4. DIE LAGE DES ISLAM

Er ist ein Machtraum besonderer Art: Rassisch mehr oder weniger homogen - außer den mittelafrikanischen Teil, der primär negroid ist - die Völker und Staaten sind zwar differenziert, aber durch Mohammed und seine Offenbarungsreligion geistig-seelisch aufeinander abgestimmt. Das was ihn von den anderen Machträumen unterscheidet, ist seine missionarische, machtorientierte Zielrichtung mit politisch-fundamentalistischen Aktivitäten nach innen und außen. Religiosität, verbunden mit einer sozialpolitisch revolutionären Stoßkraft, erzeugt eine besondere Unduldsamkeit gegenüber Andersdenkenden. Die noch vorhandene Spaltung zwischen mohammedanischem Ölscheichtum und den sog. volkreichen, ärmeren turkmenischen und arabischen Staaten wird früher oder später durch die Totalität des Fundamentalismus überwunden werden. Dieser Vorgang hängt wesentlich von einer starken Führungspersönlichkeit ab, die sich früher oder später herauskristallisieren wird. Selbst die untereinander geführten Kriege, wie z.B. Irak und Iran, sind Selektionsprozesse im Sinne der naturgesetzlichen Durchsetzung des Stärkeren. Diese Kämpfe wurden bereits mit hochmodernem Kriegsgerät geführt, sodaß sie als "Gefechtsübungen mit scharfen Schuß" zu werten sind. Einige islamische Staaten wie Pakistan, Kasachstan, wahrscheinlich auch der Iran, *sind Atommächte. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese totalste aller Waffen ihre politische Sprengkraft in diesem Machtraum Mittlerer und Naher Osten bis Nordafrika erweisen wird.

Bis jetzt ermöglicht der Ölexport die Beschaffung großer Devisensummen aus den europäischen und asiatischen Industrieländern um damit moderne Waffen ankaufen zu können. So berichtet der "Spiegel" Nr.22/1992: "Iran rüstet auf. Nach Erkenntnissen des amerikanischen Nachrichtendienstes CIA wird die iranische Mullah-Republik bis 1994 zehn Milliarden Dollar für Waffenkäufe ausgeben. Aus China direkt oder über Nordkorea hat Teheran bereits T-54-Panzer, Frog- und Scud-C-Raketen erhalten. Beide Länder bauen angeblich gemeinsam an einer ballistischen Rakete mit chemischen Gefechtsköpfen. Unterstützt von China, arbeitet der Iran auch an einem Atomwaffenprogramm; über Baku wurden ehemalige sowjetische Nuklearexperten ins Land geschleust. Im islamischen Teil der GUS sollen Teherans Akquisiteure zudem bereits zwei Atomsprengköpfe erworben haben. Aus Moskau will Persien Waffen um vier Milliarden Dollar importieren. Die Lieferung umfaßt 72 Kampfflugzeuge und Jagdbomber, 500 T-72-Panzer, sowie Flugabwehrraketen der Sam-Serie und U-Boote der Kilo-Klasse. Weil der dringend auf Devisen angewiesene Rußland-Präsident Boris Jelzin den geheimen Vertrag übernommen hat, soll das erste von drei U-Booten (Reichweite: 10.000 Kilometer) in den nächsten Tagen geliefert werden. 110 iranische Marineangehörige trainieren bereits für die Übernahme in St. Petersburg. "Hand in Hand mit diesem Vorgang entwickelt sich immer stärker die eigene Industrialisierung und damit die Versorgung der Armee aus der nationalen Produktion. Es wird nicht allzu lange dauern und die "Ölwaffe" kommt zum Einsatz in der Form, daß damit außenpolitische Erpressungsversuche erfolgen. So berichtet die "Presse" vom 7.1.1993 mit der Überschrift: "Bosnien: Türkei will Westen mit Ölwaffe zum Krieg zwingen. Die Türkei will in den nächsten Tagen die islamischen Staaten zu einen allgemeinen Erdölembargo gegen die Industriestaaten bewegen: Damit soll der Westen zu einer militärischen Intervention in Bosnien gezwungen werden. Dies kündigte der türkische Außenminister Cetin für das islamische Gipfeltreffen für 11.1.93 in Senegal an. Nach einem Gespräch mit Ägyptens Präsident Mubarak äußerte der Luxemburger Außenminister Poos Befürchtungen, daß der Bosnienkrieg zu einem dritten Weltkrieg führen könnte." Dieser Meldung muß noch hinzugefügt werden, daß es sich bei der Türkei um einen NATO-Staat handelt. Solche Erklärungen beweisen, daß eben die Gefühlsbindung einer Volks-, Rasse- und Religionsgemeinschaft tausendmal stärker ist, als jedes papierene Vertragswerk. In diesem Fall muß noch besonders betont werden, daß eine solche Forderung offiziell von der türkischen Regierung ausgegangen und nicht die Meinung eines Zeitungsschreibers ist. Bemerkenswert ist weiters, daß die vielen Millionen Moslems in Deutschland und Frankreich von gewissen Religionsführem und Politikern der sog. islamischen Welt als Vorposten der mohammedanischen Revolution in Richtung Europa angesehen werden.

