Prof. Paul Rassinier, "Das Drama der Juden in Europa":

"Jedesmal seit 15 Jahren, wenn man mir in irgendeiner beliebigen, nicht von den Sowjets besetzten Ecke Europas einen Zeugen benannte, der behauptete, selbst den Vergasungen beigewohnt zu haben, fuhr ich gleich hin, um sein Zeugnis entgegenzunehmen. Und jedesmal begab sich das gleiche; meine Akte in der Hand, legte ich dem Zeugen derart viele, genau präzisierte Fragen vor, daß er offensichtlich nur bis zu den Augen hinauf lügen konnte, um schließlich zu erklären, daß er es zwar nicht selbst gesehen habe, daß aber ein guter - leider verstorbener - Freund, dessen Aussage nicht in Zweifel gezogen werden könne, ihm die Sache erzählt habe. Ich habe auf diese Weise Tausende von Kilometern quer durch Europa zurückgelegt."

ZEUGE NR. 24

RASSINIER Paul, Professor, Asnieres/Seine, Frankreich. Französischer Widerstandskämpfer, ehemaliger KZ-Insasse in Buchenwald.

VERFOLGUNG: Prof. Rassinier wurde angezeigt, angeklagt und vor Gericht gestellt. Prof. Rassinier suchte und fand in 15 Jahren keine Zeugen. Das seltsame Zeugensterben. Der politische Rahmen der Anklage. Der Vater der Revision.

In "Was ist Wahrheit?" sagt Prof. Rassinier auf Seite 96:

"Natürlich ist dieser SS-Untersturmführer (Leutnant) Dr. Becker, dessen Aussage in dieser Sache ganz allein steht, ebenso als tot gemeldet wie Gerstein und so viele andere, deren Aussagen sowohl Seltenheitswert haben als auch ganz besonders belastend sind. In diesem Nürnberger Prozeß gibt es zu viele Zeugen, die der Anklage die ungewöhnliche GefäIligkeit erwiesen, echte Aufzeichnungen zu hinterlassen und dann rechtzeitig zu sterben. Man hat, soviel ich weiß, niemals einen dieser "Autobus-Lastwagen" wiedergefunden, noch auch jemand gefunden, der sie verwendet oder auch nur gelenkt hat.

Die Anklage und ihr politischer Rahmen.

Die Anklage wurde erheblich durch ihr Leitmotiv geschwächt: die in ihrer Masse in Gaskammern vernichteten sechs Millionen Juden. Gleich nach dem Kriege, als die Verwirrung in den Köpfen und in der Welt überhaupt ihren Höhepunkt erreicht hatte, war es leicht, jene Behauptung zu verbreiten. Seitdem aber ist viel Tatsachenmaterial bekannt geworden, das zur Zeit des Nürnberger Prozesses noch nicht zur Verfügung stand, und diese Unterlagen lassen den Schluß zu, daß die Juden von der Hitler-Regierung zwar übel bekämpft und verfolgt wurden, daß es dabei aber unmöglich sechs Millionen Opfer gegeben haben kann. Seit dem Tage, an dem man begann, sich mit der Höhe dieser Zahl zu beschäftigen und seit fast allgemein zugegeben wird, daß sie beträchtlich übertrieben ist, hat man sich auch mit dem Vernichtungsmittel näher befaßt. Es steht heute beispielsweise fest, daß es keine Gaskammern in Buchenwald, Bergen-Belsen, Dachau und Mauthausen gab, so, daß Zeugen, die Öffentlich der Lüge überführt wurden, als sie behaupteten, dort Gaskammern in Betrieb gesehen zu haben, nun natürlich auch keinen Glauben mehr finden, wenn sie das gleiche von Auschwitz erklären. Man glaubt ihnen um so weniger, als sie sich sogar noch untereinander widersprechen; denn wenn man dem einen glaubt, muß man die Äußerungen des anderen anzweifeln. Was kann man bei solchen Widersprüchen anderes tun, als die Zeugen davonzujagen und ihnen allen miteinander vorzuwerfen, daß sie Märchen erzählen? Wenn man andererseits aus der Reihe der Belastungszeugen diesen oder jenen hervorzieht, ihn der Öffentlichen Meinung vorführt und beweist, daß er nicht besser ist als die Angeklagten, sei es, daß er ihr Komplize war, sei es, daß er dem Intelligence Service angehörte… so finden sich immer wieder zusätzliche Unappetitlichkeiten auf der Weste des vorgeführten Zeugen. Das war zum Beispiel der Fall bei dem Obergruppenführer und General der Waffen-SS von dem Bach-Zelewsky, dem Chef einer jener bekannten Einsatzgruppen, einer Art Freikorps, die mit der Jagd auf Partisanen und Juden an der Ostfront beauftragt waren. Dank ihm kennt man die Tätigkeit dieser Einheiten und sogar den Text einer "Anfang 1941" (ohne genaueren Angaben) in Weselberg gehaltenen Rede, in der der Reichsführer SS erklärt haben soll, daß "es das Ziel des Ostfeldzuges sei, die slawische Bevölkerung um 30 Millionen zu verringern ", aber kein anderer hörte die Rede, und der Text wurde nicht gefunden. (Nürnberg, Sitzung vom 7. 1. 1946, IMT Bd. IV, S. 535.) Am 16. Januar 1961 mußte man diesen von dem Bach-Zelewsky wegen "eines mit kalter Überlegung am 2. Juli 1934 verübten politischen Mordes, wegen der Beteiligung an Grausamkeiten bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes im Jahre 1944, bei der Partisanenbekämpfung während des Rußlandfeldzuges sowie wegen Erschießung von polnischen Geiseln in Sosnovitz-Bendzin" verhaften. (Zeitungen vom 17. Januar 1961.) Am 11. Februar 1962 wurde er zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, was beweist, daß die Rechtsprechung seit Nürnberg sehr nachsichtig geworden ist. Die moralische Anfälligkeit vieler Belastungszeugen wurde auch wieder sichtbar, als die englische Zeitschrift "Weekend" am 25. 1. 1961 ein Foto Höttls mit der folgenden Unterschrift brachte:

"The spy story: That's stranger than fiction. He was a friend of Nazi leaders. His real boss was a British secret service man."

So erfuhr man denn, daß der Hauptzeuge für die Behauptung, daß die Nationalsozialisten sechs Millionen Juden vernichtet hätten, ein Agent des Intelligence Service war! - Bezüglich der politischen Zusammenhänge, in die man den Prozeß einordnen muß, wäre zu ergänzen, daß Rechtsanwalt Raymond de Geouffre de la Pradelle nicht der einzige gewesen ist, der gegen die Entführung Eichmanns protestierte und den Jerusalemer Richtern die Zuständigkeit absprach. Selbst in jüdischen Kreisen gab es vor Beginn des Prozesses und nach der Verurteilung des Angeklagten einigen Wirbel. In der Zeitung "Le Monde" vom 21. Juni 1960 konnte man beispielsweise über die Ansicht des "American Council for Judaism", der die Mehrheit der Juden in Amerika vertritt, lesen: Der American Council for Judaism (der amerikanische Rat des Judentums) hat gestern, Montag, Christian Herter (damals US-Außenminister) einen Brief geschrieben, in dem der israelischen Regierung das Recht abgesprochen wird, für alle Juden zu sprechen. Der Rat erklärt, daß das Judentum eine Religion, nicht eine Nation ist und bittet Mr. Heiter, der Anmaßung der israelischen Regierung, sie werde Eichmann im Namen des Judentums aburteilen, zu widersprechen. Darauf antwortete Nahum Goldmann, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, dem die Angelegenheit sehr peinlich war, gewissermaßen um sich gegen den Vorwurf der Anmaßung zu verteidigen: "Die israelischen Behörden haben zugegeben, daß der Vorgang offensichtlich im Widerspruch zu den argentinischen Gesetzen steht. Er könnte überdies einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen. Aber der ganze Fall ist so außergewöhnlich, daß die Illegalität des Vorgangs nicht das einzige oder hauptsächliche Element in der Beurteilung der Angelegenheit sein darf… Der Staat Israel kann nicht behaupten, das ganze Weltjudentum zu vertreten, aber da er besteht und da es ihm gelang, Eichmann zu fangen, bin ich damit einverstanden, daß er im hebräischen Staat vor Gericht gestellt wird. Wenn Ben Gution den Eichmann-Prozeß zu einem zweiten Nürnberg machen will, würde er sicher an Ansehen gewinnen, wenn er dem israelischen Vorsitzenden eines ad hoc einzuberufenden Gerichtshofes Vertreter aller Länder, die das Joch des ehemaligen SS-Obersten ertragen mußten, beistellen würde." Aber selbst dies wurde von der israelischen Regierung nicht akzeptiert. Es war ja auch keine Rechtsfrage, die der Staat Israel mit diesem Prozeß lösen wollte, sondern ein politisches Problem. Man wußte, daß die Entschädigungen, die Deutschland an Israel als Reparation für Schäden zahlte, die dieser Staat nicht erlitten hat, am 1. Januar 1962 auslaufen würden. Da jede Jahresrate 200 Millionen DM beträgt, drohte eine der wichtigsten Einnahmequellen des Staates zu versiegen. Das war um so schlimmer, als der israelische Haushalt eine finanzielle Hilfe von solcher Bedeutung nicht entbehren kann: Seit zwölf Jahren lebt Israel fast nur von deutschen Reparationen, amerikanischer Hilfe, französischen und britischen Gefälligkeiten und von Zahlungen der Diaspora. Natürlich wollte die israelische Regierung klar und deutlich die Fortsetzung der deutschen Reparationen während eines weiteren Zeitabschnittes erreichen, und nicht weniger verständlich dachte Deutschland, daß es jetzt genug sei. Also ist nicht Eichmann der Angeklagte, sondern Deutschland, dessen gesamte politische Führung durch diesen Prozeß mit einer Anklage vor dem Weltgewissen bedroht wurde: Alle Minister und de wichtigsten Mitarbeiter Konrad Adenauers waren in Gefahr, des Einvernehmens mit dem Nationalsozialismus beschuldigt zu werden. Es handelte sich da um nichts anderes als einen Erpressungsversuch: Entweder ging Deutschland auf das vorgeschlagene Geschäft ein oder aber die deutsche Regierung wäre unmöglich geworden. Zumindest war das eine Strategie, die man den Führern des Staates Israel zutrauen konnte. Und durch ein bemerkenswertes Zusammentreffen paßte sie gut zu den Ideen des Kremls. Diese These habe ich in vielen Zeitungen, die nicht der Sympathie gegenüber Deutschland oder der Feindseligkeit gegenüber den Juden verdächtig sind, vertreten gefunden. Charakteristisch ist die Stellungnahme von "Le Canard enchaine" vom 12. April 1961, am Tage nach der Eröffnung des Prozesses: "Der Eichmann-Prozeß wird einerseits gegen Hitler-Deutschland, andererseits gegen das Deutschland Konrad Adenauers geführt werden. Gewisse Leute - um die Israeli nicht direkt mit Namen zu nennen - meinen, es sei nicht ihre Schuld, sie interessierten sich nur für den Prozeß gegen den Nationalsozialismus, Eichmann wäre ihnen vollkommen egal, und sie verdoppeln dann ihre Anschuldigungen gegen Adenauer, weil er in seiner Regierung nicht wenige ehemalige Nazis hat, wie zum Beispiel den von ihm bevorzugten Staatssekretär Globke, den eifrig-ergebenen Kommentator der Nürnberger Rassengesetze. Man erwartet, daß im Verlauf des Prozesses die Namen von Hunderten und Aberhunderten Menschen genannt werden, die augenblicklich in der Bundesrepublik Deutschland eine Rolle spielen. Massen von Richtern, Offizieren, Abgeordneten, hohen Beamten, Professoren usw. werden kompromittiert sein, daß es nur so eine Art hat. Kurz, eine tolle Propaganda für Bonn. Manche Leute belieben auch noch zu sagen, daß Nikita nicht zögern wird, mitten im Prozeß ganz trocken von neuem die Berlin-Frage in dem Augenblick aufzurollen, in dem die Öffentliche Meinung deutlich gegen Deutschland eingestellt sein wird."

