ZU 1: DIE DEUTSCHE VOLKSEINHEIT

Bekenntnis: Die deutsche Volkseinheit mit dem Grundsatz: "Das Volk steht über dem Staat" ist das oberste Gebot für alle politischen Maßnahmen.

Forderung:

  1. Die biologische Gesunderhaltung unseres Volkes nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Evolution, Genetik und Verhaltensforschung.
  2. Der Staat hat dem Volke zu dienen.
  3. Völker sind keine zufällig entstandenen Gemeinschaften, sondern das Ergebnis einer Jahrtausende währenden Entwicklung. Raum, Erbgesetz, Sprache und Kultur ergeben ihre Einmaligkeit, die mit allen Mitteln der Politik zu erhalten ist.
  4. Jeder deutsche Volksgenosse, unabhängig von seinem weltanschaulichen und politischen Bekenntnis, muß uns der Nächste sein.
  5. Ein in sich geeintes deutsches Volk hat die Existenz der weißen Rasse vom Atlantik bis zum Ural zu sichern. Daraus sind neue Formen und Inhalte einer zukünftigen Reichspolitik abzuleiten.

Der Bekenntnissatz: "Das Volk steht üb dem Staat" ist von elementarer Bedeutung.

Wie schon an einer anderen Stelle dieses Buches herausgestellt wurde, bedeutet der Begriff Volk und Nation viel mehr als eine theoretische, ideelle Aussage. Der von ihm abgeleitete politische Grundsatz des Nationalismus ist keine intellektuelle Konstruktion, sondern die Folge eines biologisch-naturgesetzlichen Prozesses zu einer genetisch bedingten Gemeinschaft. Darum ist eine politische Forderung, basierend auf einem biologisch-naturwissenschaftlichen Weltbild des Nationalismus, auf lange Sicht die richtige Wertgrundlage einer politischen Bewegung. Jeder Internationalismus im Sinne einer Rassen- und Völkervermischung zerstört die gewachsene Ordnung und erzeugt eine unnatürliche Spannung innerhalb der Ganzheit: Körper, Wesen und Geist. Die Massenmedien, einerlei welcher politischen Einfärbung sie unterliegen, sind sich in einem Punkt einig: National sein ist böse, schadet der Menschheit, provoziert Kriege und zerstört die Humanität. Die Antwort darauf kann nur lauten: Der Internationalismus zerstört die gewachsene Ordnung und erzeugt damit Chaos!

Aus dieser Erkenntnis ist die Forderung einer biologischen Gesunderhaltung unseres Volkes fest verankert in der modernen Naturwissenschaft. Sie ist die Voraussetzung für gerechte Lösungen in allen Bereichen der Tagespolitik wie: soziale Ordnung, wirtschaftliche Leistung, kulturelle Gestaltung und außenpolitische Strategie.

Wenn in der Einleitung des politischen Teiles das Lexikon "Der Brockhaus" bezüglich der Definition des Begriffes Politik herangezogen wurde und daraus zu entnehmen ist, daß Politik Macht für Interessentengruppen bedeutet und kein einziges Mal das Volk als Ganzes eine Erwähnung findet, dann liegt hier die durch Jahrhunderte währende falsche geistige Ausgangslage zur Bewältigung politischer Probleme. Erst wenn nach Goethes weiser Auffassung von der Volkheit die gesetzlichen Maßnahmen ergriffen werden, können dieselben gerecht sein. Die Interessensgruppen, welche sich im täglichen Leben innerhalb des Volkes bilden, werden dann um so sicherer ihre Existenzwünsche erfüllt bekommen. Somit hat der Staat als reines Organisationsgebilde mit seinen legislativen und exekutiven Möglichkeiten in erster Linie dem Volksganzen zu dienen.

Alles, was ein Staatsvolk als solches auszeichnet wie Sprache, Kultur, soziales Verhalten, Leistungsstärke, internationaler Stellenwert sind eine Folge der genetisch bedingten biologischen Grundlage. Wer einmal die Tragweite dieser Feststellung in ihrem ganzen Ausmaß erfaßt hat, wird auch jede andere organisch entwickelte Volksgemeinschaft mit ihrem wesensmäßig bedingten Verhalten respektieren und achten. Aber in erster Linie muß der eigene Volksangehörige der Nächste sein, einerlei welcher Partei, Konfession oder Standesgruppe er angehören mag.