So berichtet die deutsche Ausgabe der liberalen Istanbuler Tageszeitung "Milliyet" vom Dezember 1990: 1970 gab es in Deutschland 3 Moscheen, heute sind es 1500… Moscheen sind keine Einrichtung mehr, in denen die Moslems ihre religiösen Pflichten erfüllen. Sie sind in Händen von Vereinigungen mit politischer Zielsetzung … Weitere Moscheen sind im Aufbau, weil sich die Moslems auf Mohammed berufen, der die Bekehrung einer 'Blonden Rasse' angekündigt habe. Diese 'Blonde Rasse' sei das deutsche Volk, davon sind Moslems überzeugt... Der Direktor des Islamarchivs in Deutschland, Mohammed Salim Abdullah, bestätigt: "Ich bin gegen eine endgültige Rückkehr der türkischen Moslems. 1683 sind die islamischen Heere des osmanischen Reiches bis vor Wien gekommen und sie mußten unverrichteter Dinge wieder zurückkehren. Seit 1960 kommen Anatolier nach Deutschland. Für mich steht es fest, Allah schickt die Arbeiter ins Abendland, um den Islam zum Sieg zu führen."

Ebenso ist besonders die Entwicklung an der nordafrikanischen Mittelmeerküste hervorzuheben, da wie z.B. in Algerien, der Fundamentalismus die vier Millionen Moslems Frankreichs, die schwerpunktmäßig im Süden angesiedelt sind, als Operationsplattform nach den Norden benützen will.

Auch der sog. Balkankrieg zwischen Serben, Kroaten und Moslems in Bosnien-Herzegowina bedeutet u.a. ein Vorgefecht zwischen dem Islam und Europa. So schreibt die "Presse" vom 12.3.1993: "Allahs fünfte Kolonne in Europa. Zehn Millionen Moslems leben heute in Westeuropa. Sind sie Allahs fünfte Kolonne? Fundamentalisten fordern lautstark die Unterwanderung der europäischen Gesellschaft." "Die Presse" vom 13.9.1992: "Moslemstaaten liefern Waffen - Bosniens Armee hat nun beste Rüstung." "Die Presse" vom 31.8.1994: "Ankara will Saddam Hussein wieder hoffähig machen. In der Außenpolitik der Türkei weht ein neuer Wind, man bereitet eine Aussöhnung mit dem Irak vor. In der Türkei mehren sich die Anzeichen, daß der neue Außenminister Mümtaz Soysal die Außenpolitik Ankaras auf den Kopf zu stellen beabsichtigt. All das, was dem Westen gefällt, ist dem neuen Verantwortlichen für die türkischen Außenbeziehungen grundsätzlich suspekt, wie die Zeitungen berichten. Lange genug, kritisieren Diplomaten sei Ankara von den Amerikaner für deren strategische Ziele mißbraucht worden."

