ZU III: SYSTEMVERÄNDERUNG DURCH DIE NATURWISSENSCHAFTLICHEN ERKENNTNISSE

Bekenntnis: Eine ganzheitlich ausgerichtete Weltanschauung ist die Voraussetzung für eine politische Systemveränderung im Sinne eines ökologisch-ökonomischen Gleichgewichtes. Die Naturgesetze sind Maßstab für alle gesetzgeberischen und exekutiven Ausführungen.

Forderung:

  1. Das Wirtschaftswachstum muß beendet werden. Alle landwirtschaftlichen und industriellen Überproduktionen sind zugunsten der Qualität abzubauen.
  2. Das Ende des Zins- und Zinseszins-Kapitalismus, der das unbegrenzte Wachstum herausfordet. Er belastet die natürliche Lebensgrundlage: Boden, Luft, Wasser.
  3. Eine Lebensordnung, welche die geographisch bedingte Entwicklung von Mensch, Tier und Pflanze als organisch gewachsene Arten anerkennt.
  4. Kampf gegen die lebensfeindliche mulikulturelle Ideologie.

Wenn das politische Wollen ohne einem festen weltanschaulichen Fundament in die Tat umgesetzt werden soll, dann kommt gesetzmäßig der Augenblick, wo die Zielrichtung sich als kurzlebig oder falsch erweist. Alle großen Entwicklungsabschnitte der Menschheitsgeschichte, deren es verhältnismäßig nicht viele von markanter Bedeutung gibt, haben konstante unsichtbare Ströme, die sich stets in korrelativer Beziehung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bewegen. Dieser Vorgang vollzieht sich nicht linear, sondern immer in Zusammenhang mit Rückkoppelungseffekten, aus deren Zusammenspiel sich dann an der sichtbaren Oberfläche ein historisches Ergebnis zeigt. Erst die Einblicknahme in die naturgesetzlich-evolutionär bedingte Menschwerdung und ihrer Artendifferenzierung ermöglicht die Feststellung, daß jede Realpolitik dem Grunde nach kosmisch und irdisch kausal gebunden ist. Wie schon an einer anderen Stelle hervorgehoben wurde, ist die Herausbildung der Großrassen und Völker im Laufe der Jahrhunderttausende im Zusammenhang mit ihren Erscheinungen und Verhalten raumgesetzlich abhängig. Sie sind daher bewußt oder unbewußt ein Ergebnis der Natur, ja sie sind die höchstentwickelte Natur selbst und daher von ihr durch und durch determiniert.

Es wird in der heutigen Zeit sehr viel von der Ökologie geschrieben und gesprochen. Luft und Wasser, Pflanzen- und Tierwelt werden als Hauptthemen aller ökologischen Bewegungen herausgestellt. Nur der Mensch in seinen verschiedensten Erscheinungen wird vom Gesichtspunkt der Arterhaltung aus dieser Thematik ausgeklammert. Die Gleichheitsutopie ist aber lebensgesetzlich genauso naturwidrig, wie die Unterteilungen der Gattungen in Arten und Rassen nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. Nur ist diese großrassische und völkische Differenzierung von Gemeinschaften vom makro- und mikrobiologischen Gesichtspunkt viel komplizierter; vor allem wenn es um die psychologische und geistige Verfassung geht, die genauso genetisch bedingt ist, wie die Verschiedenheit des äußeren Erscheinungsbildes. Alle internationalistisch ausgerichteten Weltanschauungen und politischen Parteien werden dieser grundsätzlichen Erkenntnis nicht gerecht und operieren national wie international von einer utopischen Grundlage aus. Damit sind ihre legislativen und exekutiven Maßnahmen innerhalb des Staatswesens meistens falsch. Intellektuell wie ideologisch wird mit bester Absicht Menschentum, Weltfriede, Gleichheit mit Hilfe der Massenmedien verkündet, jedoch die Resultate sind immer mehr lokale wie kontinentale Kämpfe um die Macht, mit hundertausenden Toten pro Jahr. Seit 2000 Jahren verkünden die Offenbarungs-religionen die angebliche göttliche Ordnung, die einmünden soll in die Nächstenliebe, aber genau das Gegenteil zeigen die Wirklichkeiten der Weltgeschichte: Kampf, Auslese, Macht und Höherentwicklung des Siegers. Die Frage lautet daher: behalten die europäischen Völker ihre religiösen und politischen Utopien, oder bauen sie sich gemäß der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse eine neue Wertwelt auf, mit der sie die Chance haben, die nächsthöhere Stufe des menschlichen Seins zu erreichen. Nietzsches Philosophie von der Umwertung der Werte - Wille zur Macht - Cbermensch findet bereits in der oben ausgeführten weltmachtpolitischen Konstellation ihren Niederschlag. Die Spitzenspezies Mensch befindet sich bereits in einem Teilungsprozeß, der den nächsthöheren menschlichen Typus entstehen läßt. Die Entscheidung fällt in erster Linie zwischen der weißen und gelben Rasse. Sie wird den größten Weltkrieg der Menschheitsgeschichte hervorrufen. Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts waren dafür nur Vorentscheidungen. Der Sieger dieser unausbleiblichen biologischen Konfrontation ist der endgültige Herrscher über die Welt. Die Naturwissenschaft und die daraus resultierende Technik hat ein Ausmaß erreicht, daß von einem Punkt der Erde jeder andere mit den modernsten Waffen beherrschbar ist. Eine solche Situation gab es bis jetzt in der Geschichte nicht und kein europäischer Politiker bezieht diese in sein Zukunftskalkül ein. Es ist menschlich verständlich, solche harten Gegebenheiten verdrängen zu wollen, nur mit der Wirklichkeit hat dies wenig zu tun.

