David Irving ( KB)

Zeuge Nr. 16: David Irving, englischer Historiker.

David Irving:

"Am 30. November 1941 hat Hitler schriftlich befohlen, daß keine Liquidation von Juden stattfinden darf."

ZEUGE NR. 16

IRVING David, bedeutendster britischer Historiker, Autor zahlreicher, in verschiedene Sprachen übersetzter Bücher.

VERFOLGUNG: Der Autor dieses Buches war Zeuge, als Irving, der zum Zwecke eines Vortrages nach Wien gekommen war, von Beamten der geheimen Österreichischen Staatspolizei im Auftrag des Innenministers Karl Blecha festgenommen und gegen seinen Willen ins Ausland abgeschoben worden ist. Eine höchstgerichtliche Entscheidung stellte fest, daß Minister Blecha, der übrigens der Motor der ausländischen Unterwanderung Österreichs ist (Slawisierung), sich auf ein verfassungswidriges Gesetz gestützt hatte, als er den britischen Historiker als unerwünschten Ausländer hatte abschieben lassen. Deutsche Verlage änderten Irvings Bücher, ohne den Autor zu fragen, dahingehend ab, daß sie jene Stellen, in denen die Vergasung in Frage gestellt wurde, so umlogen, daß der (falsche) Eindruck entstand, als wäre Irving von Hitlers Völkermord überzeugt. In Amerika ließ man den Wissenschaftler wissen, daß er kein Buch verkaufen könne, welches die Gaskarnmern in Frage stellt.

Irving zweifelte schon immer. Aber mit Vorsicht! Er stützte sich auf Dokumente statt auf Gerüchte. Den deutschen Zeitgeschichtlern weist er nach, daß sie nicht geforscht, sondern nur (von Juden) abgeschrieben haben. Aber hören wir Irving selbst in der Einleitung seines Buches "Hitler's War", 1977, Hodder and Stoughton, Mill Road, Dunton Green, Sevenoaks, Kent. Introduction, Seite XVII:

"...im modernen Deutschland haben einige meiner Schlußfolgerungen sich als ungenießbar für viele herausgestellt. Eine Welle von schwachen, sich wiederholenden und nichts enthüllenden Biographien über Hitler hat die Buchläden zwei oder drei Jahre vor der Veröffentlichung meines Manuskriptes überschwemmt. (Der erste Entwurf hatte über 3000 Seiten.) Die am stärksten verbreitete Biographie war jene von Joachim Fest; aber letzterer erzählte einem Fragesteller, daß er nicht einmal das außerordentlich wichtige Nationalarchiv in Washington besucht hatte, welches die mit Abstand größte Sammlung von Unterlagen über die jüngste europäische Geschichte besitzt. In stilistischem Sinn war Fests Deutsch gut; aber die alten Legenden waren neu aufgewärmt und zu einem beeindruckenden Schein von Autorität poliert worden. Die gleiche Berliner Gesellschaft veröffentlichte ebenfalls knapp danach mein Buch unter dem Titel: "Hitler und seine Feldherrn"; ihr Hauptherausgeber fand viele meiner Argumente ungenießbar, sogar gefährlich, und ohne mich zu informieren unterdrückte er diese oder veränderte sie sogar: In ihrer gedruckten Version hatte Hitler Himmler nicht angewiesen, daß "keine Liquidation" der Juden stattfinden darf (30. November 1941); er hatte ihn angewiesen, das Wort "liquidieren" nicht Öffentlich in Verbindung mit ihrem Vernichtungsprogramm zu nennen (Version des Verlages). So wird die Geschichte verändert! (Mein Vorschlag, daß sie Himmlers Anmerkung als Faksimile veröffentlichen mögen, war ignoriert worden). Ich verbot zwei Tage nach dem Erscheinen des Buches in Deutschland den weiteren Druck. Um ihre Aktionen zu erklären, argumentierten die Berliner Verleger, daß mein Manuskript einige Ansichten ausdrücke, welche "ein Affront gegenüber der etablierten Geschichtsmeinung" in ihrem Lande sei. Das größte Problem bei einer analytischen Untersuchung Hitlers ist die Aversion gegen ihn als Person, welche durch die Jahre intensiver Kriegspropaganda und gefühlsmäßiger Geschichtsschreibung in der Nachkriegszeit geschaffen wurde...."

Die vagen Vorwürfe, die Irving Hitler in der Vergangenheit zu machen gewagt hatte, nahm er im Frühjahr dieses Jahres aufgrund neuer Dokumente und Gutachten zurück! Folgendermaßen berichtete ich in "HALT" über Irvings Auftritt beim sogenannten Zündel-Prozeß:

IRVING IM ZEUGENSTAND

Toronto/Wien

"Ich konnte miterleben, wie dieser große, wuchtige Mann vor aller Welt die Bibel in der Hand, seine im Jahre 1977 geschriebene Hitler-Blographie im Zeugenstand dreizehnmal. revidierte."

So schildert Ernst Zündel bewegt seinen Eindruck von der Zeugenaussage des wohl bekanntesten englischen Historikers. Aber lassen wir Zündel weitererzählen: "Punkt zehn Uhr morgens betrat er seinen Zeugenstand. Was folgte, waren die unvergeßlichsten Augenblicke meines Lebens. Vor einem total überfüllten Gerichtssaal (die Zuhörer hatten sich schon um sechs Uhr früh vor dem Gerichtsgebäude angestellt, um einen Sitzplatz zu bekommen) nahm er dreizehn wichtige Punkte zurück, die noch im Jahre 1977für ihn unumstößliche Tatsachen waren. Er bekannte sich zu diesen fehlerhaften Interpretationen von damals, die er so erläuterte, wie vor ihm bereits der Gaskammemexperte und der Krematoriumsexperte. Auch Historiker sind Menschen, sagte er, auch er hätte den Hollywood-Filmen vertraut. Er bezeichnete die Untersuchungsergebnisse des amerikanischen Sachverständigen Ing. Leuchter als eine Wende in der Geschichtsbetrachtung, an der kein Historiker mehr vorbeikomme. Er ließ sich nicht einschüchtern vom Richter, den Medien und schon gar nicht vom giftspritzenden Staatsanwalt. Er berichtete von der Bombardierung deutscher Städte und dem Leiden der deutschen Zivilbevölkerung. Er prangerte Churchill als Kriegstreiber und als Säufer an. Er stand im Zeugenstand groß, stattlich, braungebrannt und mit sprühenden Augen, er strahlte ein Fluidum aus, das alle Anwesenden in seinen Bann zog."


Zum siebzehnten Zeugen
Zum fünfzehnten Zeugen
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