Es zeichnet sich immer deutlicher ab, daß dieser neu entstehende islamische Machtraum mit 1,1 Milliarden Bewohnern in entscheidenden Bereichen des politischen Lebens bereits gemeinsame Strategien erkennen läßt. In nicht allzu ferner Zukunft wird der Staat Israel, welcher im Zentrum desselben liegt, vor fast unlösbaren Sicherheitsfragen stehen. Vor allem ab diesem Zeitpunkt, wo die USA sich immer stärker auf die kontinental bedingten Probleme zurückzieht und daher die Schutzfunktion für Israel spürbar einschränken muß. Dies wird sich spätestens ab dem Jahre 2000 deutlich zeigen. Es liegt somit auch im Interesse Israels, wenn sich die moslemische Staatenwelt immer mehr mit Europa konfrontiert und damit Europa gezwungen wird, sich auch militärisch und machtpolitisch durch seine geographische Nähe zum Spannungsraum Mittlerer und Naher Osten, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Von Bedeutung in diesem Zusammenhang ist der schon seit drei Jahren andauernde Balkankrieg in BosnienHerzegowina, der dem Grunde nach viel weitreichendere Bedeutung hat, als es das gegenwärtige regionale Ausmaß annehmen läßt. Die vordergründig auftretenden Gegner: Serbien, Kroatien und moslemische Bosnier haben viel stärkere Hintergrundmächte als Antriebsfaktoren. Für das katholische Kroatien steht der Vatikan-, das orthodoxe Serbien bekommt seine Rückendeckung durch den NATO-Staat Griechenland und aus Tradition auch von Moskau-, die Türkei als NATO-Staat stellt sich voll und ganz hinter die moslemischen Bosnier. Die strategische Funktion der Türkei im Rahmen der NATO, den Süden der ehemaligen Sowjetunion im Zusammenhang mit den turkmenischen Völkern zu destabilisieren, ist durch die Auflösung derselben aufgehoben. Die historische Dimension des osmanischen Reichsgedankens erhält eine neue Belebung, indem sie die Speerspitze in Richtung Norden und Westen sein soll.

Israels außenpolitische Strategie muß folgerichtig an einer Verstärkung der Spannung zwischen Europa und den mohammedanischen Staaten interessiert sein. Je länger dieser Balkankrieg dauert, umso eindeutiger ergibt sich der Konfrontationkurs. So ist z.B. die Forderung des amerikanischen Präsidenten Clinton, das Waffen-Embargo gegen die bosnischen Moslems aufzuheben, nur so zu erklären, daß sich mit diesem Vorgang so lange wie möglich die Widerstandskraft derselben steigert. Die katholischen und orthodoxen Staaten Europas kommen umso mehr in den Zugzwang für Serbien und Kroatien. Nach dem alten Grundsatz, daß der Feind deines Feindes dein Freund sei, ergibt sich die natürliche Konstellation zwischen Europa und Israel.

Nur so ist es zu erklären, daß sich so langsam die Sprachregelung der Intelligenten Juden im Zusammenhang mit Deutschland und Europa verändert. So wurde im "Profil" Nr. 34, vom 23.8.1993 ein Interview mit Arthur Hertzberg, Historiker, Judaist und Rabbiner, der zu den führenden Persönlichkeiten des amerikanischen Judentums zählt, wiedergegeben. Er bezeichnet den Antisemitsmus als "Mythologisches Überbleibsel" und erklärt wortwörtlich: "Wir Juden können nicht mehr von unseren Feinden und ihren Schuldgefühlen leben."

Abschließend muß zu diesem neu entstehenden Machtraum festgestellt werden, daß er sich noch in einem Gärungsprozeß befindet. Jedoch entspricht es der Natur solcher weltgeschichtlich dimensionierter Prozesse, daß sich früher oder später eine starke Führungspersönlichkeit oder Gruppe durchsetzt und dann mit konzentrierter Kraft solcher gläubiger Massen, das missionarisch gesetzte Machtziel zu erreichen trachtet. In diesem Augenblick verbinden sich die Irrationalität mit der Realität zum Handeln. Die großen Entscheidungen der Menschheitsgeschichte ergaben sich immer im Zusammenwirken dieser den Menschen beherrschenden Strömung. Sie wird den europäischen Völkern neue politische Verhaltenslinien aufzwingen.