Des deutschen Volkes Lebensraum liegt in der Mitte Europas. In ihm leben 90 Millionen, die innerhalb der gesamten weißen Rasse das größte organisch abgestimmte Volk bedeuten. Mit dieser Zahl und seinen angeborenen Eigenschaften ist es das leisungsfähigste. Die Teilungsversuche der Siegermächte von 1945 bezweckten die Schwächung seiner wirtschaftlichen und politischen Potenz, um es mit Hilfe dieser Maßnahmen von außen beherrschen zu können. Das biologisch bedingte Zusammengehörigkeitsgefühl war jedoch stärker, als alle künstlich ideologisch bedingten Aufspaltungen in eine Speerspitze des kapitalistischen westlichen Systems (BRD) und des kommunistischen Ostens (DDR). Österreich nimmt in diesem Zusammenhang aufgrund seiner historischen Entwicklung eine Sonderstellung ein, die je nach politischen "B arometerstand" eine Anpassung an die allgemeinen Machtzustände mit sich brachte.

Seine Neutralität hatte bis zu diesem Zeitpunkt, wo sich NATO und WARSCHAUER PAKT konfrontationsbereit gegenüberstanden, einen gewissen sicherheitspolitischen Wert. Durch die Auflösung der Sowjetunion in ihre nationalstaatlichen Gegebenheiten und als logische Folge das Freiwerden aller osteuropäischen Staaten, hat dieser Neutralitätsstatus keinen realpolitischen Sinn. Mit der Volksabstimmung betreffend des Eintritts Österreichs in die EU, bei der zwei Drittel der Österreicher das Ja dafür aussprachen, hat sich wie von selbst der ursprüngliche Neutralitätsinhalt aufgehoben. Jetzt erst kommt auf diesen österreichischen Staat eine an sich großartige Aufgabe zu, die seiner Jahrhunderte bestehenden historischen Existenz entspricht. Man kann von einer gewissen Kontinuität der deutschen Geschichte Österreichs sprechen, die eine reichische Dimension beinhaltet. Für sich allein als Kleinstaat hätte sich eine "Verschweizerung" ergeben, die im Widerspruch zur Historie und geopolitischen Lage steht. Mit der EU-Rückendeckung und damit natürlich der Deutschlands, entsteht eine sehr starke europäische außenpolitische Position, die Österreich aus dem politischen "Provinzialismus" herausführt.

Wenn im Punkt 115 festgehalten ist: "Ein in sich geeintes deutsches Volk hat die Existenz der weißen Rasse vom Atlantik bis zum Ural zu sichern, dann sind daraus neue Formen und Inhalte einer zukünftigen Reichspolitik abzuleiten". Die gesamte deutsche Nation hat eine gewaltige Verantwortung für die Substanzerhaltung aller europäischer Völker übernommen. Damit scheiden alle Vorbehalte der westlichen und östlichen Staaten aus, was die Einheit des deutschen Volkes betrifft. Wenn die gewesene englische Ministerpräsidentin Thatcher in ihren Memoiren, wie auch in einem Interview mit dem "Spiegel" im November 1993 ausdrückt, daß die deutsche Wiedervereinigung eine große Gefahr für die englischen und europäischen Lebensinteressen darstellt, dann beweist sie, daß die englischen Politiker, zum Teil auch die französischen und italienischen, die ganze Tragweite der auf Europa zukommenden Probleme aus dem afro-asiatischen Raum bis heute nicht begriffen haben. Mit den Formulierungen: "Ihr wollt den Rest Europas" oder "Stoppt den deutschen Moloch" gibt Frau Thatcher die Grundstimmung jener Politiker wieder, die im Hintergrund die negative Haltung gegen Deutschland in der Presse, wie auch in den diplomatischen Zirkeln, bewirken.