Es ist daher notwendig, von einer großen strategischen Position die Politik des Tages zu gestalten. Der Mensch lebt vom Humus des Bodens. Es klingt banal, muß aber eine totale Umkehrung der heutigen politischen Maßnahmen mit sich bringen. Die Belastung der selbstverständlichen Gegebenheiten Luft, Wasser, Boden durch die Massenproduktion und seinen internationalen Verteilungsmechanismus bedeutet für die nächsten Jahrzehnte das Ende der Lebensqualität. Die Wirtschaft bekam völlig falsche Sinnvorzeichen. Sie hat nicht mehr die Aufgabe, dem Menschen die Lebens- und Erhaltungsgrundlagen zu sichern, sondern artet aus in die reine Kapital- und Handelsspekulation. Damit lösen sich alle organisch gewachsenen, dem Gesetz des Lebensraumes entsprechende Volksgemeinschaften auf. Sie verlieren ihr seelisch-kulturelles Gleichgewicht, indem sie einen primitiven Tagesmaterialismus als Sinn des Daseins ausgeliefert werden. Der ganzheitliche Typus, indem sich Körper, Geist und Wesen harmonisch verbinden, geht einer Auflösung entgegen und muß einer kulturellen Wüste weichen.

Ein erschütterndes allegorisches Bild: Der eiskalte kapitalistische Wind verbläst den Ackerboden und hinterläßt die lebenserstarrte Wüste. So ist die Forderung, daß alle Rassen und Völker in ihrem angestammten Raum verbleiben, die natürlichste und selbstverständlichste. Sie müssen gemäß des inneren Gesetzes, welches ihr Lebensraum in sie genetisch einverleibte, ihre eigene Ordnung und kulturelle Ästhetik entfalten. Nur daraus kann das relativ höchste Glücksgefühl entstehen.

Der Kapitalismus provoziert Kriege, Entwurzelung von Millionen Menschen, die aus ihrem einfachen angestammten Raum mit gewachsener Kultur in wirtschaftlich höher entwickelte Zivilisationen abwandern. Daraus entsteht mit Hilfe der international ausgerichteten Presse die moralisch untermauerte Forderung, sie sind genau solche Menschen wie alle anderen und haben daher im Rahmen einer multikulturellen Gesellschaft das gleiche Lebensrecht wie das Wirtsvolk. Mit dieser Wertung werden zukünftige Revolutionen importiert. Es ist wohl sicher anzunehmen, daß dahinter eine gelenkte Strategie dieses Menschheitschaos herausfordert. Allein das erkannt zu haben, bedeutet bereits eine wesentliche Verminderung der Gefahr, daß die Völker ihren ursprünglichen Charakter verlieren.