5. DIE LAGE EUROPAS

Seine Geschichte tritt in das Bewegungsstadium ab dem Ende der letzten Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren. Mit dem Abschmelzprozeß wird die Landmasse zwischen dem heutigen England, Norddeutschland und Norwegen, auf welcher verschiedene nordische Stämme siedelten, überschwemmt und es entstand die sogenannte Nordsee. Über Jahrtausende drangen diese Nordmenschen nach dem Süden und Südosten bis in den Raum Indiens. Ob es sich um die Zarathustra-Religion handelt, die Weisheiten der Weda, die minoische Kultur auf Kreta oder der Staatsgründung durch die Hethiter und Philister, den olympischen Götterstaat Athen, den Kriegerstaaten Sparta oder Rom, so ist ihr schöpferischer Ausgangspunkt der des europäischen Nordens. Mit der Machtauflösung Roms tritt nun die Mitte und der Norden des heutigen Europa in eine dynamische Phase bis zu festgefügten staatlichen Gebilden. Bis zum achten Jahrhundert waren es hauptsächlich die Stammeseinheiten, von denen aus politische Machtstrukturen entstanden. Im fünften Jahrhundert hatte zwar THEODERICH DER GROßE, mit Sitz in Ravenna, Grundzüge einer Reichsidee belebt, aber es war nicht möglich, vom Süden her, die Mitte und den Norden mit Hilfe einer Staatsgründung zu beherrschen. Darüberhinaus befand er sich aufgrund der geographischen Lage des Ostgotenreiches in einer ununterbrochenen Auseinandersetzung mit Rom und Byzanz. Erst 350 Jahre später entstand in der Gestalt des Frankenkönigs "KARLS DES GROßEN" ein Führungszentrum, von dem aus im Zusammenhang mit der Christianisierung des germanischen Raumes, eine kontinentale religiöse und politische Ordnungsstruktur sich entwickelte. Dieser Vorgang war aber zugleich eine Spaltung der germanisch-nordisehen Seele, indem die naturverbundene Lebenseinstellung des Nordmenschen sich überschnitt mit der orientalisch-christlichen Lebensauffassung und dem daraus entstehenden Ritual. Es war ein historisch einmaliger Vorgang, daß ein germanischer Fürst mit dem Schwert eine wesensfremde Religion gewaltsam durchsetzte. Nach der Dreiteilung des karolingischen Reiches im Vertrag von Verdun im Jahre 843 in ein westfränkisches, ostfränkisches und langobardisches Reich begann die Staatsgeschichte Europas, durch die in der weiteren Folge die europäischen Völker als organisch gebildete Gemeinschaften entstanden sind. Im Kampf um die Vorherrschaft über den europäischen Kontinent gäbe es viele historische Einzelheiten aufzuzählen, was aber nicht der Zweck dieser Einführungsgedanken ist. Die germanisehen Stämme und in der späteren Zeit das "heilige römische Reich Deutscher Nation" waren im entscheidenden Augenblick jene Kristallisationspunkte, die geistig, wie machtpolitisch die asiatischen Einbrüche der Hunnen, Awaren, Mongolen und Türken abzuwehren hatten. Obwohl sich ab der Renaissance das sog. englische Weltreich (Empire) zu bilden begann und damit das atlantisch-anglikanische Zeitalter einleitete, handelt es sich von Afrika über Asien nach Amerika um einfache Handels-, Marine- und Verwaltungsstützpunkte. Sie stellten wohl imponierende kaufmännische Zentren dar, ohne aber gestaltende oder kulturschöpferische Ausstrahlungskraft zu besitzen. Es war eine wirtschaftliche Kolonial-, aber keine wirkliche Weltmacht. Die geschichtlich entscheidenden Epochen des europäischen Kontinents umfaßten verhältnismäßig große Zeitabschnitte mit folgenden Namen: THEODERICH DER GROSSE, KARL DER GROSSE, HEINRICH I. UND SEIN SOHN OTTO DER GROSSE, FRIEDRICH II., FRIEDRICH DER GROSSE, MARIA THERESIA, NAPOLEON, BISMARCK, STALIN UND ADOLF HITLER. (Lenin wie Stalin sind nur mehr bedingt aufgrund ihrer euroasiatischen Abkunft als europäische Führungsgestalten einzuordnen.) Dieser große Bogen der abendländisch-europäischen Geschichte zeigt deutlich, daß die Lagebeurteilung der Weltmacht Europa andere kausale geschichtliche Zusammenhänge aufweist, als dies bei den USA, China und Japan, sowie den moslemischen Staaten der Fall ist. Während es sich bei China und Japan um genetisch abgestimmte Völker handelt, die eine homogene Kultur und Empfindungswelt aufweisen, ist die USA ein großrassisches wie nationales Sammelbecken ohne gewachsene Kultur (Multikultur, in sich ein begrifflicher Widersinn). Der Machtzustand des Islam wird in erster Linie von der Absolutheit des einzigen richtigen Glaubens bedingt. Dazu kommt doch eine bestimmte Geschlossenheit, die man als "braune Rasse" einstufen könnte.

