Francis Parker Yockey:

"Die Propaganda ... ist in Amerika das wichtigste Mittel der Nachrichtenverbreitung."

Zeuge Nr. 22

PARKER YOCKEY Francis, Staatsanwalt, Historiker, Philosoph, USA. Autor des gewaltigen philosophisch-geschichtlichen Werkes "Chaos oder Imperium", Grabert

Verlag. Ankläger beim Wiesbadener Kriegsverbrechertribunal. Quittierte seinen Dienst, nachdem er den Vergasungsvorwurf in Kenntnis der Aktenlage als verbrecherische Erfindung eingestuft hat.

VERFOLGUNG: Parker Yockey wurde jahrelang beobachtet, beschattet und schließlich am 6. Juni 1960 verhaftet. Verfassungswidrig im Gefängnis von San Francisco festgehalten. Bei einer der nachfolgenden Verhandlungen wurde die Einweisung in eine Irrenanstalt angeordnet. Am 17. Juni wurde Parker Yockey tot in der Zelle aufgefunden. Sein Tod wurde nachträglich als Selbstmord dargestellt. Es besteht jedoch kein Zweifel, daß er für sein Werk "Chaos oder Imperium", in dem er den Vergasungsvorwurf als Lüge bezeichnet, sein Leben hat lassen müssen.

Steile Karriere. Als amerikanischer Ankläger ("War Crime Tribunal") wird er mit dem Vergasungsvorwurf konfrontiert. In seinem Hauptwerk "Chaos oder Imperium" (Grabert-Verlag / Tübingen) entlarvt er die Propaganda der Alliierten. - Er schreibt auf Seite 329:

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Zeuge Nr. 22: Francis Parker Yockey; Philosoph, Historiker und Jurist. In einem amerikanischen Irrenhaus ermordet.

Indessen ist für Europa die Propaganda hinsichtlich der auswärtigen Angelegenheiten weit wichtiger als die hinsichtlich der inländischen. Auch in diesem Bereich wird das Nomen "Demokratie" als der Kern der Wirklichkeit dargestellt. Sucht man eine bestimmte Entwicklung im Ausland zustande zu bringen, so nennt man das "die Demokratie ausbreiten"; wünscht man eine Entscheidung zu hindern, dann ist sie "gegen die Demokratie" oder "faschistisch". "Faschismus" ist das Nomen, das dem Bösen in der Theologie entspricht, und tatsächlich bedeuten beide in der amerikanischen Propaganda dasselbe. Der Hauptfeind in dem von der Propaganda gezeichneten Bild war immer Europa und besonders der preußisch-europäische Geist, der sich in der europäischen Revolution von 1933 mit so augenscheinlicher Kraft gegen die negative Lebensauffassung mit ihrem Materialismus, ihrer Geldbesessenheit und demokratischen Korruption erhob. Je deutlicher es wurde, daß diese Revolution nicht eine oberflächliche politische Erscheinung, eine bloße Auswechslung eines Parteiregimes gegen ein anderes war, sondern daß es eine tiefgehende geistige, totale Revolution eines neuen Geistes gegen einen toten Geist war, desto heftiger wurde die sich gegen Europa richtende Haßpropaganda.

1938 hatte sie einen Umfang und eine emotionale Raserei erreicht, die nicht mehr übertroffen werden konnte. Unaufhörlich wurde der Amerikaner damit bombardiert, daß Europa alles, was in der Welt von Wert war, angriff. "Gott", "Religion", "Demokratie", "Freiheit", "Frieden", "Amerika". Dieser übermäßige Gebrauch von Abstraktionen war allein schon ein Zeichen dafür, daß es an konkreten Realitäten fehlte. Aber trotz dieses propagandistischen Bombardements gelang es nicht, die Bevölkerung in die gewünschte Erregung zu versetzen. Das führte zu der Behauptung, daß Europa plane, mit Flotten und Armeen die Vereinigten Staaten anzugreifen. Vorstellungen wie diese eroberten sich wohl die intellektuelle Seite der amerikanischen Massenseele, aber nicht die emotionale, was allein echte Furcht oder wirksamen Haß hätte erregen können. "Aggressor" war ein wichtiges Wort der intellektuellen Kampagne. Wiederum bezog es sich nicht auf Tatsachen und durfte nur einseitig als Schimpfwort verwandt werden.