Für jeden idealistisch und realistisch denkenden Deutschen muß es klar sein, daß die zukünftige Aufgabe des deutschen Volkes die Substanzerhaltung der gesamten weißen Rasse sein muß. Mit dieser Grundeinstellung bekommt die Reichsidee völlig andere Vorzeichen. Es kann mit ihr nicht die Anstrebung der nationalen Vorherrschaft verstanden werden, so wie sie durch Jahrhunderte hindurch in der europäischen Geschichte von allen Mächten aufgefaßt wurde. Die wirtschaftliche und militärische Kraft, welche von einem 90-MillionenVolk im Zentrum Europas ausstrahlt, muß für die Zukunft so wirksam werden, daß sie allen Süd- und Ostvölkern Europas in der Form zu Gute kommt, daß ihre eigene wirtschaftliche und militärische Stärke weitgehendst gefördert wird. Ihre geopolitsche Lage im Zusammenhang mit dem biologischen Aufbruch des afro-asiatischen Raumes zwingt sie zur Konfrontation mit den außereuropäischen Mächten. Jede Milliarde Mark, welche in diesen Staaten in irgendeiner Form investiert wird, verstärkt den Schutzwall Zentraleuropas. So entsteht eine Synthese zwischen nationalen Sicherheitsdenken, Reichsidee und Außenpolitik. Es gibt keine andere strategische Alternative! Das Gesetz des politischen Handelns wird diktiert von der Erhaltung der großrassischen und völkischen Substanz. Es gibt keine höhere Begründung für notwendige politische Maßnahmen als diese. Wer gegen die Kausalität in der Evolution des Lebens sündigt, wird mit dem Untergang bestraft. Werden die gegenwärtigen Politiker Europas von dieser zukünftigen Entscheidungsdimension bewertet, dann bekommen sie die Benotung "Nicht Genügend".

ZU II: STAATENBUND EUROPÄISCHER VÖLKER

Bekenntnis: Die europäischen Völker und ihre genetisch bedingten schöpferischen Leistungen müssen erhalten bleiben.

Forderung:

  1. Zum Zwecke der Arterhaltung der weißen Rasse müssen sich alle germanischen, slawischen und romanischen Völker zusammenschließen.
  2. Die Einigung Europas soll sich auf der Basis eines Staatenbundes vollziehen. Innerhalb desselben können die Völker ihre besonderen Probleme von Staat zu Staat selbständig abklären.
  3. Eine gemeinsame Außen, Verteidigungs- und indexgesicherteWährungspolitik.
  4. Die neue geopolitische Achse heißt: Berlin - Moskau, Berlin - Paris, Berlin - Prag - Wien
  5. Europa ist kein Einwanderungskontinent fi afro-asiatischen Großrassen.

Die Stärke und Schwäche der mehr oder weniger fein differenzierten europäischen Völker besteht darin, daß ihre eigenwillige, kulturschöpferische, wie staatspolitisehe Ordnung natürliche Egoismen entwickelt. Der genetisch bedingte Volkskörper reagiert wie das Einzelwesen -nach dem Gesetz der Selbsterhaltung. Daraus resultieren nationale Empfindsamkeiten, bei überschneiden von Interessen auch Feindlichkeit gegenüber dem Nachbarvolk. Diese Vorgänge erzeugen nationale Spannungsfelder bis hin zur kriegerischen Auseinandersetzung. Die abendländisch-europäische Geschichte weist zur Genüge solche Tatbestände auf. Darüber ideologische Streitgespräche zu führen, Vernunftappelle zu erlassen oder zu moralisieren, entspräche nicht der Wirklichkeit lebensgesetzlicher Prozesse. Bis zu einem gewissen Grad sind darin selektive Vorgänge eines höheren Ordnungsprinzips zu erkennen.

Nach dem allgemein gültigen Prinzip der Dialektik: These-Antithese-Synthese hat sicherlich der 2. Weltkrieg in Europa eine machtpolitische Lage entstehen lassen, die zwangsläufig zu einer kontinentalen-großrassischen Synthese führen muß.

Die global neu entstandenen Machtregionen erreichen ein Ausmaß und zwar bevölkerungs-, kultur-, wirtschaftssozial- und militärpolitisch, wie sie in der Menschheitsgeschichte noch nie vorhanden waren. Das erste Mal erzwingt der Machtkampf kontinentale großrassische Zusammenschlüsse, um als kleinere Gemeinschaft in einer größeren bestehen zu können. Es entsteht somit die Zwangslage, völkische Eigeninteressen im Rahmen einer europäischen Gemeinschaft mit den anderen Nationen abzustimmen, ohne die organisch gewachsene Eigenart mit einem widernatürlichen, ideologisch-künstlich aufgebauten Intemationalismus einzutauschen. Daher ist die Forderung nach einem europäischen Bundesstaat widernatürlich. Niemals wird es möglich sein, von der Nordsee bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis zum Ural gleichgeschaltete Verhaltensweisen auf demokratischer Basis zu verwirklichen. Selbst in einem europäischen Parlament herkömmlicher Art würden die National-, wie die Gruppeninteressen die beherrschenden Elemente sein und daher die Schwächeren dominieren.