Der Europäer mit seinen abgeschlossenen Volkspersönlichkeiten, ist wohl im großrassischen Sinne weitgehend einheitlich, jedoch durch die nationale Eigenwilligkeit und Differenziertheit seiner religiösen Gemeinschaften, wie auch der markant erscheinenden Unterrassen (nordisch, fälisch, ostbaltisch, dinarisch, westisch und ostisch) sehr schwer zu vereinheitlichen. Die daraus resultierenden germanischen, romanischen und slawischen Völker sind erst dann bereit, eine politische Gemeinschaft zu bilden, wenn eine außereuropäische Macht ihre eigene Existenz gefährdet. Der Ausgang des 2. Weltkrieges hatte zur Folge, daß die bis dorthin geltende weltweite Dominanz auf das kontinentale Ausmaß reduziert wurde. Die bis dorthin als Peripheriemächte erscheinende Sowjetunion und USA wurden erdumfassend, geopolitisch gedacht, Zentralmächte. Mitentschieden hat die Verlagerung der Machtzentren die Verkehrs- und Nachrichtentechnik, da sich durch sie die Erdentfernungen auf den minimalsten Zeitabstand verkleinerten. Ein entscheidender Faktor für die zukünftige Rolle Europas in der Welt stellt die bevölkerungspolitische Entwicklung dar. Im Jahre 2000 zählt die Weltbevölkerung ca. 6,5 Milliarden Menschen, davon leben allein in Asien 4,3 Milliarden.

Wie schon an anderer Stelle festgestellt wurde, bedingen solche biologischen Prozesse ganz entscheidend das politische Verhalten von Völkern und Großrassen. Während die romanischen Völker entlang der Nordküste des Mittelmeeres immer stärker von einer meist illegalen afrikanischen Zuwanderung betroffen sind, so sind vor allen die europäischen Ostvölker dem bereits fühlbaren biologischen Druck Asiens ausgesetzt.

Besonders Rußland wird die naturgesetzlich bedingte biologische Expansion Chinas innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte herausfordern. Dieser Fragenkomplex betrifft aber nicht nur das russische Volk, sondern die gesamte weiße Rasse des europäischen Kontinents. Die Menschenmassen, verbunden mit der technischen Entwicklung stellen eine einmalige politische Machtballung dar.

Im Leben des politischen Alltags innerhalb der europäischen Staaten sind parteipolitische und taktische Spekulationen das Hauptthema. Es gibt in Anbetracht der oben aufgezeigten weltpolitischen Lage keine strategisch abgestimmten Maßnahmen, die im Sinne einer relativ möglichen Sicherheit getroffen werden. Der Lebenstil der weißen Völker ist im großen und ganzen so ausgerichtet, den Wünschen nach Brot und Spiele zu erliegen. Jeder Politiker hat Angst, von der breiten Masse der Völker einen Gemeinschafts- und Opfersinn für ein höheres Ziel - und sei es auch das des Überlebens - zu verlangen. Unabhängig davon, daß die meisten von ihnen die Dramatik in der Weltpolitik überhaupt nicht erfassen. Sie sind mit internationalen Parolen ausgefüllt und zwar mit der utopischen Auffassung, daß sie mit theorethischen ideologischen Phrasen das Lebensgesetz und die Evolution desselben verändern könnten. So gut es in den Ohren klingen mag, wenn sie von Humanismus, Weltfriede, Menschenrechte, Gleichheit, Multikultur usw. sprechen, so wird damit nicht die geringste Veränderung des dynamischen Lebensflusses herbeigeführt. Dies ist bildlich der Illusion gleichzusetzen, als wenn eine lange Lichterkette am Ufer des Donaustromes den Wunsch verwirklichen will, denselben abhalten zu wollen, in das Schwarze Meer zu fließen.

Mit der konzentrierten Darlegung der weltpolitischen Lage muß zugleich eine entsprechende Konsequenz gezogen werden. Die politischen Systeme innerhalb der einzelnen europäischen Staaten sind immer mehr dem inneren Verfall ausgesetzt. Einerlei ob man in den Medien die Vorgänge in London, Paris, Bonn, Rom oder Moskau berichtet bekommt - um die wesentlichen politischen Zentren zu erwähnen - es zeigt sich überall der gleiche Werteverfall und damit der von Nietzsche vorausgesagte europäische Nihilismus des 20. Jahrhunderts. Die weiße Rasse steht somit vor der großen Entscheidung, eine weltanschauliche und politische Erneuerung einzuleiten und zu verwirklichen. Sollte seine biologische Substanz nicht mehr dazu ausreichen, dann wäre der "Untergang des Abendlandes" (Spengler) unaufhaltsam. Diese pessimistisehe Prognose ist jeden Tag in irgendeiner Form zu lesen und zu hören. Sie hat aber bis zum heutigen Tag kein geschichtliches Beispiel anzubieten, da bis jetzt innerhalb der vergangenen Jahrtausende noch nie eine im Ursprungsraum gewachsene Rasse untergegangen ist. Von dieser Erkenntnisposition werden nun nachstehend die grundsatzpolitischen Forderungen im Sinne einer Lebensfestigung der europäischen Völker und damit des deutschen Volkes erhoben.


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