Eine "internationale Moral" wurde erfunden und formuliert, so daß der Feind, der Kulturverderber, ipso facto unmoralisch war. Konnten diese keine politischen Gründe für ihre Politik finden, so waren sie um so einfallsreicher im Erfinden moralischer, ideologischer, wirtschaftlicher und ästhetischer Gründe. Die Nationen wurden in gute und böse eingeteilt. Europa als Ganzes war böse, wenn es vereinigt war, aber wenn es der Kulturentstellung gelang, in einem europäischen Land Fuß zufassen, so wurde dieses Land dadurch gut. Die amerikanische Propagandamaschine reagierte mit giftigem Haß auf die europäische Teilung Böhmens 1938. Jede europäische Macht, die an den Verhandlungen teilgenommen hatte, wurde als böse, aggressiv, unmoralisch, antidemokratisch und so weiter angeprangert. Diesem politischen Bild lag die Behauptung zugrunde, daß Politik eine Sache von gegeneinander kämpfenden "Regierungsformen" sei. Nicht Nationen oder Staaten, sondern Abstraktionen wie "Demokratie" und "Faschismus" lagen im Kampf miteinander. Infolgedessen mußte man den Gegner der jeweiligen Lage oft von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr anders nennen. Serbien, Polen, Japan, Rußland, China, Ungarn, Rumänien und viele andere Einheiten waren einmal "faschistisch", einmal "demokratisch", je nachdem, mit welcher Macht sie einen Vertrag geschlossen hatten. Der Teilung in "demokratisch" und "faschistisch" entsprach genau die in "vertragsbrüchige" und "vertragstreue" Mächte, die noch ergänzt wurde durch die Zweiteilung in friedliebende Nationen und - die andern. Die Phrase "internationales Recht" wurde eingeführt, die etwas bezeichnen sollte, was es nie gegeben hat und nicht geben kann. Es hatte nicht die geringste Beziehung zu dem wirklichen internationalen Recht, wie es fünfhundert Jahre lang europäischer Brauch war. Man wollte damit die Menschen glauben machen, daß das "internationale Recht" jede Änderung des internationalen territorialen Status quo "verbiete". Alle Worte, die gute Begriffsinhalte hatten, wurden mit den wichtigsten Schlagworten des propagandistischen Bildes verknüpft.

Demgemäß war "abendländische Zivilisation" zu eindrucksvoll, um als feindlicher Ausdruck verwendet zu werden, und es wurde gebraucht, als bedeute es Parlamentarismus, Kassenkampf, Plutokratie und schließlich sogar - das bolschewistische Rußland. Während der Schlacht um Stalingrad im Herbst 1942 zwischen Europa und Asien blieb die Propagandamaschine dabei, daß die asiatischen Streitkräfte die abendländische Zivilisation verkörperten und die europäischen Armeen die Feinde der abendländischen Zivilisation. Und die Tatsache, daß das bolschewistische Regime sibirische, turkestanische und kirgisische Regimenter verwandte, wurde als Beweis dafür angeführt, daß Asien die abendländische Zivilisation gerettet habe. Für Europäer bezeugt das zwei bedeutsame Tatsachen: den totalen Mangel an politischem und kulturellem Bewußtsein bei den Massen der amerikanischen Bevölkerung und die tiefe, totale und unversöhnliche Feindschaft des kulturverderbenden Regimes in Amerika gegen Europa.

Auch Japan wurde von der Propaganda als Feind behandelt, aber nicht wie Europa als ein Feind, mit dem es keine Aussöhnung geben kann. Die Propaganda gegen Japan durfte niemals rassischer Art sein, damit nicht etwa die Rasseninstinkte der amerikanischen Bevölkerung erwachen und zu einem Sturm anwachsen könnten, der den Verderber hinwegfegen würde. Und der gemäßigtere Ton der antijapanischen Propaganda ganz allgemein war auf die Tatsache zurückzuführen, daß Japan nicht etwas wie die europäische Revolution von 1933 erlebt hatte und auch unmöglich erleben konnte. Dank der primitiven Intellektualität in einem Land, dessen Bevölkerung geistig einheitlich ausgerichtet worden war, brauchte die Propaganda in der Wahl ihrer Mittel nicht besonders vorsichtig zu sein. So waren während der Vorbereitung auf den Krieg, 1933 bis 1939, Presse, Kino und Radio voll von Geschichten, in denen die amerikanische Flagge im Ausland beleidigt worden war, Geheimdokumente zufällig entdeckt, Gespräche über angezapfte Telefonleitungen mitgehört und Waffenverstecke antiamerikanischer Gruppen entdeckt worden waren und dergleichen mehr. Es wurden sogar "Wochenschauen" gezeigt, die angeblich im Ausland gefilmt, in Wirklichkeit aber in Hollywood hergestellt worden waren.