Am 29. März 1961, zwei Wochen vorher, hatte die Zeitschrift schon folgendes geschrieben: "Einige Tage nach Eichmanns Gefangennahme hörte Ben Gurion, der Vorträge in den USA hielt, daß ein gewisser Konrad nach Washington gekommen war, um mit lke zu plaudern. B. G. nahm das erste beste Taxi und sauste zu Adenauer. Mit einem gewissen Lächeln trat er ein, beim Herausgehen lachte er sich tot, und beim genauen Hinsehen hätte man in einer Falte seiner Krawatte - obwohl er nie eine trägt - so etwas wie einen Scheck über 500 Millionen DM entdeckt. Deutschland fing wieder an zu zahlen. Endlich. - Die Israelis lassen sich nicht irre machen, wenn man ihnen solche Einzelheiten erzählt. Prozesse sind teuer, sagen sie und reiben sich die Hände."

Ich weiß nicht, ob Adenauer die 500 Millionen DM gegeben hat oder nicht; beide Hypothesen lassen sich durchaus vertreten. Aber wenn er die 500 Millionen DM wirklich gegeben hat, dann sind das ein wenig mehr als zwei Jahresraten. Dafür hätte man angeblich dem Kanzler zugesichert, daß gewisse Dinge nicht zur Sprache gebracht würden. Wie dem auch sei, diese Dinge wurden wirklich nicht erwähnt. Soweit sind wir nun. Deutschland scheint nicht geneigt zu sein, nach Beendigung des Prozesses seine Zahlungen fortzusetzen. Wie wird Israel reagieren?


Zum fünfundzwanzigsten Zeugen
Zum dreiundzwanzigsten Zeugen
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