Es gibt daher nur eine konstitutionelle Form einer Völkergemeinschaft: das ist der Staatenbund!

In diesem Zusammenhang lassen sich viele Probleme von Volk zu Volk, regional abgestimmt, organisch lösen. Jedoch in den Hauptfragen muß eine europäische Lösung mit Hilfe eines Gesamtvertrages zustande kommen. Dies betrifft die politischen Sachbereiche wie Außen-, Verteidigungs- und indexgesicherte Währungspolitik. Die schon erfolgte weltmachtpolitische Lagebeurteilung zeigt sehr deutlich, daß in den nächsten Jahrzehnten die größten Entscheidungen der Menschheitsgeschichte fallen. Solche naturgegebenen Herausforderungen sind nur zu bestehen, wenn ein gewisser nationaler Eigenverzicht, im Sinne der Erhaltung der Großrasse, verwirklicht wird.

1) Außenpolitik:

Die bestehenden europäischen Vereinigungen wie z.B. EU, KSZE, usw. schaffen eine gemeinsame Plattform mit dem Grundgedanken der außenpolitischen Koordinierung. Vor allem in Richtung Afro-Asien und Islam muß Gesamteuropa seine Interessen eindeutig vertreten. Es gibt geographische wie wirtschaftliche Schwerpunkte, für die eine gemeinsame Sprachregelung festgelegt werden muß. Die entscheidenden Sicherheitszonen heißen: Ural - Ussuri - Wladiwostock im Osten und Mittelmeer im Süden. Diese Räume bedeuten das Sicherheitsglacis für Gesamteuropa und so hat auch dieses dafür zu sorgen, daß die dort lebenden slawischen und romanischen Völker die entsprechende Rückendeckung erhalten. (Ein Krieg wie in Bosnien-Herzegowina muß mit aller politischer und militärischer Entschlossenheit verhindert werden.)

2) Verteidigungspolitik:

Eine starke Europaarmee, welche national wie regional so gegliedert ist, daß ein europäischer Generalstab die national ausgerichteten Armeen in die entsprechenden Gefahrenzonen dirigiert. Wehrpsychologisch ist dies von besonderer Bedeutung, da nur solche Truppen in der Größenordnung von Armeen und Divisionen eine entsprechende Kampfkraft entwickeln können. Die nationalsprachliche Befehlsübermittlung zwischen europäischen Generalstab und Armeen wird durch besondere Abteilungen herbeigeführt. Es ist von großer Bedeutung für die Schlagkraft der europäischen Verteidigung, daß es ein eindeutiges zukünftiges Feindbild gibt. Je deutlicher und entschlossener der eventuelle zukünftige Gegner erkannt und eingestuft wird, umso stärker wird sich die Abwehrkraft steigern. Die europäischen Völker haben kein expansionistisches Ziel, sondern wollen ihren Landesbestand erhalten. So ist auch diese Frage von elementarer Bedeutung für die zukünftige Waffenstruktur und Ausbildung der Armeen. Der wehrpsychologische Zustand muß eine besondere Beachtung finden. Die gegenwärtige Lebenseinstellung der europäischen Völker bedarf einer Korrektur, indem ihre Existenzgefährdung eindeutig festgestellt wird.

Der alte römische Grundsatz "Rüste zum Krieg, wenn du den Frieden erhalten willst", ist für die europäische Lage von großer Bedeutung. In diesem Augenblick, in dem es kein militärisches Vakuum mehr bedeutet, i s t die Friedenschance am größten.

