahnen, Typus, Charakter, natürliche Intelligenz, Lebensstil, Kameradschaft, Opferbereitschaft für ein höheres Ziel, Liebe zur Natur und Kultur. Die Schließung des Lebensbundes ist für jeden Menschen die wichtigste Entscheidung des irdischen Daseins; sie ist wichtiger als Schule, Lehrzeit und Beruf. Mit dem Ehepartner gibt jeder Mensch seine in ihm angereicherten Genwerte an die nächste Generation weiter.

Der gesamte Lebensprozeß auf diesem Planeten Erde konzentriert sich im Menschen, also in jedem einzelnen Individuum. Die Geschlechterfolge, beginnend mit der ersten Zelle vor vier Milliarden Jahren, war bis zur Gegenwart keine Sekunde unterbrochen. Wäre dies der Fall gewesen, gäbe es keine Menschen. Damit liegt in der Fortpflanzung eine einmalige Größenordnung: sie bedingt das zukünftige Leben. Es gibt daher nichts Erhabeneres und Wichtigeres als den Willen zum Kind. Der Zeugungsakt ist heilig, denn nur durch ihn erneuert sich die Generationskette. Wer dieser Wertung innerlich nicht folgen kann ist dekadent. In ihm ist die natürliche, zur Harmonie führende Lebenskraft weitgehend erloschen. (Es gibt leider auch genug tragische Fälle, wo Kinder ersehnt werden, aber physische Sperren vorhanden sind. Jenen kann zum Trost gesagt werden, daß in vielen Menschen der verzweigten Ahnenreihe ihre eigenen Gene vorhanden sind, so daß sie trotzdem auch ohne eigene Kinder zukünftig weiterleben.)

Die Tragweite der Evolutionslehre erfaßt zu haben, bedeutet, den Schlüssel für das Verständnis des gesamten Lebens zu besitzen. Mit ihm das Tor zum "ewigen Lebenshimmel" zu öffnen, ist jedem Menschen möglich, der Mut und Selbstbewußtsein hat und mit Lust Nietzsches Wahlspruch: "AMOR FATI" - das heißt "die Liebe zum Schicksal" - bejahen kann.


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