Das alles wurde so überspannt, daß, als ein Jahr vor dem Zweiten Weltkrieg ein Radioprogramm die phantastische Geschichte einer Invasion von Marsbewohnern brachte, es Zeichen einer weitverbreiteten Panik unter den von der Propaganda beeinflußten Massen gab. Und weil Amerika nie stark unter dem Einfluß der Gepflogenheiten der spanischen Kabinettspolitik gestanden hatte, die sich dem europäischen Geist eingeprägt hatten, konnte das kulturentstellende Regime äußerst widerwärtige und gemeine Angriffe auf das Privatleben und den Charakter europäischer Führer richten, die die Weltanschauung des 20. Jahrhunderts repräsentierten. Diese Führer wurden als Zuhälter, Homosexuelle, Rauschgiftsüchtige und Sadisten hingestellt. Die Propaganda entbehrte jeder kulturellen Grundlage und war, was Tatsachen betraf, völlig Ampellos. Genau wie die Filmfabriken Hollywoods Lügenfilme und "Wochenschauen" herstellten, heckten die Pressepropagandisten aus, was sie an "Tatsachen" brauchten. Als die japanischen Luftstreitkräfte im Dezember 1941 die amerikanische Flottenbasis in Pearl Harbor angriffen, wußten die Kulturverderber nicht, daß Europa das zum Anlaß nehmen würde, um für den Krieg ohne Kriegserklärung, den das kulturentstellende Regime in Washington gegen Europa geführt hatte, Vergeltung zu üben. Das Regime beschloß deshalb sofort, den japanischen Angriff auszunutzen und als eine militärische Maßnahme Europas hinzustellen. Zu diesem Zweck verbreiteten die Propagandaorgane die "Nachricht", daß europäische Flugzeuge mit europäischen Piloten an dem Angriff teilgenommen und ihn sogar geführt hätten. Und obgleich jedes Großkampfschiff des Stützpunkts bei dem Angriff versenkt worden war, sprach das Regime in der offiziellen Bekanntmachung nur von leichtem Schaden.

Aber diese Tatsachenerfindungen waren nichts gegen die massive Nachkriegs-"Konzentrationslager"-Propaganda des in Washington stationierten kulturverderbenden Regimes. Diese Propaganda verkündete, daß sechs Millionen Menschen der jüdischen Kultur-Nation-Staat-Kirche-Volk-Rasse-Einheit und außerdem eine ungewisse Zahl anderer Menschen in europäischen Lagern umgebracht worden seien. Die Propaganda war von weltumspannendem Ausmaß und von einer Verlogenheit, die vielleicht für eine uniforme Masse geeignet, aber für urteilsfähige Europäer einfach empörend war. Technisch war diese Propaganda ziemlich perfekt. "Fotografien" wurden in Millionen von Abzügen beschafft. Tausende der "Ermordeten" veröffentlichten Beschreibungen ihrer Erlebnisse in diesen Lagern. Weitere Hunderttausende verdienten Vermögen auf den schwarzen Märkten der Nachkriegszeit. "Gaskammern", die nicht existierten, wurden fotografiert, und für die technisch Begeisterten wurde ein "Gasmobil" erfunden. Wir kommen nun zum Zweck dieser Propaganda, die das Regime seinen geistig versklavten Massen verabreichte. Aus der politischen Auffassung des 20. Jahrhunderts heraus gedeutet, ist dieser Zweck nur der eine: Sie wurde erdacht, um einen totalen, die Grenzen der Politik überschreitenden geistigen Krieg gegen die abendländische Zivilisation hervorzurufen. Den amerikanischen Massen, Soldaten wie Zivilisten, wurde dieses geistige Gift eingeträufelt, um sie so weit aufzuhetzen, daß sie, ohne mit der Wimper zu zucken, das Vernichtungsprogramm der Nachkriegszeit durchführen würden. Insbesondere aber wurde sie erdacht, um einen Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg zu rechtfertigen, einen Krieg der Plünderung, des Hängens und der Aushungerung gegen ein wehrloses Europa. Die Propaganda ist indessen nur eine Beigabe zur Politik, und wir kommen nun zu der Handhabung der auswärtigen Angelegenheiten durch das in Amerika stationierte Regime vom Zeitpunkt seiner Machtübernahme im Jahre 1933 an.


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