Wesentlich für die europäische Außen- und Sicherheitspolitik ist die Festlegung eines neuen geopolitischen Schwerpunktes. Die aus der Teilung Deutschlands und damit Europas entstandene Achse Bonn-Paris, BonnLondon, Bonn-Washington muß verlagert werden. Sie kann nur lauten: Berlin-Moskau, Berlin-Paris, BerlinPrag-Wien. Von entscheidender Bedeutung ist die wirtschaftliche und soziale Festigung Rußlands und der Ukraine. Diese beiden Staaten sind das wichtigste Bollwerk in Richtung Asien. Alle europäischen Staaten müssen darauf hinwirken, daß diese beiden Völker auf keinen Fall alte Konflikte nationalpolitisch austragen. Auf diesen Augenblick wartet China, wie die moslemisch-fundamentalistische Welt. Die "Presse" vom 28.8.1992 berichtet über die Spannungen zwischen Rußland und Ukraine und schreibt: "Ukrainische Bauern gegen den russischen Bären. Von Königsberg über die Krim zur Schlangeninsel: Im Westen der Ex-Sowjetunion schlummern gefährliche Konflikte.… Nationalismus hat viele Gesichter. Gerade im ehemaligen Machtbereich des Marxismus entstanden Nationalgefühle vielfach aus einer allgemeinen Unzufriedenheit, die sich jahrelang aufgestaut hatte. … Gefördert wurde der Nationalismus aber auch durch das Heranwachsen neuer Bildungsschichten, nachdem der Stalinismus die gesamte Intelligentsia der beherrschten Völker liquidiert hatte. Die neuen Männer kommen fast ausschließlich aus der Bauernschaft oder dem noch jungen Industrieproletariat, das sich seiner bäuerlichen Wurzel ebenfalls bewußt ist. Sie bringen aus ihrer Kindheit mehr lebendiges Volksbewußtsein mit, als das von Stalin ausgeschaltete städtische Bürgertum bewahrt hatte."

Dieses tragische Geschichtsverhältnis zwischen Rußland und der Ukraine muß seine Aussöhnung darin finden, daß sie sich nur gemeinsam gegen den biologischen Aufbruch Asiens behaupten können. Die weltrevolutionäre Zielsetzung der bolschewistisch-marxistischen Sowjetunion ist endgültig vorbei und nur die nationale und soziale Konsolidierung beider Völker kann der gesamteuropäischen Aufgabe dienlich sein. Darüberhinaus müssen sich auch die mittel- und westeuropäischen Politiker und Inhaber der Massenmedien endlich einmal klar machen, daß ihre Werturteile gegenüber jenen Persönlichkeiten, die heute die russische Politik bedingen, deplaziert sind. Wer in Moskau die politische Macht ausübt, ist Sache des russischen Volkes. Für die Zukunft steht eines fest, daß nur ein national- und autoritätsbewußter Russe in Verbindung mit der militärischen Führung diesen riesigen Raum im Ausmaß von 21 Millionen km2 und 146 Millionen Einwohnern stabilisieren und ordnen kann. Viele europäische Regierungen werden bei manchen Namen, der als zukünftiger Führer Rußlands in Frage kommt, in ihrer Wertung eine 180gradige Wendung vornehmen müssen.

Die militärische Kraft Rußlands ist die Voraussetzung, daß es seine Glacisfunktion für Gesamteuropa erfüllen kann. Die Hauptursache für die gegenwärtigen wirtschaftlichen Probleme ist eine total falsche Währungpolitik. Rußland muß so schnell wie möglich ein richtiges Verhältnis zwischen gesamtwirtschaftlicher Leistung und Höhe des Notenumlaufes herbeiführen.

Dieser notwendige Prozeß betrifft aber nicht nur die osteuropäischen, sondern alle europäischen Staaten. Der Währungs- und Schuldenzustand der mittel- und westeuropäischen Nationen erzwingt ebenfalls eine totale Neuordnung. Sie kann nur von einem realen Verhältnis zwischen Wirtschaftsleistung und Geldmenge ausgehen. Eine zukünftige gemeinsame europäische Währung, im Sinne einer Indexsicherung ist generell die Voraussetzung für die, Lösung aller wirtschaftlichen, sozialen und sicherheitspolitischen Maßnahmen. (Dieses Kapitel bekommt im Rahmen eines anderen Programmpunktes seine genauere Erklärung.)

Nur von dieser Basis aus wird es möglich sein, den neu entstandenen Weltmächten, die einen unmittelbaren geographischen Bezug zu Europa haben, eine Begrenzung ihrer eventuellen Expansionsabsichten glaubhaft zu machen.


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