ZU IV: EVOLUTION DES MENSCHEN

Bekenntnis: Der Mensch ist die höchste Form einer vier Milliarden Jahre währenden Evolution. Seine Würdigung hat ein lebensreligiöses Anliegen zu sein.

Forderung:

  1. Seine sittliche Einbindung in die Gemeinschaft, die individuelle Entfaltungsmöglichkeit zu fördern.
  2. Ein menschenwürdiges Dasein, in dem sich die seinem Wesen entsprechende Kultur mit Körper und Geist ästhetisch verbinden können.
  3. Die Entwicklung der geistigen und charakterlichen Anlagen ist durch ein umfassendes Erziehungs- und Bildungssystem zu fördern.
  4. Der Schutz des persönlichen Lebens und der Gemeinschaft muß durch eine entschlossene Bekämpfung des Verbrechertums gewährleistet sein.

Die Heraushebung von zwei Großgemeinschaften wie Rasse und Volk bedarf einer eindeutigen Abklärung des Verhältnisses: Mensch zu Volk. Gerade die Entwicklung von der Urzelle bis zum gegenwärtigen menschlichen Einzelwesen zeigt ein gewaltiges Ergebnis, welches in der Selbst- und Umwelterkenntnis den Höhepunkt erreicht. Die erbgesetzliche Kontinuität von einer Generation zur nächsten innerhalb eines Zeitraumes von vier Milliarden Jahren ist wohl als das größte "Wunder" des Lebens zu bezeichnen. Es gibt keine Sekunde der Unterbrechung dieses Erbstromes bis zur Gegenwart. In jedem Individuum schlummern Milliarden von Erfahrungsinformationen, die sämtliche Stadien der Artenbildung beinhalten. Überträgt man diese Evolution auf die Wertungsebene bezüglich der Einschätzung des Einzelmenschen, dann ist jeder, einerlei wie weit seine Persönlichkeitsstärke innerhalb der Menschheit oder der Blutsgemeinschaft des Volkes wirkt, eine Einmaligkeit. Daher hat jeder Mensch das Recht, daß seine Würde anerkannt und geschützt wird. Diese Art von Naturrecht hat ihren tiefen sozialen Sinn. Wenn an einer anderen Stelle der aristotel'sche Grundsatz, daß das Ganze mehr ist, als die Summe seiner Teile in der Form abgewandelt wurde: das Volk ist mehr als die Summe seiner Individuen, dann ist ganz eindeutig herausgehoben, daß die Höhe der Leistungsfähigkeit eines Volkes auch mit der Höhe der Einzelperson in Wechselbeziehung steht. Für eine volksbewußte politische Bewegung ist daher der Schutz und die Förderung des Einzelmenschen höchstes Anliegen. Im sozialistisch-kommunistischen System wird der Entfaltungsmöglichkeit des Individuums die engste Grenze gesetzt. Das bereits historisch gewordene Resultat war der Untergang dieser Gesellschaftsordnung. Der Liberalismus und Kapitalismus vertritt das andere Extrem: das Ich ist alles, die Gemeinschaft ist nichts. Er ist zwar noch im gesellschaftlich-politischen Leben existent, aber es kann unschwer vorausgesagt werden, daß er in den nächsten Jahren genauso scheitert wie der Kommunismus. Was die konservativ-christlichsoziale Wertordnung in Zusammenhang mit dem Einzelmenschen betrifft, muß erwähnt werden, daß sie genauso die Originalität der Einzelperson auf eine Gleichheitsphrase reduziert und in der letzten Konsequenz das gleiche Resultat mit anderen Vorzeichen zeitigen würde, wie der Kommunismus.

So sind alle drei internationalistisch ausgerichtete Gesellschaftsprinzipien im Widerspruch zur Entwicklungsgeschichte des Menschen und können daher keine natürliche Korrelation zwischen gengesetzlichen Gemeinschaften und Individuum herstellen.

Daraus ergibt sich von selbst, daß das Bildungssystem wie Schule und Lehre vom Gesichtspunkt der Einheit zwischen Körper, Geist und Seele seine Generallinie bekommen muß. Bildung im goethe'schen Sinne und nicht nur Wissensvermittlung ist die Aufgabe der Schule. Die Erziehung kann keinen neuen Menschen "erzeugen", sondern ihre Möglichkeiten reichen nur soweit, wie die erbgesetzlichen Voraussetzungen vorhanden sind. Sie kann nur Anlagen wecken, formen und disziplinieren, aber nie verändern.

In jeden Menschen sind gute und weniger gute Eigenschaften eingeboren. Die Führung eines Volkes wird durch ihr Beispiel das Gute oder weniger Gute im Verhalten des Einzelnen sichtbar werden lassen. Nietzsche erklärt: "Das Volk ist so gut und so schlecht wie seine Führung." Der gleiche Grundsatz gilt auch für die Lehrer und Erzieher. So muß eben mit der Wissensvermittlung die Charakterbildung Hand in Hand gehen. Der Sport hat in diesem Zusammenhang eine wichtige Aufgabe, indem die körperliche Willensbildung durch ihn seine Schulung bekommt. Der geistige Wille in Verbindung mit einem hohen menschlichen Ideal muß den naturhaften Trieb beherrschen lernen und veredeln. Jede schulische und berufliche Ausbildung bekommt dadurch ihren Sinn, daß sie der Höherentwicklung des Ichs und der Gemeinschaft dient. Mit dieser Grundeinstellung wird dem natürlichen Streben des Menschen nach "mehr sein" Rechnung getragen und zugleich ergibt sich eine überindividuelle Wirkung im Sinne der Lebensfestigung der artgemäßen Gemeinschaft.

Von wesentlicher Bedeutung ist die Heranbildung einer neuen politischen Führungselite. Zu diesem Zwecke muß eine eigene Hochschule für Politik errichtet werden, in deren Lehrplan die Schwerpunkte: Geschichte ' Gesellschaftspolitik, Charakterbildung, körperliche Ertüchtigung im Sinne der griechischen Antike unter anderem aufscheinen müssen. Das Bildungs- und Erziehungsresultat ergibt dann einen neuen Persönlichkeitstypus, der aus der Stärke dem Einzelnen und dem Volksganzen dient. Er selbst muß materiell bescheiden sein und nicht mehr als den Durchschnittsverdienst der arbeitenden Menschen in Anspruch nehmen. Es soll damit von vornherein festgelegt werden, daß sich diese neue heranzubildende Elite grundsätzlich von den heutigen Geschäftspolitikern und Funktionären unterscheidet.

Die höchste Aufgabe der Exekutive eines Staates besteht darin, dem Staatsbürger das Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Ein Verbrecher ist jener Mensch, der sein Triebleben nicht unter Kontrolle hat und damit die Regeln des Zusammenlebens einer Gemeinschaft verletzt. Jede kriminelle Handlung entsteht letztendlich aus dem Nichtbeherrschen des Fortpflanzungstriebes (Vergewaltigung), Besitztriebes (Raub), Machttriebes (Mord). Die Gefängnisse sind im Grunde genommen seelisch bedingte Krankenhäuser mit sehr vielen Krankheitsabstufungen. Die meisten heute Inhaftierten würden bei geordneten politischen Verhältnissen und guten Führungsbeispielen nicht in dieser Lage sein. Daher ist es von ganz wesentlicher Bedeutung, den Ersttäter prinzipiell vom Wiederholungstäter zu trennen. Er soll noch nicht den Status eines Eingekerkerten haben, denn dieser belastet ihn für das gesamte weitere Leben (Ausnahme- und Triebtäter bestätigen die Regel) Seine Einlieferung in eine kasernenähnliche Anstalt mit strengem Reglement soll ihm die Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben ohne "Kainszeichen" ermöglichen. Jedoch im Wiederholungsfalle muß ihn die ganze Strenge des Gesetzes treffen. Der sogenannte humane Strafvollzug, der so deutlich von den heutigen Massenmedien propagiert wird, bedeutet nichts anderes als die Förderung kriminell veranlagter Personen. Wir leben bereits in einer Zeit der Massenkriminalität; soll sie aber verringert werden, dann ist die Einrichtung von Arbeits- und Erziehungslagern von großer Wirkung. Nur mit diesen Methoden ist die Eindämmung der sprunghaft anwachsenden Kriminalität zu erreichen. Eine solche Grundeinstellung gegenüber den Rechtsbrechern kann den Staatsbürgern eine relativ mögliche Sicherheit garantieren. Auch in diesen Zusammenhang steht der Mensch im Mittelpunkt staatlicher Maßnahmen.


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